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Spielberichte Punktspiele  2022-23


9. Spieltag, 16.09.2022, 18.60 Uhr
1860 München – FC Erzgebirge Aue 3:1 (1:0)

Löwen besiegen Aue am Wiesn-Vorabend 3:1– Dreierpack von Lakenmacher

„Mann des Tages“: Fynn Lakenmacher erzielte alle drei 1860-Treffer (10., 77. und 84.). 
 
Die Löwen sind zumindest für einen Tag zurück an der Spitze nach dem 3:1-Erfolg über den FC Erzgebirge Aue. „Mann des Tages“ war Fynn Lakenmacher, alle drei 1860-Treffer (10., 77. und 84.) erzielte. Marco Schikora gelang in der Nachspielzeit der Ehrentreffer für die Gäste. Damit gelang den Sechzgern am Vorabend der Wiesn der perfekte Einstieg in die fünfte Jahreszeit.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen Aue verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Semi Belkahia (Aufbautraining), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Nicht im 20er Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl und Devin Sür. Zwei personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Auswärtsspiel beim SV Elversberg: Für Christopher Lannert und Stefan Lex spielten Daniel Wein und Martin Kobylanski von Beginn an.

Spielverlauf: Die Löwen in den grünen Wiesntrikots versuchten die Sachsen sofort unter Druck zu setzen. Doch die Abwehr des Tabellenletzten stand zunächst sehr gut. Trotzdem führte der erste gefährliche Löwen-Angriff der Sechzger zur Führung. Albion Vrenezi hatte aus dem linken Halbfeld vors Tor geflankt, der eingelaufene Fynn Lakenmacher musste nur noch den Kopf hinhalten, verlängerte die Flanke ins rechte, lange Eck zum 1:0 (10.). Glück hatten die Löwen nach einer Viertelstunde, als Sam Schreck sich auf der linken Seite durchsetzte, seine scharfe Hereingabe Marco Hiller zunächst abwehren konnte. Im Zentrum lauerte Elias Huth, aber ein 1860-Verteidiger klärte den Abpraller zur Ecke (15.). Im schnellen Gegenzug bediente Vrenezi nach einem weiten Schlag von Joseph Boyamba in der Mitte Martin Kobylanski, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, ein Auer grätschte in den Schuss, der Ball machte einen Bogen, prallte über Keeper Philipp Klewin hinweg aber nur an die Querlatte (16.). In der 26. Minute musste Hiller nach einem Distanzschuss von Tom Baumgart eingreifen, kurz danach klärte Leandro Morgalla eine gefährliche Hereingabe von links zur Ecke. Die Veilchen waren auch weiterhin gefährlich. Nach einer Balleroberung von Vrenezi an der linken Eckfahne stand Lakenmacher in der Mitte völlig frei, doch Klewin fing die Hereingabe von Vrenezi vor dem Löwen-Stürmer ab (37.). Ein Distanzschuss von Vrenezi nach Doppelpass mit Lakenmacher ging knapp am linken Pfosten vorbei (42.). So nahmen die Sechzger die verdiente Führung mit in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff prüfte Maximilian Thiel mit einem 22-Meter-Schuss Hiller, der die Kugel festhielt (47.). Auf der anderen Seite geriet eine Hereingabe von Vrenezi etwa zu lang, so dass Boyamba den Ball nicht mehr erreichen konnte (48.). Was für ein toller Angriff. Vrenezi steckte für Lakenmacher durch, der kam halblinks zum Flanken, brachte den Ball zu Tim Rieder an der Fünfmetergrenze, doch der konnte die Direktabnahme nicht drücken, hob die Kugel übers Tor (55.). Die Partie entwickelte sich zu einem richtigen Fight, um jeden Ball wurde unerbittlich gekämpft. Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite durch Ivan Knezevic wehrte Yannick Deichmann per Flugkopfball ab (70.). Nach einem Konter flankte Vrenezi von rechts flach an den vorderen Fünfmeterraum, Kobylanski nahm den Ball direkt, schoss aber deutlich am kurzen Eck vorbei (72.). Die Erlösung in der 77. Minute. Deichmann hatte die Lücke in der Innenverteidigung gesehen, chipte den Ball in den Raum, wo Lakenmacher ihn erlief. Halbrechts kam er im Strafraum aus zehn Metern zum Abschluss, traf an Klewin vorbei zum 2:0 ins lange Eck. Kurz danach kam der 18-jährige Marius Wörl zu seinem Drittligadebüt. Im Anschluss an eine Unachtsamkeit kam Huth am Fünfmeterraum an den Ball, aber der kurz zuvor eingewechselte Chris Lannert bereinigte die Situation (82.). Der dritte Treffer von Lakenmacher fiel in der 84. Minute. Erik Tallig war aus kurzer Distanz am linken Pfosten gescheitert, nahm den Abpraller auf, spielte im Torraum quer, wo am langen Eck der eingelaufene Lakenmacher aus kurzer Distanz zum 3:0 traf. In der Nachspielzeit erzielte Marco Schikora nach einer Ecke noch den Ehrentreffer für die Sachsen zum 3:1 (90.+1). Bei diesem Ergebnis blieb es. Am Vorabend des Wiesnbeginns kehrten damit die Löwen zumindest für einen Tag an die Tabellenspitze zurück.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 16.09.2022, 18.60 Uhr

1860 München – FC Erzgebirge Aue 3:1 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 17 Wein – 33 Boyamba, 6 Rieder, 10 Kobylanski, 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 22 Lannert, 24 Wicht, 35 Glück, 38 Wörl.

FCE: 25 Klewin (Tor) – 23 Barylla, 6 Sorge, 24 Nkansah, 5 Burger – 33 Schreck – 7 Knezevic, 8 Baumgart, 3 Taffertshofer, 30 Thiel – 32 Huth.
Ersatz: 36 Sedlak (Tor) – 2 Danhof, 9 Jonjic, 10 Nazarov, 14 Tashchy, 21 Schikora, 22 Besong, 29 Rosenlöcher 31 Gorzel.

Wechsel: Tallig für Boyamba (55.), Skenderovic für Kobylanski (73.), Lannert für Deichmann (80.), Wörl für Wein (80.) – Schikora für Barylla (39.), Besong für Thiel (59.), Jonjic für Schreck (68.), Gorzel für Baumgart (68.).

Tore: 1:0 Lakenmacher (10.), 2:0 Lakenmacher (77.), 3:0 Lakenmacher (84.), 3:1 Schikora (90.+1).
Gelbe Karten: Wein, Greilinger – Thiel, Knezevic, Besong, Burger.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Philipp Reitermayer (Heidelberg), Jan Dennemärker (Saarwellingen).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2625.htm
Höhepunkte: https://youtu.be/AqARr9Rtz0U

8. Spieltag, 10.09.2022, 14 Uhr
SV Elversberg – 1860 München 4:1 (3:0)

Löwen kassieren erste Niederlage beim 1:4 in Elversberg.

Löwe Joseph Boyamba erzielte eigentlich zwei reguläre Treffer bei der SV Elversberg, aber nur der zweite wurde anerkannt. 
 
Nach der ersten Saisonniederlage ist auch die Tabellenführung futsch. Mit 1:4 unterlagen die Löwen bei der SV Elversberg. Jannik Rochelt (13.), Lukas Pinckert (27.) und Thore Jacobsen per Foulelfmeter (34.) vor der Pause und Luca Schnellbacher im zweiten Durchgang trafen für die Saarländer. Joseph Boyamba gelang nur der Ehrentreffer (78.). Für Unmut bei der Niederlage sorgten einige zweifelhafte Entscheidungen von Schiedsrichter Dr. Arne Aarnink.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Köln verletzungsbedingt auf Niklas Lang (Kopfverletzung), Meris Skenderovic (krank), Marcel Bär (Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP), Marius Willsch (Adduktoren-Probleme), Semi Belkahia (Oberschenkelverletzung) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining nach Knieverletzung). Alle anderen, die nicht im 20er Kader standen, wie der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür und Nathan Wicht, sammelten in der U21 bzw. der U19 Spielpraxis. Eine personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Duisburg (4:1): Für Daniel Wein rückte nach verbüßter Rot-Sperre Tim Rieder wieder ins Team.

