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Spielberichte Punktspiele 2020/21

6. Spieltag, 21.10.2020, 18.60 Uhr
1860 München – 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:2)

Löwen verlieren gegen Saarbrücken unglücklich 1:2.
Sascha Mölders, hier im Luftduell mit Bone Uaferro, hatte gegen die Saarbrückener Defensive einen schweren Stand. 
 
Die Löwen kassierten beim 1:2 gegen den 1. FC Saarbrücken die erste Niederlage der Saison. Die Gäste führten durch Tore von Sebastian Jacob (14.) und Jayson Breitenbach (40.) zur Pause mit 2:0. Nach einem verwandelten Foulelfmeter durch Quirin Moll (51.) drängten die Löwen auf den Ausgleich. Trotz Powerplay und bester Chancen brachten sie die Kugel aber nicht mehr im gegnerischen Tor unter.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Spitzenspiel gegen Saarbrücken verletzungsbedingt nur auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme) verzichten. Tim Linsbichler fehlte wegen Trainingsrückstand, Phillipp Steinhart aufgrund seiner Gel-Roten-Karte in Rostock. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich zum 1:1 an der Ostsee gab es nur eine Änderung in der Startelf. Für den gesperrten Phillipp Steinhart kam Leon Klassen ins Team.

STIMMEN Köllner: „Wir haben uns ein Stück weit selbst geschlagen!“

Spielverlauf: Keineswegs abwartend traten die Gäste in der Anfangsphase auf. Trotzdem hatten die Löwen in der 5. Minute eine Riesenchance. Plötzlich tauchten Sascha Mölders und Stefan Lex mutterseelenallein vor Daniel Batz auf, nachdem Richard Neudecker die Kugel über die Dreierkette gehoben hatte. Aber anstatt, dass Mölders selbst abgeschlossen hätte, legte er quer auf Lex., der aus zehn Metern dem FCS-Keeper ins Gesicht schoss. In der 9. Minute nahm Daniel Wein halbrechts einen Abpraller aus 21 Metern direkt, zielte aber am kurzen Pfosten vorbei. Kurz danach fand Neudecker mit einem 20-Meter-Schuss seinen Meister in Batz (10.). Eine Direktabnahme aus spitzem Winkel von Anthony Barylla auf der rechten Seite ging deutlich übers Löwen-Tor (11.). In der 14. Minute lag der Ball im 1860-Tor. Nach einem Handspiel gab es fünf Meter vorm linken Strafraumeck einen Freistoß. Mario Müller brachte den Ball mit links vors Tor, der einlaufende Sebastian Jacob verlängerte die Kugel mit dem Kopf unhaltbar für Marco Hiller zum 1:0 ins lange Eck. Drei Minuten später brachte Marin Sverko nach Zuspiel von Leon Klassen mit einem Tackling Erik Tallig im FCS-Strafraum zu Fall. Die Löwen forderten Elfmeter, doch Schiedsrichter Eric Müller winkte ab (17.). Nach einer Ablage von Mölders am Strafraum kam Neudecker zum Abschluss. Sein 18-Meter-Schuss war aber zu zentral, sodass Batz die Kugel über den Querbalken wischen konnte (27.). Ein Freistoß aus 22 Metern, ziemlich zentral, schoss Neudecker in die Mauer (37.). Die Sechzger waren seit dem Gegentreffer zwar dominant, erspielten sich aber keine klaren Chancen. Im Gegenteil: Das Tor machten erneut die Saarländer. Nicklas Shipnoski hatte im Liegen halbrechts in die Mitte gepasst, Jayon Breitenbach lief der 1860-Defensive davon, die mit einem Abseitspfiff gerechnet hatte. Breitenbach ließ bei seinem Schuss frei vor Hiller aus 14 Metern dem Löwen-Keeper keine Chance, traf zum 2:0 ins rechte Eck (40.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

Zur 2. Halbzeit brachte 1860-Trainer Michael Köllner für Stefan Lex, der die größte Chance des ersten Durchgangs vergeben hatte, Martin Pusic. In der 51. Minute gab’s Elfmeter für Sechzig. Bone Uaferro war an der rechten Strafraumlinie in die Beine von Tallig gegrätscht. Den Strafstoß verwandelte Quirin Moll sicher zum 2:1 (51.). Batz hatte zwar die Ecke geahnt, aber der Schuss war zu platziert. In der 56. Minute zog Neudecker nach Mölders-Zuspiel von rechts nach innen, schloss von der Strafraumkante mit links ab, doch sein Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei (56.). Auf der anderen Seite prüfte Jacob mit einem Drehschuss aus 14 Metern Hiller (57.). Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Mölders lief Tallig frei Richtung Tor, doch der Ball versprang ihm etwas, wodurch Uaferro noch an die Kugel kam, sie ihm im letzten Moment vom Fuß spitzelte (62.). Wenig später nahm Mölders einen Abpraller aus 17 Metern per Dropkick, setzte ihn aber neben den rechten Pfosten (64.). Einen 26-Meter-Freistoß von Moll pflückte Batz auf der Linie sicher herunter (69.). In der 82. Minute legte sich Dennis Dressel im Strafraum nach Klassen-Zuspiel den Ball zurecht, sein 15-Meter-Schuss wurde aber leicht abgefälscht, wodurch er am rechten Pfosten vorbeischrammte (81.). Bei einem Neudecker-Freistoß aus dem linken Halbfeld tauchte Batz unter dem Ball durch, die Kugel lag im Torraum frei, aber kein Löwe kam zum Abschluss (84.). Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Saarländer, aber immer war ein Bein dazwischen oder der Torhüter kam an die Kugel. So auch in der 88. Minute. Tallig hatte von links auf Neudecker gepasst, der zog direkt aus 14 Metern ab, doch irgendwie brachte Batz die Hand dazwischen, holte den Schuss aus dem linken Eck (88.). So verstrich Sekund um Sekunde. Am Schluss hatte Saarbrücken die knappe Führung über die Zeit gerettet, brachte den Löwen die erste Niederlage bei und überflügelte sie in der Tabelle.

