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Spielberichte Test-Pokalspiele 2020/21
 

DFB-Pokal 1. Runde, 12.09.2020, 15.30 Uhr
1860 München – SG Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0)

DFB-Pokal: Unglückliches Löwen-Aus nach hartem Kampf.

Bereits in der 6. Minute scheiterte Fabian Greilinger im Eins-gegen-Eins an Nationalkeeper Kevin Trapp. 

Erhobenen Hauptes schieden die Löwen in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt aus. Nach dominant geführten ersten 45 Minuten der Sechzger erhöhten die Hessen nach der Pause die Schlagzahl, gingen durch André Silva (51.) und Bast Dost (56.) mit 2:0 in Führung. Ein verwandelter Foulelfmeter von Phillipp Steinhart machte es nochmals spannend (78.). Mehr als der Anschlusstreffer sprang aber nicht heraus.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Erstrundenspiel des DFB-Pokals auf Ahanna Agbowo (Mittelhand-OP) verzichten. Erstmals standen die beiden Neuzugänge Stephan Salger, der von Beginn an spielte, und Richard Neudecker im Kader. Nicht unter die 20, die im DFB-Pokal spielberechtigt sind, schafften es Torhüter György Szekely, Milos Cocic und Maxim Gresler.

PK im Facebook-Live-Video >>

Spielverlauf: Gleich in der ersten Minute kam Dennis Dressel nach Zuspiel von Sascha Mölders aus der Distanz zum Abschluss, der Ball ging aber deutlich am Tor von Kevin Trapp vorbei (1.). Zwei Minuten später flankte Quirin Moll von links, Stefan Lex war zwar mit dem Kopf dran, konnte die Kugel aber nicht auf den Kasten drücken (3.). In der 6. Minute wurde es gleich zweimal für Trapp gefährlich. Erst musste er gegen Fabian Greilinger nach einem weiten Ball im Eins-gegen-Eins im Strafraum klären. Kurz danach kam Lex über halblinks auf ihn zu, suchte aber nicht den Abschluss, sondern Mölders in der Mitte, den er aber mit seinem Pass knapp verfehlte. Nach einem Zuspiel von Lex setzte sich Mölders im Halbfeld zunächst gegen den orientierungslosen Martin Hinteregger durch, am Ende fehlte ihm aber die Geschwindigkeit, um den nachsetzenden Österreicher abhängen zu können, so dass dieser an der Strafraumkante klären konnte (14.). Erstmals richtig gefährlich wurden die Hessen in der 18. Minute, als ein Schuss von Dominik Kohr aus 20 Metern gegen den rechten Außenpfosten des 1860-Tores knallte. Kurz danach konnte sich Moll gegen André Silva nur mit einem Foul vier Meter vor dem Strafraum helfen (19.). Den fälligen Freistoß setzte Hinteregger jedoch in die Löwen-Mauer (20.). Eine gefühlvolle Flanke durch Lex von links köpfte Mölders in der 23. Minute halbrechts aus zwölf Metern in hohem Bogen über Trapp hinweg, die Kugel landete aber am linken Pfosten, prallte zum verdutzten Dressel, der sie aber nicht unter Kontrolle brachte. Damit war die Partie auch von den Aluminiumtreffer wieder ausgeglichen. Eine scharfe Flanke von Phillipp Steinhart verpasste Mölders in der Mitte aus sieben Metern per Kopf nur knapp (26.). Ein weiter Schlag von Steinhart ging über Greilinger hinweg. Der Stürmer setzte nach, brachte aber am Fünfmeterraum nicht mehr den Fuß dran. So konnte Trapp den Ball aufnehmen (28.). Nach einem Steilpass von Dressel lief Greilinger halbrechts Evan Obite Ndicka auf und davon, aber anstatt mit seinem schwächeren rechten Fuß im Strafraum zu schießen, zögerte er den Abschluss hinaus, so dass Hinteregger im letzten Moment noch klären konnte (34.). Im Anschluss an einen schnell von Dressel ausgeführten Freistoß nahm Mölders die Kugel direkt aus 24 Metern, traf sie aber nicht richtig, wodurch sie genau in den Armen von Trapp landete (39.). Kurz danach setzte Mölders aus halbrechter Position einen 15-Meter-Drehschuss knapp am langen Pfosten vorbei (40.). So blieb es beim 0:0. Für den Bundesligisten ein äußerst schmeichelhaftes Ergebnis!

