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Spielberichte Test- und Pokalspiele 2022-23
 

DFB-Pokal 1. Runde, 29.07.2022, 20.45 Uhr
1860 München – Borussia Dortmund 0:3 (0:3)


Dortmund zeigt im DFB-Pokal seine Klasse und besiegt die Löwen mit 3:0.
Phillipp Steinhart im Laufduell mit Karim Adeyemi, der das 3:0 für den BVB erzielte. 
 
Der Löwen-Traum von der Pokal-Sensation gegen Borussia Dortmund war schnell geplatzt. Donyell Malen hatte den Bundesligisten bereits in der 8. Minute in Führung gebracht. Jude Bellingham (31.) und Karim Adeyemi (35.) erhöhten noch vor der Pause auf 3:0. Auch im zweiten Durchgang war der BVB überlegen, doch Marco Hiller verhinderte weitere Treffer.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen den BVB auf Fabian Greilinger (Bauchmuskelzerrung), Nathan Wicht (Probleme an der Hüftbeugersehne), Semi Belkahia (Muskelverletzung) und Joseph Boyamba (Trainingsrückstand) verzichten. Der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Marius Willsch und Milos Cocic schafften nicht den Sprung in den 20er-Kader. Es gab zwei Wechsel in der Startelf gegenüber dem Auftakt in der Liga bei Dynamo Dresden. Für den verletzten Belkahia und für Martin Kobylanski begannen Christopher Lannert und Marcel Bär.

Spielverlauf: Erstmals musste Marco Hiller in der 4. Minute eingreifen. Donyell Malen war halblinks aus 14 Metern mit rechts zum Schuss gekommen, der Löwen-Keeper lenkte den Ball jedoch um den kurzen Pfosten. Malen war es auch, der vier Minuten später die Führung erzielte. Nach Zuspiel von Raphael Guerreiro kam er aus ähnlicher Position wie zuvor zum Abschluss. Diesmal wählte er das lange Eck. Vom rechten Innenpfosten prallte der Ball ab, ging die Linie entlang, prallte an den linken Innenpfosten und von dort ins Tor. Youssoufa Moukoko war es in der 11. Minute, der über halblinks der Löwen-Abwehr enteilt war, aber an Hiller scheiterte. Aufregung in der 17. Minute. Nils Schlotterbeck brachte Yannick Deichmann nach einer Kontersituation im BVB-Strafraum zu Fall, aber anstatt Elfmeter zu pfeifen, entschied Schiedsrichter Benjamin Brand lediglich auf Eckstoß für die Löwen. Kurz danach musste Marcel Bär verletzt vom Platz. Für ihn kam Albion Vrenezi. Auch für Christopher Lannert war der Abend vorbei. Der Rechtsverteidiger, der überhaupt nicht mit dem trickreichen Malen zurecht kam und bereits früh Gelb gesehen hatte, wurde durch Nicklas Lang ersetzt (20.). Die Sechzger standen nun defensiv besser, gerieten aber nach einer schnellen Kombination mit 0:2 in Rückstand Malen hatte halblinks zu Marco Reus gepasst, der im Strafraum noch ein paar Schritte lief und dann klug quer in die Mitte spielte, wo der eingelaufene Jude Bellingham den Ball nur noch aus kurzer Distanz im Tor unterbringen musste. Auf der anderen Seite verpasste Vrenezi am Fünfmeterraum eine Hereingabe knapp, so dass Gregor Kobel die Situation bereinigen konnte (34.). Eine Minute später fiel sogar das 0:3. Malen hatte den halbrechts den klar im Abseits stehenden Adeyemi angespielt, die Fahne des Linienrichters blieb unten, der im Strafraum mit links direkt aus 14 Metern abschloss. Hiller war zwar noch am Schuss, konnte den Ball aber nur noch abfälschen, sodass die Kugel letztlich vom linken Innenpfosten ins Tor prallte (35.). Bei diesem Ergebnis blieb es bis zur Pause.