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 21.10.2020, 18.60 Uhr

1860 München – 1. FC Saarbrücken 1:2 (0:2)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 33 Klassen – 17 Wein – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 32 Gresler.

FCS: 1 Batz (Tor) – 16 Barylla, 14 Uaferro, 3 Sverko, 23 Müller – 8 Zeitz – 25 Jänicke, 27 Breitenbach, 19 Froese, 7 Shipnoski – 24 Jacob.
Ersatz: 36 Castellucci (Tor) – 9 Vunguidica, 11 Mendler, 13 Deville, 18 Bösel, 22 Golley, 30 Schleimer.

Wechsel: Pusic für Lex (46.), Erdmann für Klassen (86.) – Mendler für Breitenbach (66.), Vunguidica für Shipnoski (77.), Deville für Jänicke (86.)

Tore: 0:1 Jacob (14.), 0:2 Breitenbach (40.), 1:2 Moll (52., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Willsch, Wein, Klassen – Froese.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Simon Rott (Bremen), Yannick Rath (Bremen).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2422.htm

Highlights:
 https://www.ardmediathek.de/br/video/br24sport/highlights-tsv-1860-saarbruecken/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2M5ZDBiZTQ3LTkxM2UtNDcxMi05MDc4LTQwMjczNmU5NzJkYw/


5. Spieltag, 17.10.2020, 14.03 Uhr
F.C. Hansa Rostock – 1860 München 1:1 (0:1)

Löwen erkämpfen beim 1:1 einen Punkt in Rostock.

Dennis Erdmann brachte etwas mehr als zwei Minuten nach seiner Einwechslung die Löwen in Führung. 
 
Die Löwen sind auch nach dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock weiterhin ungeschlagen. Der kurz zuvor eingewechselte Dennis Erdmann (42.) traf per Kopf zur 1860-Führung. Bentley Baxter Bahn glich kurz nach der Pause zum 1:1-Endstand aus (50.). In der hitzigen Schlussphase sah Phillipp Steinhart noch die Gelb-Rote Karte (83.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste in Rostock verletzungsbedingt auf Niklas Lang (Sprunggelenksprobleme) und Leon Klassen (Mandelentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo , Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen Lübeck gab es keine Veränderungen in der Startelf.

Spielverlauf: Rostock versuchte von Beginn an und mit den 7.500 Zuschauern im Rücken, die Löwen unter Druck zu setzen. Doch die hielten dagegen, zeigten sich wenig beeindruckt von der Kulisse. Jan Löhmannsröben prüfte in der 8. Minute erstmals Marco Hiller mit einem Distanzschuss aus 21 Metern, der aber zu zentral kam, um den Löwen-Keeper vor Probleme zu stellen. Vier Minuten später die Riesenchance für die Löwen. Phillipp Steinhart hatte aus der eigenen Hälfte in die Tiefe gepasst, Stefan Lex lief der Abwehr zunächst davon, kam halblinks am Fünfmetereck zum Abschluss, aber der nachsetzende Sven Sonnenberg ging dazwischen, grätschte die Kugel im letzten Moment ins Tor-Aus (12.). Aber auch die Hanseaten hatten eine gute Möglichkeit. Maurice Litka tankte sich nach Doppelpass durch die 1860-Abwehr, kam auch im Strafraum in zentraler Position zum Abschluss, doch Hiller und Quirin Moll warfen sich ihm entgegen, blockten den Schuss. Der Abpraller kam zu Luca Horn, der Pascal Breier anschoss. Der Stürmer setzte nach, doch Löwen-Keeper Hiller stürzte aus seinem Kasten und holte dem Rostocker Stürmer im letzten Moment den Ball vom Fuß (17.). Im Anschluss an einen Doppelpass mit Richy Neudecker kam Sascha Mölders am linken Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich übers kurze Kreuzeck (21.). Wenig später erreichte Daniel Wein eine Ecke von Quirin Moll am ersten Pfosten, setzte die Kugel per Kopf aber deutlich über den Querbalken (24.). Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld herrschte Verwirrung im 1860- Strafraum, John Verhoek streifte nur den Ball, Löhmannsroben stocherte am Fünfmeterraum im Liegen nach der Kugel, die anschließend bei Breier landete, der aus zwölf Metern aber deutlich übers Tor zielte (30.). Ein Freistoß von Bentley Baxter Bahn aus 28 Metern lupfte der Mittelfeldspieler halbrechts vors Tor, drei Rostocker kamen aber nicht an die Kugel, die im Tor-Aus landete (36.). Noch vor der Pause musste Löwen-Trainer Michael Köllner tauschen. Wein, der schon nach 20 Minuten humpelte, machte Platz für Dennis Erdmann (39.). Keine zwei Minuten brauchte der Abwehrspieler, dann hatte er die Führung erzielt. Einen Eckball von rechts drehte Neudecker mit links vors Tor, Erdmann lief in die Hereingabe, wuchtete sie per Kopf hoch ins kurze Eck zum 1:0 (42.). Die Führung nahmen die Sechzger auch mit in die Kabine.

