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Spielberichte Punktspiele 2018/19


18. Spieltag, 08.12.2018, 14 Uhr
Fortuna Köln – 1860 München 0:0
 

Löwen holen in Überzahl nur einen Punkt bei Fortuna Köln

Sascha Mölders wird in dieser Szene im letzten Moment von Steven Ruprecht entscheidend gestört. 
 
Die Löwen kamen bei Fortuna Köln trotz einer mehr als halbstündigen Überzahl – Maik Kegel hatte in der 54. Minute Gelb-Rot gesehen – nicht über ein 0:0 hinaus. Trotz haushoher Überlegenheit der Sechzger gelang kein Treffer.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste beim letzten Auswärtsspiel des Jahres verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Aufbau nach Gesichtsfraktur), Simon Seferings (Muskelfaserriss), Ugur Türk (Knieprobleme), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Aufbau nach Narbenentzündung), Nono Koussou (Aufbau nach Oberschenkelzerrung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Dennis Dressel, Efkan Bekiroglu, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Bierofka verzichtete gegenüber dem Heimspiel gegen Zwickau (2:0) auf Änderungen in der Startelf.

STIMMEN Bierofka: „Uns hat der letzte Biss gefehlt!“

Spielverlauf: Erstmals wurden die Löwen in der 5. Minute gefährlich. Sascha Mölders hatte auf links abgelegt, Nico Karger ging mit Tempo Richtung Grundlinie, seine Hereingabe im Torraum wurde aber von Bone Uaferro zur Ecke geblockt. Immer, wenn es schnell über die Außen ging, hatten die Kölner Probleme. Aus heiterem Himmel kamen die Fortunen zu einer Riesenchance. Nach einer Kopfballverlängerung von Michael Eberwein stand Benjamin Pintol sechs Metern in stark abseitsverdächtiger Position völlig frei, scheiterte aber mit seinem Abschluss an Marco Hiller (16.). Im Anschluss an die folgende Ecke kam Pintol zum Kopfball, scheiterte aber erneut am glänzend reagierenden Hiller (17.). Auf der anderen Seite zog Phillipp Steinhart aus 21 Metern mit links ab, der Ball strich knapp übers rechte Kreuzeck (25.). Eine Steinhart-Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld verlängerte Simon Lorenz halbrechts mit dem Kopf in die Mitte, Herbert Paul nahm die Hereingabe volley, setzte die Kugel aber knapp über die Querlatte (30.). Doch auch die Gastgeber hatten ihre Möglichkeiten. Eberwein kam nach einer Rechtsflanke von Pintol aus zehn Metern zum Kopfball, aber es fehlte der Druck, so dass Hiller die Kugel ohne Probleme herunterpflücken konnte (39.). So ging es torlos in die Kabine.

In der 50. Minute profitierte Karger von einem Fehler von Uaferro in der Kölner Hälfte. Der Löwen-Stürmer ging mit Tempo im Zentrum Richtung Tor, heilt aus 22 Metern drauf, setzte den Schuss jedoch knapp über die Querlatte. Vier Minuten später war das Spiel für Maik Kegel vorbei. Mit Gelb wegen Meckerns aus der 32. Minute bereits vorbelastet, grätschte er bei einem Konter Stefan Lex von hinten um und sah die Gelb-Rote Karte (54.). Zwei Minuten später sah Steinhart seine 5. Gelbe Karte, wird somit im Heimspiel gegen Jena den Sechzgern fehlen. Nach einer Ablage von Lex im Strafraum konnte Steven Ruprecht am Elfmeterpunkt gerade noch vor Mölders per Grätsche klären (58.). Im Anschluss an eine Freistoßflanke von Daniel Wein kam Aaron Berzel halbrechts aus neun Metern zum Kopfball, doch Nikolai Rehnen tauchte ab, warf sich auf die Kugel (65.). Die Löwen zogen mit vier Stürmern und einem Mann mehr ein Powerplay auf. In der 70. Minute setzte sich Karger auf der linken Seite durch, passte auf Adriano Grimaldi am ersten Pfosten, der drehte sich um seinen Gegenspieler herum, doch der konnte den Schuss aus fünf Metern gerade noch zur Ecke klären. Es lief Angriff auf Angriff Richtung Fortunen-Tor. Eine Kopfballabwehr des eingewechselten Sebastian Schiek fiel Karger vor die Füße. Sein Schuss aus zwölf Metern schrammte am linken Pfosten vorbei (79.). Eine Hereingabe von Karger erreichte Grimaldi am ersten Pfosten, brachte die Kugel aber nicht an Rehnen vorbei (81.). Einen Wein-Schuss aus 16 Metern am rechten Strafraumeck klärte in der 86. Minute Uaferro für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Ein Distanzschuss von Lorenz aus 25 Metern konnte Rehnen nur Abklatschen, hechtete sich aber sofort auf den Ball und konnte ihn gerade noch vorm lauernden Mölders fassen (90.). Somit blieb es beim 0:0.

STENOGRAMM, 18. Spieltag, 08.12.2018, 14 Uhr

Fortuna Köln – 1860 München 0:0

Fortuna: 1 Rehnen (Tor) –23 Fritz, 4 Uaferro, 28 Ruprecht – 2 Ernst, 18 Bröker – 10 Kegel – 31 Brandenburger 14 Eberwein – 30 Dahmani, 9 Pintol. 
Ersatz: 21 Bruhns (Tor) – 6 Kurt, 11 Yeboah, 13 Koljic, 17 Schiek, 29 Ceylan, 34 Andersen. 

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 32 Lorenz –25 Willsch, 5 Moll, 17 Wein, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 10 Grimaldi, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 38 Lacazette.

Wechsel: Kurt für Ernst (73.), Schiek für Dahmani (73.), Andersen für Pinto (82.) – Kindsvater für Willsch (61.), Grimaldi für Lex (67.), Abruscia für Moll (82.).

Tore: –.
Gelbe Karten: Ruprecht, Ernst – Steinhart.
Gelb-Rote Karte: Kegel (54.).
Zuschauer: 6.560 im Südstadion Köln.
Schiedsrichter: 
Dr. Henrik Bramlage (Vechta); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Jost Steenken (Nordhorn).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2200.htm

17. Spieltag, 01.12.2018, 14 Uhr

1860 München – FSV Zwickau 2:0 (2:0)
 

Forscher Auftritt der Löwen: 2:0-Sieg gegen den FSV Zwickau.

Stefan Lex bejubelt seinen Treffer zum 1:0. 
 
Die Löwen zeigten die geforderte Reaktion und haben ihre Serie von vier Spielen ohne Sieg gegen den FSV Zwickau beendet. Beim 2:0 vergaben sie aber aufgrund einer Vielzahl an Chancen ein klareres Ergebnis. So blieb es bei den beiden Treffern durch Stefan Lex (16.) und Phillipp Steinhart (31., Handelfmeter) aus der 1. Halbzeit.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Zwickau verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Simon Seferings (Muskelfaserriss), Ugur Türk (Knieprobleme), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Aufbau nach Narbenentzündung), Nono Koussou (Oberschenkelzerrung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Dennis Dressel, Alessandro Abruscia, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Drei Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem KSC-Spiel: Herbert Paul ersetzte Felix Weber, Sascha Mölders Adriano Grimaldi und Stefan Lex Efkan Bekiroglu in der Startelf.

STIMMEN Bierofka stolz: „Das war eine tolle Reaktion!“

Spielverlauf: In der 1. Minute passierte – wie angekündigt – erst mal nichts. Dann gaben die Löwen aber gleich Vollgas. Eine Flanke von links durch Nico Karger nahm Stefan Lex per Fallrückzieher, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor der Gäste (2.). Auf der anderen Seite kam Lion Lauberbach zentral mit links aus 18 Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich rechts vorbei (3.). Bereits in der 8. Minute hatte Sascha Mölders die Führung auf dem Fuß. Wieder kam das Zuspiel von links durch Karger auf Lex, der legte auf Mölders ab. Dessen Zwölf-Meter-Schuss halbrechts mit links ging aber weit übers lange Eck. Nach einem schnellen Konter über links passte Karger in die Mitte, Mölders kam aus elf Metern zum Abschluss, doch sein Schuss wurde gerade noch von Alexander Sorge geblockt (13.). Eine Minute später war es wieder Karger, der Mölders suchte, doch sein Zuspiel fast von der Grundlinie landete im Rücken des Torjägers (14.). Zwei Minuten später war es passiert. Rene Lange verlängerte per Kopf ein hohes Zuspiel von Mölders fast von der Mittellinie Richtung eigenes Tor, Lex war durchgelaufen, überlupfte frei vor Johannes Brinkies den Keeper zum 1:0 (16.). Keine 60 Sekunden später kam Mölders frei vor Brinkies zum Schuss, der Torwart warf sich ihm entgegen, wehrte den Ball ab. Den Abpraller brachte halbrechts Daniel Wein aus spitzem Winkel Richtung Tor, doch ein Zwickauer warf sich in den Schuss, verhinderte schlimmeres (18.). Auf Zuspiel von Wein lief Lex alleine auf Brinkies zu, der geschickt den Winkel verkürzte und den Schuss parierte (24.). Eine Kopfballverlängerung von Aaron Berzel nach Eckball von rechts durch Phillipp Steinhart verpasste in der 26. Minute der etwas überraschte Wein am langen Eck nur knapp. Auf der anderen Seite hatten die Löwen Glück, dass nach einem Standard von Mike Könnecke keiner der Schwäne im Strafraum an die Kugel kam (27.). Einen Freistoß links am Sechzehnmeterraum fast von der Tor-Auslinie legte Steinhart zurück an den Elfmeterpunkt, der Schuss von Mölders konnte Davy Frick per Grätsche gerade noch zur Ecke blocken (30.). Die kam von Steinhart von rechts getreten in die Mitte, Lauberbach ging mit der Hand zum Ball und Schiedsrichter Martin Petersen zeigte sofort auf den Punkt. Steinhart lief an, schickte Brinkies in die Ecke und traf wuchtig zum in die Mitte 2:0 (31.). In der 39. Minute setzte Steinhart mit rechts, seinem schwächeren Fuß, ein Zuspiel von Lex völlig freistehend aus zwölf Metern über die Querlatte. Zwei Minuten später schrammte ein 17-Meter-Flachschuss von Herbert Paul nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (41.). So blieb es nach furiosen 45 Minuten beim 2:0. Mit etwas mehr Schlussglück hätten es auch vier oder fünf Treffer der Löwen seien können!

