Linkliste der Veitshöchheimer Löwen
Home
Wir über uns
Dauerkarten -
Reservierungsliste
News
Historie und Aktuelles
Gästebuch
Ehrenmitglieder
In Memoriam
Spielberichte, Test-Pokal-Punktspiele
 Links
Impressum
Datenschutz (DSGVO)

gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
 

Unser Jürgen
hat den Fanclub

AC/DC-Löwen
gegründet. Für Infos
den Button anklicken.


 

Spielberichte Punktspiele 2021/22
 

 

21. Spieltag, 15.01.2022, 14 Uhr
1860 München – SV Wehen Wiesbaden 3:2 (1:2)

Comeback: Löwen siegen gegen SV Wehen Wiesbaden nach 0:2-Rückstand mit 3:2.

Semi Belkahia (re.) gelang mit seinem ersten Saisontreffer noch vor der Pause der wichtige Anschluss zum 1:2 für die Löwen. 
 
Die Löwen setzen ihre Siegesserie auch im neuen Jahr fort. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, denn der SV Wehen Wiesbaden führte durch Treffer von Florian Carstens und Dominik Prokop bereits mit 2:0 (23.). Doch Semi Belkahia vor der Pause (36.) und Stephan Salger (50.) sowie Richy Neudecker (69.) drehten die Partie zum 3:2-Endstand.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im ersten Heimspiel 2022 auf Kevin Goden, Daniel Wein und Nathan Wicht verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Merveille Biankadi nach überstandener Verletzung, Johann Ngonou Djayo, Marco Mannhardt und Maxim Gresler. Getreu dem Motto „Never change a winning team!“ gab es in der Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel in Würzburg vor der Winterpause keine Veränderung.

STIMMEN Köllner: „Mit viel Mentalität und Willen haben wir das Spiel gedreht!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurden die Gäste in der 2. Minute. Nach einem Ballverlust von Dennis Dressel im Mittelfeld konterten sie mit Thijmen Goppel über rechts. Seine Hereingabe konnte Semi Belkahia jedoch klären (2.). Fast im Gegenzug passte Marcel Bär von der rechten Grundlinie zurück auf Richy Neudecker, dem sprang aber bei der Ballannahme das Spielgerät zu weit vom Fuß, wodurch die Chance verpuffte (4.). Noch besser die Möglichkeit in der 9. Minute. Bär hatte Yannick Deichmann auf der rechten Seite geschickt, dessen flache Hereingabe nahm Stefan Lex am vorderen Fünfmetereck direkt, aber der grätschende Gino Fechner verhinderte den Schuss im letzten Moment. Das Tor fiel überraschend auf der anderen Seite durch Florian Carstens (11.). Eine Ecke von rechts durch Maximilian Thiel konnte Belkahia noch per Kopfball auf der Linie klären, doch über Bjarke Jacobsen kam der Ball zu Carstens. Der Kapitän traf aus kurzer Distanz zum 1:0 und stellte damit die Anfangsphase auf den Kopf. In der 17. Minute erkämpfte sich Neudecker auf der linken Seite den Ball, seine Hereingabe konnte aber Carstens am ersten Pfosten gerade noch vor Lex abwehren. Nach einer Hereingabe von rechts durch Deichmann war Bär schneller am Ball als Carstens. Der anschließenden Schuss des Angreifers aus spitzem Winkel blockte Wiesbadens Spielführer im zweiten Versuch (20.). Kurios das 2:0 für die Gäste. Kevin Lankford stand beim Zuspiel klar im Abseits, irritierte und behinderte damit eindeutig Stephan Salger, der nicht an den Ball ging. Der Abseitspfiff blieb trotzdem aus. Dominik Prokop schnappte sich die Kugel, ließ mit einem Übersteiger Salger stehen und vollendete zum 2:0 (23.). Trotz heftiger Protesten der Löwen gab Schiedsrichter Eric Müller den Treffer. Im Anschluss an eine Ecke von links durch Neudecker kam Belkahia frei zum Kopfball, traf die Kugel aber nicht voll (32.). Ein weiterer Eckball von Neudecker landete bei Dennis Dressel halbrechts im Strafraum,, seine Direktabnahme ging weit übers Tor. Eigentlich hätte er in dieser Szene den Ball stoppen können (33.). In der 36. Minute fiel der verdienten Ausgleich. Einen Freistoß von der linken Seite brachte Lex in die Mitte, Belkahia kam mit dem Kopf an die Kugel, verlängerte sie aus neun Metern zum Anschlusstreffer ins rechte Eck. Mit 1:2 ging es auch in die Kabine.

Die erste Möglichkeit hatten die Löwen im zweiten Durchgang. Bei einem 19-Meter-Schuss von Neudecker musste sich Florian Stritzel im Wiesbadener Tor strecken, konnte den Ball nuzr nach vorne abwehren, aber Carstens war zur Stelle klärte die Szene (48.). Stritzel war es auch der einen 24-Meter-Freistoß von Neudecker aus dem rechten Torwinkel fischte (49.). Die anschließende Ecke brachte Neudecker von rechts in den Strafraum, Deichmann verlängerte, auf Umwegen kam der Ball zu Salger, der köpfte zunächst Belkahia an, nahm dann den Abpraller direkt und knallte ihn kompromisslos zum 2:2 ins Netz (50.). Danach passierte wenig, Wehen Wiesbaden zog sich zurück, überließ nun vollends den Sechzger die Initiative. Erneut waren die Löwen in der 68. Minute mit der Entscheidung von Schiri Müller inzufrieden. Carstens foulte Lex, der alleine durch gewesen wäre, einen Meter vor dem Strafraum, sah dafür nur Gelb. Den 17-Meter-Freistoß führte Neudecker aus. Stritzel war bereits ins linke Eck unterwegs, aber leicht abgefälscht von Lex vor der Mauer schlug der Ball zum 3:2 ins rechte Eck ein (69.). Die Partie war gedreht! Nach einem langen Ball hatte Lex im Strafraum nur noch Ahmet Gürleyen vor sich, blieb aber beim Versuch, ihn auszuspielen, im Rasen hängen (73.). Mit einem Dreifachwechsel zog SVWW-Trainer Markus Kauczinski nochmals alle seine Offensivoptionen, brachte frische Kräfte (73.). Sofort nahm der Druck auf das 1860-Gehäuse zu. Nach einer Ecke traf der eingewechselte Lucas Brumme nur das Außennetz (77.). Zehn Minuten später legte Gustaf Nilsson einen hohen Ball fürJohannes Wurtz auf, der zog vom rechten Strafraumeck flach Richtung langen Pfosten ab, zielte aber um Haaresbreite vorbei (87.). Auch die vier Minuten Nachspielzeit überstanden die Sechzger, feierten damit ihren dritten Sieg in Folge.

STENOGRAMM, 21. Spieltag, 15.01.2022, 14 Uhr

1860 München – SV Wehen Wiesbaden 3:2 (1:2)

1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 25 Willsch, 20 Deichmann, 14 Dressel, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag.

WIE: 16 Stritzel (Tor) – 6 Fechner, 17 Carstens, 3 Gürleyen, 27 Rieble – 19 Jacobsen, 11 Kurt – 9 Goppel, 24 Prokop,22 Thiel – 28 Lankford.
Ersatz: 31 Lyska (Tor) – 5 Taffertshofer, 8 Wurtz, 14 Brumme, 21 Hollerbach, 25 Kempe, 29 Nilsson, 33 Iredale.

Wechsel: Staude für Willsch (29.), Moll für Neudecker (78.), Linsbichler für Lex (78.), Lang für Bär (90.+3) – Taffertshofer für Kurt (65.), Nilsson für Lankford (73.), Hollerbach für Goppel (73.), Brumme für Thiel (73.), Wurtz für Jacobsen (83.).

Tore: 0:1 Carstens (11.), 0:2 Prokop (23.), 1:2 Belkahia (36.), 2:2 Salger (50.), 3:2 Neudecker (69.).
Gelbe Karten: Neudecker, Staude, Linsbichler – Gürleyen, Carstens, Nilsson.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion
Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Yannick Erath (Bremen), Rene-Alexander Rose (Wolfenbüttel).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2537.htm
Die Highlights: https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-21-spieltag-tsv-1860-wehen-wiesbaden-av:61e3fcb04d458200091c96c8


20. Spieltag, 20.12.2021, 18.60 Uhr
FC Würzburger Kickers – 1860 München 0:3 (0:2)

Löwen eiskalt: 3:0-Sieg zum Jahresabschluss in Würzburg.

Stefan Lex bereitete das erste und dritte Tor vor und schoss das 2:0 gegen seinen Ex-Kollegen Hendrik Bonmann im Würzburger Tor selbst. 
 
Die Löwen feierten einen versöhnlichen Jahresabschluss mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge beim 3:0-Erfolg bei den Würzburger Kickers. Marcel Bär erzielte in der 32. Minute die Führung auf Zuspiel von Stefan Lex (32.). Fünf Minuten später bediente Bär seinen Kollegen Lex (37.). Auch der Treffer zum 3:0 war eine Co-Produktion der beiden Stürmer. Erneut war es Kapitän Lex, der für Bär aufgelegt hatte (71.). Mit 29 Punkten nach 20 Partien gehen die Sechzger auf Rang zehn in die Winterpause.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Würzburg auf Niklas Lang (Knieverletzung), Daniel Wein (Fußverletzung), Merveille Biankadi (muskuläre Probleme), Nathan Wicht (Erkrankung) und Richard Neudecker (Mandelentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl und Johann Ngonou Djayo. Eine Veränderung gab es in der Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel in Dortmund: Tim Linsbichler rückte für Neudecker ins Team.

STIMMEN Weihnachten kann kommen – Köllner: „Es ist alles, wie wir uns das vorgestellt haben!“

Spielverlauf: Die Partie nahm nur schwer Fahrt auf. Bei einem 22-Meter-Schuss von David Kopacz musste Marco Hiller aber nicht eingreifen (8.). Glück für die Löwen zwei Minuten später. Nach einer Freistoßflanke von Robert Herrmann brachten die Sechzger den Ball nicht aus dem Strafraum, Mirmes Pepic kam am Fünfmeterraum halbrechts zum Abschluss, doch Hiller reagierte mit einem Reflex, entschärfte den Schuss (10.). Wiederum drei Minuten später lag die Kugel im 1860-Tor, aber Kopacz stand beim Zuspiel von Pepic knapp im Abseits (13.). In der 24. Minute kam Ex-Löwe Moritz Heinrich auf der rechten Strafraumseite frei zum Flanken, seine scharfe Hereingabe fand aber keinen Adressaten. Mit der ersten Chance des Spiels gingen die Sechzger in Führung. Semi Belkahia spielte aus der eigenen Hälfte tief den gestarteten Stefan Lex an, der lief seinem Gegenspieler halbrechts davon, legte die Kugel in die Mitte, wo Marcel Bär per Grätsche gegen Leon Schneider zum 1:0 vollendete (32.). Damit war die Partie auf den Kopf gestellt. Auf der anderen Seite spielte Heinrich fünf Minuten später in den Lauf von Fanol Perdedaj. Der kam halbrechts im Strafraum frei zum Abschluss, schoss aber weit links am Tor vorbei. Im Gegenzug erhöhte Lex nach schnellem Umschaltspiel auf 2:0 (37.). Bär hatte in den Lauf des Kapitäns gespielt, Schneider konnte ihm nicht folgen, Hendrik Bonmann kam nicht entschlossen genug aus seinem Tor, so dass der Löwe seinen Ex-Kollegen umkurvte und von halblinks ins kurze Eck einschob (37.). Nach einem Eckball der Kickers wischte Hiller den Kopfball von Niklas Hoffmann mit einem Reflex über die Querlatte (40.). In der 44. Minute forderten die Unterfranken vehement Elfmeter. Erst klärte Hiller gegen Heinrich am Fünfmeterraum, anschließend ging Kopacz im Strafraum gegen Marius Willsch zu Boden, doch Florian Badstübner ließ weiterspielen. Der Schiedsrichter hatte perfekte Sicht auf die Szene. Somit nahmen die Sechzger den Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Pause.

Die Löwen gingen kompakt die 2. Halbzeit an, überließen den Würzburgern den Ball und lauerten auf Umschaltmomente. Einen 20-Meter-Schuss von Perdedaj blockte Yannick Deichmann zur Ecke (59.). Zwei Minuten später erkämpfte Deichmann gegen Kopacz den Ball, doch er verpasste am Strafraum den richtigen Moment des Abspiels auf den gestarteten Tim Linsbichler, so dass die Unterfranken klären konnten (61.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 71. Minute. Lex hatte aus der eigenen Hälfte den Ball hoch hinter die Kette gespielt. Bär ließ im Laufduell Tobias Kraulich stehen und behielt auch vor Bonmann die Nerven, schob zum 3:0 ins linke untere Eck ein. Beinahe hätte Lex eine scharfe Hereingabe von links durch Fabian Greilinger im Zentrum erreicht, doch Ryan-Segon Adigo lenkte das Zuspiel entscheidend ab (78.). Kurz danach setzte Adigo einen Schuss aus dem Rückraum links neben das Löwen-Tor (85.). Im Eins-gegen-Eins klärte Hiller zunächst gegen Pepic, den Nachschuss kratzte Belkahia von der Linie (90.). Somit blieb es beim 3:0-Erfolg für die Sechzger, die mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge einen versöhnlichen Jahresabschluss feierten.

STENOGRAMM, 20. Spieltag, 20.12.2021, 18.60 Uhr

FC Würzburger Kickers – 1860 München 0:3 (0:2)

FWK: 1 Bonmann (Tor) – 2 Waidner, 5 Schneider, 6 Kraulich, 26 Lungwitz – 7 Pepic, 3 Hoffmann – 21 Heinrich, 20 Perdedaj, 38 Herrmann – 29 Kopacz.
Ersatz: 24 Richter (Tor) – 8 Nikolov, 14 L. Breunig, 22 Hägele, 25 Meisel, 32 Strohdiek, 37 Adigo.

1860: 1 Hiller (Tor) –27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 25 Willsch, 20 Deichmann, 14 Dressel, 11 Greilinger – 22 Linsbichler – 15 Bär, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 16 Goden, 23 Staude, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 34 Freitag.

Wechsel: Adigo für Lungwitz (68.), Hägele für Waidner (68.), L. Breunig für Hoffmann (83.), Meisel für Perdedaj (83.) – Moll für Linsbichler (69.), Goden für Willsch (86.), Tallig für Lex (86.).

Tore: 0:1 Bär (32.), 0.2 Lex (37.), 0:3 Bär (71.).
Gelbe Karten: Perdedaj, Heinrich, Schneider –.
Zuschauer: 0 in der flyeralarm ARENA
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Roman Potemkin (Friesen), Johannes Hamper (Kulmbach).

Zur Bildershow: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2525.htm

Die Highlights:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-tsv-1860-muenchen-schlaegt-die-wuerzburger-kickers-mit-30-av:61c0f9334157af0008ea088f


19. Spieltag, 11.12.2021, 14 Uhr
Borussia Dortmund II – 1860 München 0:2 (0:1)

Tolle Defensivleistung beim 2:0-Sieg bei der BVB-Reserve

Yannick Deichmann ackerte wie seine Teamkollegen gegen Borussia Dortmund offensiv wie defensiv. 

Die Löwen haben die geforderte Reaktion gezeigt und bei Borussia Dortmund II mit 2:0 gewonnen. Stefan Lex (25.) und Marcel Bär (49.) sorgten für die Tore. Nach 15 Gegentreffern in den letzten fünf Partien stand erstmals wieder die Null nach einer kompakten Defensivleistung. Lediglich in der Anfangsphase hatten die Sechzger Probleme.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Dortmund auf Niklas Lang (Knieverletzung), Daniel Wein (Fußverletzung), Merveille Biankadi (muskuläre Probleme) und Nathan Wicht (Erkrankung) verzichten. Sascha Mölders fand keine Berücksichtigung. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Marco Mannhardt und Maxim Gresler. Drei Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum Heimspiel gegen Magdeburg: Für Quirin Moll, Mölders und Biankadi rückten Semi Belkahia, Phillipp Steinhart und Marcel Bär ins Team.

STIMMEN: Köllner lobte Einsatz, Leistung & Teamspirit: „Es war eine Einheit auf dem Platz!“

Spielverlauf: Glück für die Löwen nach zwei Minuten. Nach einem weiten Ball aus dem Dortmunder Mittelfeld verschätzte sich Semi Belkahia, wodurch Immanuel Pherai frei auf Marco Hiller zulief. Der 1860-Keeper kam ihm entgegen, konnte Schlimmeres verhindern, bevor Belkahia im zweiten Versuch die Szene endgültig klärte (3.). Wenig später legte Richmond Tachie mit der Brust einen Diagonalpass auf Pherai nach hinten ab, dessen Schuss aus 16 Metern fischte Hiller aus dem rechten unteren Eck, auch den Nachschuss von Tachie halbrechts aus elf Metern entschärfte der Löwen-Keeper mit einem Reflex (4.). Eine Hereingabe von rechts mit links durch Richy Neudecker erreichte kein Löwe, so dass Keeper Stefan Drljaca am langen Eck die Kugel aufnehmen konnte (9.). Etwa nach zehn Minuten bekamen die Sechzger die Partie in den Griff, initiierten gefährliche Konter. Nach einer Ablage von Stefan Lex per Kopf an der Strafraumkante kam Yannick Deichmann halbrechts zum Abschluss, aber er war schon zu nahe an Drljaca, schoss den Torhüter aus kurzer Distanz an (16.). Wenig später passte Neudecker in die Tiefe auf Fabian Greilinger, der ging auf der linken Seite auf und davon, zog im Strafraum ab, zielte jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (20.). In der 25. Minute wurden die Offensivbemühungen der Weiß-Blauen belohnt. Dennis Dressel hatte im Mittelfeld auf Neudecker gepasst, der lupfte die Kugel in den Strafraum, wo Lex per Flugkopfball in halblinker Position das Spielgerät ins linke untere Eck zum 1:0 beförderte. Mit der Führung im Rücken standen die Sechzger kompakt, ließen die BVB-Reserve kommen, die sich schwer tat. Nur einmal wurde es für das Tor von Hiller nochmals gefährlich. Ein hoher Ball auf Pherai wurde von der 1860-Innenverteidigung zu kurz geklärt, Berkan Taz kam halbrechts an die Kugel, sein Schuss aus zwölf Metern wurde aber geblockt (39.). So nahmen die Löwen die knappe Führung mit in die Halbzeitpause.

Wie in Halbzeit eins besaß die BVB-Reserve bereits nach zwei Minuten eine ausgezeichnete Torchance. Berkan Taz zwirbelte einen 20-Meter-Freistoß aus dem Zentrum über die Mauer, traf aber nur das rechte Außennetz. Die Dortmunder Fans auf der Haupttribüne hatten schon gejubelt, weil sie die Kugel im Kasten gesehen hatten (47.). Auf der anderen Seite brachte Neudecker eine Ecke von links gefährlich vors Tor, Belkahias Kopfball wurde ins Tor-Aus geblockt (48.). Erneut brachte Neudecker die Ecke in die Mitte, diesmal war Marcel Bär mit dem Kopf zur Stelle, traf zum 2:0 ins linke Eck (49.). Erneut wurde es in der 66. Minute nach einer Ecke gefährlich. Diesmal trat sie Lex von rechts, Bär verlängerte am ersten Pfosten auf Belkahia, dessen Kopfball bekam Drljaca erst im Nachfassen gegen den nachsetzenden Stephan Salger unter Kontrolle. Eine Minute später rutschte Franz Pfanne im Zweikampf gegen Lex auf der rechten Seite weg, der Löwen-Kapitän versuchte es mit einem Heber aufs verwaiste Gehäuse, doch der Ball landete auf dem Tordach (67.). Ansonsten überließen die Sechzger auf dem immer tiefer werdenden Geläuf den Ball den Dortmundern, wurden aber immer durch schnelles Umschaltspiel gefährlich. In der 70. Minute kam Pherai nach einem Dribbling halbrechts zum Abschluss, doch der Schuss war zu schwach, um Hiller vor Probleme zu stellen. Einen Freistoß einen Meter vorm linken Strafraumeck schoss Lex direkt aufs lange Eck, die Kugel wurde geblockt (74.). Zwei Minuten später musste Drljaca zweimal gegen Greilinger klären, auch bei einem Schuss von Neudecker war der Schlussmann zur Stelle (76.). Auf der Gegenseite köpfte Pfanne nach Rechtsflanke von Taz den Ball über die Querlatte (79.). Die BVB-Reserve versuchte es immer wieder mit hohen Bällen in den 1860-Strafraum, aber die Löwen-Abwehr stand. In der 84. Minute verhinderte der Querbalken das 3:0. Einen Eckball von links durch den eingewechselten Erik Tallig köpfte Belkahia ans Aluminium. Tachie sah nach einem Frustfoul an Greilinger in der 88. Minute noch Rot. Ansonsten brachten die Sechzger das Ergebnis sicher über die Zeit, spielten nach 15 Gegentreffern in den letzten fünf Spielen wieder zu Null.