Ähnliches Bild wie zu Beginn auch zum Start der 2. Halbzeit: Rostock machte Druck und wurde bereits nach fünf Minuten belohnt. Nach einem Querpass von Nico Neidhart kam Bahn kurz vor der Strafraumgrenze frei zum Abschluss, setzte mit dem rechten Innenrist aus 17 Metern den Ball unhaltbar für Hiller ins rechte untere Eck zum 1:1 (50). Langsam konnten sich die Löwen wieder von dem Druck befreien, hatten einige gute Konterchancen, wo aber der finale Pass nicht den Adressaten fand. In der 62. Minute die Riesenchance für Breier. Max Rheinthaler kam auf der linken Seite bis zur Grundlinie, seine Hereingabe fand den vollkommen freistehenden Stürmer, der die Kugel aus zehn Metern rechts am Tor vorbeiballerte. Einem Drehschuss von Breier von der Strafraumgrenze fehlte die nötige Power, um Hiller zu überraschen (68.). Wenig später musste der Löwen-Keeper gegen Verhoek an der Strafraumgrenze klären, kurzfristig war sein Kasten verwaist, doch die Rostocker brachten den zweiten Ball nicht aufs Tor (70.). In der 74. Minute rettete Dennis Dressel auf der Linie. Nach einer Freistoßflanke kam Hiller beim Versuch der Faustabwehr nicht an den Ball, Breiers Schuss aus neun Metern aufs leere Tor hätte gepasst. Danach war die Partie minutenlang unterbrochen. Die Rostocker wollten erst den Ball hinter der Linie gesehen haben, dann reklamierten sie ein Handspiel von Stephan Salger. Der Schiedsrichter tauschte sich mit seinen Assistenten aus, letztlich ging es mit Einwurf weiter. Ab der 83. Minute waren die Löwen nur noch zu Zehnt. Steinhart, der wegen Ballwegschlagens bereits Gelb gesehen hatte, sah nach einem Foul Gelb-Rot. Dadurch ging es für die Sechzger in der Schlussphase nur noch darum, das Remis zu verteidigen. Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Löwe Korbinian Vollmann kam nach Rechtsflanke aus neun Metern zum Abschluss, sein Schuss blockte Moll zur Ecke (89.). Fünf Minuten Nachspielzeit legte Schiedsrichter Konrad Oldhafer obenauf. In der 2. Minute der Overtime parierte Hiller einen Zwölf-Meter-Schuss von Nik Omladic. Das war die letzte Möglichkeit für die Gastgeber. Die Sechzger retteten den Punkt und bleiben weiterhin ungeschlagen.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 17.10.2020, 14.03 Uhr

F.C. Hansa Rostock – 1860 München 1:1 (0:1)

FCH: 1 Kolke (Tor) – 3 Riedel, 23 Sonnenberg, 14 Reinthaler – 24 Löhmannsröben – 7 Neidhart, 27 Horn – 8 Bahn – 28 Litka, 39 Breier – 18 Verhoek.
Ersatz: 30 Voll (Tor) – 6 Rother, 10 Vollmann, 17 Schulz, 19 Farrona Pulido, 21 Omladic, 25 Daedlow.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 32 Gresler.

Wechsel: Rother für Löhmannsröben (81.), Omladic für Litka (81.), Vollmann für Horn (89.) – Erdmann für Wein (39.), Greilinger für Lex (82.).

Tore: 0:1 Erdmann (42.), 1:1 Bahn (50.).
Gelbe Karten: Löhmannsröben, Verhoek, Neidhart – Willsch, Neudecker, Dressel.
Gelb-Rote Karte: Steinhart (84.).
Zuschauer: 7.500 im Ostseestadion.
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg); Assistenten: Jost Steenken (Nordhorn), Luca Jürgensen (Hamburg).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2421.htm

Das komplette Spiel: https://www.br.de/nachrichten/sport/3-liga-hansa-rostock-1860-muenchen-live-im-br-fernsehen,SDOaW36?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link


4. Spieltag, 10.10.2020, 14 Uhr
1860 München – VfB Lübeck 4:1 (2:1)

Spitzenreiter! Löwen besiegen Lübeck nach Rückstand mit 4:1.

Sascha Mölders gratuliert Marius Willsch zu dessen wichtigen Tor zum 1:1. 

Die Löwen sind nach dem 4:1-Erfolg über den VfB Lübeck Tabellenführer. Dabei begann der Fußballnachmittag alles andere als verheißungsvoll. Patrick Hobsch traf zum 1:0 für die Gäste (7.). Doch nach dem Ausgleich von Marius Willsch (29.) sorgte Sascha Mölders noch vor der Pause für die Führung (36.). Richard Neudecker (62.) und Stefan Lex (66.) machten innerhalb von vier Minuten alles klar.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Lübeck verletzungsbedingt nur auf Niklas Lang (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 2:1-Sieg in Zwickau gab es nur eine Änderung in der Startelf. Für Dennis Erdmann durfte Daniel Wein wieder von Beginn an ran.