Mit Anpfiff zur 2. Halbzeit beendeten auch die Fans beider Lager ihren Stimmungsboykott und die Löwen spielten weiterhin forsch nach vorne. Nach einer Steinhart-Ecke versuchte es Wein per Hacke, der Ball kam aber nicht aufs Tor (48.). Kurz danach fiel Lex im Strafraum, doch Schiri Petersen winkte ab (49.). In der 56. Minute vertändelte Simon Lorenz die Kugel am rechten Strafraumeck, Morris Schröter lief anschließend alleine auf Marco Hiller zu, doch der Keeper machte sich breit, parierte den Schuss des Zwickauer Stürmers. Mustergültig konterten die Löwen in der 68. Minute. Lex spielte mit Mölders Doppelpass, lief anschließend von halbrechts frei auf Brinkies zu, schob den Ball links an ihm vorbei, aber auch am Pfosten. Zwei Minuten später spielten Willsch und Mölders Doppelpass, doch Willsch verpasste knapp die Hereingabe des 1860-Kapitäns am langen Ecke (70.). In der 73. Minute setzte sich Morris Schröter auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe an den ersten Pfosten erreicht Ronny König zwar, brachte aber die Kugel per Kopf nicht aufs Tor. Sechs Minuten später war es erneut Schröter, der flach ans kurze Eck flankte, der eingewechselte Tarsis Bonga hielt aus kurzer Distanz den Fuß hin, doch Hiller parierte (79.). Bonga war es auch, der König in der 84. Minute mustergültig bediente, doch der 35-Jährige zielte aus sechs Metern am langen Eck vorbei. Auf der anderen Seite legte Adriano Grimaldi nach links zu Benjamin Kindsvater ab, der kam aus 14 Metern zum Schuss, aber Brinkies im kurzen Eck wehrte den Ball ab (86.). In der Nachspeilzeit hatte Grimaldi noch zwei Möglichkeiten. Eine Flanke von rechts durch Paul köpfte er aus acht Metern am linken Pfosten vorbei (90. +1). Eine Minute später scheiterte er frei vor Brinkies (90.+2). Am Ende blieb es beim 2:0 und einem hochverdienten Sieg für die Löwen aufgrund der furiosen ersten 45 Minuten, die nach vier sieglosen Partien wieder dreifach punkteten.

STENOGRAMM, 17. Spieltag, 01.12.2018, 14 Uhr

1860 München – FSV Zwickau 2:0 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 32 Lorenz – 25 Willsch, 5 Moll, 17 Wein, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 10 Grimaldi, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 38 Lacazette.

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 35 Antonitsch, 5 Sorge, 20 Lange – 16 Barylla, 30 Reinhardt, 19 Frick, 22 Kartalis – 13 Könnecke – 15 König, 18 Lauberbach
Ersatz: 29 Kamenz (Tor) –7 Mäder, 8 Hoffmann, 10 Bickel, 17 Schröter, 32 Bonga.

Wechsel: Kindsvater für Karger (65.), Grimaldi für Mölders (76.), Weber für Willsch (84.) – Schröter für Könnecke (33.), Bonga für Lauberbach (71.), Bickel für Kartalis (80.).

Tore: 1:0 Lex (16.), 2:0 Steinhart (31., Handelfmeter).
Gelbe Karten: – Kartalis, Sorge.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Dominik Jolk (Köln), Simon Lount (Neuseeland).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2199.htm


16. Spieltag, 25.11.2018, 13 Uhr

Karlsruher SC – 1860 München 3:2 (3:1)

Löwen verlieren 2:3 beim Karlsruher SC.

1860-Torhüter Marco Hiller und die Löwen hatten Probleme mit den gefährlichen Standards der Karlsruher. 
 
Die Löwen mussten sich nach vier Spielen ohne Niederlage mit 2:3 dem Karlsruher SC geschlagen geben. Anton Fink hatte die Nordbadener in Führung gebracht (4.). Nach dem Ausgleich von Simon Lorenz (29.) folgte postwendend das 2:1 durch Marvin Pourie (30.). Fünf Minuten später traf David Pisot sogar zum 3:1 (35.). Kurz keimte nochmals Hoffnung auf, als Adriano Grimaldi in 90. Minute der Anschluss gelang.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Wildparkstadion verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Ugur Türk (Knieprobleme), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Aufbau nach Narbenentzündung), Nono Koussou (Oberschenkelzerrung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), Romuald Lacazette (krank) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Halle-Spiel vor der Länderspielpause: Für Eric Weeger kam Aaron Berzel ins Team, für Sascha Mölders Marius Willsch.

Spielverlauf: Der KSC ging mit der ersten Chance in Führung. Ein Eckball von links durch Marc Lorenz verlängerte Manuel Stiefler am ersten Pfosten, Ex-Löwe Anton Fink war zur Stelle, traf relativ unbehelligt per Fuß aus sechs Metern zum 1:0 (4.). In der Folge übernahmen die Sechzger die Initiative, hatten auch zwei Standards in Strafraumnähe, aber die Hereingaben von Phillipp Steinhart kamen zu kurz, fanden keinen Abnehmer (10. und 12.). Der KSC verlegte sich mit der Führung im Rücken aufs Konter. Marvin Pourie kam in der 14. Minute halblinks aus 14 Metern im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss ging aber weit übers 1860-Tor. Eine Flanke von Steinhart von links an den Fünfmeterraum fand keinen Abnehmer (15.). Nach einem Karlsruher Konter im Anschluss an einen Ballverlust von Quirin Moll an der Mittellinie hatten die Löwen Glück. Daniel Wein klärte das Zuspiel von Fink auf Pourie im Fünfmeterraum gerade noch mit einer Grätsche (17.). Ein Freistoß von Wein aus dem rechten Halbfeld ging durch den kompletten Karlsruher Strafraum, Damian Roßbach am zweiten Pfosten bekam die Kugel an die Brust, dadurch war der hinter ihm lauernde Felix Weber zu überrascht, um den Ball aus kurzer Distanz entscheidend verarbeiten zu können (27.). Zwei Minuten später dann doch der Ausgleich. Eine Steinhart-Ecke von links erreichte Simon Lorenz mit dem Kopf, traf zum 1:1 ins lange Eck (29.). Aber bereits im Gegenzug nach dem Anstoß stellte der KSC den alten Abstand wieder her. Marius Willsch hatte eine Flanke geklärt, David Pisot köpfte die Kugel zurück in den Strafraum, Fink mit dem Rücken zum Tor legte auf Pourie ab, der traf halbrechts aus neun Metern zum 2:1 ins lange Eck (30.). Aber es kam noch schlimmer. Nach einem Eckball von rechts herrschte Verwirrung im Löwen-Strafraum, Marco Hiller konnte zwar mit den Fäusten klären, der Ball kam zu Pisot, der aus der Drehung durch die Beine des Löwen-Keepers zum 3:1 ins rechte Eck. (35.). Die Sechzger waren geschockt, versuchten alles, um vor der Pause nochmals den Anschluss herzustellen, doch die KSC-Abwehr stand sicher.

Zur 2. Halbzeit brachte Daniel Bierofka mit Stefan Lex und Sascha Mölders zwei Offensivkräfte für die defensiven Felix Weber und Quirin Moll. Bereits nach 70 Sekunden hatte Lex gleich die erste Chance. Einen Konter schloss er mit einem Schuss halblinks aus 14 Metern ab, doch Benjamin Uphoff war zur Stelle, machte sich lang und begrub den Ball unter sich (47.). Wenig später setzte Mölders bei einem Rückpass von Marc Lorenz nach, aber Uphoff hatte aufgepasst, war einen Tick früher am Ball, schoss den 1860-Stürmer an. Von dessen Körper ging die Kugel dann ins Tor-Aus (49.). Bei einer Freistoßflanke von Wein aus dem linken Halbfeld verschätzte sich der KSC-Keeper, faustete die Kugel jedoch übers eigene Tor (54.). Die anschließende Ecke zirkelte Steinhart von rechts mit links direkt aufs Tor, Uphoff bekam den Ball gerade noch vor der Linie zu fassen (55.). In der 65. Minute flankte Lex von links an den zweiten Pfosten, wo Mölders die Hereingabe per Kopf aus kurzer Distanz nicht aufs Tor brachte. Ohnehin hätte er in dieser Situation besser den Ball für den hinter ihm lauernden Adriano Grimaldi durchgelassen (65.). Auf der anderen Seite kam Fink nach einer Kontersituation im Strafraum zum Abschluss, den abgefälschten Schuss aus 13 Metern wehrte Hiller zur Ecke ab (68.). Diese segelte von links in die Mitte, Pourie köpfte freistehend aus sechs Metern links neben den Kasten (69.). Einen 18-Meter-Schlenzer von Efkan Bekiroglu fischte Uphoff aus dem rechten unteren Eck (75.). Der KSC blieb bei Kontern gefährlich: Eine Linksflanke von Fink nahm Pourie am zweiten Pfosten aus sieben Metern per Seitfallzieher, schoss aber über den Querbalken (81.). Den Löwen fehlte in der Schlussphase lange die Überzeugung, den KSC-Sieg nochmals ernsthaft in Gefahr zu bringen. Trotzdem wurde es in der 90. Minute nach dem Anschluss nochmals eng. Eine Kopfballvorlage von Mölders drückte Grimaldi, ebenfalls per Kopf, aus fünf Metern unter die Latte. In der Nachspielzeit verpasste Pourie freistehend die Entscheidung, als er den Ball aus zehn Metern am linken Pfosten vorbei schob (90.+2). Im Gegenzug kamen die Sechzger zur letzten Chance. Nico Karger hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, sein Querpass kam aber nicht bei Grimaldi an (90.+3). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Harm Osmers die Partie ab.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 25.11.2018, 13 Uhr

Karlsruher SC – 1860 München 3:2 (3:1)

KSC: 1 Uphoff (Tor) – 21 Thiede, 3 Gordon, 5 Pisot, 6 Roßbach – 8 Stiefler, 25 Hanek – 2 Camoglu, 7 Lorenz – 9 Pourié, 30 Fink. 
Ersatz: 28 Müller (Tor) –11 Röser, 14 Sané, 18 Möbius, 22 Kobald, 31 Batmaz, 37 Choi.

1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 32 Lorenz – 25 Willsch, 5 Moll, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 9 Mölders, 19 Abruscia, 27 Belkahia, 28 Paul.

Wechsel: Kobald für Hanek (74.), Röser für Camoglu (85.), Sané für Pourie (90.+3) – Mölders für Weber (46.), Lex für Moll (46.), Paul für Willsch (74.).

Tore: 1:0 Fink (4.), 1:1 Lorenz (29.), 2:1 Pourie (30.), 3:1 Pisot (35.), 3:2 Grimaldi (90.).
Gelbe Karten: Stiefler – Weber, Mölders.
Zuschauer: 16.477 im Wildparkstadion.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Christian Meermann (Vechta), Axel Martin (Nordholz).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2198.htm


15. Spieltag, 10.11.2018, 14 Uhr

1860 München – Hallescher FC 1:1 (0:1)


Trotz Überzahl: Löwen schaffen nur 1:1 gegen Halle.