Direkt nach Wiederanpfiff kam Moukoko halbrechts zum Abschluss, setzte aber aus spitzem Winkel den Ball übers kurze Kreuzeck (46.). Einen Eckball von rechts verlängerte der eingewechselte Mats Hummel per Kopf, aber Bellingham köpfte das Zuspiel aus sieben Metern übers 1860-Tor (49.). Einen 20-Meter-Schuss von Dahoud entschärfte Hiller in der 52. Minute. Die Dortmunder spielten mit der klaren Führung im Rücken nun souverän auf, setzten sich zeitweise am Löwen-Strafraum fest. Wenig später war erneut Hiller bei einem Distanzschuss von Thomas Meunier zur Stelle (53.). Eine Direktabnahme von Yannick Deichmann aus 13 Metern nach Flanke von Erik Tallig ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (57.). Es war eine der wenigen 1860-Chancen. In der 59. Minute rettete Löwen-Keeper Hiller gegen Reus, der freistehend vor ihm zum Schuss gekommen war. Jesper Verlaat hatte zuvor den Ball im eigenen Strafraum an den Nationalspieler verloren, der dann allerdings den halblinks freistehenden Moukoko übersah. Glück für die Löwen! Trotz des klaren Rückstands war die Moral der Sechzger intakt, die immer wieder versuchten, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Ein gegen die mit Nationalspieler gespickte Defensive der Westfalen ein schwieriges Unterfangen. In der 74. Minute rettete Hiller gegen den nach einem Zuspiel von Jamie Bynoe-Gittens frei vor ihm auftauchenden Moukoko mit einer Fußabwehr. In der Schlussphase brachte Michael Köllner mit Martin Kobylanski und Meris Skenderovic noch zwei Offensivkräfte (82.), am Ergebnis änderte sich aber nichts.

STENOGRAMM, DFB-Pokal 1. Runde, 29.07.2022, 20.45 Uhr

1860 München – Borussia Dortmund 0:3 (0:3)

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 8 Tallig, 20 Deichmann, 15 Bär, 7 Lex – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 35 Glück.

BVB: 1 Kobel (Tor) – 24 Meunier, 25 Süle, 4 Schlotterbeck, 13 Guerreiro – 22 Bellingham, 8 Dahoud – 27 Adeyemi, 11 Reus, 21 Malen – 18 Moukoko.
Ersatz: 33 Meyer (Tor) – 10 Hazard, 15 Hummels, 17 Wolf, 19 Brandt, 23 Can, 32 Kamara, 43 Bynoe-Gittens, 44 Coulibaly.

Wechsel: Vrenezi für Bär (20), Lang für Lannert (20.), Kobylanski für Deichmann (82.), Skenderovic für Lakenmacher (82.) – Hummels für Süle (46.), Bynoe-Gittens für Malen (66.), Hazard für Adeyemi (76.), Wolf für Meunier (76.), Can für Dahoud (83.).

Tore: 0:1 Malen (8.), 0:2 Bellingham (31.), 0:3 Adeyemi (35.).
Gelbe Karte: Lannert, Lang –.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Unterspiesheim); Assistenten: Christof Günsch (Darmstadt), Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Vierter Offizieller: Patrick Hanslbauer (Fürth).


Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2608.htm
Die Höhepunkte: https://youtu.be/7DzltpuYWnk

Toto-Pokal, 1. Runde, 26.07.2022, 18.30 Uhr
SV Rödelmaier – TSV 1860 München 0:7 (0:4)


Toto-Pokal: 7:0-Sieg beim SV Rödelmaier – Fünferpack von Meris Skenderovic.

Brachte schon vor der Pause mit einem Dreierpack die Löwen beim SV Rödelmaier auf die Siegerstraße: Meris Skenderovic (re.). 
 
Die Löwen kamen beim unterfränkischen Bezirksligisten SV Rödelmaier in der 1. Runde des Toto-Pokals zu einem standesgemäßen 7:0-Erfolg. Neuzugang Meris Skenderovic traf gleich fünf Mal für den TSV 1860, unterstrich seine Abschlussqualitäten.

