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Spielberichte Punktspiele 2020/21

 

26. Spieltag, 26.02.2021, 18.60 Uhr
1860 München – SpVgg Unterhaching 3:1 (1:0)

Löwen gewinnen nächstes Derby mit 3:1 gegen Unterhaching.

Sascha Mölders hier im Luftkampf mit Hachings Keeper Jo Coppens. 
 
Die Löwen haben ihre Serie von drei sieglosen Spielen beendet. Im S-Bahn-Derby bezwangen sie die SpVgg Unterhaching mit 3:1. Nach der Führung durch Dennis Erdmann (35.) kamen die Vorstädter durch Robert Müller nochmals zum Ausgleich (56.). Doch Sascha Mölders mit seinem 15. Saisontreffer (66.) und Stefan Lex trafen zum Endstand (81.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Gesperrt fehlten Stephan Salger (Gelb-Rot) und Marius Willsch (5. Gelbe Karte). Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Milos Cocic und Leon Klassen. Gegenüber dem Saarbrücken-Spiel gab es vier Veränderungen in der Startelf: Dennis Erdmann ersetzte Salger in der Innenverteidigung, Niklas Lang debütierte als Rechtsverteidiger für Willsch, für Daniel Wein rückte Dennis Dressel ins Mittelfeld, für Fabian Greilinger Merveille Biankadi auf die offensive Außenbahn.

STIMMEN Köllners Umschreibung des Derby-Siegs: „Intensiv, umkämpft, kaltschnäuzig!“

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. Ein Schuss von Markus Schwabl wurde im Strafraum geblockt, Alexander Fuchs nahm den Abpraller in zentraler Position aus 19 Metern direkt, aber Marco Hiller lenkte mit einer Glanzparade den Schuss über die Latte (5.). In der 10. Minute hatten auch die Löwen ihre erste Möglichkeit. Erik Tallig hatte von rechts geflankt, Sascha Mölders versuchte es am Fünfmeterraum mit einer Direktabnahme, traf aber den Ball nicht voll, sein Schuss ging am Tor vorbei. Zwei Minuten später kam Felix Schröter halblinks im 1860-Strafraum frei zum Abschluss, nachdem Dominik Stroh-Engel den Ball für ihn abgelegt hatte. Doch der Hachinger setzte die Kugel aus 13 Metern deutlich über die Querlatte (12.). Die Löwen wurden meist nur nach Standards gefährlich. Im Anschluss an einen Freistoß von der rechten Seite, den Richy Neudecker mit links vors Tor gebracht hatte, kam Mölders nicht ganz mit dem Kopf dran. Jo Coppens faustete die Kugel zwar Dennis Erdmann vor die Füße, der jedoch nicht zum Abschluss kam (27.). Besser machte es der Löwen-Innenverteidiger in der 35. Minute. Wieder war es ein Standard von Neudecker, der von links in den Strafraum segelte. Coppens faustete die Hereingabe in einer Spielertraube zwar weg, aber viel zu kurz. Erdmann nahm den Ball halbrechts aus elf Metern per Dropkick, versenkte ihn zum 1:0 im langen Eck. Die Hachinger hatten vor der Pause lediglich noch einen Schuss von Luca Marseiler, der Erdmann auf der linken Strafraumseite ausgedribbelt hatte, der aber am Außennetz landete (41.). So nahmen die Sechzger die knappe Führung mit in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff setzte Erik Tallig für die Löwen mit einem 20-Meter-Schuss den ersten Akzent. Die Kugel prallte aber an den Außenpfosten neben dem linken Kreuzeck (51.). In der 55. Minute klärte der junge Jannis Turtschan gerade noch vor Mölders eine Hereingabe von Phillipp Steinhart. Das Tor fiel kurz danach auf der anderen Seite. Nach einer Ecke von links durch Felix Schröter kam Felix Göttlicher zum Kopfball, Semi Belkahia konnte am langen Eck klären, aber genau auf Robert Müller, der aus kurzer Distanz Hiller zum 1:1 überwand (56.). Aber zehn Minuten später schaffte Mölders die erneute Führung. Steinhart hatte die Kugel an der linken Strafraumkante in die Mitte gechippt, wo Mölders und Coppens hochstiegen. Der Torhüter konnte kurz vorm Fünfmeterraum im Luftduell den Ball nur abklatschen, der Löwen-Torjäger mit dem Rücken zum Tor setzte gedankenschnell zum Fallrückzieher an, versenkte die Kugel zum 2:1 (66.). Die Vorstädter machten nun auf, gingen mehr Risiko. Eine gute Konterchance schien bereits vergeben, doch dann kam Mölders nach Steinhart-Zuspiel am linken Strafraumeck an den Ball, flankte sofort Richtung Fünfmeterraum. Dort lief Lex ein und spitzelte die Kugel an Coppens vorbei zum 3:1 ins Netz (81.). Danach war die Luft raus. So durfte Marco Mannhardt in der Nachspielzeit noch sein Profidebüt geben.

STENOGRAMM, 26. Spieltag, 26.02.2021, 18.60 Uhr

1860 München – SpVgg Unterhaching 3:1 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) –3 Lang, 13 Erdmann, 27 Belkahia – 19 Biankadi, 14 Dressel, 36 Steinhart – 31 Neudecker, 8 Tallig – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 17 Wein, 23 Staude, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 32 Gresler.

SpVgg: 48 Coppens (Tor) – 23 Schwabl, 14 Göttlicher, 15 Greger, 28 Turtschan – 35 Fuchs – 4 R. Müller, 18 Anspach, 29 Schröter, 30 Marseiler – 7 Stroh-Engel.
Ersatz: 45 Volkmer (Tor) – 8 Dombrowka, 10 Hufnagel, 16 Mensah, 25 Grauschopf, 26 Stierlin, 46 Seidel.

Wechsel: Staude für Lex (83.), Greilinger für Lang (86.), Mannhardt für Tallig (90.+2), Gresler für Mölders (90.+2) – Mensah für Schröter (69.), Hufnagel für Turtschan (85.), Grauschopf für Marseiler (85.), Seidel für Anspach (90.).

Tore: 1:0 Erdmann (35.), 1:1 R. Müller (56.), 2:1 Mölders (66.), 3:1 Lex (81.).
Gelbe Karten: Neudecker – Göttlicher, van Lent, Greger.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach), Timo Lämmle (Kernen).

Bildergalerie:
https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2445.htm

Höhepunkte: https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-tsv-1860-unterhaching-die-highlights-av:60395c111fab17001ab76dfd


25. Spieltag, 20.02.2021, 14 Uhr
1. FC Saarbrücken – 1860 München 2:1 (1:0)

1:2-Niederlage gegen Saarbrücken – Staude scheiterte am Pfosten.

Richy Neudecker hatte bereits in der 3. Minute eine gute Torchance, zielte aber knapp über die Querlatte (Foto: Fabian Kleer). 
 
Was für eine unnötige Niederlage für die Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken! Nicklas Shipnoski hatte die Gastgeber in Führung gebracht (32.). Zwei Minuten nachdem Phillipp Steinhart per Elfmeter an Daniel Batz gescheitert war, erhöhte Julian Günther-Schmidt auf 2:0 (64.). In der 67. Minute gelang Sascha Mölders der Anschluss. In der hektischen Schlussphase traf der eingewechselte Keanu Staude nur den Pfosten, den Nachschuss von Merveille Biankad klärte Sebastian Bösel auf der Linie (90.+3). Nach Abpfiff sah Stephan Salger noch Gelb-Rot.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken, das zwei Tage zuvor aufgrund der Platzverhältnisse im Ludwigsparkstadion nach Völklingen verlegt worden war, auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 0:0 im Heimspiel gegen Rostock gab es drei Veränderungen in der Startformation: Für Dennis Erdmann rückte Semi Belkahia in die Innenverteidigung, Erik Tallig ersetzte Dennis Dressel im Mittelfeld und Fabian Greilinger kam für Merveille Biankadi in die Anfangself. Neuzugang Keanu Staude nahm zunächst auf der Bank Platz.

STIMMEN Köllner: „Verzweiflung wäre der falsche Ansatz. Ich bin enttäuscht!“

Spielverlauf: Die Löwen begannen ihr 100. Spiel in der 3. Liga forsch, marschierten vom Anpfiff weg nach vorne. Und hatten in der 3. Minute die erste Chance. Sascha Mölders nahm einen Diagonalpass mit der Brust im Strafraum an, legte zurück auf Richard Neudecker, der Luca Kerber aussteigen ließ und dann aus 19 Metern abschloss, aber knapp über das linke Eck zielte. Danach wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Anthony Barylla hatte von halbrechts die Kugel in die Mitte gelupft, Maurice Deville kam aus dem Rücken der Abwehr, aber ein Sechzger brachte bei seinem Schuss noch das Bein dazwischen, klärte zur Ecke (5.). Es war die erste einer Serie, die aber von den Löwen gut verteidigt wurden. Einen gefährlichen Freistoß von Barylla aus dem Halbfeld segelte in der 11. Minute an den Elfmeterpunkt, Marco Hiller kam an seinem 24. Geburtstag heraus, faustete die Kugel weg. Nach einem Ball in die Tiefe von Neudecker hatte Stefan Lex freie Bahn, legte aber die Kugel im Strafraum quer auf Mölders, der von zwei Saarbrücker abgeschirmt war (15.). Ein Zuspiel von Phillipp Steinhart nahm Mölders aus 21 Metern direkt mit vollem Risiko, Daniel Batz stand weit vor seinem Tor, aber der Ball ging deutlich über die Querlatte (17.). Eine weitgezogene Flanke von Lex an den zweiten Pfosten erreichte Fabian Greilinger mit dem Kopf, brachte sie gegen den Lauf von Batz aufs lange Eck, aber Steven Zellner klärte für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (23.). Eine Barylla-Flanke von rechts wurde immer länger, aber keiner in der Mitte kam dran, doch Hiller ließ sich davon nicht irritieren, fischte die Kugel aus dem linken unteren Eck (26.). In der 32. Minute die Führung für die Saarländer. Tobias Jänicke zog an der rechten Außenlinie an, ließ Neudecker stehen, flankte in die Mitte, wo Nicklas Shipnoski am ersten Pfosten den Ball aus fünf Metern zum 1:0 ins lange Eck bugsierte. Es war der erste Torschuss der Gastgeber! Eine Hereingabe von rechts durch Lex legte Mölders für Erik Tallig ab, der kam aus zehn Metern zum Abschluss, schoss aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (41.). Nach einem Rückpass auf Zellner war Greilinger zur Stelle, luchste ihm den Ball ab, brachte ihn aber aus 22 Metern nicht aufs leere Tor (44.). Damit nahm Saarbrücken die knappe Führung mit in die Kabine.

Die Löwen versuchten zu Beginn der 2. Halbzeit sofort, die Schlagzahl zu erhöhen, hatten auch gleich einige Standards, die aber nichts einbrachten. Nach Zuspiel von Neudecker ließ der eingewechselte Merveille Biankadi im Strafraum zwei Saarbrücker aussteigen, kam aus spitzem Winkel halblinks zum Abschluss, drosch die Kugel aber aus 13 Metern über das kurze Eck (53.). In der Mitte beschwerte sich der Tallig, den Bainkadi übersehen hatte. Hiller verhinderte in der 60. Minute das 0:2. Barylla hatte von links geflankt, Zellner kam am Torraum frei zum Kopfball, der Löwen-Keeper tauchte ab, holte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (60.). Im Gegenzug konnte Zellner Lex im Strafraum nur mit einem Foul bremsen, Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied sofort auf Strafstoß (61.). Phillipp Steinhart lief an, schoss in die linke Ecke. Batz hatte das geahnt, parierte den gut geschossenen Elfmeter (62.). Zwei Minuten später fiel das Tor auf der anderen Seite Deville hatte von rechts geflankt, Jacob verlängerte mit der Fußspitze, wodurch Julian Günther-Schmidt vollkommen frei war und aus neun Metern nur noch zum 2:0 einschieben musste (64.). In der 67. Minute der Anschluss. Dennis Erdmann hatte die Kugel erobert, schlug sie an den Strafraum. Dort klärte Zellner unglücklich zu Fanol Perdedaj, der die Kugel unfreiwillig zu Mölders weiterleitete. Dieser ließ sich halblinks freistehend die Chance nicht entgehen, traf zum 2:1 ins lange Eck. In der 73. Minute tunnelte Mölders seinen Gegenspieler Zellner, setzte die Kugel aber dann mit rechts aus spitzem Winkel übers Tor . Die Löwen drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich Saarbrücken hatte Platz zum Kontern. Erdmann rettete in der 76. Minute im letzten Moment gegen Günther-Schmidt. Die Gastgeber forderten in dieser Szene Elfmeter. Kurz vor Schluss verhinderte Hiller gegen Timm Golley im Eins-gegen-Eins die Vorentscheidung (88.). Aber die Saarländer standen gut, gaben den Sechzgern kaum Räume. So verstrich die Zeit. In der 3. Minute der Nachspielzeit traf Keanu Staude aus elf Metern an den rechten Pfosten, der nachsetzende Biankadi kam an den Abpraller, scheiterte aber an Sebastian Bösel, der auf der Linie klärte. Was für ein Pech! Am Ende standen die Löwen in ihrem 100. Drittliga-Spiel ohne Punkte da. Danach gab es noch Diskussionen, in deren Folge Jöllenbeck Mölders und Salger Gelb zeigte. Da der Innenverteidiger bereits zuvor den Karton gesehen hatte, war es für ihn Gelb-Rot. Er wird damit im S-Bahn-Derby gegen Unterhaching fehlen, genauso wie Willsch, der seine 5. Gelbe Karte sah.

STENOGRAMM, 25. Spieltag, 20.02.2021, 14 Uhr

1. FC Saarbrücken – 1860 München 2:1 (1:0)

FCS: 1 Batz (Tor) – 16 Barylla, 5 Zellner, 27 Breitenbach, 17 Perdedaj – 33 Kerber – 25 Jänicke, 20 Günther-Schmidt – 7 Shipnoski, 13 Deville – 24 Jacob.
Ersatz: 29 Theißen (Tor) – 11 Mendler, 18 Bösel, 19 Froese, 22 Golley, 23 Müller, 28 Gouras.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann, 14 Dressel, 19 Biankadi, 23 Staude, 33 Klassen.

Wechsel: Bösel für Perdedaj (71.), Golley für Günther-Schmidt (78.), Gouras für Jänicke (78.), Froese für Deville (78.), Mendler für Shipnoski (87.) – Biankadi für Greilinger (46.), Erdmann für Biankadi (60.), Staude für Lex (68.), Dressel für Tallig (68.), Klassen für Willsch (84.).

Tore: 1:0 Shipnoski (32.), 2:0 Günther-Schmidt (64.), 2:1 Mölders (67.).
Gelbe Karten: Jänicke, Breitenbach, Gouras – Tallig, Willsch, Mölders.
Gelb-Rote Karte: Salger (nach Spielschluss).
Bes. Vorkommnis: Batz hält Foulelfmeter von Steinhart (62.).
Zuschauer: 0 im Hermann-Neuberger-Stadion Völklingen.
Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg); Assistenten: Dr. Justus Zorn (Freiburg), Christoph Rübe (Kassel).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2444.htm

Highlights:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-tsv-1860-muenchen-erleidet-12-niederlage-in-saarbruecken-av:60313777e87ffb001a5b4eba


24. Spieltag, 13.02.2021, 14.03 Uhr
1860 München – F.C. Hansa Rostock 0:0

Löwen-Dominanz in Überzahl gegen Hansa, aber keine Tore.

 
Hansa-Keeper Markus Kolke war auch in dieser Szene für Löwen-Stürmer Merveille Biankadi Endstation. '
 
Auch im sechsten Drittliga-Spiel gegen Hansa Rostock konnten die Löwen nicht gewinnen. Dabei spielten sie nach der Gelb-Roten Karte gegen John Verhoek mehr als 40 Minuten in Überzahl, doch mehr als ein Aluminiumtreffer von Stephan Salger vor der Pause sprang nicht dabei heraus. Damit bleiben die Sechzger in der Tabelle als Vierter einen Punkt hinter den Gästen von der Ostsee.

STIMMEN Köllner: „Kolke hat Mölders Schuss sensationell gehalten!“

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Rostock auf Quirin Moll (Knieverletzung), Johann Ngounou Djayo (Leistenprobleme), Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) und Keanu Staude (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Auch Neuzugang Keanu Staude war noch kein Thema. Gegenüber dem Zwickau-Spiel gab es keine Veränderung in der Startelf.

Spielverlauf: Bei eisigen Temperaturen weit unter der Null-Grad-Grenze, aber Sonnenschein, begannen beide Teams sehr engagiert, kämpften um jeden Ball. Die erste Chance hatten die Löwen. Stephan Salger leitete den Angriff mit einem weiten Ball aus der eigenen Hälfte ein, Sascha Mölders verlängerte per Kopf am Mittelkreis auf Merveille Biankadi, der freie Bahn hatte, aber dasx Spiuelgerät im Vollsprint nicht unter Kontrolle brachte und so nach außen abgedrängt wurde (5.). Nach einem Pass von Stefan Lex in die Tiefe tauchte Mölders im Strafraum auf, doch Nico Neidhart nahm ihm beim Schussversuch den Ball im letzten Moment vom Fuß (12.). Salger kam nach einer Volleyhereingabe von Phillipp Steinhart von links aus der Drehung an die Kugel, setzte sie aus neuen Metern mit der Fußspitze über Markus Kolke hinweg an die Latte (23.). Dennis Dressel fing in der 31. Minute gegen John Verhoek einen Angriff ab, passte steil auf Mölders, der kam zwar aus 21 Metern zum Abschluss, aber seinem Schuss fehlte die Härte, so dass Kolke problemlos aufnehmen konnte. Im Anschluss an eine Flanke von Marius Willsch von rechts versuchte Richy Neudecker einen Seitfallzieher, der geblockte Ball kam zu Stefan Lex, der halbrechts aus acht Metern zum Kopfball hochstieg, aber nicht genug Druck auf die Kugel brachte (38.). Einen Diagonalpass von Willsch verpasste Mölders am Fünfmeterraum, doch die Rostocker Abwehr war nicht im Bilde, so kam Steinhart links am Torraum an die Kugel, aber der Winkel war zu spitz, um Kolke vor Probleme zu stellen (41.). Torlos ging es in die Kabine.

Kurz nach Wiederanpfiff waren die Rostocker nur noch zu Zehnt. Verhoek, der bereits Gelb hatte, ging in der Löwen-Hälfte gegen Daniel Wein mit gestrecktem Fuß zu Werke und sah folgerichtig durch Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die Gelb-Rote Karte (49.). Ein Zuspiel an den Torraum von Neudecker nahm Mölders noch an, schloss halbrechts aus sechs Metern ab, zielte jedoch gut einen Meter übers Hansa-Tor (54.). Nach einem Steckpass vom rechten Flügel durch Wilsch zog Biankadi im Strafraum aus spitzem Winkel ab, traf aber nur Keeper Kolke, der sich vor ihm aufgebaut hatte (57.). Ein Drehschuss von Mölders halblinks aus zwölf Metern aufs lange Eck wurde in der 71. Minute sichere Beute von Kolke. Rostock stand sicher, sorgte aber kaum noch für Entlastung. Die Löwen versuchten das Spiel breit zu machen, spielten aber bisweilen etwas zu kompliziert, so dass sich Hansa immer wieder formieren konnte. Kolke rettete mit einer Wahnsinnsparade die Gäste vor dem Rückstand. Nach einer Hereingabe von links durch Stein hart zog Mölders aus der Drehung ab, blitzschnell war der Keeper unter, holte die Kugel aus dem rechten Eck (82.). Kurz danach kam Lex auf der rechten Seite an ein Zuspiel, doch das Zwischending aus Abschluss und Hereingabe landete genau beim Hansa-Keeper (83.). Die Sechzger versuchten zwar alles, der erste Drittliga-Sieg gegen die Ostseestädter wollte aber nicht gelingen.

STENOGRAMM, 24. Spieltag, 13.02.2021, 14.03 Uhr

1860 München – F.C. Hansa Rostock 0:0

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 27 Belkahia, 33 Klassen.

FCH: 1 Kolke (Tor) – 7 Neidhart, 23 Sonnenberg, 4 Roßbach, 20 Scherff – 6 Rother, 5 Rhein – 21 Omladic, 8 Bahn, 26 Türpitz – 18 Verhoek.
Ersatz: 30 Voll (Tor) –11 Herzog, 19 Farrona Pulido, 24 Löhmannsröben, 25 Daedlow, 38 Schwede, 39 Breier.

Wechsel: Tallig für Dressel (64.), Greilinger für Neudecker (75.), Knöferl für Lex (90.) – Löhmannsröben für Sonnenberg (46.), Breier für Türpitz (64.), Schwede für Rothert (71.), Daedlow für Rhein (80.), Farrona Pulido für Omladic (80.).

Tore: –.
Gelbe Karten: Wein, Neudecker – Sonnenberg, Scherff.
Gelb-Rote Karte: Verhoek (48.).
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Christian Ballweg (Mannheim).

Video vom Spiel in voller Länge:
https://www.br.de/mediathek/video/blickpunkt-sport-3-liga-tsv-1860-muenchen-gegen-rostock-in-voller-laenge-av:6027f2640148310013458407

 

22. Spieltag, 31.01.2021, 14 Uhr
1860 München – FSV Zwickau 0:1 (0:1)

Serie beendet: Löwen unterliegen Zwickau 0:1.

Viele Chancen, aber keine Tore. Hier scheitert Merveille Biankadi. 
 
Nach sieben Spielen ohne Niederlage verlieren die Löwen zu Hause gegen den FSV Zwickau mit 0:1 und verpassen den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Dabei hätte das Team um Kapitän Sascha Mölders schon zur Pause deutlich führen können, wenn nicht sogar müssen. Das „Tor des Tages“ für die Gäste erzielte Morris Schröter in der 65. Minute.