STIMMEN Löwen-Ärger über Pokal-Aus: „Es wäre mehr drin gewesen!“

Die Frankfurter versuchten zu Beginn der 2. Halbzeit, die Schlagzahl zu erhöhen. Bei einem Konter wurde Silvas Schuss von der Strafraumkante noch entscheidend geblockt, Marco Hiller konnte zugreifen (49.). Zwei Minuten später war es passiert. Eine Rechtsflanke von Dominik Kohr Richtung zweiten Pfosten in den Rücken der Löwen-Abwehr landete genau beim bis dahin blassen Bas Dost. Mit viel Gefühl legte er die Kugel quer auf Silva, der aus sechs Metern nur noch zum 1:0 einnicken musste (51.). Fünf Minuten später erhöhte Dost per Kopfball zum 2:0 (56.). Daichi Kamada hatte auf der rechten Seite perfekt für den nicht im Abseits stehenden Silva durchgesteckt. Der Portugiese blickte rechts am Strafraum kurz hoch und flankte ins Zentrum, wo Dost perfekt zwischen drei Gegenspieler eingelaufen war und aus nächster Nähe vollendete. In der 64. Minute wurde der Anschlusstreffer von Mölders nicht anerkannt. Linienrichter Robert Wessel sah den Löwen-Stürmer bei der Ballannahme im Abseits. Eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder bestätigten! Kurz danach kam Moll nach Linksflanke des eingewechselten Richy Neudeckers zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus acht Metern knapp neben den rechten Pfosten (65.). Im Anschluss an eine Rechtsecke von Moll stieg Mölders am Fünfmeterraum am höchsten, konnte die Kugel aber nicht auf das Tor drücken (69.). Die Sechzger waren jetzt wieder besser im Spiel, versäumten es aber, ihre Chancen in Tore umzumünzen. Da war die Eintracht wesentlich effektiver! Eine Rechtsflanke von Sebastian Rohde setzte der eingelaufene Kamada knapp über den Querbalken (72.). Einen 22-Meter-Freistoß aus zentraler Position setzte der eingewechselte Daniel Wein nur um Zentimeter über die Querstange des Frankfurter Tors (75.). Drei Minuten später holte Trapp 1860-Stürmer Lex nach einem Chipp-Ball von Mölders im Strafraum von den Beinen, Schiedsrichter Martin Petersen zeigte sofort auf den Punkt. Steinhart lief an, verlud Trapp und traf zum 1:2 ins rechte untere Eck (78.). In der 81. Minute war Lex alleine Richtung Frankfurter Tor unterwegs, aber Schiri Petersen hatte ein Foul des Erdingers gegen Hinteregger gesehen, pfiff ihn sehr zum Leidwesen der Sechzger zurück. Vier Minuten später prüfte David Abraham seinen eigenen Torwart, als er Mölders im Rücken die Kugel aufs eigene Tor flankte, Trapp aber die Rückgabe mit einem Reflex aus dem kurzen Eck kratzte (85.). Auf der andren Seite traf Silva frei vor Hiller nur das rechte Außennetz (88.). Kurz danach blieb der Sechzger Torwart auch im Eins-gegen-Eins gegen den Portugiesen der Sieger (89.). Die Löwen versuchten bis zum Schluss alles, den Ausgleich zu erzielen, es gelang leider nicht. Erhobenen Hauptes schieden die Löwen Damit aus dem DFB-Pokal aus, boten dem Erstligisten einen harten Kampf und waren die meiste Zeit das bessere Team.

STENOGRAMM, DFB-Pokal 1. Runde, 12.09.2020, 15.30 Uhr

1860 München – SG Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann, 14 Dressel – 8 Tallig, 11 Greilinger, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 17 Wein, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 31 Neudecker, 33 Klassen.

SGE: 1 Trapp (Tor) – 19 Abraham, 13 Hinteregger, 2 Ndicka – 28 Kohr, 17 Rode – 24 da Costa, 15 Kamada, 11 Zuber – 9 Dost, 33 Silva.
Ersatz: 32 Rönnow (Tor) –3 Ilsanker, 8 Sow, 18 Toure, 20 Hasebe, 22 Chandler, 27 Barkok, 35 Tuta, 39 Paciencia.

Wechsel: Neudecker für Greilinger (60.), Wein für Erdmann (60.) – Hasebe für Zuber (72.), Chandler für Rode (72.), Ilsanker für Kohr (79.), Barkok für Kamada (80.).

Tore: 0:1 Silva (51.), 0:2 Dost (56.), 1:2 Steinhart (78., Foulelfmeter).
Gelbe Karte: Moll, Wein – Abraham.
Zuschauer: 0 Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Robert Wessel (Berlin), Jochen Gschwendtner (Eggenfelden); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2414.htm
Video der Höhepunkte:  https://youtu.be/35-vcWfv5Dk
 


Toto-Pokal-Finale, 05.09.2020, 14 Uhr
1860 München – FC Würzburger Kickers 5:2 n.E. (1:1)

Löwen feiern Toto-Pokal-Sieg gegen Würzburg nach Elfmeterschießen.

Elfmeterkiller Marco Hiller: Zum dritten Mal im diesjährigen Wettbewerb entscheidet der Keeper das Elfmeterschießen. 

Der TSV 1860 München hat den Toto-Pokal 2020 gegen die Würzburger Kickers gewonnen. In einem ausgeglichenen und hochklassigen Spiel erzielte Ex-Löwe Arne Feick per 20-Meter-Freistoß in der 58. Minute die Führung für die Gäste, Fabian Greilinger glich in der 90. Minute aus. Im Elfmeterschießen parierte Marco Hiller zwei von drei Strafstößen , womit die Löwen am Ende mit 5:2 n.E. die Oberhand behielten.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Toto-Pokal-Finale auf Ahanna Agbowo (Mittelhandbruch) sowie Stephan Salger und Richard Neudecker, die noch keine Spielberechtigung für den BFV-Wettbewerb hatten, verzichten. Nicht den Sprung in den Kader schafften György Szekely als dritter Torwart sowie Milos Cocic und Maxim Gresler.