STENOGRAMM, 19. Spieltag, 11.12.2021, 14 Uhr

Borussia Dortmund II – 1860 München 0:2 (0:1)

BVB: 40 Drljaca (Tor) – 4 Maloney, 23 Pfanne, 6 Coulibaly – 21 Viet, 37 Raschl, 8 Hober, 19 Pohlmann – 28 Pherai – 11 Tachie, 10 Taz.
Ersatz: 1 Reckert (Tor) – 2 Bah-Traore, 3 Guille Bueno, 9 Tattermusch, 16 Thaqi, 17 Bornemann, 20 Finnsson, 24 Krebs, 27 Makreckis.

1860: 1 Hiller (Tor) –25 Willsch, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart– 20 Deichmann, 14 Dressel, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 16 Goden, 21 Ngonou Djayo, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag.

Wechsel: Makreckis für Hober (46.), Bornemann für Pohlmann (46.), Bah-Traore für Coulibaly (46.), Tattermusch für Raschl (76.) – Tallig für Neudecker (83.), Goden für Willsch (88.), Linsbichler für Lex (88.), Cocic für Greilinger (90.+3), Moll für Bär (90.+3).

Tore: 0:1 Lex (25.), 0:2 Bär (49.).
Gelbe Karten: Coulibaly, Hober, Maloney – Belkahia.
Rote Karte: Tachie (88.).
Zuschauer: 900 im Stadion Rote Erde.
Schiedsrichter: Nico Fuchs (Bergisch Gladbach); Assistenten: Florian Visse (Ibbenbüren), Martin Ulankiewicz (Oberhausen).
 

Zur Bildershow:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2524.htm
Die Höhepunkte: https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-tsv-1860-muenchen-gelingt-auswaertssieg-beim-bvb-ii-av:61b4e47cd0ecf30007b2a4eb
 

18. Spieltag, 04.12.2021, 14.03 Uhr
1860 München – 1. FC Magdeburg 2:5 (0:5)

Bittere Lehrstunde vor der Pause: Löwen unterliegen Magdeburg mit 2:5.

Psychologisch ungünstig: Dennis Dressel verschoss beim Stand von 0:1 den dritten Elfmeter in Folge (9.). 
 
Die Löwen kassierten beim 2:5 gegen den 1. FC Magdeburg die höchste Heimniederlage in der 3. Liga, lagen bereits zur Pause mit 0:5 zurück. Dennis Dressel vergab beim Stande von 0:1 den dritten Elfmeter in Folge (9.). Die Sechzger betrieben in der 2. Halbzeit mit den Treffern von Fabian Greilinger (71.) und Merveille Biankadi (89.) Ergebniskosmetik.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg auf Niklas Lang (Knieverletzung), Daniel Wein (Fußverletzung), Johann Ngonou Djayo (Achillessehnenprobleme) und Phillipp Steinhart (Gelbsperre) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Nathan Wicht und Marco Mannhardt. In der Startelf gab es zwei Veränderungen im Vergleich zum Heimspiel unter der Woche gegen Waldhof: Fabian Greilinger verteidigte für den gesperrten Steinhart, Marius Willsch kam als Rechtsverteidiger ins Team, dafür rückte Yannick Deichmann nach vorne und Marcel Bär musste weichen.

Spielverlauf: Die Gäste begannen selbstbewusst, nahmen das Heft des Handelns sofort in die Hand. In der 4. Minute musste Marius Willsch, der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielte, am langen Pfosten bei einer Hereingabe von Jan-Luca Schuler zur Ecke klären. Eine Minute später gingen die Gäste bereits in Führung. Einen langen Ball aus der Magdeburger Hälfte stoppte Quirin Moll unfreiwillig mit dem Rücken und legte dadurch für Connor Krempicki auf. Der aufgerückte Mittelfeldspieler ließ Marco Hiller keine Chance (5.). Drei Minuten später gab’s Elfmeter nach Foul von Leon Bell Bell an Stefan Lex. Dennis Dressel lief diesmal an, scheiterte an Dominik Reimann, der den platzierten Schuss aus dem linken unteren Eck fischte (9.). Es war bereits der dritte Fehlschuss vom Punkt in Folge! In der 12. Minute kam Schuler rechts aus spitzem Winke zum Schuss, Hiller wehrte mit dem Fuß ab. Schnell schalteten die Sechzger um, Merveille Biankadi passte von rechts auf Sascha Mölders am langen Eck, dessen Schuss aus spitzem Winkel konnte Reimann jedoch parieren (13.). Auf der anderen Seite landete im Anschluss an eine Ecke der zweite Ball bei Andreas Müller, der Mölders mit einer einfachen Bewegung stehen ließ und in den Strafraum marschierte. Aus halblinker Position zog er mit links ab und verwandelt rechts unten zum 2:0 (15.). Zu einfach für den Tabellenführer! Zwei Minuten später gar das 3:0. Jason Ceka passte vor dem 1860-Strafraum quer zu Krempicki, der sich gegen drei Löwen-Verteidiger durchsetzte und dann ohne Mühe aus elf Metern links unten einschob (17.). In der 19. Minute tauchte Mölders wieder frei vor Reimann auf, scheiterte aber erneut. Der Nachschuss von Lex landete am linken Außennetz. Ein Distanzschuss von Yannick Deichmann aus halblinker Position wurde sichere Beute von Reimann (25.). Während die Löwen versuchten, Druck zu erzeugen, musste Magdeburg nur auf Fehler der Gastgeber warten. So in der 29. Minute, als Fabian Greilinger eine Linksflanke von Baris Atik genau zu Schuler klärte, der links am Fünfmeterraum nur noch zum 4:0 einschieben brauchte. Aber es kam noch schlimmer. In der 42. Minute kam Richy Neudecker gegen Schuler einen Schritt zu spät, traf ihn im Strafraum am Fuß. Folgerichtig gab es Elfmeter. Hiller ahnte zwar die Ecke, aber gegen den platzierten Schuss von Atik hatte er keine Chance (43.). Kurz vor der Halbzeit verfehlte Lex mit einem Schuss von der Strafraumkante das rechte Kreuzeck (45.). Somit blieb es beim 0:5 aus Löwensicht zur Pause.

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit änderte sich wenig am Gesamtbild. Magdeburg kontrollierte die Partie, hatte durch Julian Rieckmann (48.) und Amara Condé (49.) in der Anfangsphase gefährliche Distanzschüsse, die knapp das Löwen-Tor verfehlten. In der 59. Minute die erste Möglichkeit für die Sechzger in Durchgang zwei. Nach schnellem Umschaltspiel passte Neudecker an der linken Grundlinie den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo Biankadi vollkommen frei stand. Doch Condé hatte den Braten gerochen, stellte den Passweg zu. Ein Schuss von Dressel aus der Drehung an der Strafraumkante strich knapp übers linke Kreuzeck (65.). In dieser Phase hatte die Partie die Anmutung eines Trainingsspiels. Magdeburg ließ Ball und Gegner laufen, die Löwen bekamen nur selten Zugriff. Ein Schlenzer von Atik aus halblinker Position mit rechts aufs lange Eck lenkte Hiller um den rechten Pfosten (68.). In der 71. Minute gelang den Löwen wenigstens der Ehrentreffer. Nach einem Ball in die Tiefe passte Biankadi von der linken Grundlinie in den Rückraum, wo Greilinger aus neun Metern zum Abschluss kam und zum 1:5 ins linke untere Eck traf. Bei einem Rechtsschuss aus der Drehung von Atik aus zehn Metern musste sich Hiller strecken, um die Kugel über den Querbalken zu wischen (74.). Kurz vor Schluss machte Biankadi nach Zuspiel von Marius Willsch das Ergebnis mit dem zweiten Löwen-Treffer noch etwas erträglicher. Mit dem 2:5 kassierten die Sechzger die höchsteHeimniederlage in der 3. Liga.

STENOGRAMM, 18. Spieltag, 04.12.2021, 14.03 Uhr

1860 München – 1. FC Magdeburg 2:5 (0:5)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger,11 Greilinger– 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 20 Deichmann, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 15 Bär, 16 Goden, 22 Linsbichler, 23 Staude, 27 Belkahia, 30 Cocic, 32 Gresler.

FCM: 1 Reimann (Tor) – 28 Obermair, 24 Bittroff, 27 Burger, 19 Bell Bell – 16 A. Müller – 13 Krempicki, 29 Condé – 21 Ceka, 23 Atik – 26 Schuler.
Ersatz: 39 Leneis (Tor) – 4 Dzogovic, 6 Malachowski, 14 Franzke, 15 Rorig, 18 Kath, 20 Rieckmann, 31 Granatowski.

Wechsel: Bär für Lex (46.), Linsbichler für Mölders (76.), Goden für Neudecker (76.), Tallig für Biankadi (89.) – Rieckmann für Bittroff (46.), Malachowski für Krempicki (46.), Kath für Bell Bell (62.), Franzke für Schuler (63.), Rorig für Ceka (82.).

Tore: 0:1 Krempicki (5.), 0:2 A. Müller (15.), 0:3 Krempicki (17.), 0:4 Schuler (29.), 0:5 Atik (43., Foulelfmeter), 1:5 Greilinger (71.), 2:5 Biankadi (89.).
Gelbe Karten: Lex –.
Bes. Vorkommnis: Reimann hält Foulelfmeter von Dressel (9.).
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Glaser (Wiesbaden); Assistenten: Marcel Schütz (Worms), Christoph Rübe (Kassel).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2522.htm
Höhepunkte:   https://youtu.be/hkMX3KYBpzU


Nachholspiel 12. Spieltag, 30.11.2021, 18.60 Uhr
1860 München – SV Waldhof Mannheim 1:3 (0:2

Löwen kommen zurück, verlieren aber am Ende 1:3 gegen Waldhof

Marco Hiller bewahrte in der 1. Halbzeit die Löwen ein ums andere mal vor einem höheren Rückstand. 
 
Nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten unterlagen die Löwen dem SV Waldhof Mannheim mit 1:3. Marc Schnatterer (13.) und Dominik Martinovic (20.) hatten die Gäste mit 2:0 in Führung gebracht. Die Sechzger antworteten in der 2. Halbzeit mit einem Sturmlauf. Richy Neudecker gelang der Anschluss (66.). Keanu Staude hatte in der 74. Minute die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt an Timo Königsmann. In der Nachspielzeit traf Martinovic mit seinem zweiten Treffer zum Endstand.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den SV Waldhof auf Niklas Lang (Knieverletzung), Erik Tallig (Trainingsrückstand nach Impfdurchbruch), Daniel Wein (Fußverletzung), Johann Ngonou Djayo (muskuläre Probleme), Nathan Wicht (krank) und Marco Mannhardt (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl und Maxim Gresler. In der Startelf gab es keine Veränderungen im Vergleich zum Auswärtsspiel in Havelse.

STIMMEN Köllner: „Das waren zwei konträre Halbzeiten.“

Spielverlauf: Nach 35 Sekunden besaßen die Gäste die erste Chance. Semi Belkahia hatte einen weiten Ball genau in die Füße eines Waldhöfers geköpft, der schickte sofort Dominik Martinovic, doch Marco Hiller hatte aufgepasst, pflückte ihm im Strafraum den Ball vom Fuß (1.). In der 3. Minute wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Eine scharfe Freistoß-Flanke von Richy Neudecker konnten die Kurpfälzer nur mit Glück klären. Auch eine Linksflanke von Neudecker erreichte Marcel Seegert vor Sascha Mölders, köpfte die Kugel ins Tor-Aus (7.). Im Anschluss an einen Eckball von Neudecker sprang der Ball Stephan Salger vor die Füße, der das Spielgerät am Torraum nicht richtig traf. Dennoch wäre der Ball im Tor gelandet, hätte nicht Joseph Boyamba auf der Linie. gerettet (12.). In der 13. Minute war es auf der anderen Seite passiert. Martinovic stocherte den Ball mit dem Rücken zum Tor an der Strafraumgrenze zu Marc Schnatterer weiter, der hatte frei Bahn, setzte die Kugel humorlos mit rechts aus 14 Metern hoch ins linke Eck zum 1:0 für Waldhof (13.). Vier Minuten später klärte Belkahia einen Schuss von Schnatterer aus kurzer Distanz für seinen geschlagenen Keeper Hiller auf der Linie (17.). Wenig später musste sich Hiller strecken, nachdem Martinovic am linken Strafraumeck zum Schuss gekommen war, um den Ball aus dem langen Eck zu holen (19.) Kurz danach war es dann aber doch passiert. Im Anschluss an einen Eckball von rechts brachte Marco Höger die Kugel am zweiten Pfosten per Hackentrick ins Zentrum, wo Jesper Verlaat noch scheiterte, aber Martinovic war zur Stelle, stocherte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie (20.). Die Löwen mussten diesen Schock erst einmal verdauen, kamen in der 1. Halbzeit überhaupt nicht in die Gänge. Nach Schnatterer-Eckball von rechts war Verlaat zur Stelle, köpfte aber genau in die Arme von Hiller (36.). In der 40. Minute faustete Hiller einen Schuss von Marcel Costly aus spitzem Winkel nach vorne weg, zum Glück traf Schnatterer den Abpraller am Elfmeterpunkt nicht voll. Erneut wurde es nach einer Schnatterer-Ecke gefährlich. Verlaat verpasste zunächst, Seegert hinter ihm kam an den Ball, bugsierte ihn aber aus sieben Metern über die Querlatte (40.). Kurz danach spielte Martinovic steil auf Joseph Boyamba, doch Hiller hatte aufgepasst, warf sich auf die Kugel und bereinigte die Situation (41.). Mit dem 0:2 zur Pause waren die Sechzger noch gut bedient.

Zur 2. Halbzeit kam Quirin Moll für Belkahia. Nach einem weiten Ball stand Mölders frei vor Timo Königsmann, brachte die Kugel aber nicht am Keeper vorbei (48.). Kurz danach kamen Mölders und Merveille Biankadi im Fünfmeterraum nicht zum Abschluss, der Ball landete bei Neudecker, der halblinks knapp am rechten Pfosten vorbeischoss (49.). Eine Rechtsflanke von Stefan Lex verlängerte Mölders mit der Hacke, aber Seegert hinter ihm klärte zur Ecke (51.). Diese flankte Neudecker aufs kurze Eck, wo Königsmann und Verlaat mit vereinten Kräften in höchster Not klärten (52.). Die Löwen hatten in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs schon mehr Offensivaktionen als in der gesamten 1. Halbzeit! Nach einer Rechtsflanke von Yannick Deichmann legte Mölders auf Biankadi ab. Der hätte alle Zeit der Welt gehabt, schloss aber überhastet ab und schoss aus 15 Metern in zentraler Position direkt über das SVW-Tor (62.). In der 66. Minute der hochverdiente Anschlusstreffer. Der eingewechselte Keanu Staude hatte auf Neudecker abgelegt, der ging noch ein paar Schritte, zog dann aus 17 Metern ab. Königsmann schien den Schuss zu haben, ließ die Kugel aber durch die Hände und Beine rutschen. Sieben Minuten später klärte Anton Donkor im Strafraum einen Schuss mit dem Arm (73.). Schiedsrichter Lars Erbst pfiff sofort Elfmeter. Staude lief an, Königsmann hatte die Ecke geahnt, wehrte den schwachen Schuss ins linke Eck ab (74.). Einen Acht-Meter-Schuss aus der Drehung setzt Marcel Bär deutlich über das Gehäuse der Gäste (77.). Philipp Steinhart sah in der 83. Minute seine 5. Gelbe Karte, fehlt damit am Samstag gegen Magdeburg. Drei Minuten später hatten die Waldhöfer ihre erste Chance in der 2. Halbzeit. Ein Schrägschuss von Martinovic klatschte an den linken Außenpfosten (86.). In der 4. Minute der Nachspielzeit die Entscheidung. Martinovic überlupfte nach einem Konter in Überzahl Hiller zum 1:3-Endstand. Ohnehin war bei den Sechzgern nach dem verschossenen Elfmeter die Luft raus, bis dahin schien sogar ein Sieg noch möglich!

STENOGRAMM, Nachholspiel 12. Spieltag, 30.11.2021, 18.60 Uhr

1860 München – SV Waldhof Mannheim 1:3 (0:2)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart –14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 11 Greilinger, 16 Goden, 22 Linsbichler, 23 Staude, 25 Willsch, 30 Cocic, 34. Freitag

SVW: 1 Königsmann (Tor) – 2 Sommer, 4 Verlaat, 5 Seegert, 19 Donkor – 37 Höger, 35 Saghiri – 17 Costly, 9 Boyamba, 13 Schnatterer – 11 Martinovic.
Ersatz: 23 Bartels, 30 Hawryluk (beide Tor) – 3 Kouadio, 6 Russo, 8 Wagner, 20 Lebeau, 24 Gottschling, 25 Ekincier, 29 Jurcher.

Wechsel: Moll für Belkahia (46.), Staude für Lex (64.), Linsbichler für Biankadi (81.), Willsch für Bär (87.) – Wagner für Sagihri (75.), Lebeau für Schnatterer (78.), Jurcher für Boyamba (82.).

Tore: 0:1 Schnatterer (13.), 0:2 Martinovic (20.), 1:2 Neudecker (66.), 1:3 Martinovic (90.+4).
Gelbe Karten: Lex, Salger, Dressel, Steinhart, Willsch – Saghiri, Schnatterer, Seegert, Königsmann.
Bes. Vorkommnis: Königsmann hält Handelfmeter von Staude (74.).
Zuschauer: 3.200 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen); Assistenten: Timo Lämmle (Kernen), Felix Prigan (Deizisau).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2521.htm

Highlights:    https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-tsv-1860-muenchen-unterliegt-mannheim-mit-1-3,SqG8Bg8?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link


17. Spieltag, 30.11.2021, 14 Uhr
TSV Havelse – 1860 München 2:3 (0:2)
 

Löwen beenden Auswärtsfluch und gewinnen 3:2 gegen Havelse.

Marcel Bär traf im zweiten Spiel in Folge per Kopf ins gegnerische Tor (Foto: Vosshage). 
 
Der Auswärtsfluch ist nach 217 Tagen beendet. Die Löwen gewannen gegen den TSV Havelse in Hannover mit 3:2. Bereits in der 8. Minute fiel die Führung durch ein Eigentor von Tobias Fölster. Marcel Bär erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (32.). Den Anschlusstreffer von Yannik Jaeschke zu Beginn der 2. Halbzeit (51.) konterte Merveille Biankadi (55.). Kurz vor Schluss traf Jaeschke mit seinem zweiten Treffer zum Endstand (85.).

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel gegen Havelse auf Niklas Lang (Knieverletzung), Erik Tallig (Individualtraining nach Covid-Infekt), Daniel Wein (Fußverletzung), Nathan Wicht (krank) und Marco Mannhardt (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl und Maxim Gresler. Eine Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum Heimspiel gegen Duisburg: Für Wein rückte Richard Neudecker in die Startelf. Erstmals im Kader stand Alexander Freitag.

STIMMEN Köllner: „Wir haben es unnötig spannend gemacht!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich vors Tor der Niedersachsen kamen die Löwen in der 3. Minute. Richy Neudecker hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, seine Hereingabe fing Torhüter Norman Quindt im Luftkampf mit Sascha Mölders mit etwas Mühe ab. Die Sechzger machten Druck, fanden aber zunächst keine Lücke in der aufopferungsvoll verteidigende Havelser Defensive. Anders in der 8. Minute. Phillipp Steinhart hatte an der linken Grundlinie auf Neudecker zurückgelegt, der flankte scharf in die Mitte, wo Tobias Fölster gegen Mölders klären wollte, dabei jedoch die Kugel über seinen Keeper hinweg ins eigene Tor zur 1:0-Führung der Löwen grätschte. Eine Flanke von Stefan Lex auf Mölders setzte gefährlich auf, Fynn Arkenberg konnte aber vor dem 1860-Torjäger gerade noch per Kopf zur Ecke klären (10.). Die erste Torannäherung der Gastgeber gab’s in der 11. Minute. Fyn-Luca Lakenmachers Schuss aus 19 Meter aus zentraler Position ging leicht abgefälscht links am Tor von Marco Hiller vorbei (11.). Vier Minuten später hätte Merveille Biankadi auf 2:0 erhöhen können. Nach Schnittstellenpass von Dennis Dressel lief er halblinks alleine auf den Torwart zu, schob die Kugel aber mit dem Außenrist am rechten Pfosten vorbei (15.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Leon Damer hechtete Hiller in den Ball, faustete ihn weg, aber genau auf Niklas Teichgräber. Der zog sofort aus 20 Metern ab, doch der Löwen-Keeper stand wieder, fing den Schuss sicher ab (28.). Erst mussten die Löwen eine brenzlige Situation überstehen, nachdem Linus Meyer im Zweikampf mit Semi Belkahia im Strafraum zu Fall gekommen war. Doch Schiedsrichter Patrick Schwengers ließ weiterspielen (31.). Im direkten Gegenzug fiel das 2:0. Lex hatte von links geflankt, Marcel Bär kam am zweiten Pfosten unbedrängt zum Kopfball, traf ins rechte Eck (32.). Beinahe hinten nach das 3:0. Ein Zuspiel von Yannick Deichmann nahm Mölders am ersten Pfosten direkt aus acht Metern, Quindt wehrte ab, der Nachschuss des Löwen-Routiniers landete an der Latte, ehe Bär den Abpraller über das Havelser-Gehäuse setzte (34.). Die beste Chance der 1. Halbzeit hatten die Gastgeber im Anschluss an eine Ecke. Fölster kam aus zehn Metern zum Schuss, doch Dressel brachte den Fuß dazwischen, wehrte zur Ecke ab (40.). Kurz vor der Pause prüfte Noah Plume Hiller mit einem Schuss aufs kurze Eck, doch der Löwen-Schlussmann tauchte ab, bekam die Kugel zu fassen. Somit blieb es bei der 2:0-Führung für die Sechzger nach dem ersten Durchgang.