Toni Lindenhahn sah nach einer Notbremse an Adriano Grimaldi in der 21. Minute die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verschoss Sascha Mölders. 
 
In einem kuriosen Spiel mit drei Elfmetern und einem Platzverweis für Halle (21., Toni Lindenhahn) reichte es den Löwen gegen den Hallescher FC in Überzahl nur zu einem 1:1. Sascha Mölders vergab den ersten Strafstoß (24.), Bentley Baxter Bahn brachte die Gäste vom Punkt in Führung (41.). Phillipp Steinhart gelang per Elfmeter lediglich der Ausgleich (67.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Halle verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Herbert Paul (Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gab es in der Startelf. Für den verletzten Paul kam Eric Weeger ins Team, Nico Karger ersetzte Romuald Lacazette.

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es in der 3. Minute vor dem Tor von Marco Hiller nach einem Eckball von links durch Bentley Baxter Bahn. Erst im dritten Versuch konnten die Sechzger im Strafraum die Kugel klären. Die Löwen taten sich in der Anfangsphase überraschend schwer gegen sehr offensiv agierende Gäste, kamen nur selten in Strafraumnähe. Nach einem schnellen Konter riss Toni Lindenhahn im Sechzehnmeterraum Adriano Grimaldi um, Schiedsrichter Justus Zorn zeigte sofort auf den Punkt und dem Hallenser wegen der Notbremse die Rote Karte (21.). Danach war das Spiel mehrere Minuten unterbrochen, weil die Gästefans auf der Osttribüne Gegenstände auf das Spielfeld warfen. Sascha Mölders lief an, Kai Eisele ahnte die Ecke, wehrte den Schuss ab. Vor dem nachsetzenden Mölders klärte Jan Washausen endgültig die Szene (24.). Eine Rechtsflanke von Nico Karger nahm in der 26. Minute Phillipp Steinhart am langen Eck direkt, traf aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Die Löwen waren nun, auch mit einem Mann mehr, präsenter. In der 31. Minute reagierte Halles Coach Torsten Ziegner auf die Unterzahl, brachte Verteidiger Tobias Schilk für Stürmer Mathias Fetsch, beides Ex-Löwen. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein kam Grimaldi zwar mit dem Scheitel an den Ball, nahm aber damit den hinter ihm frei postierten Felix Weber und Mölders die Chance. Der Kopfball ging Richtung Seiten-Aus (38.). Im direkten Gegenzug kam Braydon Manu am Strafraum im Zweikampf zu Fall, auch hier gab‘s Elfmeter (39.). Eine sehr fragwürdige Entscheidung. Selbst wenn es Foul gewesen sein sollte, war es doch vor der Linie. Bahn ließ sich die Chance nicht nehmen, verlud Hiller, schob zum 1:0 ins rechte Eck ein (41.). In der Nachspielzeit kam Grimaldi nach einem Freistoß im Gewühl an die Kugel, sein Schuss wurde aber vor der Linie geblockt. Somit nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.

Zur 2. Halbzeit brachte Daniel Bierofka für Quirin Moll einen weiteren Stürmer, stellte auf ein klassisches 4-4-2 um. Daniel Wein spielte ab sofort im Mittelfeld. Trotz dieser Maßnahme taten sich die Sechzger gegen die massierte Defensive des HFC schwer. In der 62. Minute kam Marvin Ajani gegen drei Löwen im Strafraum aus zehn Metern zum Schuss, doch Hiller hielt die Kugel im Nachfassen fest. Zwei Minuten später kam ein langer Ball auf Stefan Lex, Keeper Eisele brachte ihm beim Herauslaufen zu Fall. Erneut entschied der Unparteiische auf Elfmeter (64.). Diesmal lief Steinhart an, wieder ahnte Eisele die Ecke, aber gegen den Hammerschuss war er chancenlos: 1:1 (67.). Bei einem Konter musste Hiller gegen Manu retten (77.). Simon Lorenz scheiterte in der 82. Minute mit einem Seitfallzieher aus 14 Metern am HFC-Keeper. Die Löwen versuchten den Druck zu erhöhen. Nach einer Flanke köpfte Mölders den Ball Richtung Tor, anstatt auf den freistehenden Grimaldi abzulegen. So verpuffte auch diese Möglichkeit (86.). In der 90. Minute brachte Mölders nach Steinhart-Flanke nicht aufs Tor, er reklamierte Elfmeter, aber die Pfeife blieb diesmal stumm. Der eingewechselte Benjamin Kindsvater zielte aus 19 Metern nur knapp übers linke Kreuzeck (90.). In der 4. Minute der Nachspielzeit schob Grimaldi vor rechten Torraumeck die Kugel am langen Pfosten vorbei. Kurz danach war Schluss.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 10.11.2018, 14 Uhr

1860 München – Hallescher FC 1:1 (0:1)

1860: 1 Hiller (Tor) –4 Weber, 17 Wein, 32 Lorenz – 2 Weeger, 5 Moll, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 18 Karger 9 Mölders, 10 Grimaldi.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 7 Lex, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 25 Willsch, 38 Lacazette.

HFC: 1 Eisele (Tor) – 6 Lindenhahn, 5 Heyer, 31 Landgraf – 22 Ajani, 7 Bahn, 21 Washausen, 23 Manu – 9 Sohm – 26 Mai, 10 Fetsch. 
Ersatz: 32 Müller (Tor) – 2 Schilk, 11 Tuma, 19 Arkenberg, 24 Guttau, 25 Jopek, 28 Pagliuca.
Nicht dabei: –.

Wechsel: Lex für Moll (46.), Willsch für Weeger (56.), Kindsvater für Lex (68.). – Schilk für Fetsch (31.), Jopek für Ajani (79.), Arkenberg für Sohm (88.).

Tore: 0:1 Bahn (41., Foulelfmeter), 1:1 Steinhart (67., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Kindsvater, Willsch – Schilk, Eisele, Washausen, Bahn.
Rote Karte: Lindenhahn (21., Notbremse).
Bes. Vorkommnis: Eisele hält Foulelfmeter von Mölders (24.).
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg); Assistenten: Tobias Doering (Brigachtal), Mario Hildenbrand (Wertheim).


Bilderalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2196.htm

14. Spieltag, 03.11.2018, 14 Uhr

SC Preußen Münster – 1860 München 0:0
 

Die Null steht: Löwen punkten in Münster beim torlosen Remis.

Adriano Grimaldi fand auch nicht die Lücke in der Abwehr seiner ehemaligen Preußen-Kollegen. 
 
Die Löwen erkämpften sich in einem von Taktik geprägten Spiel beim Tabellenzweiten SC Preußen Münster ein torloses Remis und hatten dabei die größte Chance des Spiels. Herbert Paul traf in der 36. Minute nur die Unterkante der Latte. Für die Sechzger war es das erste zu Null in der Fremde.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Münsterland verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater, Ugur Türk, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gab es in der Startelf. Für Nico Karger und Stefan Lex spielten Adriano Grimaldi und Felix Weber. Bierofka setzte auf eine Dreierkette und zwei zentrale Stürmer.

Spielverlauf: Erstmals musste Marco Hiller in der 8. Minute eingreifen, als Lion Schweers flach in den Torraum flankte, aber der Löwen-Keeper zur Stelle war. Die Sechzger machten die Mitte dicht, um die zweiten Bälle der Münsteraner zu kontrollieren und kamen selbst zu Chancen. Nach einem Freistoß von Phillipp Steinhart zentral aus dem Halbfeld verlängerte Adriano Grimaldi per Kopf die Kugel in die Mitte, wo Torhüter Maximilian Schulze Niehues vor dem lauernden Sacha Mölders klären konnte (12.). Auf der Gegenseite kam Hiller nach einem Eckball mit den Fäusten etwas zu spät aus seinem Tor, doch der Kopfball von Ole Kittner ging weit übers Tor (13.). Ein 30-Meter-Freistoß von Martin Kobylanski in der 24. Minute verfehlte deutlich das Ziel. Akrobatisch präsentierte sich Mölders in der 29. Minute. Sein Seitfallzieher halbrechts, bei dem er fast in der Luft stand, ging jedoch quer durch den Torraum, ohne dass ein Löwe die scharfe Hereingabe des 33-Jährigen verwerten konnte. Ein Distanzschuss von Kevin Rodrigues Pires flach aufs rechte Eck wurde sichere Beute von Hiller (34.). Dann erreichte Mölders eine Flanke von Steinhart nicht, aber Jannik Borgmann klärte die Kugel unkontrolliert durchs Zentrum auf Hebert Paul. Der nahm sie volley per Dropkick von der Strafraumkante, hämmerte sie ab die Unterkante der Latte (36.). Einen Drehschuss aus dem Stand von Mölders aus 18 Metern aufs lange Eck konnte Schulze Niehues zur Seite abwehren (42.). Zwei Minuten später versuchte es Efkan Bekiroglu mit einem 20-Meter-Schuss aufs linke Eck, doch Schulze Niehues war erneut zur Stelle (44.). So ging es mit einem glücklichen 0:0 für die Hausherren in die Kabine.

Nur um Millimeter verpasste Mölders am Fünfmeterraum einen Freistoß von Daniel Wein aufs kurze Eck, so dass Schulze Niehues die Kugel aufnehmen konnte (52.). Kobylanski setzte drei Minuten später einen 25-Meter-Freistoß in die Mauer (55.). Ex-Löwe Moritz Heinrich versuchte es in der 60. Minute ebenfalls aus der Distanz, zielte aber weit über den Querbalken. Fünf Minuten war es erneut Heinrich, der aber mit seinem 20-Meter-Schuss seinen Meister in Hiller fand (65.). Münster kam nicht in den Strafraum, bei den Löwen fehlte die Genauigkeit im Umschaltspiel, um die Kontermöglichkeiten zu Ende zu spielen. So blieb es bei Möglichkeiten aus der Distanz oder nach Standards. Bekiroglu setzte einen 20-Meter-Schuß rechts neben das Tor (77.) Auf der anderen Seite rutschte dem eingewechselten Sven Philipp Müller ein 19-Meter-Schuss über den Spann, ging dadurch weit übers 1860-Tor (79.). Beinahe wäre aus dem Nichts heraus der Siegtreffer für die Gastgeber gefallen. Rene Klingenburg hatte im Zentrum durch die Schnittstelle gepasst, Kobylanski hatte viel Platz, schloss im Strafraum vor Hiller ab, setzte die Kugel aber rechts neben das Tor (87.). Unterm Strich war es ein von Taktik geprägtes Spiel ohne große Höhepunkte mit einem gerechten Ergebnis. Für die Löwen war es nach den beiden Heimspielen gegen Cottbus und Braunschweig das erste Zu-Null-Spiel in der Fremde.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 03.11.2018, 14 Uhr

SC Preußen Münster – 1860 München 0:0

SCP: 35 Schulze Niehues – 25 Schweers, 13 Kittner, 4 Borgmann – 8 Rodrigues Pires – 5 Menig, 17 Klingenburg, 10 Kobylanski, 27 Heinrich – 11 Rühle, 9 Dadashov. 
Ersatz: 1 Schnitzler (Tor) – 6 Braun, 7 Müller, 15 Scherder, 20 Hoffmann, 33 Heidemann, 37 Cueto.