STIMMEN Köllner: „Wir hatten hinten raus mehr Körner!“

Spielverlauf: Den ersten Abschluss hatten die Löwen durch Sascha Mölders in der 3. Minute. Sein Kopfball aus zehn Metern nach Flanke von links durch Phillipp Steinhart ging aber deutlich am Würzburger Tor vorbei. Auf der anderen Seite verpasste Leroy Kwadwo eine Freistoßflanke von rechts durch Robert Herrmann am Torraum nur knapp, sodass Marco Hiller den Ball aufnehmen konnte (5.). Ansonsten begannen beide Teams sehr aggressiv, kämpften um jeden Ball. Ein richtiger Pokalfight! Nach einem Abstimmungsproblem zwischen Dennis Erdmann und Niklas Lang tauchte Dominic Baumann frei vor Hiller auf, der Löwen-Keeper machte sich breit, wehrte den Schuss aus 13 Metern mit dem Fuß ab (11.). Auf der anderen Seite nutzte bei einem weiten Pass Mölders eine Unsicherheit von FWK-Kapitän Daniel Hägele, der den Ball passieren ließ, wodurch der Torjäger frei vor Torhüter Fabian Giefer stand, aber sein Abschluss war zu schwach und überhastet, landete genau in Giefers Armen (12.). In der 23. Minute konterten die Löwen in Überzahl, doch der Pass von Erik Tallig auf Stefan Lex landete in der gegnerischen Hälfte genau in den Beinen von Kwadwo, der das Zuspiel erahnt hatte. Schade, da wäre mehr drin gewesen! Glück hatten die Löwen im Anschluss an eine Ecke, als Hiller den Ball genau vor die Füße von Herrmann faustete. Der nahm die Kugel halblinks aus 13 Metern direkt, aber der 1860-Keeper brachte blitzschnell die Faust nach oben, lenkte den Schuss über die Querlatte (32.). Kurz danach verlängerte Baumann eine Linksflanke des Ex-Löwen Arne Feick am Elfmeterpunkt mit dem Kopf, der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei (33.). Eine Minute später setzte sich Dennis Dressel gegen Hägele im Zweikampf durch, obwohl der ihn mit unlauteren Mitteln bearbeitete. Sein Schuss im Strafraum landete aber genau auf Giefer, der zur Ecke abwehren konnte (34.). In der 40. Minute erlief Lex ein Zuspiel von Dressel, Hägele traf ihn im Strafraum beim Klärungsversuch am Fuß, aber der Löwe versuchte den Ball zu erreichen. Wäre er gefallen, hätte Schiedsrichter Patrick Hanslbauer wohl Elfmeter pfeifen müssen! Kurz danach nahm Baumann auf der rechten Seite einen hohen Ball mit der Brust mit, überlief dadurch Steinhart. Sein Rechtsschuss ging aber deutlich links am Tor vorbei (42.). Aber auch die Würzburger hatten Glück. Ein schnell, aber korrekt ausgeführter Freistoß am eigenen Strafraum landete genau in den Beinen von Tallig, doch aus unerklärlichem Grund pfiff der Unparteiische die Situation zurück, ließ den Freistoß wiederholen (45.). Damit ging es torlos in die Pause.

Die 2. Halbzeit eröffnete Mölders mit einem Distanzschuss, der aber deutlich übers FWK-Tor ging (47.). Fünf Minuten später scheiterte Dressel aus 22 Metern, Giefer musste sich aber strecken, um die Kugel aus dem linken unteren Eck zu holen (52.). Ein von Steinhart links in die Tiefe gespielter Freistoß, nahm Mölders direkt aus der Drehung, sein Flachschuss aus 16 Meter wurde aber sichere Beute von Giefer (55.). Nach einem Foul von Erdmann vier Meter vor dem Strafraum in zentraler Position trat Feick zum Freistoß an, setzte die Kugel unhaltbar für Hiller links zum 1:0 für die Kickers in den Winkel (58.). Eine glückliche Führung für die Gäste. Vier Minuten später tauchte Lex nach Chipball von Steinhart halblinks vollkommen frei vor Giefer auf, sein Schuss aus elf Metern ging aber hauchdünn am langen Pfosten vorbei (62.). Auf der anderen Seite kam Baumann am langen Pfosten nach Herrmann-Freistoß von links zum Kopfball, setzte die Kugel aber ans Aluminium (66.). Ein Distanzschuss des eingewechselten Fabian Greilinger kam zu zentral, stellte Giefer vor keine Probleme (72.). Die Löwen versuchten in der Schlussphase nochmals alles, doch gegen die gut stehenden Mainfranken taten sie sich schwer. Die beste Chance hatte Lex nach einem Zuspiel von Dressel, doch bei der Ballannahme im Strafraum versprang ihm die Kugel (89.). In der 90. Minute der Ausgleich. Die abgefälschte Kugel landete bei Steinhart, der links am Fünfmeterraum zum Schuss kam. Giefer konnte den Ball zunächst abwehren. Der kam zu Greilinger, der den Ball annahm, ihn sich nochmals vorlegte und aus sieben Metern zum zwischen mehrere Würzburger hindurch 1:1 traf (90.). Damit musste dieser Fight im Elfmeterschießen entschieden werden.

Als erster Schütze musste Stefan Lex ran. Der Erdinger traf zum 1:0, obwohl Giefer die Ecke geahnt hatte. Daniel Hägele scheiterte anschließend an Marco Hiller mit einem schwachen Schuss. Erik Tallig verwandelte sicher zum 2:0. Hiller hielt auch den Strafstoß von David Kopacz. Phillipp Steinhart brachte die Löwen mit 3:0 in Führung. So musste Florain Flecker bereits treffen, was ihm gelang. Damit ging es weiter. Quirin Moll war der nächste Schütze, machte den Pokalsieg für die Löwen perfekt. Aber einmal mehr war Hiller der Elfmeterkiller. Zwei von drei Strafstößen konnte der Keeper parieren. Herzlichen Glückwunsch allen Löwen zum Pokalgewinn 2020.

STENOGRAMM, Toto-Pokal-Finale, 05.09.2020, 14 Uhr

1860 München – FC Würzburger Kickers 5:2 n.E. (1:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 3 Lang, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 8 Tallig, 14 Dressel – 7 Lex, 9 Mölders, 21 Ngounou Djayo. 
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 17 Wein, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 33 Klassen.

FWK: 1 Giefer (Tor) – 34 Ronstadt, 22 Hägele, 5 Kwadwo, 28 Feick – 6 Kraulich – 12 Sontheimer, 29 Kopacz, 38 Herrmann – 9 Baumann, 16 Pfeiffer.
Ersatz: 40 Müller (Tor) – 10 Staude, 11 Sané, 17 Ünlü, 19 Teixeira, 23 Flecker, 25 Meisel.

Wechsel: Greilinger für Ngounou Djayo (63.), Wein für Erdmann (79.) – Sané für Baumann (73.), Flecker für Kraulich (73.), Staude für Herrmann (80.).