Direkt nach Wiederanpfiff lief Lex halbrechts alleine auf Quindt zu, scheiterte aber an dem Keeper (46.). Nach einem kurz ausgeführten Freistoß kam Kianz Froese halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss, Hiller wehrte den Schuss zur Ecke ab (50.). Im Anschluss an von rechts durch Damen an den zweiten Pfosten geschlagenen Eckball köpfte Plume die Kugel an den rechten Pfosten. Der zur Pause eingewechselte Yannik Jaeschke schaltete am schnellsten, schob aus kurzer Distanz zum 1:2 ein (51.). Auf der anderen Seite tankte sich Neudecker auf der rechten Strafraumseite gegen drei Havelser Spieler durch, sein Schuss parierte jedoch Quindt (52.). Vier Minuten nach dem Anschlusstreffer stellte Biankadi den alten Abstand wieder her. Quindt konnte ein Schuss von Bär zunächst abwehren, Neudecker köpfte anschließend den Ball auf Mölders, der mit dem Rücken zum Tor für Biankadi auflegte, der aus zwölf Metern die Kugel mit viel Übersicht ins rechte obere Eck zum 3:1 hob (55.). Beinahe hätte Lakenmacher zwei Minuten später erneut verkürzt. Nach Zuspiel von Froese kam er an der Strafraumgrenze zum Abschluss, zielte aber Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (57.). Einen 20-Meter-Schuss von Bär konnte Quindt nur abprallen lassen, bekam aber gegen den heranstürmenden Lex im Nachfassen die Kugel gerade noch unter Kontrolle (67.). In der 72. Minute kam Froese aus zwölf Metern frei zum Schuss, traf die Kugel aber nicht voll, Belkahia fälschte noch leicht ab, so dass Hiller parieren konnte. Das Tabellenschlusslicht gab sich noch nicht auf, drängte auf den Anschlusstreffer. Dadurch hatten die Löwen Platz. Eine flache Hereingabe von Bär erreichte Mölders am zweiten Pfosten, doch der grätschte die Kugel am langen Eck vorbei (75.). Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung kam Fabian Greilinger nach einer Umschaltsituation aus 17 Metern zum Schuss, doch Fölster brachte das Bein dazwischen, lenkte den Ball rechts am Tor vorbei (82.). In der 85. Minute verkürzte Havelse. Damer hatte einen Freistoß tief auf Froese gespielt, der erreichte die Kugel gerade noch vor der rechten Grundlinie, seine Hereingabe verwertete Jaeschke zum 2:3 (85.). So war nochmals Zittern angesagt. Doch mit Glück und Geschick brachten die Löwen den Vorsprung über die Zeit, feierten nach 217 Tagen endlich wieder einen Auswärtsdreier.

STENOGRAMM, 17. Spieltag, 30.11.2021, 14 Uhr

TSV Havelse – 1860 München 2:3 (0:2)

TSV: 1 Quindt (Tor) – 39 Riedel, 19 Arkenberg, 20 Fölster, 26 Tasky, 13 Teichgräber – 14 Damer, 24 Plume, 15 Froese, 23 Meyer – 18 Lakenmacher.
Ersatz: 12 Stirl, 35 Dlugaiczyk (Tor) – 3 Schleef, 6 Piwernetz, 7 Meien, 10 Cicek, 11 Jaeschke, 17 Qela, 28 Rufidis.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 11 Greilinger, 16 Goden, 22 Linsbichler, 23 Staude, 25 Willsch, 30 Cocic, 34 Freitag.

Wechsel: Jaeschke für Tasky (46.), Piwernetz für Teichgräber (64.), Cicek für Meyer (75.) – Staude für Lex (69.), Willsch für Neudecker (69.), Greilinger für Bär (81.), Moll für Biankadi (81.), Linsbichler für Mölders (89.).

Tore: 0:1 Fölster (8., Eigentor). 0:2 Bär (32.), 1:2 Jaeschke (51.), 1:3 Biankadi (55.), 2:3 Jaeschke (85.).
Gelbe Karten: Damer, Quindt – Belkahia, Steinhart.
Zuschauer: 1.343 in der HDI Arena Hannover.
Schiedsrichter: Patrick Schwengers (Travemünde); Assistenten: Lothar Ostheimer (Pfaffenhofen an der Ilm), Tobias Wittmann (Wendelskirchen).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2520.htm
Highlights:       https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-1860-muenchen-gewinnt-mit-3-2-bei-havelse,SpxLPvl?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link


16. Spieltag, 20.11.2021, 14 Uhr
1860 München – MSV Duisburg 3:2 (1:1)

Löwen gewinnen tierisches Duell gegen Zebras mit 3:2

Phillipp Steinhart behielt in der 16. Minute die Nerven, verwandelte sicher den Foulelfmeter zum 1:1. Beim zweiten Versuch scheiterte er (65.). 
 
Fünf Tore, ein verschossener Elfmeter und vier Aluminiumtreffer: In einer spannenden Partie gewannen die Löwen gegen den MSV Duisburg am Ende mit 3:2. Aziz Bouhaddouz hatte die Zebras in Führung gebracht (10.), Philipp Steinhart glich per Foulelfmeter aus (16.). Einem wunderschönen Treffer von Sascha Mölders (54.) folgte durch Orhan Ademi das 2:2 (68.), ehe Marcel Bär den vielumjubelten Siegtreffer erzielte (73.).

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den MSV Duisburg auf Niklas Lang (Knieverletzung), Erik Tallig (Impfdurchbruch), Nathan Wicht (krank) und Marco Mannhardt (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl und Maxim Gresler. Zwei Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel in Osnabrück: Für Lang rückte Semi Belkahia in die Innenverteidigung, Fabian Greilinger musste für Phillipp Steinhart weichen.

STIMMEN Köllner: „Die Mannschaft hat Moral und Charakter gezeigt!“

Spielverlauf: Die Anfangsphase begann wild, es ging hin und her, kein Team hatte lange den Ball. Erstmals gefährlich vorm Duisburger Tor wurde es in der 8. Minute. Eine Hereingabe von rechts durch Merveille Biankadi ließ Sascha Mölders passieren, Stefan Lex kam in zentraler Position an die Kugel, doch Tobias Fleckstein klärte gerade noch zur Ecke. Die kam von rechts ins Zentrum, wurde abgewehrt, Mölders hob die Kugel aus halblinker Position aus 13 Metern Richtung Tor, diese setzte auf der Oberkante der Latte auf (8.). Das Tor fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite. Moritz Stoppelkamp tanzte am linken Flügel Daniel Wein aus, seine Hereingabe verlängerte Aziz Bouhaddouz am ersten Pfosten mit dem Kopf zum 1:0 für die Gäste ins lange Eck (10.). Fünf Minuten später gab‘s Elfmeter. Vincent Gembalies hatte in seinem Rücken Lex übersehen, trat ihm in die Hacken. Schiedsrichter Timo Gerach zeigte sofort auf den Punkt (15.). Phillipp Steinhart lief an, verlud Leo Weinkauf und traf flach ins rechte Eck zum 1:1 (16.). In der 19. Minute setzte Ex-Löwe Stoppelkamp einen Freistoß aus 25 Metern knapp neben den linken Pfosten. Stoppelkamp war es auch, der einen Freistoß an der linken Außenlinie direkt aufs kurze Eck zog, doch Marco Hiller war zur Stelle, fing den Schuss sicher ab (25.). Ein Distanzschuss von Marlon Fry ging in der 31. Minute nur knapp am rechten Pfosten des Löwen-Gehäuses vorbei. Auf der anderen Seite verpasste Mölders am ersten Pfosten nur knapp mit dem Kopf eine Hereingabe von Steinhart (33.). Glück hatten die Löwen in der 37. Minute, als Semi Belkahia einen weiten Ball auf Bouhaddouz im Strafraum nicht klären konnte, der Zebra-Stürmer zog aus der Drehung ab, sein Schuss klatschte aus zehn Metzern an den linken Pfosten. Wenig später konnte Belkahia nach einer Bouhaddouz-Hereingabe von rechts gerade noch vor Orhan Ademi am Torraum klären (39.). Fast im Gegenzug verlängerte Mölders auf Biankadi, der alleine aufs Tor zusteuerte, im Strafraum aber noch einen Harken um Gembalies schlug, der seinen Schuss aufs kurze Eck noch entscheidend zur Ecke abfälschte (40.). Kurz vor dem Pausenpfiff gab es noch einen Freistoß für den MSV einen Meter halblinks vor der Strafraumkante, nachdem Belkahia seinen Gegenspieler Bouhaddouz nur mit einem Foul bremsen konnte. Stoppelkamp schlenzte die Kugel über die Mauer, aber knapp am linken Pfosten vorbei (45.).

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Löwen. Eine Hereingabe von rechts durch Biankadi machte Mölders mit dem Rücken zum Tor am Fünfmeterraum fest, legte ab auf Lex, der aus 13 Metern zum Abschluss kam. Sein Schuss aufs linke Eck lenkte Niclas Stierlin um den linken Pfosten ins Tor-Aus (49.). Auf der anderen Seite kam Ademi halbrechts aus spitzem Winkel zum Schuss, traf aber nur das Außennetz (52.). Was für ein Treffer von Mölders in der 54. Minute. Im Anschluss an eine abgewehrte Wein-Ecke flankte Biankadi von links an den zweiten Pfosten, Bouhaddouz wehrte mit dem Kopf auf Mölders ab. Der tanzte am rechten Fünfmetereck zwei Duisburger auf engstem Raum aus, traf aus sieben Metern ins kurze Eck zum 2:1 (54.). Ein Diagonalball von Yannick Deichmann kam in der 56. Minute überraschend zu Mölders, dessen Schuss aus halblinker Position aber eher einer Rückgabe auf Weinkauf glich (56.). Drei Minuten später traf Stoppelkamp nach einer kurz ausgeführten Ecke nur die Querlatte, im direkten Gegenzug hatte Biankadi die Riesenchance zum 3:1, zögerte aber im MSV-Strafraum mit dem Abschluss einen Tick zu lange, so dass Stierlin den Schuss entscheidend abgrätschen konnte (59.). Nach einem Konter, den Biankadi eingeleitet hatte, passte Mölders auf rechts zu Marcel Bär, der aus 15 Metern frei zum Schuss kam, aber die Kugel über die Querlatte setzte (62.). In der 64. Minute spielte Bär einen super Steckpass auf Lex, der über links frei auf Weinkauf zulief, aber von Gembalies zu Fall gebracht wurde. Erneut gab es Elfmeter. Diesmal aber hatte Weinkauf die Ecke geahnt, parierte den Schuss von Steinhart (65.). Die Löwen wurden dafür drei Minuten später mit dem Ausgleich bestraft. Stephan Salger klärte eine Flanke von Stoppelkamp zu kurz, Ademi nahm den Ball aus 14 Metern volley, traf über Hiller hinweg zum 2:2 (68.). beinahe die erneute Führung für die Sechzger. Biankadi hatte am Strafraum auf Bär abgelegt, der traf mit seinem Schuss aus 18 Metern aber nur die Querlatte (72.). Eine Minute später machte er es besser. Eine Lex-Hereingabe von rechts durch den Fünfmeterraum verwertete er am langen Eck aus acht Metern zum 3:2 (73.). Die Gäste erhöhten in der Schlussphase nochmals die Schlagzahl, setzten alles auf eine Karte, ohne aber zu Torchancen zu kommen. Am Ende ging sogar Keeper Weinkauf bei zwei Ecken mit nach vorne. Mölders scheiterte in der 3. Minute nach einem Konter im Eins-gegen-Eins am Torhüter. Doch mit Glück und Geschick verteidigten die Löwen die knappe Führung, feierten ihren vierten Saisonsieg.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 20.11.2021, 14 Uhr

1860 München – MSV Duisburg 3:2 (1:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 15 Bär, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 11 Greilinger, 16 Goden, 22 Linsbichler, 23 Staude, 25 Willsch, 30 Cocic, 31 Neudecker.

MSV: 1 Weinkauf (Tor) – 26 Gembalies, 15 Fleckstein, 28 Steurer, 21 Feltscher – 37 Frey, 6 Bakalorz, 23 Stierlin – 10 Stoppelkamp – 11 Bouhaddouz, 29 Ademi.
Ersatz: 24 Braune, 30 Coppens (beide Tor) – 5 Kwadwo, 8 Ghindovean, 9 Bakir, 13 Hettwer, 14 Velkov, 20 Ajani.

Wechsel: Willsch für Biankadi (77.), Neudecker für Bär (77.), Moll für Wein (86.), Greilinger für Lex (89.) – Kwadwo für Bakarlorz (66.), Bakir für Gembalies (66.), Ajani für Stierlin (85.).

Tore: 0:1 Bouhaddouz (10.), 1:1 Steinhart (16., Foulelfmeter), 2:1 Mölders (54.), 2:2 Ademi (68.), 3:2 Bär (73.).
Gelbe Karten: Belkahia – Gembalies.
Bes. Vorkommnis: Weinkauf hält Foulelfmeter von Steinhart (65.).
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau/Pfalz); Assistenten: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach), Timo Klein (Kaiserslautern).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2519.htm

Zusammenfassung:  Video anschauen


15. Spieltag, 06.11.2021, 14.03 Uhr
VfL Osnabrück – 1860 München 3:1 (1:1)

Löwen verspielen Führung und verlieren 1:3 beim VfL Osnabrück.

Der Tor-Knoten ist geplatzt: Stefan Lex erzielte mit seinem dritten Saisontreffer die 1:0-Führung für die Löwen in der 24. Minute. 
 
Die Löwen schafften es nicht, den 6:0-Sieg gegen den SC Freiburg II zu vergolden und verloren beim Tabellenzweiten VfL Osnabrück mit 1:3. Nach starkem Beginn brachte Stefan Lex die Sechzger in Führung (24.). Ba-Muaka Simakala konterte mit einem Doppelschlag kurz vor und nach der Pause (39. und 48.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Felix Higl (85.). Es war für den TSV 1860 im 14. Spiel die dritte Saisonniederlage.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel an der Bremer Brücke verletzungsbedingt lediglich auf Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Johann Ngounou Djayo, Keanu Staude, Nathan Wicht, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gegen den SC Freiburg II (6:0) gab es keine Veränderung in der Startelf.

STIMMEN Köllner: „So etwas habe ich bei Sechzig noch nicht erlebt!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es vorm Löwen-Tor in der 2. Minute. Nach einem Eckball von links durch Aaron Opoku, den Niki Lang beim Klärungsversuch gefährlich Richtung eigens Tor ablenkte, wehrte Marco Hiller am ersten Pfosten den Ball per Fußabwehr zur nächsten Ecke ab. Die Gastgeber pressten früh, setzten die Löwen unter Druck. Eine Riesenmöglichkeit hatten die Sechzger in der 6. Minute. Einen weiten Ball verlängerte Sascha Mölders mit dem Kopf, Merveille Biankadi hob die Kugel über die Abwehr hinweg, Stefan Lex stürmte alleine auf Philipp Kühn zu, scheiterte aber mit seinem Schuss von der Strafraumkante am VfL-Keeper. Einen 20-Meter-Freistoß vor dem rechten Strafraumeck schlug Daniel Wein vors Tor der Gastgeber. Kühn, der mit einer Flanke gerechnet hatte, musste sich strecken, um die Kugel über die Querlatte zu lenken (12.). Im Anschluss an eine Kontersituation kam Lex halblinks im Strafraum zum Abschluss, Lukas Gugganig lenkte den Abschluss ans Außennetz (14.). Auf der anderen Seite bekam Osnabrück einen Freistoß in zentraler Position 20 Meter vorm Löwen-Tor zugesprochen, aber Ba-Muaka Simakala setzte die Kugel über die Querlatte (18.) Kurz danach setzte sich Simakala auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe von der Grundlinie verlängerte Marc Heider am ersten Pfosten mit der Hacke aufs kurze Eck, aber Hiller lenkte den Ball mit einem Reflex um den linken Pfosten (19.). Im Anschluss an den anschließenden Eckball war Timo Beermann mit dem Kopf zur Stelle, setzte den Aufsetzer über die Latte (20.). In der 24. Minute wollte Hiller am Fünfmeterraum Simakala umspielen, doch der hatte das geahnt, luchste ihm die Kugel ab, brachte sie gegen den nachsetzenden 1860-Keeper aber nicht aufs Tor. Auch den Nachschuss von Heider parierte Hiller, korrigierte damit seinen Aussetzer. Im direkten Gegenzug die 1860-Führung: Biankadi hatte mit der Hacke auf der rechten Seite den Ball auf Yannick Deichmann, der ihn hinterlaufen hatte, weitergeleitet. Die Flanke des Rechtsverteidigers verpasste Mölders am kurzen Ecke, aber Lex am zweiten Pfosten war zur Stelle, traf zum 1:0 ins lange Eck (24.). Mit einem gefährlichen Dropkick aus 21 Metern prüfte Wein VfL-Torhüter Kühn, der mit einem Reflex den Schuss parierte (29.). In der 34. Minute kam Simakala nach Zuspiel von Heider am Elfmeterpunkt plötzlich vollkommen frei zum Abschluss, aber der schwache Schuss wurde sichere Beute von Hiller. Völlig unnötig der Ausgleich in der 39. Minute: Sebastian Klaas bediente von der rechten Außenbahn Simakalan, der halbrechts im Strafraum Lang mit einer Drehung ins Leere laufen ließ, nach innen zog und mit links zum 1:1 ins lange Eck traf. Drei Minuten später kam Simakala halbrechts aus elf Metern zum Abschluss, aber Lang brachte diesmal am Torraum den Fuß dazwischen, entschärfte den Schuss (42.). Noch einmal musste Hiller vor der Pause sein Können unter Beweis stellen. Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer hatte aus der Distanz halbrechts abgezogen, jagte die Kugel volley aufs lange Eck, aber Hiller tauchte ab, lenkte den Schuss um den Pfosten (44.). So blieb es beim 1:1 zur Pause.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff kam Heider halbrechts nach Zuspiel von Simakala zum Abschluss, sein Drehschuss klärte Hiller zur Ecke (48.). Diese brachte Opoku von links nach innen, Simakala am ersten Pfosten war mit dem Kopf zur Stelle, verlängerte die Hereingabe zum 2:1 ins Netz des 1860-Tores (48.). Nach einer Flanke von rechts durch Deichmann kam Lex am kurzen Eck an den aufspringenden Ball, brachte ihn aber aus kurzer Distanz nicht aufs Tor (60.). In der 67. Minute vertändelte der eingewechselte Quirin Moll am eigenen Strafraum den Ball, Heider schloss halblinks aus 13 Metern ab, traf aber nur das Außennetz. Die Löwen schafften es in dieser Phase nicht, die Partie an sich zu ziehen. Im Gegenteil. Chancen hatten nur die Gastgeber. Ein Kopfball von Gugganig nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Florian Kleinhansl wurde sichere Beute von Hiller (72.). Einen 18-Meter-Freistoß setzte Heider in der 77. Minute in die Mauer. In der 85. Minute die endgültige Entscheidung. Nach einer Kontersituation passte Opuku von rechts flach in die Mitte, wo Felix Higl aus fünf Metern zum 3:1 traf (85.). Einen Freistoß von Mölders kurz vor der Strafraumgrenze entschärfte Kühn im Osnabrücker Tor (87.). Damit blieb es bei der 1:3-Niederlage, der dritten in dieser Saison.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 06.11.2021, 14.03 Uhr

VfL Osnabrück – 1860 München 3:1 (1:1)

VFL: 22 Kühn (Tor) – 23 O. Traoré, 33 Beermann, 4 Gugganig, 3 Kleinhansl – 26 Klaas, 8 Taffertshofer, 6 Köhler – 11 Simakala, 20 Heider, 30 Opoku.
Ersatz: 1 Wiesner (Tor) – 7 Bertram, 9 Wooten, 13 Kunze, 16 Bapoh, 17 Higl, 29 Itter, 31 Sprekelmeyer, 34 H. Traoré.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 11 Greilinger – 17 Wein – 7 Lex, 14 Dressel, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 16 Goden, 22 Linsbichler, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Neudecker, 32 Gresler.

