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Spielberichte Punktspiele 2019/20

18. Spieltag, 07.12.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (1:0)

Serie hält, aber nur 1:1 gegen Sonnenhof Großaspach.

Um jeden Ball wurde gefightet, wie hier Löwe Dennis Dressel. 
 
Die Löwen verpassten gegen die SG Sonnenhof Großaspach den ersten Heimsieg unter Michael Köllner. Nach der Führung durch Tim Rieder (11.) und dem Platzverweis gegen Jonas Behounek kurz vor der Pause (45.+3) sah alles nach einer klaren Sache aus. Doch Panagiotis Vlachodimos traf nach Wiederanpfiff zum 1:1 (52.). Dabei blieb es bis zum Ende.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Großaspach verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Stefan Lex (Knieverletzung), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss) und Semi Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Fabian Greilinger, Efkan Bekiroglu und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel gegen Unterhaching gab es eine Änderung in der Startelf. Für den verletzten Lex debütierte Noel Niemann von Beginn an.

Spielverlauf: Die Löwen begannen furios. Prince Owusu setzte sich auf der linken Strafraumseite durch, passte zu Dennis Dressel, der halblinks aus acht Metern zum Abschluss kam. Maximilian Reule im SGA-Tor wehrte den Schuss zur Ecke ab (1.). Diese brachte Phillipp Steinhart hoch vor den Kasten, Sascha Mölders und Tim Rieder verpassten und auch Felix Weber am zweiten Pfosten rutschte knapp am Ball vorbei (2.). Kurz danach war Owusu alleine Richtung Tor unterwegs, legte sich die Kugel aber zu weit vor, so dass Reule klären konnte (3.). Im Anschluss an einen Steinhart-Freistoß verlängert Dennis Erdmann die Kugel per Kopf in die Mitte zu Mölders, dessen Schussversuch wurde geblockt, Dressel setzte nach, stocherte aus kurzer Distanz den Ball aus dem Gewühl Richtung Tor, doch irgendwie bekamen Reule und seine Vorderleute die Szene bereinigt (9.). Startelf-Debütant Noel Niemann konnte einen Meter vor der Strafraumlinie im Zentrum nur mit einem Foul gebremst werden. Daniel Wein lief an, zimmerte die Kugel halbhoch Richtung Tor, Rieder fälschte den Schuss ab, der halbhoch zum 1:0 im rechten Eck landete (11.). Nach einem Eckball von rechts durch Wein kam Owusu relativ frei am kurzen Eck zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor (21.). Glück hatten die Sechzger im Gegenzug, als Ex-Löwe Dimitry Imbongo Boele nach einem Missverständnis zwischen Rieder und Weber an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber Erdmann den Schuss blocken konnte (22.). In der 28. Minute prüfte Sebastian Bösel mit einem 23-Meter-Schuss aus halbrechter Position Marco Hiller, der etwas vor seinem Tor stand. Aber der Keeper wischte die Kugel mit einem Klassereflex über die Querlatte. Noch vor der Pause musste Michael Köllner das erste Mal wechseln. Für den Torschützen Rieder ging es nicht mehr weiter, für ihn kam Kristian Böhnlein in die Partie (35.). Im Anschluss an einen kurz ausgeführten Freistoß flankte Panagiotis Vlachodimos von der linken Seite über Hiller hinweg, Kai Gehring war am zweiten Pfosten zur Stelle, köpfte die Kugel aber neben das Tor (41.). In der 3. Minute der Nachspielzeit sah der bereits vorbelastete Jonas Behounek die Gelb-Rote Karte, weil er nach dem Foul an Böhnlein dem Sechzger noch auf den Fuß trat. Kurz danach schickte Schiedsrichter Max Burda die beiden Teams zur Halbzeitpause in die Kabine.

Ähnlich wie zu Beginn gestaltete sich auch der Auftakt zur 2. Halbzeit. Niemann schickte Mölders auf der rechten Seite, der legte quer in die Mitte auf Owusu, doch Gehring war noch dazwischen, klärte auf Kosten einer Ecke (47.). In Unterzahl schaffte Großaspach den Ausgleich. Imbongo Boele hatte von der rechten Seite vor das Tor geflankt, wo Weber im Zweikampf mit Kai Brünker unfreiwillig den Ball verlängerte. Das Leder landete bei Vlachodimos, der per Rechtsschuss zum 1:1 unhaltbar für Hiller ins rechte untere Eck traf (52.). Zwei Minuten später kam Dressel auf der anderen Seite aus 17 Metern zum Abschluss, aber ausgerechnet sein Kollege Mölders blockte den Schuss (54.). In der 57. Minute lag die Kugel im Großaspacher Tor. Ein Schuss von Dressel wehrte Reule nur zur Seite ab, Owusu traf aus halblinker Position, doch er stand zuvor im Abseits, zumindest sah das Assistent Pascal Wien so. In der 61. Minute schaufelte Mölders die Kugel aus neun Metern über die Querlatte. Ein Drehschuss des Torjägers nach Steinhart-Flanke hoppelte drei Minuten später am linken Pfosten vorbei (64.). Zwei Minuten später spielte Erdmann in die Gasse auf Mölders, der im Zweikampf mit Sebastian Bösel auf den Ball stieg, dabei am Elfmeterpunkt zu Fall kam (66.). Die Löwen drückten auf die erneute Führung, doch die Gäste waren immer gefährlich bei Kontern. Glück hatten die Sechzger in der 68. Minute, als im Anschluss an einen kurz ausgeführten Freistoß Gehring nach Flanke von Bösel aus sechs Metern frei zum Kopfball kam, aber an Hiller scheiterte. Bis zum Schluss versuchte das Köllner-Team alles, um den Siegtreffer zu erzielen, doch fehlte die Genauigkeit und Zielstrebigkeit in den Aktionen. Die größte Chance vergab Owusu in der 88. Minute, als er nach einem mustergütigen Angriff über Timo Gebhart und Markus Ziereis halblinks freistehend vor Reule die Kugel aus elf Metern am kurzen Eck vorbeischob. Großaspach rettete dadurch das 1:1 über die Zeit. Die Löwen blieben damit im fünften Spiel in Folge ungeschlagen, holten dabei elf Punkte.

STENOGRAMM, 18. Spieltag, 07.12.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 14 Dressel, 19 Niemann – 21 Owusu, 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

SGA: 1 Reule (Tor) – 3 Gipson, 25 Gehring, 5 Leist, 21 Behounek – 6 Bösel, 19 Hingerl, 7 Vlachodimos, 34 Jüllich – 28 Imbongo Boele,13 Brünker.
Ersatz: 29 Frommann (Tor) – 2 Sommer, 8 Ünlücifci, 9 Hottmann, 11 McKinze Gaines II, 15 Slamar, 18 Röttger.

Wechsel: Böhnlein für Rieder (35.), Gebhart für Böhnlein (70.), Ziereis für Niemann (79.)– Hottmann für Brünker (71.), McKinze Gaines II für Imbongo Boele (78.), Sommer für Vlachodimos (90.).

Tore: 1:0 Rieder (11.), 1:1 Vlachodimos (52.).
Gelbe Karten: Wein, Böhnlein, Erdmann – Jüllich, Gipson, Reule.
Gelb-Rote Karte: Behounek (45.+3).
Zuschauer: 14.500 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Max Burda (Berlin); Assistenten: Pascal Wien (Berlin), Tim Kohnert (Ballenstedt).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2307.htm


17. Spieltag, 01.12.2019, 14 Uhr
SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München 2:3 (1:1)

Löwen besiegen Hachung durch Last-Minute-Tor von Mölders.

Sascha Mölders hier im Luftkampf mit Ex-Löwe Moritz Heinrich. 
Die Löwen gewannen das S-Bahn-Derby bei der SpVgg Unterhaching mit 3:2. „Mann des Spiels“ war Sascha Mölders, der in der 1. Minute der Nachspielzeit den Last-Minute Sieg sicherstellte. Dominik Stroh-Engel hatte die Gastgeber in Führung gebracht (18.), sechs Minuten später konterte Mölders zum 1:1 (24.). Nach Wiederanpfiff dominierten die Sechzger. Tim Rieder traf zum 2:1 (52.), Ex-Löwe Moritz Heinrich glich aber nochmals aus (79.), ehe „Fußballgott“ Mölders alles klar machte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Haching verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss) und Semi Belkahia verzichten. Die Rekonvaleszenten Timo Gebhart und Efkan Bekiroglu hatte er nicht aufgeboten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen den FC Bayern II gab es eine Änderung in der Startelf. Für Kristian Böhnlein begann Prince Owusu.

Spielverlauf: Nach 30 Sekunden die erste Chance für die Gastgeber. Jim-Patrick Müller kam aus neun Metern nach einer Rechtsflanke von Lucas Hufnagel zum Kopfball, doch Marco Hiller war auf dem Posten, hielt die Kugel fest (1.). Danach wurden die Löwen stärker, hatten zwischen der 8. und 10. Minute einige gute Szenen, ohne aber nach Flanken im Zentrum zum Abschluss zu kommen. Ansonsten standen beide Teams sehr kompakt, fighteten um jeden Ball. Die Hachinger Führung fiel in der 18. Minute mehr oder weniger aus dem Nichts. Eine Flanke von Moritz Heinrich aus dem linken Halbfeld in die Spitze verpasste Stephan Hain in der Mitte, doch Dominik Stroh-Engel war am zweiten Pfosten zur Stelle, überwand Hiller aus kurzer Distanz zum 1:0. Über wenige Stationen überbrückten die Löwen sechs Minuten später das Mittelfeld. Prince Owusu versuchte Sascha Mölders zu bedienen, doch Max Dombrowka ging dazwischen. Von ihm sprang der Ball zu Stefan Lex, der sofort abzog. Nico Mantl konnte den Schuss nur zur Seite parieren, wo Mölders am schnellsten schaltete und die Kugel halblinks aus sechs Metern zum 1:1 unter die Latte hämmerte (24.). Kurz danach zeigte Hachings Keeper eine Unsicherheit, ließ den Ball fallen, Mölders kam halbrechts aus sieben Metern im Fallen zum Abschluss, schob die Kugel aber am kurzen Pfosten vorbei (26.). Ein Flachschuss von Lex aus 23 Metern ging in der 37. Minute nur knapp am linken Pfosten vorbei. Einen vielversprechenden Konter bei Vier-gegen-Vier unterband wenig später Ex-Löwe Heinrich durch ein Foul an Tim Rieder, sah dafür Gelb (39.). Den anschließenden Freistoß aus 30 Metern hämmerte Daniel Wein an die Unterkante der Latte, der Ball sprang auf der Linie und von dort nach vorne weg (40.). So bleib es beim 1:1 zur Pause, ein für die Gastgeber schmeichelhaftes Ergebnis!

Kurz nach Wiederanpfiff luchste Lex an der linken Strafraumseite Alexander Winkler die Kugel ab, sein Zuspiel kam aber zu ungenau, sodass Mölders nicht zum Abschluss kam (47.). Einen Schuss von Mölders von der Strafraumkante wehrte in der 49. Minute Mantl ab, die Kugel kam zu Owusu, der aber zu lange den Abschluss hinauszögerte. Die Löwen überraschten in dieser Phase die Hachinger mit einem Powerplay, schnürten sie in der eigenen Hälfte ein. In der 52. Minute wurden sie belohnt. Nach einer Ecke von links durch Phillipp Steinhart war Mölders zur Stelle, sein Kopfball landete auf der Brust von Rieder und von dort zur 2:1-Führung im Hachinger Tor. Drei Minuten später grätschte Owusu an einer flachen Hereingabe von Lex am zweiten Pfosten nur um Millimeter vorbei (55.). Kurz danach war es Dennis Erdmann, der einen Freistoß von Wein aus dem rechten Halbfeld nach Kopfballverlängerung von Felix Weber am langen Eck knapp verpasste (56.). Der dritte Löwen-Treffer lag in der Luft. Einen Freistoß von Heinrich aus 22 Metern wehrte Hiller in der 61. Minute sicher zur Seite ab. Vier Minuten später versiebte Lex die Riesenchance zum 3:1. Nach einem Flugball von Weber aus der eigenen Hälfte lief er alleine auf Mantl zu, jagte aber die Kugel aus 14 Metern deutlich über den Querbalken (65.).Aber auch die Löwen hatten Glück. Hufnagel kam im Zentrum aus 17 Metern zum Abschluss. Sein Schuss landete am rechten Pfosten und von dort in Hillers Armen (66.). Nach einer Freistoßflanke von links durch Hufnagel lag der Ball kurzzeitig im Torraum der Löwen frei, ehe Weber die Situation bereinigen konnte (76.). Auf der anderen Seite flankte Erdmann in den Strafraum, ein Hachinger Abwehrspieler fälschte die Hereingabe ab, die knapp neben den rechten Pfosten landete (78.). Die Löwen wurden in der 79. Minute bitter bestraft. Dombrowka bediente mit einem Rückpass von der rechten Grundlinie Heinrich, der aus zwölf Metern zum 2:2 ins rechte untere Eck traf (79.). Auf der anderen Seite setzte sich Owusu auf der linken Strafraumseite durch, passte an den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte Kristian Böhnlein im Fünfmeterraum einen Tick zu spät kam (83.). In der 1. Minute der Nachspielzeit war es Mölders, der für die Entscheidung sorgte. Eine Flanke von Steinhart aus dem linken Halbfeld pflückte er halbrechts am Strafraum aus der Luft, drehte sich um die eigene Achse und traf wuchtig zum 3:2 ins rechte Eck (90.+1). Damit war der Derbysieg perfekt!

STENOGRAMM, 17. Spieltag, 01.12.2019, 14 Uhr

SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München 2:3 (1:1)

SpVgg: 1 Mantl (Tor) – 8 Dombrowka, 4 Winkler, 15 Greger, 25 Grauschopf – 13 Müller, 20 Stahl, 27 Heinrich, 10 Hufnagel – 9 Hain, 7 Stroh-Engel.
Ersatz: 22 Kroll (Tor) –11 Dietz, 19 Krauß, 21 Bigalke 26 Stierlin, 29 Schröter, 33 Ehlich.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 23 Rieder, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 7 Lex, 14 Dressel – 9 Mölders, Owusu.
Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 8 Seferings, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis, 28 Paul, 34 Böhnlein.

Wechsel: Krauß für Müller (46.), Stierlin für Greger (59.), Dietz für Hain (76.) – Böhnlein für Wein (68.), Berzel für Lex (80.), Ziereis für Owusu (88).

Tore: 1:0 Stroh-Engel (18.), 1:1 Mölder (24.), 1:2 Rieder (52.), 2:2 Heinrich (79.), 2:3 Mölders (90.+1).
Gelbe Karten: Heinrich, Greger – Wein, Berzel.
Zuschauer: 13.500 Stadion im Sportpark (ausverkauft).
Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg); Assistenten: Timo Klein (Neunkirchen), Marcel Schütz (Worms).
 

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2305.htm

16. Spieltag, 24.11.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – FC Bayern München II 1:1 (0:1)

Trotz Überlegenheit: Löwen spielen nur 1:1 im Stadtderby.

Nicht immer war Löwen-Stürmer Sascha Mölders mit den Entscheidungen von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus einverstanden. 
 
Das Stadtderby der Löwen gegen die kleinen Bayern endete 1:1. Die Roten gingen in der 1. Halbzeit durch einen von Kwasi Wriedt verwandelten Foulelfmeter in Führung (26.). Nach der Pause spielten nur noch die Sechzger, hatten eine Reihe von Chancen, kamen aber lediglich durch Dennis Dressel zum Ausgleich (68.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste bei seiner Premiere im Stadtderby verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Timo Gebhart, Fabian Greilinger, Leon Klassen und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Spiel in Halle gab es nur eine Änderung in der Startelf: Aufgrund der Umstellung von einer Fünfer- auf eine Viererkette in der Abwehr begann Kristian Böhnlein für Aaron Berzel.