Personal: Wie nicht anders zu erwarten, nutzte Löwen-Trainer Michael Köllner die Gelegenheit in der 1. Runde des Toto-Pokals, um zu testen und den Rekonvaleszenten Spielpraxis zu geben. Den Spielern, die beim Saisonauftakt in der 3. Liga in Dresden auf dem Platz standen, gönnte er eine Verschnaufpause. Sie mussten erst gar nicht die 380 Kilometer einfache Fahrt zum Kreispokalsieger aus der Rhön mitmachen. Auf der Bank hatten lediglich zwei Feldspieler Platz genommen.

Spielverlauf: Früh hatte Meris Skenderovic die Riesenchance zur Führung. Nathan Wicht passte von der rechten Grundlinie nach innen, der Löwen-Neuzugang nahm den Ball aus acht Metern direkt, zielte aber rechts neben das Tor (4.). Besser machte er es in der 11. Minute. Eine Ecke von links durch Alex Freitag verlängerte Niki Lang per Kopf, ein SVR-Spieler ließ den Ball beim Klärungsversuch zu Skenderovic prallen, der aus sechs Metern Torhüter Sven Ulsamer keine Chance ließ und zum 1:0 traf. Auch die nächste Möglichkeit hatte der Mittelstürmer. Halblinks kam er frei im Strafraum zum Abschluss, zielte aber am langen Eck vorbei (17.). Einen 22-Meter-Schuss von Fabian Greilinger konnte Ulsamer mit viel Mühe über die Querlatte fausten (22.). Nach Pass von Milos Cocic in die Tiefe kam Skenderovic aus kurzer Distanz zum Abschluss, brachte aber per Heber nicht den Ball am SVR-Keeper vorbei (24.). Die anschließende Ecke von rechts durch Daniel Wein köpfte Michael Glück knapp über die Querlatte (25). Noch in der gleichen Minute fiel das 2:0. Cocic hatte von links flach in die Mitte geflankt, Michael Schultheis wollte vor dem hinter ihm lauernden Skenderovic klären, bugsierte die Kugel aber ins eigene Tor (25.). In der 28. Minute spielte Greilinger einen wunderbaren Pass in die Tiefe auf den gestarteten Skenderovic. Der Torjäger kam halblinks im Strafraum zum Abschluss, traf aus 13 Metern zum 3:0 ins lange Eck. Seinen dritten Treffer erzielte Skenderovic nach Freitag-Ecke von links per Kopf zum 4:0 (36.). Das war auch der Pausenstand.

Kaum war das Spiel fortgesetzt, traf Skenderovic zum 5:0. Freitag hatte von links geflankt, der Stürmer lief in die Hereingabe, drückte aus sieben Meter den Ball über die Linie (47.). Nach Greilinger Zuspiel hob Skenderovic die Kugel über Ulsamer, aber auch übers Tor (50.). Kurz danach scheiterte Greilinger mit einem Schuss aus kurzer Distanz am SVR-Keeper (52.). Zur Abwechslung trug sich in der 56. Minute eine anderer Spieler in die Torschützenliste ein. Milos Cocic dribbelte über links in den Strafraum, zog aus extrem spitzen Winkel ab und hämmerte die Kugel zum 6:0 unter die Latte. Beinahe hätte Rödelmaier unter dem Jubel der heimischen Fans den Ehrentreffer erzielt. Nach Fehler von Tom Kretzschmar kam Branko Krizanovic vorm leeren Tor frei zum Abschluss, aber Lang klärte auf der Linie, Glück blockte den Nachschuss (64.). Aber auch bei Skenderovic klappte nicht alles. Nach Cocic-Zuspiel kam er aus zehn Metern aus der Drehung zum Schuss, verzog aber mit links (73.). Tor Nummer fünf von Skenderovic in der 77. Minute. Nach Greilinger-Zuspiel von links nahm er den Ball im Strafraum an, dribbelte quer, täuschte mehrmals einen Schuss an und traf dann aus spitzem Winkel zum 7:0 ins lange Eck. Die Löwen spielten bis zum Schluss nach vorne, aber verständlicherweise fehlte mit der klaren Führung im Rücken der letzte Biss.