Tore: 0:1 Feick (58.), 1:1 Greilinger (90.).
Elfmeterschießen: 1:0 Lex, 1:0 Hägele, 2:0 Tallig, 2:0 Kopacz, 3:0 Steinhart, 3:1 Flecker, 4:1 Moll.
Gelbe Karte: Erdmann, Köllner, Mölders – Kopacz, Hägele, Feick.
Zuschauer: 0 Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Lothar Ostheimer (Sulzberg), Elias Tiedeken (Neusäß); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2413.htm

Videos: https://www.br.de/nachrichten/sport/der-tsv-1860-muenchen-ist-bayerischer-pokalsieger,S9iTFOo?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link

Nur das Elmeterschießen:  https://www.youtube.com/watch?v=Uixie9VPlZA


3. Testspiel, 30.08.2020, 15 Uhr
1860 München – FC Juniors Oberösterreich 1:1 (0:1)

Löwen mit 1:1 gegen den FC 0Juniors nach Rückstand.

Sebastian Wimmer riss in dieser Szene den durchgestarteten Sascha Mölders von hinten um, sah dafür lediglich die Gelbe Karte. 

Die Löwen mussten im dritten Testspiel der Vorbereitung erstmals beim 1:1 gegen den FC Juniors Oberösterreich Federn lassen. Valentino Müller brachte den österreichischen Zweitligisten in Führung (21.), Dennis Dressel glich nach der Pause zum Endstand aus (60.). Kräftemäßig machte sich bei den Sechzgern bemerkbar, dass am Morgen nochmals eine Trainingseinheit absolviert worden war.

Die Löwen hatten am Vormittag noch eine komplette Trainingseinheit absolviert. Erstmals seit Monaten fand für die 1860-Profis wieder eine Partie vor Zuschauern statt. 650 waren zugelassen, wovon ungefähr 600 sich als Löwen-Fans geoutete hatten. Bei Regen und Wind übernahm der deutsche Drittligist gegen den österreichischen Zweitligisten sofort das Kommando. Ein Missverständnis zwischen Daniel Wein und Keeper Marco Hiller sorgte in der 8. Minute für die erste brenzlige Situation, die die Löwen aber bereinigen konnten. Kurz danach brachte ein Rückpass von Dennis Erdmann den 1860-Torwart erneut in die Bredouille. Hiller musste mit dem Fuß klären, kurz lag die Kugel frei im Strafraum, bevor ihn Wein wegschlagen konnte (9.). In der 12. Minute die erste Löwen-Chance. Johann Ngounou Djayo hatte am linken Strafraumeck abgezogen, rutschte dabei aber weg. Trotzdem hatte Tobias Lawal im Juniors-Tor seine Mühe, den Ball um den langen Pfosten zu lenken. Nach einer Kontersituation verzog Fabian Greilinger, der von rechts in die Mitte gezogen war, seinen Linksschuss aus 16 Metern knapp. Der Ball landete am rechten Außennetz (19.). In der 21. Minute erneut ein Abwehrfehler der Sechzger. Wein vertändelte am eigenen Strafraum die Kugel gegen Fabian Benko legte nach rechts raus auf Valentino Müller. Dessen 14-Meter-Schuss aus halbrechter Position schlug unhaltbar für Hiller unter die Latte zum 1:0 für die Oberösterreicher ein. Glück für die Juniors in der 25. Minute: Erwin Softic brachte Greilinger nach Pass von Sascha Mölders im Strafraum zu Fall, doch Assistent Klaus Hintersonnleitner wollte den Löwen bei dieser Aktion im Abseits gesehen haben. Eine klare Fehlentscheidung! So gab es kein Elfmeter, sondern Freistoß für die Oberösterreicher. Einen 20-Meter-Freistoß aus halbrechter Position, den Hyunseok Hong mit links hoch ins kurze Eck zirkelte, konnte Hiller gerade noch übers Tor lenken (31.). Zwei Minuten später flankte Milos Cocic von rechts flach in die Mitte auf Mölders, der geschickt seinen Gegenspieler im Strafraum aussteigen ließ. Dem anschließenden Schuss aus zehn Metern fehlte die Wucht und Präzision, so dass Torhüter Lawal den Ball abwehren konnte (33.). In der 38. Minute verhinderte Greilinger im letzten Moment ein Zuspiel von Benko auf Hong, der sonst im Strafraum freie Schussbahn gehabt hätte. Wenig später riss Sebastian Wimmer Löwen-Torjäger Mölders nach einem Steilpass als letzter Mann um, hatte Glück, dass ihm Schiedsrichter Daniel Postlbauer nur Gelb zeigte (41.). In der nächsten gefährlichen Szene der Sechzger kam Cocic nach Steilpass von Sascha Hingerl gegen Keeper Lawal im Strafraum zu Fall, aber erneut gab der Unparteiische in dieser Szene Abseits (43.). Somit blieb es aus Löwen-Sicht zur Pause beim 0:1.

Trainer Michael Köllner wechselte die Feldspieler komplett durch. Die Löwen hatten auch gleich die erste Chance im zweiten Durchgang. Ein Flachpass von links durch Leon Klassen fiel Stefan Lex vor die Füße. Der Erdinger war sichtlich überrascht, schob freistehend die Kugel aus zehn Metern am Tor vorbei (51.). Nach einem wunderschönen Doppelpass zwischen Dennis Dressel und Lex stand Dressel frei vor Lawal, traf aus 13 Metern zum 1:1 ins kurze Eck (60.). Einen indirekten Freistoß von der Strafraumlinie setzte Phillipp Steinhart in die Mauer (71.). Ansonsten bot die 2. Halbzeit nicht mehr so viele Strafraumszenen wie die ersten 45 Minuten. Schiedlich friedlich trennten sich die beiden Teams am Ende mit 1:1. Für die Löwen war es nach zwei Siegen in den ersten beiden Tests das erste Remis, für die Juniors nach zwei Niederlagen das erste Unentschieden.