STIMMEN Köllner zufrieden mit Einstand: „In der 2. Halbzeit waren wir bärenstark!“

Spielverlauf: Erstmals kamen die Löwen in der 3. Minute gefährlich vors Bayern-Tor, aber Sascha Mölders traf bei seinem Abschluss aus 20 Metern die Kugel nicht voll, die rechts am Tor vorbeitrudelte. Zwei Minuten später streckte Kwasi Wriedt Löwen-Keeper Marco Hiller nieder, als er ihn nach einer Freistoßflanke über den Haufen rannte (5.). Nach einer tollen Kombination mit anschließender Hereingabe von links durch Dennis Dressel konnte Derrick Köhn gerade noch am Torraum vor dem einschussbereiten Mölders klären (8.). Eine Minute später eroberte Stefan Lex am Strafraum den Ball von Christopher Richards, sein Zuspiel auf Mölders war aber zu ungenau, sodass Torhüter Christian Früchtl die Kugel aufnehmen konnte (9.). Im Anschluss an einen Ballgewinn der Löwen in der eigenen Hälfte ging es ganz schnell über die linke Angriffsseite nach vorne. Lex kam zwar an die flache Hereingabe von Mölders, wurde bei seinem Abschluss aus sieben Metern aber entscheidend gestört (14.). Erstmals eingreifen musste Hiller in der 16. Minute. Eine Hereingabe durch Leon Dajaku von der linken Grundlinie fing er mit einem Hechtsprung souverän ab. Keine Mühe hatte Hiller mit einem direkten 30-Meter-Freistoß von Michael Cuisance (19.). In der 24. Minute grätschte Marius Willsch am eigenen Strafraum gegen Köhn, erwischte ihn auf der Sechzehnerlinie. Bibiana Steinhaus zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Wriedt verwandelte sicher zum 1:0, obwohl Hiller die Ecke geahndet hatte (26.). Kurz danach lag der Ball erneut im Löwen-Tor, doch Wriedt stand beim Zuspiel im Abseits (28.). Im Anschluss an einen Eckball kam Richards nach Flanke von Sarpreet Singh aus fünf Metern an den Ball, köpfte die Kugel aber genau auf Hiller (32.). Singhs 18-Meter-Schuss aus halblinker Position nach einem Konter landete in der 38. Minute am Außennetz. Ansonsten war es in dieser Phase ein Spiel mit vielen Nickligkeiten. Der unverhoffte Gegentreffer zeigte bei den Sechzgern nachhaltig Wirkung. Doch vor den Toren passierte nichts mehr. So blieb es beim 0:1 zur Pause.

Die Löwen hatten nach 80 Sekunden bereits die Chance zum Ausgleich. Daniel Wein hatte von rechts geflankt, Mölders übersprang am zweiten Pfosten Richards, aber Keeper Früchtl lenkte die Kugel mit einem Reflex über die Latte (47,). Eine Minute später war es erneut der Bayern-Torwart, der einen Kopfball seines eigenen Kapitäns Nicolas Feldhahn mit einer Parade entschärfte (48.). Einen Schuss von Phillipp Steinhart von der Strafraumkante blockte Richards in der 50. Minute zur Ecke. Nach Doppelpass mit Lex kam Mölders am Elfmeterpunkt zum Abschluss, doch Früchtl war aus seinem Tor gekommen, wehrte den Schuss per Fußabwehr ab (53.). In der 61. Minute kam Mölders aus 20 Metern mit links zum Abschluss, setzte den Ball aber deutlich übers Bayern-Tor. Sieben Minuten später wurden die Löwen belohnt. Nach einem Ball aus der eigenen Hälfte führte Lex halbrechts den Ball, flankte über den eingewechselten Prince Owusu hinweg auf Dennis Dressel am zweiten Pfosten. Der Mittelfeldspieler scheiterte mit seinem Kopfball zunächst an Früchtl, überwand den Keeper aber im Nachschuss zum 1:1 (68.). Auf der anderen Seite tauchte Wriedt nach Singh-Zuspiel vor Hiller auf, doch der 1860-Torhüter warf sich in den Ball, bereinigte die Situation (72.). Eine mit rechts getretene Freistoßflanke von Wein aus dem linken Halbfeld rauschte in der 80. Minute nur knapp am langen Eck vorbei (80.). Kurz danach köpfte Owusu am ersten Pfosten eine Hereingabe von Lex von der linken Grundlinie aufs kurze Eck, aber Früchtl wehrte den Ball ab (81.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. So trennten sich die beiden Teams im Stadtderby mit 1:1.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 24.11.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – FC Bayern München II 1:1 (0:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 34 Böhnlein, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 8 Seferings, 19 Niemann, 21 Owusu, 22 Berzel, 24 Ziereis, 28 Paul.

FCB: 36 Früchtl (Tor) – 28 Richards, 5 Feldhahn, 15 Mai, 27 Köhn – 29 Kern, 6 Will – 20 Cuisance, 31 Singh, 7 Dajaku – 10 Wriedt.
Ersatz: 1 Hoffmann (Tor) – 2 Yilmaz, 8 Rochelt, 13 Senkbeil, 19 Welzmüller, 24 Nollenberger, 32 Zirkzee.

Wechsel: Owusu für Böhnlein (67.), Niemann für Lex (88.), Seferings für Wein (90.) – Welzmüller für Kern (74.), Rochelt für Cuisance (76.), Nollenberger für Dajaku (86.).

Tore: 0:1 Wriedt (26., Foulelfmeter), 1:1 Dressel (68.).
Gelbe Karten: Wein, Mölders – Feldhahn, Kern.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Langenhagen); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Haselünne), Markus Büsing (Osnabrück)

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2302.htm

Löwen feiern emotionalen 1:0-Sieg beim Hallescher FC.

Stefan Lex erzielte in der 39. Minute das 1:0 nachdem er zuvor bereits den Pfosten getroffen hatte. 
In einem emotionalen Spiel nach dem Abschied von Trainer Daniel Bierofka gewannen die Löwen beim Hallescher FC hochverdient mit 1:0. Das „Tor des Tages“ erzielte Stefan Lex in der 39. Minute. Erstmals seit sieben Spielen stand auch wieder die Null.

Personal: Löwen-Interimstrainer Oliver Beer musste im Auswärtsspiel in Halle verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Simon Seferings (Zehengelenkprellung), Timo Gebhart (Wadenverletzung), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Hendrik Bonmann (Zerrung) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Benjamin Kindsvater und Noel Niemann standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Viktoria Köln gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Für Leon Klassen und Markus Ziereis begannen Dennis Erdmann und Phillipp Steinhart.

STIMMEN Oliver Beer: „Wir alle sind Biero dankbar!“

Spielverlauf: Die Löwen spielten in der Defensive mit einer Fünferkette, verdichteten die Räume vorm eigenen Strafraum und setzten auf Nadelstiche. In der 13. Minute hatten sie auch die erste Konterchance. Nach Zuspiel von Dennis Dressel versprang Stefan Lex aber im Sprint der Ball in halbrechter Position. Auf beiden Seiten gab es in der Anfangsviertelstunde keine Strafraumszenen. Das änderte sich in der 18. Minute. Lex kam aus 18 Metern zum Abschluss, traf aber nur den linken Pfosten des HFC-Tores. Zwei Minuten später war es Terrence Boyd auf der anderen Seite, der aus 19 Metern Marco Hiller im 1860-Tor prüfte. Der Keeper machte sich lang, lenkte den Schuss um den rechten Pfosten (20.). Ein 25-Meter-Freistoß von Patrick Göbel landete deutlich rechts neben dem Kasten von Hiller (27.). In der 29. Minute vergab Sascha Mölders die Riesenchance zur Führung. Daniel Wein hatte Marius Willsch auf der rechten Seite geschickt, dessen Hereingabe von der Grundlinie nahm Mölders am ersten Pfosten direkt, setzte die Kugel aber aus sechs Metern neben den rechten Pfosten. Plötzlich stand Julian Guttau im Zentrum vorm Strafraum frei, aber Felix Weber kam angerauscht, nahm ihm per Grätsche den Ball vom Fuß (33.). In der 39. Minute gingen die Sechzger in Führung. Mölders hatte im Zentrum für Lex aufgelegt, der lief alleine auf Kai Eisele zu, überwand den Keeper aus 14 Metern zum 1:0 (39.). Mit einem T-Shirt „Danke Biero“ feierten die Löwen diesen Treffer. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Lex nochmals aus 21 Metern zum Abschluss, sein Schuss streifte knapp über das rechte Tordreieck (45.). Die 1:0-Führung zur Pause war hochverdient. Während die Sechzger drei Großchancen besaßen, hatte Halle nur den Distanzschuss von Boyd.

Halle machte nach Wiederanpfiff mächtig Druck. Erst wurde ein Schuss von Bentley Baxter Bahn zur Ecke abgelenkt (47.). Im Anschluss daran brachte ein Löwe beim Abschluss von Jannes Vollert aus zwölf Metern im letzten Moment die Fußspitze dazwischen, lenkte die Kugel ins Toraus (48.). Auf der Gegenseite verpasste erst Lex eine Flanke von Willsch am ersten Pfosten, dann scheiterte Daniel Wein mit einem 22-Meter-Schuss an Keeper Eisele (51.). Glück hatten die Löwen in der 59. Minute, als Hiller eine Rechtsflanke von Patrick Göbel genau vor die Füße von Felix Drinkuth faustete, dessen artistischer Schuss holte Aaron Berzel mit dem Kopf für seinen geschlagenen Keeper von der Linie (56.). Auf der anderen Seite scheiterte Lex zum zweiten Mal am Pfosten (58.). Nachdem er Bjön Jopek den Ball im Aufbau abgeluchst hatte, lief er halblinks auf den Torwart zu, sein Lupfer am Torwart vorbei prallte rechts ans Aluminium. In der 65. Minute verpasste Dennis Dressel das 2:0. Lex hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, passte quer in die Mitte, wo Dressel aus neun Metern relativ unbedrängt die Kugel links neben das Tor setzte (65.). Fünf Minuten später war es erneut Lex nach Mölders Hereingabe von rechts, der aus sechs Metern am Bein von Eisele scheiterte (70.). Es war bereits die vierte Großchance für den Erdinger! In der 74. Minute spielte sich Tim Rieder auf der rechten Seite durch, legte zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Mölders völlig frei die Kugel am rechten Pfosten vorbeischob. Zur Abwechslung hatten auch die Gastgeber mal wieder eine Chance. Nach einer Göbel-Flanke von rechts kam Boyd zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus sieben Metern übers Löwen-Tor (82.). Halle versuchte in der Schlussphase nochmals alles, doch die Chance hatte der eingewechselte Kristian Böhnlein. Nach Zuspiel von Mölders zog er aus neun Metern direkt ab, doch ausgerechnet der eigene Mitspieler Prince Owusu blockte unfreiwillig den Schuss (89.). In der 3. Minute der Nachspielzeit kam Boyd nach Ablage von Jonas Nietfeld nochmals zum Abschluss, sein Schuss aus 21 Metern ging aber rechts am Tor vorbei. Damit war der Auswärtssieg für die Löwen perfekt.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 09.11.2019, 14 Uhr

Hallescher FC – TSV 1860 München 0:1 (0:1)

HFC: 1 Eisele (Tor) – 44 Göbel, 3 Kastenhofer, 5 Vollert, 31 Landgraf – 7 Bahn, 21 Washausen, 24 Guttau – 25 Jopek – 13 Boyd, 9 Sohm.
Ersatz: 32 Müller (Tor) – 8 Papadopoulos, 10 Fetsch, 16 Mast, 17 Henschel, 18 Drinkuth, 20 Hansch, 33 Nietfeld.

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) –11 Greilinger, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

Wechsel: Drinkuth für Washausen (46.), Nietfeld für Bahn (65.), Hansch für Vollert (76.) – Owusu für Lex (79.), Böhnlein für Dressel (88.), Paul für Willsch (90.).

Tor: 0:1 Lex (39.).
Gelbe Karten: – Steinhart.
Zuschauer: 8.624 im ERDGAS Sportpark.
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Simon Rott (Bremen), Konrad Oldhafer (Hamburg).
 

Bildergalerie: http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2299.htm
 

14. Spieltag, 02.11.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 4:2 (2:0)

4:2-Sieg der Löwen gegen Viktoria – Mölders trifft doppelt.

Sascha Mölders brachte mit seinem vierten Saisontreffer die Löwen bereits in der 5. Minute in Front und legte den fünften nach
Die Löwen landeten gegen Aufsteiger Viktoria Köln einen wichtigen 4:2-Heimsieg. Sascha Mölders hatte die Sechzger bereits in der 5. Minute in Führung gebracht, Stefan Lex erhöhte vor der Pause (31.). Nach dem Anschlusstreffer von Simon Handle (70.) wurde es nochmals eng, aber erneut Mölders und Aaron Berzel (83.) sorgten für klare Verhältnisse. Der Treffer von Albert Bunjaku (86.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Simon Seferings (Zehengelenkprellung), Timo Gebhart (Wadenverletzung), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Hendrik 39 Bonmann (Zerrung) verzichten. Dennis Erdmann fehlte gesperrt nach seiner 5. Gelben Karte. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger und Noel Niemann standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Spiel in Rostock gab es drei Veränderungen in der Startelf: Marco Hiller ersetzte Bonmann im Tor, Markus Ziereis Gebhart und Felix Weber den gesperrten Erdmann. Erstmals auf der Bank bei einem Punktspiel saß Keeper Tom Kretzschmar.

Spielverlauf: Die Löwen attackierten den Gegner schon früh am eigenen Strafraum und wurden bereits in der 5. Minute für Engagement belohnt. Stefan Lex hatte sich auf der linken Seite einen Ball erlaufen, die Hereingabe netzt Sascha Mölders am kurzen Pfosten aus elf Metern mit links ins rechte Eck zum 1:0 ein. Ein Auftakt nach Maß! Simon Handle setzte drei Minuten später auf dem rechten Flügel die Löwen-Defensive unter Druck und kam an die Kugel. Seinen Schuss aus zehn Metern konnte Marco Hiller im Nachfassen klären (9.). Nach einem Freistoß von Leon Klassen aus dem linken Halbfeld kam Aaron Berzel in der Mitte nur einen Schritt zu spät (11.). In der 14. Minute war es erneut Handle rechts im 1860-Strafraum, der mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel aus neun Metern das Außennetz traf. Nach einer Balleroberung der Löwen im Mittelfeld ging es in der 20. Minute schnell nach vorne. Daniel Wein hatte in die Tiefe gepasst, Mölders lief von halblinks auf Torhüter Daniel Mesenhöler zu. Sein 14-Meter-Schuss boxte der Keeper an die Latte, bevor die Viktoria endgültig die Situation bereinigen konnte. Erneut war es Mölders, der mit einem Drehschuss vom rechten Strafraumeck den Kölner Schlussmann prüfte. Dabei hätte er aber vielleicht auf den besser postierten Markus Ziereis gepasst. (29.). Wenig später nutzte Lex eine verunglückte Aktion des Viktoria-Keepers zum 2:0. Mesenhöler war bei einem hohen Ball aus seinem Kasten geeilt und faustete die Kugel mit einer Hand vor Mölders weg, legte aber perfekt für Markus Ziereis auf. Dem versprang jedoch der Ball, doch Lex war zur Stelle, traf aus zehn Metern ins verwaiste Tor (31.). In einer Drei-gegen-Drei-Kontersituation spielte Mölders in der 34. Minute dem Kölner Innenverteidiger Tobias Willers am Strafraum genau in die Füße, sonst hätte es das 3:0 sein können. Kurios die Szene in der 37. Minute. Kevin Holzweiler hatte nach einem Solo zum 2:1 getroffen, Schiedsrichter Frank Willenborg gab zunächst den Treffer, später intervenierte Linienrichter André Schönheit, der eine Abseitsposition – Andre Dej stand Hiller im Blickfeld– gesehen hatte. Der Unparteiische nahm den Treffer unter Protesten der Kölner wieder zurück, während die Sechzger jubelten. Ziereis scheiterte in der 43. Minute nach einer Mölders-Ablage mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze deutlich. Kurz vor der Pause nochmals eine Gästechance. Eine Hereingabe durch Marcel Gottschling von der rechten Grundlinie nahm Mike Wunderlich am kurzen Pfosten mit der Hacke, doch ein Löwe blockte im Fünfmeterraum den Ball (45.). So nahmen die Sechzger die 2:0-Führung mit in die Kabine.