Spielverlauf: Beide Teams kamen in der Anfangsphase selten in Tornähe. Viele lange Bälle der Löwen in die Spitze fanden keinen Adressaten. Und dann ging Elversberg gleich mit der ersten Chance in Führung. Lukas Pinckert hatte Manuel Feil 20 Meter vor dem Tor angespielt, der drehte sich einmal um die eigene Achse, hob gefühlvoll die Kugel an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Jannick Rochelt am Fünfmeterraum vollkommen frei zum Kopfball kam und Marco Hiller keine Abwehrmöglichkeit ließ (13.). In der 19. Minute kam Feil relativ unbedrängt im Zentrum aus 17 Meter zum Abschluss, doch Fabian Greilinger grätschte im letzten Moment dazwischen, fälschte den Schuss zur Ecke ab. Glück hatten die Sechzger fünf Minuten später. Nach einem Pass in die Tiefe enteilte Luca Schnellbacher seinem Gegenspieler Jesper Verlaat, hielt aus neun Metern halbrechts aufs Tor, aber Hiller riss die Arme nach oben, lenkte die Kugel über die Querlatte (24.). Strittig die Szene vorm 2:0. Nach einem Luftkampf zwischen Pinckert und Greilinger, bei dem der Elversberger den Arm weit ausgefahren hatte, ging der Löwe am rechten Fünfmetereck zu Boden, Hiller kam angerauscht, wollte den Ball wegfausten, aber Pinckert war vor ihm an der Kugel, köpfte sie aufs Tor, wo Leandro Morgalla erst hinter der Linie klären konnte (27.). Dann pfiff plötzlich Schiedsrichter Dr. Arne Aarnink nach einem normalen Zweikampf zwischen Yannick Deichmann und Maurice Neubauer im 1860-Strafraum Elfmeter (32.). Thore Jacobsen lief an, verlud Hiller und traf zum 3:0 ins rechte untere Eck (34.). Irgendwie wirkten die Sechzger geschockt. Erst klärte Greilinger nach einem Eckball auf der Linie, anschließend parierte Hiller den Schuss von Pinckert von der Strafraumkante (38.). Die erste Möglichkeit der Löwen ließ bis zur 40. Minute auf sich warten. Nach einem Freistoß von links durch Joseph Boyamba kam Fynn Lakenmacher im Rückwärtslaufen zum Kopfball, doch Nicolas Kristof im Tor der SVE hatte damit keine allzu große Mühe. So ging es mit einem 0:3-Rückstand in die Kabine.

Die Löwen kamen wesentlich besser und aggressiver zurück aufs Feld. Ein 16-Meter-Schuss von Boyamba konnte Kristof gerade noch über die Querlatte wischen (50.). In der 59. Minute lag der Ball dann im Elversberger Tor, doch der Schiedsrichter nahm den Treffer nach Rücksprache mit seinem Linienrichter zurück. Doch Boyamba hatte, wie die Fernsehbilder klar zeigten, nach der Flanke von Lex nicht im Abseits gestanden. Die zweite klare Fehlentscheidung von Aarnink! Im Anschluss an eine Kontersituation passte Marcel Correia in die Schnittstelle der Abwehr, Schnellbacher lief frei auf Hiller zu, traf zum 4:0 (71.). Damit war die Partie endgültig gelaufen. Boyamba betrieb nach Steilpass des eingewechselten Martin Kobylanski noch Ergebniskosmetik. Allein vor Kristof ließ er dem SVE-Schlussmann keine Chance, erzeilte den Ehrentreffer (78.). In der 84. Minute tauchte Kevin Koffi frei vor Hiller auf, setzte die Kugel aber an den Innenpfosten. Kurz danach feierte Michael Glück sein Drittliga-Debüt. Der 19-Jährige kam für Tim Reader in die Partie. Es blieb beim 1:4. Mit diesem Ergebnis tauschten Sechzig und Elversberg an der Spitze die Plätze. Die Löwen sind damit nur noch Zweiter.

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 10.09.2022, 14 Uhr

SV Elversberg – 1860 München 4:1 (3:0)

SVE: 20 Kristof (Tor) – 14 Fellhauer, 13 Correia, 4 Conrad – 19 Pinckert, 18 Sahin, 31 Jacobsen, 33 Neubauer – 7 Feil, 8 Rochelt – 24 Schnellbacher.
Ersatz: 1 Lehmann (Tor) – 3 Menke, 9 Mustafa, 10 Tekerci, 11 Dürholtz, 21 Dacaj, 22 Suero Fernandez, 27 Woltemade, 30 Koffi.

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder – 9 Vrenezi 20 Deichmann, 7 Lex, 33 Boyamba – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 17 Wein, 30 Cocic, 35 Glück, 38 Wörl.

Wechsel: Koffi für Rochelt (76.), Woltemade für Schnellbacher (76.), Dürholtz für Sahin (82.), Mustafa für Feil (89.), Menke für Pinckert (89.) – Tallig für Lannert (46.), Wein für Greilinger (60.), Moll für Verlaat (76.), Kobylanski für Lex (76.), Glück für Rieder (86.).

Tore: 1:0 Rochelt (13.), 2:0 Pinckert (27.), 3:0 Jacobsen (34., Foulelfmeter), 4:0 Schnellbacher (71.), 4:1 Boyamba (78.).
Gelbe Karten: Fellhauer, Neubauer – Deichmann, Verlaat, Köllner, Moll.
Zuschauer: 6.138 in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde.
Schiedsrichter: Dr. Arne Aarnink (Bochum); Assistenten: Daniel Riehl (Bremen), Yannick Rath (Bremen).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2623.htm
Höhepunkte:    https://youtu.be/PFOfpFxy3G4


7. Spieltag, 03.09.2022, 14.03 Uhr
1860 München – MSV Duisburg 4:1 (4:1)

Furioser Auftakt der Löwen beim 4:1-Erfolg über den MSV Duisburg

Albion Vrenezi (re.) mit einem Doppelpack und Fynn Lakenmacher (li.) sorgten für die ersten drei Löwen-Treffer des Spiels. 

Die Löwen verteidigten mit einem 4:1 gegen den MSV Duisburg souverän die Tabellenführung und bleiben weiterhin ungeschlagen. Dabei stand es nach 35 Minuten bereits 4:0 für die Gastgeber. Zweimal hatte Albion Vrenezi (2. und 32.) sowie Fynn Lakenmacher (12.) und Yannick Deichmann (35.) getroffen. Moritz Stoppelkamp verkürzte vor der Pause auf 1:4 (42.). Auch im zweiten Durchgang gab es noch einige Chancen, aber ein Tor fiel nicht mehr in einem unterhaltsamen Spiel.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen Duisburg verletzungsbedingt auf Marcel Bär (Sprunggelenk-OP), Marius Willsch (muskuläre Probleme), Semi Belkahia (Trainingsrückstand) und Phillipp Steinhart (Knieverletzung) verzichten. Wegen einer Rot-Sperre fehlte zudem Tim Rieder zum letzten Mal. Alle anderen, die nicht im 20er Kader standen – wie der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Nathan Wicht und Michael Glück –, sammelten in der U21 bzw. der U19 Spielpraxis. Drei personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln (1:1): Daniel Wein ersetzte Quirin Moll auf die Sechser-Position, Albion Vrenezi begann für Martin Kobylanski und Fynn Lakenmacher für Meris Skenderovic.

STIMMEN Köllner: „Das Spiel heute macht Lust & Laune auf mehr!“

Spielverlauf: Nach 70 Sekunden bereits die Führung für die Löwen. Albion Vrenezi hatte sie eingeleitet. Im Mittelfeld behauptete er den Ball gegen Marlon Frey, der ihn auch mit unsauberen Mitteln nicht stoppen konnte. Er legte anschließend nach links raus auf Joseph Boyamba, der mit viel Gefühl in die Mitte passte. Dort verpasste Fynn Lakenmacher, aber der mittlerweile eingelaufene Vrenezi nahm halbrechts die Kugel aus zehn Metern direkt, traf zum 1:0 ins rechte untere Eck (2.). Nur zwei Minuten später hatten die Löwen Riesenglück. Jesper Verlaat spielte im eigenen Strafraum einen Querpass, den Moritz Stoppelkamp erreichte. Der Ex-Sechzger wollte am herausstürmenden Marco Hiller vorbeiziehen, der sich ihm entgegenwarf, Stoppelkamp fiel, aber Schiedsrichter Marco Fritz hatte kein elfmeterwürdiges Foul gesehen (4.). In der 12. Minute das 2:0. Christopher Lannert hatte auf der rechten Seite für Stefan Lex durchgesteckt. Der Kapitän flankte aus vollem Lauf, in der Mitte kam Lakenmacher frei zum Kopfball, per Aufsetzer setzte der die Kugel aus acht Metern an den linken Innenpfosten und von dort in die Maschen. Nach einem Doppelpass von Yannick Deichmann mit Lex kam Deichmann aus 14 Metern zum Abschluss, Lukas Raeder wehrte den Schuss zur Seite ab, Lakenmacher setzte nach, aber der MSV-Schlussmann brachte vor dem Löwen das Spielgerät gerade noch unter Kontrolle (17.). In der 25. Minute rettete Hiller im Strafraum vor dem auf ihn zu stürmenden Marvin Ajani, war klar mit der Hand vor ihm am Ball, trotzdem forderten die Duisburger Elfmeter, den ihnen Fritz auch diesmal zu Recht verweigerte. Einen Drehschuss im Fünfmeterraum am vorderen Torraumeck von Ajani parierte Hiller und hielt die Kugel im Nachfassen fest (30.). Mit einem Traumtor erhöht Vrenezi auf 3:0. Nach einem Konter war Boyamba gefoult worden, Fritz ließ aber weiterlaufen. Lex passte auf Vrenezi, der aus 22 Metern mit rechts aus halblinker Position abzog und unhaltbar für Raeder ins linke Kreuzeck traf (32.). Nur drei Minuten später das 4:0. Fabian Greilinger hatte die Kugel von links in den Sechzehner eingeworfen, wo sowohl Lakenmacher als auch Sebastian Mai und Marvin Senger verpassten. Der Nutznießer war Deichmann, der aus gut acht Metern in zentraler Position ins rechte Eck einschob (35.). Eine Minute später rettete Marvin Bakalorz bei einem Schuss von Lakenmacher für seinen geschlagenen Torhüter auf der Linie (36.). Völlig unnötig brachte kurz vor der Pause Daniel Wein am rechten Strafraumeck Ajani zu Fall. Diesmal zeigte Fritz auf den Elfmeterpunkt. Stoppelkamp lief an, Hiller ahnte die Ecke, wehrte den Schuss ab (41.). Den anschließenden Eckball von links drehte der MSV-Kapitän frech aufs kurze Eck, wo Hiller beim Klärungsversuch den Ball in den eigenen Kasten faustete (42.). Mit 4:1 ging es auch in die Kabine.

