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Spielberichte Test- und Pokalspiele 2022-23
 


Finale Wörthersee-Cup, 20.11.2022, 16 Uhr
SK Austria Klagenfurt – TSV 1860 München 2:1 (2:1)

Löwen unterliegen unglücklich Klagenfurt mit 1:2 im Finale des Wörthersee-Cups.
Verteidiger Leandro Morgalla verkürzte mit seinem zweiten Turniertreffer im Finale auf 1:2. 
 
Die Löwen unterlagen im Finale des Wörthersee-Cups dem Gastgeber Austria Klagenfurt mit 1:2. Das Ergebnis stand bereits nach der 1. Halbzeit fest. AndyIrving (5.) und Jonas Arweiler hatten für die Kärntner getroffen (23.), Leandro Morgalla gelang der Anschlusstreffer (37.). Die Sechzger versuchten im zweiten Durchgang alles, brachten aber den Ball nicht im gegnerischen Tor unter.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste beim Wörthersee-Cup verletzungsbedingt auf Semi Belkahia (Knieverletzung), Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfuß-OP) und Michael Glück (Nasen-OP) verzichten. Yannick Deichmann und Christopher Lannert fehlten aufgrund ihrer im Halbfinale zugezogenen Verletzungen. Stefan Lex und Marius Willsch hatten die Reise in die Hauptstadt des Bundeslands Kärnten erst gar nicht mitgemacht, wurden geschont, Nathan Wicht und Devin Sür spielten in der U19-Bundesliga-Mannschaft.

Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>

Spielbericht: Bereits in der 5. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Von rechts kam der Ball von Christopher Wernitznig zu Andy Irving an der Strafraumkante, der ließ Leandro Morgalla stehen und traf anschließend aus 13 Metern zum 1:0 ins linke Eck. Nach einer Ecke von links durch Phillipp Steinhart kam Niklas Lang am ersten Pfosten an den Ball, köpfte aber deutlich neben das Tor (9.). Tom Kretzschmar musste sich in der 20. Minute Wernitznig entgegen werfen, um einen Steilpass vor dem Österreicher abzufangen. Ansonsten machten die Klagenfurter einen wesentlich frischeren Eindruck als die Sechzger. Drei Minuten später erhöhte Jonas Ahrweiler auf 2:0. Simon Straudi hatte von rechts geflankt, der Stümer stand vollkommen frei am zweiten Pfosten, traf per Scherenschlag ins kurze Eck (23.). Erstmals eingreifen musste Austria-Keeper Phillip Menzel nach einer hohen Hereingabe von links durch Steinhart im Luftduell mit Fynn Lakenmacher im Fünfmeterraum (29.). Die Löwen wurden nun, lautstark angefeuert von Trainer Michael Köllner, zum Ende der 1. Halbzeit aktiver. Doch nach einem Pass in die Tiefe von Arweiler lief Solomon Bonnah über rechts auf und davon, kam im Strafraum zum Abschluss, setzte die Kugel aber am langen Eck vorbei (32.). Erneut war es Lang, der nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein zum Kopfball ansetzte, aber den Ball nicht drücken konnte (34.). Kurz danach dribbelte Joseph Boyamba über links in den Strafraum, ein Klagenfurter spitzelte ihm den Ball vom Fuß, der danach durch den Fünfmeterraum kullerte, jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei im Tor-Aus landete (35.). In der 37. Minute war es passiert. Florian Rieder hatte per Kopf den Ball nach einer Flanke von links genau vor die Füße von Morgalla geklärt, der wuchtete halbrechts aus acht Metern die Kugel ins kurze Kreuzeck zum 1:2. Langsam entwickelt sich der 18-jährige Verteidiger zum Torjäger, nachdem er schon tags zuvor das 3:3 gegen Hertha erzielt hatte! Ein Schuss von Steinhart vom linken Torraumeck konnte Menzel gerade noch mit einem tollen Reflex über die Querlatte lenken (39.). Das 2:2 wollte aber trotz aller Bemühungen vor der Pause nicht mehr gelingen.

Erneut wechselten die Löwen bis auf Morgalla und Lang komplett durch. Beinahe hätte Morgalla seinen zweiten Treffer an diesem Nachmittag folgen lassen. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß kam er am Elfmeterpunkt zum Abschluss, setzte die Kugel aber übers Tor (50.). in der 56. Minute kam Irving gegen Jesper Verlaat von der rechten Grundlinie zum Flanken, Arweiler im Zentrum kam frei an den Ball, konnte die Hereingabe aber nicht sauber verarbeiten, so dass nur ein Roller aufs 1860-Tor zustande kam. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß, den Martin Kobylanski auf den gestarteten Marcel Bär gelupft hat, kam Menzel aus einem Kasten, klärte die Szene (64.). Der eingewechselte Michael Blauensteiner setzte sich in der 66. Minute auf der rechten Seite durch, seine Flanke kam genau auf den Kopf von Arweiler, der aber unbedrängt aus sechs Metern deutlich übers 1860-Tor köpfte. Eine Unsicherheit von Menzel, der eine Hereingabe nicht festhalten konnte, hätte beinahe Albion Vrenezi ausgenutzt, doch ein Verteidiger brachte noch den Fuß dazwischen (71.). In der 76. Minute tauchte Sinan Karweina frei vor Hiller auf, aber der Löwen-Keeper lenkte den Linksschuss aufs rechte untere Eck um den Pfosten. Nach einer Balleroberung von Marius Wörl und schnellem Umschaltspiel verdribbelte sich Vrenezi im Austria-Strafraum (79.). Die Löwen initiierten Angriff auf Angriff, aber oft fehlte die Präzision auf dem durch das vierte Spiel in zwei Tagen sehr aufgeweichten und unebenen Platz. Bär setzte einen Schuss aus der Drehung von der Strafraumkante knapp neben den rechten Pfosten (81.). Einen 24-Meter-Freistoß setzte Erik Tallig knapp übers linke Kreuzeck (85.). So tickte die Uhr gnadenlos nach unten. Ein 23-Meter-Freistoß von Kobylanski landete in der Mauer (88.). In der 3. Minute der Nachspielzeit hatte Verlaat nochmals den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Keeper Menzel. Kurz danach war Schluss. Damit bleibt der Wörthersee-Cup in Klagenfurt!

„Es war ein sehr intensives Spiel. Für ein Freundschaftsspiel ist es ganz schön zur Sache gegangen“, fand Löwen-Trainer Michael Köllner. Mit der ersten halben Stunde der 1. Halbzeit war der 52-Jährige nicht zufrieden, mit den 15 Minuten vor der Pause und dem zweiten Durchgang schon. „Schade, dass wir in der 2. Halbzeit uns nicht mit einem Tor belohnt haben. Dann hätten wir gute Chancen gehabt, dieses Turnier zu gewinnen“, so Köllner. Sein Fazit aus den beiden Spielen gegen Hertha BSC und Klagenfurt fiel trotzdem positiv aus. „Darauf lässt sich sicher aufbauen!“

STENOGRAMM, Finale Wörthersee-Cup, 20.11.2022, 16 Uhr

SK Austria Klagenfurt – TSV 1860 München 2:1 (2:1)

SKA: 13 Menzel (Tor) – 17 Straudi, 31 Mahrer, 37 Wimmer, 33 Schumacher – 4 Djoric – 2 Bonnah, 24 Wernitznig, 19 Irving, 23 Rieder – 39 Arweiler.
Ersatz: 29 Shaoziyang (Tor) – 5 Blauensteiner, 8 Gkezos, 9 Karweina, 11 Soto, 12 Francis, 25 Kujrakovic, 28 Metu, 34 Robatsch.

1860, 1. Halbzeit: 40 Kretzschmar (Tor) – 39 Morgalla, 3 Lang, 5 Moll, 36 Steinhart – 17 Wein – 33 Boyamba, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 18 Knöferl,– 19 Lakenmacher.
1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 3 Lang, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder –9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 38 Wörl, 8 Tallig – 15 Bär.

Wechsel: Blauensteiner für Wernitznig (46.), Karweina für Bonnah (46.), Gkezos für Rieder (65.), Soto für Djoric (65.), Robatsch für Blauensteiner (68.), Francis für Straudi (85.), Pejic für Irving (85.).

Tore: 1:0 Irving (5.), 2:0 Arweiler (23.), 1:2 Morgalla (37.)
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 1.500 in der 28 Black Arena Klagenfurt.
Schiedsrichter: Philip Gadler; Assistenten: Jürgen Hartenberger, Edin Avdic (SVE Kärnten).