Die Gäste machten nach Wiederanpfiff Druck und hatten die erste Möglichkeit. Jan-Lukas Funke kam halblinks aus 16 Metern zum Schuss, doch Hiller tauchte ab, begrub den Ball unter sich (49.). Nach einem Eckball hatten die Löwen Glück. Die Kugel flipperte durch den Strafraum, fiel Funke vor die Füße, doch dessen Schuss aus zwölf Meter war schwach, so dass er geblockt werden konnte (56.). Im Gegenzug flankte Mölders von rechts, aber Lex brachte die Kugel bedrängt am Fünfmeterraum nicht aufs Kölner Tor (57.). Nach Rechtsflanke von Marius Willsch setzte Lex einen Flugkopfball in der 61. Minute am langen Eck neben den Pfosten. Sechs Minuten später war es erneut Willsch, der von der rechten Grundlinie an den Torraum flankte, doch Willers war vor Mölders am Ball, bugsierte sie ins Aus (67.). In dieser Phase versäumten es die Sechzger, den Sack endgültig zuzumachen. In der 70.. Minute fiel der Anschlusstreffer. Willenborg ließ nach einem Foul gegen Albert Bunjaku im 1860-Strafraum weiterlaufen, den Schuss des Schweizers blockte Aaron Berzel, der Ball kam zu Handle, der aus 13 Metern zum 1:2 traf. Kurz danach rettete Hiller die knappe Führung, als er einen 17-Meter-Schuss von Kevin Holzweiler aus halbrechter Position aus dem linken oberen Eck boxte (72.). Jetzt machte die Viktoria wieder Druck, drängte die Sechzger in die eigene Hälfte und hatte Riesenglück, als Bunjaku aus elf Metern nur den Innenpfosten des Löwen-Tors traf (78.). Fast im gegenzug das 3:1. Prince Owusu hatte von der linken Außenlinie die Viktoria-Abwehr überflankt, Mölders am zweiten Pfosten nahm die Kugel mit der Brust an, schob sie aus sieben Metern an Mesenhöler vorbei ins Tor (79.). Und kurz danach die endgültige Entscheidung. Daniel Wein zirkelte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld vors Tor, Berzel war mit dem Kopf zur Stelle, markierte das 4:1 (83.). Drei Minuten später betrieb Bunjaku Ergebniskosmetik, verkürzte auf 2:4 (86.). Bei diesem Resultat blieb es. Die Löwen feierten damit nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Dreier.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 02.11.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 4:2 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 23 Rieder, 17 Wein – 25 Willsch, 24 Ziereis, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) –11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Kindsvater 21 Owusu, 34 Böhnlein, 36 Steinhart.

Viktoria: 37 Mesenhöler (Tor) – 22 Gottschling, 4 Dietz, 24 Willers, 30 Funke – 27 Ristl, 10 Dej – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 7 Handle – 12 Bunjaku.
Ersatz: 1 Patzler (Tor) – 14 Lang, 18 Klefisch, 20 Kreyer, 21 de Vita, 31 Carratala Jimenez, 35 Saghiri.

Wechsel: Owusu für Ziereis (56.), Steinhart für Lex (78.), Kindsvater für Mölders (84.) – Saghiri für Dej (46.), Kreyer für Ristl (73.), Carratala Jimenez, für Holzweiler (88.).

Tore: 1:0 Mölders (5.), 2:0 Lex (31.), 2:1 Handle (70.), 3:1 Mölders (79.), 4:1 Berzel (83.), 4:2 Bunjaku (86.).
Gelbe Karten: – Gottschling.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); André Schönheit (Kirchgellersen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).
 

Bildergalerie:
 

13. Spieltag, 26.10.2019, 14 Uhr
F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (1:0)

Löwen verlieren 1:2 – Rostock einfach effektiver.

Sascha Mölders gelang in der 59. Minute der 1:2-Anschlusstreffer im Sitzen. 
 
Die Löwen waren nah dran an einem Erfolg bei Hansa Rostock. Am Ende standen sie trotzdem mit leeren Händen da. Maximilian Ahlschwede (43.) und Nik Omladic (50.) nutzten die einzigen Chancen der Gastgeber zur 2:0-Führung. Sascha Mölders gelang lediglich der Anschlusstreffer zum 1:2-Endstand (59.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Rostock verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten, Felix Weber fehlte nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. Niklas Lang und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Erik Weeger, Marco Raimondo-Metzger, Simon Seferings, Noel Niemann und Kristian Böhnlein spielten zeitgleich mit der U21 beim TSV Landsberg. Im Vergleich zum verlorenen Heimspiel gegen Uerdingen gab es gleich vier Veränderungen in der Startelf: Herbert Paul kam für Benjamin Kindsvater, Aaron Berzel für den gesperrten Weber, Stefan Lex ersetzte Leon Klassen und Timo Gebhart spielte für Prince Owusu.

STIMMEN Bierofka: „Wir dürfen den Kopf nicht runternehmen!“

Spielverlauf: Die Löwen hatten in der 7. Minute den ersten Torabschluss des Spiels. Nach einer Balleroberung von Timo Gebhart ging es in Überzahl schnell nach vorne, Sascha Mölders bediente rechts Marius Willsch, dessen Schrägschuss von der Strafraumkante bereitete Hansa-Keeper Markus Kolke jedoch keine Probleme. Fünf Minuten später chipte Daniel Wein den Ball von rechts in die Mitte, Mölders lief in die Hereingabe und traf per Kopf aus acht Metern ins Rostocker Tor. Doch der Torjäger stand knapp im Abseits, weswegen der Treffer nicht zählte (12.). Die nächste Riesenchance für die Sechzger in der 19. Minute. Stefan Lex hatte Mölders in den Lauf gespielt, der zog halbrechts aus 16 Metern ab, sein Drehschuss ging am verdutzten Kolke vorbei, knallte jedoch ans Aluminium (19.). Nach einer halben Stunde musste Löwen-Coach Daniel Bierofka bereits wechseln. Phillipp Steinhart hatte sich beim Aufkommen nach einem Kopfballduell am rechten Sprunggelenk verletzt, für ihn kam Leon Klassen (29.). Aus dem Nichts tauchte kurz danach Timo Gebhart plötzlich frei vor Kolke auf, scheiterte aber mit seinem Lupfer am Keeper. Der Treffer hätte aber ohnehin nicht gezählt, weil der 30-Jährige im Abseits stand (30.). Mölders versuchte es in der 35. Minute mit einem 18-Meter-Schuss aus halbrechter Position, Kolke konnte den gefährlichen Aufsetzer gerade noch um den rechten Pfosten lenken. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Rostocker gingen mit ihrer ersten Chance in Führung. Nach einer Kontersituation legte Nik Omladic den Ball halbrechts in den Lauf von Maximilian Ahlschwede, der überlief Klassen und versenkte die Kugel aus spitzem Winkel unhaltbar für Bonmann im langen Eck (43.). Bitter für die Löwen, die in der 1. Halbzeit das bessere Team waren und auch defensiv bis auf die eine Szene gut standen.

Die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang hatten die Sechzger. Nach einem Missverständnis in der Hansa-Abwehr tauchte Leon Klassen im Strafraum auf, Kolke war jedoch Sekundenbruchteile vor ihm am Ball, blieb nach der Klärung zunächst liegen. Wein versuchte es anschließend mit einem Schuss aus der Distanz aufs verwaiste Tor, doch Kolke war wieder auf den Beinen, außerdem war der Abschluss zu schwach (47.). Zwei Minuten später legten die effektiven Hanseaten nach. Pascal Breier hatte an der linken Außenlinie auf Aaron Opoku abgelegt, der zog mit Tempo in den Strafraum, ließ Aaron Berzel und Herbert Paul ins Leere laufen, flankte mit rechts ins Zentrum, wo Omladic am Torraum unbedrängt zum 2:0 einköpfen konnte (49.). Erst hatte Rostock die Riesenchance zum 3:0, nachdem Opoku flach in die Mitte geflankt hatte, Breier aber nicht an die Kugel kam. Im Gegenzug schloss Klassen nach einer Rechtsflanke von Timo Gebhart am linken Torraumeck direkt ab, Kolke wehrte den Schuss ab, Mölders nahm den Abpraller im Sitzen, bugsierte ihn aus sechs Metern zum 1:2 über die Linie (59.). Zwei Minuten später segelte ein Klassen-Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum. Dennis Erdmann wollte quer auf Mölders legen, setzte den Kopfball aber etwas zu hoch an, so dass der 34-Jährige nicht mehr dran kam (61.). In der 77. Minute sah Erdmann seine fünfte Gelbe Karte, wird damit den Löwen nächste Woche im Heimspiel gegen Viktoria Köln fehlen. Ein Schuss des Ex-Löwen Korbinian Vollmann aus 17 Metern landete neben dem rechten Pfosten (80.). In der 86. Minute scheiterte Willsch mit einem Schuss aus spitzem Winkel vom rechten Torraumeck am glänzend reagierenden Hansa-Keeper (86.). Eine Minute später rettete Kolke erneut mit einer Parade. Wein hatte von rechts geflankt, Mölders stieg am höchsten, scheiterte aus sechs Metern per Kopf am Hansa-Keeper (87.). Damit war die dritte Auswärtsniederlage der Löwen in Folge besiegelt, trotz einer sehr guten Leistung.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 26.10.2019, 14 Uhr

F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (1:0)

Hansa: 1 Kolke (Tor) – 33 Ahlschwede, 23 Sonnenberg, 14 Reinthaler, 7 Neidhart – 4 Bülow, 6 Pepic – 40 Omladic, 5 Nartey, 19 Opoku – 39 Breier.
Ersatz: 22 Sebald (Tor) – 3 Riedel, 10 Vollmann, 11 Königs, 16 Butzen, 17 Pedersen, 21 Hildebrand.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder – 25 Willsch, 10 Gebhart, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) –11 Greilinger 14 Dressel, 16 Kindsvater, 21 Owusu, 24 Ziereis, 33 Klassen.

Wechsel: Vollmann für Opuko (65.), Pedersen für Oladic (65.), Riedel für Nartey (85.) – Klassen für Steinhart (29.), Owusu für Lex (74.), Ziereis für Gebhart (82.)

Tore: 1:0 Ahlschwede (43.), 2:0 Omladic (50.), 2:1 Mölders (59.).
Gelbe Karten: Sonnenberg, Bülow, Nartey, Pepic – Erdmann, Wein.
Zuschauer: 17.727 Ostseestadion.
Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Luca Schlosser (Montabaur).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2296.htm


12. Spieltag, 19.10.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – KFC Uerdingen 05 0:1 (0:0)


Löwen verlieren in Unterzahl 0:1 gegen Uerdingen.
Der schwache Schiedsrichter Tobias Fritsch zeigte Löwen-Kapitän Felix Weber nach zwei Allerweltsfouls in der 50. Minute die Ampelkarte. 
 
Die Löwen haben nach sieben Partien ohne Niederlage wieder ein Heimspiel verloren. Nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte gegen Kapitän Felix Weber waren die Sechzger ab der 51. Minute in Unterzahl. Den entscheidenden Treffer setzte der KFC Uerdingen in der Endphase durch Adam Matuschyk (82.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Uerdingen verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Erkältung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Stefan Lex, Simon Seferings, Noel Niemann, Kristian Böhnlein und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Punktspiel in Würzburg gab es drei Veränderungen in der Startelf: Dennis Erdmann spielte wie im Toto-Pokal in der Innenverteidigung für Aaron Berzel, Phillipp Steinhart rückte für Fabian Greilinger ins Team, tauschte jedoch die Position mit Leon Klassen und Prince Owusu ersetzte Timo Gebhart als hängende Spitze.

STIMMEN Bierofka: „Der Schiedsrichter hatte Null-Komma-Null Kontrolle!“

Spielverlauf: Erstmals kamen die Löwen in der 3. Minute gefährlich vors Tor. Erst scheiterte Leon Klassen mit seinem Abschluss, dann blockte unfreiwillig Prince Owusu den schwachen Schuss von Phillipp Steinhart aus elf Metern mit dem Rücken zum Tor. Owusu setzte sich in der 12. Minute an der linken Grundlinie gegen Assani Lukimya durch, seine Hereingabe in die Mitte wurde gerade noch von einem Abwehrspieler zur Ecke abgefälscht. Bei einer Steinhart-Flanke von links kam KFC-Keeper Lukas Königshofer viel zu spät aus seinem Tor, Sascha Mölders stieg zum Kopfball hoch, brachte die Kugel aber nicht aufs verwaiste Tor (19.). Eine Rechtsflanke von Benjamin Kindsvater köpfte Alexander Bittroff am zweiten Pfosten vor Klassen gerade noch ins Aus (22.). In der 24. Minute forderten die Löwen Elfmeter. Den Wischer von Lukimya gegen den Hals von Owusu ließ Schiedsrichter Tobias Fritsch aber ungeahndet. Nach einer Ecke von rechts durch Rodriguez herrschte Alarmstufe Rot, der Ball trudelte durch den Strafraum, ehe Felix Weber vor dem einschussbereiten Tom Boere den Ball ins Tor-Aus grätschen konnte (26.). Bei einem Pass von Lukimya in die Spitze hatte Hendrik Bonmann aufgepasst, war vor dem durchgestarteten Boere an der Kugel (36.). Eine perfekte Flanke von Klassen aus dem linken Halbfeld erreichte Mölders am rechten Fünfmetereck mit dem Kopf, konnte den Ball aber nicht auf den Kasten drücken (38.). So ging es torlos in die Kabine.

Direkt nach Wiederanpfiff versuchte es Ali Ibrahimaj mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, doch Bonmann tauchte ab, hatte die Kugel sicher (46.). Wenig später konnte Erdmann gerade noch im letzten Moment Ibrahimaj im 1860-Strafraum am Abschluss hindern (49.). Ab der 51. Minute waren die Löwen nur noch zu Zehnt. Weber erhielt nach einem Allerweltsfoul an Rodriguez seine zweite Gelbe Karte – auch die erste war schon fragwürdig –, musste vom Platz. Den anschließenden 18-Meter-Freistoß setzte der Gefoulte deutlich übers Tor (52.). In der 59. Minute eroberten die Sechzger in der Uerdinger Hälfte den Ball, Marius Willsch legte im Strafraum quer auf Mölders, doch der heranstürmende Torjäger grätschte im Zentrum am Spielgerät vorbei. Das war die Riesenchance zur Führung! Auch sonst war in dieser Phase kaum etwas davon zu spüren, dass die Sechzger mit einem Mann weniger auf dem Platz standen. Mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte, die Löwen zogen sich immer weiter zurück. Uerdingen war trotzdem meist nur nach Standards gefährlich. In der 82. Minute passierte es dann. Der eingewechselte Franck Evina legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Adam Matuschyk ab, der zog aus 21 Metern ab, traf genau neben dem linken Pfosten zum 1:0 für die Gäste ins 1860-Tor. Zwei Minuten später hatte Mölders den Ausgleich auf dem Fuß. Sein 20-Meter-Schuss ging aber knapp rechts am Tor vorbei. In der 87. Minute hätte Boere alles klar machen können, als er alleine auf Bonmann zulief, doch der Löwen-Keeper warf sich ihm entgegen, konnte den KFC-Stürmer entscheidend abdrängen. Bis zum Schluss versuchte das Bierofka-Team alles, die erste Heimniederlage in dieser Saison zu verhindern. In der 3. Minute der Nachspielzeit ging Bonmann mit nach vorne, doch der Freistoß von Daniel Wein aus dem rechten Halbfeld ging an Freund und Feind vorbei, landete links neben dem Pfosten.