STIMMEN Köllner: „Die Niederlage haben wir einzig und allein uns selbst zuzuschreiben!“

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Zwickau auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Auch Neuzugang Keanu Staude war noch kein Thema. Eine Veränderung in der Startelf gab es gegenüber dem Auswärtsspiel in Magdeburg: Für den nach Gelbsperre zurückkehrenden Sascha Mölders musste Erik Tallig weichen.

Spielverlauf: Zwickau war keinesfalls gewillt, sich in München zu verstecken. Die erste Chance hatten trotzdem die Hausherren. Merveille Biankadi steckte auf der linken Strafraumseite für Stefan Lex durch. Der Pass schien zu lange, doch der schnelle Stürmer kam an den Ball, scheiterte aber mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel am Fuß von FSV-Keeper Johannes Brinkies (9.). Ein Schuss aus 18 Metern von Sascha Mölders, bei dem er aber zu viel Rücklage hatte, ging deutlich übers Tor (11.). Kurz danach trieb Marius Willsch die Kugel über die rechte Seite nach vorne, flankte in die Mitte, wo Lex am kurzen Pfosten zum Kopfball kam, aber die Kugel neben das Tor setzte (12.). Nach einem Steckpass von Mölders tauchte Lex halblinks im Strafraum frei vor Brinkies auf, er brachte aber den Lupfer nicht am Keeper vorbei, der zur Ecke abwehrte (16.). Die schlug Richard Neudecker von links in die Mitte, Ronny König verlängerte die Hereingabe aufs eigene Tor, doch Brinkies brachte die Finger dazwischen, entschärfte die Szene (17.). Drei Minuten später war es Lex, der mit einem Kopfball am Aluminium scheiterte. Dressel hatte von links geflankt, der Stürmer kam am ersten Pfosten ans Spielgerät, setzte es aber ans linke Kreuzeck (20.). In der nächsten gefährlichen Szene klärte die Zwickauer Abwehr am Strafraum ein Zuspiel von Dennis Erdmann zu kurz, Dressel kam an den Ball, setzte die Kugel aber aus 19 Metern knapp neben den linken Pfosten (28.). Die Löwen initiierten nun Angriff auf Angriff, aber die Führung wollte einfach nicht fallen. Bei einer flachen Hereingabe von Willsch kam Mölders am Elfmeterpunkt einen Schritt zu spät (36.). Im Anschluss an die folgende Ecke wurde ein Schuss von Lex aus neun Metern erneut ins Tor-Aus geblockt (37.). Ein Freistoß von Daniel Wein nach Foul an Biankadi mit rechts am linken Strafraumeck landete in der Zwickauer Mauer (38.). Die Schwäne konnten sich kaum aus der Umklammerung befreien. Nach einem Zuspiel von Dressel auf Lex im Strafraum warfen sich zwei FSV-Spieler in die Hereingabe, konnten so den Löwen-Abschluss verhindern (41.) Kurz vor der Pause einer der wenigen Konter der Gäste Morris Schröter kam nach Doppelpass mit König an der Strafraumkante zum Abschluss, Marco Hiller hatte aber keine Probleme mit dem Schuss (43.). So ging es mit einem schmeichelhaften 0:0 für Zwickau in die Kabine. Die Löwen zeigten fast optimale 45 Minuten, hätten nicht die Tore gefehlt!

Gäste-Coach Joe Enochs brachte für seinen Stürmer Dustin Willms mit Manfred Starke einen Mittelfeldspieler, um den Druck der Löwen zu verringern. Bei einem Zwickauer Freistoß rannte Steffen Nkansah Löwen-Keeper Hiller im Fünfmeterraum um, der sich dabei verletzte und behandelt werden musste. Nach kurzer Pause ging es für den Schlussmann weiter (58.). Eine Hereingabe von links durch Phillipp Steinhart konnte Brinkies nur abklatschen, aber Lex kam nicht an den Abpraller (62.). Wie so oft fiel das Tor auf der anderen Seite. Hiller holte den Schuss von Can Coskun nach König-Zuspiel aus us Neun Metern aus halblinker Position noch aus dem langen Eck, aber Schröter war zur Stelle, verwandelte den Abpraller aus sechs Metern zu Gästeführung (65.). Einen 18-Meter-Schuss von Wein konnte Brinkies in der 70. Minute gerade noch um den linken Pfosten lenken. Zwickau machte es in der Schlussphase geschickt, hielt die Löwen vom eigenen Tor weg. In der 80. Minute wechselte Michael Köllner gleich drei Mal, wollte nochmals frischen Schwung für die letzten zehn Minuten bringen. Doch es sollte nicht mehr zum Ausgleich reichen. Die Löwen verloren erstmals wieder nach sieben Spielen ohne Niederlage verpassten den Sprung an die Tabellenspiotze.

STENOGRAMM, 22. Spieltag, 31.01.2021, 14 Uhr

1860 München – FSV Zwickau 0:1 (0:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 27 Belkahia, 33 Klassen.

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 6 Stanic, 25 Nkansah, 19 Frick, 21 Schikora – 17 Schröter, 27 Möker, 13 Könnecke, 22 Coskun – 15 König, 11 Willms.
Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 3 Strietzel, 8 Jensen, 9 Lokotsch, 10 Starke, 28 Miatke 30 Reinhardt,

Wechsel: Tallig für Lex (80.), Belkahia für Erdmann (80.), Klassen für Dressel (80.), Greilinger für Neudecker (88.) – Starke für Willms (46.), Jensen für Könnecke (68.), Lokotsch für König (76.), Reinhardt für Schröter (85.).

Tor: 0:1 Schröter (65.).
Gelbe Karten: Lex, Steinhart – Stanic.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Fürth); Assistenten: Simon Marx (Würzburg), Elias Tiedeken (Neusäß).

Bildergalerie: 
https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2440.htm

Höhepunkte:   https://www.facebook.com/BR24Fussball/videos/460239631813827/


21. Spieltag, 27.01.2021, 18.60 Uhr
1. FC Magdeburg – 1860 München 0:3 (0:1)


LÖWEN SETZTEN SICH MIT 3:0-ERFOLG IN MAGDEBURG OBEN FEST.

Stefan Lex (re.) brachte die Löwen bereits in der 9. Minute gegen Magdeburg in Führung. 

Die Löwen blieben auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen, feierten beim 3:0-Erfolg in Magdeburg den fünften Sieg und verteidigten den 2. Tabellenplatz. Stefan Lex hatte die Sechzger in der 9. Minute in Führung gebracht, Stephan Salger (56.) und Phillipp Steinhart trafen jeweils im Anschluss an Standards (61.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Magdeburg auf Quirin Moll (Knieverletzung), Sascha Mölders (5. Gelbe Karte) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 1:1 im Heimspiel gegen Meppen gab es drei Veränderungen in der Startformation: Dennis Erdmann spielte gegen seinen Ex-Klub für Semi Belkahia in der Innenverteidigung, Dennis Dressel begann für Fabian Greilinger und Stefan Lex, der die Kapitänsbinde trug, ersetzte den gesperrten Mölders.

STIMMEN Köllner zufrieden: „Die Mannschaft hat 90 Minuten Vollgas gegeben!“.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. Saliou Sané legte an der Strafraumkante auf Sebastian Jakubiak ab, dessen Schuss landete aber genau in den Armen von Marco Hiller (3.). Durch einen klassischen Konter gingen die Löwen in der 9. Minute in Führung. Dennis Erdmann spielte aus dem eigenen Strafraum auf Dennis Dressel, der passte im Anstoßkreis in die Tiefe auf den gestarteten Stefan Lex. Der Löwen-Stürmer lief Korbinian Burger davon, ließ den aus seinem Tore gekommenen Morten Behrens aussteigen und traf halbrechts aus 20 Metern zum 1:0 ins leere Tor. Nach einer Linksflanke von Lex nahm Merveille Biankadi am zweiten Pfosten aus spitzem Winkel den Ball mit vollen Risiko direkt, schoss aber aus acht Metern am langen Eck vorbei (15.). In der 27. Minute die nächste Großchance für die Sechzger. Biankadi hatte sich von Alexander Bittroff auf der linken Seite abgesetzt, sein Zuspiel auf Erik Tallig im Zentrum kam zu sehr in den Rücken des Mittelfeldspielers, der trotzdem gegen drei Magdeburger zum Abschluss kam. Doch FCM-Torhüter Behrens parierte den abgefälschten Schuss aus acht Metern mit einem Reflex. Nach einer halben Stunde der zweite Torschuss der Elbstädter. Dominik Ernst passte von rechts auf Thore Jacobsen, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, zielte aber rechts vorbei, sodass Hiller nicht eingreifen musste (30.). Ein Drehschuss von Biankadi aus 14 Metern in zentraler Position nach Flanke von Phillipp Steinhart ging links am Tor vorbei (35.). Zwei Minuten später musste Hiller im Eins-gegen-Eins retten. Nach einem Pass in die Tiefe von Sané tauchte Daniel Steininger frei vor dem Löwen-Keeper auf, der machte sich breit, parierte den Schuss (37.). Die nächste Großchance hatten die Sechzger. In eine Ecke von rechts durch Daniel Wein lief Tallig am vorderen Fünfmetereck, traf die Kugel perfekt mit dem Kopf, doch der Ball prallte vom linken Innenpfosten wieder zurück ins Feld (44.). Kurz vor der Pause waren sich Bittroff und sein Torhüter Behrens im Strafraum nicht einig, Lex ahnte das, versuchte an den Ball zu kommen. Dabei fuhr der FCM-Verteidiger den Arm aus, Lex kam zu Fall, aber Schiedsrichter Arne Aarnink reichte es nicht für einen Elfmeter (45.). Das war die letzte Aktion in der ersten Hälfte.

Den ersten Warnschuss in der 2. Halbzeit gaben die Elbstädter ab. Granatowski legte mit dem Rücken zum Tor ab auf Sané, der halbrechts im Strafraum abzog, doch Hiller wehrte den Schuss mit den Fäusten zur Ecke ab (52.). Das Tor fiel auf der anderen Seite nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Richy Neudecker zog die Kugel an den zweiten Pfosten, Erdmann verlängerte mit dem Oberschenkel in die Mitte, wo der eingelaufene Stephan Salger per Kopf aus sechs Metern vollendete (56.). Doch die Magdeburger gaben sich nicht geschlagen, fanden aber ihren Meister in Hiller. Jacobsen hatte an der Strafraumkante rechts für Dominik Ernst abgelegt, der mit seinem Schuss am herausstürmenden Löwen-Keeper Schuss scheiterte (58.). Das Tor machten drei Minuten später die Sechzger. Es war fast eine Doublette des zweiten Treffers. Eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld von Daniel Wein legte Salger quer auf Steinhart, der aus sieben Metern nur noch einschieben brauchte (61.). Auch die nächste Möglichkeit hatten die Sechzger nach einem Freistoß. Wein hatte den Ball aus dem rechten Halbfeld vors Tor gebracht, der einlaufende Salger köpfte aus zwölf Metern mit viel Wucht, zielte aber am rechten Pfosten vorbei (71.). Magdeburg wollte wenigstens den Ehrentreffer erzielen. Der eingewechselte Andreas Müller setzte sich in der 82. Minute auf der rechten Seite durch, jedoch warf sich Hiller in seine scharfe Hereingabe, entschärfte so die Szene und hielt die Null fest. Damit blieb der Löwen-Keeper zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Es war zudem der dritte Auswärtssieg in Folge.

STENOGRAMM, 21. Spieltag, 27.01.2021, 18.60 Uhr

1. FC Magdeburg – 1860 München 0:3 (0:1)

SVM: 1 Behrens (Tor) – 24 Bittroff, 5 T. Müller, 27 Burger – 2 Ernst, 22 Jacobsen, 8 Jakubiak, 28 Obermair – 31 Granatowski, 33 Sané, 13 Steininger.
Ersatz: 30 Weiner (Tor) – 11 Beck, 15 Rorig, 16 A. Müller, 17 Conteh, 20 Bertram, 25 Harant.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein – 14 Dressel, 8 Tallig,– 31 Neudecker – 7 Lex, 19 Biankadi.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 33 Klassen.

Wechsel: Bertram für Steininger (66.), A. Müller für Jakubiak (66.), Beck für Granatowski (75.), Conteh für Ernst (75.), Harant für Burger (83.) – Greilinger für Lex (76.), Belkahia für Neudecker (81.), Klassen für Tallig (89.), Knöferl für Biankadi (89.).

Tore: 0:1 Lex (9.), 0:2 Salger (56.), 0:3 Steinhart (61.).
Gelbe Karten: Sané, Burger, T. Müller, Bittroff, A. Müller – Erdmann.
Zuschauer: 0 in der MDCC-Arena Magdeburg.
Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn); Assistenten: Andreas Steffens (Mechernich), Marco Scharf (Cuxhaven).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2438.htm


20. Spieltag, 24.01.2021, 13 Uhr
1860 München – SV Meppen 1912 1:1 (0:0)

Löwen verpassen trotz Führung Heimsieg: 1:1 gegen Meppen.

Merveille Biankadi war für die Defensive des SV Meppen ein ständiger Unruheherd. 
 
Die Löwen blieben gegen den SV Meppen auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen, verpassten aber beim 1:1, mit einem Sieg den Anschluss zu Dresden herzustellen. Semi Belkahia hatte einen Freistoß von Richy Neudecker in der 63. Minute entscheidend zur Führung abgefälscht. Der kurz zuvor eingewechselte Dejan Bozic traf eine Viertelstunde vor dem Ende zum überraschenden Ausgleich (76.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Meppen zum Rückrundenauftakt auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Zwei Veränderungen gab es gegenüber dem Heimspiel gegen Ingolstadt: Für den verletzten Moll rückte Daniel Wein in die Startelf, für Stefan Lex, der die Woche über nicht voll trainieren konnte, Fabian Greilinger.

STIMMEN Köllner: „Das 1:1 ist sicher kein Wunschergebnis!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten vom Anpfiff weg, die Emsländer unter Druck zu setzen. In der 10. Minute der erste vielversprechende Angriff der Hausherren. Sascha Mölders spielte von halblinks in den Lauf von Merveille Biakadi. Der hätte vielleicht direkt aus 18 Metern im Zentrum abziehen müssen, doch er wollte den Ball annehmen, wodurch die Chance auf dem holprigen Untergrund verpuffte. Im Gegenzug flankte Markus Ballmert von der rechten Grundlinie scharf in die Mitte auf Tom Boere, der schoss aber aus acht Metern einen Löwen an, so dass der Ball rechts am Tor vorbeiging (11.). Nach einer Kopfballverlängerung von Richy Neudecker kam Biankadi frei vor Eric Domaschke zum Abschluss, hatte aber bei der Ballannahme das Spielgerät mit dem Arm berührt, weswegen Schiedsrichter Asmir Osmanagic die Szene abpfiff (16.). Sascha Mölders sah in der 20. Minute seine 5. Gelbe Karte, wird somit den Löwen in Magdeburg fehlen. In eine Rückgabe auf Domaschke sprintete Biankadi hinein, kam auch an den Ball, der Torhüter wehrte ab und bekam die Kugel im Nachfassen gerade noch vor Mölders unter Kontrolle (25.). In der folgenden Viertelstunde passierte nichts vor den Toren. Zu selten fanden die Sechzger eine Lücke in der eng gestaffelten Meppener Defensive oder fehlte die Zielstrebigkeit. Ein Schuss aus zwölf Metern aus halbrechter Position von Fabian Greilinger, der aber zu unplatziert war, beendete diese Phase (41.). Es war aber auch die letzte gefährliche Szene vor der Pause in einem an Torraumszenen armen Spiel.

Im zweiten Durchgang kam bei den Emsländern Ex-Löwe Nicolas Andermatt für den gelb-rot-gefährdeten Lars Bünning ins Spiel (46.). Ein überraschender 20-Meter-Schuss von Erik Tallig aus der Drehung ging kurz nach Wiederanpfiff nur knapp am langen Pfosten vorbei (46.). Auch Meppen kam gefährlich vors 1860-Tor. Ballmert hatte scharf von rechts ins Zentrum geflankt. Boere verpasste den Ball knapp, hatte aber vorher Semi Belkahia umgestoßen, sodass der Unparteiische auf Stürmerfoul entschied (50.). In der 61. Minute brachte Florian Egerer direkt vor der Strafraumkante Mölders zu Fall, sah dafür die Gelbe Karte. Neudecker führte mit links aus 17 Metern aus, Belkahia lief ein, wurde von der Kugel getroffen und fälschte sie unhaltbar für Domaschke zum 1:0 in die andere Ecke ab (63.). Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog Neudecker von rechts nach innen zog mit links ab, Domaschke konnte den Schuss nur nach vorne abklatschen, aber die Meppener klärten die Situation (69.). Eine Neudecker-Flanke von rechts legte Mölders am zweiten Pfosten nach hinten für Phillipp Steinhart ab, dessen Direktabnahme aus 15-Metern ging aber deutlich über die Querlatte (71.). In der 76. Minute der überraschende Ausgleich. Im Anschluss an einen Einwurf von der rechten Seite kam der Ball im Löwen-Strafraum zum kurz zuvor eingewechselten Dejan Bozic, der aus neun Metern unhaltbar für Marco Hiller ins linke untere Eck traf. Bozic hatte auch im Hinspiel getroffen. Es war erst sein zweiter Saisontreffer! In der Schlussphase verlängerte Bozic eine Andermatt-Ecke mit dem Kopf, keiner kam im Torraum dran, so dass der Ball neben dem langen Pfosten im Tor-Aus landete (87.). Beide Seiten drängten auf den Siegtreffer, doch keiner konnte den Lucky Punch setzen. So blieb es bei der Punkteteilung.

STENOGRAMM, 20. Spieltag, 24.01.2021, 13 Uhr

1860 München – SV Meppen 1912 1:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 17 Wein – 11 Greilinger, 8 Tallig, 31 Neudecker, 19 Biankadi – 9 Mölders,
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 13 Erdmann, 14 Dressel, 18 Knöferl, 33 Klassen.

SVM: 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 25 Al-Hazaimeh, 19 Bünning, 7 Amin – 16 Egerer, 11 Piossek – 17 Hemlein, 10 Tankulic, 18 Guder – 9 Boere.
Ersatz: 37 Frommann (Tor) – 3 Jesgarzewski, 6 Andermatt, 14 Evseev, 23 Krüger, 29 El-Helwe, 33 Bozic.

Wechsel: Lex für Greilinger (65.), Dressel für Tallig (65.) – Andermatt für Bünning (46.), Krüger für Hemlein (55.), Bozic für Tankulic (74.), Evseev für Boere (90.+1).

Tore: 1:0 Belkahia (63.), 1:1 Bozic (76.).
Gelbe Karten: Mölders, Salger – Bünning, Frings, Egerer, Ballmert, Al-Hazaimeh.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Asmir Osmanagic (Stuttgart); Assistenten: Marc Philip Eckermann (Winnenden), Gaetano Falcicchio (Konstanz).

Bildergalerie:   https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2437.htm

Höhepunkte: https://www.sport1.de/tv-video/video/sv-meppen-tsv-1860-muenchen-1-1-highlights-im-video-3-liga__1ADD43ED-D87B-4743-8B5F-A3A6110DE55B?jwsource=cl


19. Spieltag, 18.01.2021, 18.60 Uhr
1860 München – FC Ingolstadt 04 1:0 (0:0)

LÖWEN BESIEGEN SCHANZER 1:0 – MÖLDERS ERZIELT SIEGTREFFER.


       
Die beiden Siebener unter sich: Stefan Lex (li.) und Dennis Eckert Ayensa   

Die Löwen gewannen nach dem Stadtderby auch das oberbayerische Derby gegen den FC Ingolstadt, halten damit Anschluss zu Tabellenführer Dresden und den Schanzern. Das goldene Tor markierte Sascha Mölders in der 75. Minute auf Zuspiel von Merveille Biankadi. Die Sechzger sind damit seit fünf Spielen ungeschlagen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Ingolstadt auf Fabian Greilinger (5. Gelbe Karte) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Niklas Lang, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Eine Veränderung gab es gegenüber dem Derby gegen die kleinen Bayern: Für Greilinger rückte Stefan Lex nach überstandener Verletzung in die Startelf.

STIMMEN Köllner: „Nach so einem Spiel bin ich mehr Fan als Kritiker!“

Spielverlauf: Die Löwen kamen in der 2. Minute erstmals gefährlich vors Schanzer Tor. Merveille Biankadi hatte von links an den zweiten Pfosten geflankt, dort stand aber nur Richy Neudecker, der zu klein für die Hereingabe war. Vier Minuten später hatten die Gäste die Riesenchance zur Führung. Einen Pass in die Tiefe erlief auf der linken Seite Ex-Löwe Peter Kurzweg. Seine Hereingabe ließ Stefan Kutschke für den hinter ihm lauernden Dennis Eckert Ayensa passieren. Dessen Neun-Meter-Schuss lenkte ein Sechzger gerade noch zur Ecke ab (6.). Ansonsten wurde jeder Zweikampf giftig geführt, beide Teams schenkten sich nichts. Aber auch die Löwen hatten ihre Großchance. In der 22. Minute konterten sie, nachdem zuvor Eckert Ayensa bei einem Zweikampf mit Phillipp Steinhart einen Strafstoß gefordert hatte, kurz danach Kutschke mit einem Schuss an einem 1860-Spieler hängen geblieben war. Sascha Mölders passte in den Lauf von Stefan Lex, der frei auf Keeper Fabijan Buntic zusteuerte, dann aber nochmals quer auf Erik Tallig legte. Doch der brachte die aufspringender Kugel, bedrängt von Thomas Keller, nicht unter Kontrolle. Sie landete bei Biakadi, der aber aus 15 Metern übers Tor zielte. Nach einer halben Stunde musste bereits Quirin Moll verletzt vom Feld. Für ihn kam Daniel Wein (31.). Kurz danach legte Marius Willsch nach Steilpass von Neudecker von der rechten Grundlinie zurück auf Biankadi, der kam halbrechts im Strafraum zum Schuss, verzog aber aus 14 Metern deutlich (32.). In einen Pass in die Tiefe von Lex auf Mölders brachte Keller gerade noch den Fuß dazwischen, sonst wäre der Löwen-Torjäger durch gewesen (35.). So ging es nach abwechslungsreichen 45 Minuten und Chancen auf beiden Seiten torlos in die Pause.