Bildergalerie:   https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2640.htm

Video vom Spiel: https://www.tsv1860.de/de/Videos/534.htm


Halbfinale Wörthersee-Cup, 19.11.2022, 16 Uhr
TSV 1860 München – Hertha BSC 7:6 n.E. (3:3, 1:1)

Spannung pur: Löwen besiegen Hertha BSC mit 7:6 nach Elfmeterschießen.

Albion Vrenezi (li.) hatte die Löwen in der 20. Minute gegen den Bundesligisten in Führung gebracht. 
 
Die Löwen stehen nach einem 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen über Hertha BSC im Finale des Wörthersee-Cups. Dort treffen sie auf Austria Klagenfurt. Dabei war es Leandro Morgalla, der in der 3. Minute der Nachspielzeit die Sechzger durch seinen Treffer zum 3:3 erst ins Elfmeterschießen brachte, wo sie sich mit 4:3 gegen den Bundesligisten durchsetzten.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste beim Wörthersee-Cup verletzungsbedingt auf Semi Belkahia (Knieverletzung), Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfuß-OP) und Michael Glück (Nasen-OP) verzichten. Stefan Lex und marius Willsch hatten die Reise in die Hauptstadt des Bundeslands Kärnten erst gar nicht mitgemacht, wurden geschont, Nathan Wicht und Devin Sür spielten in der U19-Bundesliga-Mannschaft.

Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>

Spielbericht: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Nach Zuspiel von Marcel Bär setzte Martin Kobylanski die Kugel aus halbrechter Position aus 14 Metern am langen Eck vorbei (5.). Drei Minuten später war es erneut Kobylanski aus ähnlicher Position, diesmal war es Keeper Philip Sprint, der den Schuss aufs lange Eck entschärfte (8.). Eine Minute später kam Kobylanski vollkommen freistehend am Fünfmeterraum nach einer Linksflanke von Fabian Greilinger einen Tick zu spät, um die Hereingabe zu verwerten (10.). In der 20. Minute die hochverdiente Führung für die Löwen. Albion Vrenezi hatte auf rechts raus zu Kobylanski gepasst, lief dann in der Mitte ein. Kobylanski legte den Ball quer auf Vrenezi, der ihn am Elfmeterpunkt mitnahm und am Fünfmeterraum zum 1:0 ins linke Eck einschob (20.). In der 25. Minute lief Chidera Ejuke halblinks auf Marco Hiller zu, brachte die Kugel aber nicht am 1860-Keeper vorbei (25.). Die Hertha versuchte in dieser Phase, Druck aufs Löwen-Tor zu erzeugen, kam zu einigen Eckbällen, aber die Defensive des Drittligisten stand. Eine unglückliche Szene führte dann doch vor der Pause zum Ausgleich. Ein Zuspiel in die Spitze von Nader El-Jindaoui landete in den Hacken von Ejuke, von dort sprang der Ball Wilfried Kanga vor die Füße, der freie Schussbahn hatte und Hiller aus 13 Metern zum 1:1 überwand (42.). Das war auch der Halbzeitstand.

Zur 2. Halbzeit brachte Michael Köllner ein komplett neues Team. Es dauerte keine zehn Minuten, da lag die Kugel im Löwen-Tor. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam der Ball zurück zu Dodi Lukebakio, der tanzte Meris Skenderovic rechts im Strafraum aus, passte scharf in den Fünfmeterraum, wo Quirin Moll die Kugel an den Fuß sprang von dort zum 2:1 den Weg ins 1860-Tor fand (54.). Ein 25-Meter-Freistoß von Lukebakio holte Tom Kreztzschmar aus dem rechten unteren eck, den Nachschuss setzte Ivan Sunjic ans Außennetz (67.). Überraschend der Ausgleich. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld brachte Steinhart mit links an den Fünfmeterraum, Lang kam nicht zum Kopfball, doch Torhüter Sprint war irritiert, klatschte den Ball vor die Füße von Fynn Lakenmacher, der per Drehschuss aus sechs Metern zum 2:2 vollendete (72.). Ein abgefälschte 20-Meter-Schuss von Marco Richter bekam Kretzschmar gerade noch vor der Torlinie zu fassen (85.). Eine Minute später war es dann doch passiert. Lukebakio bekam einen langen Ball auf der rechten Seite, zog nach innen an Steinhart vorbei und schlenzte mit links aus 15 Metern den Ball in den oberen linken Winkel zum 3:2 (86.). In der Nachspielzeit schickte Leandro Morgalla Lakenmacher auf die Reise, doch Sprint warf sich in den Ball , verhinderte den erneuten Ausgleich (90.+1). Der fiel zwei Minuten späte mit der letzten Spielaktion. Ein Flanke von links durch Steinhart wurde vor die Füssen von Morgalla geklärt, der kam rechts am Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss rutschte unter Sprint hindurch zum 3:3 ins Netz (90.+3).

So kam es direkt nach Abpfiff zum Elfmeterschießen um den Finaleinzug. Jedes Team durfte drei Schützen nominieren. Für die Löwen begann Joseph Boyamba, scheiterte mit seinem unplatzierten Schuss an Sprint. Den Elfmeter von Jean-Paul Boetius lenkte Kretzschmar anschließend an den Pfosten. Souverän brachte Steinhart die Sechzger erstmals in Führung. Jonjoe Kenny war der nächste Schütze, verwandelte sicher zum 1:1. Auch Daniel Wein blieb cool, brachte die Löwen in Führung. Nun musste Lukebakio treffen, was dieser auch tat. Also ging auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Meris Skenderovic traf zum 3:2. Sunjic glich zum 3:3 aus. Lakenmacher brachte die Sechzger wieder in Führung, ehe Deyovaisio Zeefuik den Ball an die Unterkante der Latte hämmerte, von wo er nach vorne raussprang. Somit gewannen die Löwen das Elfmeterschießen mit 4:3 und stehen im Finale morgen um 16 Uhr gegen Austria Klagenfurt, das sein Halbfinale mit 2:1 gegen den Grazer AK gewonnen hatte.

STENOGRAMM, Halbfinale Wörthersee-Cup, 19.11.2022, 16 Uhr

TSV 1860 München – Hertha BSC 7:6 n.E. (3:3, 1:1)

1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder – 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 38 Wörl, 8 Tallig – 15 Bär.
1860, 2. Halbzeit: 40 Kretzschmar (Tor) – 20 Deichmann (72., Morgalla), 3 Lang, 5 Moll, 36 Steinhart – 17 Wein – 14 Skenderovic, 18 Knöferl, 13 Freitag, 33 Boyamba, – 19 Lakenmacher.

BSC, 1. Halbzeit: 45 Sprint (Tor) – 52 Ziemer, 5 Uremovic, 29 Tousart, 17 Mittelstädt – 6 Darida, 8 Serdar – 37 El-Jindaoui, 27 Prince Boateng, 40 Ejuke – 18 Kanga.
BSC, 2. Halbzeit: 45 Sprint (Tor) – 16 Kenny, 3 Rogel, 54 Da Silva Kiala, 36 Zeefuik – 34 Sunjic, 10 Boetius – 14 Lukebakio, 23 Richter, 30 Lee – 39 Scherhant.

Tore: 1:0 Vrenezi (20.), 1:1 Kanga (42.), 1:2 Moll (54., Eigentor), 2:2 Lakenmacher (72.), 2:3 (86.), 3:3 Morgalla (90.+3).
Elfmeterschießen: 0:0 Boyamba, 0:0 Boetius, 1:0 Steinhart, 1:1 Kenny, 2:1 Wein, 2:2 Lukebakio, 3:2 Skenderovic, 3:3 Lukebakio, 4:3 Lakenmacher, 4:3 Zeefuik.
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 500 im Wörthersee-Stadion
Schiedsrichter: Philip Gadler; Assistenten: Jürgen Hartenberger, Edin Avdic (Kärten).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2639.htm

YouTube Video: https://youtu.be/K4XUIYwRDvs


Toto-Pokal, Viertelfinale, 27.09.2022, 18.30 Uhr
FV Illertissen – TSV 1860 München 1:0 (1:0)

Aus für die Löwen im Toto-Pokal nach 0:1-Niederlage in Illertissen.

Yannick Deichmann und die Löwen fanden in der 1. Halbzeit keine Lücke in der Defensive der Schwaben (Foto: Max Braun). 
 