STENOGRAMM, 12. Spieltag, 19.10.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – KFC Uerdingen 05 0:1 (0:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder – 16 Kindsvater, 33 Klassen – 21 Owusu, 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 10 Gebhart, 11 Greilinger 14 Dressel, 22 Berzel, 24 Ziereis, 28 Paul.

KFC: 1 Königshofer (Tor) – 15 Bittroff, 5 Lukimya, 4 Kirchhoff, 7 Dorda – 31 Matuschyk, 21 Mbom – 8 Kinsombi, 20 Ibrahimaj, 11 Rodriguez – 9 Boere.
Ersatz: 33 Bachmeier (Tor) –10 Pflücke, 18 Evina, 22 Barry, 28 Konrad, 32 Maroh, 35 Osawe.

Wechsel: Berzel für Owusu (51.), Paul für Kindsvater (56.), Gebhart für Klassen (84.) – Barry für Ibrahimaj (57.), Evina für Kinsombi (66.), Konrad für Rodriguez (85.).

Tor: 0:1 Matuschyk (82.).
Gelbe Karten: Erdmann, Bonmann – Mbom, Lukimya, Evina, Matuschyk.
Gelb-Rote Karte: Weber (51.).
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Mainz); Assistenten: Jonas Brombacher (Kandern), Marc Philip Eckermann (Winnenden).


Fotogalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2294.htm
 

11. Spieltag, 07.10.2019, 19 Uhr
FC Würzburger Kickers – TSV 1860 München 2:1 (1:0)

Löwen verlieren 1:2 bei den Würzburger Kickers.

Traf nach einer Viertelstunde nur den Pfosten des Kickers-Tors: Benjamin Kindsvater. 
 
Die Löwen verloren das Montagsspiel bei den Würzburger Kickers mit 1:2. Dave Gnaase hatte die Unterfranken in Führung gebracht (24.), 90 Sekunden nach Wiederanpfiff glich Sascha Mölders aus (47.). Einen katastrophalen Abwehrschnitzer in der 1860-Hintermannschaft nutzte Fabio Kaufmann zum Siegtreffer (62.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Würzburg verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Marco Raimondo-Metzger, Noel Niemann, Kristian Böhnlein und Tom Kretzschmar spielten tags zuvor in der U21 bei der 1:3-Niederlage gegen den FC Ismaning. Nicht im 18er-Kader standen Simon Seferings und Herbert Paul. Im Vergleich zum letzten Spiel gegen Kaiserslautern gab es keine Veränderungen in der Startelf.

TRAINERSTIMMEN Bierofka: „Wir haben uns selbst geschlagen!“

Spielverlauf: Erstmals musste Hendrik Bonmann in der 4. Minute eingreifen, als Robert Herrmann einen Freistoß von der rechten Seite mit links scharf aufs Löwen-Tor zog. Doch der Keeper war mit den Fäusten zur Stelle, entschärfte die Situation. Eine Linksflanke wehrte Leon Klassen genau auf Fabio Kaufmann ab. Der nahm die Kugel mit der Brust an, zog gleich aus 14 Metern direkt ab, zielte jedoch weit links am Tor vorbei (13.). Einen Freistoß aus dem zentralen Halbfeld von Herrmann konnte Tim Rieder gerade noch per Kopf vor Sebastian Schuppan klären. Bonmann nahm den Ball auf, leitete sofort den Gegenangriff ein. Benjamin Kindsvater ließ rechts im Strafraum Herrmann aussteigen, kam mit links aus zehn Metern zum Abschluss, traf den linken Pfosten. Die Kugel sprang zu ihm zurück, den Nachschuss setzte der Löwen-Stürmer ans Außennetz des kurzen Ecks (15.). Einen Freistoß von rechts durch Daniel Wein nahm Timo Gebhart am zweiten Pfosten aus neun Metern direkt, der Ball ging aber weit am Kasten vorbei (23.). Im Gegenzug gelang den Kickers die Führung. Herrmann kam auf der linken Seite zum Flanken, die Kugel rutschte an Freund und Feind vorbei, Dave Gnaase war mit dem Kopf zur Stelle, beförderte sie zum 1:0 ins lange Eck (24.). In der 30. Minute verhinderte Bonmann bei einem Schuss von Patrick Sontheimer von der Strafraumgrenze das 2:0. Der 1860-Keeper tauchte ab, kratzte die Kugel aus dem linken unteren Eck. Nach einer Linksflanke von Fabian Greilinger wurde der Ball vor die Füße von Wein im Würzburger Strafraum abgewehrt, doch der Mittelfeldspieler traf bei seiner Direktabnahme aus 15 Metern in halbrechter Position die Kugel nicht richtig, zielte weit am Kickers-Tor vorbei (37.). In der 43. Minute passte Kaufmann von rechts in den Rücken der 1860-Abwehr, Sontheimer kam aus 15 Metern in zentraler Position zum Abschluss, brachte aber den Körper nicht über den Ball, so dass der Schuss über die Querlatte ging. Es war die letzte Chance vor dem Pausenpfiff.

90 Sekunden nach Wiederanpfiff glichen die Löwen aus. Marius Willsch setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verlängerte Gebhart auf Sascha Mölders, der aus sieben Metern dem 19-jährigen Vincent Müller im Kickers-Tor zum 1:1 überwand (47.). Besser hätte der Auftakt kaum sein können! Ein Abwehrfehler brachte Würzburg in der 62. Minute erneut in Front. Einen Pass von Simon Rhein wollte Leon Klassen auf Bonmann klären, die Kopfball-Rückgabe geriet aber zu kurz, Kaufmann kam von der Seite angesprintet, überlief den Löwen-Keeper an der Strafraumgrenze und schob zum 2:1 ins leer Tor. Beinahe hätte Fabian Greilinger fünf Minuten später direkt gekontert. Erneut war es Willsch, der sich auf der rechten Seite durchsetzte, der 19-jährige Greilinger grätschte am Fünfmeterraum in die Hereingabe, setzte die Kugel aber neben den rechten Pfosten (67.). Drei Minuten später kam Mölders nach Willsch-Flanke aus sechs Metern zum Kopfball, Müller kratzte den Ball aus dem rechten Torwinkel (70.). Nach einer Freistoßflanke von Herrmann war Schuppan halbrechts im Strafraum vollkommen frei, kam aber nicht zum Abschluss, so dass Bonmann die Kugel aufnehmen konnte (75.). In der 80. Minute musste Luca Pfeiffer vom Feld. Erst foulte er Tim Rieder, dann wischte er ihm ins Gesicht. Für beide Aktionen zeigte ihm Schiedsrichter Robert Kampka jeweils Gelb, also Gelb-Rot. Die Sechzger versuchten in der Schlussphase alles, drängten die Unterfranken in ihre eigene Hälfte. In der 89. Minute legte der eingewechselte Stefan Lex im Strafraum auf Mölders ab, der scheiterte halblinks aus elf Metern an Müller. In der 4. Minute der Nachspielzeit versuchte es Markus Ziereis aus spitzem Winkel, brachte die Kugel aber nicht am Kcikers-Keeper vorbei. Somit blieb es bei der 1:2-Niederlage für die Löwen.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 07.10.2019, 19 Uhr

FC Würzburger Kickers – TSV 1860 München 2:1 (1:0)

FWK: 40 Müller (Tor) – 34 Ronstadt, 22 Hägele, 27 Schuppan, 38 Herrmann – 8 Gnaase, 30 Rhein – 7 Kaufmann, 12 Sontheimer, 10 Vrenezi – 16 Pfeiffer.
Ersatz: 33 Verstappen (Tor) – 5 Kwadwo, 14 Hansen, 20 Breitkreuz, 21 Hemmerich, 25 Meisel, 31 Widemann.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 17 Wein, 23 Rieder – 16 Kindsvater, 10 Gebhart, 11 Greilinger – 9 Mölders,.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 13 Erdmann, 14 Dressel, 21 Owusu, 24 Ziereis, 36 Steinhart.

Wechsel: Breitkreuz für Sontheimer (83.), Hansen für Gnaase (85.), Hemmerich für Kaufmann (90.) – Ziereis für Gebhart (72.), Lex für Greilinger (72.), Owusu für Kindsvater (80.).

Tore: 1:0 Gnaase (24.), 1:1 Mölders (47.), 2:1 Kaufmann (62.).
Gelbe Karten: Schuppan, Gnaase – Willsch, Berzel, Rieder, Weber.
Gelb-Rote Karte: Pfeiffer (80.).
Zuschauer: 8.346 Flyeralarm Arena.
Schiedsrichter: Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Philipp Reitermayer (Karlsruhe), Mario Hildenbrand (Wertheim).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2291.htm


10. Spieltag, 28.09.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – 1. FC Kaiserslautern 3:1 (1:0)


Wiesnheimsieg! Die Löwen bezwingen Lautern mit 3:1

Geschafft: Die Löwen bejubeln einen 3:1-Heimsieg gegen Lautern im Wiesntrikot. 
 
Die Löwen bezwangen in einem mitreißenden Wiesnheimspiel den 1. FC Kaiserslautern mit 3:1. Unter kräftiger Mithilfe der Pfälzer gelangen nach Abschlüssen von Sascha Mölders (7.) und Benjamin Kindsvater (48.) die ersten beiden Treffer. Letzlich waren es Eigentore von Dominik Schad und Ndongo Matuwila. Nach dem Anschlusstreffer von Carlo Sickinger (51.) stellte Timo Gebhart postwendend den alten Abstand wieder her (52.). 

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Wiesnheimspiel gegen Kaiserslautern verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Herbert Paul (Knieprobleme) verzichten, Phillipp Steinhart fehlte wegen einer Gelb-Roten Karte. Kurzfristig fiel wegen einer Oberschenkelverletzung auch Stefan Lex aus. Erik Weeger und Marco Raimondo-Metzger sammelten tags zuvor bei der 0:2-Niederlage in Wasserburg in der U21 Spielpraxis. Nicht im Kader standen Noel Niemann und Niklas Lang. Gleich vier Veränderungen gab es in der Startelf gegenüber der 1:2-Auswärtsniederlage in Duisburg: Aaron Berzel, Timo Gebhart, Fabian Greilinger und Benjamin Kindsvater kamen für Steinhart, Lex, Dennis Dressel und Prince Owusu zum Einsatz.

STIMMEN Bierofka: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft!“

Spielverlauf: Ausgerechnet aus einem Ballverlust von Tim Rieder, der im Mittelfeld auflief, resultierte die erste FCK-Chance, aber Rieder selbst war es, der den 14-Meter-Schuss von Florian Pick aus halblinker Position am Torraum zur Ecke weggrätschte (3.). Ein Pass von Aaron Berzel aus der eigenen Hälfte in die Schnittstelle der Gäste-Abwehr sorgte auf anderen Seite in der 6. Minute für Gefahr, aber Lennart Grill war vor Benjamin Kindsvater am Ball (6.). Kurz danach gab es einen Eckball von der rechten Seite durch Daniel Wein. Die Kugel flog durch den Torraum an Freund und Feind vorbei, Sascha Mölders war zur Stelle, sein Schuss konnte Grill zwar parieren, aber von seinem Mitspieler Dominik Schad prallte die Kugel zum 1:0 über die Linie (7.). Ein optimaler Auftakt! Ein Konter in 3:2-Überzahl der Pfälzer unterband Berzel kurz vorm Strafraum mit einem Foul an Carlo Sickinger. Dafür sah der Löwe Gelb (14.). Der anschließende 19-Meter-Freistoß von Simon Skarlatidis aus dem Zentrum landete in der Mauer (15.). In der 24. Minute hielt Christian Kühlwetter von halblinks von der Strafraumkante einfach mal drauf, sein Schuss rauschte knapp am kurzen Pfosten vorbei. Rieder war es sechs Minuten später, der einen Doppelpass im 1860-Strafraum zwischen Kühlwetter und Pick im letzten Moment auf Kosten einer Ecke unterband (30.). In der 32. Minute lief Mölders, bedrängt von Kevin Kraus und Sickinger, in eine Hereingabe von Wein aus dem rechten Halbfeld, doch Grill konnte den Ball gerade noch um den Pfosten lenken. Der Löwen-Stürmer forderte in dieser Szene sogar Elfmeter, den Schiedsrichter Robert Schröder aber nicht gab. Kurz danach war es Rieder, der sich auf der linken Seite durchsetzte, Mölders kam aber in der Mitte einen Schritt zu spät, um seine Hereingabe zu verwerten (35.). Bei einer weiten Flanke von rechts verschätzte sich Hendrik Bonmann etwas, seine Abwehr mit einer Hand am zweiten Pfosten landete bei Pick, dessen Schuss aus spitzem Winkel wurde zur Ecke abgefälscht. Im Anschluss an diese legte Kühlwetter den Ball für Pick ab. Anstatt aus acht Metern sofort abzuschließen, schlug der FCK-Linksaußen nochmals einen Haken, seinen anschließenden Schuss klärte Leon Klassen kurz vor der Linie mit dem Kopf erneut ins Tor-Aus (37.). Die Gäste versuchten zwar weiter, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen, doch die Sechzger-Abwehr stand sicher, nahm die 1:0-Führung mit in die Kabine.

Kurz nach Wiederanpfiff kam Skarlatidis aus 17 Metern zum Abschluss, sein Schuss schrammte nur hauchdünn am linken Pfosten vorbei (46.). Das Tor fiel auf der anderen Seite und das reichlich kurios. Kindsvater hatte vom linken Strafraumeck abgezogen. Den harmlosen Schuss wollte Ndongo Matuwila wegschlagen, der Ball rutschte ihm aber über den Spann, hoppelte am verdutzten Grill vorbei zum 2:0 ins eigene Netz (48.). Doch die Pfälzer kamen bereits drei Minuten später zum Anschlusstreffer. Pick hatte einmal mehr den Abschluss im Strafraum versäumt, der Abpraller kam zu Sickinger, der aus 17 Metern abzog und zum 1:2 ins rechte Eck am machtlosen Bonmann vorbei traf (51.). Doch die Freude darüber währte nicht lange, bereits im Gegenzug stellte Timo Gebhart den alten Abstand wieder her. Grill hatte eine Greilinger-Flanke vom linken Flügel nach vorne abprallen lassen. Die Kugel fiel dem Allgäuer vor die Füße, der nur noch einschieben musste (52.). Was für ein Auftakt in die 2. Halbzeit! Einen 18-Meter-Freistoß nach Gebhart-Foul fast aus dem Zentrum setzte Wein in die Mauer (67.). Die Löwen kämpften, jede gelungene Aktion, auch in der Defensive, wurde von den Fans frenetisch beklatscht. In der 79. Minute hatte Kühlwetter den erneuten Anschluss auf dem Fuß, doch nach Sickinger-Flanke scheiterte der Stürmer an Bonmann, der auch wenig später gegen den eingewechselten Hendrick Zuck im Eins-gegen-Eins Sieger blieb (84.). In der Schlussminute scheiterten Kindsvater und der eingewechselte Markus Ziereis mit Schüssen von der Strafraumgrenze an Grill. Somit brachten die Löwen den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit, können nun ihren Erfolg auf dem Oktoberfest feiern.

STENOGRAMM, 10. Spieltag, 28.09.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – 1. FC Kaiserslautern 3:1 (1:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 17 Wein, 10 Gebhart, 23 Rieder – 16 Kindsvater, 9 Mölders, 11 Greilinger
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 13 Erdmann, 14 Dressel 21 Owusu, 24 Ziereis, 34 Böhnlein.