Die Zebras wechselten offensiv und versuchten, die Löwen unter Druck zu setzen. Dadurch ergaben sich aber für die Gastgeber viele Räume. Ein gefühlvoller Heber von Boyamba auf den links eingelaufenen Fabian Greilinger nahm der Linksverteidiger gekonnt an, sein Schuss aus neun Metern wurde aber im letzten Moment vom zurückgeeilten Ajani geblockt (55.). Auf der anderen Seite flankte Stoppelkamp von rechts auf den eingewechselten Aziz Bouhaddouz. Zum Glück konnte der freistehende Routinier am langen die Kugel beim Kopfball nicht mehr aufs Tor drücken (57.). Bouhaddouz war es auch, der zwei Minuten später nach einem weiten Torwart-Abschlag alleine vor Hiller auftauchte, den Löwen-Schlussmann von der Strafraumgrenze überlupfen wollte, aber den Ball weit über den Querbalken setzte (59.). Eine scharfe, flache Hereingabe von rechts durch Stoppelkamp verlängerte Sebastian Mai mit der Hacke, der Ball ging aber knapp am linken Pfosten vorbei ins Tor-Aus (73.). in der Schlussviertelstunde plätscherte die Partie dahin. Duisburg spielte zwar weiter nach vorne, fand aber keine Lücke in der Löwen-Defensive. So blieb es beim Spielstand, der schon nach der 1. Halbzeit Bestand hatte. Die Sechzger können nun in Ruhe schauen, was der härteste Verfolger, die SV Elversberg am Sonntag in Meppen macht.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 03.09.2022, 14.03 Uhr

1860 München – MSV Duisburg 4:1 (4:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 17 Wein – 9 Vrenezi, 20 Deichmann, 7 Lex, 33 Boyamba, – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 23 Sür, 30 Cocic.

MSV: 33 Raeder (Tor) – 29 Bitter, 28 Mai, 4 Senger, 32 Kölle – 6 Bakalorz, 37 Frey – 20 Ajani, 19 Ekene, 10 Stoppelkamp – 31 Girth.
Ersatz: 1 Müller (Tor) – Pusch, 11 Bouhaddouz, 13 Hettwer, 15 Fleckstein, 16 Michelbrink, 23 Stierlin, 27 König, 30 Wild.

Wechsel: Lang für Lannert (63.), Tallig für Lex (63.), Kobylanski für Vrenezi (75.), Moll für Lang (75.), Skenderovic für Wein (84.) – Stierlin für Bakalorz (46.), Bouhaddouz für Frey (46.), König für Girth (61.), Hettwer für Kölle (72.), Pusch für Ajani (72.).

Tore: 1:0 Vrenezi (2.), 2:0 Lakenmacher (12.), 3:0 Vrenezi (32.), 4.0 Deichmann (35.), 4:1 Stoppelkamp (42.).
Gelbe Karten: Verlaat (46.) – Stierlin, Mai.
Bes. Vorkommnis: Hiller hält Foulelfmeter von Stoppelkamp (42.).
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb); Assistenten: Marcel Pelgrim (Hamminkeln-Loikum), Christopher Knauer (Coburg).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2618.htm
Das kompl. Spiel bis 10.09.22 online:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-tsv-1860-muenchen-schlaegt-duisburg-im-eiltempo-av:63136e3a9cfb43000985d37f


6. Spieltag, 27.08.2022, 14.03 Uhr
FC Viktoria Köln – 1860 München 1:1 (1:0)


Weiße Weste mit erstem Fleck: Löwen spielen 1:1 bei Viktoria Köln.

Jamil Siebert brachte Joseph Boyamba im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Tom Bauer entschied jedoch auf Schwalbe. 
 
Nichts wurde es mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel. Trotzdem waren die Löwen am Ende mit dem 1:1 bei Viktoria Köln nicht unzufrieden, weil Jesper Verlaat erst in der 86. Minute die Führung der Gastgeber durch Marcel Risse aus der 24. Minute konterte. Zuvor hatte Schiedsrichter Tom Bauer den Sechzgern einen klaren Elfmeter verweigert (53.).

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Köln verletzungsbedingt auf Marcel Bär (Sprunggelenk-OP), Semi Belkahia (Trainingsrückstand) und Phillipp Steinhart (Knieverletzung) verzichten. Wegen einer Rot-Sperre fehlte zudem Tim Rieder. Alle anderen, die nicht im 20er Kader standen – wie der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Nathan Wicht und Michael Glück –, sammelten in der U21 bzw. der U19 Spielpraxis. Zwei personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Halle: Für den gesperrten Rieder rückte Quirin Moll auf die Sechser-Position, Joseph Boyamba ersetzte Erik Tallig.

STIMMEN Köllner über den Ausgleich: „Das war eine Willensleistung!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten von Beginn an, den Gegner unter Druck zu setzen, attackierten früh, um die Viktoria in der eigenen Hälfte zu beschäftigen. Ein 20-Meter-Freistoß von Martin Kobylanski leicht nach rechts versetzt wurde von der Kölner Mauer zur Ecke abgefälscht (2.). Kurz vorm linken Strafraumeck konnte Joseph Boyamba nur durch ein Foul gebremst werden (6.). Kobylanski zog den anschließenden Freistoß direkt aufs Tor, Ben Alexander Voll faustete einen eigenen Mitspieler an, von dessen Rücken der Ball aber links am Tor vorbeisprang (7.). In der 11. Minute schickte Boyamba mit einem Pass in die Tiefe Stefan Lex auf die Reise, der ging mit Tempo in den Strafraum, seine Hereingabe von halblinks klärte Jamil Siebert im letzten Moment per Grätsche. Zwei Minuten später bediente Christopher Lannert von rechts Meris Skenderovic, der an der Strafraumkante aus der Drehung zum Abschluss kam, aber seinen Schuss zu zentral platzierte (13.). Eine Hereingabe von rechts durch Yannick Deichmann brachte Lex in der 16. Minute am vorderen Fünfmetereck nicht unter Kontrolle. Im Gegenzug kam Simon Handle halblinks im 1860-Strafraum zum Abschluss, Deichmann blockte den Schuss per Grätsche, den Nachschuss zielte Handle aufs kurze Eck, aber Marco Hiller war zur Stelle, lenkte den Ball am linken Pfosten vorbei (17.). Kurz danach lag der Ball im Löwen-Tor, doch Handle stand bei seinem Kopfball klar im Abseits (18.). Nach einer Handle-Flanke von links bugsierte Fabian Greilinger die Hereingabe auf den eigenen Kasten, doch Hiller verhinderte mit einem Reflex das Eigentor (20.). In der 23. Minute pfiff Schiedsrichter Tom Bauer Elfmeter für die Viktoria. Nach einer Flanke von Marcel Risse verschätzte sich Leandro Morgalla gegen Simon Stehle, grätschte dann beim Klärungsversuch den Kölner Stürmer im Sechzehner um. Risse lief zum Strafstoß an, verlud Hiller und traf ins linke untere Eck zum 1:0 (24.). Nach einem langen Ball von Greilinger legte Lex den Ball mit dem zweiten Kontakt an der Strafraumgrenze nach links raus auf Skenderovic, dessen Schrägschuss aufs kurze Eck konnte Voll parieren (30.). Nach Ballgewinn von Handle kam Robin Meißner halbrechts aus 16 Metern zum Schuss, zielte aber knapp am linken Pfosten vorbei (31.). Ein Freistoß von Kobylanski aus dem rechten Halbfeld verlängerte Christoph Greger auf Lex, dessen Kopfball aus sechs Metern mit dem Rücken zum Tor ging aber deutlich über die Querlatte (35.). Beinahe wäre mit der letzten Aktion kurz vor der Pause das 2:0 gefallen. Nach einer Risse-Ecke stieg Siebert am höchsten, köpfte aber die Kugel am linken Pfosten vorbei (45.).