Für die Löwen ist der Toto-Pokal 2022/2023 Geschichte. Im Viertelfinale unterlagen sie Regionalligist FV Illertissen mit 0:1. Das „Tor des Tages“ erzielte Maurice Strobel in der 15. Minute. Jetzt muss das Team von Trainer Michael Köllner die DFB-Pokal-Teilnahme über die Liga sichern.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Illertissen verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat (muskuläre Probleme), Quirin Moll (Adduktorenprobleme, Fabian Greilinger (krank), Marcel Bär (Reha-Training), Milos Cocic (muskuläre Probleme), Phillipp Steinhart (Aufbautraining) und Torhüter Tom Kretzschmar (krank) verzichten. Nathan Wicht weilte bei der U19-Nationalmannschaft der Schweiz, Leandro Morgalla kehrte bereits verletzt vom DFB-Team zurück. Eine Pause erhielten Albion Vrenezi, Daniel Wein und Marius Wörl. Gesperrt fehlte Lorenz Knöferl.

Spielverlauf: Munteres Scheibenschießen im Strafraum der Schwaben nach einem Eckball von links durch Alex Freitag, doch immer wieder war ein Bein der Gastgeber dazwischen (2.). In der 7. Minute hatte auch der Regionalligist seine erste gefährliche Aktion Yannick Glessing war auf der rechten Seite Freitag enteilt, zog am Strafraum nach innen, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor, so dass er nicht zum Abschluss kam. Nach knapp einer Viertelstunde die Führung für die Gastgeber. Kento Teranuma hatte sich an der linken Grundlinie gegen Michael Glück durchgesetzt, passte in den Rückraum, wo der völlig freistehende Maurice Strobl aus 14 Metern die Hereingabe direkt nahm und zum 1:0 im rechten unteren Eck versenkte (15.). Nach einer Freitag-Flanke von links stieg Meris Skenderovic am höchsten, sein Kopfball parierte jedoch Torwart Malwin Zok mit einer Glanzparade (20.). Im Gegenzug ging ein abgefälschter Schuss nur um Zentimeter am Tor von Marco Hiller vorbei (21.). Die Löwen wurden in dieser Phase nur nach Standards gefährlich. Einen Eckball von Martin Kobylanski verlängerte Skenderovic, Glück am zweiten Pfosten kam zum Kopfball, brachte die Kugel aber zu zentral auf Keeper Zok, der klären konnte (26.). Ähnlich wie bei der Führung legte Teranuma in der 31. Minute den Ball zurück auf Strobel, der diesmal aber weiter weg vom Tor und nicht so frei stand. Der Mittelfeldspieler schoss rechts am Löwen-Tor vorbei. Skenderovic narrte wenig später Darius Held im Strafraum, lupfte dann aber den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor statt Yannick Deichmann am langen Pfosten zu bedienen. Wieder hatte Zok keine Mühe, den Ball abzuwehren (37.). Nach einem Eckball wurde zunächst der Schuss von Glück geblockt, Niki Lang kam an den Abpraller, setzte ihn aber aus neun Metern am langen Eck vorbei (42.). Kurz vor der Pause bewahrte Hiller die Löwen vor dem 0:2-Rückstand. Glessing enteilte den Innenverteidigern, kam an der Strafraumkante zum Schuss, aber der Löwen-Keeper lenkte die Kugel mit einem Reflex um den rechten Pfosten (45.+1). So blieb es beim Ein-Tore-Rückstand zur Pause.

Die Löwen kamen zunächst unverändert aus der Kabine, aber nach wie vor taten sie sich schwer gegen die aufopferungsvoll verteidigenden Schwaben. In der 60. Minute reagierte 1860-Coach Michael Köllner mit einem Vierfachwechsel. Ein 14-Meter-Schuss von Fynn Lakenmacher wehrte Zok zur Ecke ab (64.). die Löwen erhöhten nun die Schlagzahl. Nach einer Ecke von rechts durch Stefan Lex köpfte Semi Belkahia den Ball knapp über die Querlatte (65.). Nico Fundel köpfte auf der anderen Seiter am zweiten Pfosten eine Hereingabe von Glessing aufs Tor, aber Hiller hatte mit dem Abschluss keine Mühe (68.). Ansonsten fand Illertissen offensiv nicht mehr statt, der läuferische Aufwand forderte seinen Tribut. Die Sechzger kreierten einige brenzlige Situationen, kamen aber nicht entscheidend zum Abschluss. Immer wieder war ein Bein dazwischen. So tickte die Uhr herunter, ohne dass ein Treffer fiel. Stefan Lex hatte noch eine Schusschance, sein Abschluss von der Strafraumkante kam aber zu zentral (89.). In der 90. Minute kam Skenderovic halblinks zum Schuss, zielte aber am langen Eck vorbei. Damit ist der Toto-Pokal 2022/2023 für die Löwen Geschichte.

STENOGRAMM, Toto-Pokal, Viertelfinale, 27.09.2022, 18.30 Uhr

FV Illertissen – TSV 1860 München 1:0 (1:0)

FVI: 1 Zoc (Tor) –18 Gölz, 17 Held, 5 Herzig, 8 Kopf, 16 Mozler – 21 Glessing, 6 Maiolo, 12 Strobel, 19 Fundel – 10 Teranuma.
Ersatz: 28 Nujic (Tor) – 3 Della Schiava, 4 Boyer, 7 Bergmiller, 9 Luibrand, 14 Wanner, 15 Konrad, 20 Kilic, 23 Pöschl.

1860: 1. Hiller (Tor) – 3 Lang, 35 Glück, 27 Belkahia, 13 Freitag – 6 Rieder – 23 Sür, 20 Deichmann, 10 Kobylanki, 25 Willsch – 14 Skenderovic.
Ersatz: 12 Schmid (Tor) – 7 Lex, 8 Tallig, 19 Lakenmacher, 22 Lannert, 33 Boyamba.

Wechsel: Boyer für Mozler (71.), Pöschl für Teranuma (73.) Luibrand für Glessing (78.), Konrad für Strobel (90.+5) – Lex für Freitag (60.), Boyamba für Sür (60.), Lakenmacher für Kobylanski (60.), Tallig für Glück (60.), Lannert für Willsch (79.).

Tor: 1:0 Strobel (15.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 1.600 im Vöhlinstadion.
Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Andreas Hummel (Betzigau), Daniela Göttlinger (Adelsried)


Testspiel, 23.09.2022, 18 Uhr
SV Münsing-Ammerland – TSV 1860 München 1:8 (1:4)

Löwen nach Startproblemen: Deutliches 8:1 beim SV Münsing-Ammerland.

Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe Michael Glück (Nummer 35) den ersten Löwen-Treffer erzielte. 
 
Zum 100-jährigen Jubiläum des SV Münsing-Ammerland besiegten die Löwen den Kreisligisten mit 8:1. Meris Skenderovic per Dreierpack, MichaelGlück, Devin Sür, Fynn, Semi Belkahia und Joseph Boyamba per Foulelfmeter erzielten die 1860-Treffer. Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 war Hans Zachenbacher gelungen.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Münsing verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat (muskuläre Probleme), Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Nathan Wicht und Leandro Morgalla weilten bei den U19-Nationalmannschaften der Schweiz bzw. Deutschlands. Torhüter Julius Schmid spielte für die U21 in Rosenheim. Albion Vrenezi, Daniel Wein und Marius Wörl durften pausieren.

Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>

Spielbericht: In der 4. Minute kam Lorenz Knöferl am Elfmeterpunkt zum Abschluss, doch der Schuss kam zu zentral, so dass Torhüter Michael Hirn parieren konnte. Ansonsten wehrte sich der Kreisligist gegen die Profis beachtlich in der Anfangsphase. Nach Pass von Christopher Lannert kam Fynn Lakenmacher halbrechts aus 15 Metern zum Schuss, doch der Münsinger Torhüter wehrte den Ball zur Ecke ab (17.). Die brachte Alexander Freitag von links in die Mitte, Michael Glück kam am Fünfmeterraum zum Kopfball, versenkte die Kugel zum 1:0 (17.). In der 22. Minute hatte Meris Skenderovic nach Linksflanke von Devin Sür die Chance zum 2:0, doch sein Drehschuss aus acht Metern kam zu zentral, so dass Türhüter Hirmer den Ball über die Latte lenken konnte. Unter großem Jubel erzielten die Gastgeber nach knapp einer halben Stunde den Ehrentreffer. Michael Lang steckte im Mittelkreis auf Hans Zachenbacher durch, Semi Belkahia hatte das Abseits aufgelöst. Der Münsinger Mittelstürmer lief alleine auf Marco Hiller zu, ließ dem Löwen-Keeper keine Chance und traf zum 1:1 (30.). Lange währte die Führung nicht. Nach Zuspiel von Marius Willsch, der von der rechten Grundlinie zurück auf Sür gelegt hatte, erzielte der 18-Jährige das 2:1 für den Drittligisten (37.). Nun schienen die Sechzger ihren Torinstinkt gefunden. Zwei Minuten später erhöhte Lakenmacher mit einem Schuss von der Strafraumkante ins rechte untere Eck auf 3:1 (39.). Kurz vor der Pause war es der aufgerückte Belkahia, der per Kopf das 4:1 markierte (44.). Damit ging es vom Ergebnis her einigermaßen standesgemäß in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff erzielte Skenderovic am zweiten Pfosten nach Vorarbeit von Sür das 5:1 (51.). Der eingewechselte Yannick Deichmann vergab auf Zuspiel von Alex Freitag fünf Minuten später die Riesenchance, das halbe Dutzend voll zu machen, als er aus 14 Metern halblinks mit rechts den Ball übers lange Eck hämmerte (56.). In der 68. Minute lief Skenderovic alleine auf Tobias Werner zu, umkurvte den Keeper, der ihn zu Fall brachte. Joseph Boyamba lief an, Werner ahnte die Ecke, kam aber nicht an den platzieren Schuss (69.). Verständlicherweise fehlte den Löwen der letzte Wille, gegen den tapfer kämpfenden Jubilar das Ergebnis weiter zu erhöhen. Trotzdem fielen hintenraus noch zwei Treffer. Skenderovic erhöhte in der 82. Minute auf 7:1. Sür hatte sich auf der rechten Strafraumseite durchgesetzt, Deichmann scheiterte mit seinem Schuss zunächst an Werner, Skenderovic war am zweiten Pfosten zur Stelle, drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie. Per sehenswertem Fallrückzieher, seinem insgesamt dritten Treffer, stellte Skenderovic den 8:1-Endstand her (86.).