FCK: 1 Grill (Tor) – 20 Schad, 5 Kraus, 4 Matuwila, 3 Sternberg – 26 Bachmann, 25 Sickinger, 17 Hemlein, 10 Skarlatidis, 11 Pick – 24 Kühlwetter.
Ersatz: 30 Spahic (Tor) – 7 Starke, 8 Fechner, 9 Thiele, 18 Röser, 21 Zuck, 38 Jonjic.

Wechsel: Owusu für Gebhart (77.), Ziereis für Mölders (87.), Dressel für Kindsvater (90.) – Thiele für Hemlein (60.), Zuck für Skarlatidis (69.), Röser für Bachmann (78.).

Tore: 1:0 Schad (7., Eigentor), 2:0 Matuwila (48., Eigentor), 2:1 Sickinger (51.), 3:1 Gebhart (52.).
Gelbe Karten: Berzel – Hemlein, Kraus, Sternberg, Zuck.
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover); Assistenten: Jan Neitzel-Petersen (Hamburg), Fabian Porsch (Hamburg).
 

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9. Spieltag, 21.09.2019, 14 Uhr
MSV Duisburg – TSV 1860 München 2:1 (1:1)

Trotz früher Führung: Löwen verlieren 1:2 in Duisburg.

Ex-Löwe trifft auf aktuellen Löwen: Duisburgs Kapitän Moritz Stoppelkamp (li.) im Zweikampf mit Leon Klassen (re.). 
 
Die Löwen schafften es nicht, die bisher blütenweiße Weste der Duisburger im heimischen Stadion zu beflecken. Dabei begann es optimal. Prince Owusu traf nach 41 Sekunden zum 1:0, doch Vincent Vermeij (15.) und Lukas Daschner (52.) drehten die Partie zum 2:1-Erfolg für den MSV. In der 82. Minute sah Phillipp Steinhart nach einem taktischen Foul noch die Gelb-Rote Karte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Jena nach der Länderspielpause verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Herbert Paul (Knieprobleme) verzichten. Kurzfristig fiel Dennis Erdmann mit einer Grippe aus. Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Noel Niemann und Kristian Böhlein standen nicht im 18er-Kader. Drei Veränderungen in der Startelf gab es im Vergleich zum letzten Spiel gegen Jena (3:1). Für Bekiroglu kam Dennis Dressel ins Team, für Benjamin Kindsvater stürmte Stefan Lex und Prince Owusu nahm den Platz von Markus Ziereis ein.

STIMMEN Bierofka: „Wir haben nicht 90 Minuten konzentriert verteidigt!“ 

Spielverlauf: Was für ein Auftakt. Nach 41 Sekunden lag der Ball im Duisburger Tor. Dennis Dressel hatte mit einem Heber aus dem Mittelfeld Sascha Mölders bedient, der passte von der linken Strafraumseite die Kugel flach in die Mitte, wo Prince Owusu eingelaufen war und aus sechs Metern zum 1:0 einschob (1.). Was für ein Einstand für den aus Bielefeld ausgeliehenen Stürmer, der erstmals in dieser Saison für die Löwen zum Einsatz kam. In der 15. Minute fiel der Ausgleich mit der ersten Chance der Gastgeber. Vincent Vermeij legte die Kugel aus dem Zentrum nach links raus auf Migel-Max Schmeling, der flankte in die Mitte, wo der Niederländer Vermeij unbedrängt zum Kopfball hochstieg, aus sieben Metern Hendrik Bonmann im 1860-Tor zum 1:1 überwand. Fünf Minuten später kam der Duisburger Mittelstürmer nach Rechtsflanke von Joshua Bitter erneut aus sieben Metern zum Kopfball, mit einer Glanzparade kratzte Bonmann die Kugel aus dem linken Eck (20.). Einen gefährlichen 19-Meter-Schuss von Maximilian Jansen aus halblinker Position konnte der Löwen-Keeper wenig später nur nach vorne abwehren, Moritz Stoppelkamp reagierte am schnellsten, brachte den Abpraller aber nicht an Bonmann vorbei, ehe Tim Rieder gegen Tim Albutat endgültig zur Ecke klären konnte (21.). Die Sechzger schafften nur wenig Entlastung in dieser Phase. Trotzdem wäre in der 24. Minute beinahe die erneute Führung gelungen. Stefan Lex legte von der rechten Grundlinie zurück auf Leon Klassen, dessen Zwölf-Meter-Schuss wurde jedoch von einem Duisburger geblockt (24.). Im Anschluss an eine Stoppelkamp-Ecke von links kam Bitter am ersten Pfosten zum Kopfball, Bonmann stand goldrichtig, hatte damit keine Mühe (29.). Einen 20-Meter-Freistoß, leicht vom Zentrum nach rechts versetzt, schoss Phillipp Steinhart mit links aufs lange Eck, doch MSV-Keeper Leo Weinkauf war schnell unten, lenkte die Kugel um den Pfosten (30.). Kurz vor der Pause schlug Bitter aus dem rechten Halbfeld eine Flanke in den Strafraum, doch die Kugel rutschte Vermeij über den Scheitel (44.). In der Szene danach konnte sich Felix Weber nach einer Kontersituation nur mit einem Foul gegen Stoppelkamp direkt vorm linken Strafraumeck helfen. Den Freistoß führte der Ex-Löwe selbst aus, stellte damit aber Bonmann vor keine Probleme (45.). Somit ging es mit 1:1 in die Kabine.

Beinahe wäre Duisburg nach Wiederanpfiff die schnelle Führung gelungen. Eine Rechtsflanke verlängerte Albutat am kurzen Eck mit dem Kopf aus neun Metern, traf aber nur den rechten Pfosten des 1860-Tores (47.). Fünf Minuten später war es passiert. Stoppelkamp setzte sich am rechten Flügel gegen Rieder durch, seine Flanke brauchte Lukas Daschner völlig frei aus fünf Metern nur noch einzunicken (52.). In der 59. Minute legte der eingewechselte Leroy-Jacques Mickels von der linken Strafraumseite quer, Steinhart in der Mitte konnte gerade noch gegen den einschussbereiten Stoppelkamp klären. Mit einem Doppelwechsel in der 66. Minute – Timo Gebhart und Benjamin Kindsvater kamen für Mölders und Klassen – belebte Löwen-Trainer für die Schlussphase nochmals die Offensive. Frech zielte Mickels in der 70. Minute aus spitzem Winkel nach Stoppelkamp-Zuspiel von links aufs Torwart-Eck, der Ball ging knapp über die Querlatte. Nach einem Freistoß von Steinhart aus dem Halbfeld kam Weber am zweiten Pfosten zum Kopfball, Weinkauf musste sich strecken, pflückte die Bogenlampe aber sicher aus der Luft (72.). Dennis Dressel zog nach einer Kopfballabwehr direkt aus 24 Metern ab, sein Drehschuss kam aber zu zentral auf Weinkauf, der die Kugel abfing (82.). Kurz danach sah Steinhart nach einem taktischen Foul gegen Mickels die Gelb-Rote Karte (82.). Kurz danach kam der Gefoulte aus 18 Metern zum Abschluss, Bonmann wischte den Schuss mit einer Hand über die Querlatte (83.). Auch in Unterzahl versuchten die Löwen bis zum Schluss alles, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Doch die Abwehr des MSV stand sicher, brachte die knappe Führung souverän über die Zeit und feierte einschließlich DFB-Pokal den fünften Heimsieg in Folge.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 21.09.2019, 14 Uhr

MSV Duisburg – TSV 1860 München 2:1 (1:1)

MSV: 1 Weinkauf (Tor) – 23 Bitter, 33 Boeder, 5 Compper, 8 Schmeling – 14 Albutat, 28 Ben Balla 13 Daschner, 21 Jansen, 10 Stoppelkamp – 24 Vermeij.
Ersatz: 22 Brendieck (Tor) – 2 Brügmann, 9 Engin, 19 Karweina, 20 Mickels, 25 Sliskovic, 26 Gembalies.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 23 Rieder, 36 Steinhart – 17 Wein, 14 Dressel – 7 Lex, 33 Klassen – 9 Mölders, 21 Owusu.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 16 Kindsvater, 22 Berzel, 24 Ziereis.

Wechsel: Mickels für Jansen (46.), Brügmann für Albutat (75.), Karweina für Stoppelkamp (87.) – Gebhart für Mölders (66.), Kindsvater für Klassen (66.), Ziereis für Lex (80.). 

Tore: 0:1 Owusu (1.), 1:1 Vermeij (15.), 2:1 Daschner (52.).
Gelbe Karten: –.
Gelb-Rote Karte: Steinhart (82., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 15.505 in der Schauinsland-Reisen-Arena.
Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Simon Rott (Bremen), Yannick Rath (Bremen).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2286.htm


8. Spieltag, 14.09.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – FC Carl Zeiss Jena 3:1 (2:0)

Löwen legen nach: 3:1-Sieg über Jena – Doppeltorschütze Weber.

Mit diesem Kopfballtreffer zum 1:0 brachte Felix Weber die Löwen in Front. Später traf der Kapitän erneut. 
 
Seit langer Zeit konnten die Löwen wieder zwei Siege in Folge feiern. Dabei sah es lange nach einem ruhigen Nachmittag aus. Löwen-Kapitän Felix Weber erzielte durch einen Doppelpack die 2:0-Halbzeitführung (16. und 35.). Nach dem Anschlusstreffer von Maximilian Rohr begann nochmals das Zittern (68.), aber Efkan Bekiroglu sorgte nach einem Konter mit dem 3:1-Endstand für klare Verhältnisse.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Jena nach der Länderspielpause verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) Aaron Berzel und Herbert Paul (beide Knieprobleme) verzichten. Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Simon Seferings, Noel Niemann und Kristian Böhlein spielten am Abend zuvor beim 1:0-Sieg der U21 gegen Pullach. Von den zwei Neuverpflichtungen zum Ende der Transferperiode stand Tim Rieder gleich in der Startelf. Prince Owusu nahm auf der Bank Platz, Benjamin Kindsvater kehrte nach Schulterverletzung zurück. Er nahm den Platz von Fabian Greilinger ein. Für den verletzten Berzel rückte Rieder in die Innenverteidigung, Markus Ziereis ersetzte Dennis Dressel.

STIMMEN Doppeltorschütze Weber: „Ich habe nur meinen Körper hingehalten!“

Spielverlauf: Jena attackierte die Löwen in der Anfangsphase überraschend früh. Doch diese ließen sich davon nicht aus ihrem Konzept bringen. Die erste Chance der Heimmannschaft bereitete Debütant Tim Rieder vor. Der gebürtige Dachauer lupfte den Ball in den Lauf von Sascha Mölders, der halblinks im Strafraum aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Jo Coppens scheiterte (4.). Zwei Minuten später dribbelte Youngster Leon Klassen durch den Strafraum, sein Abschluss wurde aber entscheidend geblockt (6.). Eine flache Hereingabe von rechts durch Benjamin Kindsvater wehrte in der 10. Minute Dominik Bock am Torraum vor dem hinter ihm lauernden Mölders ab. Kurz danach bediente der Löwen-Routinier den gestarteten Klassen, dessen Ablage aber keinen Adressaten fand (11.). Glück hatten die Löwen, als nach einer Ecke Jena in 3:2-Überzahl konterte, Hendrik Bonmann den Schuss von Anton Donkor aus 16 Metern nach vorne abwehrte und Phillipp Steinhart gerade noch den Nachschuss per Grätsche verhindern konnte (13.). Zwei Minuten später bediente Mölders im Strafraum Markus Ziereis, der nahm aber erst den Ball an, anstatt direkt abzuschließen. So konnte ein Jenaer Spieler den Schuss blocken (15.). Kurz danach zappelte die Kugel im Netz der Thüringer. Eine Ecke von Klassen wurde abgewehrt, der Ball kam zu Efkan Bekiroglu, der ihn von links in den Strafraum flankte. Am langen Pfosten war Felix Weber eingelaufen, köpfte überlegt über Coppens hinweg zum 1:0 ins Gäste-Tor (16.). Es war der erste Saisontreffer des Löwen-Kapitäns. Eine flache Hereingabe von Kindsvater nahm Klassen am Elfmeterpunkt direkt, scheiterte aber an Coppens (20.). In der 23. Minute prüfte Julian Günther-Schmidt mit einem gefährlichen Aufsetzer aus 18 Metern Bonmann im 1860-Tor, der den Schuss aber souverän um den rechten Pfosten lenkte. Nach einem Zuspiel von Daniel Wein stand Bekiroglu halbrechts im Strafraum vollkommen frei, sein Flachschuss aufs lange Eck konnte Coopens gerade noch um den Pfosten lenken (27.). Im Anschluss an die darauffolgende Ecke traf Rieder aus acht Metern nur den linken Außenpfosten (28.). Dafür machte Kapitän Weber in der 35. Minute seinen zweiten Treffer. Nach einer Freistoßflanke von Steinhart an den zweiten Pfosten war der Ohlstädter mit dem Fuß zur Stelle, traf aus elf Metern zum 2:0 ins lange Eck. Bei einem Hammer-Linksschuss von Mölders aus 20 Metern zeigte sich Coppens erneut auf dem Posten, lenkte ihn mit den Fingern um den rechten Pfosten (43.). Im Anschluss an die Ecke von Daniel Wein war Rieder mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber links neben den Kasten (44.). So ging es mit 2:0 für die Löwen in die Kabine.

Facebook-Stream von der PK.

Die erste gefährliche Szene des zweiten Durchgangs gehörte Jena. Patrick Schorr hatte aus dem linken Halbfeld in den Strafraum geflankt, wo Daniele Gabriele nur um Zentimeter die Hereingabe verpasste (53.). Ansonsten konnten die Löwen die Gäste gut von ihrem Tor weghalten, ihre Offensivbemühungen verhindern. Leichtfertig vergaben die Sechzger in der 57. Minute eine 4:3-Konterchance. Die Flanke von Marius Willsch von der linken Grundlinie, wehrte Bock im Fünfmeterraum Richtung eigenes Tor ab, wo Coppens aber auf dem Pfosten war und die Situation bereinigte. Vier Minuten später nahm Mölders eine Hereingabe von rechts durch Wein aus elf Metern volley, aber erneut war der Fuß eines Gästespielers dazwischen (61.). Unter großem Applaus durfte der Doppeltorschütze Weber in der 67. Minute seinen Arbeitstag beenden. Für ihn kam Dennis Erdmann. Kurz danach erzielten die Thüringer aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Nach einer Hereingabe von rechts durch Raphael Obermair konnte Bonmann die Kugel nur nach vorne abwehren, Maximilian Rohr war zur Stelle, schob unbedrängt aus sechs Metern ins rechte untere Eck ein (68.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts durch Ole Käuper kam Meris Skenderovic am zweiten Pfosten aus sieben Metern zum Schuss, doch Bonmann war auf dem Posten (79.). Im direkten Gegenzug traf Bekiroglu zum 3:1 (79.). Ein langer Ball von Steinhart aus der eigenen Hälfte hatte Mölders angenommen und weitergeleitet, das Geburtstagskind lief alleine auf Coppens zu, ließ dem FCC-Keeper keine Chance. In der 85. Minute konnte Marius Grösch gerade noch gegen Mölders das 4:1 verhindern, als er im Strafraum ihm beim Schuss den Ball vom Fuß grätschte. Damit blieb es beim 3:1, mit dem die Löwen seit langem wieder zwei Siege in Folge feierten und einen wichtigen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld gingen.

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 14.09.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – FC Carl Zeiss Jena 3:1 (2:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 23 Rieder, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 33 Klassen – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 14 Dressel, 21 Owusu.

FCC: 22 Coppens – 14 Bock, 30 Maranda, 15 Grösch, 21 Schorr – 31 Obermair, 26 Zejnullahu, 3 Rohr, 27 Günther-Schmidt – 7 Gabriele 11 Donkor.
Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 6 Käuper, 9 Eckardt, 10 Hammann 20 Kircher, 23 Skenderovic, 28 Pagliuca.