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit suchten die Löwen die Initiative. Die erste Chance hatten aber die Gastgeber. Risse hatte einen Freistoß in die Mitte gelupft, der eingelaufene Sieber kam jedoch einen Schritt zu spät (51.). In der 53. Minute verweigerte Schiri Tom Bauer den Löwen einen klaren Elfmeter. Jesper Verlaat hatte Boyamba im Strafraum angespielt, Siebert kreuzte den Laufweg des Stürmers, traf ihn an Hüfte und Bein, wodurch er zu Boden ging. Der Unparteiische entschied jedoch auf Schwalbe, zeigte Boyamba sogar Gelb. Nach einer Flanke von Boyamba kam Skenderovic am zweiten Pfosten zum Kopfball, konnte aber aus spitzem Winkel Voll nicht überwinden (59.). Kurz nach seiner Einwechslung setzte Albion Vrenezi den Ball knapp über die Querlatte (71.), wenig später scheiterte er mit einem 24-Meter-Freistoß an Voll (73.). In der Schlussphase beorderte 1860-Trainer Michael Köllner seinen Abwehrchef Verlaat nach vorne, bildete mit Fynn Lakenmacher eine Doppelspitze. In der 83. Minute rammte Siebert vor den Augen des Schiedsrichters im Luftkampf Verlaat den Ellenbogen ins Gesicht, aber Bauer pfiff noch nicht einmal Foul. Drei Minuten später war es der Niederländer, der zum 1:1 traf. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld hatte Christopher Lannert an den zweiten Pfosten geflankt, Deichmann erreichte die Kugel per Kopf vor der Außenlinie, Lakenmacher brachte den Ball in die Mitte, wo Verlaat aus sechs Metern einköpfte (86.). Somit wurde zwar nichts aus dem sechsten Sieg im sechsten Spiel, aber durch das Unentschieden konnten die Löwen die Tabellenführung verteidigen und sind weiterhin ungeschlagen.

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 27.08.2022, 14.03 Uhr

FC Viktoria Köln – 1860 München 1:1 (1:0)

VIK: 1 Voll (Tor) – 28 Koronkiewicz, 20 Siebert, 15 Greger, 37 May – 6 Sontheimer, 26 Saghiri, 31 Risse, 7 Handle – 19 Stehle, 14 Meißner.
Ersatz: 25 Bördner (Tor) – 5 Buballa, 10 Philipp, 11 Palacios, 17 Heister, 18 Lankford34 Hemcke, 38 Hong, 39 Kubatta.

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 5 Moll – 7 Lex, 20 Deichmann, 10 Kobylanski, 33 Boyamba – 14 Skenderovic.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 9 Vrenezi, 13 Freitag, 17 Wein, 19 Lakenmacher, 25 Willsch, 30 Cocic.

Wechsel: Hemcke für Stehle (64.), Lankford für Risse (76.), Hong für Meißner (76.), Kubatta für Handle (83.) – Wein für Moll (46.), Tallig für Kobylanski (46.), Lakenmacher für Skenderovic (64.), Vrenezi für Boyamba (69.), Willsch für Lex (81.).

Tore: 1:0 Risse (24., Foulelfmeter), 1:1 Verlaat (86.).
Gelbe Karten: Sontheimer – Boyamba.
Zuschauer: 5.100 im Sportpark Höhenberg.
Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Timo Klein (Kaiserslautern), Justin Joel Hasmann (Wiebelskirchen).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2616.htm
Das kplt. Spiel bis zum 03.09. abspielbar: https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-6-spieltag-viktoria-koeln-tsv-1860-muenchen-av:630a3c4822abf0000868b257


5. Spieltag, 19.08.2022, 18.60 Uhr
1860 München – Hallescher FC 3:1 (1:0)

Mehrfach rekordverdächtig: Löwen besiegen Halle 3:1 & feiern Startrekord.

Yannick Deichmann (re.) jubelt mit Martin Kobylanski (li.), der in der 34. Minute das 1:0 erzielt hatte. 
 
 Die Löwen haben mit dem fünften Sieg in Folge den Drittliga-Startrekord aus der Saison 2010/2011 eingestellt. Aber auch der vollkommen überforderte Schiedsrichter Steven Greif verteilte rekordverdächtig Karten: Einmal Rot, einmal Gelb-Rot und 13 Mal Gelb. Trotzdem ließen sich die Sechzger nicht aus dem Konzept bringen, siegten durch Treffer von Martin Kobylanski (34.), Yannick Deichmann (61.) und Joseph Boyamba (79.) bei einem Gegentor von Andor Bolyki(74.) mit 3:1.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen Halle weiterhin verletzungsbedingt auf Marcel Bär (Sprunggelenk-OP), Nathan Wicht (Hüftverletzung), Semi Belkahia (Oberschenkelverletzung) und Phillipp Steinhart (Knieverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er Kader schafften der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Milos Cocic und Michael Glück. Zwei Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Auswärtsspiel beim SC Verl (1:0): Fabian Greilinger rückte auf die Position des Linksverteidigers, dafür musste Albion Vrenezi weichen, und der Siegtorschütze von Verl, Meris Skenderovic, bekam als Sturmspitze den Vorzug vor Fynn Lakenmacher.

STIMMEN Köllner lobt sein Team: „Fünf Spiele, fünf Siege – das ist außergewöhnlich!“

Spielverlauf: Halle stand sehr kompakt mit einer Fünferkette, überließ den Löwen die Initiative. Es dauerte bis zur 8. Minute, ehe die Hausherren erstmals eine Lücke fanden. Yannick Deichmann war mit dem Ball am Fuß über 50 Meter gespurtet, seine gefühlvolle Hereingabe von rechts auf Meris Skenderovic klärte jedoch Jannes Vollert per Kopf zur Ecke. Eine Minute später hob Erik Tallig im rechten Halbfeld den Ball halblinks in den Strafraum. Dort setzte der aufgerückte Leandro Morgalla zum Seitfallzieher an, traf den Ball aber nur mit dem Schienbein, so dass er weit über das HFC-Tor ging (9.). Wiederum eine Minuten später war es Christopher Lannert, der von rechts geflankt hatte. Skenderovic nahm den halbhohen Ball per Drehschuss aus elf Metern, zielte aber am langen Eck vorbei (10.). Auf der anderen Seite zielte Leon Damer mit einem 23-Meter-Freistoß halblinks deutlich am kurzen Eck vorbei (16.). Eine Kopfballstafette nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld über Morgalla und Yannick Deichmann setzte Stefan Lex aus fünf Metern über den Querbalken (18.). Nach einem Foul an Lex an der rechten Strafraumseite gab es Freistoß für die Löwen. Tallig zirkelte mit links den Ball direkt Richtung Tor, hatte aber das Visier etwas zu hoch eingestellt (26.) Kurz danach sah Tunay Deniz seine zweite Gelbe Karte, womit die Hallenser mehr als eine Stunde in Unterzahl bestreiten mussten (27.). Im Anschluss an eine Ecke von Martin Kobylanski von der rechten Seite köpfte Skenderovic am ersten Pfosten aufs Tor. Halles Torwart Felix Gebhardt parierte, im Anschluss schoss Nico Hug Löwe Jesper Verlaat an. Von diesem prallte der Ball knapp übers Tor (29.). Bei einem Freistoß von der linken Strafraumseite durch Timur Gayret klärte Skenderovic am zweiten Pfosten mit dem Kopf vor Vollert (31.). Was für ein Tor in der 34. Minute. Nach einem zu kurzen Klärungsversuch von Sören-Kurz Reddemann hatte Lex halblinks im Strafraum freie Schussbahn, sah aber in der Mitte Kobylanski stehen, der die Hereingabe des Kapitän aus zehn Metern mit rechts volley aus der Luft nahm und unhaltbar ins rechte obere Eck zum 1:0 hämmerte. An diesem Spielstand änderte sich nichts bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Steven Greif, der sehr großzügig mit den Gelben Karten in der 1. Halbzeit umging.