Wechsel: Itter für O. Traoré (59.), Higl für Simakala (77.), Kunze für Klaas (77.), Bertram für Opoku (88.), Wooten für Heider (88.) – Tallig für Dressel (46.), Goden für Biankadi (63.), Moll für Wein (63.), Linsbichler für Lex (75.), Belkahia für Lang (75.).

Tore: 0:1 Lex (24.), 1:1 Simakala (39.), 2:1 Simakala (48.), 3:1 Higl (85.).
Gelbe Karten: Taffertshofer, Heider, Kleinhansl, Beermann – Tallig, Mölders.
Zuschauer: 11.071 Stadion an der Bremer Brücke.
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Fürth); Assistenten: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz), Elias Tiedeken (Neusäß)

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2517.htm
Höhepunkte:   https://www.swr.de/sport/sendungen/swr-sport-fussball/3-liga-vfl-osnabrueck-1860-muenchen-31-100.html


14. Spieltag, 30.10.2021, 14 Uhr
1860 München – SC Freiburg II 6:0 (2:0)


Entfesselte Löwen besiegen Freiburg II mit 6:0 – Doppelpack von Lex.

Stefan Lex (Mitte) brachte die Löwen mit seinem ersten Saisontreffer in Führung und bereitete das 2:0 durch Sascha Mölders vor. 
 
Die Löwen holen nach sieben sieglosen Spielen wieder einen Dreier. Mit 6:0 fertigten sie die Reserve des SC Freiburg ab und feierten damit den höchsten Sieg in der 3. Liga. Stefan Lex hatte mit seinem ersten Saisontor die Führung erzielt (17.). Sascha Mölders erhöhte noch vor der Pause (42.). Fabian Greilinger (56.), erneut Lex (58.), Marcel Bär (70.) und Kevin Goden (73.) machten das halbe Dutzend voll.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den SC Freiburg II auf Keanu Staude (Aufbautraining), Richy Neudecker (Aufbautraining) und Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Eine Veränderung gab es in der Startelf im Vergleich zum Pokalspiel gegen Schalke 04 vier Tage zuvor: Für den verletzten Steinhart rückte Fabian Greilinger ins Team.

STIMMEN Köllner: „Am Ende war es nur noch Schaulaufen!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten vom Anpfiff weg, die Freiburger Reserve unter Druck zu setzen. In der 9. Minute unterlief Sandrino Braun-Schumacher ein Stellungsfehler, Stefan Lex hätte freie Bahn gehabt, aber der Freiburger brachte ihn zu Fall. Da noch Mitspieler in der Nähe waren, sah er nur Gelb. Drei Minuten später flankte Lex von links fast von der Eckfahne nach innen, Sascha Mölders kam relativ unbedrängt am ersten Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel aus acht Metern aber neben das kurze Eck (12.). Nach einem weiten Einwurf nahm Mölders die Kugel am linken Torraumeck an, dreht sich um seinen Gegenspieler und schoss rechts vorbei (13.). In der 17. Minute klingelte es im Gästetor. Dennis Dressel hatte rechts im Strafraum auf den gestarteten Stefan Lex durchgesteckt, der kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, traf zum 1:0 ins lange Eck. Es war der erste Saisontreffer für den Stürmer in der Liga, nachdem er bereits im DFB-Pokal gegen Schalke unter der Woche das entscheidende Tor erzielt hatte. Erstmals gefährlich für Marco Hiller im Löwen-Tor wurde es in der 26. Minute nach einem Eckball von rechts, den Julius Mikael Tauriainen mit links gefährlich aufs Tor gedreht hatte, den der 1860-Keeper jedoch bedrängt wegfausten konnte. Kurz danach kam Enzo Leopold halbrechts im Strafraum aus 13 Metern zum Abschluss, doch Niklas Lang brachte den Fuß dazwischen, lenkte den Schuss links am Tor vorbei (27.). Auf der anderen Seite legte Lex eine Hereingabe von rechts durch Yannick Deichmann auf Mölders ab, dessen Schuss aus zehn Metern wurde noch abgefälscht, ging so über die Querlatte (29.). In der 34. Minute verhinderte Stephan Salger im letzten Moment einen Abschluss von Robert Wagner am Torraum. Im Gegenzug flankte Deichmann von rechts, Merveille Biankadi nahm die Hereingabe am Elfmeterpunkt direkt aus der Luft, traf die Kugel aber nicht optimal, so dass Noah Atubolu im SCF-Tor damit keine Probleme hatte (35.). Kurz vor der Pause fiel noch das wichtige 2:0 für die Löwen. Deichmann hatte Lex bedient, der am rechten Torraumeck an Braun-Schumacher vorbeizog und von der Grundlinie auf Mölders zurücklegte. Der Torjäger ließ sich diese Chance nicht entgehen, versenkte die Kugel aus fünf Metern im linken unteren Eck (42.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

Die Löwen besaßen die erste Großchance des zweiten Durchgangs. Biankadi hatte für Deichmann durchgesteckt, der kam halbrechts aus acht Metern zum Abschluss, setzte die Kugel um Zentimeter am langen Eck vorbei (51.). Besser machte es Fabian Greilinger in der 56. Minute. Er hatte mit Mölders Doppelpass gespielt. Aus der Drehung legte der Routinier den Ball in den Lauf von Greilinger, der aus halblinker Position im Strafraum den Ball halbhoch im langen Eck zum 3:0 versenkte. Es dauerte keine zwei Minuten, dann stand es sogar 4:0. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein war Lex am kurzen Eck eingelaufen, drückte den Ball mit dem Kopf neben den rechten Pfosten ins Freiburger Tor (58.). Ein Schuss von Biankadi von der Strafraumgrenze lenkte Leopold gerade noch zur Ecke ab (68.). Das 5:0 war eine Kopie des vierten Treffers. Diesmal war es Marcel Bär, der nach Wein-Eckball am kurzen Eck auftauchte und die Kugel per Kopf versenkte (70.). Das halbe Dutzend voll machte in der 73. Minute der eingewechselte Kevin Goden. Nach Doppelpass zwischen Biankadi und Mölders steckte Biankadi auf Goden durch, der Torwart Atubolu mit dem rechten Außenrist keine Chance ließ und zum 6c:0 verwandelte. In der 78. Minute verhinderte Hiller mit einer Glanzparade den Gegentreffer, als er den Schuss von Patrick Kammerbauer von der Strafraumkante über die Querlatte wischte. Bis zum Schluss spielten die entfesselten Löwen nach vorne, ein Tor gelang aber nicht mehr. Trotzdem feierten sie mit dem 6:0 den höchsten Sieg ihrer Drittliga-Geschichte.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 30.10.2021, 14 Uhr

1860 München – SC Freiburg II 6:0 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 11 Greilinger – 17 Wein – 7 Lex, 14 Dressel, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 16 Goden, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 25 Willsch, 27 Belkahia, 32 Gresler.

SCF II: 1 Atubolu (Tor) – 20 Schmidt, 6 Braun-Schumacher, 16 Rosenfelder – 2 Treu, 12 Tauriainen, 39 Wagner, 28 Risch – 31 Kammerbauer, 23 Kehrer – 8 Leopold.
Ersatz: 40 Sauter (Tor) – 3 Engel, 5 Kammerknecht, 7 Furrer, 11 Assibey-Mensah, 15 Kehl, 21 Dietz, 29 Bazdrigiannis, 34 Makengo.

Wechsel: Tallig für Dressel (46.), Willsch für Deichmann (63.), Goden für Lex (63.), Linsbichler für Mölders (76.), Moll für Wein (80.) – Kehl für Risch (57.), Assibey-Mensah für Treu (57.), Furrer für Kehrer (68.), Kammerknecht für Leopold (80.), Bazdrigianni für Rosenfelder (80.).

Tore: 1:0 Lex (17.), 2:0 Mölders (42.), 3:0 Greilinger (56.), 4:0 Lex (58.), 5:0 Bär (70.), 6:0 Goden (73.)
Gelbe Karten: – Treu, Tauriainen, Braun-Schumacher, Schmidt.
Zuschauer: 14.700 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Nikolai Kimmeyer (Mainz), Katrin Rafalski (Baunatal)

Höhepunkte:   https://youtu.be/2bluGclXVTg

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2516.htm


13. Spieltag, 23.10.2021, 14.03 Uhr
1. FC Saarbrücken – 1860 München 1:1 (0:0)

Standardergebnis: Löwen spielen auch in Saarbrücken 1:1.

Merveille Biankadi hatte die Löwen in der 58. Minute in Führung gebracht. 

Die Löwen waren nahe dran am ersten Drittliga-Sieg beim 1. FC Saarbrücken. Nach der Führung durch Merveille Biankadi (58.) kamen die Saarländer nach einem verwandelten Foulelfmeter von Julian Günther-Schmidt zum Ausgleich (81.). Das 1:1 war bereits das achte Unentschieden für die Sechzger in dieser Saison!

STIMMEN Köllner: „Es fehlen kleine Nuancen für Siege!“

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Saarbrücken verletzungsbedingt auf Lorenz Knöferl (Knöchelprellung) und Keanu Staude (muskuläre Probleme) verzichten, Richy Neudecker fehlte wegen häuslicher Quarantäne nach einem Impfdurchbruch. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Kevin Goden, Johann Ngounou Djayo, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Erstmals in dieser Saison stand Marius Willsch im Kader. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gegen Viktoria Berlin gab es vier Veränderungen in der Startelf. Für Quirin Moll, Stefan Lex, Neudecker und Erik Tallig begannen Daniel Wein, Dennis Dressel, Fabian Greilinger und Sascha Mölders.

Spielverlauf: In der 3. Minute wurde es erstmals fürs 1860-Tor gefährlich. Nach einem Eckball kam Manuel Zeitz zum Kopfball, doch Marco Hiller war zur Stelle, wehrte die Kugel ab. Die Löwen hatten in der Anfangsphase zwei Freistoß-Situationen aus dem Halbfeld, doch die Hereingaben von Phillipp Steinhart gerieten jeweils zu kurz. In der 9. Minute sah Sacha Mölders auf dem linken Flügel, dass Daniel Batz zu weit vor seinem Tor stand. Der Löwen-Routinier zog aus 35 Metern ab,. Im Zurücklaufen konnte der FCS-Keeper gerade noch den Flachschuss zur Ecke klären. Im Anschluss an diese kam Dennis Dressel im Rückraum zum Abschluss, aber der 20-Meter-Schuss war zu zentral, so dass Batz ihn abwehren konnte (10.). Vier Minuten später passte Dressel in die Schnittstelle auf Yannick Deichmann, dessen Hereingabe von rechts auf Mölders klärte ein Spieler der Saarländer am Fünfmeterraum gerade noch zur Ecke (14.). Mölders war es auch, der sich den Ball wenig später kurz vorm Strafraum schnappte, halblinks in die Box zog, aber Batz hatte die Ecke zugemacht, wehrte den Schrägschuss aus 15 Metern sicher ab (22.). Die Löwen dominierten in dieser Phase die Partie. Einen Einwurf von Deichmann nahm Mölders mit der Brust im Strafraum an, drehte sich einmal um die eigene Achse, aber sein Neun-Meter-Schuss ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (25.). Doch auch die Saarländer blieben gefährlich. Nach einem Doppelpass zwischen Luca Kerber und Adriano Grimaldi steuerte der Ex-Löwe aufs 1860-Tor zu, aber Nicklas Lang war zur Stelle, bereinigte die Situation (26.). In der 33. Minute legte Grimaldi per Kopf auf den gestarteten Minos Gouras ab. Der Youngster hätte freie Bahn gehabt, doch Stephan Salger grätschte ihm im letzten Moment den Ball vom Fuß. Drei Minuten später fiel Grimaldi im 1860-Strafraum nach einem Zweikampf mit Lang theatralisch, aber Schiedsrichter Patrick Kessel sah den Kontakt nicht als elfmeterwürdig, ließ weiterspielen (36.). Wiederum drei Minuten später lief Sebastian Jacob aus abseitsverdächtiger Position über rechts auf Hiller zu, scheiterte aber am Löwen-Keeper (39.). Im Anschluss an eine Ecke von Daniel Wein kam Dressel halblinks aus 14 Metern zum Abschluss, seine Direktabnahme ging aber deutlich am Tor vorbei (45.). So blieb es torlos zur Halbezeit in einer abwechslungsreichen Partie.

Die Löwen starteten mit einer Riesenchance in die 2. Halbzeit. Merveille Biankadi war über die rechte Seite nach vorne gesprintet, legte an der Strafraumkante quer auf Marcel Bär, dessen Schuss wehrte Batz mit einem Reflex ab, die Kugel kam zu Fabian Greilinger, der überrascht aus 13 Metern über das leere Tor köpfte (51.). Auf der anderen Seite steckte Grimaldi im Strafraum auf Jacob durch, aber Hiller war vor dem FCS-Stürmer am Ball (54.). In der 56. Minute zog Gouras überrascnd aus 20 metern vorm linken Strafraumeck ab, der Pfosten klatschte – zum Glück für die Löwen – nur an den rechten Pfosten (56.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Wein hatte vom rechten Strafraumeck den Ball in die Mitte gechipt, Mölders legte mit der Brust die Kugel zurück auf Biankadi, der per Dropkick aus zwölf Metern zum 1:0 ins rechte Eck traf (58.). Kurz danach beinahe sogar das 2:0, nachdem Mölders halbrechts an der Strafraumkante abgezogen hatte, aber nur das Außennetz traf (59.). Noch besser die Chance in der 62. Minute. Biankadi hatte von links auf Bär gepasst, der lief bedrängt aufs Tor zu, schob die Kugel aus 15 Metern links am herausstürmenden Batz vorbei , aber auch am Tor. Nach einer Wein-Flanke kam Mölders zwar am zweiten Pfosten zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht mehr aufs Tor drücken (71.). Ein Links-Schuss von Steinhart aus 19 Metern strich knapp über den Querbalken (72.). Nach einer Faustabwehr von Batz kam Deichmann mit dem zweiten Kontakt aus 15 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aus halbrechter Position mit Links übers FCS-Tor (74.). In der 77. Minute rettete Aluminium die Löwen vor dem Ausgleich. Nach schnellem Umschaltspiel stand Hiller zu weit vor seinem Tor, Robin Scheu zog ab, traf aber nur den linken Pfosten. Im Anschluss an einen Freistoß kam die Kugel zu Dominik Ernst, der halbrechts aus 14 metern frei zum Schuss kam, aber an Hiller scheiterte. (79.). Eine Minute später riss Salger im Torraum Scheu um, Kessel zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (80.). Julian Günther-Schmidt lief an, schickte Hiller in die andere Ecke und traf zum 1:1 (81.). In der 87. Minute konnte Günther-Schmidt am Elfmeterpunkt gerade noch von Lang vom Ball getrennt werden. Am Ende blieb es beim Unentschieden, dem Standardergebnis der Löwen. In den letzten sechs Spielen spielten sie fünf Mal 1:1.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 23.10.2021, 14.03 Uhr

1. FC Saarbrücken – 1860 München 1:1 (0:0)

FCS: 1 Batz (Tor) – 22 Ernst, 8 Zeitz, 29 Boeder, 23 Müller – 25 Jänicke, 21 Groiß, 33 Kerber, 28 Gouras – 24 Jacob, 39 Grimaldi.
Ersatz: 30 Hupe (Tor) – 3 Galle, 4 Krätschmer, 6 Bulic, 10 Scheu, 13 Erdmann, 19 Steinkötter, 20 Günther-Schmidt, 26 Gnaase.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 14 Dressel, 15 Bär, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 7 Lex, 8 Tallig, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 25 Willsch, 27 Belkahia, 32 Gresler.

Wechsel: Günther-Schmidt für Groiß (62.), Scheu für Jänicke (62.), Galle für Müller (73.), Krätschmer für Jacob (73.) – Linsbichler für Bär (78.), Lex für Greilinger (88.), Tallig für Bainkadi (89.), Belkahia für Salger (89.).

Tore: 0:1 Biankadi (58.), 1:1 Günther-Schmidt (81., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Jänicke, Ernst – Salger.
Zuschauer: 12.347 im Ludwigsparkstadion.
Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim); Assistenten: Timo Daniel (Vechta), Felix Bickel (Wolfsburg).H

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2513.htm

Highlights:     https://youtu.be/-PqsXV9ClGk


11. Spieltag, 02.10.2021, 14.03 Uhr
1860 München – FC Viktoria 1889 Berlin 1:1 (0:0)

Löwen holen Rückstand auf: 1:1 gegen Viktoria Berlin.
Stefan Lex, der für Sascha Mölders die Kapitänsbinde trug, war nicht immer zufrieden mit den Schiedsrichter-Entscheidungen. 
 
Wieder nicht verloren, aber auch erneut kein Sieg: Die Löwen spielen nach aufopferungsvollem Kampf gegen den FC Viktoria 1889 Berlin 1:1. Die Führung der Gäste durch Tobias Gunte (60.) glich der eingewechselte Sascha Mölders mit seinem dritten Saisontreffer aus. Trotz Chancen zum Siegtreffer bleib es beim Remis – es ist bereits das siebte im elften Spiel.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Viktoria Berlin auf Kevin Goden (Trainingsrückstand nach COVID-19-Erkrankung), Johann Ngounou Djayo (Trainingsrückstand nach Infekt) und Marius Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Zwei Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum 1:1 beim SC Verl: Niklas Lang und Erik Tallig kamen für Daniel Wein und Dennis Dressel neu in die Mannschaft.

STIMMEN Köllner: „Gefühlt hat immer der letzte Zentimeter gefehlt!“

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen in der 3. Minute. Erik Tallig passte auf der linken Seite zurück auf Phillipp Steinhart, der flankte sofort in die Mitte, wo Marcel Bär am ersten Pfosten eingelaufen war, die Hereingabe aufs Tor köpfte, aber knapp über die Latte zielte. Knapp an einer scharfen Hereingabe von rechts durch Yannick Deichmann grätschte Stefan Lex am kurzen Eck vorbei (7.). Erstmals gefährlich wurden die Berliner in der 14. Minute. Lukas Pinckert hatte von der rechten Außenlinie an den langen Pfosten geflankt, wo aber der kleingewachsene Lucas Falcao gegen Deichmann nicht zum Kopfball kam. Nach einem Dribbling von Merveille Biankadi, bei dem er von links nach innen zog, zögerte er etwas zu lange mit dem Abschluss, sein Schuss im Fallen aus 18 Metern ging dann deutlich über das Berliner Tor (19.). Eine Minute später flankte Tobias Gunte von der rechten Grundlinie scharf zurück an den Fünfmeterraum, wo Niklas Lang über das eigene Tor klärte (20.). Einen Ableger von Bär am Torraum nach Rechtsflanke von Richy Neudecker nahm Lex halbrechts aus sieben Metern direkt, sein Schuss wurde aber geblockt (25.). Auf der anderen Seite drehte sich Soufian Benyamina um Nicklas Lang, doch aus sein Schuss aus zehn Metern fand nicht den Weg aufs Tor (27.). Eine Flanke aus dem Halbfeld von Deichmann verlängerte Lang mit dem Hinterkopf an der Strafraumkante aufs Berliner Tor, wo Philip Sprint auf dem Posten, sich den Ball griff (30.). Ansonsten hatten die Löwen immer wieder gute Ansätze, trafen aber im letzten Drittel oft die falsche Entscheidung. Eine Linksflanke von Neudecker im Anschluss an eine Ecke ließ Sprint passieren, aber kein Sechzger stand am zweiten Pfosten, sodass der Ball im Tor-Aus landete (40.). Nach einem Foul von lang an Benyamina gab es neben der Strafraumlinie drei Meter vonder linken Grundlinie entfernt Freistoß für die Viktoria. Tolcay Cigerci legte den Ball flach in den Rückraum auf Björn Jopek, der aus 15 Metern direkt abzog, doch die Löwen-Defensive blockte den Schuss (43.). Kurz danach war Pause.