„Wahnsinn, was hier los war, was die Leute hier an Herzblut reingesteckt haben“, freute sich Löwen-Trainer Michael Köllner über die Stimmung beim Jubiläum des SV Münsing. „Keiner hat sein Kommen bereuen müssen!“ Der 52-Jährige konstatierte jedoch, dass es für sein Team kein leichtes Spiel gewesen sei nach der Partie gegen WSG Tirol am Abend zuvor. „Keiner hat sich verletzt. Das ist das wichtigste!“

Ab Montag beginnt die Vorbereitung auf das Toto-Pokalspiel gegen den FV Illertissen, am kommenden Samstag steht dann schon das nächste Liga-Spiel bei Borussia Dortmund II an. „Das Programm in der Länderspielpause ist gut gefüllt“, scherzte Köllner. Das Spiel gegen Tirol sei wichtig für den Rhythmus gewesen, die Partie in Münsing Werbung in eigener Sache. „Wir haben etwas für die Region, für Münsing getan. Der Bürgermeister und der Verein haben sich riesig gefreut.“

Kapitän Stefan Lex, der noch geschont wurde, war ebenfalls mit nach Münsing gereist, schrieb eifrig Autogramme. „Er wird in Illertissen wieder am Start sein. Wäre es heute ein Punktspiel gewesen, hätte er gespielt. So stand er für die Fans zur Verfügung, hat Nähe gezeigt, das ist für Sechzig wichtig“, findet Köllner. „Ebenso hat das die ganze Mannschaft heute eindrucksvoll gezeigt.“

STENOGRAMM, Testspiel, 23.09.2022, 18 Uhr

SV Münsing-Ammerland – TSV 1860 München 1:8 (1:4)

SVM: 1 Hirn (Tor) – 2 Buchloh, 3 Auer, 5 Hirn, 14 Pflieger – 8 Holzer – 10 Schönacher, 17 Lang, 15 Uhle, 13 Geiger – 9 Zachenbacher,
Ersatz: 22 Werner (Tor) – 4 Mannweiler, 6 Niggl, 7 Manhart, 11 Hauptmann, 12 Seitz, 16 Graf, 18 Felsensteiner, 19 Bartl, 20 Suttner, 21 Gebhard.

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 35 Glück, 27 Belkahia, 13 Freitag – 25 Willsch, 18 Knöferl, 10 Kobylanski, 19 Lakenmacher, 23 Sür – 14 Skenderovic.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 6 Rieder, 8 Tallig, 11 Greilinger, 20 Deichmann, 33 Boyamba.

Wechsel: Werner für Hirn (46.) – Kretzschmar für Hiller (46.), Rieder für Willsch (46.), Boyamba für Knöferl (46.), Deichmann für Lakenmacher (46.), Lang für Kobylanski (64.).

Tore: 0:1 Glück (17.), 1:1 Zachenbacher (30.), 1:2 Sür (37.), 1:3 Lakenmacher (39.), 1:4 Belkahia (44.), 1:5 Skenderovic (51.), 1:6 Boyamba (69., Foulelfmeter), 1:7 Skenderovic (82.), 1:8 Skenderovic (86.)
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 1.860 im Sport- und Freizeitzentrum Münsing.
Schiedsrichter: Julian Schaub (Schwaig); Assistenten: Luca Schultze (München), Julius Albrecht (Seeshaupt).
Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2628.htm


Testspiel, 22.09.2022, 18.30 Uhr
WSG Tirol – TSV 1860 München 0:1 (0:0)

Löwen besiegen im Testspiel die WSG Tirol mit 1:0.

Meris Skenderovic erzielte gegen den österreichischen Bundesligisten WSG Tirol den Siegtreffer für die Löwen. 
 
Im ersten von zwei Testspielen während der Länderspielpause besiegten die Löwen den österreichischen Bundesligisten WSG Tirol in Wörgl mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Meris Skenderovic in der 72. Minute. Insgesamt 21 Spieler kamen bei den Sechzgern zum Einsatz, lediglich Jesper Verlaat musste nach dem Aufwärmen passen.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Österreich verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Beim Aufwärmen machten sich bei Jesper Verlaat leichte muskuläre Probleme bemerkbar, weswegen er geschont wurde. Nathan Wicht und Leandro Morgalla weilten bei den U19-Nationalmannschaften der Schweiz bzw. Deutschlands. Nicht im Kader stand als dritter Torhüter Julius Schmid. Ansonsten kamen alle fitten Spieler gegen die WSG Tirol zum Einsatz.

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Spielbericht: Die erste Chance des Spiels hatten die Tiroler. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Denis Tomic bekam Marco Hiller den Ball nicht zu fassen, erst im Nachsetzen konnte er gegen den nachsetzenden Raffael Behounek klären (5.). In der 12. Minute hatten auch die Löwen ihre erste Möglichkeit. Nach einem Diagonalpass von Yannick Deichmann legte Erik Tallig links im Strafraum per Kopf zurück auf Martin Kobylanski. Dessen Schuss von der Strafraumkante ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein 25-Meter-Schuss von Patricio Lautaro Rinaldi streifte übers rechte Kreuzeck des 1860-Tores (25.). Eine flache Hereingabe in den Strafraum verpasste Rinaldi in der 32. Minute nur knapp, so dass Hiller zugreifen konnte. In der 38. Minute musste sich der Löwen-Schlussmann strecken. Dominik Stumberger hatte in die Mitte geflankt, Rinaldi nahm den Aufsetzer noch vor dem Sechzehner mit dem Kopf, brachte die Kugel aber nicht über Hiller hinweg. Kurz vor der Pause kam Michael Glück im Anschluss an eine Ecke von Tallig von der rechten Seite zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich über den Querbalken (45.). So ging es nach niveauarmen 45 Minuten torlos in die Pause.

Der eingewechselte Tom Kretschmar musste sich bei einem Schuss von Nik Prelec aufs lange Eck strecken, um den Rückstand zu verhindern (48.). Im Gegenzug setzte sich Fabian Greilinger auf der linken Seite durch, seine Hereingabe von der Grundlinie auf Boyamba wurde an der Fünfmetergrenze geblockt (49.). Nach einer linksflanke kam Justin Forst an der Fünfmetergrenze frei zum Kopfball, aber Hiller wischte die Kugel über den Querbalken (53.). Ein Linksschuss von Prelec, der von rechts in die Mitte gezogen war, wurde im letzten Moment ins Tor-Aus abgefälscht (59.). Auf der anderen Seite musste sich Simon Beccari bei einem 25-Meter-Schuss von Albion Vrenezi strecken, um den Ball über die Querlatte zu lenken (63.). In der 72. Minute die Führung für die Löwen. Lorenz Knöferl hatte den Ball im Mittelfeld erobert, passte auf Marius Willsch, der rechts den gestarteten Meris Skenderovic bediente. Der Stürmer traf halbrechts aus zehn Metern zum 1:0 ins lange Eck. Sechs Minuten später lag der Ball erneut im Tor der Tiroler, doch diesmal stand Skenderovic bei der Flanke von Chris Lannert knapp im Abseits (78.). Valention Müller nahm den Ball per Dropkick von der Strafraumkante, zielte aber rechts am 1860-Tor vorbei (86.). Die Sechzger überstanden auch die Schlussphase ohne Gegentreffer, siegten mit 1:0.