In der Pause setzte der Regen ein. Gleich drei Mal wechselte Löwen-Trainer Michael Köllner, nahm alle drei mit Gelb vorbelasteten Spieler vom Feld. In der 50. Minute fällte Vollert auf der linken Seite Tallig. Der anschließende Freistoß von Lex kam zu Verlaat, der brachte aber im Fünfmeterraum den Ball nicht unter Kontrolle (51.). Auf der anderen Seite kam Gayret im Löwen-Strafraum zum Abschluss, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgefälscht (52.). Eigentlich war es absehbar: Tim Rieder beging in der 56. Minute sein erstes Foul, sah dafür von dem völlig überforderten Unparteiischen, der von Anfang an keine klare Linie in seiner Spielauslegung hatte, die Rote Karte. Damit war der personelle Gleichstand wieder hergestellt. Die Antwort der Sechzger folgte prompt. Joseph Boyamba hatte von links den gestarteten Deichmann per Steckpass angespielt, der umkurvte Torwart Gebhardt, schoss dann aber mit zu wenig Druck aufs verwaiste Tor, so dass der zurückgeeilte Reddemann noch vor der Linie klären konnte. Doch Deichmann setzte gedankenschnell nach, brachte die Kugel zum 2:0 im kurzen Eck unter (61.). In der 69. Minute sah auch Köllner Gelb, nachdem sich die Bank über eine weitere unsinnige Entscheidung von Schiri Greif lautstark beschwert hatte. Mittlerweile war dem Unparteiischen die Spielkontrolle vollkommen entglitten. In der 74. Minute fiel aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer. Gayret hatte von rechts geflankt, Andor Bolyki war mit dem Kopf zur Stelle, verkürzte auf 1:2. Vier Minuten später lief Boyamba frei aufs Tor, Reddemann grätschte ihn im Strafraum um, Greif pfiff Elfmeter (78.). Der Gefoulte lief selbst an, verlud den Keeper und lupfte die Kugel hoch ins rechte Eck zum 3:1 (79.). Ein Freistoß von Quirin Moll kurz vorm rechten Strafraumeck lenkte Gebhardt um das rechte Kreuzeck (87.). So blieb es beim 3:1 Erfolg der Sechzger. Die Löwen stellten mit dem fünften Sieg im fünften Spiel den Drittliga-Startrekord aus der Saison 2011/2012 ein und bleiben Tabellenführer.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 19.08.2022, 18.60 Uhr

1860 München – Hallescher FC 3:1 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder –20 Deichmann, 7 Lex, 10 Kobylanski, 8 Tallig – 14 Skenderovic.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 9 Vrenezi, 13 Freitag, 17 Wein, 19 Lakenmacher, 25 Willsch, 33 Boyamba.

HFC: 23 Gebhardt (Tor) – 7 Damer, 5 Vollert, 31 Landgraf, 25 Reddemann, 22 Hug – 10 Gayret, 20 Deniz, 11 Herzog 30 Zimmerschied – 9 Müller.
Ersatz: 1 Mesenhöler, 32 Bendel (beide Tor) – 4 Fünger, 15 Bierschenk, 16 Halangk, 19 Löder, 27 Samson, 29 Bolyki, 39 Koch.

Wechsel: Willsch für Lannert (46.), Lakenmacher für Skenderovic (46.), Boyamba für Kobylanski (46.), Moll für Tallig (65.), Vrenezi für Lex (77.) – Löder für Herzog (64.), 29 Bolyki für Müller (64.), Bierschenk für Damer (84.), Fünger für Vollert (84.).

Tore: 1:0 Kobylanski (34.), 2:0 Deichmann (61.), 2:1 Bolyki (74.), 3:1 Boyamba (79., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Lannert, Skenderovic, Kobylanski, Köllner, Lex, Vrenezi, Moll – Samson, Zimmerschied, Vollert, Damer, Löder, Gebhardt.
Gelb-Rote Karte: Deniz (27., wiederholtes Foulspiel).
Rote Karte: Rieder (56., grobes Foulspiel)
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Steven Greif (Gotha); Assistenten: Daniel Bartnitzki (Erfurt), Tim Kohnert (Ballenstedt).

Bidergalerie:   https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2614.htm                                                                                      
Highlights:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-highlights-tsv-1860-muenchen-hallescher-fc-av:62ffe18b3d76f300097759cc

4. Spieltag, 13.08.2022, 14 Uhr
SC Verl – 1860 München 0:1 (0:0)

Die Löwen stellen Startrekord ein – Skenderovic trifft in der Nachspielzeit.

Christopher Lannert tat sich gegen seinen Ex-Klub Verl mit den Löwen schwer, gab aber in der Nachspielzeit die Flanke zum Siegtreffer.
 
In einem von Taktik geprägtem Spiel gewannen die Löwen durch den späten Treffer des eingewechselten Meris Skenderovic in der 1. Minute der Nachspielzeit mit 1:0. Mit dem vierten Sieg in Folge stellte das Team von Trainer Michael Köllner den Startrekord aus der Saison 1971/1972 ein.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Paderborn gegen Verl verletzungsbedingt auf Marcel Bär (Sprunggelenk-OP), Nathan Wicht (Hüftverletzung), Semi Belkahia (Oberschenkelverletzung) und Phillipp Steinhart (Knieverletzung) verzichten. Alle anderen, die nicht im 20er Kader standen – wie der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Milos Cocic, und Michael Glück –, sammelten in der U21 bzw. der U19 Spielpraxis. Zwei personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Meppen: Yannick Deichmann kehrte für den verletzten Steinhart. Stefan Lex begann wieder für Joseph Boyamba.

STIMMEN Vierter Sieg im vierten Spiel – Köllner: „Ich bin selbst noch geflasht!“

Spielverlauf: Die Löwen begannen druckvoll, Fynn Lakenmacher traf links aus spitzem Winkel in der 2. Minute nur das Außennetz. Danach passierte an den Strafräumen wenig. Keine Mannschaft konnte sich entsprechend durchspielen. In der 22. Minute bediente Lakenmacher den ehemaligen Verler Christopher Lannert. Der kam aus 18 Metern mit links zum Abschluss, zirkelte die Kugel aber am linken Pfosten vorbei. Nach einer halben Stunde war es erneut Lannert, der nach einer Bogenlampe im SCV-Strafraum zum Schuss gekommen war, doch von Jesper Verlaat prallte der Ball ab und wurde sichere Beute von Niclas Thiede im Tor der Gastgeber (30.). Nach einer Flanke an den linken Fünfmeterraum versuchte es Maximilian Wolfram mit einem Flugkopfball, brachte die Kugel aus spitzem Winkel aber nicht an Marco Hiller vorbei (36.). Wenig später tankte sich Eduard Probst halbrechts durch den Strafraum, kam aus acht Metern zum Abschluss, aber erneut war Hiller zur Stelle, parierte den Schuss (37.). So blieb es beim 0:0 zur Pause in einem taktisch geprägten Spiel.

Es änderte sich auch in der 2. Halbzeit zunächst wenig am Gesamtbild. In der 58. Minute wurde es wild im Strafraum der Gastgeber. Erst rutschte Lakenmacher an einer Hereingabe durch Stefan Lex von der linken Seite vorbei, Yannick Deichmann kam hinter ihm am rechten Fünfmetereck an den Ball. Sein Schuss fast von der Grundlinie wurde abgewehrt und auch der Nachschuss von Lannert geblockt. Was für eine Chance in der 67. Minute! Nach einem weiten Ball in den Strafraum nahm Deichmann die Kugel gekonnt aus der Luft an, legte mit viel Übersicht im Strafraum quer auf Lakenmacher, der das Kunststück fertige brachte, vom Elfmeterpunkt vollkommen frei am rechten Pfosten vorbeizuschieben. Ein Distanzschuss von Lannert kam zu zentral, so dass Thiede damit keine Probleme hatte (73.). Ein Chipflanke von Quirin Moll köpfte Meris Skenderovic aufs Tor, jedoch fehlte der Druck um Thiede vor ernsthafte Probleme zu stellen (77.). Im Anschluss an einen zu kurz abgewehrten Freistoß kam Michel Stöcker halblinks aus 20 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber deutlich übers 1860-Tor (90.). In der ersten Minute der vierminütigen Nachspielzeit wurde die Geduld der Löwen belohnt. Deichmann hatte auf rechts zu Lannert rausgelegt, der flankte aus vollem Lauf, Meris Skenderovic war am langen Pfosten zur Stelle, köpfte die Kugel zum 1:0 ins linke obere Eck (90.+1). Damit waren zum vierten Mal in Folge die drei Punkte eingetütet und die Tabellenführung gesichert.