Für Cheftrainer Michael Köllner war es ein typisches Spiel am Ende eines Trainingslagers. „Die Spieler waren müde, die Platzverhältnisse haben uns heute noch die letzte Kraft aus den Beinen geholt.“ Trotzdem lobte er den Block, der nach der Pause ran durfte. „Die haben es besser gemacht, keine Torchance zugelassen. In der 1. Halbzeit haben wir uns das Leben selber schwer gemacht“, sprach der 50-Jährige einige Fahrlässigkeiten in der Defensive an und einen „zu langsamen Spielaufbau“. Auch die Positionierung beim Pressing vorne hatte dem Oberpfälzer nicht gefallen. Trotzdem war er zufrieden, weil sich keiner seiner Spieler bei den schwierigen Platzverhältnissen verletzt hatte. „Natürlich wollten wir gewinnen, deswegen ärgert mich das Remis, aber wir haben die Woche über gut trainiert. Das zählt!“

Köllner genoss es, endlich mal wieder vor den eigenen Fans Fußball zu spielen. „Das ist uns einfach abgegangen. Es ist schön, wieder persönlichen Kontakt zu haben und die Stimmung zu spüren. Das haben wir vermisst und auch für die Leute ist es wichtig, dass sie wieder die Spieler sehen, gerade die Hardcore-Fans, dass sie die jungen Burschen kennenlernen.“

Der Trainer gab sich vollkommen entspannt, was Neuverpflichtungen angeht. „Ich bin davon ausgegangen, dass bis Ende August nichts passiert. Meine Wünsche habe ich hinterlegt.“ Man hätte gesehen, dass „wir den einen oder anderen guten Mann noch gebrauchen können. Aber ich erkenne ein gemeinsames Arbeiten an der Thematik von allen Gesellschaftern und von unserem Hauptsponsor.“

Das gesamte Trainingslager fiel positiv aus. „Ich war das erste Mal in Windischgarsten. Es hat alles gepasst. Jeder Spieler hat gezeigt, dass er nicht aus Zufall dabei ist, sondern berechtigte Chancen auf einen Platz in der Mannschaft hat. Die älteren Spieler sind vorneweg marschiert, auch wenn es die ersten Tage nicht einfach war, was Trainingspensum und -intensität betraf“, so sein Fazit. Hellauf war er begeistert von der entspannten Atmosphäre im Hotel Dilly. „Jeder Wunsch wurde uns erfüllt.“

STENOGRAMM, Testspiel, 30.08.2020, 15 Uhr

1860 München – FC Juniors Oberösterreich 1:1 (0:1)

1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 17 Wein, 3 Lang, 32 Gresler – 13 Erdmann – 30 Cocic, 35 Hingerl – 11 Greilinger, 9 Mölders, 21 Ngounou Djayo.
1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 20 Agbowo, 5 Moll, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 28 Mannhardt – 8 Tallig, 14 Dressel, – 26 Durrans, 7 Lex, 33 Klassen.
Ohne Einsatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor).

FCJ: 1 Lawal (Tor; 62., 12 Polster) – 34 Boller, 13 Würdinger (62., 14 Burgstaller), 18 Wimmer (55., 17 Wallquist), 3 Softic (62., 5 Backulja) – 29 Müller, 23 Hong, 22 Oh (66., 39 Vicol) – 25 Pojer (55., 20 Dramé), 24 Aigner (55., 19 Monsberger), 30 Banko (62., 38 Michlmayr).
Ersatz:

Tore: 0:1 Müller (21.), 1:1 Dressel (60.).
Gelbe Karte: Erdmann, Hingerl, Dressel– Softic, Wimmer.
Zuschauer: 650 Dana Arena Windischgarsten.
Schiedsrichter: Daniel Postlbauer; Assistenten: Klaus Hintersonnleitner, Rene Felix Kettlgruber (alle Österreich).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2411.htm

Livestream:      https://www.tsv1860.de/de/Videos/265.htm


2. Testspiel, 22.08.2020, 15 Uhr

1860 München – SSV Jahn Regensburg 4:1 (2:1)

Löwen dominieren Zweitligist Regensburg im Test.

Sorgten für die ersten beiden Löwen-Treffer gegen Regensburg: Altmeister Sascha Mölders (li.) und Jungspund Erik Tallig (re.). 

Die Löwen gewannen auch den zweiten Test in der Vorbereitung. Mit 4:1 wurde Zweitligist Jahn Regensburg an der Grünwalder Straße 114 bezwungen. Sascha Mölders erzielte in der 9. Minute die Führung, Neuzugang Erik Tallig erhöhte per Freistoß. Kurz vor der Pause gelang Max Besuschkow per Foulelfmeter der Anschluss (44.). Doch auch die Sechzger durften in der 2. Halbzeit noch zweimal vom Punkt ran: Phillipp Steinhart (57.) und Quirin Moll (80.) trafen zum Endstand.

Löwen-Chefcoach Michael Köllner verzichtete auf den Einsatz von Daniel Wein, der unter der Woche wegen Muskelproblemen am Hüftbeuger nicht trainieren konnte. Sein Jahn-Kollege, Mersad Selimbegovic, fehlte mit dem Ex-Löwen Jann George aufgrund eines Blutergusses im Oberschenkel ebenfalls ein wichtiger Spieler. Ansonsten konnte beide Mannschaften ihre zurzeit beste Elf aufbieten. Die Sechzger liefen erstmals in ihren neuen Heimtrikots auf.