STIMMEN Köllner: „Ich bin nicht stolz, aber zufrieden über die Tabellenführung!“

Spielverlauf: Die Löwen begannen dominant, wollten ähnlich schnell wie in Zwickau die Führung erzielen. Das wäre auch beinahe gelungen. Sascha Mölders nahm den Ball nach einem weiten Pass am Elfmeterpunkt aus der Drehung volley, setzte ihn aber knapp über den Querbalken (1.). Aber auch die Lübecker kamen in der 5. Minute zu einer Chance. Marvin Thiel hatte Yannick Deichmann halblinks im Strafraum angespielt, sein Schuss aus 15 Metern ging aber übers 1860-Tor. Wenig später war es passiert. Patrick Hobsch, der geschickt am Strafraum gekreuzt war so seinen Gegenspieler Quirin Moll abschüttelte, tauchte nach Deichmann-Pass in die Tiefe plötzlich frei vor Marco Hiller auf, schob ihm den Ball aus 14 Metern durch die Beine zum 1:0 (7.). In der 16. Minute umkurvte Richard Neudecker auf dem rechten Flügel zwei Spieler, konnte aber im letzten Moment von Tommy Gruppe gestoppt werden. Nach einem Pass von Stefan Lex tauchte Erik Tallig links vor VfB-Keeper Lukas Raeder auf, aber der Winkel war zu spitz. Sein Abschluss war ein Zwischending aus Torschuss und Flanke, ging ins Leere (21.). Ein 23-Meter-Freistoß aus halbrechter Position von Neudecker nach Foul an Lex schrammte knapp am kurzen Eck vorbei (26.). In der 28. Minute düpierte Neudecker im Zentrum Mirko Boland, sein 20_Meter-Schuss konnte Raeder aber nach vorne abklatschen. Eine Minute später lag die Kugel im VfB-Netz: Phillipp Steinhart hatte von der rechten Seite geflankt. Richard Neudecker legte per Kopf zurück auf Marius Willsch, dessen abgefälschter Linksschuss von der Unterkante der Latte den Weg zum 1:1 ins Tor fand (29.).Ein Schlenzer aus 18 Metern von Deichmann wurde drei Minuten später sichere Beute von Hiller (32.). In der 36. Minute hatte Hobsch erneut getroffen. Sein Treffer wurde aber wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Im direkten Gegenzug erzielte Mölders das 2:1. Nach einem weiten Pass von Dennis Dressel aus der eigenen Hälfte über 60 Meter sprang der Ball halbrechts im Sechzehner auf. Mit viel Gefühl und seiner ganzen Routine hob der 35-Jährige die Kugel gekonnt über Raeder hinweg ins Lübecker Tor. Es war bereits der dritte Treffer des Torjägers im vierten Spiel. Ein Linksschuss von Tallig vom linken Strafraumeck ging nur um Zentimeter übers Kreuzeck am kurzen Pfosten (45.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Tobias Reichel zur Pause.

Lübeck kam druckvoll zurück, drängte zu Beginn der 2. Halbzeit auf den Ausgleich. Riesenglück für die Löwen in der 51. Minute. Marvin Thiel hatte den Ball nach einem Querpass von rechts am zweiten Pfosten in die Mitte geflankt, wo Thorben Deters blank am Fünfmeterraum stand und abzog. Doch Willsch warf sich in den Schuss aus vier Metern, lenkte die Kugel dadurch über den Querbalken (51.). Missverständnis in der Lübecker Abwehr in der 57. Minute. Neudecker passte im Strafraum auf Lex, der halblinks aus elf Metern frei zum Abschluss kam, aber Raeder und ein Abwehrspieler blockten den Schuss zur Ecke (57.). Was für ein Tor! Willsch hatte von rechts flach in die Mitte geflankt, Neudecker kam am ersten Pfosten dem Ball entgegen, bugsierte ihn mit der Hacke zum 3:1 ins kurze Eck (62.). Vier Minuten später gar das 4:1. Ein Zuspiel von Daniel Wein wollte Boland klärbne, legte die Kugel aber genau in den Lauf von Lex, der frei vor Raeder auftauchte und den Keeper aus 14 Metern souverän überwand (66.). Einen 20-Meter-Schuss von Neudecker lenkte Raeder in der 73. Minute über die Querlatte. In der Schlussphase nahmen die Löwen etwas das Tempo aus dem Spiel, dominierten aber weiterhin die Partie und gewannen am Ende auch in der Höhe verdient. Damit ist de rTSv 1860 erstmals Tabellenführer der 3. Liga!

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STENOGRAMM, 4. Spieltag, 10.10.2020, 14 Uhr

1860 München – VfB Lübeck 4:1 (2:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 27 Belkahia, 33 Klassen.

VfB: 32 Raeder (Tor) – 16 Malone, 17 Grupe, 27 Rieble – 39 Riedel, ,18 Deters 13 Thiel, 10 Deichmann, 31 Boland – 34 Hobsch, 15 Zehir.
Ersatz: 23 Luyambula (Tor) – 4 Chana, 8 Mende, 9 Röser, 20 Okungbowa, 21 Kircher, 22 Steinwender.

Wechsel: Pusic für Lex (70.), Greilinger für Neudecker (75.), Ngounou Djayo für Tallig (85.) – Röser für Hobsch (59.), Steinwender für Zehir (68.), Kircher für Riedel (83.).