Löwen-Trainer Michael Köllner war zufrieden. „Es war ein sehr intensives Spiel von beiden Mannschaften. Hut ab vor meinem Team, nachdem wir gestern und vorgestern zweimal trainiert haben.“ Seine Jungs hätten das Spiel angenommen, hinten raus nochmal das Tempo erhöht. „Wir hatten in der 2. Halbzeit super Chancen und durch Meris Skenderovic den Goldenen Treffer erzielt.“

Auch vor der Pause hätte seine Mannschaft gute Momente gehabt, aber die Angriffe nicht sauber zu Ende gespielt. „Auch in der 1. Halbzeit hätten wir ein Tor machen müssen. Da hatten wir mehrmals Zwei-gegen-Eins-Situationen, die wir besser ausspielen müssen!“ Besonders, dass hinten die Null steht, mache ihn gegen einen starken Gegner zufrieden.

Niki Lang musste kurzfristig beginnen, nachdem Jesper Verlaat beim Aufwärmen Adduktorenprobleme verspürte. „Das ist nichts schlimmes“, gab Köllner Entwarnung bei seinem Abwehrchef. „Da wollten wir nichts riskieren. Auch nicht bei Daniel Wein, den ich schon früher runtergenommen habe. Heute waren alle richtig gut. Besonders wichtig war, dass wir auf einem solchen Niveau Matchpraxis sammeln und den Rhythmus in der Länderspielpause beibehalten konnten“, dachte der 52-Jährige nicht nur an die jungen Spieler, sondern auch an Semi Belkahia und Marius Willsch, die nach längerer Verletzung ihr Comeback gaben. „Diese Matchpraxis ist unersetzlich, gerade weil die WSG Tirol schnelle Spieler in ihren Reihen hat.“

STENOGRAMM, Testspiel, 22.09.2022, 18.30 Uhr

WSG Tirol – TSV 1860 München 0:1 (0:0)

WSG, 1. Halbzeit: 13 Ozegovic (Tor) – 6 Sulzbacher, 8 Bauernfeind, 30 Behounek, 26 Stumberger – 17 Naschberger 20 Üstündag, 98 Orginec – 21 Rogelj, 18 Tomic, 11 Rinaldi.
WSG, 2. Halbzeit: : 35 Beccari (Tor) – 14 Ranacher, 4 Müller, 5 Bacher, 26 Stumberger – 10 Blume, 77 Ertlthaler, 28 Geris – 7 Sabitzer, 9 Prelec, 19 Forst.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 35 Glück, 3 Lang, 11 Greilinger – 17 Wein – 33 Boyamba, 6 Rieder, 10 Kobylanski, 8 Tallig – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 9 Vrenezi, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 18 Knöferl, 22 Lannert, 23 Sür, 25 Willsch, 27 Belkahia, 38 Wörl.

Wechsel: – Kretzschmar für Hiller (46.), Lannert für Kobylanski (46.), Vrenezi für Wein (46.), Belkahia für Glück (61.), Freitag für Greilinger (61.), Skenderovic für Lakenmacher (61.), Willsch für Boyamba (61.), Knöferl für Rieder (61.), Wörl für Deichmann (61.), Sür für Tallig (61.).

Tor: 0:1 Skenderovic (72.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 500 im Stadion Wörgl.
Schiedsrichter: Patrick Eisler; Assistenten: Tobias Moosbrugger, Max Siller.

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2627.htm


Toto-Pokal, Achtelfinale, 06.09.2022, 18.60 Uhr
Türkgücü München – TSV 1860 München 1:3 (0:1)

Toto-Pokal: Löwen stehen nach einem 3:1 über Türkgücü im Viertelfinale.

Martin Kobylanski (li.) brachte die Löwen nach einer halben Stunde in Führung. 
Die Löwen stehen durch einen 3:1-Erfolg über Türkgücü München im Viertelfinale des Toto-Pokals. Martin Kobylanski vor der Pause (31.) und Erik Tallig (72.) sowie Albion Vrenezi (84.) erzielten die Treffer für die Sechzger in einer Partie, in der der Drittligist seine ganze Routine ausspielte und nicht mehr tat, als er musste. Das Gegentor von Ünal Tosun (87.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner schickte eine wesentlich erfahrenere Startelf gegen Türkgücü auf den Platz, als in den beiden Runden zuvor. Tom Kretzschmar stand erneut im Toto-Pokal zwischen den Pfosten.

Spielverlauf: Es dauerte fast sieben Minuten, bis die Löwen erstmals gefährlich vors Tor des Regionalligisten kamen. Leandro Morgalla hatte von rechts geflankt, Meris Skenderovic kam aus zehn Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich übers Tor (7.). Die gleichen Protagonisten waren auch an der nächsten Chance beteiligt. Morgalla legte von der rechten Grundlinie zurück auf Skenderovic, der scheiterte aber aus kurzer Distanz an Johann Hipper (8.). Ein Freistoß aus halbrechter Position, den Erik Tallig aus 23 Metern Richtung linkes Kreuzeck zirkelte, wischte Hipper über den Querbalken (9.). Nach einem Diagonalpass von Morgalla auf Devin Sür wurde dessen Hereingabe von links durch David Kebe abgefälscht, aber Hipper reagierte schnell, kratzte den Ball aus dem kurzen Eck (15.). Sür reklamierte in dieser Szene Handspiel, doch Schiedsrichter Assad Nouhoum winkte ab. In der 18. Minute hätte eigentlich das 1:0 fallen müssen. Tallig kam auf der rechten Seite bis zur Grundlinie, legte die Kugel mit viel Übersicht zurück auf Alex Freitag, der unbedrängt aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber genau in die Mitte zielte, wo Michael Zant auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klärte. Vier Minuten später setzte sich auf der anderen Seite Ex-Löwe Benedikt Auburger auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe in den Rückraum fand aber keinen Adressaten (22.). In der 31. Minute lag der Ball im Türkgücü-Tor. Michael Glück hatte die Szene mit einem Diagonalpass auf Morgalla eingeleitet. Vom rechten Flügel passte der 17-Jährige in die Mitte, Skenderovic holte aus, aber von hinten kam Martin Kobylanski angesprintet, nahm die Kugel halbrechts aus zehn Metern direkt und traf zum 1:0 ins lange Eck. Die Gastgeber versuchten, angetrieben von Marco Holz, die Löwen unter Druck zu setzen, doch die standen gut, gaben dem Gegner keine Räume und nahmen die knappe Führung souverän mit in die Kabine.

Zu Beginn der 2. Halbzeit attackierte der Regionalligist früh die Löwen am eigenen Sechzehner. Doch die erste Möglichkeit hatte der Drittligist. Einen Freistoß, fünf Metern vor dem linken Strafraumeck, führte Kobylanski mit rechts aus. Sein Schuss ging nur knapp am langen Eck vorbei (50.). Nach einem weiten Ball von Milos Cocic musste Hipper aus seinem Strafraum, um gegen den heranstürmenden Skenderovic zu klären (56.). Ansonsten plätscherte das Spiel dahin. Die Löwen warteten auf Räume, um zu kontern, Türkgücü machte diese aber nicht frei. Nach einem Foul an Kobylanski 19 Meter zum Tor in zentraler Position täuschte der Gefoulte einen Schuss an, doch Tallig führte mit links aus, wuchtete die Kugel über die Mauer hinweg ins linke Eck zum 2:0 (72.). Erst scheiterte Tallig aus spitzem Winkel an Hipper, dann legte er den Abpraller zurück auf Albion Vrenezi, der halblinks aus neun Metern die Kugel zum 3:0 ins rechte Eck donnerte (84.). Kurz vor Schluss wurden die Gastgeber belohnt, als Ünal Tosun frei vor Tom Kretzschmar auftauchte und ihn zum 1:3-Endstand überwand (87.). Kurz vor Schluss sah Lorenz Knöferl nach überhartem Einsteigen im Mittelfeld noch die Rote Karte (88.). Aber auch mit einem Mann weniger brachten die Sechzger das Ergebnis sicher über die Zeit, stehen damit im Viertelfinale des Toto-Pokals.