Biankadi dribbelte nach Wiederbeginn Michael Heinloth im Strafraum aus, blieb dann aber an Björn Paulsen hängen (50.). In der 56. Minute kam Erik Tallig nach einem Querpass von Neudecker halblinks aus 17 Metern zum Abschluss. Sein Schuss war aber zu zentral, sodass Buntic den Ball wegboxen konnte. In der 65. Minute flippte die Kugel durch den Löwen-Strafraum, bis der eingewechselte Cannjgia Elva mit der Spitze halbrechts aus 13 Metern abzog, aber deutlich am linken Pfosten vorbeizielte. Die Sechzger hatten in dieser Phase einige brenzlige Szenen zu überstehen. Nach einem weiten Ball nahm Eckert Ayensa die aufspringende Kugel aus 20 Metern direkt, setzte ihn aber als Dropkick übers 1860-Tor (69.). In der 75. Minute die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung für die Löwen. Biankadi hatte nach einem weiten Ball, den er festmachte, an der Strafraumkante Mölders in Szene gesetzt. Der fackelte halblinks nicht lange, traf per Flachschuss zum 1:0 ins rechte Eck. Fast im Gegenzug das 1:1. Kurzweg flankte von der linken Grundlinie, Filip Bilbija hielt den Fuß rein, aber Steinhart konnte den Schuss gerade noch zur Ecke blocken (77.). Ingolstadts Coach Tomas Oral brachte mit Caiuby und Fatih Kaya nochmals zwei Offensivkräfte, setzte alles auf eine Karte (80.). Aber die Löwen standen gut, brachten immer noch ein Bein dazwischen. Am Ende wurde der aufopferungsvolle Kampf mit drei Punkten belohnt. Seit fünf Spielen (vier Siege) ist das Team von Michael Köllner ungeschlagen.

STENOGRAMM, 19. Spieltag, 18.01.2021, 18.60 Uhr

1860 München – FC Ingolstadt 04 1:0 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 7 Lex, 8 Tallig, 31 Neudecker, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 13 Erdmann, 14 Dressel, 17 Wein, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo, 33 Klassen.

FCI: 24 Buntic (Tor) – 17 Heinloth, 4 Paulsen, 27 Keller, 16 Kurzweg – 34 Röhl, 10 Stendera, 23 Krauße, 35 Bilbija – 7 Eckert Ayensa, 30 Kutschke.
Ersatz: 1 Jendrusch (Tor) – 9 Kaya, 13 Caiuby, 14 Elva, 22 Niskanen, 25 Kotzke, 37 Sussek.

Wechsel: Wein für Moll (31.), Dressel für Lex (78.), Erdmann für Neudecker (85.) – Elva für Röhl (58.), Kaya für Bilbija (80.), Caiuby für Krause (80.).

Tor: 1:0 Mölders (75.).
Gelbe Karten: Tallig, Salger – Röhl.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach), Jonas Brombacher (Kandern).

Bildergalerie: 
https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2436.htm

Höhepunkte:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-1860-muenchen-schlaegt-ingolstadt-mit-10-av:6005edb6fed4ec00137ce4c0


18. Spieltag, 09.01.2021, 14.03 Uhr
FC Bayern München II – 1860 München 0:2 (0:1)

Derbysieg! Löwen besiegen Bayern II mit 2:0.

Dosenöffner: Timo Kern (re.) grätschte in dieser Szene den Ball vor Sascha Mölders zum 1:0 für die Löwen ins eigene Tor. 
 
Die Löwen beendeten den Derby-Fluch und bezwangen den FC Bayern München II mit 2:0. Nach dem Platzverweis für Joshua Zirkzee war es ein Eigentor von Timo Kern, das die Sechzger in Führung brachten. In der Nachspielzeit war es Winterneuzugang Merveille Biankadi, der endgültig alles klar machte (90.+2). Die Löwen sind damit seit vier Spielen ungeschlagen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Derby auf Stefan Lex (Trainingsrückstand), Dennis Erdmann (5. Gelbe Karte) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich 2:2 vor Weihnachten gegen Wehen Wiesbaden gab es nur zwei Veränderungen in der Startformation: Stephan Salger rückte für den gesperrten Erdmann in die Innenverteidigung. Winterneuzugang Merveille Biakadi begann für Dennis Dressel.

STIMMEN Gorenzel: „Marco sieht aus, als ob er gegen Klitschko gekämpft hätte!“

Spielverlauf: Die Bayern nahmen das Derby ernst, hatten mit Ron-Thorben Hoffmann, Joshua Zirkzee, Fiete Arp und Chris Richards gleich vier Profis aufgeboten. Trotzdem hatten die Löwen bereits nach wenigen Sekunden die erst Chance. Nach einer Flanke von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld kam Sascha Mölders zum Kopfball, köpfte aber aus acht Metern genau in die Arme von Hoffmann (1.). In der 5. Minute wurde es vor dem 1860-Tor erstmals gefährlich. Zum Glück übersah Timo Kern dabei den besser postierten Arp. Sein 15-Meter-Schuss wurde geblockt. Im Gegenzug konnte Richards nur mit einer Grätsche im Strafraum gegen Erik Tallig schlimmeres verhindern (6.). Zunächst dachten die Zuschauer, dass Schiedsrichter Martin Petersen Elfmeter gibt, weil seine Geste etwas zweideutig war. Es ging aber mit Abstoß weiter. Nach Steinhart-Zuspiel in den Rücken der Abwehr tauchte Fabian Greilinger halblinks vor Hoffmann auf. Der FCB-Keeper wehrte den Schuss des Angreifers mit dem Fuß ab, Mölders nahm den Abpraller aus 14 Metern artistisch per Seitfallzieher, scheiterte aber ebenfalls am Torhüter (9.). Marius Willsch legte in der 12. Minute von rechts in den Rückraum, Tallig an der Strafraumkante zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, wodurch die Chance verpuffte. Im Anschluss an einen Zweikampf zwischen Stephan Salger und Timo Kern hatte der Linienrichter Einwurf für die Löwen angezeigt, der Schiedsrichter gab aber Freistoß. Angelo Stiller brachte von rechts den Ball in die Mitte, wo Kern am ersten Pfosten frei zum Kopfball kam, aber Marco Hiller abtauchte, die Kugel aus dem rechten unteren Eck kratzte (19.). Eine Freistoßflanke von Quirin Moll aus dem rechten Halbfeld rutschte Zirkzee über den Kopf, Tallig dahinter nahm die Kugel direkt, zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei. (24.). Auf der anderen Seite ging Zirkzee, der in dieser Szene keine Chance hatte, den Ball zu spielen, gegen Löwen-Keeper Hiller mit dem gestrecktem Bein voraus rein (25.). Minutenlang musste Hiller, der am Kopf blutete, behandelt und die Wunde geklammert werden. Nach zwei Minuten zeigte Schiedsrichter Petersen dem Bayern-Spieler, der sich beim 1860-Keeper für sein Einsteigen fair entschuldigte, die Rote Karte. Hiller musste das verblutete Trikot wechseln, bevor es nach fünfminütiger Unterbrechung weiter ging. Kurz danach die Riesenchance für die Löwen. Neudecker hatte rechts in die Tiefe auf Greilinger gepasst, dessen Hereingabe traf Mölders nicht voll, doch die Kugel landete bei Steinhart am langen Pfosten. Dessen Schuss aufs lange Eck klärte Jamie Lawrence für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (32.). Danach wurde es wieder etwas ruhiger auf dem Spielfeld. Beide Teams versuchten, sich auf die neue Situation einzustellen. Ein Steinhart-Schuss aus 21 Metern fälschte Angelo Stiller zur Ecke ab (42.). Zwei Minuten später lag die Kugel dann doch im Bayern-Tor. Nach Foul an Tallig gab es einen Freistoß im linken Halbfeld. Neudecker brachte den Ball scharf in die Mitte, Kern wollte am #Elfmeterpunkt klären, grätschte in die Hereingabe. Vom rechten Innenpfosten fand die Kugel anschließend den Weg zum 1:0 ins Tor (44.). Eine verdiente Führung für die Sechzger! In der Nachspielzeit versuchte es Tiago Dantas noch mit einem Distanzschuss, zielte aber zwei Meter am linken Pfosten vorbei (45.+3). Nach fünf Minuten Nachspielzeit schickte der Unparteiische beide Teams zur Pause in die Kabine.

Eine Hereingabe von Tallig legte Merveille Biankadi am kurzen Pfosten mit dem Rücken zum Tor auf Marius Willsch ab, der schoss sofort auf spitzem Winkel, doch Hoffmann war zur Stelle, wehrte mit dem Fuß ab (49.). Einen Freistoß an der linken Strafraumseite zog Arp in der 54. Minute mit rechts direkt aufs Tor, doch der Schuss ging knapp über die Querlatte. Der eingewechselte Dennis Dressel setzte sich links durch, passte von der Grundlinie scharf auf Mölders am ersten Pfosten, der traf aber die Hereingabe am Fünfmeterraum nicht voll (59.). Kurz danach passte Willsch rechts in die Tiefe auf Mölders, der lief in den Strafraum, ließ Thiago Dantas aussteigen, sein Schuss mit links wurde aber von Lawrence zur Ecke geblockt (61.). In der 66. Minute warf sich Hiller nach einem FCB-Konter vor die Beine von Arp, der nach Pass von Kern freie Bahn hatte. Doch der Löwen-Keeper griff sich sicher die Kugel sicher. Einen Lupfer von Neudecker konnte Richards im Strafraum gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Mölders klären (71.). Nach einem abgewehrten Freistoß kam der Ball zurück in die Mitte, wo Lawrence unbedrängt zum Schuss kam, doch Moll brachte das Bein dazwischen, wehrte den Abschluss zur Ecke ab (76.). In dieser Phase wirkten die Löwen verunsichert, schafften kaum Entlastung und handelten sich viele Standards in Tornähe ein. Kurz danach war es Kern, der nach Rechtsflanke am Elfmeterpunkt an die Kugel kam, sein Seitfallzieher ging aber deutlich am rechten Pfosten vorbei (78.). Nach einer Stiller-Ecke brachte Feldhahn per Kopf die Kugel aufs Tor, doch Hiller war zur Stelle, fing das Spielgerät ab (85.). In der Nachspielzeit passte Moll auf Biankadi, der setzte sich gegen Richards durch, schloss aus acht Metern ab und traf zum 2:0 (90.+2). Damit war die Partie endgültig entschieden. Talent Maxim Gresler durfte noch für den Torschützen debütieren.

VIDEOBOTSCHAFT DER MANNSCHAFT AN DIE FANS

STENOGRAMM, 18. Spieltag, 09.01.2021, 14.03 Uhr

FC Bayern München II – 1860 München 0:2 (0:1)

FCB II: 1Hoffmann (Tor) – 40 Lawrence, 5 Feldhahn, 28 Richards – 4 Stanisic, 2 Vita, 6 Tiago Dantas, 38 Stiller, 10 Kern – 9 Arp, 35 Zirkzee.
Ersatz: 12 Wagner (Tor) – 7 Dajaku, 14 Jastremski, 15 Lungwitz, 18 Zaiser, 24 Scott, 26 Arrey-Mbi.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 14 Dressel, 17 Wein, 18 Knöferl, 32 Gresler, 33 Klassen.

Wechsel: Dajaku für Arp (68.), Scott für Tiago Dantas (68.), Jastremski für Lawrence (82.) – Dressel für Greilinger (46.), Wein für Belkahia (73.), Gresler für Biankadi (90.+3).

Tore: 0:1 Kern (44., Eigentor), 0:2 Biankadi (90.+2).
Gelbe Karten: Stiller, Stanisic – Belkahia, Greilinger, Biankadi.
Rote Karte: Zirkzee (27., gefährliches Spiel).
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Marc Philip Eckermann (Winnenden), Gaetano Falcicchio (Konstanz).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2435.htm

Spielhöhepunkte und das kompl. Spiel:  https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-tsv-1860-muenchen-gewinnt-derby-beim-fc-bayern-ii,SLbj3Hd?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link


17. Spieltag, 18.12.2020, 18.60 Uhr
1860 München – SV Wehen Wiesbaden 2:2 (0:1)

Löwen zeigen Moral gegen Wiesbaden und spielen 2:2 nach 0:2-Rückstand.

Löwe Semi Belkahia, hier im Zweikampf mit Phillip Tietz, hatte alle Hände voll zu tun. 
 
Die Löwen verabschieden sich in die kurze Weihnachtspause mit einem 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Dabei lagen sie durch Tor von Ahmet Gürleyen (17.) und Dominik Prokop (52.) bereits mit 0:2 zurück. In einer furiosen Schlussphase sorgten Sascha Mölders (74.) und der 17-jährige Lornez Knöferl noch für den Ausgleich (84.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Wiesbaden auf Stephan Salger (Wadenverletzung), Stefan Lex (muskuläre Probleme), Ahanna Agbowo (Sprunggelenksverletzung), Johann Ngounou Djayo (Hüftprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Eine Veränderung gab es gegenüber dem Spiel beim 1. FC Kaiserslautern: Für Lex stand Dennis Dressel in der Startelf.

Spielverlauf: Von Anpfiff weg war es ein umkämpftes Spiel. Beide Teams machten die Räume eng. Erstmals wurde es in der 9. Minute vorm Löwen-Tor gefährlich, doch Phillipp Steinhart blockte den 14-Meter-Schuss von Maurice Malone. Drei Minuten später war es Gianluca Korte, der nach Zuspiel von Malone an der Strafraumkante zum Abschluss kam, sein Schuss ging aber deutlich links am Tor vorbei (12.). Nach einem Pass von Steinhart in die Tiefe kam Fabian Greilinger fast an der Grundlinie zum Flanken, seine Hereingabe in den Rückraum verpasste Sascha Mölders in der Mitte knapp (13.). Die zweite Ecke der Hessen führte zur Führung. Marvin Ajani hatte von links geflankt, Ahmet Gürleyen kam am Fünfmeterraum frei zum Kopfball, traf zum 1:0 (17.). Danach wurden die Sechzger stärker. Im Anschluss an einen Freistoß kam Dennis Dressel an den Abpraller, sein 18-Meter-Schuss war aber zu zentral, um Tim Boss vor Probleme zu stellen (22.). Im Gegenzug musste sich Marco Hiller auszeichnen , als er einen Schuss von Malone aus dem Zentrum zur Seite abwehrte (23.). Was für eine Chance in der 28. Minute für die Sechzger! Dressel hatte einen Konter genau halbrechts in den Lauf von Mölders gespielt, der kam im Strafraum frei vor Boss zum Abschluss, setzte die Kugel aber links am Tor vorbei. Zwei Minuten später faustete Boss einen Freistoß von Richy Neudecker nicht weit genug weg, der Ball sprang nach einer Steinhart-Hereingabe wie eine Billardkugel durch den Strafraum, ehe Dennis Erdmann zum Abschluss kam, aber aus 17 Metern das Spielgerät neben den linken Pfosten setzte (31.). Ein Volley-Schuss von Dressel aus 18 Metern ging deutlich über den Querbalken (33.). Auf der anderen Seite nahm Korte im Zentrum eine Hereingabe von rechts durch Ajani direkt, zielte aber aus acht Metern übers 1860-Tor (34.). Ein Dropkick von Steinhart aus 14 Metern nach Zuspiel von Neudecker ging knapp über die Querstange (44.). Kurz danach war Pause in einer ausgeglichenen Partie, bei der die Gäste nach einem Standard die Führung erzielt hatten.

Die Löwen kamen druckvoll auf der Kabine. Eine scharfe Hereingabe von halblinks durch Dressel grätschte Gürleyen gerade noch vor Mölders weg (48.). Die Löwen verloren im Spielaufbau den Ball, Wiesbaden schaltete schnell um, Malone hatte auf dem linken Flügel viel Platz, bediente Dominik Prokop in der Mitte, der frei vor Hiller nur noch zum 2:0 einschieben musste (52.). Auf der anderen Seite kam Neudecker links im Strafraum aus 14 Metern zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck lenkte Boss mit einem Reflex um den Pfosten (56.). Die Gäste verlegten sich aufs Kontern, waren immer wieder gegen die aufgerückten Löwen gefährlich. In der 70. Minute holte Hiller einen Schlenzer von Prokop aus dem rechten unteren Eck. Vorne fehlten die Ideen, die hohen Bälle wurden immer wieder Beute der physisch starken Abwehrspieler. In der 74. Minute der Anschlusstreffer. Einen Freistoß von Neudecker aus dem Halbfeld verlängerte Quirin Moll mit dem Kopf, Mölders hielt den Fuß rein, traf zum 1:2. Nach einem Eckball von rechts durch Ajani herrschte Verwirrung, aber Dennis Kempe am langen Pfosten kam nicht an die Kugel (77.). Kurz danach die nächste Chance für die Hessen. Tietz kam im Strafraum zum Abschluss, traf aber nur den rechten Pfosten (79.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einer Freistoß-Hereingabe von Neudecker brachten die Gäste den Ball nicht weg. Semi Belkahia legte die Kugel mit dem Rücken zum Tor für den kurz zuvor eingewechselten Lorenz Knöferl ab, dessen Schuss von Ajani noch unglücklich abgefälscht an den linken Pfosten prallte und von dort den Weg zum 2:2 ins Tor fand (84.). Für den 17-Jährigen war es im dritten Einsatz das erste Tor. Beide Team versuchten noch, den Lucky Punch zu setzen. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.

STENOGRAMM, 17. Spieltag, 18.12.2020, 18.60 Uhr

1860 München – SV Wehen Wiesbaden 2:2 (0:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 11 Greilinger.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 17 Wein, 18 Knöferl, 26 Durrans, 32 Gresler, 33 Klassen.

SVWW: 1 Boss (Tor) – 22 Ajani, 4 Mockenhaupt, 3 Gürleyen, 25 Kempe – 13 Medic, 18 Lais – 24 Prokop, 7 Korte, 11 Malone – 9 Tietz.
Ersatz: 26 Hamrol (Tor) – 6 Schwede, 19 Niemeyer, 20 Kuhn, 21 Hollerbach, 27 Guthörl, 37 Bischof.

Wechsel: Wein für Tallig (46.), Klassen für Greilinger (68.), Knöferl für Dressel (82.) – Guthörl für Malone (75.), Niemeyer für Korte (84.).

Tore: 0:1 Gürleyen (17.), 0:2 Prokop (52.), 1:2 Mölders (74.), 2:2 Knöferl (84.).
Gelbe Karten: Erdmann, Willsch, Mölders – Tietz, Gürleyen, Lais.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen); Assistenten: Mario Hildenbrand (Wertheim), Timo Lämmle (Kernen).
 

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2433.htm
Höhepunkte:    https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-1860-muenchen-erkaempft-ein-2-2-gegen-wiesbaden,SJXRObx

16. Spieltag, 15.12.2020, 18.60 Uhr
1. FC Kaiserslautern – 1860 München 0:3 (0:2)

3:0-Sieg der Löwen auf dem Betzenberg – Mölders trifft doppelt.

Sascha Mölders (li.) und Richy Neudecker (re.) sorgten mit ihren Treffern für die 2:0-Pausenführung. 
 
Die Löwen knüpften auf dem Betzenberg nahtlos ans Spiel gegen Waldhof Mannheim an, bezwangen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0. Richard Neudecker erzielte bereits in der 6. Minute per Freistoß die Führung, Sascha Mölders machte mit seinem 10. und 11. Saisontreffer alles klar (36. und 80.). Damit besteht die Chance im letzten Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden, die Weihnachtsfeiertage auf einem Aufstiegsplatz zu verbringen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste auf dem Betzenberg auf Stephan Salger (Wadenprobleme), Ahanna Agbowo (Sprunggelenksverletzung), Johann Ngounou Djayo (Hüftprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 5:0-Heimsieg über Waldhof Mannheim gab es nur eine Veränderung in der Startformation: Für den verletzten Salger rückte Semi Belkahia in die Innenverteidigung. Die zuletzt gesperrten Dennis Dressel und Daniel Wein nahmen auf der Bank Platz.

Spielverlauf: Aufregung gab’s in der 5. Minute, nachdem Sascha Mölders den Ball auf Fabian Greilinger gehoben hatte. Der 20-Jährige wurde im Laufduell mit Marius Kleinsorge von den Beinen geholt, sah als letzter Spieler aber von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier nur die Gelbe Karte. Richard Neudecker führte den Freistoß zwei Meter vor der Strafraumkante aus leicht nach links versetzt aus, zwirbelte die Kugel über die Mauer zum 1:0 ins linke Kreuzeck. Ein Diagonalpass von Greilinger erreichte in der 16. Minute rechts im Strafraum Stefan Lex, dessen Direktabnahme aus elf Metern konnte Avdo Spahic im kurzen Eck abwehren. Erneut gab es in der 24. Minute einen Freistoß für die Löwen am Sechzehnmeterraum, diesmal aber nach rechts versetzt. Neudecker und Quirin Moll standen bereit, Moll führte mit rechts aus, rutschte aber beim Schuss auf dem nassen Rasen weg, der noch leicht von der Mauer abgefälschte Ball landete am Außennetz des kurzen Pfostens. Glück hatten die Lauterer nach einer halben Stunde, als Lex von der rechten Seite in die Mitte geflankt hatte, der heransprintende Greilinger aber freistehend wegrutschte und so nicht an den Ball kam (30.). Eine Freistoßflanke von Redondo faustete Marco Hiller weg, Hendrick Zuck kam an die Kugel, sein Schuss aus 19 Metern ging aber weit am Tor vorbei (32.). Was für ein Tor in der 36. Minute. Nach einem schlechten Zuspiel setzte Lex mit dem Rücken zum Tor nach, legte zurück auf Greilinger, der halblinks abschloss. Der Ball rutschte ihm jedoch über den Schlappen, Mölders hielt den Kopf aus sieben Metern rein, vom linken Innenpfosten trudelte die Kugel zum 2:0 über die Linie (36.). Es war bereits der 10. Saisontreffer des 35-jährigen Stürmers. Kurz vor der Pause kam Jannik Bachmann gegen Marius Willsch an der Mittellinie etwas zu spät, traf ihn am Knöchel. Nach Beratung mit seinem Linienrichter zeigte Schiedsrichter Weickenmeier glatt Rot (45.). Kurz danach war die 1. Halbzeit beendet.