STENOGRAMM, 4. Spieltag, 13.08.2022, 14 Uhr

SC Verl – 1860 München 0:1 (0:0)

SCV: 1 Thiede (Tor) – 11 Ochojski, 4 Mikic, 24 Stöcker, 20 Stellwagen – 5 Baack – 27 Corboz, 30 Sessa – 9 Probst, 7 Wolfram, 10 Grodowski.
Ersatz: 38 Wiesner (Tor) – 8 Bürger, 14 Akono, 15 Pululu, 17 Wagner, 18 Klann, 22 Berzel, 26 Zografakis, 31 Biondic.

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 8 Tallig – 6 Rieder – 9 Vrenezi, 20 Deichmann, 10 Kobylanski, 7 Lex – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 11 Greilinger 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 25 Willsch, 33 Boyamba.

Wechsel: Bürger für Sessa (3.), Pululu für Wolfram (61.), Akono für Probst (61.), Berzel für Baack (78.), Biondic für Mikic (78.) – Greilinger für Kobylanski (58.), Moll für Lex (58.), Boyamba für Tallig (68.), Skenderovic für Vrenezi (68.), Willsch für Lakenmacher (87.).

Tor: 0:1 Skenderovic (90.+1).
Gelbe Karten: – Lannert, Deichmann, Boyamba.
Zuschauer: 1.537 in der Home Deluxe Arena Paderborn.
Schiedsrichter: Felix Bickel (Wolfsburg); Assistenten: Marius Schlüwe (Laatzen), Martin Ulankiewicz (Oberhausen).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2612.htm

Highlights(
Video verfügbar:bis 13.08.2023): https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/1860-triumphiert-beim-sc-verl/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1mZm1wZWctdmlkZW8tNzQ0NjUwMA

 

3. Spieltag, 09.08.2022, 18.60 Uhr
1860 München – SV Meppen 1912 4:0 (1:0)


Löwen besiegen Meppen mit 4:0 und sind mindestens für einen Tag Tabellenführer.

Im zweiten Versuch überwand Martin Kobylanski (2. v. re.) Meppens Keeper Jonas Kerksen zur 1:0-Führung. 
 
Die Löwen sind nach dem Traumstart mit neun Punkten aus drei Spielen zumindest für einen Tag Tabellenführer in der 3. Liga nach dem 4:0-Erfolg über den SV Meppen. Martin Kobylanski erzielte nach einer knappen halben Stunde die Führung (29.). Nach der Pause erhöhte Fynn Lakenmacher mit einem Doppelpack auf 3:0 (63. und 66.). Der eingewechselte Stefan Lex setzte den Scchlusspunkt (81.).

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen Meppen weiterhin verletzungsbedingt auf Fabian Greilinger (Bauchmuskelverletzung), Marcel Bär (Sprunggelenk-OP), Nathan Wicht (Hüftverletzung) und Semi Belkahia (Oberschenkelverletzung) verzichten. Dazu kam noch krankheitsbedingt Yannick Deichmann. Nicht den Sprung in den 20er Kader schafften der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Milos Cocic, und Michael Glück. Drei Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Oldenburg: Für Deichmann verteidigte rechts hinten Christopher Lannert, für den leicht angeschlagenen Stefan Lex begann Joseph Boyamba und vorne ersetzte Fynn Lakenmacher in der Spitze Meris Skenderovic.

STIMMEN Köllner zufrieden nach dem 4:0: „Wir haben nochmals eine Schippe draufgelegt!“

Spielverlauf: Die erste Großchance des Spiels besaßen die Löwen bereits in der 2. Minute. Martin Kobylanski hatte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld mit rechts vors Tor gedreht, die Kugel ging an Freund und Feind vorbei, wäre im langen Ecke eingeschlagen, hätte nicht Mirnes Pepic auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper geklärt. Aber auch die Gäste aus dem Emsland versteckten sich nicht, attackierten die Löwen schon früh in deren Hälfte. Nach einem Eckball von links durch Erik Tallig nahm Fynn Lakenmacher am ersten Pfosten den Ball direkt, sein Schuss wurde aber zur erneuten Ecke geblockt (11.). Einen 25-Meter-Freistoß aus halblinker Position setzte Kobylanski knapp neben den kurzen Pfosten (17.). Die nächste Großchance hatte Jesper Verlaat. Ein Eckball von Kobylanski wurde abgewehrt, der Schuss von Joseph Boyamba genau vor die Beine des Innenverteidigers geblockt, der kam neun Meter vor dem Tor in zentraler Position zum Abschluss, brachte aber keinen Druck auf die Kugel, so dass Keeper Jonas Kerksen mit seinen Vorderleuten die Situation bereinigen konnte (20.). Nach einem weiten Schlag von Phillipp Steinhart aus dem eigenen Strafraum verlängerte Lakenmacher an der Mittellinie den Ball gegen zwei Meppener auf Kobylanski, der lief halbrechts auf Kerksen zu, scheiterte aber mit seinem Schuss aus elf Metern aufs lange Eck am Keeper (28.). Eine Minute später machte es der Mittelfeldspieler besser. Diesmal lief er zentraler auf Kerksen zu, überwand ihn von der Strafraumkante zum 1:0 ins lange Eck, nachdem Kobylanski nach einem langen Diagonalball von Boyamba aus der eigenen Hälfte seinem Gegenspieler Max Dombrowka enteilt war (29.). Einen 25-Meter-Schuss von Albion Vrenezi fälschte Jonas Fedl gerade noch zur Ecke ab (34.). In der 36. Minute scheiterte Lakenmacher in aussichtsreicher Position. Tallig war von rechts in die Mitte gezogen und hatte den Stürmer am Elfmeterpunkt bedient. Der zog sofort aus der Drehung ab, zielte aber genau auf Kersken (36.). Danach wurde derSVM wieder stärker, versuchte vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Doch die 1860-Defensive stand gut, ließ keine klaren Chancen für die Gäste zu und nahm das 1:0 mit in die Halbzeit.

Kurz nach Wiederanpfiff kam Tallig an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Drehschuss landete aber genau in den Armen von Schlussmann Kerksen (46.). In der 51. Minute reklamierten die Gäste ein Handspiel von Verlaat im Strafraum, aber Schiedsrichter Benjamin Brand winkte ab. Drei Minuten später wehrte Marco Hiller an der Strafraumkante den Ball mit der Faust ab, traf dabei Leandro Morgalla. Nach kurzer Behandlungspause ging es für den 17-Jährigen weiter. Was für eine Energieleistung von Lakenmacher in der 63. Minute. Gegen zwei Meppener setzte er sich nach Zuspiel von Quirin Moll durch, hämmerte den Ball anschließend aus vollem Lauf ins linke Kreuzeck. Ein Traumtor! Drei Minuten später ließ der Neuzugang aus Havelse seinen zweiten Treffer folgen. Nach Freistoß von rechts durch Vrenezi war der Stürmer seinem Gegenspieler entwischt, hielt am langen Pfosten den Fuß rein und traf zum 3:0 (66.). Etwas Glück hatten die Löwen in der 77. Minute. Markus Ballmert hatte von rechts geflankt, der eingelaufene Marvin Pourié verlängerte mit dem Kopf, traf den verdutzten Lannert am zweiten Pfosten. Von dessen Körper sprang der Ball links am Pfosten vorbei. Nach einer Ecke von Marcus Piossek nahm Ballmert am zweiten Pfosten den Ball direkt, zielte aber rechts am Tor vorbei (79.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach Fedls zu kurzer Kopfballabwehr kam der eingewechselte Kapitän Stefan Lex an der Strafraumkante zum Abschluss, setzte die Kugel genau neben den linken Pfosten zum 4:0 in die Maschen der Emsländer (81.). Der ebenfalls eingewechselte Skenderovic versuchte es nach Lakenmacher-Ablage mit einem Linksschuss aus 16 Metern, zielte aber übers Tor (84.). Kurz danach war der Arbeitstag für Lakenmacher beendet. Unter frenetischem Applaus der Fans wurde der Doppeltorschütze verabschiedet. Für ihn feierte nach langer Verletzungspause Daniel Wein sein Comeback (86.). In der Schlussphase ließen die Löwen nichts anbrennen, feierten einen 4:0-Sieg und übernahmen zumindest für einen Tag mit drei Siegen aus drei Spielen die Tabellenführung.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 09.08.2022, 18.60 Uhr

1860 München – SV Meppen 1912 4:0 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 8 Tallig, 33 Boyamba – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 5 Moll, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 23 Sür, 25 Willsch.