Die erste gute Chance des Spiels hatten die Löwen. Stefan Lex ging beim Spielaufbau der Oberpfälzer dazwischen, lief seinem Gegenspieler halbrechts auf und davon, sein Pass in den Fünfmeterraum erreichte Sascha Mölders, doch der Torjäger wurde beim Abschluss entscheidend gestört. Der 35-Jährige setzte nochmals gegen Torhüter Alexander Weidinger erfolgreich nach, wurde aber von Schiedsrichter Elias Tiedeken zurückgepfiffen (4.). Fünf Minuten später war es passiert. Johann Ngounou Djayo ging bei einem Aufbaupass der Regensburger dazwischen, grätschte die Kugel zu Mölders, der stellte im Zweikampf mit Tom Baack seinen Körper dazwischen, ließ so den Gegenspieler abprallen, um anschließend von der Strafraumgrenze Keeper Weidinger keine Chance zu lassen (9.). Kurz danach bediente Ngounou Djayo seinen Stürmerkollegen Mölders im Strafraum, doch der Routinier rutschte beim Abschluss aus halblinker Position weg, so dass Jahn-Keeper Weidinger den Schuss aus neun Metern parieren konnte (11.). Ein 24-Meter-Schuss von Dennis Dressel ging deutlich über das linke Kreuzeck (24.). Vielleicht hätte er auf dem nassen Untergrund eher flach abschließen sollen. In der 34. Minute foulte Baack kurz vorm Strafraum Erik Tallig. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern in zentraler Position führte der Gefoulte mit links selbst aus, drehte die Kugel um die Mauer und traf zum 2:0 ins linke untere Eck (35.). Einfach sehenswert! Nach Zuspiel von Dressel schloss Lex halblinks aus 22 Metern ab, doch Weidinger hatte aufgepasst, boxte die Kugel aus dem kurzen Eck (40.). Zum Ende der ersten Hälfte wurden die Oberpfälzer stärker. Erstmals ernsthaft eingreifen musste Marco Hiller in der 41. Minute nach einem Distanzschuss von Max Besuschkow. Aber der Löwen-Keeper hatte damit keine Probleme. Zwei Minuten später gab‘s plötzlich Elfmeter für die Gäste, als Marius Willsch gegen Kaan Caliskaner im Strafraum klärte, doch Schiedsrichter Tiedeken – sehr zum Leidwesen der Sechzger – einen unfairen Kontakt des Löwen mit dem Regensburger gesehen haben wollte. Besuschkow lief an, schickte Hiller in die falsche Ecke und verkürzte auf 1:2 (44.). Mit diesem Ergebnis ging‘s auch in die Pause.

Zur zweiten Hälfte wechselte 1860-Coach Köllner nur den Torwart (Tom Kretzschmar kam für Hiller), die Feldspieler machten zunächst weiter. Florian Heister prüfte vom linken Strafraumeck in der 55. Minute erstmals Kretzschmar, doch der war auf dem Posten, lenkte den Ball ums kurze Eck. Kurz danach konterten die Sechzger. Mölders passte in die Tiefe auf Tallig, der wurde im Strafraum beim Schussversuch von den Beinen geholt (56.). Elfmeter! Phillipp Steinhart lief an, verwandelte sicher zum 3:1 ins linke untere Eck (57.). Gefährlich senkte sich in der 61. Minute ein 25-Meter-Freistoß von Regensburgs Torschütze Besuschkow hinter Kretzschmar aufs Tor, doch der Keeper streckte sich, konnte die Kugel über die Querlatte lenken. Eine Linksflanke von Steinhart nahm der eingewechselte Fabian Greilinger am vorderen Torraumeck direkt, konnte aber Kevin Kunz am kurzen Eck nicht überwinden (69.). Auf der anderen Seite Innenverteidiger kam Jan Elvedi in der 71. Minute am Fünfmeterraum nach einer Rechtsflanke frei zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht mehr aufs Löwen-Tor drücken, womit die gute Chance für die Gäste ungenutzt verpuffte. Den nächsten Strafstoß für die Sechzger gab’s in der 79. Minute. Benedikt Gimber riss Greilinger um, Quirin Moll verwandelte souverän zum 4:1 (80.). Kurz danach verweigerte Schiedsrichter Tiedeken den Sechzger noch einen klaren Handelfmeter (81.). So blieb es beim 4:1 gegen einen Gegner, der nach dem fünftägigen Trainingslager mit den Löwen nur phasenweise mithalten konnte.

1860-Trainer Michael Köllner war zufrieden. Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern weil er erneut eine Verbesserung bei seinem Team gesehen hatte. „Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die mit uns ins Training eingestiegen ist. Mich hat besonders gefreut, dass die Jungs nach der brutal harten Trainingswoche, die auch vom Wetter her herausfordernd war, körperlich so gut unterwegs waren.“ Seinem Team attestierte er eine gute Defensivleistung. „Wir waren heute ein unangenehmer Gegner, sehr aggressiv und laufstark und haben es verstanden, unsere Umschaltmomente zu nutzen. Für den Jahn war es deshalb schwer, gegen uns zu spielen.“

Erneut hatte der 50-Jährige mit einer Überraschung aufgewartet. Dennis Erdmann spielte vor der Verteidigung auf der Sechs. „Ich habe mich erinnert, dass er diese Position schon in der Vergangenheit gespielt hat. Solange sich im Kader nichts mit Neuzugängen tut, müssen wir kreativ sein. Das hat heute gut gepasst.“

Begeistert zeigte sich der Löwen-Coach von Erik Tallig. „Er marschiert im Training herausragend. Von daher freut es mich für ihn, weil er immer einen immensen Aufwand betreibt und es ist nur logische Konsequenz, dass er sich im Spiel dann auch belohnt.“ Vor allem war er von der „Schlitzohrigkeit“ angetan, mit der der 20-Jährige den Freistoß zum 2:0 versenkte. „Grundsätzlich sieht man aber bei allen Spielern, dass noch Luft nach oben ist“, glaubt Köllner auch bei Tallig an Steigerungspotential trotz des deutlichen Sieges über den Zweitligisten. „Wir haben jetzt erst die dritte Trainingswoche abgeschlossen. Da darf man ein solches Spiel nicht überbewerten.“

Bei Daniel Wein gab Köllner, der als einziger Spieler nicht im Kader stand, Entwarnung. „Er kann mit ins Trainingslager. Es ist eine hartnäckige Muskelverletzung, aber kein Faserriss, deswegen denke ich, dass er bald wieder einsteigen und voll am Training teilnehmen kann.“

Wie wichtig Sascha Mölders für die Löwen ist, hat der 35-Jährige sowohl gegen Bayreuth als auch gegen Regensburg mit den Treffern zum 1:0 gezeigt. „Sascha ist läuferisch in einer guten Verfassung und nimmt seine Rolle sehr gut an. Das ist entscheidend. Er geht mit ein paar anderen Spieler voran. Die Mannschaft ist griffig, auch in ihrer sozialen Struktur. Das ist ein guter Fingerzeig für die Saison“, so der Oberpfälzer.