Wechsel: Lex für Kindsvater (52.), Erdmann für Weber (67.), Dressel für Ziereis (77.) – Käuper für Donkor (46.), Skenderovic für Gabriele (64.), Hammann für Bock (84.).

Tore: 1:0 Weber (16.), 2:0 Weber (35.), 2:1 Rohr (68.), 3:1 Bekiroglu (79.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft)..
Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Marius Schlüwe (Laatzen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2283.htm


7. Spieltag, 30.08.2019, 18 Uhr
Chemnitzer FC – TSV 1860 München 0:1 (0:0)


Negativserie beendet: Löwen siegen 1:0 in Chemnitz.

Ein herrlich herausgespielter Treffer von Leon Klassen (li). Sascha Mölders (Mitte) und Marius Willsch (re.) hatten das Tor vorbereitet. 

Die Löwen haben beim Chemnitzer FC Wiedergutmachung für die beiden deutlichen Auswärtsniederlagen in Mannheim und Magdeburg betrieben. Das „Tor des Tages“ erzielte Startelf-Debütant Leon Klassen in der 77. Minute. Es war der erste Sieg in der Fremde seit dem 9. März dieses Jahres.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Auswärtsspiel in Chemnitz verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (Schulterverletzung), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Herbert Paul (Kreislaufprobleme) verzichten. Niklas Lang und Marco Raimondo-Metzger spielten in der U21. Nicht im 18er-Kader standen Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar. Gleich fünf Änderungen in der Startelf gab es im Vergleich zum Spiel in Magdeburg: Marius Willsch begann für Paul, Felix Weber für Dennis Erdmann, Dennis Dressel für Timo Gebhart, Leon Klassen für Stefan Lex und Fabian Greilinger für Kindsvater. Für Klassen war es überhaupt der erste Einsatz von Beginn an.

STIMMEN Torschütze Klassen: „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl!“

Spielverlauf: Die Löwen attackierten die Gastgeber früh in der eigenen Hälfte. Erstmals gefährlich wurden die Sechzger nach etwas mehr als drei Minuten. Eine Kopfballverlängerung von Leon Klassen nahm Sascha Mölders an der Strafraumkante direkt, sein Schuss kam aber zu zentral, so dass Jakub Jakubov im Tor der Himmelblauen keine Probleme damit hatte (4.). Wenig später verpasste Mölders eine Hereingabe von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld am Fünfmeterraum nur um Zentimeter (5.). Chemnitz zog sich tief zurück, überließ den Sechzgern die Initiative und verlegte sich aufs Kontern. In der 17. Minute hätte diese Taktik beinahe zum Erfolg geführt, als Tarsis Bonga im Zentrum frei aufs Tor zusteuerte, aber von Steinhart von den Beinen geholt wurde. Der Löwen-Verteidiger sah dafür die Gelbe Karte. Den anschließenden Freistoß aus 20 Metern in zentraler Position setzte Dejan Bozic nur haarscharf über die Querlatte des von Hendrik Bonmann gehüteten 1860-Tores (19.). Ein Drehschuss von Mölders im Strafraum wurde in der 23. Minute geblockt. Kurz danach versuchte es Fabian Geilinger mit einem Linksschuss aus halbrechter Position, aber Jakubov tauchte ab, holte die Kugel aus dem kurzen Eck (24.). Nach einem schnellen Konter über die linke Seite passte Paul Milde von der Grundlinie in die Mitte, Bonga konnte jedoch seine Hereingabe nicht verwerten (27.). Ein Kopfball von Mölders nach Linksflanke von Steinhart landete neben dem rechten Pfosten im Tor-Aus (30.). In der 32. Minute flipperte die Kugel durch den CFC-Strafraum, am Ende foulte Rafael Garcia zwei Meter vor dem Strafraum Efkan Bekiroglu. Der Gefoulte lief selbst an, platzierte den Ball halbhoch neben den linken Pfosten, aber Jakubov war zur Stelle, parierte den Schuss zur Ecke (33.). Durch eine schnelle Drehung nach innen hatte Bekiroglu in der 42. Minute plötzlich viel Platz, doch der Ball rutschte ihm bei seinem Schuss aus 21 Metern über den Spann, so dass er deutlich links neben dem Tor landete (42.). Damit blieb es beim 0:0 zur Pause.

Der CFC begann die 2. Halbzeit offensiver. Bei einer Hereingabe von links durch Milde musste sich Bonmann in seinem Fünfmeterraum strecken, um Schlimmeres zu verhindern (48.). Ein 25-Meter-Freistoß von Steinhart aus halbrechter Position mit links getreten landete in der Chemnitzer Mauer (57.). In der 62. Minute kam Garcia nach einer Einzelaktion halblinks aus 22 Metern mit rechts zum Schuss, der Ball ging aber deutlich über den Kasten von Bonmann vorbei. Nach einer Milde-Ecke von rechts stieg Niklas Hoheneder zum Kopfball hoch, setzte die Kugel aber deutlich neben das Löwen-Tor (64.). Mit einem Doppelwechsel – Timo Gebhart und Stefan Lex kamen für Bekiroglu und Greilinger– stärkte Löwen-Trainer Daniel Bierofka nochmals die Offensive für die Schlussphase. Die nächste Chance hatten aber die Gastgeber. Der eingewechselte Davud Tuma kam halbrechts aus 21 Metern zum Schuss, Bonmann tauchte ab, holte die Kugel aus dem kurzen Eck (72.). Auf der anderen Seite konnte Hoheneder nur mit einem Foul Gebhart vier Meter vor dem Strafraum bremsen. Die Kugel kam nach einer schnell ausgeführten Variante zu Gebhart, dessen Schuss aus 14 Metern wurde jedoch geblockt (74.). Ausgerechnet der Startelf-Debütant Leon Klassen erzielte in der 77. Minute den Führungstreffer. Nach einer sehenswerten Kombination auf der rechten Seite nahm Marius Willsch den Ball nach Hackentrick von Mölders aus vollem Lauf mit, passte von der Grundlinie zurück auf den 19-Jährigen, der blieb aus neun Metern cool, traf zum 1:0 ins linke Eck. Sechs Minuten später musste Bonmann nach einer Direktabnahme von Garcia nach Flanke Tuma am linken Torraumeck seine ganze Klasse zeigen, um den Schuss aus dem langen Eck zu wischen (83.). In der 89. Minute klappte die Abseitsfalle der Löwen nicht, der eingewechselte Erik Tallig lief frei auf Bonamnn zu, scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins am glänzend reagierenden 1860-Kepper. Schon zwei Minuten vor dem Ende der Nachspielzeit ging CFC-Keeper Jakubov bei einem Eckball mit nach vorne, kam aber nicht an die Kugel. Das war die letzte Offensivaktion der Gastgeber. Damit brachten die Sechzger das knappe 1:0 über die Zeit, gewannen nach neun sieglosen Partien wieder einmal in der Fremde.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 30.08.2019, 18 Uhr

Chemnitzer FC – TSV 1860 München 0:1 (0:0)

CFC: 1 Jakubov (Tor) – 20 Itter, 3 Hoheneder, 4 Sarmov, 25 Reddemann, 31 Milde – 32 Bonga, 29 Langer, 18 Bohl, 16 Garcia – 33 Bozic.
Ersatz: 22 Mroß (Tor) – 7 Tuma, 13 Schoppenhauer, 14 Campulka, 17 Tallig, 19 Blumberg, 23 Doyle.

1860: 39 Bonmann (Tor) –25 Willsch, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein – 14 Dressel, 20 Bekiroglu – 11 Greilinger, 9 Mölders, 33 Klassen.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 8 Seferings, 10 Gebhart, 13 Erdmann, 19 Niemann, 24 Ziereis.

Wechsel: Tuma für Bozic (65.), Tallig für Bohl (80.), Blumberg für Bonga (87.) – Gebhart für Bekiroglu (71.), Lex für Greilinger (71.), Ziereis für Mölders (80.).

Tor: 0:1 Klassen (77.).
Gelbe Karten: Bohl – Berzel, Steinhart, Willsch, Klassen.
Zuschauer: 4.566 im Stadion An der Gellertstraße.
Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta); Assistenten: Christian Meermann (Vechta), Konrad Oldhafer (Hamburg).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2281.htm

6. Spieltag, 24.08.2019, 14 Uhr
1. FC Magdeburg – TSV 1860 München 5:1 (4:0)

Magdeburg deklassiert Löwen mit 5:1.

Schmerzhafte Rückkehr für Dennis Erdmann (Mitte) an alte Wirkungsstätte. 
 
Die Löwen kassierten beim 1:5 in Magdeburg ihre höchste Niederlage in der 3. Liga. Ein Eigentor von Aaron Berzel eröffnete den Torreigen für den Zweitliga-Absteiger (14.), der alle vier Treffer vor der Pause über die rechte Angriffsseite vorbereitete. Christian Beck (28. und 41.), Sören Bertram (39.) und Björn Rother (74.) trafen für die Gastgeber. In der letzten Minute gelang Markus Ziereis wenigstens noch der Ehrentreffer für die Sechzger.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Auswärtsspiel in Magdeburg verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Niklas Lang und Marco Raimondo-Metzger spielten in der U21. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Simon Seferings, Kristian Böhnlein, Leon Klassen und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar. Zwei Änderungen gab es im Vergleich zum Meppen-Spiel: Stefan Lex startete für Fabian Greilinger, Dennis Erdmann für Felix Weber.

STIMMEN Bierofka: „Diese Niederlage ist schwer zu verdauen!“

Spielverlauf: Beide Teams neutralisierten sich in der Anfangsphase. Magdeburg versuchte Druck zu machen, die Löwen standen aber kompakt in der Defensive. Aus dem Nichts dann die Führung für die Gastgeber. Sören Bertram hatte auf der rechten Seite gegen Phillipp Steinhart fast von der Grundlinie geflankt, Aaron Berzel am ersten Pfosten wollte klären, köpfte die Kugel ins eigene Netz (14.). Viel unglücklicher hätte es für die Sechzger nicht laufen können! Der erste Torschuss der Löwen in der 21. Minute. Ein 28-Meter-Freistoß von Efkan Bekiroglu aus dem Zentrum kam aber zu zentral auf Torhüter Alexander Brunst, der trotz der tiefstehenden Sonne keine Mühe mit dem Schuss hatte. Eine Minute später steckte Timo Gebhart die Kugel perfekt auf Benjamin Kindsvater auf halbrechts durch. Der legte den Ball aber etwas zu weit vor, so dass Brunst die Situation am Fünfmeterraum klären konnte (24.). Kurz danach flankte Bekiroglu einen Freistoß aus über 30 Metern auf Sascha Mölders, der zum Kopfball hochstieg, jedoch die Kugel rechts neben das Tor setzte (25.). In die Drangphase der Sechzger hinein fiel der Treffer auf der anderen Seite. Ein weiter Ball auf die rechte Seite erlief sich Dominik Ernst, seine Hereingare nahm der vollkommen blank stehend Christian Beck per Seitfallzieher, traf aus acht Metern zum 2:0 ins rechte Eck (28.). In der 39. Minute sogar das 3:0 für die Magdeburger. Erneut kam die Flanke von rechts durch Ernst, Bertram wuchtete aus sieben Metern am zweiten Pfosten die Kugel per Kopf ins rechte Eck zum 3:0. Es kam aber noch schlimmer. Zwei Minuten später flankte Bertram von rechts mit dem linken Fuß, Beck kam zwischen Dennis Erdmann und Berzel aus sieben Metern zum Kopfball, setzte das Spielgerät unhaltbar zum 4:0 ins Netz (41.). In der Nachspielzeit verhinderte Bonmann im Eins-gegen-Eins das 5:0 gegen Bertram (45.+1). Es war die erste Parade des Löwen-Keepers in der 1. Halbzeit. Zum Glück war kurz danach Pause.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff die nächste magdeburger Chance. Mario Kvesic hatte im Strafraum, erneut von rechts, quer auf Beck gelegt, der FCM-Torjäger schloss aus sechs Metern ab, doch Bonmann parierte den Schuss aus spitzem Winkel (49.). Nach einem Ball in die Tiefe steuerte Bertram über halbrechts aufs Löwen-Tor zu. Im letzten Moment konnte Berzel durch beherztes Eingreifen auf Kosten einer Ecke Schlimmeres verhindern (56.). Obwohl der Zweitliga-Absteiger deutlich das Tempo aus der Partie herausgenommen hatte, schafften es die Löwen nicht, sich Chancen zu erarbeiten und zumindest Ergebniskosmetik zu betreiben. So erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Björn Rother sogar auf 5:0. Nach einem Pass in die Tiefe lieferte Erdmann halbrechts nur Begleitschutz, Rother chipte die Kugel über Bonmann hinweg, traf mit Hilfe des linken Innenpfostens ins 1860-Tor (74.). Zehn Sekunden vor Ende der 90 Minute gelang Markus Ziereis wenigstens noch der Ehrentreffer. Mölders Schuss aus 17 Metern konnte Brunst noch abwehren, Ziereis war zur Stelle, staubte zum 1:5 ab. Direkt nach dem Anstoß pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 24.08.2019, 14 Uhr

1. FC Magdeburg – TSV 1860 München 5:1 (4:0)

FCM: 1 Brunst (Tor) – 2 Ernst, 5 Müller, 8 Jacobsen 29 Perthel – 10 Gjasula, 23 Laprevotte, 21 Preißinger, 16 Kvesic, 20 Bertram – 11 Beck.
Ersatz: 12 Behrens (Tor) – 4 Koglin, 6 Rother, 7 Roczen, 17 Conteh, 22 Osei Kwadwo, 24 Chahed.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein –10 Gebhart, 20 Bekiroglu – 16 Kindsvater, 9 Mölders, 7 Lex.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 11 Greilinger 14 Dressel, 19 Niemann, 24 Ziereis, 25 Willsch..

Wechsel: Rother für Laprevotte (60.), Conteh für Jacobsen (65.), Roczen für Beck (78.) – Willsch für Kindvater (28.), Dressel für Lex (46.), Ziereis für Gebhart (59.).

Tore: 1:0 Berzel (14., Eigentor), 2:0 Beck (28.), 3:0 Bertram (39.), 4:0 Beck (41.), 5:0 Rother (74.), 5:1 Ziereis (90.).
Gelbe Karten: Preißinger, Jacobsen, Perthel – Berzel.
Zuschauer: 16.614 in der MDCC-Arena.
Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Timo Klein (Wiebelskirchen), Bastian Börner (Iserlohn).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2280.htm


5. Spieltag, 17.08.2019, 14 Uhr
TSV 1860 München – SV Meppen 1912 0:0

Löwen spielen trotz Chancen-Vielzahl nur 0:0 gegen Meppen.

Timo Gebhart hatte bei seinem ersten Startelf-Einsatz nach seiner Rückkehr in der 37. Minute das vermeintliche 1:0 erzielt, das aber nicht gegeben wurde. 
 
Zwei nicht gegebene Treffer und zwei heikle Strafraumszenen, bei denen die Löwen Elfmeter forderten, prägten das Bild der 1. Halbzeit. Trotz einer Vielzahl an Chancen, brachten die Sechzger beim 0:0 gegen den SV Meppen den Ball nicht im Gästetor unter. Am Ende hatten sie noch Glück, dass die Emsländer nicht zum Siegtreffer kamen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im dritten Heimspiel verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Dennis Erdmann fehlte wegen einer Mandelentzündung. Niklas Lang und Marco Raimondo-Metzger spielten in der U21. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Simon Seferings, Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar. Im Vergleich zum letzten Punktspiel in Mannheim gab es drei Änderungen: Für Erdmann verteidigte Aaron Berzel, für Marius Willsch rückte Fabian Greilinger in die Startelf und für Dennis Dressel spielte erstmals Timo Gebhart von Beginn an. Stefan Lex saß nach seiner Verletzung und seinem Einsatz im Toto-Pokal erstmals wieder nach knapp vier Monaten auf der Bank.