SVM: 29 Kersken (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 5 Fedl, 8 Dombrowka – 23 Blacha –9 Feigenspan, 6 Käuper, 30 Pepic, 19 Abifade – 13 Pourié.
Ersatz: 1 Harsman (Tor) – 4 Osee, 7 Piossek, 11 Faßbender, 18 Vogt, 20 Kleinsorge, 24 J. Manske, 27 Mazagg, 28 Risch.

Wechsel: Moll für Kobylanski (62.), Lex für Boyamba (62.), Skenderovic für Vrenezi (76.), Freitag für Steinhart (76.), Wein für Lakenmacher (86.) – Piossek für Käuper (68.), Kleinsorge für Feigenspan (68.), Risch für Dombrowka (76.), J. Manske für Pepic (76.).

Tore: 1:0 Kobylanski (29.), 2:0 Lakenmacher (63.), 3:0 Lakenmacher (66.), 4:0 Lex (81.)
Gelbe Karten: Kobylanski, Köllner – Dombrowka, Ballmert.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Unterspiesheim); Assistenten: Manuel Bergmann (Laupheim), Assad Nouhoum (Oberweikertshofen).
Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2610.htm

Highlights:  https://youtu.be/DKoaSJF9ThI

2. Spieltag, 06.08.2022, 14.03 Uhr
1860 München – VfB Oldenburg 1:0 (0:0)

Löwen feiern Heimsieg gegen Oldenburg – Verlaat erzielt „Tor des Tages“.

Jesper Verlaat (re.) erzielte per Brust in der 75. Minute das 1:0 für die Löwen. 
 
Die Löwen sind auf Kurs. Im ersten Heimspiel gegen den VfB Oldenburg feierten sie einen hart umkämpften 1:0-Erfolg. Das „Tor des Tages“ erzielte Innenverteidiger Jesper Verlaat per Brust mit einer Willensleistung in der 75. Minute.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste im ersten Saisonheimspiel gegen Oldenburg verletzungsbedingt auf Fabian Greilinger (Bauchmuskelverletzung), Marcel Bär (Sprunggelenk-OP), Nathan Wicht (Hüftverletzung) und Semi Belkahia (Oberschenkelverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er Kader schafften der dritte Torhüter Julius Schmid, Marius Willsch und Milos Cocic, Lorenz Knöferl und Michael Glück spielten zeitgleich in der U21 gegen Hallbergmoos.

STIMMEN Köllner lobt die Hartnäckigkeit: „Das Tor war eine Willensleistung!“

Spielverlauf: Gleich in der 1. Minute kamen die Gäste gefährlich vors Löwen-Tor. Justin Plautz zog von links gegen Yannick Deichmann nach innen, schloss dann im Strafraum mit rechts ab, doch Marco Hiller war auf dem Posten. Im Gegenzug versuchte es Martin Kobylanski mit einem Distanzschuss aus 22 Metern. Der Ball ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (2.). Auf der anderen Seite kam Kebba Badije nach einem Einwurf von rechts im Strafraum an den Ball, drehte sich um seinen Gegenspieler und zog aus acht Metern ab, zielte aber knapp am 1860-Tor vorbei (3.). In der 12. Minute spielte Jesper Verlaat zentral Meris Skenderovic im Strafraum mit dem Rücken zum Tor an. Der Stürmer dreht sich um Leon Deichmann, kam aus elf Metern zum Abschluss, aber der Bruder des Sechzger Yannick Deichmann brachte den Fuß dazwischen, lenkte den Ball über die Querlatte. An einen Eckball von links, den Erik Tallig getreten hatte, konnte Verlaat zwar mit dem Fuß aufs Tor verlängern, aber die Bogenlampe wurde sichere Beute von Keeper Sebastian Mielitz (16.). Einen wuchtigen Distanzschuss von Yannick Deichmann aus halbrechter Position konnte der VfB-Kepper zunächst nicht festhalten, entschärfte aber im Nachgreifen die Situation (18.). Zwei Minuten später die Riesenchance für Oldenburg. Eine Flanke segelte von links durch den Strafraum, Badije kam zwar nicht ran, dafür Manfred Starke hinter ihm. Der setzte jedoch die Kugel aus acht Metern neben das Löwen-Tor (20.). Im Anschluss an ein starkes Dribbling im VfB-Strafraum legte Tallig den Ball quer auf Albion Vrenezi. Dessen Schuss aus 14 Metern wurde jedoch geblockt (28.). In der 32. Minute hatte Tallig links Vrenezi hinterlaufen, der Ball kam zu ihm. Im Strafraum ließ der Löwe Marcel Appiah stehen, aber seine Hereingabe von der Grundlinie fand in der Mitte keinen Abnehmer. Nach einer Hereingabe von rechts durch Yannick Deichmann kam Skenderovic in der Mitte fast unbedrängt zum Kopfball, setzte die Kugel aber um Zentimeter über das rechte Kreuzeck (40.). Die Chancen für die Löwen häuften sich in dieser Phase. Doch kurz vor der Pause hatten nochmals die Gäste eine Möglichkeit. Nach einer Ecke von links durch Rafael Brand stieg Starke in der Mitte am höchsten, setzte die Kugel aber über die Querlatte (44.). So ging es torlos in die Pause.

Beinahe wäre der erste Treffer durch ein Eigentor gefallen. Eine Linksflanke von Kobylanski grätschte Oliver Steurer auf den eigenen Kasten, doch Mielitz war zur Stelle, parierte den Ball (48.). Eine Flanke von rechts durch Leo Morgalla verpasste Skenderovic in der Mitte per Kopf, aber der hinter ihm lauernde Tallig nahm den schwierigen Ball direkt, schoss aber aus spitzem Winkel übers VfB-Tor (52.). Im Anschluss an einen Diagonalpass von Tallig kam Yannick Deichmann an der rechten Strafraumkante zum Abschluss, schoss aber am kurzen Eck vorbei (55.). Einen 15-Meter-Schuss von Skenderovic nach Tallig-Ablage entschärfte Mielitz (58.). In der 60. Minute versuchte es Skenderovic mit einem sehenswerten Seitfallzieher, zielte aber aus elf Metern knapp über die Querlatte, nachdem Tallig links Leon Deichmann überlaufen und präzise geflankt hatte. Beinahe hätten die Gäste in der 67. Minute eine Konterchance genutzt. Badjie hatte auf den kurz zuvor eingewechselten Jakob Bookjans durchgesteckt, der kam halbrechts am Fünfmeterraum zum Abschluss, aber Hiller war zur Stelle, wehrte den Schuss ab. Ein „“-Meter-Schuss des kurz zuvor eingewechselten Christopher Lannert klatschte an die Querlatte (70.). Die Löwen drückten weiter, waren aber teilweise zu umständlich vor dem Tor. Eine Linksflanke von Phillipp Steinhart setzte Yannick Deichmann per Flugkopfball am langen Eck vorbei (73.). Nach einer Tallig-Ecke war Verlaat mit dem Kopf zur Stelle, seinen Aufsetzer lenkte Mielitz um den Pfosten (74.). Eine Minute später war es passiert. Nach einer abgewehrten Ecke kam der Ball von rechts in den Strafraum gesegelt, Yannick Deichmann verlängerte ihn per Kopf, ehe Verlaat die Kugel mit der Brust zum 1:0 über die Linie drückte (75.). Danach brachten die Löwen routiniert die Führung über die Zeit, ließen nichts mehr anbrennen und feierten den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 06.08.2022, 14.03 Uhr

1860 München – VfB Oldenburg 1:0 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Y. Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 7 Lex, 10 Kobylanski, 9 Vrenezi, 8 Tallig, – 14 Skenderovic.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 13 Freitag, 17 Wein, 19 Lakenmacher, 22 Lannert, 23 Sür, 33 Boyamba.

VFB: 49 Mielitz (Tor) – 4 L. Deichmann, 3 Appiah, 32 Steurer – 27 Ndure, 6 Starke, 10 Krasniqi, 31 Plautz – 7 Brand, 24 Badjie – 30 Ifeadigo.
Ersatz: 26 Boevink (Tor) – 5 Herbst, 8 Zietarski, 12 Schäfer, 13 Schmidt, 20 Bookjans, 21 Kaissis, 22 Engel, 44 Knystock.

Wechsel: Boyamba für Kobylanski (68.), Lannert für Lex (68.), Lakenmacher für Skenderovic (78.), Moll für Vrenezi (89.) – Schmidt für Ifeadigo (64.), Bookjans für Brand (64.), Zietarski für Krasniqi (80.), Knystock für Plautz (80.), Kaissis für L. Deichmann (87.).