1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 17 Wein, 32 Lorenz –28 Paul, 38 Lacazette, 5 Moll, 36 Steinhart – 20 Bekiroglu – 9 Mölders, 10 Grimaldi.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 18 Karger, 19 Abruscia, 22 Berzel, 25 Willsch.

Wechsel: Müller für Rühle (73.), Cueto für Dadashov (79.) – Willsch für Lacazette (65.), Lex für Mölders (81.).

Tore: –. 
Gelbe Karten: Rodrigues Pires – Lacazette.
Zuschauer: 12.532 im Preußenstadion.
Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Wolmirstedt), Chris Rauschenberg (Wenigenlupnitz).'+

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2194.htm


13. Spieltag, 28.10.2018, 13 Uhr

1860 München – SG Sonnenhof Großaspach 2:2 (1:1)
 

Mölders Doppelpack reicht nicht zum Sieg gegen Großaspach.

Erzielte einen Doppelpack: Sascha Mölders. 
 
Die Löwen kamen gegen die SG Sonnenhof Großaspach beim 2:2 zu einem hart umkämpften Punkt. Die Führung von Sascha Mölders (7.) egalisierte Dominik Pelvian noch vor der Pause (25.). Nach dem Schock durch das 2:1 durch Makana Baku (70.) war es erneut Mölders, der mit seinem zweiten Treffer den Löwen wenigstens noch einen Punkt rettete (82.). 

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Großaspach verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten, Marius Willsch fehlte wegen einer Grippe und Adriano Grimaldi wegen der 5. Gelben Karte. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia und Leon Klassen. Die einzige Änderungen gegenüber der Startelf gegen Braunschweig: Für Grimaldi stürmte Sascha Mölders.

STIMMEN Daniel Bierofka: „Wir brauchen einfach zu viele Torchancen!“

Spielverlauf: Sehenswert der Doppelpass zwischen Nico Karger und Romuald Lacazette, der zur ersten gefährlichen Aktion führte, doch dann kam das Zuspiel auf Stefan Lex im Strafraum nicht an (6.). Zwei Minuten später bereits die Führung. Lex hatte mit dem Rücken zum Tor auf Sascha Mölders abgelegt. Der hielt aus 21 Metern mit rechts drauf, Kevin Broll schien den Ball zu haben, faustete ihn sich dann aber selbst ins obere linke Toreck zum 1:0 für die Löwen (7.). Drei Minuten später hob Daniel Wein einen Freistoß aus dem Zentrum auf halblinks zu Lacazette, der nahm die Kugel direkt, flankte in die Mitte auf Simon Lorenz. Dessen Volleyabnahme aus zehn Metern ging aber über den Querbalken (10.). Ein Distanzschuss aus 20 Metern von Philipp Hercher, der bereits vier Saisontreffer in dieser Saison erzielt hat, ließ Marco Hiller zur Sicherheit abklatschen, nahm den nassen Ball im Nachfassen auf (16.). Nach einem mustergültigen Konter vergab Lex das 2:0. Efkan Bekiroglu hatte Nico Karger auf der linken Seite steil geschickt, dessen Flanke an den zweiten Pfosten erreichte Lex, köpfte aus spitzem Winkel aber am langen Eck vorbei (23.). Ärgerlich der Ausgleich, da Schiedsrichter Bastian Börner zuvor einen fairen Einsatz von Herbert Paul als Foul geahndet hatte. Ohnehin fehlte dem Unparteiischen eine konsequente Linie. Dominik Pelvian führte den 18-Meter-Freistoß aus halblinker Position mit rechts aus, traf über die Mauer hinweg zum 1:1 hoch ins kurze Eck (25.). Im Anschluss an eine Ecke von links durch Phillipp Steinhart kam Lorenz zwar zum Kopfball, die Kugel landete aber genau in den Armen von Broll (29.). Es dauerte fast eine Viertelstunde bis zur nächsten Löwen-Chance. In der 43. Minute legte Lex im Strafraum zurück auf Bekiroglu, dessen 19-Meter-Schuss fehlte die Härte und war zu unplatziert, um Großaspachs Keeper vor ernsthafte Probleme zu stellen. Nach einem Solo von Bekiroglu über 40 Meter warf sich Broll ins Zuspiel auf Lacazette, der vollkommen frei am zweiten Pfosten lauerte, verhinderte so mit der letzten Aktion vor der Pause die erneute 1860-Führung (45.).

Nach Wiederanpfiff versuchte es Mölders erneut aus der Distanz, diesmal mit links, doch Broll hatte aufgepasst, hielt den 21-Meter-Schuss im Nachfassen fest (50.). Ein Neun-Meter-Schuss von Karger aus spitzem Winkel strich knapp übers linke Kreuzeck (54.). In der 59. Minute kam Karger halblinks mit rechts im Strafraum zum Abschluss, zielte aber aus 13 Metern weit übers Gäste-Tor. Einen Freistoß vorm linken Strafraumeck, den Wein ausführte, nahm Lorenz mit dem Kopf, übersah den hinter ihm besser postierten Paul hinter ihm, köpfte aus sieben Metern weit übers Tor (66.). Es kam, wie es kommen musste. Nach einer Spielunterbrechung kam ein langer Ball über 40 Meter zu Makana Baku, der kam am rechten Torraumeck zum Abschluss, traf aus fünf Metern zum 2:1 für die Gäste (70.). Eine Hereingabe von links durch Steinhart konnte Korbinain Burger gerade noch vor dem einschussbereiten Lex zur Ecke klären (79.). Im Anschluss an diese kam Wein an der Strafraumgrenze zum Schuss, Mölders lenkte den Ball ab, doch Broll war zur Stelle, konnte parieren (80.). Zwei Minuten später war es erneut Mölders, der mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich sorgte. Eich Linksflanke von Steinhart nahm er per Flugkopfball, traf ins linke untere Eck zum 2:2 (82.). Zu mehr reichte es nicht mehr für die Löwen in der Schlussphase, die sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben mussten.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 28.10.2018, 13 Uhr

1860 München – SG Sonnenhof Großaspach 2:2 (1:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 5 Moll, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 31 Koussou, 34 Böhnlein.

SGA: 1 Broll (Tor) – 14 Choroba, 25 Gehring, 5 Leist, 4 Burger – 6 Bösel, 27 Vitzthum – 23 Hercher, 8 Pelivan, 11 Baku – 18 Röttger. 
Ersatz: 21 Reule (Tor) – 7 Binakaj, 9 Owusu, 10 Gerezgiher, 19 Hingerl, 24 Thermann, 26 Dem.

Wechsel: Böhnlein für Lacazette (46.), Abruscia für Böhnlein (77.), Kindsvater für Karger (90.) – Binakaj für Hercher (69.), Owusu für Pelivan (77.), Hingerl für Röttger (83.).

Tore: 1:0 Mölders (7.), 1:1 Pelvian (25.), 1:2 Baku (70.), 2:2 Mölders (82.). 
Gelbe Karten: Lacazette, Böhnlein – Pelvian, Choroba.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn); Assistenten: Alexander Ernst (Frankfurt), Jörn Schäfer (Dortmund).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2193.htm


12. Spieltag, 20.10.2018, 14 Uhr

1860 München – Eintracht Braunschweig 2:0 (0:0)
 

2:0-Sieg im Löwen-Duell gegen Eintracht Braunschweig.

Romuald Lacazette bereitete das 1:0 von Efkan Bekiroglu durch einen Hackentrick mustergültig vor. 
 
Der TSV 1860 München kann doch noch gewinnen. Im Löwen-Duell gegen Eintracht Braunschweig gab es ein hart erkämpftes 2:0. Die Führung erzielte Efkan Bekiroglu in der 51. Minute. In der 3. Minute der Nachspielzeit traf Benjamin Kindsvater zum Endstand. Es war der erste Sieg nach fünf Spielen ohne Dreier.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Löwen-Duell gegen Braunschweig verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Überraschung in der Startelf: Simon Lorenz konnte in der Innenverteidigung spielen, dafür saß Felix Weber auf der Bank. Für ihn trug Daniel Wein die Kapitänsbinde. Im Vergleich zum Meppen-Spiel gab es drei weitere Änderungen in der Startelf. Für Sascha Mölders, Benjamin Kindsvater und Jan Mauersberger rückten Stefan Lex, Efkan Belkahia und Romuald Lacazette ins Team.

STIMMEN Bierofka lobt Aggressivität, Laufbereitschaft & Kampfgeist.