„Als Trainer bin ich immer zufrieden, wenn die Mannschaft souverän gewinnt“, meinte Löwen-Trainer Michael Köllner. „Bis zum 1:3 haben wir keine Torchance zugelassen. Jeder hat sich in dem Spiel von seiner besten Seite gezeigt.“ Rivalität sei in einem Stadtduell wichtig, „aber es muss in einem vernünftigen Rahmen ablaufen“, so Köllner. Und der habe bei diesem Toto-Pokal-Spiel gestimmt. Besonders war der 52-Jährige darüber überrascht, dass er vor dem Spiel mit einem Blumenstrauß begrüßt wurde. „Das ist mir in meiner ganzen Karriere bisher noch nicht passiert. Meine Frau wird sich darüber freuen.“ An einem tollen und attraktiven Spiel konnten sich zuvor die Fans begeistern. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt und schöne Tore gemacht. Wichtig war, dass sich heute jeder präsentieren konnte gegen eine Mannschaft, die uns gefordert hat. Und für Tim Rieder war es nach der Rot-Sperre wichtig, wieder in den Rhythmus zu kommen.“

STENOGRAMM, Toto-Pokal, Achtelfinale, 06.09.2022, 18.60 Uhr

Türkgücü München – TSV 1860 München 1:3 (0:1)

TGM: 1 Hipper (Tor) – 25 Kebe, 33 Zant, 5 Rech, 8 H. Hingerl – 15 Auburger, 6 Holz, 14 S. Hingerl, 23 Berwein – 90 Crnicki, 61 Tosun.
Ersatz: 12 Musa (Tor) – 10 Gashi, 16 Heigl, 17 Woudstra, 18 Takahara, 20 Osmanoski, 21 Sahin, 22 Gracic, 28 Shabani.

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 39 Morgalla, 5 Moll, 35 Glück, 30 Cocic – 6 Rieder – 8 Tallig, 10 Kobylanki, 13 Freitag, 23 Sür – 14 Skenderovic.
Ersatz: 12 Schmid (Tor) – 9 Vrenezi, 11 Greilinger, 17 Wein, 18 Knöferl, 19 Lakenmacher, 22 Lannert.

Wechsel: Gracic für Zant (46.), Sahin für H. Hingerl (52.), Osmanoski für S. Hingerl (63.), Woudstra für Berwein (74.), Gashi für Crnicki (74.) – Lannert für Morgalla (60.), Wein für Freitag (74.), Vrenezi für Sür (74.), Knöferl für Rieder (85.), Greilinger für Skenderovic (90.).

Tore: 0:1 Kobylanski (31.), 0:2 Tallig (72.), 0:3 Vrenezi (84.), 1:3 Tosun (87.).
Gelbe Karten: – Moll.
Rote Karte: Knöferl (88.).
Zuschauer: 6.038 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Alexander Schkarlat (Weidenbach), Benjamin Sölch (Wilting).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2619.htm

Das kplt. Spiel: https://youtu.be/LI6gCswqNaE


Toto-Pokal, 2. Runde, 16.08.2022, 18.30 Uhr
TuS 1861 Feuchtwangen – TSV 1860 München 0:8 (0:5)

Konzentrierte Löwen gewinnen 8:0 in Feuchtwangen.

Die beiden A-Jugendlichen feiern den ersten Treffer: Devin Sür (li.) und Torschütze Marius Wörl (re.). 
 
Die Löwen machten beim Bezirksligisten TuS 1861 Feuchtwangen in der 2. Runde des Toto-Pokals kurzen Prozess, gewannen standesgemäß mit 8:0 durch je einen Doppelpack von Marius Wörl, Meris Skenderovic und Milos Cocic sowie einem Treffer von und Niklas Lang und einem Eigentor von Christian Beck. Die Auslosung der nächsten Runde findet am kommenden Montag statt.

Personal: Wie nicht anders zu erwarten, nutzte Löwen-Trainer Michael Köllner die Gelegenheit in der 2. Runde des Toto-Pokals beim TuS 1861 Feuchtwangen, um zu testen und den Rekonvaleszenten Spielpraxis zu geben. Auf der Bank hatten lediglich zwei Feldspieler Platz genommen.

Spielverlauf: Bereits in der 2. Minute gingen die Löwen durch Marius Wörl in Führung. Ein Pass in die Mitte hatte Meris Skenderovic direkt weitergeleitet, der A-Junior tauchte frei vor Torhüter Jens Lindörfer aus, blieb cool und lupfte die Kugel zum 1:0 ins linke obere Eck. Nach einem Chipball von Daniel Wein hatte Wörl freie Bahn auf der rechten Strafraumseite, er passte zurück an den Elfmeterpunkt auf Alex Freitag, der jedoch den Ball nicht unter Kontrolle bekam (13.). Das 2:0 fiel nach Doppelpass von Devin Sür mit Freitag auf dem rechten Flügel. Den Querpass von Sür erreichte der eingelaufene Milos Cocic am zweiten Pfosten, musst nur noch einschieben (19.). Kurz danach legte Marius Willsch von der rechten Grundline den Ball zurück auf Freitag, der aber beim Abschluss aus zwölf Metern die Kugel nicht richtig traf, so dass Lindörfer mit dem Schuss keine Mühe hatte (21.). Den nächsten Treffer besorgte der Feuchtwanger Christian Beck selbst. Bei einer Flanke von Sür hielt der Kapitän am kurzen Pfosten den Kopf hin, traf unhaltbar für seinen Keeper ins rechte Kreuzeck (24.). Jetzt spielten nur noch die Löwen. Nach einer Ecke von links durch Freitag kam Niklas Lang im Rückwärtslaufen zum Abschluss, sein Schuss rutschte Keeper Lindörfer durch, schlug zum 4:0 ins linke Eck ein (30.). Die Sechzger machten weiter Druck gegen die sichtlich überforderten Amateure. Kurz vor der Pause traf auch Skenderovic (43.). Nach Zuspiel von Michael Glück lupfte er den Ball artistisch mit dem Rücken zum Tor über sich, legte ihn sich nochmals vor, schloss dann mit dem nächsten Kontakt ab und traf am verdutzten Lindörfer vorbei zum 5:0 ins linke untere Eck. Kurz danach war Pause.

Gerade mal 20 Sekunden waren im zweiten Durchgang gespielt, da traf Wörl erneut. Einen langen Pass von Daniel Wein nahm er an, umkurvte seinen Gegenspieler und zielte zum 6:0 ins lange Eck (46.). Das 7:0 markierte Skenderovic nach Wein-Ecke mit dem Kopf (56.). Nach knapp einer Stunde kam auch Fynn Lakenmacher für Skenderovic zum Einsatz. In der 74. Minute hatte Sür auf der rechten Seite in den Lauf von Marius Willsch gepasst, dessen Flanke erreichte Cocic, der seinen Gegenspieler im Luftkampf anköpfte. Von dessen Rücken fand der Ball den Weg zum 8:0 in die Maschen. In der Schlussviertelstunde nahmen die Sechzger etwas den Fuß vom Gas, spielten die klare Führung sicher nach Hause.

Löwen-Coach Michael Köllner war zufrieden. „Das war so, wie ich mir das als Trainer vorstelle. Die Mannschaft hat zügig die Aufgabe wahrgenommen, das war ein Auftakt nach Maß mit dem frühen Treffer von Marius Wörl.“ Das Team hätte sehr konzentriert gewirkt, mit dem 5:0 zur Pause sei die Partie gelaufen gewesen. „Es war ein richtig guter Auftritt. So wie es ausschaut, haben wir keine Verletzte. Von daher sind wir zufrieden.“

Der 52-Jährige sah seine Vorgaben voll erfüllt. „Wir hatten ein gutes Offensivspiel, haben sehr kontrolliert gespielt und hatten viel Zug in den Aktionen.“ Die acht Tore seien ein Beleg dafür. „Feuchtwangen hat alles versucht, damit das Ergebnis im Rahmen bleibt, richtig gut gekämpft. Die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen. Genau das wollten wir erreichen, dass wir hier einen guten Eindruck hinterlassen“, sieht Köllner solche Spiele immer auch als Werbemaßnahme in eigener Sache.

Erkenntnisse gab es für den Coach der Löwen ebenfalls im Hinblick auf das Ligaspiel am Freitag gegen Halle. „Heute waren mehrere Spieler dabei, die für Freitag ein Thema werden.“ Ansonsten zog Köllner eine rundum positive Bilanz des bisherigen Saisonverlaufs. „Wir sind gut im Landespokal unterwegs. Die jungen Spieler zeigen sich von einer richtig guten Seite, sind sehr zielstrebig, konzentriert und entschlossen. In der ersten Runde haben wir sieben Tore geschossen, heute acht. 15 Tor in zwei Runden – da gibt’s nichts auszusetzen.“ Jetzt gehe es darum, den Weg weiter zu gehen. „Es fällt einem nichts in den Schoß, du musst dir alles erarbeiten, um am Ende die Ernte einzufahren. Im Moment sind wir gut dabei.“

STENOGRAMM, Toto-Pokal, 2. Runde, 16.08.2022, 18.30 Uhr

TuS 1861 Feuchtwangen – TSV 1860 München 0:8 (0:5)

TuS: 1 Lindörfer (Tor) – 17 Flügel, 4 Scholz, 15 Beck, 14 Kreißelmeier – 8 Häffner, 10 Soldner, 12 La. Ruck, 16 Burggraf – 2 Bartels, 7 Wegert.
Ersatz: 33 Klein, 99 Müller (beide Tor) – 3 Heumann-Neubert, 5 Sindel, 6 Morina, 9 Bößenecker, 11 Fischer, 13 Wolfram, 18 Lu. Ruck, 19 Soldner.