Dass es bisher in den Vorbereitungsspielen so gut läuft, sieht Köllner in der Intensität, die seine Mannschaft auf den Platz bringt. „Letztes Jahr konnte ich das leider nicht so eintakten, wie ich das gerne gehabt hätte. Wir sind jetzt auf einem guten Weg, haben aber noch ein paar harte Wochen vor uns.“

STENOGRAMM, Testspiel, 22.08.2020, 15 Uhr

1860 München – SSV Jahn Regensburg 4:1 (2:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 3 Lang, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 8 Tallig, 14 Dressel – 7 Lex, 9 Mölders, 21 Ngounou Djayo.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 20 Agbowo, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen, 34 Hingerl, 35 Rother.

Jahn: 32 Weidinger (Tor) – 17 Hein, 33 Elvedi, 31 Baack, 13 Wekesser – 5 Gimber – 7 Besuschkow, 26 Makridis, 22 Stolze – 8 Vrenezi, 10 Caliskaner.
Ersatz: 30 Kunz (Tor) – 11 Heister, 14 Herzig, 16 Palionis, 20 Palacios, 27 Hoffmann, 29 Becker, 34 Zempelin, 36 Stowasser.

Wechsel: Kretzschmar für Hiller (46.), Greilinger für Lex (60.), Klassen für Mölders (70.), Cocic für Ngounou Djayo (70.), Mannhart für Erdmann (83.), Gresler für Steinhart (83.), Belkahia für Lang (83.), Hingerl für Dressel (87.), Agbowo für Willsch (87.), Durrans für Tallig (87.) – Kunz für Weidinger (46.), Heister für Wekesser (46.), Becker für Caliskaner (46.), Zempelin für Hein (68.), Palacios für Vrenezi (68.), Herzig für Elvedi (77.), Hoffmann für Makridis (83.), Stowasser für Stolze (83.).

Tore: 1:0 Mölders (9.), 2:0 Tallig (35.), 2:1 Besuschkow (44., Foulelfmeter), 3:1 Steinhart (57., Foulelfmeter), 4:1 Moll (80., Foulelfmeter).
Gelbe Karte: Mölders – Gimber, Baack.
Zuschauer: 0 Platz 5, Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Elias Tiedeken (Neusäß); Assistenten: Tobias Wiitmann (Wendelskirchen), Assad Nouhoum (Oberweikertshofen).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2400.htm

Livestream:   https://www.tsv1860.de/de/Videos/264.htm


1. Testspiel, 15.08.2020, 15 Uhr

1860 München – SpVgg Bayreuth 2:0 (1:0)

LÖWEN BESIEGEN IM ERSTEN TEST BAYREUTH MIT 2:0


      Wer sonst als Sascha Mölders: Der Torjäger erzielte in der Vorbereitung auf die Saison 2020/2021 den 1. Löwe-Treffer.
 

Die Löwen sind gut in die Testspielphase gestartet. Mit 2:0 gewann das Team von Trainer Michael Köllner gegen Regionalligist SpVgg Bayreuth. Sascha Mölders hatte die Sechzger mit dem ersten gelungen Angriff in Führung gebracht (10.). Debütant Johann Ngounou Djayo traf nach der Pause zum Endstand (62.).

Erstmals musste Marco Hiller in der 6. Minute eingreifen. Leon Klassen hatte Marcel Schiller 30 Meter vorm Löwen-Tor gefoult, Christopher Kracun führte den Freistoß aus. Der Löwen-Keeper tauchte in die linke Ecke ab, faustete den Ball zur Seite. Mit dem ersten gefährlichen Angriff gingen die Sechzger in Führung. Quirin Moll hatte steil auf den rechts gestarteten Sascha Mölders gespielt. Der ging parallel zur Grundlinie in die Mitte, schloss dann aus spitzem Winkel mit links ab und traf zum 1:0 ins lange Eck. Leider wurde der nächste sehenswerte Angriff der Sechzger nicht belohnt. Maxim Gresler hatte von seiner Linksverteidigerposition einen Diagonalball auf den rechts gestarteten Mölders gespielt, der passte sofort nach links in die Tiefe auf Milos Cocic, doch der war darauf nicht gefasst, erreichte das Zuspiel nicht (15.). Nach Foul von Tobias Weber an Fabian Greilinger, der dafür Gelb sah, bekamen die Sechzger einen Freistoß im Zentrum 25 Meter vorm Tor der Altstädter. Moll lief an, die Mauer konnte den guten Schuss aber zur Ecke blocken (19.). Im gegnerischen Strafraum kam fünf Minuten später Erik Tallig zum Abschluss, doch die Bayreuther Abwehr warf sich in den Abschluss des Neu-Löwen (23.). Kurz danach passte Mölders auf Klassen, doch dem 20-Jährigen versprang das Zuspiel, sonst hätte er freie Bahn auf das Tor der Altstädter gehabt (24.). Auf der anderen Seite kam Alexander Nollenberger nach Zuspiel des Ex-Löwen Markus Ziereis aus 22 Meter zum Abschluss, rutschte aber beim Schuss weg und stellte Hiller dadurch vor keinerlei Probleme (28.). Einen Lupfer von Tallig erreichte Mölders per Kopf, der Ball kam aber zu zentral, so dass Keeper Kolbe damit keine Probleme hatte (37.). Auf der Gegenseite drehte Kracun einen Freistoß von der rechten Strafraumseite direkt aufs 1860-Tor, Hiller faustete die Kugel unorthodox über sich ins Toraus (40.). Somit blieb es bei der 1:0-Führung zur Pause.