Spielverlauf: Die erste gefährliche Offensivszene des Spiels hatten die Gäste. Nach einem Doppelpass halblinks im 1860-Strafraum kam Mergim Fejzullahu an die Kugel, aber Daniel Wein hinderte ihn am Abschluss (4.). Im Anschluss an einen Eckball von links durch Phillipp Steinhart köpfte Quirin Moll aufs Tor, doch es fehlte der Druck, so dass Lukas Kruse die Kugel ohne Probleme runterpflücken konnte (6.). In der 11. Minute schalteten die Löwen nach einem Ballgewinn schnell um, Efkan Bekiroglu passte in die Tiefe, Adriano Grimaldi erlief sich den Ball, drang in den Strafraum ein, sein Heber aus spitzem Winkel aufs lange Eck ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein abgefälschter 18-Meter-Schuss von Onur Bulut aus zentraler Position landete in den Armen von Marco Hiller (22.). In der 27. Minute war Daniel Wein in der eigenen Hälfte der Ausgangspunkt zu einem Konter. Über Bekiroglu und Romuald Lacazette kam der Ball halblinks zu Nico Karger. Der ging in den Strafraum, passte fast von der Grundlinie in die Mitte auf Grimaldi, doch Kruse warf sich in die Hereingabe. In der nächsten guten Löwen-Szene behauptete Grimaldi in der Mitte den Ball, passte steil auf Karger halblinks. Aber der schloss, anstatt zu Flanken, aus spitzem Winkel überhastet ab (32.). Auf der anderen Seite stand Fejzullahu nach einer Hereingabe von rechts durch Bulut plötzlich im Zentrum relativ frei. Herbert Paul brachte gerade noch seinen Körper zwischen Ball und Tor, blockte so den Abschluss (36.). In der 39. Minute hatten die Gäste die Riesenchance zur Führung. David Sauerland schickte Bulut. Doch statt selbst abzuschließen, legte er zurück auf Sauerland, der das Zuspiel verpasste. Hofmann kam an die Kugel, doch dessen Schussversuche wurden jeweils geblockt. Zweimal hatten die Sechzger noch eine gute Schussgelegenheit. Lacazette kam im Zentrum aus 17 Metern zum Abschluss, schaufelte aber die Kugel weit übers Tor (43.). Zwei Minuten später legte Stefan Lex halblinks für Karger auf, auch dessen 14-Meter-Schuss mit rechts landete in den Wolken (45.). Kurz danach lief der Außenbahnspieler nach Zuspiel von Bekuroglu alleine auf Kruse zu, brachte die Kugel aber nicht am herausstürmenden Keeper vorbei. Direkt danach schickte Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die Teams in die Kabine.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff die Führung. Lex hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt. Seine Hereingabe von der Grundlinie verlängerte Lacazette mit der Hacke auf den hinter ihm vollkommen freistehenden Bekiroglu, der aus fünf Metern nur noch zum 1:0 einschieben brauchte (51.). In der 60. Minute landete ein Drehschuss von Steinhart aus zwölf Metern am Außennetz. In der nächsten nennenswerten Szene kassierte Grimaldi seine 5. Gelbe Karte, wird im nächsten Heimspiel gegen Großaspach fehlen. Nach Pass von Sascha Mölders, der kurz zuvor eingewechselt worden war, kam Karger halbrechts im Strafraum zum Abschluss, aber Kruse faustete den Ball aus dem linken Eck (65.). Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konterte Braunschweig in Überzahl, Simon Lorenz konnte gerade noch die Hereingabe von Bulut zur Ecke blocken (69.). Ein 17-Meter-Schuss des eingewechselten Leandro Putaro hielt Hiller im Nachfassen gegen den heranstürmenden Philipp Hofmann fest (78.). Nach einer Bulut-Flanke von rechts kam Hofmann am Fünfmeterraum zum Kopfball, Hiller boxte die Kugel aus dem linken Kreuzeck (81.). Ebenfalls mit dem Kopf war Hofmann nach einer Bulut-Ecke von rechts dran, traf den Ball aber nicht voll, der weit links am Tor vorbei ging (85.). Immer wieder versuchten es die Gäste mit hohen Bällen auf den langen Hofmann. Doch mit Glück und Geschick überstanden die Sechzger die Druckphase, setzten in der 3. Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt, als der eingewechselte Benjamin Kindsvater nach Hereingabe von Sascha Mölders das 2:0 markierte. Nach fünf Spielen ohne Sieg holten die Sechzger damit wieder einen Dreier.

STENOGRAMM, 12. Spieltag, 20.10.2018, 14 Uhr

1860 München – Eintracht Braunschweig 2:0 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 5 Moll, 20 Bekiroglu –7 Lex, 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 9 Mölders, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 25 Willsch.

BTSV: 30 Kruse (Tor) – 27 Kijewski, 3 Tingager, 6 Nkansah, 4 Amundsen – 8 Fürstner – 17 Y. Otto 25 Bulut, 2 Sauerland – 9 Hofmann, 10 Fejzullahu.
Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 5 Valsvik, 11 Putaro, 16 Becker, 19 Burmeister, 20 Franjic, 28 Thorsen.

Wechsel: Mölders für Grimaldi (62.), Willsch für Lex (71.), Kindsvater für Karger (86.) – Putaro für Fejzullahu (56.), Thorsen für Amundsen (72.), Franjic für Y. Otto (79.).

Tore: 1:0 Bekiroglu (51.), 2:0 Kindsvater (90.+3). 
Gelbe Karten: Grimaldi, Bekiroglu – Hofmann, Y. Otto, Amundsen.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichterin: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Dennis Meinhardt (Fulda).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2192.htm


11. Spieltag, 07.10.2018, 13 Uhr

SV Meppen – 1860 München 1:0 (1:0)

Löwen unterliegen beim SV Meppen 0:1.

Sascha Mölders hatte in der 25. Minute die Führung auf dem Fuß, aber Verteidiger Jovan Vidovic klärte den Schuss für seinen Keeper. 
 
Die Löwen schafften es auch im vierten Spiel während der Wiesn 2018 nicht zum Sieg. Im Gegenteil: Durch den Treffer von Hassan Amin in der 41. Minute gewann der SV Meppen sein Heimspiel. Bereits nach sechs Sekunden verletzte sich Jan Mauersberger schwer, der zur Untersuchung nach Bremen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort wurde eine Mittelgesichtsfraktur bei dem 33-Jährigen diagnostiziert.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Emsland verletzungsbedingt auf Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), Phillipp Steinhart (msukuläre Probeleme) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Tags zuvor hatten Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia, Nono Koussou und Kristian Böhnlein Spielpraxis in der U21 gesammelt, Leon Klassen spielte für die U19. Nicht im 18er-Kader stand zudem Simon Seferings. Im Vergleich zum letzten Spiel gab es drei Veränderungen in der Startelf: Jan Mauersberger ersetzte Steinhart, Benjamin Kindsvater Marius Willsch und Nico Karger Efkan Bekiroglu.

STIMMEN Bierofka bemängelt fehlende Aggressivität & Präsenz.

Spielverlauf: Es begann nicht optimal für die Löwen. Jan Mauersberger verletzte sich bei einem Luftkampf mit Luka Tankulic nach sechs Sekunden. Für ihn kam Christian Köppel zu seinem ersten Drittliga-Einsatz (2.). Simon Lorenz rückte wieder in die Innenverteidigung, Köppel auf die linke defensive Außenposition. Nach einem Standard von Julian von Haacke aus dem linken Halbfeld verlängerte Felix Weber per Kopf die Hereingabe, Nico Granatowski am zweiten Pfosten traf aber nur aus spitzem Winkel das Außennetz (15.). Im Gegenzug wurde Adriano Grimaldi an der Strafraumgrenze gefoult, Schiedsrichterin Katrin Rafalski ließ aber weiterspielen (16.). Eine Minute später kam Tankulic halblinks zum Abschluss, sein Schuss ging knapp am kurzen Eck vorbei (17.). Eine Flanke von rechts durch Granatowski nahm Martin Wagner halblinks aus 15 Metern direkt, zielte aber über den Querbalken (24.). Im Gegenzug zögerte Meppens Keeper Eric Damaschke nach einem Pass in die Tiefe mit dem Herauslaufen, Sascha Mölders brachte die Kugel zwar Richtung Tor, doch Jovan Vidovic konnte den schwachen Schuss für seinen Torhüter abwehren (25.). Beinahe hätte Marco Hiller sich selbst den Ball in den Kasten gelegt, als er bei einem Abschlag aus der Hand von Haacke vor ihm anschoss, das Spielgerät aber knapp am linken Pfosten vorbei im Aus landete (26.). Nach einem von Haacke-Freistoß aus dem rechten Halbfeld köpfte Felix Weber den Ball unkontrolliert aufs eigene Tor, aber Hiller reagierte glänzend, holt ihn aus dem rechten Eck (33.). In der 41. Minute erzielten die Gastgeber die Führung. Nach schnellem Umschaltspiel hatte von Haacke Doppelpass mit Deniz Undav gespielt, Köppel konnte von Haacke den Ball gerade noch vom Fuß grätschen, aber die Kugel fiel Hassan Amin vor die Füße, der aus kurzer Distanz am linken Torraumeck den Ball zum 1:0 unter die Latte hämmerte. Granatowski legte kurz vor Ende der 1. Halbzeit mit der Brust den Ball auf Tankulic ab, dessen Dropkick ging abgefälscht knapp über die Querlatte (45.). Kurz danach war Pause.

Die erste Großchance der 2. Halbzeit hatten die Emsländer. Tankulic kam am rechten Strafraumeck vollkommen frei zum Schuss, doch Hiller wehrte den Ball ab (53.). Nach der anschließenden Ecke köpfte Innenverteidiger Vidovic die Kugel knapp über den Querbalken (54.). In der 59. Minute lag der Ball im Meppener Tor, aber Schiedsrichterin Rafalski entschied auf Abseits. Klare Fehlentscheidung, weil der Pass zwar von Quirin Moll kam, aber von einem Meppener zu Sascha Mölders gegrätscht worden war! Ein Schuss von Undav entschärfte eine Minute später Hiller mit einer Glanzparade (60.). In der 67. Minute kam Grimaldi aus zwölf Metern zum Abschluss, doch Vidovic brachte gerade noch den Fuß dazwischen. Im Anschluss an die folgende Ecke kam Benjamin Kindsvater im Rückraum zum Schuss, aber ein Meppener lenkte den Ball um den Pfosten (68.). Nach der erneuten Ecke von Daniel Wein, diesmal von rechts, war Mölders mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber neben den linken Pfosten (69.). In der 76. Minute hinderte Weber am Fünfmeterraum in letzter Sekunde Undav am Abschluss. Ansonsten versuchten die Löwen in der Schlussphase, Druck zu erzeugen. Aber durch fehlende Präzision gerieten die Angriffe immer wieder ins Stocken und Meppen konnte kontern. So in der 84. Minute, als der eingewechselte Marius Kleinsorge per Flugkopfball eine Rechtsflanke am zweiten Pfosten knapp neben das Tor setzte. Auch in den drei Minuten Nachspielzeit kamen die Sechzger zu keiner Chance. Somit war die Auswärtsniederlage besiegelt.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 07.10.2018, 13 Uhr

SV Meppen – 1860 München 1:0 (1:0)

SVM: 32 Domaschke (Tor) –17 Kremer, 5 Vidovic, 6 Komenda, 7 Amin – 4 von Haacke, 8 Leugers – 23 Tankulic, 10 Wagner, 9 Granatowski – 24 Undav.
Ersatz: 1 Gies (Tor) – 3 Jesgarzewski, 16 Hoormann, 20 Kleinsorge, 22 Puttkammer, 27 Vrzogic, 30 Wegner.

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 6 Mauersberger, 32 Lorenz– 16 Kindsvater, 17 Wein, 5 Moll, 18 Karger – 10 Grimaldi, 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 11 Köppel, 20 Bekiroglu, 25 Willsch, 38 Lacazette.