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Pfälzer, doch Hiller hatte aufgepasst. Nach einem Flugball auf Zuck kam der Keeper aus seinem Strafraum, grätschte die Kugel im Halbfeld vor dem FCK-Spieler weg (50.). Im Anschluss an einen Freistoß von rechts durch Philipp Hercher köpfte Elias Huth aus acht Metern die Kugel knapp übers Löwen-Tor (52.). Auf der anderen Seite vergab Neudecker die Riesenchance zum 3:0. Der eingewechselte Dennis Dressel hatte fast von der linken Grundlinie die Kugel zurückgelegt, Neudecker nahm den Ball aus acht Metern direkt, zielte aber übers Tor (54.). Marvin Pourie kam in der 59. Minute nach Hercher-Flanke von rechts aus zehn Metern im Strafraum zum Abschluss, Semi Belkahia stellte den Körper dazwischen, lenkte den Schuss am Tor vorbei. Ein Huth-Kopfball landete drei Minuten später auf dem Dach des 1860-Gehäuses (62.). Nach einer Redondo-Freistoßflanke von rechts konnte Hiller den Ball in einer Spielertraube nur abklatschen, bekam ihn aber gegen Kevin Kraus im Nachfassen unter Kontrolle (64.). In dieser Phase ließen die Sechzger den dezimierten Gastgebern zu viele Räume. Trainer Michael Köllner reagierte, brachte Daniel Wein für Neudecker (71.). Ein Distanzschuss von Erik Tallig unter Bedrängnis ging deutlich über den Querbalken (75.). Die Löwen attackierten nun wieder früher, hielten die Roten Teufel damit vom eigenen Tor weg. Mölders krönte seine Leistung in der 80. Minute mit seinem zweiten Treffer. Nach Doppelpass mit Daniel Wein sprintete Marius Willsch zur Grundlinie, legte die Kugel zurück auf den Löwen-Torjäger, der per Flugkopfball zum 3:0 ins lange Eck einnetzte. In der Schlussphase durfte wieder der 17-jährige Lorenz Knöferl ran. Ansonsten brachten die Sechzger die Führung kräfteschonend über die Zeit.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 15.12.2020, 18.60 Uhr

1. FC Kaiserslautern – 1860 München 0:3 (0:2)

FCK: 1 Spahic (Tor) – 22 Kleinsorge, 4 Winkler, 26 Bachmann, 14 Hlousek – 17 Rieder, 25 Sickinger – 21 Zuck, 11 Redondo – 9 Pourié, 32 Huth.
Ersatz: 40 Raab (Tor) – 5 Kraus, 7 Ritter, 18 Röser, 23 Hercher, 27 Morabet, 39 Gözütok,

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 11 Greilinger – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 14 Dressel 17 Wein, 18 Knöferl, 26 Durrans, 33 Klassen.

Wechsel: Kraus für Sickinger (46.), Hercher für Kleinsorge (46.), Röser für Huth (72.) – Dressel für Lex (46.), Wein für Neudecker (71.), Knöferl für Greilinger (83.).

Tore: 0:1 Neudecker (6.), 0:2 Mölders (36.), 0:3 Mölders (80.).
Gelbe Karten: Kleinsorge, Sickinger, Redondo, Rieder, Zuck– Greilinger, Wein.
Rote Karte: Bachmann (45.).
Zuschauer: 0 im Fritz-Walter-Stadion.
Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Christian Ballweg (Mannheim).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2432.htm

Die Highlights vom Spiel:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-highlights-der-partie-kaiserslautern-1860-muenchen-av:5ed812228bf627001b6d4946


15. Spieltag, 12.12.2020, 14.03 Uhr
1860 München – SV Waldhof Mannheim 5:0 (3:0)
 

5:0-Sieg gegen Waldhof Mannheim – Hattrick von Mölders.

Sascha Mölders erzielt in dieser Szene nach Freistoßflanke von Quirin Moll per Kopf das 2:0 (24.). 
 
Endlich hat es mal wieder mit einem Löwen-Sieg gegen Waldhof Mannheim geklappt. Der letzte datierte aus dem Jahr 1993. Dazu fiel er mit 5:0 recht deutlich aus. Sascha Mölders mit einem lupenreinen Hattrick (3., 24. und 27.) hatte in der ersten halben Stunde die Weichen dazu gestellt, Phillipp Steinhart erhöhte per Handelfmeter auf 4:0 (54.) und setzte in der 71. Minute mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Waldhof auf Niklas Lang (Aufbautraining nach Sprunggelenksverletzung), Dennis Dressel (Rot-Sperre), Daniel Wein (5. Gelbe Karte), Ahanna Agbowo (Sprunggelenksverletzung), Johann Ngounou Djayo (Hüftprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, und Milos Cocic. Erstmals auf der Bank nahm der 17-jährige Nachwuchsstürmer Lorenz Knöferl Platz. Eine Veränderung gab es gegenüber dem Spiel bei Viktoria Köln: Für den gelbgesperrten Wein stand Dennis Erdmann in der Startelf.

STIMMEN Köllner: „Die Mannschaft hat sich für den Aufwand belohnt!“

Spielverlauf: Es dauerte keine 60 Sekunden, da kamen die Löwen erstmals gefährlich vors Gästetor. Stefan Lex hatte für Marius Willsch aufgelegt, doch der war zu zögerlich, sein Abschluss war ein Zwischending zwischen Pass und Torschuss und ging weit links am Pfosten vorbei (1.). Besser machte es Sascha Mölders wenig später. Phillipp Steinhart hatte an der linken Außenlinie auf Höhe der Mittellinie die Kugel in die Mitte geflankt, Mölders nahm sie mit der Brust mit, tauchte frei vor Jan-Christoph Bartels auf, und traf aus zwölf Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck (3.). In der 12. Minute dribbelte Lex mit Tempo in den Strafraum, sein Gegenspieler Marcel Hofrath hatte Mühe, ihm zu folgen, stellte den Körper dazwischen, brachte den Löwen-Stürmer zu Fall, doch Schiedsrichter Mitja Stegemann ließ weiterspielen. Aber auch die Gäste hatten ihre Chance. Joseph Boyamba startete auf rechts durch, passte von der Grundlinie in die Mitte, wo Dennis Erdmann per Grätsche den Ball in höchster Not zur Eck klärte (18.). Diese brachte Hofrath nach innen, hoch auf den kurzen Pfosten, Marco Hiller hatte etwas die Orientierung verloren, der Ball lag kurz im Torraum frei, bevor ihn der Keeper über die Tor-Auslinie zur erneuten Ecke bugsierte (19.). In der 24. Minute machte Mölders seinen Doppelpack perfekt. Kurz vorm linken Strafraumeck gab es einen Freistoß, den Quirin Moll mit viel Schnitt aufs Tor zog, der 1860-Kapitän war eingelaufen, verlängerte per Kopf die Kugel zum 2:0 ins lange Eck. Vom Anstoß weg fast das 3:0, doch Keeper Bartels konnte Richard Neudeckers Linksschuss von der Strafraumgrenze zur Seite abwehren. Dort stand zwar wieder Mölders, doch der bekam diesmal keinen kontrollierten Abschluss zustande. Keine drei Minuten später war der Hattrick von Mölders aber perfekt. Neudecker schaltete schnell um und lupfte den Ball in den Lauf des Stürmers, der keine große Mühe hatte, die Kugel über Bartels hinweg ins Tor zu heben (27.). Eine Direktabnahme aus der Drehung von Lex im Strafraum nach Rechtsflanke parierte Bartels in der 37. Minute mit einem Reflex, verhinderte den vierten Löwen-Treffer. Kurz vor der Pause nochmals eine Riesenchance. Lex hatte im Strafraum bereits Waldhof-Kapitän Marcel Seegert ausgespielt, aber anstatt aus zwölf Metern selbst abzuschließen, wollte er für Fabian Greilinger auflegen, doch Gerrit Gohlke hatte den Braten gerochen, ging dazwischen und konnte die Situation bereinigen (44.). So blieb es beim 3:0 zur Pause.

Die Mannheimer wechselten zur Pause gleich zwei Mal, versuchten nochmals den Anschluss herzustellen. Nach einem Eckball von links durch Garcia hatten die Sechzger Glück, dass Marcel Costly die Kugel genau auf Hiller köpfte (52.). Im Gegenzug kam Mölders im Strafraum zum Schuss, der zurückgeeilte Costly klärte mit dem Arm (53.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Phillipp Steinhart , der Bartels in die falsche Ecke schickte, sicher zum 4:0 (54.). Die Löwen hatten noch weitere Chancen. Nach Hereingabe von rechts durch Neudecker kam Marius Willsch im Zentrum frei aus neun Metern zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage und schoss weit übers Tor (59.). Nach einem Freistoß von Rafael Garcia kam Seegert am langen Pfosten zum Kopfball, Hiller streckte sich, wischte die Kugel über den Querbalken (68.). In der 71. Minute das 5:0. Einen Moll-Freistoß wehrte Gohlke zu kurz ab, der Ball kam zu Steinhart am linken Pfosten. Aus spitzem Winkel netzte der Verteidiger aus kurzer Distanz ein (71.). Eine Linksflanke von Greilinger ließ Neudecker passieren, Mölders kam aus 13 Metern aus der Drehung zum Abschluss, aber Bartels war abgetaucht, fischte die Kugel aus dem linken unteren Eck (74.). Garcia setzte in der 81. Minute einen Freistoß vom rechten Strafraumeck mit links knapp am kurzen Pfosten vorbei. Beinahe hätten die Debütanten Lorenz Knöferl und Matt Durrans ihren ersten Drittliga-Einsatz mit einem Tor gekrönt. Eric Tallig hatte von der Grundlinie nach innen gepasst, beide kamen aber im Zentrum freistehend nicht an die Hereingabe (85.). Am Ende verpassten die Löwen trotz vieler Einschussmöglichkeiten einen neuen Rekorderfolg in der 3. Liga, den sie beim letzten Dreier gegen Halle mit 6:1 aufgestellt hatten. Wenigstens konnten sie die Negativserie von fünf Partien ohne Sieg beenden.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 12.12.2020, 14.03 Uhr

1860 München – SV Waldhof Mannheim 5:0 (3:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 11 Greilinger – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 18 Knöferl, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 33 Klassen.

SVW: 23 Bartels (Tor) – 27 Gohlke, 5 Seegert, 31 Hofrath – 17 Costly, 35 Saghiri, 7 Ünlücifci, 19 Donkor – 16 Garcia, 9 Boyamba – 11 Martinovic.
Ersatz: 25 Scholz (Tor) – 3 Kouadio, 20 Osei Kwadwo, 21 dos Santos, 22 Just, 29 Jurcher, 38 Mikonka.

Wechsel: Belkahia für Salger (54.), Knöferl für Lex (71.), Durrans für Mölders (83.) – Osei Kwadwo für Boyamba (46.), Jurcher für Saghiri (46.), Just für Costly (76.).

Tore: 1:0 Mölders (3.), 2:0 Mölders (24.), 3:0 Mölders (27.), 4:0 Steinhart (54., Handelfmeter), 5:0 Steinhart (71.).
Gelbe Karten: Steinhart, Neudecker – Costly, Garcia.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Nico Fuchs (Odenthal).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2431.htm

Das kompl. Spiel beim SWR:  https://youtu.be/ezp4T30fp1U


14. Spieltag, 05.12.2020, 14 Uhr
FC Viktoria Köln – 1860 München 2:1 (1:1)

Erneut reicht die Führung nicht: Löwen verlieren 1:2 bei der Viktoria.

                                            In der 13. Minute wurde Sascha Mölders ein klarer Elfmeter verweigert. Maximilian Rossmann hatte ihn von hinten vorm Abschluss umgesäbelt.

Die Löwen sind nach der 1:2-Niederlage bei Viktoria Köln zum fünften Mal in Folge ohne Sieg. Dabei begann die Partie fast perfekt. Richard Neudecker erzielte mit einem Traumtor die Führung (16.), die Patrick Koronkiewicz noch vor der Pause egalisierte (40.). Marcel Risse gelang für die Rheinländer in der 88. Minute der Lucky Punch.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste in Köln auf Niklas Lang (Aufbautraining), Dennis Dressel (Rot-Sperre), Martin Pusic (private Gründe) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Es gab eine Veränderung in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Türkgücü: Für den rotgesperrten Dennis Dressel begann Erik Tallig.

STIMMEN Köllner: „Viktoria Köln hat uns gnadenlos bestraft!“

Spielverlauf: Die Gastgeber versuchten von Anpfiff weg, die Löwen unter Druck zu setzen. Die erste gute Möglichkeit hatten aber die Sechzger. In der 6. Minute passte Fabian Greilinger von der linken Seite in den Rückraum auf Sascha Mölders, der nahm das Zuspiel aus 15 Metern direkt, hatte aber zu viel Rücklage und zielte weit übers Tor. Kurz danach bekam Stefan Lex einen Ball in den Lauf gespielt, er zog von halblinks nach innen, schloss dann im Strafraum gegen die Laufrichtung von Sebastian Mielitz ab, doch sein Schuss wurde von einem Viktoria-Verteidiger noch abgefälscht, ging links einen halben Meter am Tor vorbei (6.). Im Anschluss an den zunächst abgewehrten Eckball spielte Marius Willsch Lex halbrechts im Strafraum frei. Der legte zurück auf Mölders, der aber aus sieben Metern den Ball nicht richtig traf und rechts am Tor vorbeizielte (7.). Nach einem Rückraumschuss der Löwen im Anschluss an eine Ecke kam Mölders nach einem Gestochere an den Ball, stand plötzlich frei vor Mielitz, wurde aber von Maximilian Rossmann von hinten umgesenst. Vehement und berechtigt forderte der 35-Jährige Elfmeter, Schiedsrichter Harm Osmers winkte jedoch ab (13.). In der 16. Minute die hochverdiente Führung. Quirin Moll eroberte in der Kölner Hälfte den Ball, legte zu Richard Neudecker ab. Der Mittelfeldspieler fackelte nicht lange, zog halblinks aus knapp 30 Metern ab. Die Kugel schlug wie ein Strich hoch im rechten Eck zum 1:0 ein. Auf der anderen Seite kam Mike Wunderlich nach einer Kopfballabwehr aus dem Rückraum zum Abschluss, doch Marco Hiller, der schon in die andere Ecke unterwegs war, wehrte den abgefälschten Schuss mit dem Fuß ab (18.). Einen Freistoß von halbrechts zog Wunderlich direkt auf den kurzen Pfosten, Hiller war erneut zur Stelle, faustete die Kugel weg (23.). In der 32. Minute konnten die Sechzger vor der Box den Ball nicht klären, Marcel Risse hielt einfach aus 20 Metern drauf, nur knapp ging sein Schuss über den Querbalken. Drei Minuten später fast die gleiche Szene wie in der 7. Minute. Erneut setzte sich Lex auf der rechten Seite in Szene, seine Hereingabe von der Grundlinie setzte Mölders erneut aus knapp sechs Metern neben den rechten Pfosten. Wieder hatte der Torjäger den Ball nicht richtig getroffen (35.)! Das Tor fiel auf der anderen Seite. Kai Klefisch schlug den Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne, Patrick Koronkiewicz konnte die Kugel mit der Brust mitnehmen, schloss anschließend bedrängt von Stephan Salger aus der Drehung ab und traf zum 1:1 ins rechte untere Eck (40.). Kurz danach parierte Hiller einen 20-Meter-Schuss von Risse, wischte die Kugel über die Querlatte (41.). Kurz vor der Pause kassierte Daniel Wein seine 5. Gelbe Karte, wird den Löwen somit im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim fehlen (43.). Mit 1:1 ging es auch in die Kabine.

Zunächst passierte wenig vor den beiden Toren. Nach einem Foul von Quirin Moll an Risse, der dafür die Gelbe Karte sah, gab’s 20 Meter vor dem Löwen-Tor einen Freistoß (53.). Wunderlich zielte aufs linke Kreuzeck, Hiller machte sich lang, lenkte die Kugel mit einer Wahnsinnsparade um den Pfosten (54.). Ein Distanzschuss von Kevin Holzweiler nach einem verunglückten Pass von Moll ging knapp über die Querlatte (59.). Ein Diagonalball von Marius Willsch von rechts landete in der 65. Minute genau auf dem Kopf von Mölders, doch dessen Abschluss fehlte aus acht Metern die Präzision, sodass Mielitz zupacken konnte. Kurz danach flankt Neudecker von links, Moll kam zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich übers Tor (67.). In der 75. Minute setzte sich Greilinger links gegen Koronkiewicz durch, seine Flanke an den zweiten Pfosten fand aber keinen Abnehmer. In vielen Aktionen fehlte auf beiden Seiten die Genauigkeit, um zu Chancen zu kommen. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Moll erreichte Salger in der Mitte, sein Kopfball aus neun Metern ging aber deutlich rechts am Tor vorbei (86.). Dann doch noch die Niederlage, es passierte in der 88. Minute. Koronkiewicz kam auf der rechten Seite gegen Phillipp Steinhart zum Flanken, der Ball ging quer durch den Strafraum, landete bei Risse, der halblinks einfach abzog und zum 2:1 ins kurze Eck traf. Das war der späte Lucky Punch für die Hausherren, den die Sechzger nicht mehr kontern konnten.

STENOGRAMM14. Spieltag, 05.12.2020, 14 Uhr

FC Viktoria Köln – 1860 München 2:1 (1:1)

VIK: 1 Mielitz (Tor) – 28 Koronkiewicz, 3 Rossmann, 5 Hajrovic, 7 Handle – 18 Klefisch, 4 Lorch – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 31 Risse – 39 Thiele.
Ersatz: 25 Bangsow (Tor) – 9 Seaton, 17 Klingenburg, 20 Kyere, 23 Fritz, 26 Stellwagen, 27 Tubluk.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein, 8 Tallig – 31 Neudecker, 7 Lex, 11 Greilinger – 9 Mölders,
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 13 Erdmann, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 27 Belkahia, 32 Gresler, 33 Klassen.

Wechsel: Fritz für Lorch (72.), Seaton für Thiele (77.), Tubluk für Holzweiler (82.) – Klassen für Greilinger (77.), Erdmann für Tallig (90.).

Tore: 0:1 Neudecker (16.), 1:1 Koronkiewicz (40.), 2:1 Risse (88.).
Gelbe Karten: Wunderlich, Koronkiewicz, Fritz, Klefisch – Greilinger, Wein, Moll, Willsch, Mölders.
Zuschauer: 0 im Sportpark Höhenberg.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Timo Daniel (Vechta), Patrick Holz (Münster).

Höhepunkte: 
https://youtu.be/GZdlU0WPH58


13. Spieltag, 28.11.2020, 14.03 Uhr
1860 München – Türkgücü München 2:2 (1:1)

Löwen erkämpfen in Unterzahl einen Punkt im Stadtderby.

Sascha Mölders, hier gegen Alexander Sorge, hatte einen schweren Stand, erzielte aber das zwischenzeitliche 2:1. 
 
Die Löwen spielten gegen Türkgücü das dritte Remis in Folge. Dabei sah es fast eine Stunde nach einem Sieg aus. FabianGreilinger hatte die Führung erzielt (22.), Petar Sliskovic glich vier Minuten später aus (26.). Als Sascha Mölders direkt nach der Pause das 2:1 gelang (49.), schien alles auf einen Heimsieg hinzudeuten. Doch Schiedsrichter Patrick Hanslbauer zeigte Dennis Dressel nach einem Allerweltsfoul glatt Rot (59.). Die anschließende Überzahl nutzen die Gäste durch Sliskovic zum 2:2-Endstand (70.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Türkgücü auf Niklas Lang (Aufbautraining nach Sprunggelenksverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Verl gab es zwei Veränderungen. Für Dennis Erdmann und Johann Ngounou Djayo rückten Richard Neudecker und Fabian Greilinger in die Startelf. Die Löwen spielten in weißen Weihnachtstrikots.