Tore: 0:1 Hobsch (7.), 1:1 Willsch (29.), 2:1 Mölders (36.), 3:1 Neudecker (62.), 4:1 Lex (66.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Tom Bauer (Mainz), Andreas Hummel (Betzigau).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2420.htm


Spielhöhepunkte: https://www.br.de/nachrichten/sport/1860-muenchen-schlaegt-luebeck-und-uebernimmt-tabellenfuehrung,SD0gCEd?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=Link&UTM_Medium=Link
 


3. Spieltag, 03.10.2020, 14 Uhr
FSV Zwickau – 1860 München 1:2 (1:1)


Löwen gewinnen in Zwickau nach Traumstart.

Dennis Dressel (li.) und Sascha Mölders (re.) erzielten die Löwen-Treffer beim 2:1-Sieg in Zwickau. 

Die Löwen gewannen mit 2:1 beim FSV Zwickau auch das zweite Auswärtsspiel der Saison. Bereits nach 37 Sekunden gelang Sascha Mölders die Führung (1.). Bereits fünf Minuten später konnten die Sachsen durch Ronny König ausgleichen (9.). Den Siegtreffer markierte Dennis Dressel (in der 62. Minute. Damit setzt sich der TSV 1860 München in der Spitzengruppe der Tabelle fest.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner hatte für das Spiel in Zwickau die Qual der Wahl, weil alle Spieler zur Verfügung standen. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Tim Linsbichler, Ahanna Agbowo , Matthew Durrans, Semi Belkahia, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zu dem 1:1 gegen Magdeburg gab es zwei Veränderungen in der Startelf. Für Daniel Wein kam Dennis Erdmann ins Team, für Fabian Greilinger begann erstmals vom Anpfiff weg Richard Neudecker.

STIMMEN Köllner: „Dieser Sieg gibt uns Kraft!“

Spielverlauf: Traumstart für die Löwen: Nach 37 Sekunden lag der Ball bereits im Zwickauer Tor. Stefan Lex hatte den Ball an der Strafraumgrenze für Sascha Mölders durchgesteckt. Während Erik Tallig im Abseits stand, befand sich der 1860-Torjäger auf gleicher Höhe mit seinem Gegenspieler. Aus der Drehung zog Mölders aus acht Metern ab, traf über das ausgefahrene Bein von Keeper Johannes Brinkies zum 1:0 ins lange Eck (1.). Der andere Stürmer-Oldie auf dem Platz besaß in der 4. Minute die Riesenchance zum Ausgleich. Morris Schröter hatte von rechts flach nach innen geflankt, der 37-jährige Ronny König rutschte in die Flanke, bugsierte aber aus sechs Metern den Ball rechts am Tor vorbei. Besser machte es König fünf Minuten später. Felix Drinkuth setzte sich gegen Dennis Erdmann am linken Flügel durch, seine Flanke erreichte König zwischen Stephan Salger und Phillipp Steinhart am Fünfmeterraum mit dem Kopf, traf unhaltbar für Felix Hiller hoch ins linke Eck (9.). In der 17. Minute konnte Steinhart gerade noch den Steckpass durch Schröter von rechts auf Drinkuth auf Kosten einer Ecke verhindern, sonst wäre der Zwickauer frei vor Hiller gewesen. Im Anschluss an einen Doppelpass zwischen Mölders und Lex brachte der schnelle Erdinger den Ball von der Grundlinie wieder zurück auf den Mittelstürmer, dessen Abschluss aus neun Metern aber von drei Zwickauern geblockt wurde, die sich gemeinsam in den Schuss warfen. Kurz danach kam Erik Tallig im Zentrum acht Meter vor dem Tor an die Kugel, konnte das hohe Zuspiel aber nicht entscheidend verwerten (20). Eine Linksflanke von Lex erreichte Richard Neudecker in der 30. Minute am langen Pfosten noch per Grätsche, setzte den Ball aber aus neun Metern mit links knapp übers FSV-Tor. Lange tat sich danach nichts vor den beiden Toren, ehe Neudecker auf Dennis Dressel kurz vorm Strafraum ablegte. Der Mittelfeldspieler zielte halblinks aus 18 Metern mit Vollspann aufs linke Kreuzeck, aber Brinkies wischte den Ball über die Latte (42.). Kurz danach war Pause.

Bereits nach 13 Sekunden prüfte Dressel Brinkies mit einem Distanzschuss, doch diesmal konnte der FSV-Keeper parieren (46.). Glück hatten die Löwen bei einer Kontersituation in der 56. Minute. Schröter hatte von rechts flach an den Torraum geflankt, der heranbrausende Maximilian Wolfram kam gegen Moll in der Mitte zu Fall, aber Schiedsrichter Lars Erbst hatte kein elfmeterwürdiges Foul gesehen. Kurz danach ließen die Löwen Schröter im Strafraum dribbeln, der legte auf Wolfram halbrechts ab. Dessen 16-Meter-Schuss ging knapp übers lange Eck (60.). Besser machten es die Löwen. Nach einem Zuspiel von Neudecker in den Lauf kam Marius Willsch auf der rechten Seite zum Flanken, in seine Hereingabe stellte Dressel am kurzen Pfosten den Fuß in den Pass, unter Mithilfe des grätschenden Julius Reinhardt bugsierte er so die Kugel zum 2:1 ins kurze Eck (62.). Mit einer Blitzreaktion in der 68. Minute verhinderte Hiller den Ausgleich. Nach einem Einwurf von rechts und Kopfballverlängerung von Wolfram kam König aus der Drehung zum Abschluss, aber der Löwen-Keeper kratzte die Kugel aus dem linken Eck. Nach einem Foul gegen Willsch gab es Freistoß an der rechten Strafraumseite. Tallig drehte die Kugel mit links aufs Tor, doch Brinkies faustete sie über die Querlatte (80.). Der eingewechselte Dustin Willms tauchte nach einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte frei vor Hiller auf, brachte den Ball aber nicht im Eins-gegen-Eins am 1860-Schlussmann vorbei (83.). Die Sachsen versuchten in der Schlussphase alles, um den Ausgleich zu erzielen, fanden aber keine Lücke in der gut gestaffelten 1860-Abwehr. Damit feierten die Löwen im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Sieg.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 03.10.2020, 14 Uhr