Wechsel: Jesgarzewski für Kremer (65.), Kleinsorge für Tankulic (78.), Vrzogic für Granatowski (87.) – Köppel für Mauersberger (2.), Lacazette für Moll (60.), Lex für Kindsvater (76.).

Tor: 1:0 Amin (41.). 
Gelbe Karten: Undav, Jesgarzewski, Kleinsorge – Moll, Grimaldi, Köppel.
Zuschauer: 9.200 in der Hänsch-Arena.
Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Bad Zwesten); Assistenten: Joshua Herbert (Nüsttal), Martin Kliebe (Hollstein).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2189.htm


10. Spieltag, 01.10.2018, 19 Uhr

1860 München – FC Würzburger Kickers 1:1 (0:0)
 

Führung reicht nicht: Löwen spielen 1:1 gegen Würzburg.

Der Kopfballtreffer von Adriano Grimaldi in der 64. Minute reichte nicht zum Sieg gegen die Würzburger Kickers. 
 
Die Löwen blieben auch im dritten Spiel während der Wiesn sieglos, spielten 1:1 gegen die Würzburger Kickers. Dabei waren sie nach der Gelb-Roten Karte gegen Dave Gnaase ab der 57. Minute in Überzahl. Sechs Minuten später erzielte Adriano Grimaldi die Führung (64.). Doch eine Unachtsamkeit nach einer Ecke führte durch Simon Skarlatidis zum Ausgleich (82.). 

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im bayerischen Derby gegen Würzburg verletzungsbedingt auf Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Eric Weeger, Simon Seferings, Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Die Löwen begannen mit exakt der gleichen Elf, die fünf Tage zuvor 1:1 in Unterhaching gespielt hatte. Erneut setzte Bierofka auf eine Dreier-Abwehrkette. Erstmals im Kader seit seiner Rückkehr stand Romuald Lacazette.

STIMMEN Bierofka: „Wir haben uns von den Emotionen treiben lassen!“

Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene hatten die Löwen in der 4. Minute. Einen weiten Einwurf durch Phillipp Steinhart von der linken Seite legte Adriano Grimaldi per Kopf auf Efkan Bekiroglu ab, dessen Schuss aus neun Metern aufs kurze Eck wurde sichere Beute von FWK-Torhüter Leon Bätge. Fünf Minuten später konterte Würzburg. Fabio Kaufmann legte von der rechten Grundlinie zurück auf Dave Gnasse, dessen Zwölf-Meter-Schuss ging aber rechts am Löwen-Tor vorbei (9.). Nach einer Viertelstunde hatte Marius Willsch auf der rechten Seite Platz, seine scharfe Hereingabe erwischte Grimaldi mit der Fußspitze, aber ein Kickers-Spieler klärte zur Ecke (16.). Kurz danach nahm Sascha Mölders ein Zuspiel von Bekiroglu mit dem Rücken zum Tor an, sein Drehschuss aus 13 Metern konnte Bätge unter sich begraben (17.). In der 29. Minute die Riesenchance für die Mainfranken. Kaufmann übersprintete auf der rechten Seite Mölders, Dominic Baumann kam an seine scharfe Hereingabe, sein Schuss wurde aber geblockt. Die Kugel fiel Simon Skarlatidis vor die Füße, der sie aus elf Metern über die Querlatte hämmerte. Torlos ging es in die Kabine. Unterm Strich hatten die Gäste in einer temporeichen Partie die besseren Möglichkeiten.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Skarlatidis erneut die Führung für die mainfranken auf dem Schlappen, Nach einer Hereingabe von rechts durch Kaufmann, die Felix Weber genau vor die Füße des Würzburgers abfälschte, kam der aus zwölf Metern im Zentrum unbedrängt zum Schuss, setzte die Kugel aber erneut übers 1860-Tor (48.). Auf der anderen Seite bediente Nico Karger von links Grimaldi, der drehte sich einmal um die eigene Achse, zielte dann in halblinker Position aus elf Metern aber am langen Eck vorbei (52.). Ab der 57. Minute mussten die Gäste mit einem Mann weniger auskommen. Dave Gnaase, der bereits vor der Pause Gelb gesehen hatte, grätschte mit gestrecktem Fuß Willsch in der Nähe der Mittellinie um, sah folgerichtig Gelb-Rot. Nach einer Flanke von rechts durch Quirin Moll setzte Mölders zum Flugkopfball an, aber ein Würzburger klärte den Ball zur Eck (63.). Diese schlug Steinhart von rechts mit links in die Mitte. Die Flanke wurde zunächst abgewehrt. Der Ball kam erneut zu Steinhart, der mit viel Gefühl die Kugel an den zweiten Pfosten hob, wo Grimaldi zur Stelle war und zum 1:0 einköpfte (64.). Vier Minuten später konterten die Löwen. Karger legte von links in den Rückraum, Mölders Linksschuss aus 14 Metern streifte knapp über den Querbalken (68.). Eine Minute später kam Steinhart halblinks aus 15 Metern im Rückraum zum Schuss, aber drei Würzburger warfen sich in den Ball, konnten ihn blocken (69.). Ein Distanzschuss von Karger konnte Bätge nur nach vorne abwehren, aber kein Löwe war zur Stelle (77.). Im Anschluss an einen Eckball konnten die Sechzger die Kugel nicht klären, die fiel Skarlatidis vor die Füße und im dritten Versuch vollendete der Würzburger zum 1:1 (82.). Ein 18-Meter-Schuss von Grimaldi ging in der 86. Minute knapp über den Querbalken. Die Löwen warfen in der Schlussphase alles nach vorne, wollten unbedingt die drei Punkte in Giesing behalten, doch Würzburg verteidigte mit Glück und Geschick das 1:1.

STENOGRAMM, 10. Spieltag, 01.10.2018, 19 Uhr

1860 München – FC Würzburger Kickers 1:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz – 36 Steinhart, 25 Willsch – 5 Moll, 20 Bekiroglu, 17 Wein – 9 Mölders, 10 Grimaldi.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 6 Mauersberger, 7 Lex, 11 Köppel, 18 Karger, 19 Abruscia, 38 Lacazette.

FWK: 1 Bätge (Tor) – 22 Hägele, 8 Gnaase, 27 Schuppan – 31 Göbel, 26 Bachmann, 10 Skarlatidis, 6 Wagner – 7 Kaufmann, 19 Ademi, 9 Baumann. 
Ersatz: 40 Humpenöder (Tor) – 3 Syhre, 14 Elva, 15 Küc, 16 Mast, 20 Breitkreuz, 23 Kohls, 28 Kurzweg.

Wechsel: Karger für Bekiroglu (31.), Lex für Willsch (73.), Abruscia für Moll (85.) – Elva für Baumann (45.), Kurzweg für Wagner (70.), Küc für Bachmann (76.).

Tore: 1:0 Grimaldi (64.), 1:1 Skarlatidis (82.). 
Gelbe Karten: Steinhart, Grimaldi – Göbel.
Gelb-Rote Karte: Gnaase (57., wiederholtes Foulspiel)
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Lukas Benen (Nordhorn), Simon Rott (Bremen).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2187.htm



9. Spieltag, 26.09.2018, 19 Uhr

SpVgg Unterhaching – 1860 München 1:1 (0:0)
 

Löwen erkämpfen Punkt bei der SpVgg Unterhaching.

Adriano Grimaldi, hier gegen Dominik Stahl (li.) und Sascha Bigalke (re.), erzielte in der 55. Minute die Löwen-Fühgrung. 
 

Dramatik pur beim 1:1 der Löwen bei der SpVgg Unterhaching. Nach ausgeglichener 1. Halbzeit machten die Löwen nach Wiederanpfiff mächtig Druck, gingen in der 55. Minute durch Adriano Grimaldi in Führung. Aus dem Nichts heraus pfiff Schiedsrichter Dr. Robert Kampka einen Elfmeter für die Gastgeber, den aber Marco Hiller gegen Josef Welzmüller gleich doppelt parierte (79.). In der Nachspielzeit gelang Stefan Schimmer dann noch der glückliche Ausgleich für die Vorstädter.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im S-Bahn-Derby verletzungsbedingt auf Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Außenbandteilriss im rechten Knie), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Zwei Wechsel gab es in der Startaufstellung gegenüber dem letzten Spiel. Für Nico Karger und Alessandro Abruscia rückten Sascha Mölders und Efkan Bekiroglu ins Team. Außerdem agierten die Sechzger erstmals in dieser Saison mit einer Dreier-Abwehrkette.

Spielverlauf: Erstmals ging in der 5. Minute ein Raunen durchs Stadion, als Sascha Mölders auf der linken Außenbahn Christoph Greger die Kugel abluchste, aber seine Hereingabe auf Adriano Grimaldi landete am linken Außennetz. Ansonsten waren beide Teams in der Anfangsviertelstunde bemüht, fanden aber keine Lücke. Richtig laut wurde es nach 20 Minuten, als die Löwen-Fans ihren Stimmungsboykott beendeten. Nach einem Eckball der Hachinger konterten die Löwen über Marius Willsch, der aber von Lucas Hufnage von den Beinen geholt wurde. Folgerichtig kassierte der Hachinger die Gelbe Karte (24.). Ansonsten wurde jeder Zweikampf verbissen geführt, immer am Rande der Legalität. Eine Flanke durch Willsch von rechts rettete Ex-Löwe Dominik Stahl vor Grimaldi per Flugkopfball zur Ecke (34.). Ein scharf getretener Freistoß von Sascha Bigalke aus dem rechten Halbfeld ging an Freund und Feind vorbei, landete neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (36.). Ein Distanzschuss vom rechten Strafraumeck durch Stephan Hain aufs kurze Eck wurde in der 41. Minute sichere Beute von Marco Hiller. Die Möglichkeiten kamen fast ausschließlich durch Standards oder Fernschüsse zustande. Ein von links vier Meter vor der Außenlinie scharf aufs kurze Eck gedrehter Freistoß von Bigalke klärten die Löwen zur Ecke (44.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Löwen dann doch die Riesenchance zur Führung. Efkan Bekiroglu hatte den Ball im Zentrum auf Grimaldi gechipt, der legte auf Mölders ab, dessen Drehschuss aus 14 Metern ging Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Kurz danach war Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff holte Stahl zwei Meter vor der Strafraumgrenze Grimaldi von den Beinen (46.). Eine gute Freistoßposition, leicht nach rechts versetzt! Daniel Wein führte aus, setzte die Kugel mit rechts aber knapp am linken Pfosten vorbei (47.). Eine Minute später querte Grimaldi im Hachinger Strafraum, zog an drei Hachingern vorbei von links nach rechts, der Vierter blockte dann seinen Zehn-Meter-Schuss zur Ecke (48.). in der 55. Minute das verdiente 1:0. Mölders hatte Quirin Moll auf der rechten Seite steil geschickt, der lief mit dem Ball am Fuß bis in den Strafraum, passte diagonal in die Mitte am Torwart vorbei auf Grimaldi, der nur noch einschieben brauchte. Diese Führung deutete sich an, denn ab der 46. Minute hatten nur noch die Löwen dominiert. Einen Schuss von Bigalke aus 17 Metern fälschte Felix Weber gegen Hillers Laufrichtung ab, aber der Ball ging knapp über den Querbalken (66.). Zwei Minuten später konterten die Sechzger in Überzahl, Grimaldi legte nach rechts auf Mölders ab, dessen Schrägschuss aufs lange Eck parierte Lukas Königshofer (68.). Im Gegenzug musste Hiller alles riskieren, als Luca Marseiler halblinks alleine vor ihm auftauchte, konnte jedoch den Schuss aus spitzem Winkel abwehren (69.). Aus heiterem Himmel pfiff Schiedsrichter Dr. Robert Kampka einen Elfmeter für die Gastgeber, als Finn Porath beim Klärungsversuch von Mölders im Strafraum fiel (77.). Hiller parierte den Strafstoß von Josef Welzmüller und auch dessen Nachschuss (79.). In der 85. Minute lief Grimaldi alleine auf Königshofer zu, scheiterte mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze am Keeper. In der Nachspielzeit schafften die Hachinger noch den Ausgleich. Hiller konnte noch den Schuss von Hain aus kurzer Distanz parieren, doch gegen den zweiten Versuch von Stefan Schimmer war er machtlos (90.+1). Somit endete das Derby 1:1.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 26.09.2018, 19 Uhr