Tor: 1:0 Verlaat (75.).
Gelbe Karten: – Schmidt, Fosi, Zietarski.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Christian Ballweg (Zwingenberg); Assistenten: Christoph Rübe (Kassel), Tim Waldinger (Marburg).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2609.htm

Spiel in kpl. Länge (bis zum 13.08.22): https://www.ardmediathek.de/video/blickpunkt-sport/tsv-1860-muenchen-vfb-oldenburg-in-voller-laenge/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2Y5NDUwZWUwLWQ5YzAtNGUyZS04MzQ2LTYwM2IyYWI3Y2YwYw


 


1. Spieltag, 23.07.2022, 14 Uhr
SG Dynamo Dresden – 1860 München 3:4 (0:2)

Löwen müssen nach 3:0-Führung zittern, gewinnen am Ende mit 4:3 in Dresden

Löwen-Rückkehrer Tim Rieder erzielte in der 36. Minute das 2:0. 
 
Die Löwen erwischen bei Dynamo Dresden einen perfekten Saisonstart, mussten aber am Ende nochmals zittern. Durch ein Eigentor von Kevin Ehlers (8.), und Treffer von Tim Rieder (36.) sowie Marcel Bär (68.) führten die Sechzger bereits 3:0. Dennis Borkowski verkürzte (70.), Bär stellte den alten Abstand wieder her (71.), ehe Manuel Schäffler (73.) und erneut Borkowski (82.) auf 3:4 verkürzten. Das war dann auch der Endstand.

STIMMEN Köllner: „Wir hoffen, dass uns der Sieg in Dresden Rückenwind gibt!“

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Dresden auf Joseph Boyamba (Adduktorenverletzung) verzichten. Nicht in den 20er-Kader schafften es der dritte Torhüter Julius Schmid, Daniel Wein, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Nathan Wicht, Marius Willsch, Milos Cocic und Michael Glück. Sie sammelten zeitgleich Spielpraxis in der U21 bzw. in der U19.

Spielverlauf: Die erste Chance hatten die Sachsen, als Stefan Kutschke von Michael Akoto auf der rechten Seite geschickt worden war, Jesper Verlaat nicht folgen konnte, aber der Torjäger scheiterte mit seinem Schrägschuss aus 14 Metern an Marco Hiller (3.). Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Löwen gelang die Führung. Phillipp Steinhart hatte Stefan Lex auf der linken Seite angespielt, der passte scharf in die Mitte auf Fynn Lakenmacher, Kevin Ehlers grätschte dazwischen, bugsierte den Ball zum 1:0 ins kurze Eck des eigenen Tores (8.). Ein Distanzschuss von Kyu-Hyun Park aus 22 Metern ging knapp über den Querbalken des 1860-Gehäuse (13.). Ein Schuss von der Strafraumkante durch Christian Conteh konnte Hiller zum Glück festhalten, da gleich zwei Dynamo-Spieler nachsetzten (16.). Trotzdem gab es Freistoß für Dresden, weil Semi Belkahia zuvor gefoult hatte, der Schiedsrichter Timo Gerach zunächst den Vorteil weiterlaufen ließ. Aus 17 Metern schoss Ahmet Arslan den fälligen Standard um Zentimeter rechts am Löwen-Gehäuse vorbei (17.). In der 21. Minute konterte Dresden nach Ballgewinn von Park am eigenen Strafraum, Arslan steckte auf Kutschke durch, der halblinks frei auf Hiller zulief, aber am überragend reagierenden Löwen-Keeper scheiterte. Fünf Minuten später stieg Kutschke nach Conteh-Flanke von rechts am höchsten, scheiterte aber mit seinem Kopfball aus sechs Metern am glänzend reagierenden Hiller (26.). Nach einer Flanke von rechts durch Tim Rieder kam Steinhart im Rückraum an den Ball, zielte aber aus 16 Metern rechts am Tor vorbei (28.). Lakenmacher legte in der 34. Minute zurück auf Martin Kobylanski, der zog aus 17 Metern sofort ab, doch ein Dresdner Verteidiger fälschte den gefährlichen Schuss übers eigene Tor. Zwei Minuten später das 2:0. Lakenmacher behauptete am rechten Strafraumeck nach Einwurf von Leandro Morgalla den Ball, passte zu Kobylanski, der steckte gleich auf Rieder durch. Der Mittelfeldspieler zog von rechts nach innen, schloss mit links ab und traf ins lange Eck (36.). In der 39. Minute lag der Ball im 1860-Tor, doch Arslan, der einen Pfostenabpraller verwertete, stand dabei klar im Abseits. Dresden drängte vor der Pause auf den Anschluss, doch die Löwen verteidigten alles konstant weg, nahmen das 2:0 mit in die Kabine.

Eine gute Konterchance zu Beginn der 2. Halbzeit vergab Lakenmacher am Strafraum mit einem ungenauen Zuspiel auf Erik Tallig (50.). In der 55. Minute brachte Dresden Ex-Löwe Manuel Schäffler, spielte fortan mit zwei klassischen Mittelstürmern. Glück hatten die Löwen in der 59. Minute, als Dennis Borkowski nicht entscheidend gestört wurde. Sein Rechtsschuss aus 18 Metern ging nur knapp übers rechte Kreuzeck. Julius Kade legte zwei Minuten später von links zurück auf Robin Becker, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, doch Steinhart brachte das Bein dazwischen, fälschte die Kugel entscheidend ins Tor-Aus ab (61.). Nach Zuspiel des eingewechselten Albion Vrenezi kam Tallig halblinks aus elf Metern zum Schuss, aber Stefan Drljaca war auf dem Posten, wehrte den Schuss ab (65.). In der 68. Minute machte auch Marcel Bär seinen Treffer. Akoto hatte den Ball gegen Lakenmacher verloren, der passte in die Tiefe auf Bär, der halbrechts frei vor Drljaca zum 3:0 ins rechte untere Eck traf. Borkowski stellte zwei Minuten später den alten Abstand wieder her (70.). Kutschke hatte den Ball verlängert, Borkowski, ließ Verlaat aussteigen und traf aus spitzem Winkel. Doch die Antwort der Löwen folgte prompt. Quirin Moll passte auf Bär am linken Strafraumeck, der zog nach innen, schloss mit rechts aus 15 Metern ab und traf ins rechte untere Eck zum 4:1 (71.). Keine zwei Minuten später kam Dynamo durch Schäffler erneut auf zwei Tore heran. Kutschke hatte einen Freistoß auf die linke Strafraumseite geschlagen, wo der 33-jährige Ex-Löwe den Ball festmachte und die unsortierte Löwen-Defensive per Flachschuss zum 2:4 überwand (73.). Borkowski gelang in der 82. Minute der Anschlusstreffer. Erst setzte er sich gegen Moll durch, dann traf er von der Strafraumkante unhaltbar für Hiller ins linke Kreuzeck zum 3:4 . Kurz danach vergab Schäffler den Ausgleich, schob den Ball am linken Eck vorbei (83.). Dynamo warf nun alles nach vorne, witterte nochmals Morgenluft.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 23.07.2022, 14 Uhr

SG Dynamo Dresden – 1860 München 3:4 (0:2)

SGD: 23 Drljaca (Tor) – 16 Becker, 4 Knipping, 39 Ehlers, 2 Park – 22 Akoto, 20 Kade, 9 Borkowski, 6 Arslan, 32 Conteh – 30 Kutschke.
Ersatz: 1 Müller (Tor) – 8 Meier, 10 Weihrauch, 14 Lehmann, 15 Kammerknecht, 17 Melichenko, 33 Schäffler 36 Kulke, 37 Batista-Meier.

1860: 1 Hiller (Tor) – 39 Morgalla, 27 Belkahia, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 8 Tallig, 20 Deichmann, 10 Kobylanski, 7 Lex – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 9 Vrenezi, 11 Greilinger, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 15 Bär, 22 Lannert.

Wechsel: Schäffler für Conteh (55.), Weihrauch für Arslan (79.), Batista Meier für Becker (84.) – Moll für Deichmann (40.), Bär für Kobylanski (63.), Vrenezi für Lex (63.), Greilinger für Tallig (77.).

Tore: 0:1 Ehlers (8., Eigentor), 0:2 Rieder (36.), 0:3 Bär (68.), 1:3 Borkowski (70.), 1:4 Bär (71.), 2:4 Schäffler (73.), 3:4 Borkowski (82.).
Gelbe Karten: Park, Knipping, Batista Meier – Moll, Hiller.
Zuschauer: 24.046 im Rudolf-Harbig-Stadion.
Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau-Queichheim); Assistenten: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach), Henry Müller (Cottbus).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2606.htm

Das komplette Spiel anschauen (bis zum 20.06.2023): https://www.ardmediathek.de/video/sportschau/3-liga-dynamo-dresden-gegen-1860-muenchen/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BvcnRzY2hhdS1mZm1wZWctdmlkZW8tNjQ2ODI4MQ