Die Sechzger starteten forsch in die 2. Halbzeit. Neudecker zielte aber nach einem Dribbling aus 17 Metern weit über das Viktoria-Tor (47.). Drei Minuten später gab es von der linken Seite Freistoß. Neudecker flankte ins Zentrum, abgefälscht bekam Pinckert die Kugel an den Ellenbogen, aber Schiedsrichter Christian Dingert sah die Szene trotz massiver Proteste der Löwen nicht elfmeterwürdig (50.). Kurz danach wurde ein Lex-Schuss am Fünfmeterraum geblockt (51.). Nach knapp einer Stunde brachte 1860-Chefcoach mit Sascha Mölders und Fabian Greilinger zwei frische Stürmer., doch das Tor fiel wenige Sekunden später auf den anderen Seite,. Nach einem Eckball von links durch Jopek steigt Gunte am ersten Pfosten am höchsten, köpft zur Führung der Berliner ein (60.). Auf der anderen Seite geht ein Schrägschuss von Quirin Moll vom rechten Strafraumeck knapp am linken Pfosten vorbei (66.). Im Anschluss an eine Linksflanke von Tallig und Kopfballverlängerung von Neudecker sprang Lex im Zentrum der Ball zu weit vom Fuß, so dass die Berliner klären konnten (70.). In der 77. Minute der Ausgleich. Lex hatte im Strafraum aus spitzem Winkel abgezogen, traf aber nur den Pfosten. Torjäger Sascha Mölders war zur Stelle und schob die Kugel zum 1:1 ins leere Tor. Kurz danach beinahe die Führung für die Löwen. Neudecker brachte eine Ecke von links scharf in den Strafraum. Tim Linsbichler stieg hoch, wuchtete den Ball per Kopf aufs Tor, doch Keeper Sprint war zur Stelle und parierte mit einem Reflex (80.). Der Österreicher war es auch, der in der 2. Minute der Nachspielzeit halbrechts aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber den Ball über die Querlatte setzte. Zwei Minuten später rutschte eine Neudecker-Hereingabe von links auf Mölders durch, der bekam aber beim Schussversuch den Fuß eines Berliners ans Schienbein, doch Dingert gab auch hier keinen Elfmeter (90.+4). Die Löwen versuchten alles, doch der Siegtreffer wollte einfach nicht fallen. Somit blieb es beim siebten Remis im elften Spiel.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 02.10.2021, 14.03 Uhr

1860 München – FC Viktoria 1889 Berlin 1:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 19 Biankadi,– 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 9 Mölders, 11 Greilinger, 14 Dressel, 17 Wein, 22 Linsbichler, 23 Staude, 24 Wicht, 27 Belkahia.

BLN: 1 Sprint (Tor) – 30 Menz, 4 Lewald, 16 Kapp – 29 Pinckert, 19 Gunte, 25 Jopek, 22 Becker – 14 Cigerci, 9 Benyamina, 11 Lucas Falcao.
Ersatz: 13 Krahl (Tor) – 7 Yilmaz, 8 Theisen, 10 Küc, 17 Verkamp, 23 Seiffert, 24 Hahn, 31 Kayo, 34 Hovi.

Wechsel: Mölders für Bär (59.), Greilinger für Biankadi (59.), Dressel für Tallig (73.), Linsbichler für Moll (73.), Staude für Lex (89.) – Seiffert für Lucas Falcao (69.), Küc für Benyamina (76.), Hahn für Gunte (84.).

Tore: 0:1 Gunte (60.), 1:1 Mölders (77.).
Gelbe Karten: Bär, Lang – Cigerci.
Zuschauer: 10.000 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle); Assistenten: Timo Lämmle (Kernen), Christina Biehl (Siesbach)


Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2509.htm
Höhepunkte:  https://www.facebook.com/watch/?v=400299011834214

10. Spieltag, 25.09.2021, 14.03 Uhr
SC Verl – 1860 München 1:1 (0:1)

Sonntagsschuss verhindert Löwen-Sieg: 1:1 gegen den SC Verl

Marcel Bär hatte gegen den 2,02 Meter großen Ex-Löwen Conttrell Ezekwem einen schweren Stand. 
 
Die Löwen verpassten beim 1:1 in Lotte gegen den SC Verl nur knapp den ersten Auswärtssieg der Saison. Merveille Biankadi hatte die Löwen in der 22. Minute in Führung gebracht, die Nico Ochojski mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern zum Endstand ausglich (66.).

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Lotte gegen Verl auf Kevin Goden (COVID-19), Johann Ngounou Djayo (Erkrankung), Nathan Wicht (Bäderverletzung), und Marius Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Zwei Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen Zwickau. Für Semi Belkahia rückte Quirin Moll in die Innenverteidigung, Marcel Bär ersetzte Sascha Mölders als Sturmspitze.

PRESSEKONFERENZ NACH DEM SPIEL >>

Spielverlauf: Kurz nach Anpfiff wurde es erstmals gefährlich, nachdem Daniel Wein Ex-Löwe Kasim Rabihic vier Meter vor dem rechten Strafraumeck zu Fall gebracht hatte (1.). Der Gefoulte führte selbst aus, Vinko Sapina kam am zweiten Pfosten zum Abschluss, sein Schuss aus spitzem Winkel vom linken Torraumeck wurde von der 1860-Defensive zur Ecke abgewehrt (2.). Ein Eckball von rechts durch Daniel Wein verlängerte Stefan Lex mit der Hacke, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor (8.). Kurz danach setzte sich Dennis Dressel auf der linken Seite durch, seine Hereingabe an den Elfmeterpunkt fand aber keinen Abnehmer (9.). Die Sechzger waren jetzt besser im Spiel, übernahmen das Kommando. Einen 25-Meter-Freistoß von Richy Neudecker in der 11. Minute ging gut einen Meter übers rechte Kreuzeck des Verler Tores. Im Anschluss an einen Freistoß am rechten Strafraumeck durch Leandro Putaro kam der 2,02 Meter große Ex-Löwe Conttrell Ezekwem zum Kopfball setzte die Kugel aber weit neben das Gehäuse von Marco Hiller (20.). In der 22. Minute die Führung für die Sechzger. Lex hatte auf der linken Seite den Ball gegen Putaro behauptet, spielte in den Lauf von Phillipp Steinhart, dessen Hereingabe grätschte Mael Vincent Corboz aufs eigene Tor, Merveille Biankadi sprintete dazwischen, lenkte mit der Hacke aus kurzer Distanz den Ball zum 1:0 am verdutzten Torwart vorbei ins Netz (22.). In der 28. Minute sprintete Rabihic halblinks nach vorne, Stephan Salger verfolgte ihn, konnte den Stürmer aber nur zur Seite abdrängen, so dass sein Schuss aus 13 Metern am linken Außennetz landete. Zwei Minuten später bekam Ekzewem nach einem Abschluss von Biankadi im Strafraum den Ball an den ausgestreckten Arm, aber Schiedsrichter Nico Fuchs ließ trotz Protesten der Sechzger weiterspielen (30.). Eine Flanke von Richy Neudecker aus dem linken Halbfeld erreichte Marcel Bär am Elfmeterpunkt, SCV-Keeper Niclas Thiede hatte aber mit dem Kopfball hoch aufs rechte Eck keine Probleme (38.). Die Ostwestfalen hatten kurz vor der Pause nochmals eine Konterchance, jedoch konnte Dressel mit einer Grätsche an der Strafraumkante im letzten Moment einen Schussversuch von Tom Baack entschärfen (44.). Kurz danach war Halbzeit.

Keine 30 Sekunden dauerte es, da prüfte der zur Pause eingewechselte Pascal Steinwender mit einem Schrägschuss von der rechten Seite Hiller im Löwen-Tor (46.). Ansonsten hatten beide Teams in dieser Phase eine hohe Fehlerquote in ihren Offensivaktionen. Doch langsam bekamen die Gastgeber die Oberhand. In der 55. Minute erreichte Ezekwem erneut eine Freistoßflanke von Putaro aus dem rechten Halbfeld mit dem Kopf, doch einmal mehr brachte er die Kugel nicht aufs 1860-Tor. Glück hatten die Sechzger drei Minuten später, als Rabihic im Strafraum Lucas Petkov bediente. Aber anstatt halblinks aus 14 Metern abzuschließen, legte der Verler nochmals den Ball quer, dadurch konnten die Sechzger die Situation bereinigen (58.). Eine Freistoßflanke von Wein aus dem Halbfeld verpasste Bär am Torraum mit dem Kopf (65.). Die Löwen wurden einmal mehr bitter bestraft. Nach einer abgewehrten Ecke nahm Nico Ochojski den Ball mit dem Außenspann direkt aus 30 Metern, in einer kuriosen Flugkurve senkte er sich unhaltbar für Hiller ins linke Kreuzeck. Das war Marke „Tor des Monats!“ (66.). Drei Minuten später die nächste Chance der Ostwestfalen, aber Baack schob die Kugel nach einem Konter um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (69.). Die Löwen wurden nun aktiver. In der 75. Minute scheiterte Wein mit einem 17-Meter-Schuss an der vielbeinigen SCV-Abwehr. Drei Minuten später war es soweit: Sascha Mölders kam für Bär in die Partie. Kurz danach rutschte eine Steinhart-Flanke von links dem Löwen-Stürmer über den Scheitel (79.). Riesenglück für die Sechzger in der 82. Minute als Petkov den gestarteten Rabihic im Strafraum bediente, der aber am Elfmeterpunkt den Ball verstolperte. Mit einem Dreifach-Wechsel versuchte 1860-Trainer Michael Köllner nochmals einen Impuls für die Schlussphase zu setzen, brachte Tim Linsbichler, Fabian Greilinger und Keanu Staude (84.). Doch der gewünschter Effekt stellte sich nicht ein. Im Gegenteil: Rabihic scheiterte mit einem 19-Meter-Freistoß an der Sechzger-Mauer (90.). Ansonsten passierte nicht mehr viel. So blieb es bei einem leitungsgerechten 1:1.

STENOGRAMM, 10. Spieltag, 25.09.2021, 14.03 Uhr

SC Verl – 1860 München 1:1 (0:1)

SCV: 40 Thiede (Tor) – 11 Ochojski, 23 Schäfer, 3 Ezekwem, 24 Lannert– 27 Corboz – 5 Baack, 25 Sapina – 34 Putaro 9 Rabihic, 16 Schmitt.
Ersatz: 32 Brüseke (Tor) – 8 Schwermann, 15 Lach, 18 Steinwender, 19 Jürgensen, 21 Petkov, 26 Mirchev, 28 Saglik, 30 Schikowski.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 7 Lex – 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 9 Mölders, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 27 Belkahia.

Wechsel: Petkov für Sapina (17.), Steinwender für Schmitt (46.), Schikowski für Putaro (79.) – Mölders für Bär (78.) Belkahia für Wein (78.), Linsbichler für Neudecker (84.), Greilinger für Biankadi (84.), Staude für Lex (84.).

Tore: 0:1 Biankadi (22.), 1:1 Ochojski (66.).
Gelbe Karten: Lannert, Ezekwem, Petkov, Ochojski, Baack – Neudecker, Salger, Steinhart, Linsbichler.
Zuschauer: 751 im Stadion am Lotter Kreuz.
Schiedsrichter: Nico Fuchs (Bergisch-Gladbach); Assistenten: Florian Visse (Ibbenbüren), Martin Ulankiewicz (Oberhausen).


Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2508.htm
 

9. Spieltag, 18.09.2021, 14 Uhr
1860 München – FSV Zwickau 0:2 (0:1)
 

Kein Befreiungsschlag: Löwen unterliegen mit 0:2 dem FSV Zwickau.

Um jeden Ball wurde gefightet, hier der Zwickauer Lars Lokotsch (li.) und der Löwe Daniel Wein (re.). 
 
Erneut entführte der FSV Zwickau beim 2:0 die Punkte aus München, feierte zudem den ersten Saisonsieg. Trotz optischer Dominanz scheiterten die Löwen ein ums andere Mal im Abschluss. Wesentlich effektiver waren die Westsachsen, die durch Johan Gomez (25.) und Yannik Möker (63.) in Drangphasen der Sechzger ihre Treffer erzielten.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Zwickau auf Marcel Bär (Schulterverletzung), Kevin Goden (COVID-19) und Marius Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Nathan Wicht, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Vier Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum 1:1 beim Halleschen FC: Für Niklas Lang, Fabian Greilinger, Erik Tallig und Bär rückten Yannick Deichmann, Phillipp Steinhart, Daniel Wein und Merveille Biankadi ins Team.

STIMMEN Köllner enttäuscht: „Es ist ein ekelhaftes Gefühl!“

Spielverlauf: Die Löwen machten vom Anpfiff weg Druck. In der 4. Minute hatte Patrick Göbel im Strafraum den Ball an der Hand, doch Schiedsrichter Tom Bauer entschied – sehr zum Unmut der Löwen – auf Stürmer-Foul. Auf der anderen Seite kam Johan Gomez aus 20 Metern zum Schuss, zielte aber knapp rechts am 1860-Tor vorbei (9.). Eine Hereingabe von rechts durch Merveille Biankadi versprang Sascha Mölders bei der Annahme am ersten Pfosten, so dass die Zwickauer Abwehr klären konnte (12.). In der 14. Minute ein gelungener Angriff über die linke Seite. Dennis Dressel steckte auf Stefan Lex durch, der flankte in die Mitte, wo Max Reinthaler per Kopf vor Mölders am Ball war, die Situation bereinigte. Drei Minuten später kam Richy Neudecker am Elfmeterpunkt zum Abschluss, nachdem Mölders vor ihm gestrauchelt war, konnte den Ball aber nicht aufs Tor drücken. Wenig später war es Biankadi, der halblinks aus 15 Metern abschloss, doch Johannes Brinkies war unten, holte den Schuss aus dem rechten Eck (17.). Eine Flanke von Biankadi faustete Brinkies mit einer Hand im Fünfmeterraum vor Mölders weg (20.). Etwas unbedacht agierten die Löwen in der 24. Minute in der Defensive. Lars Lokotsch kam am linken Torraumeck zum Flanken, seine Hereingabe grätschte Gomez aufs Tor, Marco Hiller war aber zur Stelle, konnte den Einschlag verhindern (24.). Eine Minute später war er machtlos. Lokotsch hatte den Ball in Richtung Strafraum geköpft, wo Gomez sich gegen Belkahia durchsetzte. Allein vor Hiller traf er rechts unten zum 1:0 ins rechte Eck (25.). Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt. Drei Minuten später war Steffen Nkansah mit dem Kopf nach einer Ecke von links durch Can Coskun zur Stelle, köpfte aber übers 1860-Tor (28.). Nach einem Freistoß von Neudecker kam der Abpraller zu Biankadi, der schoss aber aus neun Metern Nkansah an (32.). In der 36. Minute kam Deichmann nach einer Kopfball-Ablage von Neudecker halbrechts aus zwölf Metern zum Schuss, aber wieder war ein Bein der Gäste dazwischen. Sechs Minuten später stand Mölders nach Neudecker-Zuspiel frei vor Brinkies, schoss aber links vorbei. Der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt, weil Assistent Fabian Knoll in dieser Szene eine Abseitsposition gesehen haben wollte. In der 45. Minute musste Hiller eine Rechtsflanke von Marco Schikora wegfausten und kurz danach einen Schuss von Manfred Starke parieren. Kurz vor Halbzeitpfiff nochmals ein Aufreger, als Maximilian Jansen im Zweikampf an der Mittellinie Neudecker den Ellenbogen ins Gesicht rammte, aber von Schiedsrichter Bauer nur die Gelbe Karte sah (45.+1). Einmal mehr konnten sich die Löwen in den ersten 45 Minuten für ihre Dominanz nicht belohnen.

FSV-Trainer Joe Enochs ließ Jansen in der Pause gleich in der Kabine, wusste, dass es eigentlich ein Platzverweis hätte sein müssen. Zwickau stand noch tiefer. Nach einer Ecke von rechts durch Daniel Wein erwischte Stephan Salger den Ball nicht richtig mit dem Kopf, dann scheiterte Belkahia am linken Pfosten aus kurzer Distanz an Brinkies (56.). Nach einer Biankadi-Hereingabe von rechts in der 59. Minute wurde es turbulent, als Mölders und Lex nacheinander am Fünfmeterraum nicht zum Abschluss kamen. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Keiner griff den eingewechselten Yannik Möker an, der zog halbrechts aus 22 Metern ab, vom Innenpfosten sprang der Ball zum 2:0 ins Netz (63.). Nach Zuspiel von Deichmann stand Lex plötzlich frei vor Brinkies, doch der Keeper hatte mit dem Abschluss des Löwen wenig Mühe (69.). Im Anschluss an eine Rechtsflanke von Deichmann wehrte Brinkies den Ball zu kurz ab, doch Phillipp Steinhart konnte per Kopf die Kugel nicht aufs leere FSV-Tor drücken (78.). Einen gut platzierten 23-Meter-Freistoß von Neudecker holte Brinkies in der 81. Minute aus dem rechten unteren Eck. Fünf Minuten später wurde ein Freistoß aus ähnlicher Distanz, ebenfalls von Neudecker getreten, zur Ecke abgefälscht (86.). Die Löwen rannten bis zum Schlusspfiff an, ein Tor wollte an diesem Nachmittag aber nicht gelingen. Damit stand die erste Heimniederlage in der aktuellen Saison fest!

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 18.09.2021, 14 Uhr

1860 München – FSV Zwickau 0:2 (0:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 31 Neudecker, 14 Dressel, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 32 Gresler.

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 23 Hauptmann, 25 Nkansah, 14 Reinthaler, 22 Coskun – 6 Jansen, 21 Schikora – 31 Göbel, 18 Gomez, 10 Starke – 9 Lokotsch.
Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 7 Voigt, 11 Willms, 13 Könnecke, 15 König, 17 Susac, 19 Frick, 20 Horn, 27 Möker.

Wechsel: Tallig für Wein (57.), Moll für Belkahia (69.), Linsbichler für Biankadi (69.), Staude für Lex (69.) – Könneke für Göbel (22.), Möker für Jansen (46.), König für Lokotsch (65.), Horn für Gomez (65.), Frick für Starke (76.).

Tore: 0:1 Gomez (25.), 0:2 Möker (63.).
Gelbe Karten: Steinhart – Jansen, Starke, König.
Zuschauer: 10.000 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Jan Dennemärker (Saarwellingen), Fabian Knoll (Bexbach).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2506.htm
Highlights:      https://www.facebook.com/watch/?v=334660968443773


8. Spieltag, 12.09.2021, 13 Uhr
Hallescher FC – 1860 München 1:1 (1:0)

Löwen verpassen beim Hallescher FC in Überzahl den Sieg.

Sascha Mölders verschoss in der 30. Minute den Elfmeter nach Handspiel und Roter Karte gegen Terrence Boyd. 

Am Ende wusste niemand bei den Löwen so recht, ob er sich über den Punkt beim 1:1 in Halle freuen sollte. Der HFC war durch Jan Löhmannsröben früh in Führung gegangen (13.). In der 29. Minute wehrte Terrence Boyd mit dem Oberarm einen Schuss auf der Linie ab, sah Rot und die Sechzger bekamen Elfmeter, den Sascha Mölders verschoss (30.). Gegen zehn Mann gelang den Sechzgern durch Daniel Wein nur noch der Ausgleich (65.).

Personal: Verletzungsbedingt fehlten in Halle Kevin Goden (COVID-19) und Marius Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung). Aufgrund der Infektion von Goden mussten die nicht geimpften Spieler in Quarantäne. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Quirin Moll, Yannick Deichmann, Johann Ngounou Djayo, Kevin Staude, Marco Mannhardt, Maxim Gresler und Phillipp Steinhart. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gegen Meppen gab es zwei Veränderungen in der Startelf. Für Deichmann rückte Niklas Lang ins Team, für Steinhart Fabian Greilinger.

STIMMEN Gorenzel: „Uns fehlt im Moment etwas die Überzeugung!“

Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 2. Minute für die Löwen gefährlich, als Terrence Boyd aus stark abseitsverdächtiger Position startete, Fabian Greilinger den weiteren Weg auf der rechten Seite hatte, aber Semi Belkahia ihn am Torraum entscheidend stören konnte. Vier Minuten später trieb Marcel Bär über die linke Seite den Ball nach vorn, spielte in die Tiefe auf den gestarteten Erik Tallig, der aus der Drehung zurück an den Elfmeterpunkt passte, aber keinen Adressaten fand (6.). Nach einem hohen Ball in die Spitze legte Sascha Mölders für Richy Neudecker ab, doch HFC-Keeper Sven Müller war vor dem Löwen am Ball (11.). Zwei Minuten später war es auf der anderen Seite passiert. Jonas Nietfeld drehte eine Ecke von links mit rechts an den ersten Pfosten, Jan Löhmannsröben war eingelaufen, verlängerte die Hereingabe mit dem Kopf zum 1:0 ins lange Eck (13.). Nach Zuspiel von Stefan Lex schloss Bär am rechten Strafraumeck ab, sein Schrägschuss konnte Müller im Nachfassen festhalten (17.). In der 19. Minute dribbelte Neudecker vom Zentrum nach links, flankte dann nach einem Doppelpass auf Lex, der volley ins rechte Tordreieck traf, aber Neudecker stand zuvor knapp im Abseits. Auf der anderen Seite nahm Löhmannsröben eine Ecke von Niklas Kreuzer volley, zielte aber deutlich übers Tor von Marco Hiller (20.). In der 24. Minute holte Boyd einen langen Ball von Löhmannsröben akrobatisch aus der Luft und bugsierte ihn am Boden liegend mit der Fußspitze an Hiller vorbei ans Außennetz. Belkahia wäre aber noch auf der Linie gewesen. Nach knapp einer halben Stunde rettete Boyd nach einem Kopfball von Salger auf der Linie mit dem Oberarm, Schiedsrichter Dr. Robin Braun pfiff Elfmeter und zeigte dem Stürmer folgerichtig die Rote Karte. Mölders lief an, Müller tauchte früh in die linke Ecke ab und hielt den Schuss des 1860-Kapitäns (30.). Nach einer gelungenen Kombination hatte Bär im Strafraum freie Bahn, schloss aber nicht direkt ab, so dass Jan Shcherbakovski von der Seite ihm den Ball noch wegspitzeln konnte (38.). In der Nachspielzeit gab’s noch einen Freistoß für die Löwen auf der linken Strafraumseite. Neudecker schnippelte den Ball an den ersten Pfosten, wo Niklas Lang vollkommen frei zum Kopfball kam, aber die Kugel nicht aufs Tor drücken konnte (45.+3). Danach war Pause.