Zur 2. Halbzeit brachte Cheftrainer Michael Köllner ein komplett neues Team. Lediglich Niklas Lang spielte durch, weil Dennis Erdmann krankheitsbedingt passen musste. Eine Riesenchance hatte Bayreuths Nollenberger in der 50. Minute, als er im Strafraum aus der Drehung frei zum Abschluss kam, aber überhastet aus 15 Metern den Ball am Tor von Tom Kretzschmar vorbeisetzte. Nach einer Ecke von links durch Stefan Lex kam Semi Belkahia am Fünfmeterraum unbedrängt zum Kopfball, brachte die Kugel sehr zum Leidwesen seines Trainers nicht aufs Tor (52.). Mit viel Übersicht bediente Lex, der sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, am Elfmeterpunkt Johann Ngounou Djayo, der cool +zum 2:0 ins linke Eck einschob (62.). In der 74. Minute schloss Ngounou Djayo aus der Distanz überhastet ab, übersah auf der rechten Seite den völlig freistehenden Damjan Dorda, der sich angeboten hatte. Auch Trainer Köllner machte den gebürtigen Dachauer, dessen Eltern aus Kamerun stammen, darauf aufmerksam. Im Anschluss an einen Freistoß von Daniel Wein aus dem rechten Halbfeld kam Belkahia an der Strafraumgrenze zum Kopfball, die Kugel ging knapp rechts am Pfosten vorbei, Torhüter Lucas Zahazcewski musste nicht eingreifen (82.). In der 86. Minute hatten die Löwen Glück. Der eingewechselte Johannes Golla kam am Torraum frei zum Schuss, traf aber nur die Latte. Der Nachschuss ging übers 1860-Tor (86.). Kurz danach forderten die Bayreuther Elfmeter, nachdem Weber im Kopfballduell mit Phillipp Steinhart rechts am Fünfmeterraum zu Boden ging und behandelt werden musste (88.). Kurz danach war Schluss. Die Löwen gewannen damit den ersten Test mit 2:0.

Cheftrainer Michael Köllner war sehr zufrieden mit der Leistung gegen „einen harten Gegner“, wie er sagte. „Das war kein Sommerkick, es ging richtig zur Sache. Für die vielen jungen Spieler war es eine erste Erfahrung mit Männerfußball und eine Bewährungsprobe. Deshalb ist das 2:0 für mich ein guter Auftakt.“

Die Einstellung und die Bereitschaft hätte bei seinem Team gestimmt. „Es hat nach den beiden harten Trainingswochen Überwindung gekostet. Am Montag haben die Jungs ihren ersten freien Trainingstag. Ich glaube, dass sich alle darauf freuen“, scherzte der 50-Jährige, dem es gefallen hatte, „wie sich die Jungs reingeschmissen haben. Jetzt schauen wir, dass wir weiter gut trainieren und nächste Woche gegen Regensburg wieder einen Tick weiter sind.“

Etwas überrascht rieb sich so mancher Löwenfan bei der Aufstellung die Augen, als er Quirin Moll als Innenverteidiger auflaufen sah. Köllner verteidigte das Experiment. „Vorbereitung ist Testphase. Leider war Dennis Erdmann krank, hatte Halsprobleme. Ich wusste, dass Quirin mit seiner Erfahrung den Jungs Halt geben kann. Er hat ein griffiges Spiel gemacht, viele brenzlige Situationen bereinigt und mit seiner Ballsicherheit gut das Spiel eröffnet. Quirin hat mir sehr gut gefallen“, weiß der Oberpfälzer jetzt um eine Alternative mehr in seinem Kader.

Im Interview mit tsv1860.de hatte Köllner von einem neuen Spielkonzept gesprochen. Die Analyse habe ergeben, dass „wir ein direkteres und schnelleres Spiel vorne rein brauchen. Wir wollen versuchen, unser Spiel in verschiedenen Räumen unberechenbarer und facettenreicher zu machen.“ Das hätte heute in Ansätzen schon ganz gut geklappt.

STENOGRAMM, Testspiel, 15.08.2020, 15 Uhr

1860 München – SpVgg Bayreuth 2:0 (1:0)

1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 3 Lang, 32 Gresler – 28 Mannhardt – 8 Tallig, 33 Klassen – 30 Cocoic – 9 Mölders, 11 Greilinger.
1860, 2. Halbzeit: 40 Kretzschmar (Tor) – 20 Agbowo, 27 Belkahia, 3 Lang, 36 Steinhart – 17 Wein – 37 Dordan, 14 Dressel – 21 Ngounou Djayo – 26 Durrans, 7 Lex.

SpVgg: 31 Kolbe (56., 1 Zahazcewski) – 21 Weber, 6 Kracun, 19 Eder (75., 4 Moos), 8 Schiller – 23 Messingschlager (65., 22 Sulmer), 14 Wolf (65., 20 Golla), 27 Knezevic (65., 10 Weimar), 9 Nollenberger (56., 17 Maderer) – 11 Ziereis (56., 7 Piller), 15 Makarenko (71., 16 Kaymaz).

Tore: 1:0 Mölders (10.), 2:0 Ngounou Djayo (62.).
Gelbe Karten: – Weber, Kracun.
Zuschauer: 0 Platz 5, Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Maximilian Riedel (Horgau); Assistenten: Andreas Hummel (Betzigau), Assad Nouhoum (Oberweikertshofen).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2398.htm


Livestream:    https://www.tsv1860.de/de/Videos/263.htm