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 35 Glück, 11 Greilinger – 17 Wein – 23 Sür, 38 Wörl, 13 Freitag, 30 Cocic – 14 Skenderovic.
Ersatz: 12 Schmid (Tor) – 18 Knöferl, 19 Lakenmacher.

Wechsel: Wolfram für Burggraf (55.), Fischer für Bartels (64.), Lu. Ruck für Kreißelmeier (72.), Heumann-Neubertfür Wegert (79.), Sindel für Lau. Ruck (83.) – Knöferl für Greilinger (46.), Lakenmacher für Skenderovic (59.).

Tore: 0:1 Wörl (2.), 0:2 Cocic (19.), 0:3 Beck (24., Eigentor), 0:4 Lang (30.), 0:5 Skenderovic (43.), 0:6 Wörl (46.), 0:7 Skenderovic (56.), 0:8 Cocic (74.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 2.400 Heinz-Seidel-Stadion.
Schiedsrichter: Johannes Hamper (Katschenreuth); Assistenten: Niklas Wich (Rothenkirchen), Mirko Morgener (Kulmbach).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2613.htm

Das Spiel anschauen: https://youtu.be/yUdJIRa2jlA


DFB-Pokal 1. Runde, 29.07.2022, 20.45 Uhr
1860 München – Borussia Dortmund 0:3 (0:3)


Dortmund zeigt im DFB-Pokal seine Klasse und besiegt die Löwen mit 3:0.

Phillipp Steinhart im Laufduell mit Karim Adeyemi, der das 3:0 für den BVB erzielte. 
 
Der Löwen-Traum von der Pokal-Sensation gegen Borussia Dortmund war schnell geplatzt. Donyell Malen hatte den Bundesligisten bereits in der 8. Minute in Führung gebracht. Jude Bellingham (31.) und Karim Adeyemi (35.) erhöhten noch vor der Pause auf 3:0. Auch im zweiten Durchgang war der BVB überlegen, doch Marco Hiller verhinderte weitere Treffer.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen den BVB auf Fabian Greilinger (Bauchmuskelzerrung), Nathan Wicht (Probleme an der Hüftbeugersehne), Semi Belkahia (Muskelverletzung) und Joseph Boyamba (Trainingsrückstand) verzichten. Der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Marius Willsch und Milos Cocic schafften nicht den Sprung in den 20er-Kader. Es gab zwei Wechsel in der Startelf gegenüber dem Auftakt in der Liga bei Dynamo Dresden. Für den verletzten Belkahia und für Martin Kobylanski begannen Christopher Lannert und Marcel Bär.

Spielverlauf: Erstmals musste Marco Hiller in der 4. Minute eingreifen. Donyell Malen war halblinks aus 14 Metern mit rechts zum Schuss gekommen, der Löwen-Keeper lenkte den Ball jedoch um den kurzen Pfosten. Malen war es auch, der vier Minuten später die Führung erzielte. Nach Zuspiel von Raphael Guerreiro kam er aus ähnlicher Position wie zuvor zum Abschluss. Diesmal wählte er das lange Eck. Vom rechten Innenpfosten prallte der Ball ab, ging die Linie entlang, prallte an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Youssoufa Moukoko war es in der 11. Minute, der über halblinks der Löwen-Abwehr enteilt war, aber an Hiller scheiterte. Aufregung in der 17. Minute. Nils Schlotterbeck brachte Yannick Deichmann nach einer Kontersituation im BVB-Strafraum zu Fall, aber anstatt Elfmeter zu pfeifen, entschied Schiedsrichter Benjamin Brand lediglich auf Eckstoß für die Löwen. Kurz danach musste Marcel Bär verletzt vom Platz. Für ihn kam Albion Vrenezi. Auch für Christopher Lannert war der Abend vorbei. Der Rechtsverteidiger, der überhaupt nicht mit dem trickreichen Malen zurecht kam und bereits früh Gelb gesehen hatte, wurde durch Nicklas Lang ersetzt (20.). Die Sechzger standen nun defensiv besser, gerieten aber nach einer schnellen Kombination mit 0:2 in Rückstand Malen hatte halblinks zu Marco Reus gepasst, der im Strafraum noch ein paar Schritte lief und dann klug quer in die Mitte spielte, wo der eingelaufene Jude Bellingham den Ball nur noch aus kurzer Distanz im Tor unterbringen musste. Auf der anderen Seite verpasste Vrenezi am Fünfmeterraum eine Hereingabe knapp, so dass Gregor Kobel die Situation bereinigen konnte (34.). Eine Minute später fiel sogar das 0:3. Malen hatte den halbrechts den klar im Abseits stehenden Adeyemi angespielt, die Fahne des Linienrichters blieb unten, der im Strafraum mit links direkt aus 14 Metern abschloss. Hiller war zwar noch am Schuss, konnte den Ball aber nur noch abfälschen, sodass die Kugel letztlich vom linken Innenpfosten ins Tor prallte (35.). Bei diesem Ergebnis blieb es bis zur Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff kam Moukoko halbrechts zum Abschluss, setzte aber aus spitzem Winkel den Ball übers kurze Kreuzeck (46.). Einen Eckball von rechts verlängerte der eingewechselte Mats Hummel per Kopf, aber Bellingham köpfte das Zuspiel aus sieben Metern übers 1860-Tor (49.). Einen 20-Meter-Schuss von Dahoud entschärfte Hiller in der 52. Minute. Die Dortmunder spielten mit der klaren Führung im Rücken nun souverän auf, setzten sich zeitweise am Löwen-Strafraum fest. Wenig später war erneut Hiller bei einem Distanzschuss von Thomas Meunier zur Stelle (53.). Eine Direktabnahme von Yannick Deichmann aus 13 Metern nach Flanke von Erik Tallig ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (57.). Es war eine der wenigen 1860-Chancen. In der 59. Minute rettete Löwen-Keeper Hiller gegen Reus, der freistehend vor ihm zum Schuss gekommen war. Jesper Verlaat hatte zuvor den Ball im eigenen Strafraum an den Nationalspieler verloren, der dann allerdings den halblinks freistehenden Moukoko übersah. Glück für die Löwen! Trotz des klaren Rückstands war die Moral der Sechzger intakt, die immer wieder versuchten, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Ein gegen die mit Nationalspieler gespickte Defensive der Westfalen ein schwieriges Unterfangen. In der 74. Minute rettete Hiller gegen den nach einem Zuspiel von Jamie Bynoe-Gittens frei vor ihm auftauchenden Moukoko mit einer Fußabwehr. In der Schlussphase brachte Michael Köllner mit Martin Kobylanski und Meris Skenderovic noch zwei Offensivkräfte (82.), am Ergebnis änderte sich aber nichts.

STENOGRAMM, DFB-Pokal 1. Runde, 29.07.2022, 20.45 Uhr

1860 München – Borussia Dortmund 0:3 (0:3)

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 8 Tallig, 20 Deichmann, 15 Bär, 7 Lex – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 35 Glück.

BVB: 1 Kobel (Tor) – 24 Meunier, 25 Süle, 4 Schlotterbeck, 13 Guerreiro – 22 Bellingham, 8 Dahoud – 27 Adeyemi, 11 Reus, 21 Malen – 18 Moukoko.
Ersatz: 33 Meyer (Tor) – 10 Hazard, 15 Hummels, 17 Wolf, 19 Brandt, 23 Can, 32 Kamara, 43 Bynoe-Gittens, 44 Coulibaly.

Wechsel: Vrenezi für Bär (20), Lang für Lannert (20.), Kobylanski für Deichmann (82.), Skenderovic für Lakenmacher (82.) – Hummels für Süle (46.), Bynoe-Gittens für Malen (66.), Hazard für Adeyemi (76.), Wolf für Meunier (76.), Can für Dahoud (83.).