Halle stellte im zweiten Durchgang auf eine Fünferkette um, rührte Beton an und suchte sein Heil im Kontern. In der 52. Minute fiel Bär auf die Schulter, musste behandelt werden, konnte aber zunächst weiterspielen. Kurz danach traf der eingewechselte Kebba Badjie das Außennetz (55.). Im Gegenzug passte Lex in die Tiefe auf Bär, der halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss kam, Müller wehrte jedoch den Schuss per Fußparade zur Ecke ab. Das war auch die letzte Aktion von Bär, der durch Merveille Biankadi ersetzt werden musste (57.). nach einer Ecke des eingewechselten Daniel Wein kam Lang am ersten Pfosten zum Kopfball, brachte aber die Kugel genau auf den Körper von Müller, der sie fangen konnte (62.). Eine Direktabnahme von Wein aus 20 Metern blockte Niklas Kastenhofer ab (63.). In der 65. Minute der Ausgleich. Badjie hatte den Ball aus dem eigenen Strafraum geköpft, Wein nahm in direkt per Dropkick aus 19 Metern traf durch die Beine von Nietfeld genau ins linke untere Eck zum 1:1 (65.). Fast im Gegenzug die Chance für Halle. Badjie setzte sich auf der linken Seite durch, seine scharfe Hereingabe verpasste Michael Eberwein in der Mitte, rutschte mit gestrecktem Fuß in Hiller rein, sah dafür noch nicht einmal Gelb (67.). Die Löwen erhöhten den Druck, Biankadi jagte die Kugel aus halblinker Position in der 70. Minute ans Außennetz. Ein Distanzschuss von Lex ging knapp am rechten Pfosten vorbei (80.). Im Anschluss an eine Wein-Flanke von rechts verlängerte Lex den Ball aufs Tor, doch Neudecker ging mit der Fußspitze dazwischen, stand dadurch im Abseits (84.). Auch Mölders setzte eine Rechtsflanke von Wein in der 2. Minute der Nachspielzeit per Kopf über den Querbalken. Kurz vor dem Ende gab’s nochmals vorm linken Strafraumeck einen Freistoß für die Löwen, doch der Schuss von Neudecker stellte Müller vor keine Probleme (90.+4). Damit blieb es bei der Punkteteilung.

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 12.09.2021, 13 Uhr

Hallescher FC – 1860 München 1:1 (1:0)

HFC: 1 Müller (Tor) – 8 Kreuzer, 33 Nietfeld, 3 Kastenhofer, 31 Landgraf – 2 Löhmannsröben, 23 Herzog –11 Shcherbakovski, 10 Eberwein, 7 Derstroff – 13 Boyd.
Ersatz: 18 Schreiber (Tor) – 4 Otto, 15 Bierschenk, 16 Halangk, 17 Griebsch, 19 Löder, 20 Badjie, 24 Guttau, 26 Titsch Rivero.

1860: 1 Hiller (Tor) – 3 Lang, 27 Belkahia, 6 Salger, 11 Greilinger, – 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 15 Bär – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 17 Wein 18 Knöferl, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 30 Cocic, 39 Morgalla.

Wechsel: Guttau für Derstroff (46.), Badjie für Shcherbakovski (46.), Titsch Rivero für Herzog (87.), Otto für Eberwein (90.+2) – Biankadi für Bär (57.), Wein für Tallig (57.), Linsbichler für Lang (84.), Knöferl für Lex (88.)

Tore: 1:0 Löhmannsröben (13.), 1:1 Wein (65.).
Gelbe Karten: Kastenhofer, Guttau – Mölders, Tallig, Neudecker.
Rote Karte: Boyd (29., Handspiel).
Bes. Vorkommnis: Müller hält Handelfmeter von Mölders (30.).
Zuschauer: 6.466 im LEUNA-CHEMIE-STADION.
Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart), Manuel Bergmann (Laupheim).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2504.htm

Höhepunkte: https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-8-spieltag-hallescher-fc-tsv-1860-muenchen-av:613e4ace386cc400073cb23a


7. Spieltag, 04.09.2021, 14Uhr
1860 München – SV Meppen 1912 1:1 (1:1)
 

Vielzahl an Chancen: Löwen spielen gegen Meppen 1:1.

Kurz vor der Pause erzielte Marcel Bär mit seinem zweiten Saisontreffer den wichtigen Ausgleich zum 1:1. 
 
Die Löwen konnten zwar gegen den SV Meppen beim 1:1 ihren Heimnimbus wahren, zum Sieg reichte es aber dennoch nicht. Die Gäste gingen in der 18. Minute mit ihrer ersten Chance durch René Guder in Führung, Marcel Bär konnte noch vor der Pause ausgleichen (40.). Im zweiten Durchgang hatten beide Teams die Chancen zur Führung, doch es blieb beim Remis.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner gegen Meppen auf Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Semi Belkahia (Kapselverletzung im Sprunggelenk) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Zwei Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum 1:1 bei Eintracht Braunschweig. Quirin Moll rückte für Niklas Lang in die Innenverteidigung, Stefan Lex begann für Merveille Biankadi.

STIMMEN Köllner: „Das war nach der Meppener Führung eine Herkulesaufgabe!“

Spielverlauf: Meppen stand zunächst gut, die Löwen taten sich schwer, Druck zu erzeugen. In der 9. Minute lag der Ball dann doch im Tor der Gäste. Stefan Lex hatte für Yannick Deichmann durchgesteckt, der erreichte die Kugel kurz vor der Grundlinie. Seine Flanke verlängerte Sascha Mölders mit dem Kopf in die Mitte, wo der kleine Richard Neudecker einköpfte. Doch das Schlitzohr hatte mit einem kleinen Schubser zuvor seinen Gegenspieler Markus Ballmert aus dem Wege geräumt, Schiedsrichter Tobias Welz versagte zu Recht die Anerkennung des Treffers. Kurz danach steckte Marcel Bär den Ball auf Lex im Strafraum durch, der 1860-Stürmer kam zu Fall, doch der Unparteiische ließ weiterspielen (10.). Einen klasse Steckpass von Richy Neudecker erreichte Bär halblinks, doch er brachte aus sechs Metern nicht mehr den Ball an dem aus seinem Tor herausstürmenden Eric Domaschke vorbei (15.). Das Tor fiel drei Minuten später auf der anderen Seite. Nach einem Chipball von Willi Evseev zögerte Marco Hiller, René Guder entgegen zu gehen. Er blieb in seinem Strafraum und wurde von dem Meppener zum 1:0 überlupft (18.). Drei Minuten später beinahe der Ausgleich. Mölders hatte den Ball mit der Brust angenommen, drehte sich und zog sofort ab, doch Domaschke war unten, parierte den Schuss (21.). Richy Neudecker setzte sich auf der rechten Strafraumseite durch, versuchte es mit einem Linksschuss aufs lange Eck, verfehlte aber knapp das Tor (26.). Auf der anderen Seite wurde ein Schuss von Guder im Strafraum abgefälscht, doch zum Glück für die Löwen kam kein Meppener an den Abpraller (28.). Nach einer Neudecker-Ecke setzte Stephan Salger zum Kopfball an, aber Ballmert wehrte, ebenfalls per Kopf, vor der Linie ab (29.). In der 40. Minute der Ausgleich. Erneut war der Ausgangspunkt eine Ecke von links durch Neudecker. Phillipp Steinhart verpasst am kurzen Pfosten, aber der hinter ihm eingelaufene Bär verlängert die Kugel mit dem Kopf zum 1:1 ins lange Eck (40.). Ein 23-Meter-Schuss von Bär mit dem Innenrist aufs rechte untere Eck gezogen, ließ Domaschke nach vorne abprallen, aber es war kein Löwe zur Stelle, der den Fauxpas des Keepers hätte ausnutzen können (44.). Im Gegenzug klärte Hiller in höchster Not gegen den frei vor ihm auftauchenden Luca Tankulic mit einem Reflex. Morgan Faßbender kam an den Abpraller, köpfte ihn bedrängt von Quirin Moll aus fünf Metern am langen Eck des leeren Tores vorbei (45.+1). Danach war Pause.

Gleich zu Wiederbeginn landete der Ball an der Latte des Meppener Tores. Nach einer Deichmann-Flanke knallte Sascha Mölders die Kugel an die Unterkante des Querbalken s von dort sprang sie aber wieder heraus (46.). auf die Linie. Wenig später war es Yannick Deichmann, der frei im Strafraum mit links aus 14 Metern zum Abschluss kam, aber sein Schuss war zu schwach, um Domaschke vor ernsthafte Probleme zu stellen (48.). Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld grätschte Steinhart am langen Eck vor Ballmert gerade noch ins Tor-Aus (52.). Nach einem Freistoß brachten die Löwen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Hiller musste einen Schuss von Steffen Puttkammer aus elf Metern aus dem langen Eck kratzen (58.). Im Gegenzug verpasste Mölders eine Hereingabe von links durch Bär in der Mitte, dann fand das Zuspiel von Lex in den Fünfmeterraum keinen Adressaten. Da hätte er besser selbst draufgehalten (59.)! Nach einer Flanke von rechts durch Ballmert kam Tankulic aus fünf Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber übers Tor (62.). Eine Direktabnahme von Fassbender aus 13 Metern ging in der 65. Minute nur knapp über den Querbalken. Beide Teams drängten auf das 2:1, lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Eine Hereingabe von Neudecker nach Diagonalpass von Bär klärte Lars Bünning im Fünfmeterraum (67.). Nach Flanke von Keanu Staude legte Neudecker per Kopf den Ball in die Mitte, aber Bünning klärte mit der Brust zu seinem Torhüter (75.). Ab der 86. Minute gab Tim Linsbichler sein Profidebüt. Nach einem Missverständnis in der 1860-Hintermannschaft kam der eingewechselte Lukas Krüger aus kurzer Distanz zum Schuss, Hiller parierte. Im Anschluss an die folgende Ecke war es Bünning, der aber aus kurzer Distanz den Löwen-Schlussmann anköpfte (89.). Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden in einem Spiel, in dem beide Teams genügend Möglichkeiten hatten, die Partie für sich zu entscheiden.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 04.09.2021, 14Uhr

1860 München – SV Meppen 1912 1:1 (1:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 15 Bär – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 16 Goden, 17 Wein, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 23 Staude.

SVM: 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 19 Bünning, 30 Dombrowka – 6 Käuper, 31 Blacha – 18 Guder, 14 Evseev, 11 Faßbender – 10 Tankulic.
Ersatz: 12 Harsman (Tor) – 3 Jesgarzewski, 9 Koruk, 16 Egerer, 17 Hemlein, 21 Ametov, 23 Krüger, 25 Al-Hazaimeh, 34 Dombrowa.

Wechsel: Staude für Tallig (46.), Biankadi für Lex (71.), Lang für Salger (86.), Linsbichler für Bär (86.) – Krüger für Fassbender (73.), Hemlein für Guder (73.), Egerer für Käuper (73.), Al-Hazaimeh für Evseev (82.), Koruk für Tankulic (87.).

Tore: 0:1 Guder (18.), 1:1 Bär (40.).
Gelbe Karten: Neudecker, Köllner – Dombrowka, Guder, Bünning.
Zuschauer: 6.274 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden); Assistenten: Marcel Schütz (Worms), Christoph Rübe (Kassel).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2501.htm

Die Tore (bis zum 04.10. 2021): https://www.ndr.de/sport/fussball/1860-Muenchen-SV-Meppen-Die-Tore,meppen2658.html


6. Spieltag, 28.08.2021, 14.03 Uhr
Eintracht Braunschweig – 1860 München 1:1 (0:0)

Kein Sieger im Löwen-Duell – 1860 spielt 1:1 in Braunschweig

Merveille Biankadi machte gegen Eintracht Braunschweig erneut viel Betrieb. 
 
Das Duell zwischen den Braunschweiger und Münchner Löwen endete 1:1. Dabei stand die Partie bis zur 88. Minute 0:0, dann überschlugen sich die Ereignisse. Erst verwandelte Sascha Mölders einen Handelfmeter zur 1860-Führung (89.). In der 2. Minute der Nachspielzeit glich Brian Behrendt per Kopf aus in einer rassigen und nie langweiligen Partie.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner in Braunschweig auf Quirin Moll (Wadenverletzung), Daniel Wein (Trainingsrückstand), Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Semi Belkahia (Kapselverletzung im Sprunggelenk) verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Tim Linsbichler, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Viktoria Köln gab es zwei Veränderungen. Für den verletzten Moll rückte Erik Tallig in die Startelf, für Stefan Lex durfte der Ex-Braunschweiger Marcel Bär von Beginn an ran.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Braunschweiger Löwen. Enrique Pena Zauner hatte sich auf der linken Strafraumseite durchgesetzt, seine Hereingabe an den zweiten Pfosten erreichte zwar Maurice Multhaup, konnte die Direktabnahme aus acht Metern aber nicht aufs 1860-Tor bringen (5.). Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld brachte Richy Neudecker gefährlich in den Strafraum, Niklas Lang und Marcel Bär waren eingelaufen, Jasmin Fejzic kam aus seinem Tor, faustete die Kugel weg, traf dabei die Sechzger, die behandelt werden mussten (10.). Es ging aber für beide weiter. Ein hohes Zuspiel von Neudecker legte Sascha Mölders per Kopf auf Merveille Biankadi ab, der kam zwar halblinks zum Abschluss aus 14 Metern, doch der Winkel war für ihn zu spitz, sein Schuss wurde zur Ecke geblockt (16.). Drei Minuten später erreichte Marcel Bär ein Zuspiel von Phillipp Steinhart noch vor der Grundlinie, mit seiner Hereingabe fand er den Kopf von Mölders, aber Gegenspieler Brian Behrendt stieg mit dem 1860-Torjäger hoch, klärte zur Ecke (19.). Eine Flanke durch Steinhart von links fand in der 20. Minute Stephan Salger, dessen Kopfball aus sieben Metern ging aber deutlich über die Querlatte. Ein 20-Meter-Schuss von Pena Zauner stellte Marco Hiller vor keine allzu großen Probleme, weil der Ball genau in die Tor-Mitte kam (25.). Auf der anderen Seite zog Erik Tallig knapp hinter der Strafraumgrenze ab, doch auch hier kam die Kugel genau auf den Körper von Fejzic (26.). Die beste Chance dann in der 30. Minute. Ein Lupfer von Neudecker erreichte Marcel Bär im Strafraum, der Ex-Braunschweiger zog sofort per Drop-Kick aus zehn Metern mit links ab, doch die Unterkante der Latte rettete für den geschlagenen Fejzic. Mölders kam im Anschluss noch zum Kopfball, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor. In der 36. Minute griff kein 1860-Verteidiger Multhaup konsequent an, der von halblinks nach innen gezogen war. Aber sein Rechtsschuss aus 17 Metern ging deutlich übers lange Eck. Dennis Dressel setzte sich auf der linken Seite durch, kam bis zur Grundlinie, legte die Kugel zurück auf Mölders, doch dessen Drehschuss aus 13 Metern landete in den Beinen der Braunschweiger Abwehr (42.). So blieb es torlos in der 1. Halbzeit, in der die Sechzger die beste Chance durch Bär hatten und ein Eckenverhältnis von 6:1 zu ihren Gunsten.

Danilo Wiebe setzte nach Zuspiel von Pena Zauner seine Rechtsflanke etwas zu hoch an, sonst hätte es für das Tor von Hiller gleich nach Wiederanpfiff richtig gefährlich werden können (47.). Nach einer Balleroberung auf der rechten Angriffsseite steckte Neudecker auf Mölders durch. Der Torjäger schloss halbrechts selbst ab, anstatt den besser postierten Tallig in der Mitte anzuspielen, und scheiterte aus kurzer Distanz an Fejzic (51.). In der 56. Minute traf Multhaup halblinks aus 14 Metern nur das Außennetz des 1860-Tores. Dem Ganzen war ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung vorausgegangen. Ein 18-Meter-Schuss von Bär ging auf der anderen Seite nur knapp am langen Eck vorbei (60.). Nach Zuspiel von neudecker versuchte Mölders mit links an der Strafraumgrenze den Abschluss. Der Schuss wurde geblockt, den Abpraller nahm der 36-Jährige aus der Drehung direkt mit rechts, doch der Ball ging gut einen Meter über die Querlatte (68.). Neudecker lief wenig später nach einem Konter über links in den Strafraum ein, doch der eingewechselte Stefan Lex stand beim Zuspiel im Fünfmeterraum im Abseits (69.). In der 72. Minute musste Hiller seine ganze Klasse unter Beweis stellen, um den Rückstand zu verhindern. Pena Zauner hatte von rechts geflankt, Niki Lang wollte klären, köpfte aber aufs eigene Tor, doch Hiller wischte die Kugel mit einem Wahnsinnsreflex am Tor vorbei. Zwei Minuten später tauchte Pena Zauner allein vor Hiller auf, aber wieder war der Keeper zur Stelle, verhinderte den Gegentreffer (74.). Auf der Gegenseite bediente Neudecker den gestarteten Mölders, der halbrechts versuchte Fejzic aus zwölf Metern zu überlupfen, aber mit dem Ball nur aufs Tordach traf (76.). Ein Eckball von links durch Lex wurde von einem Braunschweiger gefährlich aufs kurze Eck abgefälscht, aber Fejzic griff sich die Kugel (81.). In der 88. Minute gab es einen Handelfmeter. Nach einem Pass in die Tief wollte Neudecker von rechts flanken, Michael Schultz warf sich in den Ball, berührte ihn mit dem Arm. Schiedsrichter Harm Osmers zeigte sofort auf den Punkt. Mölders lief an, versetzte Fejzic und lupfte die Kugel zum 1:0 in die Tor-Mitte (89.). Braunschweig wechselte nochmals, brachte Martin Kobylanski . Der hatte gleich eine Freistoßchance vorm linken Strafraumeck, aber Hiller kratzte die Kugel aus dem linken Eck (90.+2). Die anschließende Ecke von Kobylanski kam von links in die Mitte, Behrendt am ersten Pfosten köpfte die Kugel zum 1:1 wuchtig ins lange Eck zum Ausgleich. Das war auch der Endstand.

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 28.08.2021, 14.03 Uhr

Eintracht Braunschweig – 1860 München 1:1 (0:0)

EBS: 16 Fejzic (Tor) – 23 Wiebe, 30 Behrendt, 2 Schultz, 27 Kijewski – 39 Krauße, 4 Nikolaou – 22 Pena Zauner, 17 Otto, 7 Multhaup – 20 Lauberbach.
Ersatz: 1 Bangsow (Tor) – 3 Schlüter, 8 May, 10 Kobylanski, 14 Görlich, 21 Consbruch, 25 Kischka, 34 Kleeberg, 37 Stumpe.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 15 Bär – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 7 Lex,11 Greilinger, 16 Goden, 18 Knöferl, 23 Staude, 24 Wicht, 28 Mannhardt, 39 Morgalla.

Wechsel: Schlüter für Pena Zauner (80.), Consbruch für Otto (80.), Stumpe für Kijewski (90.), May für Wiebe (90.), Kobylanski für Krauße (90.) – Lex für Tallig (66.), Staude für Bär (76.), Goden für Deichmann (90.).

Tore: 0:1 Mölders (89., Handelfmeter), 1:1 Behrendt (90.+2).
Gelbe Karten: Otto, Behrendt – Deichmann, Mölders.
Zuschauer: 10.000 im Eintracht-Stadion
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Timo Daniel (Vechta), Elias Tiedeken (Neusäß).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2500.htm

Das Spiel in voller Länge bis zum 04.09.21 online: https://www.br.de/mediathek/video/blickpunkt-sport-eintracht-braunschweig-gegen-tsv-1860-muenchen-in-voller-laenge-av:612a4705ed2242000777c973


5. Spieltag, 24.08.2021, 18.60 Uhr
1860 München – FC Viktoria Köln 3:0 (1:0)

Reaktion gezeigt: Löwen bezwingen Viktoria Köln mit 3:0.