STIMMEN Köllner nach dem 2:2 gegen Türkgücü: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft!“

Spielverlauf: Beide Teams begannen mit viel Respekt voreinander, gaben sich gegenseitig wenig Räume. Ein abgefälschter Freistoß aus 25 Metern von Stefan Stangl wurde in der 10. Minute sichere Beute von Marco Hiller. Nach Ablage von Stefan Lex kam Dennis Dressel halblinks im Strafraum aus 14 Metern zum Abschluss, René Vollath wehrte die Kugel zur Seite ab, doch kein Sechziger war zur Stelle (21.). Eine Minute später machten es die Gastgeber besser. Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte – Lex hatte Philipp Erhardt unter Druck gesetzt – legte Daniel Wein links auf Fabian Greilinger raus, der traf aus ähnlicher Position wie zuvor Dressel zum 1:0 ins lange Eck (22.). Die Freude währte nicht lange in der 26. Minute flankte Serdan Sararer von links mit viel Gefühl in die Mitte, wo Petar Sliskovic vollkommen frei aus sechs Metern zum Kopfball kam, Hiller, der zwar dran war, keine Chance ließ. Im Anschluss an eine Freistoßflanke von rechts durch Richy Neudecker kam Phillipp Steinhart zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich neben das Tor (34.). In der 38. Minute bekamen die Löwen nach einem Foul an Marius Willsch einen Meter vor der Strafraumkante einen Freistoß zugesprochen. Leicht nach links versetzt schloss Quirin Moll mit rechts ab, sein Schuss ging aber knapp übers rechte Kreuzeck. Nach einem Zuspiel von Dennis Dressel versprang Neudecker etwas der Ball, Vollath konnte deshalb vor ihm im Strafraum klären (40.). In der 42. Minute kam Greilinger halblinks zum Abschluss, der Ball wurde abgefälscht, ging knapp am langen Pfosten vorbei. Kurz danach war Stefan Stangl mit dem Arm am Ball, trotz Protesten der 1860-Spieler verweigerte Schiedsrichter Patrick Hanslbauer den fälligen Elfmeter (43.). Auf der anderen Seite verpasste Sliskovic knapp eine Hereingabe von rechts am langen Eck (45.). Kurz danach war Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff die erneute Führung für die Löwen. Phillipp Steinhart hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, Sascha Mölders war eingelaufen, setzte die Kugel per Kopf zum 2:1 ins kurze Eck (49.). In der 59. Minute traf Dressel im Zweikampf mit Erhardt den Gegenspieler am Schienbein, zum Entsetzen aller zückte der völlig überforderte Schiedsrichter Hanslbauer die Rote Karte gegen den Sechzger. Kurz danach verpasste Lex das 3:1. Greilinger hatte von links geflankt, sein Drehschuss aus kurzer Distanz ging am kurzen Pfosten vorbei (61.). In der 70. Minute der erneute Ausgleich. Einen Befreiungsschlag des Ex-Löwen Aaron Berzel nahm Sararer auf der linken Strafraumseite gekonnt an, anschließend legte er die Kugel in die Mitte, wo der heranstürmende Sliskovic nur noch einschieben brauchte. Ein Distanzschuss von Berzel aus knapp 30 Metern wurde sichere Beute für Hiller (77.). Die Löwen standen in der Schlussphase massiv um den Strafraum, versuchten das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der 1. Minute der Nachspielzeit kam Tom Boere nach einer Kopfballverlängerung am langen Pfosten zum Schuss, doch Hiller klärte zur Ecke. Das war auch die letzte gefährliche Aktion in einem Spiel, dem ein schwacher und konfuser Schiedsrichter eine entscheidende Wende gab.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 28.11.2020, 14.03 Uhr

1860 München – Türkgücü München 2:2 (1:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein, 14 Dressel –31 Neudecker, 7 Lex, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 33 Klassen,.

TGM: 1 Vollath (Tor) – 36 Kusic, 13 Sorge, 22 Berzel, 23 Stangl – 24 Erhardt – 5 Kirsch, 10 Sararer, 17 Fischer – 14 Bouziane, 25 Sliskovic.
Ersatz: 39 Engl (Tor) – 2 Park, 4 Alkan, 9 Boere, 18 Barry, 35 Zorba, 37 Gorzel.

Wechsel: Tallig für Neudecker (62.), Klassen für Greilinger (80.) – Boere für Bouziane (46.), Barry für Kirsch (55.), Park für Kusic (72.).

Tore: 1:0 Greilinger (22.), 1:1 Sliskovic (26.), 2:1 Mölders (49.), 2:2 Sliskovic (70.).
Gelbe Karten: Moll, Greilinger, Hiller, Wein, Köllner – Sorge, Kusic, Sararer, Fischer.
Rote Karte: Dressel (59.).
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Fürth); Assisstenten: Simon Marx (Würzburg), Elias Tiedeken (Neusäß).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2429.htm
Höhepunkte: https://www.ardmediathek.de/sr/video/sportarena/1860-muenchen-spielt-remis-gegen-tuerkguecue-ataspor-28-11-2020/sr-fernsehen/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9TQV85NTc5Nw/


12. Spieltag, 24.11.2020, 19.30 Uhr
SC Verl – 1860 München 1:1 (1:1)

Löwen punkten in Paderborn gegen den SC Verl.

Julian Stöckner stoppte Stefan Lex in der 30. Minute als letzter Mann mit einem Foul, sah aber nur die Gelbe Karte. 

Die Löwen erkämpften sich beim starken Aufsteiger SC Verl einen Punkt. Die Führung durch Stefan Lex (20.) glich Christopher Lannert noch vor der Pause zum 1:1-Endstand aus (38.). Im zweiten Durchgang hatte Dennis Erdmann die beste Chance, traf aber mit seinem Kopfball nur den Querbalken (79.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste in Paderborn auf Niklas Lang (Aufbautraining), Erik Tallig (Gelb-Rot-Sperre), Martin Pusic (Mittelhandbruch) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Milos Cocic und Maxim Gresler. Es gab zwei Veränderungen in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Uerdingen: Marius Willsch kehrte in die Mannschaft für den gesperrten Tallig zurück, Johann Ngounou Djayo durfte erstmals in der Liga von Beginn an ran, ersetzte Richard Neudecker. Aufgrund von technischen Problemen beim Flug der Löwen nach Paderborn begann die Partie mit 30-minütiger Verspätung.

STIMMEN Köllner: „Läuferisch und kämpferisch waren wir gut unterwegs!“

Spielverlauf: Die Löwen liefen Verl früh an, versuchten von Beginn an, das Kommando zu übernehmen. Den ersten Schuss gab trotzdem der Verler Mehmet Kurt aus 25 Meter ab, zielte aber weit übers Tor von Marco Hiller (5.). Ein geblockter 20-Meter-Schuss von Dennis Dressel in der 11. Minute war die erste Löwen-Chance. Im Anschluss daran gab’s nach einem Foul von Aygün Yildirim an Phillipp Steinhart halblinks zwei Meter vor dem Sportclub-Strafraum einen Freistoß, den Daniel Wein aber in die Mauer setzte (12.). Einen Schuss von Kurt vom rechten Strafraumeck ging nach einer Viertelstunde gut einen Meter über das Kreuzeck des kurzen Pfostens (15.). Im Gegenzug kam Stefan Lex nach einem Doppelpass mit Johann Ngounou Djayo im Strafraum gegen Steffen Lang zu Fall, doch Schiedsrichter Frank Willenborg ließ weiterspielen (16.). Vier Minuten später das Tor für die Löwen. Daniel Wein hatte den Ball in den Strafraum gehoben, Sascha Mölders versprang die Kugel bei der Annahme. Der 35-Jährige setzte nach, legte sie zurück auf Wein, der mit seiner Rechtsflanke den Kopf von Lex fand, der die Hereingabe ins linke obere Eck zum 1:0 verlängerte (20.). In der 23. Minute jubelte Verl. Der Abschluss von Philipp Sanders aus elf Metern war an den linken Innenpfosten geprallt und überquerte dann die Linie, doch die Fahne des Linienrichters ging nach oben. Eine knappe Abseitsentscheidung! Zwei Minuten später rettete Hiller mit einer Doppelparade die Führung. Nach einem Eckball von Kasim Rabihic kam Julian Stöckner aus sechs Metern zum Kopfball, der Löwen-Keeper tauchte ab, wischte mit einem Reflex die Kugel von der Linie. Der Abpraller landete bei Kurt, der ihn aus neun Metern volley nahm. Wieder brachte Hiller die Finger dazwischen, lenkte den Schuss über die Querlatte. Zwei Wahnsinnsparaden (25.)! In der 30. Minute hatte Stöckner Glück, als er gegen Lex als letzter Mann die Notbremse zog, aber Willenborg ihm nur die Gelbe Karte zeigte. Neun von zehn Schiedsrichter hätten wohl Rot in dieser Szene gezückt! In der 38. Minute war Hiller machtlos. Nach einem abgewehrten SCV-Eckball setzte Startelf-Debütant Ngounou Djayo nicht konsequent nach, Christopher Lannert zog an ihm vorbei, schloss halbrechts mit links aus 18 Metern ab und setzte die Kugel ins rechte untere Eck zum 1:1 (38.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Kabine.

Der zur Pause eingewechselte Richard Neudecker führte sich gleich gut ein, aber an seine flache Hereingabe von links kam Torwart Robin Brüseke vor Mölders heran (47.). In der 54. Minute rutschte Dennis Dressel in aussichtsreicher Position ein Schuss aus 22 Metern über den Spann. Auf der anderen Seite verpassten Zlatko Janjic und Julian Schwermann am Torraum eine Flanke von Steffen Lang nur knapp (59.). Ein Distanzschuss des Ex-Löwen Rabihic wurde gefährlich von einem Löwen abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten ins Tor-Aus (61.). Fünf Minuten später kam Schwermann nach einer abgewehrten Ecke halblinks aus 13 Metern zum Abschluss, seine Direktabnahme ging knapp über den Querbalken (66.). Im direkten Gegenzug flankte Lex halbhoch von rechts in die Mitte, Mölders kam an die Hereingabe, brachte sie aber nicht aufs Tor (66.). Nach einer Rechtsflanke von Lex brachte Brüseke gerade vor den hinter ihm lauernden Neudecker und Steinhart die Hand dazwischen, rettete so das 1:1 (72.). In der 78. Minute setzte sich Lex auf der linken Seite durch, fand aber bei seiner Hereingabe vom Fünfmeterraum keinen Mitspieler (78.). Nach einem Eckball von Neudecker traf Dennis Erdmann erst per Kopf die Latte, die Kugel kam zurück, erneut sprang Erdmann am höchsten, köpfte aber genau in die Arme von Brüseke (79.). Beide Mannschaften spielten in der Schlussphase mit offenem Visier, drängten auf den Siegtreffer. Die Löwen hatten auch die Räume, doch der letzte Pass kam nicht an. So hatte Verl die letzte Chance. Den Schrägschuss von Sander aus zwölf Metern halbrechts kratzte Hiller aus dem kurzen Eck (87.). Damit bleib es beim 1:1.

STENOGRAMM, 12. Spieltag, 24.11.2020, 19.30 Uhr

SC Verl – 1860 München 1:1 (1:1)

SCV: 32 Brüseke (Tor) – 20 Lang, 4 Mikic, 23 Stöckner, 24 Lannert – 7 Kurt, 11 Sander, 8 Schwermann – 18 Yildirim, 13 Janjic, 9 Rabihic.
Ersatz: 22 Brinkmann (Tor) – 6 Pernot, 10 Haeder, 25 Taz, 26 Eilers, 30 Schikowski, 31 Korb.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 21 Ngounou Djayo, 17 Wein, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 31 Neudecker, 33 Klassen.

Wechsel: Taz für Yildirim (63.), Pernot für Schwermann (77.), Korb für Rabihic (90.) – Neudecker für Ngounou Djayo (46.).

Tore: 0:1 Lex (20.), 1:1 Lannert (38.).
Gelbe Karten: Stöckner, Mikic – Ngounou Djayo, Erdmann.
Zuschauer: 0 in der Benteler-Arena Paderborn
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); Assistenten: Daniel Fleddermann (Nordhorn), Christopher Horn (Krempel).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2428.htm

Video mit den Höhepunkten:  https://www.ardmediathek.de/daserste/video/sportschau/3-liga-verl-und-1860-muenchen-trennen-sich-unentschieden/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTc4Y2FjZjY0LTRiM2MtNGU0NS1hOTZjLTNlNmMyZTdjNTZiNQ/


11. Spieltag, 21.11.2020, 14.03 Uhr
1860 München – KFC Uerdingen 0:0

Löwen holen in Unterzahl beim 0:0 einen Punkt gegen Uerdingen.

In dieser Szene blockt Dave Gnaase einen Schuss von Dennis Dressel. 
 
Am Ende war es das gerechte Ergebnis eines Spiels, das wenig Höhepunkte bot. Die Löwen holten damit im dritten Anlauf beim 0:0 gegen den KFC Uerdingen den ersten Punkt auf Giesings Höhen nach zwei 0:1-Niederlagen. Nach dem Platzverweis von Erik Tallig (69.) spielten die Sechzger mehr als 20 Minuten in Unterzahl.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Uerdingen auf Niklas Lang (Aufbautraining nach Sprunggelenksverletzung), Martin Pusic (Mittelhandbruch) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Milos Cocic und Maxim Gresler. Es gab keine Veränderungen im Vergleich zum Auswärtsspiel in Dresden.

STIMMEN Köllner: „Die Mannschaft hat mit viel Leidenschaft das 0:0 verteidigt!“

Spielverlauf: Die Löwen übernahmen von Anpfiff weg das Kommando, versuchten Uerdingen unter Druck zu setzen. Das gelang aber selten. Die erste Chance hatten die Gäste. Ein Freistoß, den Kolja Pusch von der linken Strafraumseite nach innen getreten hatte, ging an Freund und Feind vorbei und landete knapp neben dem rechten Pfosten im Toraus (6.). In der 13. Minute der erste Torschuss für die Sechzger durch Stefan Lex, der aber aus 19 Metern knapp am rechten Pfosten vorbeizielte. Eine Linksflanke von Christian Dorda verpasste Hans Anapak am zweiten Pfosten nur knapp (23.). Insgesamt gab es im ersten Spielviertel nur wenig Szenen in Tornähe. Uerdingen hatte sich weit zurückgezogen, die Löwen fanden keine Räume gegen die massierte Defensive. Nach einer Ablage von Sascha Mölders kam Lex an der Strafraumkante zum Schuss, der Ball ging aber rechts am KFC-Tor vorbei (28.). Ein Schüsschen mit rechts von Mölders aus 14 Metern bereitete in der 37. Minute Hidde Jurjus im Tor der Krefelder wenig Mühe. Folgerichtig ging es torlos in die Kabine.

Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Löwen die große Möglichkeit zur Führung. Phillipp Steinhart erkämpfte sich gegen Anapak an der Grundlinie den Ball, legte zurück auf Erik Tallig, dessen scharfe Hereingabe an den kurzen Pfosten setzte der eingelaufene Mölders aus kurzer Distanz knapp über den Kasten (48.). Kurz Zeit später prüfte Lex Keeper Jurjus mit einem 20-Meter-Schuss, den der Schlussmann zur Ecke parierte (49.). In der Folge hatten die Sechzger einige Kopfbälle aufs KFC-Tor, denen aber Präzision und Härte fehlte. So köpfte Stephan Salger einen Eckball von links durch Quirin Moll über den Querbalken (56.). In der 60. Minute bewahrte Marco Hiller sein Team vor einem Rückstand. Moll rutschte ein weiter Ball durch, Muhammed Kiprit tauchte frei vor dem Löwen-Keeper auf, doch der warf sich ihm entgegen, wehrte den Schuss an der Strafraumgrenze mit dem Fuß ab. Einen Konter in Überzahl schloss Pusch halblinks mit einem Schuss von der Strafraukante ab, erneut war Hiller zur Stelle, lenkte den Ball über die Querlatte (64.). In der 69. Minute sah Tallig zum zweiten Mal Gelb, als er gegen Patrick Göbel im Zweikampf einen Tick zu spät kam, damit die Ampelkarte – eine überharte Entscheidung von Schiedsrichter Konrad Oldhafer. Damit mussten die Löwen die letzten 20 Minuten in Unterzahl bestreiten. Uerdingen wechselte offensiv, witterte die Chance auf drei Punkte. Ein Kopfball von Jan Kirchhoff im Anschluss an einen Eckball wurde sichere Beute von Hiller (76.). Genauso ein Seitfallzieher von Heinz Mörschel nach einer Ecke, der genau in den Armen des Löwen-Keepers landete (80.). Auf der anderen Seite kam Daniel Wein an der Strafraumgrenze nach einem abgewehrten Steinhart-Freistoß zum Schuss, aber ein Uerdinger warf sich in die Bahn, blockte die Kugel (85.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel, auch wenn beide Teams auf den Lucky-Punch setzten. Doch der blieb aus. So blieb es beim 0:0.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 21.11.2020, 14.03 Uhr

1860 München – KFC Uerdingen 0:0

1860: 1 Hiller (Tor) – 17 Wein, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 21 Ngounou Djayo, 25 Willsch, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 33 Klassen,.

KFC: 31 Jurjus (Tor) – 33 Göbel, 5 Lukimya, 4 Kirchhoff, 7 Dorda – 26 Gnaase, 16 Fechner –19 Anapak, 21 Mörschel, 10 Pusch – 36 Kiprit.
Ersatz: 1 Königshofer (Tor) – 8 van Ooijen, 9 Feigenspan, 11 Kinsombi, 13 Velkov, 18 Marcussen, 39 Grimaldi.

Wechsel: Greilinger für Neudecker (80.), Willsch für Lex (84.) – Kinsombi für Anapak (54.), van Ooijen für Gnaase (73.), Grimaldi für Kiprit (77.).

Tore: -.
Gelbe Karten: Lex – Dorda, Gnaase, Pusch.
Gelb-Rote Karte: Tallig (69.)
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg); Assistenten: Jost Steenken (Nordhorn), Luca Jürgensen (Hamburg).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2427.htm

Video - Das ganze Spiel anschauen:  https://www.br.de/mediathek/video/3-liga-tsv-1860-muenchen-kfc-uerdingen-in-voller-laenge-av:5fb95a41ed84190013260825
 


10. Spieltag, 15.11.2020, 14 Uhr
SG Dynamo Dresden – 1860 München 2:1 (1:1)


TROTZ FÜHRUNG: LÖWEN VERLIEREN 1:2 IN DRESDEN.
   

Phillipp Steinhart, hier gegen Ex-Löwe Philipp Hosiner, brachte die Sechzger in der 27. Minute in Führung. 
 

Nach fünf Auswärtsspielen ohne Niederlage hat es die Löwen bei der SG Dynamo Dresden wieder erwischt. Dabei begann alles nach Plan. Phillipp Steinhart erzielte in der 27. Minute die Führung (27.). Doch der Ex-Löwe Yannick Stark glich bereits sechs Minuten später aus (33.). Den Siegtreffer für die Sachsen erzielte Ransford-Yeboah Königsdörffer nach einem Querschläger im 1860-Strafraum (70.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste in Dresden auf Niklas Lang (Aufbautraining), Martin Pusic (Mittelhandbruch), Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Marius Willsch (muskuläre Probleme).verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zur zum 6:1-Sieg gegen Halle gab’s nur eine Änderung in der Startelf: Erik Tallig kam für Fabian Greilinger ins Team.

STIMMEN Köllner: „Wir haben keine guten Entscheidungen getroffen!“

Spielverlauf: Beide Mannschaften störten früh, versuchten den Gegner unter Druck zu setzen und Fehler zu produzieren. Das gelang aber in der Anfangsphase nicht, weil beide Teams sehr konzentriert nach hinten arbeiteten. Den ersten Torschuss auf Seiten der Löwen versuchte Erik Tallig in der 13. Minute. Sein Abschluss aus 23 Metern wurde jedoch geblockt. Eine Direktabnahme von Phillipp Steinhart nach Tallig-Flanke traf ebenfalls nur einen Dresdener (15.). In der 19. Minute unterband Daniel Wein vorm linken Strafraumeck eine Kontersituation, als er Jonathan Meier an der Schulter festhielt und dafür die Gelbe Karte sah. Den anschließenden Freistoß setzte Marvin Stefaniak über den Querbalken (20.). Nach einem sehenswerten Konter passte Dennis Dressel halbrechts auf Stefan Lex, dem versprang aber bei der Ballannahme der Ball. Sebastian Mai klärte im Fallen, aber genau auf Phillipp Steinhart, der gegen Stefaniak aus 18 Metern zum Abschluss kam. Der Schuss des Verteidigers mit seinem schwächeren rechten Fuß schlug genau neben dem linken Pfosten zum 1:0 ein (27.). Die Freude währte nicht lange. In der 33. Minute ließen die Sechzger Ex-Löwe Yannick Stark ungestört von links in die Mitte laufen. Der Mittelfeldspieler zog dann aus 20 Metern flach ab und traf unhaltbar für Marco Hiller ins linke untere Eck zum 1:1. Kurz danach kam Mölders nach Steinhart-Zuspiel halbrechts zum Abschluss, sein Schuss wurde aber geblockt. Den schwer zu nehmenden Abpraller setzte Lex von der Strafraumkante neben das Tor (34.). In der 42. Minute wurde auch Mai nicht konsequent angegriffen. Aus 26 Metern hielt der Innenverteidiger mit Vollspann drauf, doch Hiller machte sich lang, parierte den Schuss zur Ecke. Diese brachte Stefaniak von rechts vors Tor, Mai setzte sich im Kopfballduell gegen Sascha Mölders durch, traf aber nur die Latte (42.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit hatte Dresden nochmals eine gute Gelegenheit. Patrick Weihrauch setzte sich auf der linken Seite durch, Philipp Hosiner verpasste jedoch die Hereingabe knapp, sodass Stephan Salger auf Kosten einer Ecke die Gefahr bereinigen konnte. Nach dieser, die nichts einbrachte, schickte Schiedsrichter Florian Lechner die beiden Teams in die Kabine.

Fast wäre den Löwen kurz nach Wiederanpfiff das 2:1 gelungen. Eine zu kurz abgewehrte Ecke hob Erik Tallig zurück in den Strafraum, Mölders kam an der Torraum-Grenze mit der Fußspitze an die Kugel, doch Keeper Kevin Broll parierte den Schuss (48.). Ein Schuss von Tallig aus 20 Metern rutschte ihm in der 56. Minute über den linken Spann, ging weit über das SGD-Gehäuse. Im Anschluss an eine Ecke von rechts durch Quirin Moll kam Richy Neudecker halblinks an der Strafraumgrenze zum Schuss, seine Direktabnahme aufs kurze Eck wurde aber sichere Beute von Broll (64.). nach einem weiten Ball hatte Weihrauch auf der linken Seite viel Platz, seine flache Hereingabe klärte die Löwen-Defensive jedoch zur Ecke. Daraus entwickelte sich die glückliche Führung für Dynamo. Mölders sprang beim Klärungsversuch der Ball ans Schienbein, wodurch er einen Querschläger im Strafraum produzierte, die Kugel landete bei Ransford-Yeboah Königsdörffer, der halblinks aus acht Metern zum 2:1 ins 1860-Tor traf (70.). Hiller parierte in der 83. Minute einen Kopfball des eingewechselten Pascal Sohm aus kurzer Distanz, doch der Stürmer stand ohnehin knapp im Abseits. Ansonsten gingen die Löwen in der Schlussphase mehr ins Risiko, aber taten sich gegen tief stehende Dresdner äußerst schwer. Lediglich nach Standards wurden sie gefährlich. Nach einem abgewehrten Freistoß von Moll aus dem rechten Halbfeld setzte Lex die Direktabnahme von der Strafraumkante weit übers SGD-Tor (87.). Einem 17-Meter-Schuss von Lex fehlte die Power, um Broll ernsthaft in Gefahr zu bringen (89.). So tickte die zeit von der Uhr. Am Ende stand eine 1:2-Niederlage, die erste nach fünf erfolgreichen Auswärtsspielen (vier Siege, ein Unentschieden).