STIMMEN Bierofka: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen!“

Spielverlauf: In der 3. Minute wurde es erstmals gefährlich vorm Gästetor. Nach einer Kopfballverlängerung von Timo Gebhart kam Sascha Mölders halblinks aus neun Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde aber von einem Meppener Abwehrspieler gerade noch geblockt. Vier Minuten später musste Hendrik Bonmann aus seinem Strafraum, um nach einem Konter der Emsländer den Ball mit dem Kopf vor Julius Düker zu klären (7.). Wenig später kam nach einem Gestochere am Torraum Max Kremer aus acht Metern zum Schuss, Bonmann tauchte blitzschnell nach unten ab, fischte die Kugel aus dem linken Eck (9.). Im Gegenzug rannte Benjamin Kindsvater von halblinks Richtung Tor, wurde von Markus Ballmert mit nicht ganz fairen Mitteln im Strafraum abgedrängt. Sehr zum Leidwesen der Löwenfans blieb die Pfeife von Schiedsrichter Benedikt Kempkes stumm (10.). Eine Ecke von rechts durch Willi Evseev faustete Bonmann in der 21. Minute sicher aus der Gefahrenzone. Nach einem Zuspiel von Efkan Bekiroglu hatte Kindesvater halblinks freie Bahn, stoppte aber nochmals ab, ließ seinen Gegenspieler Yannick Osee ins Leere laufen, schoss dann aus acht Metern hoch aufs kurze Eck, aber Eric Domaschke im Meppener Tor wehrte den Ball mit einer Hand zur Seite ab (23.). Eine Direktabnahme von Bekiroglu nach Ablage Mölders aus 22 Metern blockte Osse zur Ecke (30.). Diese segelte von rechts in den Strafraum, Mölders war mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber knapp neben das Tor (30.). Erneut kam Kindsvater nach einem Zweikampf mit Marcus Piossek im Strafraum zu Fall, wieder gab es keinen Elfmeter für die Sechzger (31.). Fabian Greilinger legte wenig später von der rechten Grundlinie zurück auf Bekiroglu, dessen 14-Meter-Schuss wischte Domaschke aus dem rechten unteren Eck (31.). Mittlerweile wäre die Löwen-Führung längst verdient gewesen. Kurz danach lag der Ball im Meppener Tor. Eine Freistoßflanke von Daniel Wein aus dem rechten Halbfeld versuchte Mölders in der Mitte zu erreichen, prallte mit dem herauslaufenden Domaschke außerhalb des Fünfmeterraums zusammen. Timo Gebhart stand am zweiten Pfosten völlig frei, köpfte ins leere Tor, aber Schiri Kempkes versagte den Treffer, entschied auf Foul gegen den Meppener Keeper (37.). Ein Schuss aus 14 Metern von Gebhart nach Hereingabe von Herbert Paul von der rechten Grundlinie wurde in der 42. Minute geblockt. In der Nachspielzeit lag der Ball erneut im Meppener Tor. Diesmal war es der Linienrichter, der nach Freistoß von Wein und Kopfball von Aaron Berzel die Fahne hob. Abseits (45. +1)! Somit ging es mit einem schmeichelhaften 0:0 für Meppen und lautstarken Pfiffen gegen das Schiedsrichtergespann in die Kabine.

Die Pressekonferenz im Stream.

Kurz nach Wiederanpfiff kam Wein am ersten Pfosten nach Steinhart-Ecke von links zum Kopfball, die Kugel landete aber genau in den Armen von Domaschke (47.). Ein flaches Zuspiel von links durch Bekiroglu nahm Gebhart halblinks an der Strafraumkante direkt, doch sein Schuss kam zu zentral auf den SVM-Keeper, der damit keine Probleme hatte (51.). Domaschke hatte in der 59. Minute Mühe, einen 26-Meter-Freistoß von Bekiroglu um den linken Pfosten zu lenken. Ein ungenauer und überhasteter Pass von Kindsvater auf Mölders im Zwei-gegen-Eins verhinderte in der 68. Minute die Führung nach einem schnellen Konter. Bei einem ansatzlosen Schuss von Piossek aus 28 Metern musste Bonmann sein ganzes Können aufbieten, um den Ball über die Latte zu lenken (73.). Mittlerweile taten sich Riesenlücken in der Defensive der Meppener auf, aber die Löwen spielten es zu kompliziert und zu inkonsequent, konnten so die Kontermöglichkeiten nicht nutzen. Beinahe sogarNach Zuspiel des eingewechselten David Vrzogic stand plötzlich Deniz Undav frei vor Bonmann, brachte aber aus vier Metern den Ball nicht am glänzend reagierenden Löwen-Keeper vorbei (81.). Kurz danach setzte Luka Tankulic einen 14-Meter-Schuss an die Unterkante der Latte, zum Glück für die Sechzger sprang der Ball nach vorne weg (83.). In der 2. Minute der nachspielzeit war es erneut Domaschke, der nach einem Bekiroglu-Zuspiel und Direktabnahme von Mölders aus 13 Metern den Siegtreffer für die Sechzger verhinderte. Am Ende blieb es trotz einer Vielzahl an Chancen beim 0:0.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 17.08.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – SV Meppen 1912 0:0

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein –11 Greilinger, 10 Gebhart, 20 Bekiroglu, 16 Kindsvater – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 14 Dressel, 19 Niemann, 24 Ziereis, 25 Willsch, 33 Klassen.

SVM 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 6 Komenda, 4 Osee – 18 Guder, 11 Piossek, 14 Evseev, 17 Kremer – 26 Düker, 9 Undav.
Ersatz: 12 Harsman (Tor) – 3 Jesgarzewski, 10 Tankulic, 25 Andermatt, 27 Vrzogic, 29 El-Helwe, 30 Tattermusch.

Wechsel: Lex für Greilinger (69.), Willscildergalerie: für Kindsvater (76.), Dressel für Gebhart (86.) – Tankulic für Düker (61.), Vrzogic für Kremer (78.).

Tore: –.
Gelbe Karten: Steinhart – Evseev, Osee, Kremer.
Zuschauer: 14.500 Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Thür); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Kevin Domnick (Duisburg).

Bildegalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2278.htm


4. Spieltag, 05.08.2019, 19 Uhr
SV Waldhof Mannheim – 1860 München 4:0 (1:0)

Löwen unterliegen Waldhof Mannheim deutlich mit 0:4.

Löwe Dennis Erdmann im Zweikampf mit Waldhofs Valmir Sulejmani. 
 
Die Löwen unterlagen bei Waldhof Mannheim deutlich mit 0:4. In eine Drangphase der Sechzger hatte Michael Schultz im Anschluss an einen Freistoß die Führung für die Gastgeber erzielt (32.). Nach Wiederanpfiff sorgte Gian-Luca Korte mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten für die Entscheidung (49. und 53.). Dorian Diring setzte in der 89. Minute den Schlusspunkt.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Mannheim auf Eric Weeger (Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Marco Raimondo-Metzger (Aufbautraining), Stefan Lex (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten, Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Timo Lang, Leon Klassen, Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar. Eine Änderung gab’s in der Startelf: Felix Weber kehrte nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre für Aaron Berzel zurück.

STIMMEN Bierofka: „Uns hat Klarheit & Konsequenz gefehlt!“

Spielverlauf: Erstmals wurden die Löwen in der 2. Minute gefährlich. Phillipp Steinhart hatte auf der linken Seite in die Tiefe auf Marius Willsch gepasst, dessen Hereingabe konnten die Mannheimer zwar klären, doch Dennis Dressel kam an die Kugel, sein 20-Meter-Schuss aus dem Zentrum wurde geblockt. Drei Minuten später führte Efkan Bekiroglu einen Freistoß aus dem Halbfeld schnell aus, Sascha Mölders kam halblinks zum Schuss im Strafraum, aber erneut war ein Waldhöfer Bein dazwischen (5.). Glück hatten die Löwen bei der ersten gelungenen Aktion der Gastgeber. Jan Hendrik Marx hatte von rechts geflankt, der Kopfballaufsetzer von Maurice Deville im Fünfmeterraum ging über die Latte (7.). Ein 21-Meter-Schuss von Bekiroglu landete etwa einen Meter neben dem linken Pfosten (9.). Beide Teams fighteten verbissen um jeden Ball. In der 22. Minute kam Dressel im Zentrum aus 20 Metern zum Abschluss, rutschte aber bei seinem Schuss weg, so dass Präzision und Geschwindigkeit fehlten. Ein Pass von Herbert Paul in die Tiefe erlief Benjamin Kindsvater auf der rechten Seite, zog anschließend nach innen, schloss mit links ab, doch der Ball wurde ins Tor-Aus abgefälscht (24.). Nach der anschließenden Ecke kam Steinhart an der Strafraumkante aus der Drehung zum Abschluss, der schwache Schuss wurde aber sichere Beute von Markus Scholz im Waldhof-Tor (25.). Einen 22-Meter-Schuss von Marius Willsch fischte Scholz wenig später aus dem rechten unteren Eck (28.). Ein Standard brachte in die Drangphase der Sechzger die Waldhöfer in Führung. Dorian Diring hatte aus dem zentralen Halbfeld den Ball hoch halblinks vors Tor geflankt, Michael Schultz kam aus sieben Metern relativ unbedrängt zum Kopfball, traf zum 1:0 für die Gastgeber ins rechte Eck (32.). Auf der anderen Seite scheiterte erst Mölders nach Bekiroglu-Pass mit einem 14 Meter-Schuss aus zentraler Position an Scholz, den Abpraller nahm Kindsvater aus zwölf Metern direkt aus der Luft, hämmerte die Kugel aber über die Querlatte (34.). Nach Zuspiel von Mölders schlenzte Bekiroglu aus 19 Metern die Kugel Richtung rechtes Kreuzeck, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (39.). Damit blieb es zur Pause beim 0:1-Rückstand für die Löwen.

Die Sechzger erhöhten nach Wiederanpfiff die Schlagzahl und fingen sich prompt in der 49. Minute einen Konter ein. Deville trieb über die rechte Seite den Ball nach vorne, passte in die Mitte auf Valmir Sulejmani. Der scheiterte mit seinem Schuss am glänzend reagierenden Hendrik Bonmann, aber Gian-Luca Korte war zur Stelle, hämmerte die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:0 ins leere Tor. Keine vier Minuten später lag der Ball erneut im Löwen-Tor. Deville hatte aus der Drehung auf den gestarteten Korte gepasst, der lief halbrechts alleine auf Bonmann zu, traf aus 14 Metern zum 3:0 ins lange Eck (53.). In der 56. Minute scheiterte Bekiroglu aus 20 Metern mit seinem Schuss am rechten Pfosten. Beinahe sogar das 4:0 für die Gastgeber. Nach einem Ballverlust der Löwen ging’s schnell in die andere Richtung. Sulejmani legte auf links raus zu Korte, der aber aus 16 Metern knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (65.). Bei einem Schuss von Sulejmani vom rechten Strafraumeck war es erneut Bonmann, der mit einem Reflex Schlimmeres verhinderte (71.) Eine Volleyabnahme von Herbert Paul aus 25 Metern ging deutlich am linken Eck vorbei (76.). Bekiroglu scheiterte in der 84. Minute nach einem Dribbling mit dem Abschluss vom linken Torraumeck. Auf der anderen Seite schob Korte alleine vor Bonmann den Ball am langen Eck vorbei (85.). In der 89. Minute wurde Diring nicht von Kindsvater am Strafraum angegriffen. ER nahm das Geschenk dankend an, setzte die Kugel zum 4:0-Endstand aus 17 Metern ins rechte untere Eck. Damit war die zweite Auswärtsniederlage für die Löwen im zweiten Saisonspiel in der Fremde endgültig besiegelt.

STENOGRAMM, 4. Spieltag, 05.08.2019, 19 Uhr

SV Waldhof Mannheim – 1860 München 4:0 (1:0)

Waldhof: 25 Scholz (Tor) – 26 Marx, 23 Schultz, 5 Seegert, 4 Conrad – 21 dos Santos, 6 Schuster – 14 Deville, 17 G. Korte , 8 Diring,– 9 Sulejmani.
Ersatz: 24 Varvodic (Tor) – 3 Celik, 10 Ferati, 13 Christiansen, 15 Schwarz, 30 Koffi, 31 Hofrath.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein – 16 Kindsvater, 14 Dressel, 20 Bekiroglu, 25 Willsch – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis.

Wechsel: Christiansen für dos Santos (46.), Koffi für Sulejmani (83.), Celik für Conrad (87.) – Gebhart für Dressel (52.), Greilinger für Wilsch (52.), Ziereis für Mölders (77.).

Tore: 1:0 Schultz (32.), 2:0 G. Korte (49.), 3:0 G. Korte (53.), 4:0 Diring (89.).
Gelbe Karten: Christiansen, Schultz – Willsch, Erdmann, Weber.
Zuschauer: 14.221 im Carl-Benz-Stadion.
Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Dennis Meinhardt (Fulda).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2276.htm

3. Spieltag, 31.07.2019, 19 Uhr
1860 München – FSV Zwickau 3:0 (1:0)

Löwen besiegen Zwickau 3:0 – Doppelpack von Bekiroglu.

War nach seinem wunderschönen Freistoßtor nicht mehr zu halten: Efkan Bekiroglu. 
 
Die Löwen feierten gegen den FSV Zwickau beim 3:0 ihren ersten Sieg der Saison 2019/2020. Vor heimischer Kulisse war es Efkan Bekiroglu, der mit einem Doppelschlag (33. und 60.) die Sechzger in Führung brachte. Den Schlusspunkt setzte Herbert Paul kurz vor dem Abpfiff (89.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im zweiten Heimspiel verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Marco Raimondo-Metzger (Aufbautraining), Stefan Lex (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten, Kapitän Felix Weber fehlt aufgrund seiner Gelb-Roten Karte aus dem Braunschweig-Spiel. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Timo Lang, Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar.

Spielverlauf: Erster Aufreger in der 5. Minute, als René Lange im Sechzehnmeterraum Herbert Paul in die Hacken lief, aber der Schiedsrichter Pascal Müller den Löwen einen Elfmeter verweigerte. Drei Minuten später hatten die Sechzger Glück, als Julius Reinhardt einen 18-Meter-Schuss aus dem Zentrum nur um Zentimeter neben den linken Pfosten setzte (8.). Nicht ungefährlich war in der 12. Minute ein von Lange von rechts mit links vors Tor gedrehter Eckball, aber Hendrik Bonmann war mit den Fäusten zur Stelle, faustete die Kugel aus dem Gefahrenbereich. Ansonsten wurde im Mittelfeld um jeden Ball gefightet. Vor den Toren spielte sich nur wenig ab. Eine gefährliche Hereingabe von Fabio Viteritti klärte Phillipp Steinhart im Zentrum vor dem einschussbereiten Gerrit Wegkamp am kurzen Pfosten (26.). Also musste ein Standard her. Efkan Bekiroglu wurde von Leon Jensen sechs Meter vor dem Strafraum gelegt. Der Gefoulte lief selbst an, zirkelte aus 22 Metern die Kugel in den rechten Winkel zum 1:0 (33.). Es war der erste Gegentreffer, den die Sachsen in dieser Saison kassierten. In der 40. Minute kam Elias Huth halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss, sein noch von Aaron Berzel leicht abgefälschter Schuss schrammte über die Querlatte des 1860-Tores. Nach der anschließenden Ecke mussten die Löwen zwei brenzlige Situationen überstehen, am Ende setzte Wegkamp per Fallrückzieher den Ball neben den rechten Pfosten (41.).