Richy Neudecker erzielte mit diesem Schuss in der 41. Minute das 1:0. Der Klärungsversuch von Aaron Berzel kommt zu spät. 
 
Die Löwen haben nach der 0:3-Niederlage auf dem Betzenberg die passende Reaktion gezeigt und Viktoria Köln mit 3:0 bezwungen. Nach Chancen auf beiden Seiten war es Richy Neudecker, der die Sechzger mit einer sehenswerten Einzelaktion in Führung brachte (40.). Nach Wiederanpfiff erhöhte Dennis Dressel gegen mittlerweile dezimierte Gäste – Maximilian Rossmann hatte Gelb-Rot gesehen (44.) – auf 2:0 (55.). Den Schlusspunkt setzte Merveille Biankadi (82.).

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner gegen die Kölner Viktoria auf Daniel Wein (Trainingsrückstand), Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Semi Belkahia (Kapselverletzung im Sprunggelenk) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Tim Linsbichler, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Gleich vier Wechsel gab’s in der Startelf. Für Kevin Goden kehrte Yannick Deichmann auf die Rechtsverteidiger-Position zurück, Erik Tallig, Keanu Staude und Marcel Bär wurden durch Quirin Moll, Richard Neudecker und Stefan Lex ersetzt.

STIMMEN Köllner zufrieden: „Entscheidend war die Reaktion der Mannschaft.“

Spielverlauf: Die Löwen drückten von Anpfiff weg aufs Gas, wollten Wiedergutmachung betreiben. Doch die Fünfer-Abwehrreihe der Kölner stand zunächst sicher. Trotzdem hatten die Sechzger in der 8. Minute die Riesenchance zur Führung. Merveille Biankadi hatte an der rechten Außenlinie auf Höhe der Mittellinie steil nach vorne geschlagen, Sascha Mölders lief alleine auf Torhüter Moritz Nicolas zu, aber sein Abschluss aus 17 Metern war zu schwach, um den Keeper ernsthaft vor Probleme zu stellen. Ein Eckball von der linken Seite durch Richy Neudecker landete zwar auf dem Kopf von Phillipp Steinhart, der brachte die Kugel aber aus acht Metern nicht aufs Tor (10.). Im Anschluss an einen Freistoß von Neudecker konnte Stefan Lex sich den Abpraller erobern, setzte sich anschließend gegen Maximilian Rossmann durch, seine Ablage fand aber im Zentrum keinen Adressaten (13.). Erstmals wurden die Gäste in der 16. Minute gefährlich. Marcel Risse flankte von rechts an den zweiten Pfosten, Daniel Buballa brachte die Kugel per Kopf in die Mitte, wo er aber keinen Abnehmer fand. Kurz danach stoppte Youssef Amyn eine Risse-Hereingabe von rechts und schoss aufs kurze Eck, aber Marco Hiller hatte aufgepasst, konnte parieren (16.) Ein weiter Ball von Steinhart aus der eigenen Hälfte fand Neudecker, der wäre frei durch gewesen, doch die Kugel sprang ihm bei der Annahme zu weit vom Fuß, sodass Torhüter Nicolas klären konnte (18.). An eine scharfe Hereingabe von rechts durch Biankadi kam Lex im Vollsprint zwar noch dran, brachte den Ball aber aus zehn Metern nicht aufs Tor (21.). In der 24. Minute spielten die Löwen nach einem Steckpass von Risse auf Abseits, doch die Fahne von Linienrichter Julius Martenstein blieb unten. Hiller klärte zunächst mit weit ausgebreiteten Armen an der Strafraumgrenze die Situation gegen den frei vor ihm auftauchenden Amyn, die Kugel landete bei Seokju Hong, der aus 15 Metern halbrechts nur das Außennetz traf. Das war knapp! Fünf Minuten später musste Niklas Lang für seinen geschlagenen Keeper klären. Nach einer schönen Seitenverlagerung ließ Buballa auf der linken Seite mit einer Finte Hiller ins Leere laufen, indem er nach innen zog und mit rechts abschloss, doch der Löwen-Verteidiger stand im kurzen Eck, wehrte den Schuss ab (29.). Das Tor erzielte dann ausgerechnet Neudecker, der zuletzt in der Kritik stand. Mölders hatte abgelegt, Neudecker wurde im Zentrum nicht angegriffen, zog aus 20 Metern ab und traf ins linke Kreuzeck zum 1:0 (40.). Ab der 44. Minute waren die Löwen dann sogar ein Mann mehr auf dem Spielfeld. Rosssmann, der in der 40. Minute bereits Gelb gesehen hatte, brachte als letzter Mann Lex zu Fall, womit das Spiel für den Kölner vorzeitig beendet war. Kurz danach hätte Mölders eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen. Biankadi hatte von der rechten Grundlinie in den Rückraum gelegt, der Torjäger kam aus neun Metern unbedrängt zum Abschluss, schoss aber genau in die Arme von Nicolas (45.+1). Kurz danach war Pause.

Nach Wiederanpfiff tauchte Mölders im Strafraum auf, stolperte allerdings bei der Ballannahme und fiel in aussichtsreicher Position aufs Hinterteil. Die Fans nahmen ihm das nicht krumm, sondern skandierten aufmunternd seinen Namen (49.). In der 53. Minute musste Hiller sein ganzes Können aufbieten., als Jeremias Lorch ihn aus 23 Metern mit einem gefährlichen Schuss Richtung rechtes Kreuzeck prüfte. Nach einem Freistoß von Quirin Moll stand Steinhart im Rücken der Abwehr, legte den Ball auf Dressel im Zentrum ab. Der nahm aus 15 Metern Maß, traf ins rechte untere Eck zum 2:0 (55.). In der 57. Minute legte Lex eine Flanke per Kopf in den Fünfmeterraum auf Mölders, der aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Nicolas scheiterte (57.). Nach einem Risse-Eckball von rechts kommt der einlaufende Lorch zum Kopfball, setzt die Kugel aber knapp über die Querlatte (71.). In der 78. Minute kam der eingewechselte David Philipp aus 17 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel nur knapp neben den rechten Pfosten. Fast im Gegenzug scheiterte Neudecker nach schnellem Umschaltspiel mit seinem Schuss aus 15 Metern an Nicolas, der ihm entgegen gekommen war und somit geschickt den Winkel verkürzt hatte (79.). Zwei Minuten später war es der eingewechselte Erik Tallig. Der erste Schussversuch wurde geblockt, den zweiten setzte er knapp am langen Pfosten vorbei (81.). Die endgültige Entscheidung in der 82. Minute. Nach einer Ecke schloss Biankadi flach aus dem Rückraum ab. Der prallte wie eine Billard-Kugel an den Beinen der Gäste ab und landet unhaltbar zum 3:0 im Viktoria-Tor. Dann durfte auch noch der 17-jährige Nathan Wicht sein Drittliga-Debüt geben. Er kam für Moll in die Partie. Am Ende gewannen die Löwen mit dem gleichen Ergebnis, mit dem sie drei Tag zuvor noch verloren hatten. Das nennt man Wiedergutmachung.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 24.08.2021, 18.60 Uhr

1860 München – FC Viktoria Köln 3:0 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 19 Biankadi, 14 Dressel, 31 Neudecker, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (beide Tor) – 8 Tallig 11 Greilinger, 15 Bär, 16 Goden, 18 Knöferl, 23 Staude, 24 Wicht, 39 Morgalla.

VIK: 22 Nicolas (Tor) – 7 Handle, 3 Rossmann, 20 Berzel 15 Greger, 5 Buballa – 18 Klefisch, 4 Lorch – 31 Risse, 27 Amyn – 38 Hong.
Ersatz: 25 Bördner (Tor) – 6 Sontheimer 10 Philipp, 23 Fritz, 26 Vieting, 34 Hemcke, 35 Hompesch, 36 Altuntas, 37 May.

Wechsel: Staude für Lex (66.), Goden für Deichmann (66.), Tallig für Dressel (79.), Bär für Mölders (79.), Wicht für Moll (86.)– Philippp für Amyn (61.), Sontheimer für Klefisch (61.), Vieting für Hong (61.), May für Risse (74.), Fritz für Berzel (83.).

Tore: 1:0 Neudecker (40.), 2:0 Dressel (55.), 3:0 Biankadi (82.).
Gelbe Karten: Deichmann, Mölders – Klefisch, Berzel.
Gelb-Rote Karte: Rossmann (44.).
Zuschauer: 4.225 im Grünwalder Stadion.

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2499.htm

Höhepunkte:  https://www.facebook.com/watch/?v=572305143797892


4. Spieltag, 21.08.2021, 14.03 Uhr
1. FC Kaiserslautern – 1860 München 3:0 (2:0)

 

    TRINKPAUSE BRINGT BRUCH INS SPIEL: LÖWEN VERLIEREN 0:3 IN KAISERSLAUTERN.

Kein Durchkommen für Keanu Staude und Marcel Bär gegen die dichtgestaffelte Lauterer Abwehr. 

Die Löwen kassierten auf dem Betzenberg ihre erste Saisonniederlage. Dabei begann die Partie für das Team um Kapitän Sascha Mölders gut, aber die erste Trinkpause brachte ein Bruch ins Spiel der Sechzger. Kurz danach traf René Klingenburg zur Führung für den 1. FC Kaiserslautern (27.), Bereits sechs Minuten später erhöhte Muhammed Kiprit auf 2:0 (33.). In der Endphasse setzte Mike Wunderlich den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand (87.).

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner in Kaiserslautern auf Daniel Wein (Trainingsrückstand), Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Semi Belkahia (Kapselverletzung im Sprunggelenk) verzichten. Yannick Deichmann fehlte wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Türkgücü-Spiel. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Tim Linsbichler, Milos Cocic und Maxim Gresler. Sie sammelten zeitgleich in der U21 Spielpraxis. Erstmals im Profikader stand der noch 16-jährige Leandro Morgalla. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gab es gleich drei Veränderungen: Kevin Goden verteidigte für den gesperrten Deichmann, Erik Tallig und Kevin Staude rückten für Quirin Moll und Stefan Lex in die Startelf.

SPIELBERICHT Köllner moniert „viele einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung“.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Sascha Mölders steckte halblinks für Keanu Staude durcht, der scheiterte mit seinem Schrägschuss aus 14 Metern an Matheo Raab (4.). Im Gegenzug kamen die Pfälzer zu ihrer ersten Möglichkeit. Dominik Schad passte auf links zum gestarteten Kenny Prince Redondo, der legte flach quer in die Mitte auf Jean Zimmer, der aus kurzer Distanz den Ball nicht am glänzend reagierenden Marco Hiller vorbeibrachte (5.). In der 10. Minute die nächste Großchance für die Sechzger. Merveille Biankadi hatte für Mölders durchgesteckt, der kam mit der Fußspitze im Strafraum zum Abschluss, setzte die Kugel aber um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Der Löwen-Kapitän forderte Elfmeter, weil er von Schad umgegrätscht worden war. Auf der anderen Seite wurde eine Direktabnahme von Hikmet Ciftci aus 20 Metern sichere Beute von Hiller (12.). Ein Schuss von Erik Tallig nach einem Dribbling in der Mitte aus 18 Metern kam zu zentral auf Raab, der den Ball aufnehmen konnte (13.). Raab musste in der 17. Minute bei einem Löwen-Konter aus seinem Strafraum, um den Ball im letzten Moment vor Biankadi zu klären. In der 22. Minute schickte Dressel nach einer Balleroberung Phillipp Steinhart auf der linken Seite, dessen Hereingabe kam aber nicht bei dem in der Mitte lauernden Biankadi an, weil ein Lauterer dazwischen funkte (22.). Im Anschluss an die Trinkpause fiel die Pfälzer Führung. Nach einem Löwen-Einwurf kam Zimmer auf der rechten Seite an den Ball, konnte unbedrängt flanken. Im Zentrum nahm René Klingenburg die Hereingabe volley, versenkte sie unhaltbar für Hiller zum 1:0 (27.). Sechs Minuten später gar das 0:2 aus Löwen-Sicht. Klingenburg eroberte im Zentrum gegen Dressel mit einem klaren Foulspiel den Ball, Schiedsrichter Frank Willenborg ließ aber weiterspielen. Zimmer kam im Anschluss auf der rechten Seite an die Kugel, legte sie diagonal nach hinten ab, wo Muhammed Kiprit aus zehn Metern per Direktabnahme das 2:0 erzielte (33.). In der 42. Minute rutschte erneut eine Hereingabe durch Philipp Hercher von rechts durch, Niklas Lang schlug im Fünfmeterraum ein Luftloch, aber zum Glück für die Sechzger kam kein Lauterer an den Ball. Somit blieb es zur Pause beim Zwei-Tor-Rückstand für die Löwen.

Zur 2. Halbzeit nahm Michael Köllner gleich zwei Wechsel vor. Für Tallig und Staude brachte er Richy Neudecker und Stefan Lex, um die Offensive zu stärken. Dieser Schachzug ging zunächst auf. In der 52. Minute legte Bär auf Biankadi ab, der ging auf der rechten Seite fast bis zur Grundlinie, lupfte den Ball über Raab hinweg an den zweiten Pfosten, wo Phillipp Steinhart lauerte, aber die Hereingabe war zu hoch angesetzt, flog über den Linksverteidiger hinweg. Zwei Minuten später passte Neudecker auf den gestarteten Lex, der kurz vor dem Strafraum umgerissen wurde, doch Schiedsrichter Willenborg hatte erneut kein Foul gesehen (54.). Nach einem Ball in die Tiefe lief Redondo auf Hiller zu, Lang grätschte zwar, kam aber nicht an die Kugel. Der FCK-Stürmer kam zum Abschluss, scheiterte aber aus kurzer Distanz am 1860-Keeper (59.). Kurz danach verletzte sich Lang. Für den jungen Verteidiger ging’s nicht mehr weiter, für ihn kam Quirin Moll (61.). Eine Direktabnahme aus der Drehung von Mölders aus 14 Metern nach Flanke von rechts durch Kevin Goden aus 14 Metern kam genau auf den Körper von Raab, der dadurch keine Probleme mit dem Schuss hatte (65.). Kurz danach bekam der Löwen-Kapitän den Ellenbogen von Marvin Senger ins Gesicht, aber wieder hatte der Unparteiische nichts gesehen (66.). In der 72. Minute tauchte Bär frei vor Raab auf, lupfte den Ball über den FCK-Keeper, aber Boris Tomiak rettete vor der Linie für seinen geschlagenen Torhüter. Ein Missverständnis in der 1860-Deckung konnte Redondo zwei Minuten später nicht nutzen. Hiller war aus seinem Tor gekommen, Moll sah das nicht, legte die Kugel an ihm vorbei, Redondo setzte nach, traf aber mit seinem Schuss aus fünf Metern nur das Außennetz des leeren Tores (74.). Ein Freistoß von Neudecker aus dem Halbfeld ins Zentrum geriet zu kurz, aber der abgewehrte Ball landete bei Dressel, dessen Schuss aus 19 Metern ging knapp übers linke Kreuzeck (78.). Einen Schritt vor Mölders war Raab in der 85. Minute am Ball, als er an der Strafraumgrenze vor dem Löwen-Kapitän klärte. Den Schlusspunkt setzten die Pfälzer. Einen Freistoß von der linken Strafraumseite drehte Mike Wunderlich aufs kurze Eck, Hiller hatte sich auf eine Flanke konzentriert, kam nicht mehr an die Kugel (87.). In der 4. Minute der Nachspielzeit vergab Mölders den Ehrentreffer, als er alleine auf Raab zulief, aber nicht sonderlich platziert abschloss, so dass der Keeper den Schuss abwehren konnte. Diese Szene war symptomatisch für das gesamte Spiel der Sechzger, denen einfach die Qualität im Abschluss an diesem Nachmittag auf dem Betzenberg fehlte.

STENOGRAMM, 4. Spieltag, 21.08.2021, 14.03 Uhr

1. FC Kaiserslautern – 1860 München 3:0 (2:0)

FCK: 40 Raab (Tor) – 20 Schad, 3 Senger, 2 Tomiak, 23 Hercher – 6 Ciftci, 17 Klingenburg – 8 Zimmer, 28 Wunderlich, 11 Redondo – 9 Kiprit.
Ersatz: 31 Otto (Tor) – 4 Winkler, 16 Niehues, 19 Hanslik, 21 Zuck, 25 Stehle, 27 Gözütok, 32 Huth, 38 Gibs.

1860: 1 Hiller (Tor) – 16 Goden, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel, 8 Tallig – 19 Biankadi, 23 Staude – 9 Mölders, 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 7 Lex, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 24 Wicht, 28 Mannhardt, 31 Neudecker, 39 Morgalla.

Wechsel: Niehues für Ciftci (71.), Winkler für Senger (75.), Huth für Kiprit (75.), Hanslik für Wunderlich (90.), Stehle für Zimmer (90.) – Neudecker für Tallig (46.), Lex für Staude (46.), Moll für Lang (61.), Knöferl für Biankadi (81.).

Tore: 1:0 Klingenburg (27.), 2:0 Kiprit (33.), 3:0 Wunderlich (87.).
Gelbe Karten: Zimmer, Tomiak – Lang, Neudecker, Goden.
Zuschauer: 8.900 im Fritz-Walter-Stadion.
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Tim Kohnert (Ballenstedt).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2498.htm

Video vom gesamten Spiel:  https://www.ardmediathek.de/video/blickpunkt-sport/1-fc-kaiserslautern-1860-muenchen-in-voller-laenge/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2JmZmVjZmQ1LWMxY2YtNDc5ZC04MzYzLTE0ZGJhMTZhNGE3YQ/


3. Spieltag, 14.08.2021, 14.03 Uhr
1860 München – Türkgücü München 1:1 (0:0)

1:1: Löwen erkämpfen sich zu Zehnt noch einen Punkt gegen Türkgücü.

Geballte Erfahrung: Löwe Marcel Bär im Zweikampf mit dem Türkgücü-Kapitän Mergim Mavraj. 
 
Die Löwen verhinderten mit Glück und Geschick und einer großen Portion Leidenschaft die erste Saisonniederlage. Bei schwüler Hitze agierten sie nach der Gelb-Roten Karte in der 38. Minute nur noch zu Zehnt. Nach der Führung der Gäste durch Sercan Sararer (60.) und einigen Aluminiumtreffern schienen die Felle davon zu schwimmen, aber Sascha Mölders gelang noch der Ausgleich zum 1:1-Endstand gegen Türkgücü München (80.).

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner gegen Türkgücü auf Daniel Wein (Trainingsrückstand), Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Semi Belkahia (Kapselverletzung im Sprunggelenk) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Tim Linsbichler, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum Spiel im DFB-Pokal gab es keine Änderungen in der Startelf.

STIMMEN Köllner: „Wir sind heute über unser Grenzen gegangen!“

Spielverlauf: Riesenglück für die Löwen nach drei Minuten. Eine scharfe Hereingabe von der linken Grundlinie durch Sercan Sararer setzte Ex-Löwe Tim Rieder in vollem Tempo am langen Eck aus kurzer Distanz gegen den rechten Pfosten (4.). Wenig später schrammte Marco Hiller knapp an einer Roten Karte vorbei. Einen Pass in die Tiefe hatte er mit den Händen abgefangen, war dabei eindeutig außerhalb des Strafraums. Aber Schiedsrichter Daniel Schlager unterstellte ihm keine Absicht, beließ es beim gelben Karton (6.). Den anschließenden Freistoß aus 19 Metern setzte Albion Vrenezi knapp über die Querlatte (6.). Ein Freistoß aus dem linken Halbfeld, von Moritz Kuhn scharf vors Tor getreten, ging zunächst an Freund und Feind vorbei, Eric Hottmann brachte den Scheitel dazwischen, Paterson Chato den Fuß, ehe der Ball den rechten Pfosten touchierte (9.). In der 13. Minute sprintete Merveille Biankadi die linke Außenbahn entlang, kam bis zur Grundlinie, sein Pass landete im Rücken von Marcel Bär am langen Eck, der die Hereingabe dadurch nicht kontrolliert aufs Tor brachte. Nach einer Linksflanke kam plötzlich Bär aus 13 Metern zum Schuss, doch Mavraj stand ihm im Wege, blockte den Abschluss (16.). Im Anschluss an einen Freistoß von Phillipp Steinhart aus dem rechten Halbfeld stieg Niklas Lang am höchsten, köpfte aus 14 Metern die Kugel hoch aufs lange Eck. Diese senkte sich zwar gefährlich, leider aber nicht ins Tor (19.). Dennis Dressel schickte in der 21. Minute Stefan Lex auf der linken Außenbahn auf die Reise, dessen Hereingabe am langen Eck verpasste Bär gestört von Moritz Römling am langen Eck nur knapp. Der Löwe monierte sogar Foulspiel, aber Schlager ließ weiterspielen. Nach einem Katastrophenfehler von Filip Kusic auf der linken Seite war die komplette Flanke frei. Bär wollte auf den mitgelaufenen Sascha Mölders quer legen, aber der Pass war zu ungenau, so dass Chato dazwischen grätschen konnte, die Situation in höchster Not entschärfte (30.). Wenig später war es Rieder auf der anderen Seite, der quer auf den mitgelaufenen Albion Vrenezi legte, doch der war im Fünfmeterraum bereits einen Tick zu weit am Tor, bekam den Pass in den Rücken (32.). In der 38. Minute sah Deichmann, der schon wegen eines Handspiels Gelb vorbelastet war, die Gelb-Rote Karte, nachdem er sich vorm linken Strafraumeck verschätzt und Römling zu Fall gebracht hatte. Eine harte, aber korrekte Entscheidung! Fast im Gegenzug brachte Chato als letzter Mann Lex im Strafraum zu Fall, trotz massiver Proteste der Sechzger ließ der Unparteiische weiterspielen. So blieb es torlos bis zur Pause. Sechzig war sehr schlecht in die Partie gekommen, übernahm aber nach einer Viertelstunde die Kontrolle, ehe der Platzverweis von Deichmann die Statik erneut komplett veränderte.