FSV Zwickau – 1860 München 1:2 (1:1)

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 6 Stanic, 19 Frick, 21 Schikora – 17 Schröter, 8 Jensen, 22 Coskun, 30 Reinhardt – 7 Drinkuth – 15 König, 18 Wolfram.
Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 2 Godinho, 4 Odabas, 5 Hehne, 9 Wegkamp, 10 Starke, 11 Willms.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 31 Neudecker, 8 Tallig, 14 Dressel – 7 Lex, 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 17 Wein, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 33 Klassen.

Wechsel: Starke für Coskun (65.), Willms für Wolfram (71.), Wegkamp für Jensen (81.) – Pusic für Neudecker (71.), Lex für Wein (81.), Ngounou Djayo für Mölders (90.+4).

Tore: 0:1 Mölders (1.), 1:1 König (9.), 1:2 Dressel (62.).
Gelbe Karten: Frick, Jensen, Stanic, Willms – Moll, Salger, Steinhart.
Zuschauer: 3.600 in der GGZ Arena.
Schiedsrichter: Lars Erbst (Leonberg); Assistenten Tim Kohnert (Ballenstedt), Timo Lämmle (Rommelshausen).

Bildergalerie: https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2419.htm


2. Spieltag, 26.09.2020, 14 Uhr
1860 München – 1. FC Magdeburg 1:1 (0:0)

Löwen spielen nach Rückstand 1:1 gegen Magdeburg.

Löwe Stefan Lex im Zweikampf mit Magdeburgs Jurgen Gjasula. 

Am Schluss war es ein glücklicher Punkt für die Gäste beim 1:1 der Löwen im ersten Saisonheimspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Raphael Obermair hatte die Elbstädter überraschend in Führung gebracht (56.). Nach dem Ausgleich von Erik Tallig (76.) berannten die Sechzger das gegnerische Tor, der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste zum Heimspielauftakt gegen Magdeburg auf Ahanna Agbowo (Trainingsrückstand nach Mittelhand-OP) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Neuzugang Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Semi Belkahia, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Es begann die gleich Startelf wie am 1. Spieltag in Meppen.

STIMMEN Einziger Kritikpunkt von Köllner: „Die Effektivität hat nicht gestimmt!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es in der 3. Minute vorm Magdeburger Tor. Ein Zuspiel von Phillipp Steinhart nahm Sascha Mölders mit der Brust mit, der Ball sprang aber im Strafraum zu weit weg, so dass Keeper Morten Behrens zugreifen konnte. Auf der Gegenseite rutschte eine Rechtsflanke auf Christian Beck am langen Pfosten durch, doch Erik Tallig hatte aufgepasst, ging dazwischen und klärte die Szene (3.). In der 9. Minute kam Kai Brünker halbrechts im Strafraum aus 15 Metern zum Abschluss, schoss aber deutlich am linken Pfosten vorbei. Nach Zuspiel von Beck blockte Fabian Greilinger den Schuss von Brünker aus 14 Metern gerade noch zur Ecke (11.). Im Anschluss an einen Doppelpass mit Sascha Mölders im Strafraum kam Stefan Lex wegen eines Stolperers zwar nicht an die Kugel, die aber landete bei Steinhart. In dessen 13 Meter Schuss warfen sich zwei Magdeburger, konnten so schlimmeres verhindern (19.). Auf der Gegenseite rutschte ein Flankenversuch von Raphael Obermair dem Linksverteidiger über den Spann, kam dadurch gefährlich aufs Tor, aber Marco Hiller war auf dem Posten, pflückte die Kugel herunter (23.). Im Gegenzug segelte Mölders im Strafraum an einem Freistoß von Steinhart aus dem linken Halbfeld vorbei (25.). In der 30. Minute konnte sich Erik Tallig schön auf der rechten Seite gegen Obermair durchsetzen, fand aber anschließend mit seinem Zuspiel von der Grundlinie nicht seinen Mitspieler Lex. Ein Distanzschuss von Dennis Dressel aus 22 Metern ging deutlich am FCM-Tor vorbei (41.). Eine Konterchance der Löwen zwei Minuten später vereitelte Andreas Müller mit einem Foul gegen Tallig an der Mittellinie, sah dafür Gelb (43.). So ging es torlos in die Kabine in einer bis dahin chancenarmen Partie.