SpVgg Unterhaching – 1860 München 1:1 (0:0)

SpVgg: 1 Königshofer (Tor) – 5 Welzmüller, 6 Endres, 15 Greger, 4 Winkler – 20 Stahl, 21 Bigalke – 30 Marseiler, 7 Porath – 10 Hufnagel, 9 Hain. 
Ersatz: 22 Mantl (Tor) –3 Hagn, 8 Dombrowka 11 Schimmer, 17 Widemann, 23 Schwabl, 31 Kiomourtzoglou,.

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz – 25 Willsch, 36 Steinhart – 25 Moll, 17 Wein, 20 Bekiroglu – 10 Grimaldi, 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 16 Kindsvater, 18 Karger, 19 Abruscia.

Wechsel: Schimmer für Hufnagel (65.), Hagn für Marseiler (72.), Widemann für Welzmüller (84.) – Abruscia für Bekiroglu (82.), Karger für Mölders (88.).

Tore: 0:1 Grimaldi (55.), 1:1 Schimmer (90+1).
Gelbe Karten: Hufnagel, Endres, Marseiler, Stahl – Moll, Wein.
Besonderes Vorkommnis: Hiller pariert Foulelfmeter von Welzmüller (79.).
Zuschauer: 14.200 im Spotpark Unterhaching (ausverkauft).
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Michael Kimmeyer (Palmbach), David Scheuermann (Winnweiler).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2186.htm


8. Spieltag, 22.09.2018, 14 Uhr

1860 München – SV Wehen Wiesbaden 1:2 (1:0)
 

Löwen unterliegen Wehen Wiesbaden nach Führung 1:2.

In dieser Szene trifft Herbert Paul per Kopf zum 1:0 für die Löwen. Der Treffer reichte aber nicht für Punkte. 
 

Die Löwen verloren das erste Wiesnheimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:2. Dabei gaben sie erneut eine Führung – Herbert Paul hatte in der 37. Minute per Kopf getroffen – kurz nach der Pause innerhalb von sechs Minuten aus der Hand. Der eingewechselte NicklasShipnoski (56. und 62.) machte den Auswärtssieg der Hessen durch einen Doppelpack perfekt.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste beim ersten Wiesnheimspiel verletzungsbedingt auf Aaron Berzel (Trainingsrückstand), Nicholas Helmbrecht (muskuläre Probleme), Markus Ziereis (Außenbandteilriss im rechten Knie), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Teileinriss des Innenbandes im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Efkan Bekiroglu, Ugur Türk, Semi Belkahia, Nono Koussou, Romuald Lacazette und Leon Klassen.

STIMMEN Bierofka bemängelt fehlende Präsenz & Gier seines Teams.

Spielverlauf: Erstmals gefährlich kamen die Löwen in der 8. Minute vors gegnerische Tor. Marius Willsch hatte auf der rechten Seite Alf Mintzel überlaufen, seine Hereingabe klärte jedoch Jeremias Lorch per Flugkopfball zur Ecke. Sieben Minute später hatte auch Wehen Wiesbaden seine erste Toraktion, aber Stephan Andrist schoss eine Hereingabe von links am kurzen Eck vorbei (15.). Ein Drehschuss von Alessandro Abruscia aus 16 Metern konnte Markus Kolke im SVWW-Tor gerade noch mit einer Faust abwehren (18.). Kurz danach gab nach einem Foul an Phillipp Steinhart fast auf der linken Seitenlinie des Strafraums einen Freistoß für die Löwen. Abruscia drehte diesen mit viel Schnitt hoch aufs lange Eck, doch Kolke war wieder mit einer Faust zur Stelle, wehrte den Rechtsschuss ab (19.). In der 22. Minute kam der Schweizer Andrist eher zufällig im Strafraum aus zehn Metern zum Abschluss, seinem Schuss fehlte aber der Druck, so dass Marco Hiller im Löwen-Tor parieren konnte. Auf der anderen Seite kam Adriano Grimaldi nach einer von links mit rechts aufs Tor gedrehten Ecke von Abruscia zum Kopfball, doch Ex-Löwe Manuel Schäffler klärte per Kopf auf der Linie (24.). Ein Standard brachte die Löwen in der 37. Minute dann in Führung. Eine Eckballflanke von rechts durch Steinhart verwertete Herbert Paul am ersten Pfosten per Kopf zum 1:0. Keine Minute später beinahe das 2:0. Karger hatte sich auf der linken Strafraumseite durchgesetzt, seine Hereingabe konnte Abruscia aus acht Metern, gestört von einem Gegenspieler, zwar aufs Tor bringen, aber es fehlten Kraft und Präzision im Abschluss, so dass Kolke klären konnte (38.). In der Nachspielzeit gab es nochmals einen Aufreger, als Willsch eine Rechtsflanke von Rene Guder genau in die Mitte des Löwen-Strafraums klärte, aber zum Glück stand kein Gästespieler einschussbereit. So blieb es bei der 1:0 Führung zur Pause.

In der Halbzeit musste Daniel Bierofka wechseln. Für Karger ging es nach einem Foul von Lorch nicht mehr weiter. Den Löwen-Flügelflitzer ersetzte Benjamin Kindsvater. Kurz nach Wiederanpfiff musste sich Hiller nach einem Freistoß von Mintzel strecken, konnte den Schuss aufs linke Eck wegfausten (46.). Zehn Minuten später war der Löwen-Keeper machtlos. Nach einer Freistoßflanke von rechts klärte Steinhart per Kopf unglücklich auf den eingewechselten Niklas Shipnoski, der halbrechts aus sieben Metern zum 1:1 ins lange Eck traf (56.). Sechs Minuten später drehten die Hessen endgültig die Partie. Mintzel hatte den Ball in den Strafraum gespielt, erneut kam Shipnoski unbedrängt zum Abschluss, traf zum 2:1 für die Gäste (62.). Ähnlich wie in Rostock kassierten die Löwen erneut innerhalb kürzester Zeit zwei Gegentore! Einen 17-Meter-Schuss von Andrist klärte Hiller im Nachfassen (72.). Der eingewechselte Sascha Mölders scheiterte nach Grimaldi-Zuspiel mit einem Drehschuss von der Strafraumkante am glänzend reagierenden Kolke, der ihn aus dem linken unteren Eck fischte (79.). Im Anschluss an eine Freistoßflanke von Steinhart aus dem Zentrum kam Mölders halbrechts im Strafraum völlig frei zum Kopfball, legte die Kugel in die Mitte, wo jedoch kein Mitspieler stand, trotzdem schrammte der Ball nur knapp am langen Eck vorbei (81.). Nach einem Freistoß von Steinhart aus dem rechten Halbfeld wurde der Schuss von Felix Weber im Zentrum geblockt (87.). In der 4. Minute der Nachspielzeit entschärfte Kolke noch einen Drehschuss von Mölders, dann rettete Lorch nach dem anschließenden Eckball auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper. Die Löwen versuchten alles, um wenigstens einen Punkt zu retten. Doch es reichte nicht. Somit starteten sie mit einer Heimniederlage in die Wiesn 2018.

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 22.09.2018, 14 Uhr

1860 München – SV Wehen Wiesbaden 1:2 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 5 Moll, 17 Wein, 19 Abruscia – 25 Willsch, 10 Grimaldi,18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 9 Mölders, 16 Kindsvater, 34 Böhnlein.

SVWW: 1 Kolke –24 Lorch, 4 Mockenhaupt, 16 Dams, 23 Mintzel – 10 Mrowca, 26 Titsch-Rivero – 17 Kyereh, 37 Andrist – 9 Schäffler, 13 Guder.
Ersatz: 19 Albrecht (Tor) – 5 Reddemann, 8 Schmidt, 11 Shipnoski, 14 Schwadorf, 20 Kuhn, 27 Brandstetter.

Wechsel: Kindsvater für Karger (46.), Mölders für Abruscia (63.), Lex für Moll (75.) – Shipnoski für Guder (46.), Kuhn für Andrist (85.), Brandstetter für Kyereh (89.).

Tore: 1:0 Paul (37.), 1:1 Shipnoski (56.), 1:2 Shipnoski (62.).
Gelbe Karten: Steinhart – Mintzel, Andrist.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Markus Sinn (Filderstadt), Marcel Unger (Halle/Saale).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2185.htm
 


7. Spieltag, 15.09.2018, 14 Uhr

F.C. Hansa Rostock – 1860 München 2:2 (0:1)
 

Achterbahn der Gefühle: Löwen spielen 2:2 in Rostock.

Adriano Grimaldi war auch gegen Hansa Rostock ein Aktivposten im Löwen-Team bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung. 
 

Die Löwen kehren mit einem Punkt von der Ostsee zurück. Beim 2:2 gegen Hansa Rostock durchlebten sie eine Achterbahn der Gefühle. Nach überlegener 1. Halbzeit und dem Führungstreffer von Herbert Paul (31.) drehten die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten durch Tore von Marco Königs (48.) und Pascal Breier (50.) die Partie. Phillipp Steinhart gelang nach Foul an Adriano Grimaldi, der danach verletzt ausgewechselt werden musste, per Foulelfmeter der Ausgleich (75.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Rostock verletzungsbedingt auf Sascha Mölders (Knochenödem), Aaron Berzel (Trainingsrückstand), Nicholas Helmbrecht (muskuläre Probleme), Markus Ziereis (Außenbandteilriss im rechten Knie), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Teileinriss des Innenbandes im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein, Nono Koussou und Leon Klassen. Neuzugang Romuald Lacazette sollte sich in der U21 Wettkampfhärte holen.