Der fünffache Torschütze Meris Skenderovic war glücklich über das Erfolgserlebnis. „Dadurch, dass ich am Wochenende keine Spielzeit bekommen habe, war es für mich super, mich hier zu zeigen. Man hat gesehen, dass die ganze Mannschaft Spaß hatte und das Spiel ernst genommen hat.“ Letztmals gelang dem 24-Jährigen ein Fünferpack bei einem Turnier in der U19. „Es hätten noch mehr sein können, vielleicht war ich etwas zu verspielt vor dem Tor“, übte er sogar Selbstkritik. „Für uns Spieler in der zweiten Reihe war das eine Top-Gelegenheit. Das haben wir gut gemacht. Letztlich muss der Trainer entscheiden, ob ich spiele, aber für mich als Stürmer ist es wichtig, zu treffen.“

Löwen-Trainer Michael Köllner hatte wenig auszusetzen nach dem 7:0. „Das war eine souveräne Vorstellung. Wir haben den Zuschauern ein gutes Spiel geboten, waren extrem spielfreudig. Für Meris Skenderovic war das ein Highlight“, lobte er seine Sturmspitze. „Wichtig war auch, dass sich keiner verletzt hat.“

Der 52-Jährige freute sich über das Tempo, mit dem seine Mannschaft zu Werke ging. „Es hätte sogar das eine oder andere Tor mehr sein können.“ Ebenso strich er die Leistung der Rekonvaleszenten Marius Willsch und Daniel Wein heraus. „Marius hat ja bereits am Samstag in der U21 gegen Ismaning gespielt. Für Vino war es bis auf die paar Minuten gegen Newcastle sein erstes längeres Spiel. Er hat es super gemacht. Ich freue mich für ihn, dass es ohne Schmerzen über die Bühne gegangen ist. Jetzt schauen wir, dass wir ihn sukzessive an die Mannschaft heranbringen.“

STENOGRAMM, Toto-Pokal, 1. Runde, 26.07.2022, 18.30 Uhr

SV Rödelmaier – TSV 1860 München 0:7 (0:4)

SVR: 1 Ulsamer (Tor) – 17 Dinudis, 5 Schultheis, 6 Hess, 16 Koob – 8 Rützel, 10 Hess, 13 Mölter – 4 Krizanovic, 7 Beker – 9 Rauner.
Ersatz: 31 Rohmfeld (Tor) – 2 Buhse, 3 Mayer, 11 Serifou, 12 Miller, 14 Streichsbier, 15 Sahyoun, 18 Mangold, 23 Petryk.

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 35 Glück, 11 Greilinger – 17 Wein – 23 Sür, 24 Wicht, 13 Freitag, 30 Cocic – 14 Skenderovic.
Ersatz: 12 Schmid (Tor) – 18 Knöferl, 38 Wörl.

Wechsel: Serifou für Rauner (57.), Miller für Koob (66.), Streichsbier für Krizanovic (72.), Buhse für Beker (80.) – Knöferl für Wein (60.), Wörl für Willsch (60.).

Tore: 0:1 Skenderovic (11.), 0:2 Schultheis (25., Eigentor), 0:3 Skenderovic (28.), 0:4 Skenderovic (36.), 0:5 Skenderovic (47.), 0:6 Cocic (56.), 0:7 Skenderovic (77.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 1.500 Sportanlage Rödelmaier.
Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (Karlburg); Assistenten: Hannes Hemrich (Urspringen), Sebastian Cornely (Mühlbach).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2607.htm

Kplt. Spiel anschauen: https://youtu.be/bNCmrR1fEMc