STENOGRAMM, 10. Spieltag, 15.11.2020, 14 Uhr

SG Dynamo Dresden – 1860 München 2:1 (1:1)

SGD: 1 Broll (Tor) – 35 Königsdörffer, 4 Knipping, 6 Hartmann, 26 Mai, 19 Meier – 5 Stark – 13 Stefaniak, 10 Weihrauch, 33 Daferner – 14 Hosiner.
Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 7 Vlachodimos, 9 Sohm, 11 Diawusie, 28 Will, 36 Kulke, 39 Ehlers.

1860: 1 Hiller (Tor) – 17 Wein, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 33 Klassen.

Wechsel: Will für Stefaniak (64.), Sohm für Hosiner (77.), Ehlers für Weihrauch (90.) – Greilinger für Neudecker (73.), Ngounou Djayo für Erdmann (85.).

Tore: 0:1 Steinhart (27.), 1:1 Stark (33.), 2:1 Königsdörffer (70.).
Gelbe Karten: Knipping, Hosiner, Hartmann, Königsdörffer – Wein, Mölders, Erdmann, Ngounou Djayo.
Zuschauer: 0 im Rudolf-Harbig-Stadion.
Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Landsberg-Queis), Christian Allwardt (Kritzmow).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2426.htm


9. Spieltag, 07.11.2020, 14.03 Uhr
1860 München – Hallescher FC 6:1 (2:0)

Löwen besiegen Halle 6:1 – Dressel erzielt Viererpack.

Dennis Dressel brachte die Löwen mit einem Doppelpack kurz vor der Pause mit 2:0 in Führung. 

Die Löwen feierten nach zwei Heimniederlagen in Folge gegen den Hallescher FC einen deutlichen 6:1-Erfolg. „Mann des Tages“ war Dennis Dressel. Der 22-Jährige hatte mit einem Doppelpack kurz vor der Pause die Löwen mit 2:0 in Front gebracht (41 und 45.+2). Auch das 3:0 (56.) und 5:1 erzielte der Mittelfeldspieler. Außerdem trafen Sascha Mölders (58.) und Erik Tallig für die Sechzger (79.). Den Ehrentreffer hatte Terrence Boyd erzielt (63.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Halle auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme), Marius Willsch (muskuläre Probleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Milos Cocic und Maxim Gresler. Es gab drei Veränderungen im Vergleich zum Heimspiel gegen Duisburg. Für den Verletzten Willsch kam Dennis Erdmann ins Team. Rückkehrer Stefan Lex ersetzte Martin Pusic, Fabian Greilinger Erik Tallig.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste aus Halle nach einem Angriff über die linke Seite. Laurenz Dehl kam halblinks aus 13 Metern zum Schuss, Marco Hiller wehrte ab, musste vor Terrence Boyd nachfassen (5.). in der 9. Minute legte Stefan Lex auf Phillipp Steinhart raus, dessen Flanke von links bekam Fabian Greilinger am Torraum nur mit den Hacken, die Kugel ging weit am Tor vorbei. Die Löwen machten in der Anfangsphase viele einfache Fehler im Spielaufbau, wodurch die Angriffsbemühungen immer wieder ins Stocken gerieten. Nach etwas mehr als ein halben Stunde hatten die Sechzger die erste gute Chance. Stephan Salger schickte aus der eigenen Hälfte halblinks Lex auf die Reise, dessen Hereingabe auf Sascha Mölders konnte Stipe Vucur gerade noch verhindern. Kurz danach kam Fabian Greilinger nach einem Luftloch von Vucur aus kurzer Distanz am linken Pfosten zum Abschluss, scheiterte aber an Torhüter Sven Müller (32.). Nach einem Schuss von Quirin Moll, den Julian Derstroff abwehrte, forderten die Löwen vehement Handelfmeter, aber Schiedsrichter Tom Bauer ließ weiterspielen. Kurz danach gab es eine Ecke von links, die Moll in die Mitte brachte. Vucur köpfte die Kugel weg, aber genau auf Dennis Dressel, der halbrechts an der Strafraumkante den Ball mit der Brust annahm, direkt aus der Drehung abzog und ihn zum 1:0 ins linke Kreuzeck nagelte (41.). Plötzlich lief Lex auf Müller zu, aber der HFC-Schlussmann kam konsequent aus seinem Kasten. Der Löwen-Stürmer schloss etwas übereilt ab, setzte die Kugel neben das Tor (45.). Nach Zuspiel von Lex kam Mölders im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss blockte jedoch Janek Sternberg zur Ecke (45.+1). Daraus entwickelte sich das 2:0. Es war fast eine Doublette des ersten Tores. Eine Flanke von Steinhart wurde abgewehrt, wieder war Dressel zur Stelle, hämmerte die Kugel aus 14 Metern zum 2:0 in die Maschen (45.+2). Direkt danach war Pause.

Wieder hatten die Saalestädter die erste Möglichkeit. Einen Freistoß von Sternberg aus dem rechten Halbfeld erreichte Boyd mit dem Kopf, brachte aber die Kugel nicht aufs Löwen-Tor (49.). Kurz danach zielte Boyd nach einem Zuspiel von Marcel Titsch-Rivero in der Box weit über den 1860-Kasten (50.). Stockfehler der Sachsen-Anhalter im Spielaufbau, Lex geht steil und gibt nach innen, doch Sternberg klärt so gerade noch zum Eckstoß(53.). In der 56. Minute war es erneut Dressel, der zum 3:0 traf. Lex und Greilinger hatten sich auf dem linken Flügel durchgesetzt, Müller ließ Greilingers Schuss abklatschen und Dressel vollendete seinen Dreierpack. Zwei Minuten später erhöhte Mölders auf 4:0. Lex hatte ihn auf der rechten Strafraumseite angespielt, seine Direktabnahme mit rechts aus zwölf Metern schlug zum 4:0 ins lange Eck ein (58.). Doch die Gäste zeigten Moral und wurden in der 63. Minute belohnt. Niklas Landgraf hob die Kugel in den Strafraum, Boyd nahm sie mit der Brust an und vollendete wuchtig ins kurze Eck (63.). Halle machte weiter Druck. Nach einer Rechtsflanke köpfte der aufgerückte Titsch-Rivero aus sechs Metern knapp am Tor vorbei (65.). Drei Minuten später verfehlte Jonas Nietfeld mit einem Drehschuss aus 14 Metern nur knapp den linken Pfosten (68.). Endgültig alle Träume für die Gäste zum Platzen brachte Dressel. Im Strafraum warteten alle darauf, dass er nach einem Dribbling abspielt. Doch der 22-Jährige legte sich die Kugel vom rechten auf den linken Fuß, zog umringt von drei Hallensern mit links ab und traf zum 5:1 ins lange Eck (71.). Erik Tallig machte in der 79. Minute das halbe Dutzend voll. Eine Hereingabe von rechts durch Johann Ngounou Djayo drückte er am langen Pfosten zum 6:1 über die Linie. Neudecker scheiterte in der 86. Minute noch im Eins-gegen-Eins an Müller (86.). Trotzdem feierten die Löwen mit dem 6:1 den höchsten Drittligasieg.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 07.11.2020, 14.03 Uhr

1860 München – Hallescher FC 6:1 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 17 Wein, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 31 Neudecker, 14 Dressel, 7 Lex, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 33 Klassen.

HFC: 30 S. Müller (Tor) – 31 Landgraf, 23 Vucur, 25 Reddemann, 22 Sternberg – 26 Titsch-Rivero, 33 Nietfeld – 7 Derstroff, 19 Dehl, 24 Guttau – 13 Boyd.
Ersatz: 1 Eisele (Tor) – 3 Kastenhofer, 5 Vollert, 6 Lindenhahn, 10 Eberwein, 11 Shcherbakovski, 29 Boeder.

Wechsel: Tallig für Lex (68.), Ngounou Djayo für Greilinger (77.), Pusic für Mölders (85.) – Lindenhahn für Dehl (46.), Eberwein für Guttau (60.), Boeder für Landgraf (75.)

Tore: 1:0 Dressel (41.), 2:0 Dressel (45.+2), 3:0 Dressel (56.), 4:0 Mölders (58.), 4:1 Boyd (63.), 5:1 Dressel (71.), 6:1 Tallig (79.).
Gelbe Karten: Erdmann, Greilinger –.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tom Bauer; Assistenten: Jan Dennemärker, Fabian Knoll

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2425.htm

Highlights bis zum 07.11.2021 einsehbar:  https://www.ardmediathek.de/sr/video/1860-muenchen-schlaegt-hallescher-fc-mit-6-1-07-11-2020/sr-fernsehen/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9TQV85NDg2Mg/


8. Spieltag, 31.10.2020, 14.03 Uhr
1860 München – MSV Duisburg 0:2 (0:0)

Löwen unterliegen Duisburg zu Hause 0:2

Martin Pusic prüfte in der 8. Minute MSV-Schlussmann Leo Weinkauf. 

Irgendwie läuft es zu Hause derzeit für die Löwen nicht. In einem dominant geführten Spiel unterlagen sie dem MSV Duisburg mit 0:2. Der erste Gegentreffer entsprang einer Unsicherheit in der Abwehr nach einer Ecke, an deren Ende Quirin Moll beim Klärungsversuch Tobias Fleckstein anschoss (62.). In der Nachspielzeit konterten die Zebras, Lukas Scepanik erzielte den Endstand.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Duisburg auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Stefan Lex kehrte nach Verletzung in den Kader zurück, nahm aber auf der Bank Platz. So begann die gleiche Startelf wie beim 2:0-Auswärtssieg in Unterhaching.

Spielverlauf: Die Löwen übernahmen von Anpfiff weg das Kommando, machten das Spiel breit. Die erste gute Szene hatten die Sechzger in der 7. Minute vor dem Duisburger Tor. Erik Tallig nahm ein Zuspiel von Phillipp Steinhart gekonnt in der Drehung mit, wurde aber im Strafraum beim Abschluss geblockt. Die Kugel kam zu Martin Pusic, der Sascha Mölders am kurzen Pfosten suchte, aber ein Spieler der Zebras ging dazwischen, klärte zur Ecke. Wenig später köpfte Daniel Wein die Kugel in den Strafraum, Pusic setzte nach, kam mit der Fußspitze noch dran, aber Leo Weinkauf konnte den gefährlich aufsetzenden Ball gerade noch über die Latte wischen (8.). Eine Hereingabe von links durch Steinhart nahm Tallig im Zentrum aus der Luft an, schloss mit links aus 14 Metern ab bevor der Ball aufsetzte, zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei (11.). Nach einer Rechtsflanke von Wilson Kamavuaka segelte Vincent Vermaij in der Mitte knapp am Ball vorbei. Krempicki kam nochmals an das Spielgerät, sein Schussversuch wurde aber im Strafraum geblockt. (12.). Im Anschluss an eine Ecke von links setzte Quirin Moll die Kugel per Kopf knapp übers rechte Kreuzeck (17.). Ein Drehschuss von Pusic aus 20 Metern nach Steinhart-Zuspiel ging in der 24. Minute deutlich am MSV-Tor vorbei. Auf der anderen Seite blockte Steinhart einen Schuss von Connor Krempicki im Strafraum (25.). Wenig später zielte Sinan Karweina halbrechts mit links aus 18 Metern am langen Pfosten vorbei (26.). In der 34. Minute versuchte es Sascha Mölders nach Linksflanke von Steinhart mit einer Direktabnahme aus zwölf Metern, setzte den Ball aber neben das Tor. Nach Zuspiel von Tallig hatte Steinhart an der Strafraumkante freie Schussbahn mit seinem starken linken Fuß, doch er zog es vor, nach außen zu ziehen und zu flanken. So verpuffte eine gute Chance (37.). In der 41. Minute verweigerte Max Burda den Löwen einen klaren Elfmeter. Marius Willsch hatte von rechts geflankt, Maximilian Sauer stieß den zum Kopfball hoch steigenden Pusic in den Rücken, aber die Pfeife des Schiedsrichter blieb stumm. Vielleicht war das die Reaktion auf eine Schwalbe des Österreichers in der 19. Minute, für die er die Gelbe Karte gesehen hatte! Glück hatten die Löwen nach einer scharfen Hereingabe von links durch Lukas Scepanik, dass Kamavuaka im Torraum nicht an den Ball kam (45.). Kurz danach war Pause in einem Spiel, dass die Löwen dominierten, aber bei dem sie bis dahin keine klaren Chancen hatten.

Kurz nach Wiederanpfiff drückte Mölders eine Freistoßflanke von Richard Neudecker aus dem linken Halbfeld aus elf Metern rechts am Tor vorbei (46.). Vier Minuten später zog Neudecker einen Freistoß von der rechten Strafraumseite mit links direkt aufs kurze Eck, aber ein Duisburger brachte den Kopf dazwischen, klärte zur Ecke (50.). Ein Schuss von Dennis Dressel aus 19 Metern in der 53. Minute ging knapp übers linke Kreuzeck. Drei Minuten später hatte Dominik Schmidt Glück, als er bei einer Notbremse gegen Pusic nicht die Rote Karte sah. Doch der Schiedsrichter beließ es nach Blickkontakt mit seinem Assistenten bei Gelb (56.). In der 60. Minute brannte es nach einem Ballverlust im Spielaufbau lichterloh im Löwen-Strafraum, doch die Duisburger kamen nicht zum Abschluss. Wenig später war es passiert. Nach einer Ecke von rechts, die Maximilian Jansen verlängerte, behinderten sich Hiller und Dressel gegenseitig, am Ende schoss Moll bei seinem Klärungsversuch Tobias Fleckstein an, von ihm prallte der Ball über die Linie zur Gästeführung (62.). Fast die direkte Antwort. Tallig setzte sich vor dem Strafraum durch, der Ball landete bei Pusic. Der setzte die Kugel aus elf Metern aber an den linken Pfosten. Den Nachschuss von Mölders grätschte Maximilian Sauer aus der Gefahrenzone (63.). Danach stand die Duisburger Defensive wieder kompakt. Ein Distanzschuss des eingewechselten Johann Ngounou Djayo vom linken Strafraumeck strich knapp über den Querbalken (79.). Kurz danach parierte Weinkauf einen Kopfball von Mölders aus sieben Metern nach Freistoßflanke von Neudecker mit einem Reflex (80.). Nach einem Doppelpass zwischen Neudecker und Tallig konnte ein Duisburger den Schuss von Neudecker aus 13 Metern zur Ecke abwehren (87.). In der Nachspielzeit kam Dressel links am Torraum zum Abschluss, schoss Weinkauf aber genau in die Arme. Im Gegenzug macht Scepanik alles klar, der zum 2:0 für die Gäste traf (90.+1).

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 31.10.2020, 14.03 Uhr

1860 München – MSV Duisburg 0:2 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 19 Pusic.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 7 Lex, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 33 Klassen.

MSV: 1 Weinkauf (Tor) – 2 Sauer, 3 Schmidt, 15 Fleckstein, 17 Sicker – 21 Jansen – 36 Kamavuaka, 6 Krempicki, 7 Scepanik – 19 Karweina, 24 Vermeij.
Ersatz: 22 Brendieck, (Tor) – 4 Volkmer, 5 Pepic, 8 Ghindovean, 11 Budimbu, 27 Bretschneider, 29 Ademi.

Wechsel: Ngounou Djayo für Willsch (74.), Erdmann für Pusic (87.) – Bretschneider für Sauer (62.), Pepic für Kamavuaka (70.), Budimbu für Karweina (82.).

Tore: 0:1 Fleckstein (62.), 0:2 Scepanik (90.+1).
Gelbe Karten: Pusic, Ngounou Djayo, Erdmann – Kamavuaka, Schmid, Sicker..
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Max Burda (Berlin); Assistenten: Johannes Schipke (Landsberg-Queis), Tim Kohnert (Ballenstedt).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2423.htm

Das Spiel (Online bis 7.11.20):  https://www.br.de/mediathek/video/blickpunkt-sport-fussball-3-liga-tsv-1860-muenchen-msv-duisburg-av:5f9d881cbf9c6f001bc7b0e3
 


7. Spieltag, 26.10.2020, 18.60 Uhr
SpVgg Unterhaching – 1860 München 0:2 (0:1)

Sieg im S-Bahn-Derby – Dressel & Mölders treffen.

Erzielte an seinem 22. Geburtstag die Löwen-Führung: Dennis Dressel. 
 
Die Löwen haben das S-Bahn-Derby mit 2:0 gewonnen und sind damit zurück an die Spitze in der 3. Liga gekehrt. Dennis Dressel traf an seinem 22. Geburtstag zur Führung (13.). Sascha Mölders machte mit seinem 4. Saisontreffer den Deckel drauf (86.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im S-Bahn-Derby auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme), Stefan Lex (muskuläre Probleme), Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Semi Belkahia (Knieprobleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Saarbrücken gab’s zwei Veränderungen in der Startelf: Phillipp Steinhart kehrte nach seiner Gelb-Rot-Sperre für Leon Klassen ins Team zurück, Martin Pusic ersetzte den verletzten Lex.

STIMMEN Köllner: „Sascha ist ein emotionaler Leader. Er tut uns einfach gut!“

Spielverlauf: Die erste gute Szene hatten die Gastgeber. Nach einer Rechtsflanke kam Patrick Hasenhüttl am Torraum zum Kopfball, hatte aber zu viel Rücklage und setzte die Kugel deutlich über den Querbalken. Kurz danach kam Max Dombrowka aus 18 Metern zum Abschluss, sein halbhoher Schuss holte Marco Hiller aus dem rechten Eck (3.). Nach dieser Drangphase der Hachinger kamen die Löwen besser ins Spiel. In der 13. Minute dann die Führung. Eine Ecke von links, es war die dritte innerhalb kurzer Zeit, durch Richard Neudecker wurde von Ex-Löwe Moritz Heinrich per Kopf abgewehrt, Dennis Dressel nahm aus 14 Metern aus der Drehung die Kugel direkt, traf – noch leicht abgefälscht durch Dombrowka – an seinem 22. Geburtstag zum 1:0. Eine Freistoßflanke von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld rutschte zu Quirin Moll am langen Pfosten durch, der Innenverteidiger zog aus spitzem Winkel mit vollem Risiko aus elf Metern ab, zielte aber deutlich übers Tor (17.). Zwei Minuten später passte Neudecker auf Steinhart, der links mitgelaufen war, sein Neun-Meter-Schuss aus spitzem Winkel wehrte Nico Mantl mit der Faust ab, der Nachschuss von Steinhart mit seinem schwächeren rechten Fuß ging deutlich über den Kasten (19.). Eine von Martin Pusic von links flach hereingegebene Flanke wurde zunächst abgewehrt, Dressel kam von hinten, nahm die Kugel aus 20 Metern direkt, schoss aber diesmal deutlich über den Querbalken (21.). In der 25. Minute versuchte es Neudecker auf dem nassen Rasen aus 25 Metern, stellte mit dem Schuss aber Mantl vor keinerlei Probleme. Nach einer Rechtsflanke von Markus Schwabl kam Lucas Hufnagl auf der anderen Seite zum Kopfball, brachte die Kugel aber nicht aufs Löwen-Tor (33.). Im Anschluss an einen abgewehrten Löwen-Eckball schaltete Unterhaching schnell um, doch letztlich ging die Hereingabe von Schwabl an Freund und Feind vorbei. In dieser Szene hatten die Sechzger Glück, die ansonsten alles im Griff hatten (43.). So nahmen sie die verdiente Führung mit in die Kabine.

Im zweiten Durchgang hatten die Löwen nach einem Standard die erste Chance. Einen Eckball von links durch Neudecker getreten rutschte Stephan Salger am ersten Pfosten etwas über den Kopf, ging am langen Eck vorbei (47.). Ein Distanzschuss des eingewechselten Luca Marseiler wurde abgefälscht, landete im Tor-Aus (50.). Ein abgewehrter Flankenball nahm Ex-Löwe Alexander Fuchs am linken Strafraumeck direkt, zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei (55.). Riesenchance für die Hachinger. Erneut konterten sie nach einer abgewehrten Löwen-Ecke. Hufnagel war im Zentrum von Marseiler mit einem Pass in die Tiefe freigespielt worden, Hiller sprintete aus seinem Kasten, grätschte ihm außerhalb vom Strafraum die Kugel vom Fuß, aber genau auf Marseiler. Der setzte jedoch den Ball aus 30 Metern übers leere 1860-Tor (59.). In der 66. Minute kam Schwabl nach einem durchgerutschten Ball rechts im Strafraum aus 13 Metern zum Schuss, traf aber das Tor nicht und die Angreifer in der Mitte standen im Abseits. Nach einem Pass von Martin Pusic in die Tiefe musste Hachings-Keeper Mantl Kopf und Kragen riskieren, konnte kurz vor der Strafraumgrenze Erik Tallig, der alleine auf ihn zulief, gerade noch mit einem Hechtsprung den Ball vom Fuß holen (71.). Mantl unterschätzte sich bei einem weiten Ball außerhalb seines Strafraums, so kam Mölders an die Kugel, passte mit viel Übersicht von rechts zurück zu Dressel im Zentrum, doch der setzte die Hereingabe deutlich über das verwaiste SpVgg-Tor (79.). Das hätte das 2:0 sein müssen! Zwei Minuten später flankte Pusic von links in die Mitte, Robert Müller konnte gerade noch den Ball vor dem Löwen weggrätschen (81.). nach einem Traumpass von Dressel lief Pusic halblinks alleine auf Mantl zuz, setzte aber den Ball neben den Kasten (84.). Wenige Sekunden später machte es Mölders. Er zog einfach nach Zuspiel von Pusic aus 28 Metern ab. Robert Müller fälschte den Ball unhaltbar für Mantl zum 2:0 ab (84.). In der 86. Minute parierte Hiller im Eins-gegen-Eins einen Schuss von Marseiler aus kurzer Distanz. Der Schlussmann hatte damit großen Anteil, dass die Löwen sich die Tabellenführung mit diesem Sieg zurückerobert haben.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 26.10.2020, 18.60 Uhr

SpVgg Unterhaching – 1860 München 0:2 (0:1)

UHG: 1 Mantl (Tor) – 23 Schwabl, 4 R. Müller, 15 Greger, 8 Dombrowka – 35 Fuchs, 25 Grauschopf – 27 Heinrich, 10 Hufnagel, 30 Marseiler – 11 Hasenhüttl.
Ersatz: 22 Kroll (Tor) – 7 Stroh-Engel, 14 Göttlicher, 26 Stierlin, 29 Schröter, 30 Marseiler, 33 Ehlich.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 19 Pusic.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 33 Klassen.