Die erste gute Chance im zweiten Durchgang hatte Christopher Hanke. Der Innenverteidiger der Zwickauer kam nach einer Ecke von rechts zum Kopfball, setzte die Kugel aber am linken Pfosten vorbei (48.). Die Sachsen hatten zu Beginn der 2. Halbzeit die Schlagzahl deutlich erhöht, drängten die Löwen in ihre eigene Hälfte. Doch dann kam die 60. Minute. Einen hohen Ball an den Strafraum legte Sascha Mölders gekonnt mit dem Knie auf den durchgestarteten Bekiroglu ab, der links im Sechzehner frei vor Johannes Brinkies zum Abschluss kam und zum 2:0 am Torwart vorbei ins rechte untere Eck traf (60.). Eine Direktabnahme des eingewechselten Nils Miatka am zweiten Pfosten nach einer Rechtsflanke blockte Herbert Paul kurz vor der Linie (69.). Etwas unglücklich agierten die Löwen in der 74. Minute nach einer Zwickauer Ecke von rechts. Bonmann wurde bei Fangen des Balls von einem Mitspieler behindert, ließ ihn fallen. Die Kugel kam zu Handke, aber sein Acht-Meter-Heber aus halbrechter Position wurde von Steinhart in höchster Not geblockt. Auf der Gegenseite versuchte es Benjamin Kindsvater mit links von der rechten Strafraumkante. Sein Schuss ging haarscharf am linken Pfosten vorbei (77.). Eine flache Hereingabe des eingewechselten Timo Gebhart von der linken Seite klärte Handke vor dem hinter ihm lauernden Kindsvater zur Ecke (79.). Im Anschluss an diese war es Gebhart, der halblinks aus 17 Metern zum Abschluss kam. Sein Schuss fischte Brinkies aus dem linken unteren Eck (80.). Ab der 87. Minute feierte der 19-Jährige Leon Klassen im Bierofka-Team sein Profidebüt. Kurz danach war er es, der auf der rechten Seite den Pass zum 3:0 gab. Der Rechtsverteidiger Paul zog halbrechts aus zwölf Metern ab, traf zum 3:0 ins linke obere Eck (89.). Damit feierten die Löwen ihren ersten Dreier der Saison.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 31.07.2019, 19 Uhr

1860 München – FSV Zwickau 3:0 (1:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein – 16 Kindsvater, 14 Dressel, 20 Bekiroglu, 25 Willsch – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 19 Niemann, 24 Ziereis, 33 Klassen.

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 2 Godinho, 19 Frick, 3 Handke, 20 Lange – 30 Reinhardt, 8 Jensen, 23 Hauptmann, 11 Viteritti – 9 Wegkamp, 32 Huth.
Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 4 Odabas, 5 Hehne, 15 König, 17 Schröter, 25 Härtel, 28 Miatke.

Wechsel: Gebhart für Bekiroglu (75.), Greilinger für Willsch (82.), Klassen für Kindsvater (87.) – König für Huth (61.), Schröter für Lange (66.), Miatke für Hauptmann (66.).

Tore: 1:0 Bekiroglu (33.), 2:0 Bekiroglu (60.), 3:0 Paul (89.).
Gelbe Karten: Paul – Hauptmann, Reinhardt, Jensen.
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Pascal Müller (Löchgau); Assistenten: Manuel Bergmann (Erbach), Lars Erbst (Gerlingen).

Bildergalerie:    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2275.htm


2. Spieltag, 27.07.2019, 14 Uhr
Eintracht Braunschweig – 1860 München 2:1 (1:1)

Löwen verlieren in Unterzahl bei Eintracht Braunschweig.

Sascha Mölders, hier einen Schritt schneller als Bernd Nehrig, erzielte in der 5. Minute die Sechzger-Führung. 
 
Die Sechzger unterlagen mit 1:2 bei Eintracht Braunschweig. Dabei zeigten sie eine fast perfekte 1. Halbzeit, gingen durch Sascha Mölders bereits in der 5. Minute in Führung. Doch Martin Kobylanski glich kurz vor dem Seitenwechsel aus dem Nichts heraus aus (43.). Nach einer völlig überzogenen Gelb-Roten Karte gegen Felix Weber (51.) kippte die Partie, Benjamin Kessel erzielte für die Niedersachsen in der 62. Minute den Siegtreffer.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Auswärtsspiel verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Marco Raimondo-Metzger (Trainingsrückstand), Stefan Lex (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Timo Lang, Leon Klassen, Kristian Böhnlein sowie Tom Kretzschmar als dritter Torhüter. Zwei Veränderungen gab es gegenüber der Startelf gegen Münster: Dennis Dressel durfte von Beginn an für Simon Seferings ran, der 18-jährige Linksaußen Fabian Greilinger gab für Marius Willsch sein Startelf-Debüt.

Spielverlauf: Die erste gute Möglichkeit hatten die Sechzger. Sascha Mölders überspielte mit einem gefühlvollen Lupfer auf halbrechts die Eintracht-Kette, Benjamin Kindsvater überlief seinen Gegenspieler Niko Kijewski, scheiterte aber aus neun Metern an Jasmin Fejzic, der die Kugel ins Tor-Aus abwehrte (5.). Den anschließenden Eckball brachte Daniel Wein von rechts in die Mitte, Mölders lief der Kugel entgegen, schüttelte seinen ab und traf aus sieben Metern per Kopf zum 1:0 ins rechte Eck (5.). Beinahe in der 9. Minute das 2:0. Kindsvater dribbelte von rechts in den Strafraum, Kijewski klärte, brachte die Kugel aber genau zu Efkan Bekiroglu. Der zog direkt aus 14 Metern ab, jedoch rutschte ihm der Ball beim Abschluss über den Spann, so dass er weit übers Eintracht-Tor ging. Auch in der Folge waren die Löwen aus München das dominierende Team, standen nach hinten kompakt und wurden immer wieder durch Bälle in die Tiefe gefährlich. Eine Freistoßflanke von Martin Kobylanski in der 34. Minute fing Hendrik Bonmann sicher ab. Auf der anderen Seite kam Mölders halbrechts fast an der Strafraumgrenze zum Abschluss, Steffen Nkansah fälschte gefährlich ab, so dass Fejzic Mühe hatte, die Kugel über die Querlatte zu wischen (36.). Kurz vor der Pause erzielte Braunschweig aus dem Nichts den Ausgleich. Ein 20-Meter-Aufsetzer von Manuel Schwenk aus halblinker Position aufs lange Eck konnte Bonmann zwar abwehren, aber Kobylanski brauchte aus kurzer Distanz nur noch den Kopf hinzuhalten, nickte den Abpraller zum 1:1 über die Linie (43.). Mit diesem Ergebnis ging’s in die Pause.

Ab der 51. Minute waren die Löwen einen Mann weniger. Nach einem Allerweltsfoul zeigte Schiedsrichter Martin Thomsen 1860-Kapitän Felix Weber die Gelb-Rote Karte. Eine mehr als harte Entscheidung, zumal er bei einem ähnlichen Vergehen von Braunschweigs Steffen Nkansah in der 1. Halbzeit den Karton stecken ließ. Aaron Berzel kam für Greilinger, nahm Webers Position in der Innenverteidigung ein (54.). In der 56. Minute hatten die Sechzger eine Konterchance, jedoch rutschte Phillipp Steinhart beim Zuspiel auf Mölders im gegnerischen Strafraum weg. Im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke flankte Kobylanski von rechts in den Torraum, Benjamin Kessel stand am langen Pfosten völlig blank, traf per Flugkopfball zum 2:1 für Braunschweig (62.). Ab der 71. Minute setzte Daniel Bierofka alles auf eine Karte, brachte für den defensiven Herbert Paul trotz Unterzahl mit Timo Gebhart eine weitere Offensivkraft, um Mölders vorne zu unterstützen. Im Anschluss an eine Ecke lupfte Gebhart die Kugel auf Dennis Edmann, der Innenverteidiger kam am Fünfmeterraum zum Kopfball, konnte sie aber nicht entscheidend aufs Tor drücken (80.). In der 84. Minute hatte Gebhart das 2:2 auf dem Fuß, eine abgefälschte Hereingabe von links durch Dennis Dressel fiel ihm vor die Füße, jedoch rutschte ihm der Schuss aus 14 Metern ab, ging deutlich rechts am Tor vorbei. Auf der Gegenseite kratzte Bonmann einen 15-Meter-Schuss von Orhan Ademi aus dem kurzen Eck (86.). Auch wenn die Löwen bis zum Schluss alles versuchten, blieb es beim – unterm Strich – glücklichen 2:1-Sieg für die Gastgeber.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 27.07.2019, 14 Uhr

Eintracht Braunschweig – 1860 München 2:1 (1:1)

Eintracht: 16 Fejzic (Tor) – 5 Kessel, 14 Becker, 6 Nkansah, 27 Kijewski – 7 Nehrig, 31 Pfitzner –22 Schwenk, 10 Kobylanski, 15 Bär – 33 Proschwitz.
Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 9 Ademi, 11 Putaro, 17 Y. Otto, 23 Wiebe, 34 Feigenspan, 40 Ziegele.

1860: 39 Bonmann(Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein – 20 Bekiroglu, 14 Dressel – 16 Kindsvater, 9 Mölders, 11 Greilinger.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis, 25 Willsch.

Wechsel: Ademi für Nehrig (46.), Putaro für Schwenk (75.), Wiebe für Proschwitz (82.) – Berzel für Greilinger (54.), Willsch für Kindsvater (58.), Gebhart für Paul (71.).

Tore: 0:1 Mölders (5.), 1:1 Kobylanski (43.), 2:1 Kessel (62.).
Gelbe Karten: Nehrig, Becker, Schwenk, Kobylanski – Erdmann, Dressel, Steinhart, Mölders, Bekiroglu.
Gelb-Rote Karte: Weber (51., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 19.431 im Eintracht-Stadion.
Schiedsrichter: Martin Thomsen (Kleve); Assistenten: Robin Braun (Wuppertal), Dominik Jolk (Bergisch Gladbach).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2274.htm


1. Spieltag, 19.07.2019, 19 Uhr
1860 München – SC Preußen Münster 1:1 (0:1)


Löwen-Comeback beim 1:1 gegen Preußen Münster.

Phillipp Steinhart erzielte per Foulelfmeter den wichtigen Ausgleich zum 1:1. 
 
Das Eröffnungsspiel der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Preußen Münster endete 1:1. Die glückliche Führung der Gäste durch Julian Schauerte (32) glich Phillipp Steinhart mit einem an Benjamin Kindsvater verschuldeten Foulelfmeter aus (51.). Danach drückten die Sechzger, schafften es aber trotz einer fulminanten Schlussoffensive nicht, ein zweites Mal den Ball über die Linie zu drücken.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Heimspiel verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Marco Raimondo-Metzger (Handbruch), Stefan Lex (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Timo Lang, Leon Klassen, Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar.

STIMMEN Bierofka: „Das Team hat nach der Pause sein wahres Gesicht gezeigt!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es vor dem Löwen-Tor in der 4. Minute nach einem Freistoß – Dennis Erdmann hatte Seref Özcan halbrechts zehn Meter vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Kurzzeitig lag der Ball nach der Hereingabe im Sechzger-Strafraum frei, aber Hendrik Bonmann warf sich beherzt auf das Spielgerät, bereinigte die Situation. Erstmals aufs Preußen-Tor flog die Kugel in der 12. Minute. Ein Freistoß von Phillipp Steinhart aus dem rechten Halbfeld war aber etwas zu lang geraten, Torhüter Max Schulze Niehues pflückte sie im Torraum sicher aus der Luft. Ansonsten blieben Strafraumszenen zunächst Mangelware. Eine gute Flanke von der rechten Seite durch Simon Seferings fand keinen Abnehmer im Zentrum, Efkan Bekiroglu kam auf der linken Strafraumseite an den Ball, zog im Vollsprint Richtung Tor, aber Ole Kittner spitzelte ihm die Kugel auf Kosten einer Ecke vom Fuß (25.). Einen 26-Meter-Freistoß setzte Heinz Mörschel in der 31. Minute weit übers Löwen-Tor. Eine Minute später lag der Ball im Löwen-Tor. Julian Schauerte blieb zunächst an Steinhart hängen, die Kugel fiel ihm aber wieder vor die Füße. Halbrechts im Strafraum zog er aus elf Metern mit links ab, Erdmann fälschte den harmlosen Schuss über Bonmann hinweg zum 1:0 für Münster ins lange Eck ab (32.). In der 36. Minute kam Marius Willsch auf der linken Seite bis zur Grundlinie, seine Hereingabe grätschte Kittner gerade noch vor Sascha Mölders ins Tor-Aus. Ansonsten blieben Strafraumszenen aus dem Spiel heraus in der ersten Hälfte auf beiden Seiten Mangelware. Umso ärgerlicher, dass die Löwen mit einem Rückstand in die Pause gingen.

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Die erste gefährliche Szene in der 2. Halbzeit führte gleich zu einem Elfmeter. Nico Brandenburger lief Benjamin Kindsvater an der rechten Strafraumgrenze in die Hacken, Schiedsrichter Harm Osmers zeigte sofort auf den Punkt. Steinhart lief an, Schulze Niehues ahnte die Ecke, aber gegen den platzierten Schuss links unten war er machtlos (51.). Kurz danach sorgte eine scharfe Flanke von Steinhart für Gefahr, doch Mölders kam nicht ganz heran, Simon Scherde klärte zunächst, aber Kindsvater kam aus dem Rückraum, bedrängt setzte er aus 13 Metern den Ball jedoch deutlich über den SCP-Kasten (54.). Nach einer Steinhart Hereingabe von links kam Marius Willsch aus der Drehung zum Abschluss, sein Zehn-Meter-Schuss fälschte Kittner aber noch zur Ecke ab (62.). Einen Lupfer von links durch Willsch klärte in der 66. Minute Scherder vor dem einschussbereiten Mölders. Wenig später verpasste Bekiroglu am Torraum nach einem Doppelpass mit Willsch das Spielgerät nur um Zentimeter (68.). In der 78. Minute gab der 18-Jährige Fabian Greilinger sein Debüt. Und 70 Sekunden später hatte er schon die erste Chance. Sein Schuss aus halblinker Position wurde aber geblockt und der Nachschuss von Dennis Dressel ging deutlich über den Querbalken (80.). Nach einer Ecke von links durch Daniel Wein verpasste Dressel am zweiten Pfosten die Kugel nur um Zentimeter (87.). Die Löwen versuchten alles, um den Lucky Punsch zu setzen. In der Nachspielzeit verlängerte Felix Weber eine Hereingabe in den Strafraum per Kopf, Mölders kam aus sieben Metern bedrängt mit links zum Abschluss, aber sein Schuss rauschte knapp über den Querbalken (90.+1). Am Ende entführte Münster einen glücklichen Punkt aus München.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 19.07.2019, 19 Uhr

1860 München – SC Preußen Münster 1:1 (0:1)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein – 16 Kindsvater, 8 Seferings, 20 Bekiroglu, 25 Willsch – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 10 Gebhart, 11 Greilinger, 14 Dressel, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis.

SCP: 35 Schulze Niehues (Tor) – 5 Schauerte, 13 Kittner, 15 Scherder, 33 Heidemann – 25 Wagner, 6 Brandenburger – 7 Özcan 8 Litka, 37 Cueto – 21 Mörschel.
Ersatz: 1 Schnitzler (Tor) – 4 Borgmann, 9 Dadashov, 10 Rodrigues Pires, 14 Tezel, 22 Erdogan, 24 Schnellbacher.

Wechsel: Dressel für Seferings (46.), Greilinger für Willsch (78.), Gebhart für Bekiroglu (80.) – Rodrigues Pires für Brandenburger (65.), Schnellbacher für Özcan (68.), Dadashov für Litka (88.).

Tore: 0:1 Schauerte (32.), 1:1 Steinhart (51., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Erdmann, Kindsvater, Greilinger, Dressel – Brandenburger, Heidemann.
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Thomas Gorniak (Bremen), Robert Kempter (Stockach).
 

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2273.htm