Die Sechzger mit der ersten guten Möglichkeit in der 2. Halbzeit. Lex hatte auf Mölders halbrechts abgelegt, der zog nach innen, schloss mit links aus 14 Metern ab, doch ein Türkgücü-Spieler brachte den Fuß dazwischen (49.). Was für ein Glück zwei Minuten später. Eine Flanke von rechts durch Vrenezi passierte den Fünfmeterraum, aber der völlig freistehende Eric Hottmann am zweiten Pfosten war vollkommen überrascht, rutschte auch noch aus, so dass Hiller die Situation bereinigen konnte (51.). Kurz nach einem dreifach Wechsel der Gäste flankte Verenzi von rechts über die Abwehr, Sararer halblinks nahm den Ball aus 14 Metern volley aus der Luft, versenkte ihn im langen Eck zum 1:0 (60.). Beinahe hätten die Löwen den Rückstand nur wenig später gekontert, als Lex frei vor René Vollath auftauchte, aber den Ball mit dem Außenrist nicht am Keeper vorbeibrachte (62.). Die anschließende Ecke von rechts landete bei Niklas Lang , doch der köpfte genau in die Arme von Vollath (63.). In der 68. Minute verweigerte Schlager erneut den Löwen einen Elfmeter, als Mölders im Strafraum zu Fall kam. Eine Hereingabe von links durch Ex-Löwe Sebastian Hertner setzte Petar Sliskovic am Fünfmeterraum freistehend über das 1860-Tor (69.). In der 73. Minute rettete der rechte Pfosten für den geschlagenen Hiller. Nach einer Hereingabe von rechts durch Verenzi kam Sararer aus kurzer Distanz zum Schuss, scheiterte aber am Aluminium, der Nachschuss von Andrew Irving wurde auf der Torlinie geblockt. Auch vier Minuten später war es die Unterkante der Latte, die bei einem Schuss von Verenzi halbrechts aus fünf Metern rettete (77.). Besser machten es die Löwen. Auf Zuspiel des eingewechselten Keanu Staude erzielte Dennis Dressel mit einem strammen Schuss ins rechte untere Eck, den Mölders mit der Fußspitze noch abfälschte (80.). Beide Teams drängten in der Schlussphase auf die Entscheidung, aber ein Lucky Punch gelang nicht mehr.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 14.08.2021, 14.03 Uhr

1860 München – Türkgücü München 1:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll, 14 Dressel – 19 Biankadi, 7 Lex – 9 Mölders, 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig 11 Greilinger, 16 Goden, 18 Knöferl, 23 Staude, 24 Wicht, 28 Mannhardt, 31 Neudecker.

TGM: 1 Vollath (Tor) – 36 Kusic, 5 Mavraj, 15 Chato – 3 Römling, 6 Irving, 17 Rieder, 23 Kuhn – 9 Vrenezi, 24 Hottmann, 10 Sararer.
Ersatz: 26 Flückiger (Tor) – 7 Mickels, 8 Tosun, 13 Sorge, 19 Hertner, 20 Türpitz, 22 Karweina, 25 Sliskovic, 37 Gorzel.

Wechsel: Goden für Moll (40.), Staude für Lex (77.), Tallig für Mölders (85.) – Sliskovic für Hottmann (59.), Hertner für Römling (59.), Türpitz für Kuhn (59.), Mickels für Sararer (84.), Karweina für Vrenezi (84.).

Tore: 0:1 Sararer (60.), 1:1 Mölders (80.).
Gelbe Karten: Hiller, Beer, Steinhart – Chato, Mavraj, Hertner, Kusic.
Gelb-Rote Karte: Deichmann (38.)
Zuschauer: 4.225 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim); Assistenten: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main), Felix Prigan (Deizisau).

Video:  https://www.ardmediathek.de/video/blickpunkt-sport/muenchner-stadtderby-in-der-3-liga/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2MzNTkxZjM5LWVlODMtNGQxYS1iNjVlLTkxNTY0NTczN2E1ZA/

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2495.htm


2. Spieltag, 31.07.2021, 14 Uhr
SV Wehen Wiesbaden – 1860 München 0:0

Löwen weiter ohne Gegentor: 0:0 beim SV Wehen Wiesbaden.

Löwen-Kapitän Sascha Mölders im Laufduell mit seinem Gegenspieler Florian Carstens. 
 
Die Löwen erkämpften sich beim SV Wehen Wiesbaden beim 0:0 einen Punkt. Während die 1. Halbzeit an die Hessen ging, steigerte sich der TSV 1860 nach der Pause und kam zu Chancen. Am Ende rettete Tom Kretzschmar mit einigen Paraden bei Kontern der Gastgeber das Unentschieden.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner in Wiesbaden auf Daniel Wein (Trainingsrückstand), Marius Willsch (Schambeinentzündung), Semi Belkahia (Kapselverletzung im Sprunggelenk) und Milos Cocic (Trainingsrückstand) verzichten. Marco Hiller fehlte nochmals wegen seiner Roten Karte aus dem letzten Spiel der Vorsaison. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften Johann Ngounou Djayo, Tim Linsbichler und Maxim Gresler. Im Vergleich zum Saisonauftakt gab es nur einen Wechsel, der aufgrund der Verletzung von Belkahia möglich wurde: Für ihn rückte Niklas Lang in die Innenverteidigung.

STIMMEN Köllner: „Der Punkt ist ein Ergebnis der Fanarbeit auf den Rängen!“

Spielverlauf: Die Brita-Arena war schon vorm Anpfiff fest in Sechzger-Hand. Es war keine Minute gespielt, da hatten die Löwen bereits die erste Chance. Merveille Biankadi kam auf der rechten Seite bis zur Grundlinie, er passte zurück an die Strafraumkante auf Erik Tallig, dessen 14-Meter-Schuss jedoch von Sascha Mockenhaupt im letzten Moment geblockt wurde (1.). Auf der anderen Seite verschätzte sich Niklas Lang bei einem Steilpass auf Hakan Gustaf Nilsson, konnte aber im Strafraum im zweiten Versuch gegen den Stürmer der Hessen klären (5.). In der 11 Minute war es Stephan Salger nach einer Kopfballverlängerung von Nilsson, der Kevin Lankfords Abschluss im letzten Moment zur Ecke weggrätschte. Die rutschte von rechts durch, die Kugel fiel Lankford vor die Füße, doch der war zu überrascht, brachte sie aus kurzer Distanz nicht aufs Tor (11). Kurz danach konterte Wiesbaden über rechts, Thijmen Goppel legte von der Grundlinie nach hinten ab, wo Yannick Deichmann am Elfmeterpunkt einen Tick schneller als Gegenspieler Lankford war (12.). Nach einem Ballverlust von Biankadi in der gegnerischen Hälfte konterten die Gastgeber, aber Tom Kretschmar kam aus seinem Strafraum, klärte den langen Ball vor Goppel ins Seiten-Aus (21.). In der 25. Minute hatte Mehmet Kurt für Wiesbaden die Riesenchance zur Führung. Einen Einwurf von links verlängerte Nilsson mit dem Kopf, Kurt kam am Torraum zum Abschluss, aber mehrere Löwen warfen sich in den Schuss, blockten ihn. Drei Minuten später zog Goppel aus 25 Metern mit links ab, doch die Kugel kam genau auf Kretzschmar, der sie ohne Mühe herunterpflückte (28.). In der 34. Minute musste Salger im Strafraum gegen Florian Carstens klären, der alleine mit Tempo auf ihn zugelaufen war. Dier Löwen konnten sich in dieser Phase kaum vom Druck der Gastgeber befreien. Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke kam Ex-Löwe Emanuel Taffertshofer im Rückraum zum Abschluss, setzte die Kugel aber links am 1860-Tor vorbei (39.). Kurz danach rutschte eine Hereingabe von Goppel durch, Sascha Mockenhaupt versuchte es aus vier Metern mit der Hacke, doch der Ball wurde ins Tor-Aus abgefälscht (41.). Nach Zuspiel von Mockenhaupt kam Lankford im Zentrum aus 15 Metern zum Schuss, doch Kretzschmar boxte den Ball mit einem Reflex über die Latte (45.). Damit ging es torlos in die Pause.

Löwen-Coach Michael Köllner wechselte gleich zwei Mal, um mehr Zugriff im Mittelfeld zu bekommen. Für Erik Tallig und Richy Neudecker kamen Dennis Dressel und Stefan Lex. Und bereits in der 49. Minute hatte Sascha Mölders die Führung auf dem Fuß. Lex legte auf ihn ab, der Linksschuss des Torjägers aus 19 Metern ging knapp übers linke Kreuzeck. Sechs Minuten später eroberte Mölders den Ball im Aufbau von Wiesbaden, sein pass in die Tiefe auf Lex grätschte Carstens in höchster Not weg (55.). Sekunden nach seiner Einwechslung hatte Johannes Wurtz das 1:0 auf dem Fuß. Nach Goppels flacher Hereingabe von rechts konnte, Deichmann den Wiesbadener Angreifer entscheidend beim Abschluss aus sechs Metern stören (61.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Lex verpassten Marcel Bär und Mölders nur knapp am Fünfmeterraum (65.). In der 70. Minute blieb Kretzschmar im Eins-gegen-Eins Sieger gegen Goppel, der nach Zuspiel von Wurtz halbrechts im Strafraum frei vor dem Löwen-Keeper aufgetaucht war. Eine Hereingabe von rechts durch Lex klärte Mockenhaupt in der 85. Minute vor Mölders ins Seiten-Aus. Beide Teams drängten in der Schlussphase auf den Lucky Punch. Kurz vor dem Ende verhalf Köllner Kevin Goden zu seinem Debüt für die Löwen. In der 90. Minute tauchte Maximilian Thiel halblinks frei vor Kretzschmar auf, wieder brachte der Keeper die Hand dazwischen, der Ball trudelte Richtung Torlinie, wo Salger klärte (90.). Kurz danach kam Goppel auf der rechten Seite zum Flanken, Dominik Prokop konnte – zum Glück für die Löwen – die Kugel am Fünfmeterraum nicht kontrolliert aufs Tor bringen (90.+2). Einen Freistoß von Staude aus dem rechten Halbfeld köpfte Wurtz am zweiten Pfosten ins eigene Tor-Aus. Nach der anschließenden Ecke wurde Mölders beim Abschluss geblockt (90.+3). Somit blieb es beim 0:0.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 31.07.2021, 14 Uhr

SV Wehen Wiesbaden – 1860 München 0:0

WIE: 16 Stritzel (Tor) – 4 Mockenhaupt, 17 Carstens, 3 Gürleyen – 6 Fechner, 5 Taffertshofer, 11 Kurt, 27 Rieble – 9 Goppel, 28 Lankford – 29 Nilsson
Ersatz: 1 Boss (Tor) – 8 Wurtz, 15 Stanic, 18 Lais, 19 Jacobsen, 22 Thiel, 24 Prokop, 25 Kempe, 40 Farouk.

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart –19 Biankadi, 5 Moll, 31 Neudecker, 8 Tallig – 9 Mölders, 15 Bär.
Ersatz: 12 Szekely (Tor) – 7 Lex, 11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Goden, 18 Knöferl, 23 Staude, 24 Wicht, 28 Mannhardt.

Wechsel: Wurtz für Lankford (60.), Prokop für Nilsson (79.), Thiel für Carstens (80.), Stanic für Fechner (87.) – Dressel für Tallig (46.), Lex für Neudecker (46.), Staude für Biankadi (82.), Goden für Bär (87.).

Tore: –.
Gelbe Karten: – Salger.
Zuschauer: 2.712 in der Brita-Arena..
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Simon Marx (Großwelzheim), Tobias Wittmann (Wendelskirchen).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2492.htm

Höhepunkte anschauen: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga3/video--liga-loewen-keeper-kretzschmar-sichert-punkt-gegen-wiesbaden-100.html


1. Spieltag, 24.07.2021, 14.03 Uhr
1860 München – FC Würzburger Kickers 1:0 (1:0)

Perfekter Saisonstart: Löwen besiegen Würzburg mit 1:0.

Neuzugang Marcel Bär brachte die Löwen in der 11. Minute gegen die Würzburger Kickers in Führung. 
 
Die Löwen starten erfolgreich in die Saison 2021/2022 mit einem 1:0-Sieg über Zweitliga-Absteiger FC Würzburger Kickers. Das „Tor des Tages“ erzielte Neuzugang Marcel Bär bereits in der 11. Minute.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner zum Saisonauftakt auf Daniel Wein (Achillessehnenreizung), Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Milos Cocic (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Marco Hiller fehlte wegen seiner Rote4n Karte aus dem letzten Spiel der Vorsaison. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften Johann Ngounou Djayo, Tim Linsbichler, Nathan Wicht und Maxim Gresler.

STIMMEN ZUM SPIEL Köllner: „Die Zuschauer haben ein Riesenspektakel gemacht!“

Spielverlauf: Direkt nach Anpfiff wurde in einer Schweigeminute den Opfern der Unwetterkatastrophe und des Attentats am Olympia-Einkaufszentrum in München vor fünf Jahren gedacht. Die Löwen versuchten, wie von Trainer Michael Köllner gefordert, sofort die Würzburger unter Druck zu setzen. Einen langen Ball aus der eigenen Hälfte verpasste Sascha Mölders knapp (4.). In der 8. Minute hatten plötzlich die Gäste die Riesenchance zur Führung, als Ex-Löwe Moritz Heinrich alleine auf Tom Kretschmar zulief. Der Keeper blieb cool, wehrte Heinrichs Schuss an der Strafraumgrenze mit dem Fuß ab. Das Tor fiel drei Minuten später auf der anderen Seite. Die Löwen eroberten im Aufbau der Würzburger den Ball, Erik Tallig spielte sofort tief auf Marcel Bär, den Gegenspieler Lars Dietz nicht mehr einholen konnte, alleine vor Hendrik Bonmann behielt er die Nerven, traf aus 16 Metern zum 1:0 ins linke untere Eck (11.). Nach einem Pass in die Tiefe kam Mölders im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss wurde von Leon Schneider jedoch geblockt. Die Kugel fiel Merveille Biankadi vor die Füße. Aus rund 18 Metern in zentraler Position zog er ab, doch Bonmann war zur Stelle, holte den halbhohen Schuss aus dem linken Eck (24.). In der 30. Minute prüfte Christian Strohdiek mit einem Schuss aus fast 40 Metern Kretzschmar, der den Ball über die Latte boxte. Aus dieser Szene resultierten drei Eckbälle für die Mainfranken, die aber von den Löwen souverän verteidigt wurden. Erneut tauchte Bär in der 37. Minute frei vor Bonmann auf. Der Konter nahm seinen Ausgangspunkt am eigenen Sechzehnmeterraum. Tallig hatte auf Biankadi gepasst, der trug den Ball nach vorne, spielte halblinks in den Lauf von Bär, aber etwas zu sehr in den Rücken. Der Stürmer konnte die Kugel zwar mitnehmen, hatte aber nicht mehr genug Zeit, um sie platziert am FWK-Keeper vorbeizuschieben. In der 40. Minute setzte sich Mölders robust im Strafraum durch und legte zurück auf Tallig. Dessen Zwölf-Meter-Schuss wurde aber noch entscheidend geblockt, so dass Bonmann wenig Mühe damit hatte. Kurz vor der Pause musste Semi Belkahia verletzt vom Platz. Er war bei einem Kopfballduell mit Maximilian Breuning umgeknickt. Für ihn kam Niklas Lang ins Spiel. Kurz danach Schickte Schiedsrichter Franz Bokop die beiden Teams in die Kabine.

Kurz nach Anpfiff kam Biankadi nach einem Flachpass von links durch Phillipp Steinhart halblinks im Strafraum an dem Ball, sein Schuss aus elf Metern kam aber genau auf den Körper von Bonmann, der damit keine großen Probleme hatte (47.). In der 53. Minute forderten die Löwen vehement Elfmeter. Biankadi hatte sich im Strafraum gegen Leon Schneider durchgesetzt, kam anschließend zu Fall, aber Schiri Bokop ließ weiterspielen, sehr zum Unmut der Westkurve. Eine klare Fehlentscheidung, wie die TV-Bilder zeigten. Auf der anderen Seite kam Dominik Meisel aus 19 Metern nach einem Zuspiel von Marvin Pourie zum Abschluss, zielte aber deutlich übers Löwen-Tor (56.). Nach Biankadi-Zuspiel kam Steinhart halblinks im Strafraum zum Abschluss, hatte aber den Ball auf seinem schwächeren Fuß und schoss aus 13 Metern rechts vorbei (61.). In der 70. Minute gab der hilflos wirkende Unparteiische plötzlich indirekten Freistoß am Münchner Fünfmeterraum für Würzburg. Angeblich hatte Kretzschmar beim Abstoß den Ball zweimal mit der Hand berührt. Zu allem Überfluss sprühte er noch eine Linie auf die Torlinie, um den Abstand der Mauer zu signalisieren. Pourie legte die Kugel quer auf Strohdiek, der halbrechts aus acht Metern die Kugel neben den kurzen Pfosten (72.). Drei Minuten später verweigerte Bokop den Löwen den nächsten Strafstoß, als Ryan-Segon Adigo Biankadi im Strafraum umstieß (75.). Die Partie stand auf Messers Schneide. Würzburg hatte offensiv gewechselt, die Löwen verlagerten sich aufs Kontern. Nach einem Pass in die Tiefe leif Pourie plötzlich frei Richtung Tor, doch Niklas Lang und Quirin Moll stellten den FWK-Stürmer, der auch mal für die Löwen gespielt hatte, klärten im Sechzehnmeterraum die Situation (87.). Schon in der 90. Minute ging Bonmann bei einem Würzburger Freistoß mit vor. Eine Minute später der nächste Standard, auch mit dem Keeper im gegnerischen Strafraum. Die Freistoßflanke von Fanol Perdedaj köpfte Pourie aber übers 1860-Tort (90.+1).

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 24.07.2021, 14.03 Uhr

1860 München – FC Würzburger Kickers 1:0 (1:0)

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig – 9 Mölders, 15 Bär.
Ersatz: 12 Szekely (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Goden, 18 Knöferl, 23 Staude, 228 Mannhardt.

FWK: 1 Bonmann (Tor) – 4 Dietz, 32 Strohdiek, 5 Schneider – 2 Waidner, 29 Kopacz, 25 Meisel, 20 Perdedaj, 38 Herrmann – 10 M. Breunig, 21 Heinrich.
Ersatz: 24 Richter (Tor) – 3 Hoffmann, 6 Kraulich, 9 Pourie, 11 Sané, 14 L. Breunig, 17 Atmaca, 26 Lungwitz, 37 Adigo.

Wechsel: Lang für Belkahia (45.+1), Dressel für Neudecker (68.), Staude für Tallig (68.), Lex für Bär (88.) – Pourie für Kopacz (46.), Sané für M. Breunig (65.), Adigo für Waidner (65.), Lungwitz für Herrmann (81.), Atmaca für Heinrich (81.).

Tor: 1:0 Bär (11.).
Gelbe Karten: Lex – Schneider, Dietz, Heinrich, Strohdieck, Meisel.
Zuschauer: 3.736 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta); Assistenten: Timo Daniel (Vechta), Felix Bickel (Wolfsburg).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2490.htm

Highlights oder das kpl. Spiel: https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-tsv-1860-schlaegt-wuerzburg-zum-auftakt,Se5Cppt