Wechsel: Marseiler für Heinrich (46.), Schröter für Hasenhüttl (46.), Stroh-Engel für Grauschopf (68.) – Greilinger für Tallig (76.), Erdmann für Wein (87.), Ngounou Djayo für Pusic (90.).

Tore: 0:1 Dressel (13.), 0:2 Mölders (86.).
Gelbe Karten: Grauschopf, Greger, Dombrowka – Pusic, Neudecker.
Zuschauer: 0 im Stadion am Sportpark.
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Lothar Ostheimer (Beratzhausen), Tobias Wittmann (Wendelskirchen)

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2423.htm

Highlights: https://tv.dfb.de/video/highlights-spvgg-unterhaching-tsv-1860-muenchen/28843/
 


6. Spieltag, 21.10.2020, 18.60 Uhr
1860 München – 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:2)

Löwen verlieren gegen Saarbrücken unglücklich 1:2.

Sascha Mölders, hier im Luftduell mit Bone Uaferro, hatte gegen die Saarbrückener Defensive einen schweren Stand. 
 
Die Löwen kassierten beim 1:2 gegen den 1. FC Saarbrücken die erste Niederlage der Saison. Die Gäste führten durch Tore von Sebastian Jacob (14.) und Jayson Breitenbach (40.) zur Pause mit 2:0. Nach einem verwandelten Foulelfmeter durch Quirin Moll (51.) drängten die Löwen auf den Ausgleich. Trotz Powerplay und bester Chancen brachten sie die Kugel aber nicht mehr im gegnerischen Tor unter.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Spitzenspiel gegen Saarbrücken verletzungsbedingt nur auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme) verzichten. Tim Linsbichler fehlte wegen Trainingsrückstand, Phillipp Steinhart aufgrund seiner Gel-Roten-Karte in Rostock. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich zum 1:1 an der Ostsee gab es nur eine Änderung in der Startelf. Für den gesperrten Phillipp Steinhart kam Leon Klassen ins Team.

STIMMEN Köllner: „Wir haben uns ein Stück weit selbst geschlagen!“

Spielverlauf: Keineswegs abwartend traten die Gäste in der Anfangsphase auf. Trotzdem hatten die Löwen in der 5. Minute eine Riesenchance. Plötzlich tauchten Sascha Mölders und Stefan Lex mutterseelenallein vor Daniel Batz auf, nachdem Richard Neudecker die Kugel über die Dreierkette gehoben hatte. Aber anstatt, dass Mölders selbst abgeschlossen hätte, legte er quer auf Lex., der aus zehn Metern dem FCS-Keeper ins Gesicht schoss. In der 9. Minute nahm Daniel Wein halbrechts einen Abpraller aus 21 Metern direkt, zielte aber am kurzen Pfosten vorbei. Kurz danach fand Neudecker mit einem 20-Meter-Schuss seinen Meister in Batz (10.). Eine Direktabnahme aus spitzem Winkel von Anthony Barylla auf der rechten Seite ging deutlich übers Löwen-Tor (11.). In der 14. Minute lag der Ball im 1860-Tor. Nach einem Handspiel gab es fünf Meter vorm linken Strafraumeck einen Freistoß. Mario Müller brachte den Ball mit links vors Tor, der einlaufende Sebastian Jacob verlängerte die Kugel mit dem Kopf unhaltbar für Marco Hiller zum 1:0 ins lange Eck. Drei Minuten später brachte Marin Sverko nach Zuspiel von Leon Klassen mit einem Tackling Erik Tallig im FCS-Strafraum zu Fall. Die Löwen forderten Elfmeter, doch Schiedsrichter Eric Müller winkte ab (17.). Nach einer Ablage von Mölders am Strafraum kam Neudecker zum Abschluss. Sein 18-Meter-Schuss war aber zu zentral, sodass Batz die Kugel über den Querbalken wischen konnte (27.). Ein Freistoß aus 22 Metern, ziemlich zentral, schoss Neudecker in die Mauer (37.). Die Sechzger waren seit dem Gegentreffer zwar dominant, erspielten sich aber keine klaren Chancen. Im Gegenteil: Das Tor machten erneut die Saarländer. Nicklas Shipnoski hatte im Liegen halbrechts in die Mitte gepasst, Jayon Breitenbach lief der 1860-Defensive davon, die mit einem Abseitspfiff gerechnet hatte. Breitenbach ließ bei seinem Schuss frei vor Hiller aus 14 Metern dem Löwen-Keeper keine Chance, traf zum 2:0 ins rechte Eck (40.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

Zur 2. Halbzeit brachte 1860-Trainer Michael Köllner für Stefan Lex, der die größte Chance des ersten Durchgangs vergeben hatte, Martin Pusic. In der 51. Minute gab’s Elfmeter für Sechzig. Bone Uaferro war an der rechten Strafraumlinie in die Beine von Tallig gegrätscht. Den Strafstoß verwandelte Quirin Moll sicher zum 2:1 (51.). Batz hatte zwar die Ecke geahnt, aber der Schuss war zu platziert. In der 56. Minute zog Neudecker nach Mölders-Zuspiel von rechts nach innen, schloss von der Strafraumkante mit links ab, doch sein Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei (56.). Auf der anderen Seite prüfte Jacob mit einem Drehschuss aus 14 Metern Hiller (57.). Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Mölders lief Tallig frei Richtung Tor, doch der Ball versprang ihm etwas, wodurch Uaferro noch an die Kugel kam, sie ihm im letzten Moment vom Fuß spitzelte (62.). Wenig später nahm Mölders einen Abpraller aus 17 Metern per Dropkick, setzte ihn aber neben den rechten Pfosten (64.). Einen 26-Meter-Freistoß von Moll pflückte Batz auf der Linie sicher herunter (69.). In der 82. Minute legte sich Dennis Dressel im Strafraum nach Klassen-Zuspiel den Ball zurecht, sein 15-Meter-Schuss wurde aber leicht abgefälscht, wodurch er am rechten Pfosten vorbeischrammte (81.). Bei einem Neudecker-Freistoß aus dem linken Halbfeld tauchte Batz unter dem Ball durch, die Kugel lag im Torraum frei, aber kein Löwe kam zum Abschluss (84.). Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Saarländer, aber immer war ein Bein dazwischen oder der Torhüter kam an die Kugel. So auch in der 88. Minute. Tallig hatte von links auf Neudecker gepasst, der zog direkt aus 14 Metern ab, doch irgendwie brachte Batz die Hand dazwischen, holte den Schuss aus dem linken Eck (88.). So verstrich Sekund um Sekunde. Am Schluss hatte Saarbrücken die knappe Führung über die Zeit gerettet, brachte den Löwen die erste Niederlage bei und überflügelte sie in der Tabelle.

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 21.10.2020, 18.60 Uhr

1860 München – 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:2)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 33 Klassen – 17 Wein – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 32 Gresler.

FCS: 1 Batz (Tor) – 16 Barylla, 14 Uaferro, 3 Sverko, 23 Müller – 8 Zeitz – 25 Jänicke, 27 Breitenbach, 19 Froese, 7 Shipnoski – 24 Jacob.
Ersatz: 36 Castellucci (Tor) – 9 Vunguidica, 11 Mendler, 13 Deville, 18 Bösel, 22 Golley, 30 Schleimer.

Wechsel: Pusic für Lex (46.), Erdmann für Klassen (86.) – Mendler für Breitenbach (66.), Vunguidica für Shipnoski (77.), Deville für Jänicke (86.)

Tore: 0:1 Jacob (14.), 0:2 Breitenbach (40.), 1:2 Moll (52., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Willsch, Wein, Klassen – Froese.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Simon Rott (Bremen), Yannick Rath (Bremen).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2422.htm

Highlights:  https://www.ardmediathek.de/br/video/br24sport/highlights-tsv-1860-saarbruecken/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2M5ZDBiZTQ3LTkxM2UtNDcxMi05MDc4LTQwMjczNmU5NzJkYw/


5. Spieltag, 17.10.2020, 14.03 Uhr
F.C. Hansa Rostock – 1860 München 1:1 (0:1)

Löwen erkämpfen beim 1:1 einen Punkt in Rostock.

Dennis Erdmann brachte etwas mehr als zwei Minuten nach seiner Einwechslung die Löwen in Führung. 
 
Die Löwen sind auch nach dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock weiterhin ungeschlagen. Der kurz zuvor eingewechselte Dennis Erdmann (42.) traf per Kopf zur 1860-Führung. Bentley Baxter Bahn glich kurz nach der Pause zum 1:1-Endstand aus (50.). In der hitzigen Schlussphase sah Phillipp Steinhart noch die Gelb-Rote Karte (83.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste in Rostock verletzungsbedingt auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme) und Leon Klassen (Mandelentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo , Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen Lübeck gab es keine Veränderungen in der Startelf.

Spielverlauf: Rostock versuchte von Beginn an und mit den 7.500 Zuschauern im Rücken, die Löwen unter Druck zu setzen. Doch die hielten dagegen, zeigten sich wenig beeindruckt von der Kulisse. Jan Löhmannsröben prüfte in der 8. Minute erstmals Marco Hiller mit einem Distanzschuss aus 21 Metern, der aber zu zentral kam, um den Löwen-Keeper vor Probleme zu stellen. Vier Minuten später die Riesenchance für die Löwen. Phillipp Steinhart hatte aus der eigenen Hälfte in die Tiefe gepasst, Stefan Lex lief der Abwehr zunächst davon, kam halblinks am Fünfmetereck zum Abschluss, aber der nachsetzende Sven Sonnenberg ging dazwischen, grätschte die Kugel im letzten Moment ins Tor-Aus (12.). Aber auch die Hanseaten hatten eine gute Möglichkeit. Maurice Litka tankte sich nach Doppelpass durch die 1860-Abwehr, kam auch im Strafraum in zentraler Position zum Abschluss, doch Hiller und Quirin Moll warfen sich ihm entgegen, blockten den Schuss. Der Abpraller kam zu Luca Horn, der Pascal Breier anschoss. Der Stürmer setzte nach, doch Löwen-Keeper Hiller stürzte aus seinem Kasten und holte dem Rostocker Stürmer im letzten Moment den Ball vom Fuß (17.). Im Anschluss an einen Doppelpass mit Richy Neudecker kam Sascha Mölders am linken Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich übers kurze Kreuzeck (21.). Wenig später erreichte Daniel Wein eine Ecke von Quirin Moll am ersten Pfosten, setzte die Kugel per Kopf aber deutlich über den Querbalken (24.). Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld herrschte Verwirrung im 1860- Strafraum, John Verhoek streifte nur den Ball, Löhmannsroben stocherte am Fünfmeterraum im Liegen nach der Kugel, die anschließend bei Breier landete, der aus zwölf Metern aber deutlich übers Tor zielte (30.). Ein Freistoß von Bentley Baxter Bahn aus 28 Metern lupfte der Mittelfeldspieler halbrechts vors Tor, drei Rostocker kamen aber nicht an die Kugel, die im Tor-Aus landete (36.). Noch vor der Pause musste Löwen-Trainer Michael Köllner tauschen. Wein, der schon nach 20 Minuten humpelte, machte Platz für Dennis Erdmann (39.). Keine zwei Minuten brauchte der Abwehrspieler, dann hatte er die Führung erzielt. Einen Eckball von rechts drehte Neudecker mit links vors Tor, Erdmann lief in die Hereingabe, wuchtete sie per Kopf hoch ins kurze Eck zum 1:0 (42.). Die Führung nahmen die Sechzger auch mit in die Kabine.

Ähnliches Bild wie zu Beginn auch zum Start der 2. Halbzeit: Rostock machte Druck und wurde bereits nach fünf Minuten belohnt. Nach einem Querpass von Nico Neidhart kam Bahn kurz vor der Strafraumgrenze frei zum Abschluss, setzte mit dem rechten Innenrist aus 17 Metern den Ball unhaltbar für Hiller ins rechte untere Eck zum 1:1 (50). Langsam konnten sich die Löwen wieder von dem Druck befreien, hatten einige gute Konterchancen, wo aber der finale Pass nicht den Adressaten fand. In der 62. Minute die Riesenchance für Breier. Max Rheinthaler kam auf der linken Seite bis zur Grundlinie, seine Hereingabe fand den vollkommen freistehenden Stürmer, der die Kugel aus zehn Metern rechts am Tor vorbeiballerte. Einem Drehschuss von Breier von der Strafraumgrenze fehlte die nötige Power, um Hiller zu überraschen (68.). Wenig später musste der Löwen-Keeper gegen Verhoek an der Strafraumgrenze klären, kurzfristig war sein Kasten verwaist, doch die Rostocker brachten den zweiten Ball nicht aufs Tor (70.). In der 74. Minute rettete Dennis Dressel auf der Linie. Nach einer Freistoßflanke kam Hiller beim Versuch der Faustabwehr nicht an den Ball, Breiers Schuss aus neun Metern aufs leere Tor hätte gepasst. Danach war die Partie minutenlang unterbrochen. Die Rostocker wollten erst den Ball hinter der Linie gesehen haben, dann reklamierten sie ein Handspiel von Stephan Salger. Der Schiedsrichter tauschte sich mit seinen Assistenten aus, letztlich ging es mit Einwurf weiter. Ab der 83. Minute waren die Löwen nur noch zu Zehnt. Steinhart, der wegen Ballwegschlagens bereits Gelb gesehen hatte, sah nach einem Foul Gelb-Rot. Dadurch ging es für die Sechzger in der Schlussphase nur noch darum, das Remis zu verteidigen. Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Löwe Korbinian Vollmann kam nach Rechtsflanke aus neun Metern zum Abschluss, sein Schuss blockte Moll zur Ecke (89.). Fünf Minuten Nachspielzeit legte Schiedsrichter Konrad Oldhafer obenauf. In der 2. Minute der Overtime parierte Hiller einen Zwölf-Meter-Schuss von Nik Omladic. Das war die letzte Möglichkeit für die Gastgeber. Die Sechzger retteten den Punkt und bleiben weiterhin ungeschlagen.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 17.10.2020, 14.03 Uhr

F.C. Hansa Rostock – 1860 München 1:1 (0:1)

FCH: 1 Kolke (Tor) – 3 Riedel, 23 Sonnenberg, 14 Reinthaler – 24 Löhmannsröben – 7 Neidhart, 27 Horn – 8 Bahn – 28 Litka, 39 Breier – 18 Verhoek.
Ersatz: 30 Voll (Tor) – 6 Rother, 10 Vollmann, 17 Schulz, 19 Farrona Pulido, 21 Omladic, 25 Daedlow.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 32 Gresler.

Wechsel: Rother für Löhmannsröben (81.), Omladic für Litka (81.), Vollmann für Horn (89.) – Erdmann für Wein (39.), Greilinger für Lex (82.).

Tore: 0:1 Erdmann (42.), 1:1 Bahn (50.).
Gelbe Karten: Löhmannsröben, Verhoek, Neidhart – Willsch, Neudecker, Dressel.
Gelb-Rote Karte: Steinhart (84.).
Zuschauer: 7.500 im Ostseestadion.
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg); Assistenten: Jost Steenken (Nordhorn), Luca Jürgensen (Hamburg).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2421.htm

Das komplette Spiel: https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-hansa-rostock-1860-muenchen-live-im-br-fernsehen,SDOaW36?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link


4. Spieltag, 10.10.2020, 14 Uhr
1860 München – VfB Lübeck 4:1 (2:1)

Spitzenreiter! Löwen besiegen Lübeck nach Rückstand mit 4:1.

Sascha Mölders gratuliert Marius Willsch zu dessen wichtigen Tor zum 1:1. 

Die Löwen sind nach dem 4:1-Erfolg über den VfB Lübeck Tabellenführer. Dabei begann der Fußballnachmittag alles andere als verheißungsvoll. Patrick Hobsch traf zum 1:0 für die Gäste (7.). Doch nach dem Ausgleich von Marius Willsch (29.) sorgte Sascha Mölders noch vor der Pause für die Führung (36.). Richard Neudecker (62.) und Stefan Lex (66.) machten innerhalb von vier Minuten alles klar.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Lübeck verletzungsbedingt nur auf Niklas Lang (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 2:1-Sieg in Zwickau gab es nur eine Änderung in der Startelf. Für Dennis Erdmann durfte Daniel Wein wieder von Beginn an ran.

STIMMEN Köllner: „Ich bin nicht stolz, aber zufrieden über die Tabellenführung!“

Spielverlauf: Die Löwen begannen dominant, wollten ähnlich schnell wie in Zwickau die Führung erzielen. Das wäre auch beinahe gelungen. Sascha Mölders nahm den Ball nach einem weiten Pass am Elfmeterpunkt aus der Drehung volley, setzte ihn aber knapp über den Querbalken (1.). Aber auch die Lübecker kamen in der 5. Minute zu einer Chance. Marvin Thiel hatte Yannick Deichmann halblinks im Strafraum angespielt, sein Schuss aus 15 Metern ging aber übers 1860-Tor. Wenig später war es passiert. Patrick Hobsch, der geschickt am Strafraum gekreuzt war so seinen Gegenspieler Quirin Moll abschüttelte, tauchte nach Deichmann-Pass in die Tiefe plötzlich frei vor Marco Hiller auf, schob ihm den Ball aus 14 Metern durch die Beine zum 1:0 (7.). In der 16. Minute umkurvte Richard Neudecker auf dem rechten Flügel zwei Spieler, konnte aber im letzten Moment von Tommy Gruppe gestoppt werden. Nach einem Pass von Stefan Lex tauchte Erik Tallig links vor VfB-Keeper Lukas Raeder auf, aber der Winkel war zu spitz. Sein Abschluss war ein Zwischending aus Torschuss und Flanke, ging ins Leere (21.). Ein 23-Meter-Freistoß aus halbrechter Position von Neudecker nach Foul an Lex schrammte knapp am kurzen Eck vorbei (26.). In der 28. Minute düpierte Neudecker im Zentrum Mirko Boland, sein 20_Meter-Schuss konnte Raeder aber nach vorne abklatschen. Eine Minute später lag die Kugel im VfB-Netz: Phillipp Steinhart hatte von der rechten Seite geflankt. Richard Neudecker legte per Kopf zurück auf Marius Willsch, dessen abgefälschter Linksschuss von der Unterkante der Latte den Weg zum 1:1 ins Tor fand (29.).Ein Schlenzer aus 18 Metern von Deichmann wurde drei Minuten später sichere Beute von Hiller (32.). In der 36. Minute hatte Hobsch erneut getroffen. Sein Treffer wurde aber wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Im direkten Gegenzug erzielte Mölders das 2:1. Nach einem weiten Pass von Dennis Dressel aus der eigenen Hälfte über 60 Meter sprang der Ball halbrechts im Sechzehner auf. Mit viel Gefühl und seiner ganzen Routine hob der 35-Jährige die Kugel gekonnt über Raeder hinweg ins Lübecker Tor. Es war bereits der dritte Treffer des Torjägers im vierten Spiel. Ein Linksschuss von Tallig vom linken Strafraumeck ging nur um Zentimeter übers Kreuzeck am kurzen Pfosten (45.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Tobias Reichel zur Pause.

Lübeck kam druckvoll zurück, drängte zu Beginn der 2. Halbzeit auf den Ausgleich. Riesenglück für die Löwen in der 51. Minute. Marvin Thiel hatte den Ball nach einem Querpass von rechts am zweiten Pfosten in die Mitte geflankt, wo Thorben Deters blank am Fünfmeterraum stand und abzog. Doch Willsch warf sich in den Schuss aus vier Metern, lenkte die Kugel dadurch über den Querbalken (51.). Missverständnis in der Lübecker Abwehr in der 57. Minute. Neudecker passte im Strafraum auf Lex, der halblinks aus elf Metern frei zum Abschluss kam, aber Raeder und ein Abwehrspieler blockten den Schuss zur Ecke (57.). Was für ein Tor! Willsch hatte von rechts flach in die Mitte geflankt, Neudecker kam am ersten Pfosten dem Ball entgegen, bugsierte ihn mit der Hacke zum 3:1 ins kurze Eck (62.). Vier Minuten später gar das 4:1. Ein Zuspiel von Daniel Wein wollte Boland klärbne, legte die Kugel aber genau in den Lauf von Lex, der frei vor Raeder auftauchte und den Keeper aus 14 Metern souverän überwand (66.). Einen 20-Meter-Schuss von Neudecker lenkte Raeder in der 73. Minute über die Querlatte. In der Schlussphase nahmen die Löwen etwas das Tempo aus dem Spiel, dominierten aber weiterhin die Partie und gewannen am Ende auch in der Höhe verdient. Damit ist de rTSv 1860 erstmals Tabellenführer der 3. Liga!