Tore: 0:1 Malen (8.), 0:2 Bellingham (31.), 0:3 Adeyemi (35.).
Gelbe Karte: Lannert, Lang –.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Unterspiesheim); Assistenten: Christof Günsch (Darmstadt), Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Vierter Offizieller: Patrick Hanslbauer (Fürth).


Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2608.htm
Die Höhepunkte: https://youtu.be/7DzltpuYWnk

Toto-Pokal, 1. Runde, 26.07.2022, 18.30 Uhr
SV Rödelmaier – TSV 1860 München 0:7 (0:4)


Toto-Pokal: 7:0-Sieg beim SV Rödelmaier – Fünferpack von Meris Skenderovic.

Brachte schon vor der Pause mit einem Dreierpack die Löwen beim SV Rödelmaier auf die Siegerstraße: Meris Skenderovic (re.). 
 
Die Löwen kamen beim unterfränkischen Bezirksligisten SV Rödelmaier in der 1. Runde des Toto-Pokals zu einem standesgemäßen 7:0-Erfolg. Neuzugang Meris Skenderovic traf gleich fünf Mal für den TSV 1860, unterstrich seine Abschlussqualitäten.

Personal: Wie nicht anders zu erwarten, nutzte Löwen-Trainer Michael Köllner die Gelegenheit in der 1. Runde des Toto-Pokals, um zu testen und den Rekonvaleszenten Spielpraxis zu geben. Den Spielern, die beim Saisonauftakt in der 3. Liga in Dresden auf dem Platz standen, gönnte er eine Verschnaufpause. Sie mussten erst gar nicht die 380 Kilometer einfache Fahrt zum Kreispokalsieger aus der Rhön mitmachen. Auf der Bank hatten lediglich zwei Feldspieler Platz genommen.

Spielverlauf: Früh hatte Meris Skenderovic die Riesenchance zur Führung. Nathan Wicht passte von der rechten Grundlinie nach innen, der Löwen-Neuzugang nahm den Ball aus acht Metern direkt, zielte aber rechts neben das Tor (4.). Besser machte er es in der 11. Minute. Eine Ecke von links durch Alex Freitag verlängerte Niki Lang per Kopf, ein SVR-Spieler ließ den Ball beim Klärungsversuch zu Skenderovic prallen, der aus sechs Metern Torhüter Sven Ulsamer keine Chance ließ und zum 1:0 traf. Auch die nächste Möglichkeit hatte der Mittelstürmer. Halblinks kam er frei im Strafraum zum Abschluss, zielte aber am langen Eck vorbei (17.). Einen 22-Meter-Schuss von Fabian Greilinger konnte Ulsamer mit viel Mühe über die Querlatte fausten (22.). Nach Pass von Milos Cocic in die Tiefe kam Skenderovic aus kurzer Distanz zum Abschluss, brachte aber per Heber nicht den Ball am SVR-Keeper vorbei (24.). Die anschließende Ecke von rechts durch Daniel Wein köpfte Michael Glück knapp über die Querlatte (25). Noch in der gleichen Minute fiel das 2:0. Cocic hatte von links flach in die Mitte geflankt, Michael Schultheis wollte vor dem hinter ihm lauernden Skenderovic klären, bugsierte die Kugel aber ins eigene Tor (25.). In der 28. Minute spielte Greilinger einen wunderbaren Pass in die Tiefe auf den gestarteten Skenderovic. Der Torjäger kam halblinks im Strafraum zum Abschluss, traf aus 13 Metern zum 3:0 ins lange Eck. Seinen dritten Treffer erzielte Skenderovic nach Freitag-Ecke von links per Kopf zum 4:0 (36.). Das war auch der Pausenstand.

Kaum war das Spiel fortgesetzt, traf Skenderovic zum 5:0. Freitag hatte von links geflankt, der Stürmer lief in die Hereingabe, drückte aus sieben Meter den Ball über die Linie (47.). Nach Greilinger Zuspiel hob Skenderovic die Kugel über Ulsamer, aber auch übers Tor (50.). Kurz danach scheiterte Greilinger mit einem Schuss aus kurzer Distanz am SVR-Keeper (52.). Zur Abwechslung trug sich in der 56. Minute eine anderer Spieler in die Torschützenliste ein. Milos Cocic dribbelte über links in den Strafraum, zog aus extrem spitzen Winkel ab und hämmerte die Kugel zum 6:0 unter die Latte. Beinahe hätte Rödelmaier unter dem Jubel der heimischen Fans den Ehrentreffer erzielt. Nach Fehler von Tom Kretzschmar kam Branko Krizanovic vorm leeren Tor frei zum Abschluss, aber Lang klärte auf der Linie, Glück blockte den Nachschuss (64.). Aber auch bei Skenderovic klappte nicht alles. Nach Cocic-Zuspiel kam er aus zehn Metern aus der Drehung zum Schuss, verzog aber mit links (73.). Tor Nummer fünf von Skenderovic in der 77. Minute. Nach Greilinger-Zuspiel von links nahm er den Ball im Strafraum an, dribbelte quer, täuschte mehrmals einen Schuss an und traf dann aus spitzem Winkel zum 7:0 ins lange Eck. Die Löwen spielten bis zum Schluss nach vorne, aber verständlicherweise fehlte mit der klaren Führung im Rücken der letzte Biss.

Der fünffache Torschütze Meris Skenderovic war glücklich über das Erfolgserlebnis. „Dadurch, dass ich am Wochenende keine Spielzeit bekommen habe, war es für mich super, mich hier zu zeigen. Man hat gesehen, dass die ganze Mannschaft Spaß hatte und das Spiel ernst genommen hat.“ Letztmals gelang dem 24-Jährigen ein Fünferpack bei einem Turnier in der U19. „Es hätten noch mehr sein können, vielleicht war ich etwas zu verspielt vor dem Tor“, übte er sogar Selbstkritik. „Für uns Spieler in der zweiten Reihe war das eine Top-Gelegenheit. Das haben wir gut gemacht. Letztlich muss der Trainer entscheiden, ob ich spiele, aber für mich als Stürmer ist es wichtig, zu treffen.“

Löwen-Trainer Michael Köllner hatte wenig auszusetzen nach dem 7:0. „Das war eine souveräne Vorstellung. Wir haben den Zuschauern ein gutes Spiel geboten, waren extrem spielfreudig. Für Meris Skenderovic war das ein Highlight“, lobte er seine Sturmspitze. „Wichtig war auch, dass sich keiner verletzt hat.“

Der 52-Jährige freute sich über das Tempo, mit dem seine Mannschaft zu Werke ging. „Es hätte sogar das eine oder andere Tor mehr sein können.“ Ebenso strich er die Leistung der Rekonvaleszenten Marius Willsch und Daniel Wein heraus. „Marius hat ja bereits am Samstag in der U21 gegen Ismaning gespielt. Für Vino war es bis auf die paar Minuten gegen Newcastle sein erstes längeres Spiel. Er hat es super gemacht. Ich freue mich für ihn, dass es ohne Schmerzen über die Bühne gegangen ist. Jetzt schauen wir, dass wir ihn sukzessive an die Mannschaft heranbringen.“

STENOGRAMM, Toto-Pokal, 1. Runde, 26.07.2022, 18.30 Uhr

SV Rödelmaier – TSV 1860 München 0:7 (0:4)

SVR: 1 Ulsamer (Tor) – 17 Dinudis, 5 Schultheis, 6 Hess, 16 Koob – 8 Rützel, 10 Hess, 13 Mölter – 4 Krizanovic, 7 Beker – 9 Rauner.
Ersatz: 31 Rohmfeld (Tor) – 2 Buhse, 3 Mayer, 11 Serifou, 12 Miller, 14 Streichsbier, 15 Sahyoun, 18 Mangold, 23 Petryk.

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 35 Glück, 11 Greilinger – 17 Wein – 23 Sür, 24 Wicht, 13 Freitag, 30 Cocic – 14 Skenderovic.
Ersatz: 12 Schmid (Tor) – 18 Knöferl, 38 Wörl.

Wechsel: Serifou für Rauner (57.), Miller für Koob (66.), Streichsbier für Krizanovic (72.), Buhse für Beker (80.) – Knöferl für Wein (60.), Wörl für Willsch (60.).

Tore: 0:1 Skenderovic (11.), 0:2 Schultheis (25., Eigentor), 0:3 Skenderovic (28.), 0:4 Skenderovic (36.), 0:5 Skenderovic (47.), 0:6 Cocic (56.), 0:7 Skenderovic (77.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 1.500 Sportanlage Rödelmaier.
Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (Karlburg); Assistenten: Hannes Hemrich (Urspringen), Sebastian Cornely (Mühlbach).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2607.htm

Kplt. Spiel anschauen: https://youtu.be/bNCmrR1fEMc