Auch die 2. Halbzeit begannen beide Mannschaften sehr kontrolliert. Ein Kopfball von Mölders (55.), der aber deutlich übers FCM-Tor ging, war die einzige Strafraumszene in den ersten zehn Minuten. Umso überraschender, dass eine Minute später der Ball plötzlich im Löwen-Tor lag. Die Sechzger hatten Obermair auf der linken Angriffsseite vergessen, Gjasula sah dass, passte aus der eigenen Hälfte in die Tiefe. Der Magdeburger Verteidiger lief halblinks alleine auf Hiller zu, traf aus elf Metern flach ins rechte Eck zum 1:0 für die Gäste (56.). In der 66. Minute dribbelte sich Lex in den Strafraum, legte quer auf Mölders, doch dessen Schuss aus neun Metern kam zu zentral, so dass Behrens parieren konnte. Es war die beste 1860-Chance bis zu diesem Zeitpunkt! Die Löwen machten jetzt Druck. Im Anschluss an einen Freistoß von Steinhart legte Lex per Kopf den Ball in die Mitte, fand aber am Torraum keinen Abnehmer (74.). In der 76. Minute der verdiente Ausgleich. Lex hatte auf Tallig gepasst, der hielt aus 20 Metern in zentraler Position drauf, Brian Koglin wollte blocken, fälschte den Schuss unhaltbar für Behrens zum 1:1 ins eigene Tor ab. Kurz nach dem Ausgleich dribbelte Lex halblinks in den Strafraum, sein Schuss aus 15 Metern wurde ebenfalls abgefälscht, ging aber am langen Pfosten übers Tor (78.). Ein Schlenzer mit links von Tallig aus 18 Metern parierte Behrens (86.). Kurz danach kam der eingewechselte Martin Pusic am zweiten Pfosten nach Flanke von Richard Neudecker an den Ball, köpfte seinen Gegenspieler an. Im Fallen schoss er aufs Tor, aber die Kugel wurde ans Außennetz abgefälscht (87.). Im Anschluss an den folgenden Eckball setzte Stephan Salger freistehend aus acht Metern den Ball neben den linken Pfosten (88.). Am Ende war es ein glückliches Remis für Magdeburg, die in der Schlussviertelstunde nur noch versuchten, wenigstens einen Punkt über die Zeit zu retten.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 26.09.2020, 14 Uhr

1860 München – 1. FC Magdeburg 1:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart –17 Wein – 7 Lex, 8 Tallig, 14 Dressel, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann,19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 31 Neudecker, 33 Klassen.

FCM: 1 Behrens (Tor) –13 Steininger, 4 Koglin, 27 Burger, 28 Obermair – 10 Gjasula –22 Jacobsen, 7 Sliskovic, 16 A. Müller – 9 Brünker, 11 Beck.
Ersatz: 12 Schlitter (Tor) – 8 Jakubiak, 15 Rorig, 17 Conteh, 20 Bertram, 21 Mai, 26 Weigel.

Wechsel: Neudecker für Greilinger (58.), Pusic für Dressel (77.)– Weigel für A. Müller (57.), Bertram für Sliskovic (76.), Conteh für Beck (83.).

Tore: 0:1 Obermair (56.), 1:1 Tallig (76.).
Gelbe Karte: Wein – A. Müller.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Nico Fuchs (Odenthal).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2418.htm

Höhepunkte vom Spiel:  https://www.facebook.com/BR24Fussball/videos/760360614744568
 


1. Spieltag, 19.09.2020, 14 Uhr
SV Meppen – 1860 München 1:3 (0:1)

Löwen-Traumstart mit 3:1-Erfolg in Meppen.

Stefan Lex brachte die Löwen bereits in der 3. Minute mit einem 20-Meter-Schuss in Führung. 

Gelungener Saisonstart für die Löwen mit einem 3:1-Erfolg beim SV Meppen. Stefan Lex Lex hatte die Sechzger bereits in der 3. Minute in Führung gebracht. Nach dem überraschenden Ausgleich von Dejan 1:1 Bozic (54.) war es Quirin Moll, der mit einem abgefälschten Freistoß die erneute Führung erzielte (59.). In der Nachspielzeit machte Sascha Mölders den Deckel drauf (90.+2).

STIMMEN Köllner: „Vom Kopf her sind wir weiter als mit den Füßen!“

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste zum Saisonauftakt in Meppen auf Ahanna Agbowo (Mittelhand-OP) verzichten. Nich im 18er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Neuzugang Tim Linsbichler, Matthew Durrans, Semi Belkahia, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Sie werden am Wochenende die U19 bzw. die U21 verstärken. Im Vergleich zum DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt gab es nur eine Veränderung in der Startelf. Für Dennis Erdmann begann Daniel Wein. Neuzugang Martin Pusic nahm zunächst auf der Bank Platz.

Spielverlauf: Traumstart für die Löwen in die Saison. Nach etwas mehr als zwei Minuten zappelte der Ball bereits im Meppener Netz. Einen hohen Ball von Fabian Greilinger pflückte Sascha Mölders vor dem Strafraum aus der Luft, legte nach hinten zu Stefan Lex ab. Der hielt aus 20 Metern mit rechts einfach drauf, traf zum 1:0 ins linke Eck (3.). Im Anschluss an einen Konter konnte Florian Eggerer das Zuspiel von Lex auf Mölders kurz vorm Fünfmeterraum im letzten Moment klären (9.). Einen Eckball von der rechten Seite, den Phillipp Steinhart getreten hatte, erwischte Mölders mit dem Kopf. Der Torjäger zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei (15.). In der 17. Minute checkte Lars Bünning kurz vor dem Strafraum Mölders weg, sonst wäre der 35-Jährige frei durch gewesen. Sechs Minuten später konnte Steffen Puttkammer den schnellen Greilinger nur noch per Foul kurz vorm Strafraum stoppen (23.). Der Meppener Routinier sah dafür Gelb, der 19-Meter-Freistoß von Phillipp Steinhart landete in der Mauer. Die erste Chance des Spiels bot sich den Emsländern nach mehr als einer halben Stunde. Markus Ballmert erlief im Rücken der 1860-Abwehr den Ball kurz vor der rechten Grundlinie, seine flache Hereingabe grätschte Marius Willsch am langen Pfosten gerade noch vor dem Ex-Löwen Valdet Rama weg (34.). Mit einem abgefälschten Schuss vom linken Strafraumeck – Ballmert brachte noch das Bein dazwischen – traf Greilinger nur das Außennetz (40.). Nach Zuspiel von Willsch zog Erik Tallig aus 25 Metern mit links in zentraler Position ab, der Ball senkte sich gefährlich ab, ging aber trotzdem knapp über den Querbalken (41.). Eine Kopfballablage von Marius Willsch nahm Mölders aus acht Metern artistisch per Fallrückzieher, die Kugel landete aber deutlich neben dem Meppener Tor (44.). Mit einer hochverdienten 1:0-Führung für die Löwen ging’s in die Kabine.