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STENOGRAMM, 4. Spieltag, 10.10.2020, 14 Uhr

1860 München – VfB Lübeck 4:1 (2:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 33 Klassen.

VfB: 32 Raeder (Tor) – 16 Malone, 17 Grupe, 27 Rieble – 39 Riedel, ,18 Deters 13 Thiel, 10 Deichmann, 31 Boland – 34 Hobsch, 15 Zehir.
Ersatz: 23 Luyambula (Tor) – 4 Chana, 8 Mende, 9 Röser, 20 Okungbowa, 21 Kircher, 22 Steinwender.

Wechsel: Pusic für Lex (70.), Greilinger für Neudecker (75.), Ngounou Djayo für Tallig (85.) – Röser für Hobsch (59.), Steinwender für Zehir (68.), Kircher für Riedel (83.).

Tore: 0:1 Hobsch (7.), 1:1 Willsch (29.), 2:1 Mölders (36.), 3:1 Neudecker (62.), 4:1 Lex (66.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Tom Bauer (Mainz), Andreas Hummel (Betzigau).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2420.htm


Spielhöhepunkte: https://www.br.de/nachrichten/sport/1860-muenchen-schlaegt-luebeck-und-uebernimmt-tabellenfuehrung,SD0gCEd?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link
 


3. Spieltag, 03.10.2020, 14 Uhr
FSV Zwickau – 1860 München 1:2 (1:1)


Löwen gewinnen in Zwickau nach Traumstart.

Dennis Dressel (li.) und Sascha Mölders (re.) erzielten die Löwen-Treffer beim 2:1-Sieg in Zwickau. 

Die Löwen gewannen mit 2:1 beim FSV Zwickau auch das zweite Auswärtsspiel der Saison. Bereits nach 37 Sekunden gelang Sascha Mölders die Führung (1.). Bereits fünf Minuten später konnten die Sachsen durch Ronny König ausgleichen (9.). Den Siegtreffer markierte Dennis Dressel (in der 62. Minute. Damit setzt sich der TSV 1860 München in der Spitzengruppe der Tabelle fest.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner hatte für das Spiel in Zwickau die Qual der Wahl, weil alle Spieler zur Verfügung standen. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Tim Linsbichler, Ahanna Agbowo , Matthew Durrans, Semi Belkahia, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zu dem 1:1 gegen Magdeburg gab es zwei Veränderungen in der Startelf. Für Daniel Wein kam Dennis Erdmann ins Team, für Fabian Greilinger begann erstmals vom Anpfiff weg Richard Neudecker.

STIMMEN Köllner: „Dieser Sieg gibt uns Kraft!“

Spielverlauf: Traumstart für die Löwen: Nach 37 Sekunden lag der Ball bereits im Zwickauer Tor. Stefan Lex hatte den Ball an der Strafraumgrenze für Sascha Mölders durchgesteckt. Während Erik Tallig im Abseits stand, befand sich der 1860-Torjäger auf gleicher Höhe mit seinem Gegenspieler. Aus der Drehung zog Mölders aus acht Metern ab, traf über das ausgefahrene Bein von Keeper Johannes Brinkies zum 1:0 ins lange Eck (1.). Der andere Stürmer-Oldie auf dem Platz besaß in der 4. Minute die Riesenchance zum Ausgleich. Morris Schröter hatte von rechts flach nach innen geflankt, der 37-jährige Ronny König rutschte in die Flanke, bugsierte aber aus sechs Metern den Ball rechts am Tor vorbei. Besser machte es König fünf Minuten später. Felix Drinkuth setzte sich gegen Dennis Erdmann am linken Flügel durch, seine Flanke erreichte König zwischen Stephan Salger und Phillipp Steinhart am Fünfmeterraum mit dem Kopf, traf unhaltbar für Felix Hiller hoch ins linke Eck (9.). In der 17. Minute konnte Steinhart gerade noch den Steckpass durch Schröter von rechts auf Drinkuth auf Kosten einer Ecke verhindern, sonst wäre der Zwickauer frei vor Hiller gewesen. Im Anschluss an einen Doppelpass zwischen Mölders und Lex brachte der schnelle Erdinger den Ball von der Grundlinie wieder zurück auf den Mittelstürmer, dessen Abschluss aus neun Metern aber von drei Zwickauern geblockt wurde, die sich gemeinsam in den Schuss warfen. Kurz danach kam Erik Tallig im Zentrum acht Meter vor dem Tor an die Kugel, konnte das hohe Zuspiel aber nicht entscheidend verwerten (20). Eine Linksflanke von Lex erreichte Richard Neudecker in der 30. Minute am langen Pfosten noch per Grätsche, setzte den Ball aber aus neun Metern mit links knapp übers FSV-Tor. Lange tat sich danach nichts vor den beiden Toren, ehe Neudecker auf Dennis Dressel kurz vorm Strafraum ablegte. Der Mittelfeldspieler zielte halblinks aus 18 Metern mit Vollspann aufs linke Kreuzeck, aber Brinkies wischte den Ball über die Latte (42.). Kurz danach war Pause.

Bereits nach 13 Sekunden prüfte Dressel Brinkies mit einem Distanzschuss, doch diesmal konnte der FSV-Keeper parieren (46.). Glück hatten die Löwen bei einer Kontersituation in der 56. Minute. Schröter hatte von rechts flach an den Torraum geflankt, der heranbrausende Maximilian Wolfram kam gegen Moll in der Mitte zu Fall, aber Schiedsrichter Lars Erbst hatte kein elfmeterwürdiges Foul gesehen. Kurz danach ließen die Löwen Schröter im Strafraum dribbeln, der legte auf Wolfram halbrechts ab. Dessen 16-Meter-Schuss ging knapp übers lange Eck (60.). Besser machten es die Löwen. Nach einem Zuspiel von Neudecker in den Lauf kam Marius Willsch auf der rechten Seite zum Flanken, in seine Hereingabe stellte Dressel am kurzen Pfosten den Fuß in den Pass, unter Mithilfe des grätschenden Julius Reinhardt bugsierte er so die Kugel zum 2:1 ins kurze Eck (62.). Mit einer Blitzreaktion in der 68. Minute verhinderte Hiller den Ausgleich. Nach einem Einwurf von rechts und Kopfballverlängerung von Wolfram kam König aus der Drehung zum Abschluss, aber der Löwen-Keeper kratzte die Kugel aus dem linken Eck. Nach einem Foul gegen Willsch gab es Freistoß an der rechten Strafraumseite. Tallig drehte die Kugel mit links aufs Tor, doch Brinkies faustete sie über die Querlatte (80.). Der eingewechselte Dustin Willms tauchte nach einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte frei vor Hiller auf, brachte den Ball aber nicht im Eins-gegen-Eins am 1860-Schlussmann vorbei (83.). Die Sachsen versuchten in der Schlussphase alles, um den Ausgleich zu erzielen, fanden aber keine Lücke in der gut gestaffelten 1860-Abwehr. Damit feierten die Löwen im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Sieg.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 03.10.2020, 14 Uhr

FSV Zwickau – 1860 München 1:2 (1:1)

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 6 Stanic, 19 Frick, 21 Schikora – 17 Schröter, 8 Jensen, 22 Coskun, 30 Reinhardt – 7 Drinkuth – 15 König, 18 Wolfram.
Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 2 Godinho, 4 Odabas, 5 Hehne, 9 Wegkamp, 10 Starke, 11 Willms.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel – 7 Lex, 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 17 Wein, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 33 Klassen.

Wechsel: Starke für Coskun (65.), Willms für Wolfram (71.), Wegkamp für Jensen (81.) – Pusic für Neudecker (71.), Lex für Wein (81.), Ngounou Djayo für Mölders (90.+4).

Tore: 0:1 Mölders (1.), 1:1 König (9.), 1:2 Dressel (62.).
Gelbe Karten: Frick, Jensen, Stanic, Willms – Moll, Salger, Steinhart.
Zuschauer: 3.600 in der GGZ Arena.
Schiedsrichter: Lars Erbst (Leonberg); Assistenten Tim Kohnert (Ballenstedt), Timo Lämmle (Rommelshausen).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2419.htm


2. Spieltag, 26.09.2020, 14 Uhr
1860 München – 1. FC Magdeburg 1:1 (0:0)

Löwen spielen nach Rückstand 1:1 gegen Magdeburg.

Löwe Stefan Lex im Zweikampf mit Magdeburgs Jurgen Gjasula. 

Am Schluss war es ein glücklicher Punkt für die Gäste beim 1:1 der Löwen im ersten Saisonheimspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Raphael Obermair hatte die Elbstädter überraschend in Führung gebracht (56.). Nach dem Ausgleich von Erik Tallig (76.) berannten die Sechzger das gegnerische Tor, der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste zum Heimspielauftakt gegen Magdeburg auf Ahanna Agbowo (Trainingsrückstand nach Mittelhand-OP) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Neuzugang Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Semi Belkahia, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Es begann die gleich Startelf wie am 1. Spieltag in Meppen.

STIMMEN Einziger Kritikpunkt von Köllner: „Die Effektivität hat nicht gestimmt!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es in der 3. Minute vorm Magdeburger Tor. Ein Zuspiel von Phillipp Steinhart nahm Sascha Mölders mit der Brust mit, der Ball sprang aber im Strafraum zu weit weg, so dass Keeper Morten Behrens zugreifen konnte. Auf der Gegenseite rutschte eine Rechtsflanke auf Christian Beck am langen Pfosten durch, doch Erik Tallig hatte aufgepasst, ging dazwischen und klärte die Szene (3.). In der 9. Minute kam Kai Brünker halbrechts im Strafraum aus 15 Metern zum Abschluss, schoss aber deutlich am linken Pfosten vorbei. Nach Zuspiel von Beck blockte Fabian Greilinger den Schuss von Brünker aus 14 Metern gerade noch zur Ecke (11.). Im Anschluss an einen Doppelpass mit Sascha Mölders im Strafraum kam Stefan Lex wegen eines Stolperers zwar nicht an die Kugel, die aber landete bei Steinhart. In dessen 13 Meter Schuss warfen sich zwei Magdeburger, konnten so schlimmeres verhindern (19.). Auf der Gegenseite rutschte ein Flankenversuch von Raphael Obermair dem Linksverteidiger über den Spann, kam dadurch gefährlich aufs Tor, aber Marco Hiller war auf dem Posten, pflückte die Kugel herunter (23.). Im Gegenzug segelte Mölders im Strafraum an einem Freistoß von Steinhart aus dem linken Halbfeld vorbei (25.). In der 30. Minute konnte sich Erik Tallig schön auf der rechten Seite gegen Obermair durchsetzen, fand aber anschließend mit seinem Zuspiel von der Grundlinie nicht seinen Mitspieler Lex. Ein Distanzschuss von Dennis Dressel aus 22 Metern ging deutlich am FCM-Tor vorbei (41.). Eine Konterchance der Löwen zwei Minuten später vereitelte Andreas Müller mit einem Foul gegen Tallig an der Mittellinie, sah dafür Gelb (43.). So ging es torlos in die Kabine in einer bis dahin chancenarmen Partie.

Auch die 2. Halbzeit begannen beide Mannschaften sehr kontrolliert. Ein Kopfball von Mölders (55.), der aber deutlich übers FCM-Tor ging, war die einzige Strafraumszene in den ersten zehn Minuten. Umso überraschender, dass eine Minute später der Ball plötzlich im Löwen-Tor lag. Die Sechzger hatten Obermair auf der linken Angriffsseite vergessen, Gjasula sah dass, passte aus der eigenen Hälfte in die Tiefe. Der Magdeburger Verteidiger lief halblinks alleine auf Hiller zu, traf aus elf Metern flach ins rechte Eck zum 1:0 für die Gäste (56.). In der 66. Minute dribbelte sich Lex in den Strafraum, legte quer auf Mölders, doch dessen Schuss aus neun Metern kam zu zentral, so dass Behrens parieren konnte. Es war die beste 1860-Chance bis zu diesem Zeitpunkt! Die Löwen machten jetzt Druck. Im Anschluss an einen Freistoß von Steinhart legte Lex per Kopf den Ball in die Mitte, fand aber am Torraum keinen Abnehmer (74.). In der 76. Minute der verdiente Ausgleich. Lex hatte auf Tallig gepasst, der hielt aus 20 Metern in zentraler Position drauf, Brian Koglin wollte blocken, fälschte den Schuss unhaltbar für Behrens zum 1:1 ins eigene Tor ab. Kurz nach dem Ausgleich dribbelte Lex halblinks in den Strafraum, sein Schuss aus 15 Metern wurde ebenfalls abgefälscht, ging aber am langen Pfosten übers Tor (78.). Ein Schlenzer mit links von Tallig aus 18 Metern parierte Behrens (86.). Kurz danach kam der eingewechselte Martin Pusic am zweiten Pfosten nach Flanke von Richard Neudecker an den Ball, köpfte seinen Gegenspieler an. Im Fallen schoss er aufs Tor, aber die Kugel wurde ans Außennetz abgefälscht (87.). Im Anschluss an den folgenden Eckball setzte Stephan Salger freistehend aus acht Metern den Ball neben den linken Pfosten (88.). Am Ende war es ein glückliches Remis für Magdeburg, die in der Schlussviertelstunde nur noch versuchten, wenigstens einen Punkt über die Zeit zu retten.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 26.09.2020, 14 Uhr

1860 München – 1. FC Magdeburg 1:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart –17 Wein – 7 Lex, 8 Tallig, 14 Dressel, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann,19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 31 Neudecker, 33 Klassen.

FCM: 1 Behrens (Tor) –13 Steininger, 4 Koglin, 27 Burger, 28 Obermair – 10 Gjasula –22 Jacobsen, 7 Sliskovic, 16 A. Müller – 9 Brünker, 11 Beck.
Ersatz: 12 Schlitter (Tor) – 8 Jakubiak, 15 Rorig, 17 Conteh, 20 Bertram, 21 Mai, 26 Weigel.

Wechsel: Neudecker für Greilinger (58.), Pusic für Dressel (77.)– Weigel für A. Müller (57.), Bertram für Sliskovic (76.), Conteh für Beck (83.).

Tore: 0:1 Obermair (56.), 1:1 Tallig (76.).
Gelbe Karte: Wein – A. Müller.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Nico Fuchs (Odenthal).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2418.htm

Höhepunkte vom Spiel:  https://www.facebook.com/BR24Fussball/videos/760360614744568
 


1. Spieltag, 19.09.2020, 14 Uhr
SV Meppen – 1860 München 1:3 (0:1)

Löwen-Traumstart mit 3:1-Erfolg in Meppen.

Stefan Lex brachte die Löwen bereits in der 3. Minute mit einem 20-Meter-Schuss in Führung. 

Gelungener Saisonstart für die Löwen mit einem 3:1-Erfolg beim SV Meppen. Stefan Lex Lex hatte die Sechzger bereits in der 3. Minute in Führung gebracht. Nach dem überraschenden Ausgleich von Dejan 1:1 Bozic (54.) war es Quirin Moll, der mit einem abgefälschten Freistoß die erneute Führung erzielte (59.). In der Nachspielzeit machte Sascha Mölders den Deckel drauf (90.+2).

STIMMEN Köllner: „Vom Kopf her sind wir weiter als mit den Füßen!“

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste zum Saisonauftakt in Meppen auf Ahanna Agbowo (Mittelhand-OP) verzichten. Nich im 18er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Neuzugang Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Semi Belkahia, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Sie werden am Wochenende die U19 bzw. die U21 verstärken. Im Vergleich zum DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt gab es nur eine Veränderung in der Startelf. Für Dennis Erdmann begann Daniel Wein. Neuzugang Martin Pusic nahm zunächst auf der Bank Platz.

Spielverlauf: Traumstart für die Löwen in die Saison. Nach etwas mehr als zwei Minuten zappelte der Ball bereits im Meppener Netz. Einen hohen Ball von Fabian Greilinger pflückte Sascha Mölders vor dem Strafraum aus der Luft, legte nach hinten zu Stefan Lex ab. Der hielt aus 20 Metern mit rechts einfach drauf, traf zum 1:0 ins linke Eck (3.). Im Anschluss an einen Konter konnte Florian Eggerer das Zuspiel von Lex auf Mölders kurz vorm Fünfmeterraum im letzten Moment klären (9.). Einen Eckball von der rechten Seite, den Phillipp Steinhart getreten hatte, erwischte Mölders mit dem Kopf. Der Torjäger zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei (15.). In der 17. Minute checkte Lars Bünning kurz vor dem Strafraum Mölders weg, sonst wäre der 35-Jährige frei durch gewesen. Sechs Minuten später konnte Steffen Puttkammer den schnellen Greilinger nur noch per Foul kurz vorm Strafraum stoppen (23.). Der Meppener Routinier sah dafür Gelb, der 19-Meter-Freistoß von Phillipp Steinhart landete in der Mauer. Die erste Chance des Spiels bot sich den Emsländern nach mehr als einer halben Stunde. Markus Ballmert erlief im Rücken der 1860-Abwehr den Ball kurz vor der rechten Grundlinie, seine flache Hereingabe grätschte Marius Willsch am langen Pfosten gerade noch vor dem Ex-Löwen Valdet Rama weg (34.). Mit einem abgefälschten Schuss vom linken Strafraumeck – Ballmert brachte noch das Bein dazwischen – traf Greilinger nur das Außennetz (40.). Nach Zuspiel von Willsch zog Erik Tallig aus 25 Metern mit links in zentraler Position ab, der Ball senkte sich gefährlich ab, ging aber trotzdem knapp über den Querbalken (41.). Eine Kopfballablage von Marius Willsch nahm Mölders aus acht Metern artistisch per Fallrückzieher, die Kugel landete aber deutlich neben dem Meppener Tor (44.). Mit einer hochverdienten 1:0-Führung für die Löwen ging’s in die Kabine.

Direkt nach Wiederbeginn prüfte Tallig mit einem gefährlichen Aufsetzer aus 23 Metern SVM-Keeper Luca Plogmann, der den Schuss aus dem rechten unteren Eck kratzte (46.). Auf der anderen Seite lief Rama nach einem Steilpass der Löwen-Abwehr auf und davon, umkurvte Marco Hiller und schob ins leere Tor ein. Doch schon lange vorher hatte Linienrichter Kevin Domnick die Fahne wegen einer Abseitsstellung des Stürmers gehoben (47.). Die Gastgeber erhöhten nun deutlich die Schlagzahl, versuchten die Sechzger unter Druck zu setzen. In der 54. Minute der Ausgleich. Steffen Puttkammer flankte aus dem zentralen Halbfeld nach links auf Dejan Bozic, der verlängerte per Kopf an den langen Pfosten, wo Rene Guder dem Ball mit dem rechten Fuß nach innen legte. Per Flugkopfball drückte Bozic die Kugel zum 1:1 über die Linie. Die Antwort folgte prompt. Ein Freistoß aus 20 Metern von Quirin Moll wurde von der Mauer gegen die Laufrichtung von Torhüter Plogmann abgefälscht, die Kugel landete zum 2:1 im rechten Eck (59.). Es folgten wütende Angriffe der Emsländer, die aber den Sechzger Räume für Konter boten. Diese konnten sie aber zunächst nicht nutzen, weil die Genauigkeit beim letzten Pass oder der Flanke fehlte. Ein Tallig-Drehschuss aus 16 Metern nach Willsch-Flanke parierte in der 81. Minute Plogmann. Kurz danach sprang Hassan Amin an der Mittellinie mit beiden Beinen nach vorne in Daniel Wein hinein. Schiedsrichter Robin Braun zögerte keinen Moment, zeigte dem Meppener die Rote Karte. In Überzahl spielten die Löwen clever die Führung nach Hause. Der eingewechselte Richy Neudecker scheiterte in der Schlussminute im Eins-gegen-Eins an Plogmann. Auf der anderen Seite setzte Bozic einen Schuss, bedrängt von Dennis Erdmann, knapp übers Tor (90.+1). Besser machte es auf der anderen Seite Mölders. Einen Lupfer von Steinhart ließ er zunächst aufspringen, nahm die Kugel dann aus 17 Metern volley, traf zum 3:1 ins lange Eck (90.+2). Damit erlebten die Löwen einen optimalen Start in die Saison.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 19.09.2020, 14 Uhr

SV Meppen – 1860 München 1:3 (0:1)

SVM: 1 Plogmann (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 19 Bünning, 7 Amin – 16 Egerer, 14 Evseev – 18 Guder, 11 Piossek, 27 Rama – 33 Bozic.
Ersatz: 32 Domaschke (Tor) – 3 Jesgarzewski, 6 Andermatt 10 Tankulic, 23 Krüger, 25 Al-Hazaimeh, 29 El-Helwe.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 8 Tallig, 7 Lex 14 Dressel, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 31 Neudecker, 33 Klassen.

Wechsel: Tankulic für Rama (62.), El-Helwe für Guder (74.), Al-Hazaimeh für Eseev (84.) – Neudecker für Greilinger (65.), Erdmann für Lex (70.), Pusic für Mölders (90.+3).

Tore: 0:1 Lex (3.), 1:1 Bozic (54.), 1:2 Moll (59.), 1:3 Mölders (90.+2).
Gelbe Karte: Puttkammer, Bünning, Guder – Moll, Dressel, Mölders, Beerr (Co-Trainer), Salger.
Rote Karte: Amin (82., grobes Foulspiel).
Zuschauer: 500 in der Hänsch-Arena.
Schiedsrichter: Robin Braun (Wuppertal); Assistenten: Kevin Domnick (Mülheim a.d. Ruhr), Florian Visse (Ibbenbüren).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2417.htm

Zusammenfassung des Spiels:  https://www.br.de/mediathek/video/die-3-liga-die-zusammenfassung-des-spiels-sv-meppen-tsv-1860-muenchen-av:5f6626b88bf1f0001411b9f6

Das ganze Spiel bis zum 26.09.:  https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/SV-Meppen-TSV-1860-Muenchen-Das-ganze-Spiel,sportclub11558.html