Direkt nach Wiederbeginn prüfte Tallig mit einem gefährlichen Aufsetzer aus 23 Metern SVM-Keeper Luca Plogmann, der den Schuss aus dem rechten unteren Eck kratzte (46.). Auf der anderen Seite lief Rama nach einem Steilpass der Löwen-Abwehr auf und davon, umkurvte Marco Hiller und schob ins leere Tor ein. Doch schon lange vorher hatte Linienrichter Kevin Domnick die Fahne wegen einer Abseitsstellung des Stürmers gehoben (47.). Die Gastgeber erhöhten nun deutlich die Schlagzahl, versuchten die Sechzger unter Druck zu setzen. In der 54. Minute der Ausgleich. Steffen Puttkammer flankte aus dem zentralen Halbfeld nach links auf Dejan Bozic, der verlängerte per Kopf an den langen Pfosten, wo Rene Guder dem Ball mit dem rechten Fuß nach innen legte. Per Flugkopfball drückte Bozic die Kugel zum 1:1 über die Linie. Die Antwort folgte prompt. Ein Freistoß aus 20 Metern von Quirin Moll wurde von der Mauer gegen die Laufrichtung von Torhüter Plogmann abgefälscht, die Kugel landete zum 2:1 im rechten Eck (59.). Es folgten wütende Angriffe der Emsländer, die aber den Sechzger Räume für Konter boten. Diese konnten sie aber zunächst nicht nutzen, weil die Genauigkeit beim letzten Pass oder der Flanke fehlte. Ein Tallig-Drehschuss aus 16 Metern nach Willsch-Flanke parierte in der 81. Minute Plogmann. Kurz danach sprang Hassan Amin an der Mittellinie mit beiden Beinen nach vorne in Daniel Wein hinein. Schiedsrichter Robin Braun zögerte keinen Moment, zeigte dem Meppener die Rote Karte. In Überzahl spielten die Löwen clever die Führung nach Hause. Der eingewechselte Richy Neudecker scheiterte in der Schlussminute im Eins-gegen-Eins an Plogmann. Auf der anderen Seite setzte Bozic einen Schuss, bedrängt von Dennis Erdmann, knapp übers Tor (90.+1). Besser machte es auf der anderen Seite Mölders. Einen Lupfer von Steinhart ließ er zunächst aufspringen, nahm die Kugel dann aus 17 Metern volley, traf zum 3:1 ins lange Eck (90.+2). Damit erlebten die Löwen einen optimalen Start in die Saison.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 19.09.2020, 14 Uhr

SV Meppen – 1860 München 1:3 (0:1)

SVM: 1 Plogmann (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 19 Bünning, 7 Amin – 16 Egerer, 14 Evseev – 18 Guder, 11 Piossek, 27 Rama – 33 Bozic.
Ersatz: 32 Domaschke (Tor) – 3 Jesgarzewski, 6 Andermatt 10 Tankulic, 23 Krüger, 25 Al-Hazaimeh, 29 El-Helwe.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 8 Tallig, 7 Lex 14 Dressel, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann, 19 Pusic, 21 Ngounou Djayo, 31 Neudecker, 33 Klassen.

Wechsel: Tankulic für Rama (62.), El-Helwe für Guder (74.), Al-Hazaimeh für Eseev (84.) – Neudecker für Greilinger (65.), Erdmann für Lex (70.), Pusic für Mölders (90.+3).

Tore: 0:1 Lex (3.), 1:1 Bozic (54.), 1:2 Moll (59.), 1:3 Mölders (90.+2).
Gelbe Karte: Puttkammer, Bünning, Guder – Moll, Dressel, Mölders, Beerr (Co-Trainer), Salger.
Rote Karte: Amin (82., grobes Foulspiel).
Zuschauer: 500 in der Hänsch-Arena.
Schiedsrichter: Robin Braun (Wuppertal); Assistenten: Kevin Domnick (Mülheim a.d. Ruhr), Florian Visse (Ibbenbüren).

Bildergalerie:  https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2417.htm

Zusammenfassung des Spiels:  https://www.br.de/mediathek/video/die-3-liga-die-zusammenfassung-des-spiels-sv-meppen-tsv-1860-muenchen-av:5f6626b88bf1f0001411b9f6

Das ganze Spiel bis zum 26.09.:  https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/SV-Meppen-TSV-1860-Muenchen-Das-ganze-Spiel,sportclub11558.html