STIMMEN ZUM SPIEL Bierofka: „Wir haben die 2. Halbzeit verpennt!“ 

Spielverlauf: Nach einem zu kurzen Rückpass von Felix Weber konnte Marco Hiller den Ball gegen Pascal Breier nicht gezielt abspielen. Dieser landete bei Marco Königs, der sofort auf links zu Anton-Leander Donkor passte. Dessen 14-Meter-Schuss aus halblinker Position landete am Außennetz (4.). Im Anschluss an eine Rechtsflanke von Merveille Biankadi, die über Hiller hinweg segelte, klärte Herbert Paul per Kopf am zweiten Pfosten zur Ecke (11.). Erstmals gefährlich vorm Hansa-Tor wurde es in der 15. Minute nach einem Eckball von links durch Alessandro Abruscia. Der Kopfball von Adriano Grimaldi landete jedoch genau in den Armen von Ioannis Gelios. Besser die Chance zwei Minuten später: Eine Linksflanke von Phillipp Steinhart erreichte Grimaldi am zweiten Pfosten mit dem Kopf, scheiterte aber aus fünf Metern am glänzend reagierenden Hansa-Keeper (17.). In der 31. Minute die verdiente Führung für die Löwen. Steinhart flankte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit viel Schnitt in den Strafraum, Herbert Paul verlängerte im Luftkampf mit Kai Bülow die Kugel mit dem Scheitel. Als Aufsetzer schlug sie unhaltbar für Gelios zum 1:0 im linken Eck ein. Ein Zuspiel von Mirnes Pepic in die Tiefe erlief sich Donkor nauf der linken Seite, aber Hiller warf sich an der Strafraumseite auf den Ball, pflückte ihn dem Angreifer vom Fuß (38.). Ex-Löwe Stefan Wannenwetsch grätschte als letzter Mann im letzten Moment ein Zuspiel von Abruscia im Strafraum vor dem einschussbereiten Nico Karger weg (43.). Wenig später tanzte Grimaldi einige Hansa-Spieler auf der rechten Seite aus, seine Hereingabe verpasste Abruscia, doch Pepic klärte die Kugel genau auf Marius Willsch, der etwas überrascht sofort aus sechs Metern abzog, aber an Gelios scheiterte (45.). In der 5. Minute der Nachspielzeit hätte Rostock beinahe den Spielverlauf mit dem Ausgleich auf den Kopf gestellt. Biankadi kam an der Strafraumgrenze zum Schuss, aber Hiller lenkte die Kugel per Flugparade um den Pfosten. Danach war Pause.

Die 2. Halbzeit hatte kaum begonnen, da lag der Ball bereits im Löwen-Tor. Wannenwetsch hatte sich auf der rechten Seite gegen Steinhart durchgesetzt, Königs war vor Simon Lorenz am ersten Pfosten mit der Fußspitze am Ball, drückte das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie (48.). Zwei Minuten später sogar die Führung für die Norddeutschen. Donkor legte halbrechts im Strafraum die Kugel in den Rückraum, Breier kam aus 13 Metern vollkommen frei zum Abschluss, traf zum 2:1 ins linke untere Eck. Zwei Minuten und Rostock hatte die Partie komplett gedreht! Ein 24-Meter-Freistoß von Steinhart verfehlte in der 54. Minute deutlich das Ziel. Einen Drehschuss von Breier vom rechten Torraumeck im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß entschärfte Hiller mit einem Reflex (63.). Donkor lief Paul in der 72. Minute links Paul davon, seine scharfe Hereingabe verpasste Königs in der Mitte (72.). Im Gegenzug brachte Julian Riedel den enteilten Grimaldi im Strafraum von hinten zu Fall. Der Löwen-Stürmer prallte dabei mit Gelios unglücklich zusammen, blieb lange verletzt liegen und musste am Ende sogar ausgetauscht werden. Für Schiedsrichter Daniel Siebert war die Sache klar. Er entschied auf Elfmeter (73.). Steinhart, der durch die Grimaldi-Verletzung lange bis zur Ausführung warten musste, lief an, verlud den Hansa-Keeper und traf cool zum 2:2 ins linke Eck (75.). in der 83. Minute zog der eingewechselte Benjamin Kindsvater mit einem schnellen Haken von rechts nach innen, versucht es mit einem Flachschuss, traf aber nur das Außennetz. In der 3. Minute der Nachspielzeit passte Stefan Lex von rechts in den Rückraum, aber Kindsvater kam nicht an die Hereingabe. So blieb es beim 2:2.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 15.09.2018, 14 Uhr

F.C. Hansa Rostock – 1860 München 2:2 (0:1)

FCH: 1 Gelios – 27 Rankovic, 4 Bülow, 3 Riedel, 29 Rieble – 17 Biankadi, 24 Wannenwetsch, 6 Pepic, 15 Donkor – 11 Königs, 39 Breier.
Ersatz: 25 Sebald (Tor) – 10 Bischoff, 14 Reinthaler, 16 Berger, 19 Williams, 20 Scherff, 21 Hildebrandt.

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 5 Moll, 17 Wein, 19 Abruscia – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 8 Seferings, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu.

Wechsel: Scherff für Donkor (80.), Hildebrandt für Wannenwetsch (80.) – Bekiroglu für Abruscia (67.), Kindsvater für Willsch (70.), Lex für Grimaldi (76.).

Tore: 0:1 Paul (31.), 1:1 Königs (48.), 2:1 Breier (50.), 2:2 Steinhart (75., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Riedel – Weber.
Zuschauer: 18.000 im Ostseestadion.
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin); Assistenten: Fynn Kohn (Hamburg), Johannes Schipke (Landsberg-Queis).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2183.htm


6. Spieltag, 31.08.2018, 19Uhr

1860 München – FC Energie Cottbus 2:0 (1:0)

Löwen powern und besiegen Energie Cottbus mit 2:0.

Nico Karger erzielte in der 59. Minute gegen Energie Cottbus das 2:0. 
 

Die Löwen setzten ihren Aufwärtstrend auch gegen Energie Cottbus fort, bezwangen das Team aus der Lausitz mit 2:0. Bei der Führung half Fabian Graudenz, bedrängt von Simon Lorenz und Adriano Grimaldi, per Eigentor tatkräftig mit (33.). Nico Karger legte nach der Pause nach (59.). In der Schlussphase versäumten es die Sechzger, noch etwas für Torverhältnis zu tun.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Cottbus verletzungsbedingt auf Aaron Berzel (Faserriss im Adduktor), Nicholas Helmbrecht (beide muskuläre Probleme), Markus Ziereis (Außenbandteilriss im rechten Knie), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Kodjovi Koussou (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Semi Belkahia und Kristian Böhnlein. Ansonsten begann die gleiche Elf wie beim 4:1-Sieg in Aalen.

STIMMEN Bierofka zum umkämpften Sieg: „Wir haben richtig leiden müssen.“

Spielverlauf: Nach einem Eckball von Lasse Schlüter wurde es erstmals vor dem Löwen-Tor gefährlich. Der Kopfballaufsetzer von Marcelo Freitas war jedoch sichere Beute für Hendrik Bonmann (3.). Im Anschluss an einen Konter kam Marcelo Freitas aus 27 Metern zum Abschluss, sein strammer Schuss ging aber deutlich übers 1860-Tor (10.). Die Löwen versuchten immer wieder schnell umzuschalten, fanden aber gegen die gutgestaffelte Defensive der Lausitzer zunächst keine Lücke. Anders in der 14. Minute: Nach einem langen Pass auf der rechten Seite von Marius Willsch überlief Herbert Paul seinen Gegenspieler Jose Matuwila, kam halbrechts aus elf Metern zum Schuss, der Ball krachte jedoch ans Gebälk über dem rechten Tordreieck. Einen Freistoß fünf Meter vor der rechten Strafraumseite legte Schlüter zurück auf Fabio Viteritti, der im Rückraum den Ball nicht richtig traf und trotz guter Schussposition weit über das Tor zielte (18.). Ebenfalls ein Freistoß brachte auf der Gegenseite eine gefährliche Szene. Der Schuss von Phillipp Steinhart aus 24 Metern landete zunächst in der Cottbuser Mauer, den Abpraller nahm Alessandro Abruscia direkt aus der Luft, aber auch hier stand ein Gegenspieler im Wege. Am Ende klärte FCE-Torhüter Avdo Spahic mit einer Flugeinlage die Szene (25.). Nach einem Pass von Willsch lief Adriano Grimaldi auf Spahic zu, legte aber den Ball im Strafraum sowohl am Keeper als auch am Tor vorbei (27.). Im Anschluss an eine schöne Einzelaktion übersah Nico Karger den besser postierten Grimaldi, sein Schuss aus 18 Metern ging deutlich über die Querlatte (29.). Einen Freistoß aus 24 Metern setzte Marcelo Freitas in der 31. Minute an die Oberkante der Latte. Bonmann konnte dem Schuss nur hinterherblicken. Wie konnte es anders sein: ein Standard war Ausgangspunkt für die Löwen-Führung. Einen Freistoß drehte Steinhart mit links und viel Schnitt aus dem rechten Halbfeld vors Tor, diesen erreichte der eingelaufene Simon Lorenz zusammen mit dem Cottbuser Fabian Graudenz. Von dessen Schienbein flog die Kugel in hohem Bogen über Spahic hinweg ins rechte obere Eck zum 1:0 (33.). Im Anschluss an eine Rechtsflanke kam auf der anderen Seite Streli Mamba aus sieben Metern zum Kopfball, doch die Kugel landete genau in den Armen von Bonmann (36.). Bis zur Pause blieb es bei der knappen Führung der Löwen.

Die 2. Halbzeit begann mit einer Hiobsbotschaft. Bei einer Faustabwehr, bei der er unglücklich aufkam, verletzte sich Bonmann am Knie. Trotz Behandlung konnte er nur unter Schmerzen weitermachen. Irgendwann ging es nicht mehr. Marco Hiller musste ihn ersetzen (55.). Kurz danach kam Sascha Mölders an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Der abgefälschte Schuss senkte sich unter die Latte, aber Spahic war zur Stelle, pflückte die Kugel herunter (56.). Drei Minuten später das 2:0. Grimaldi hatte von der Mittellinie in die Schnittstelle auf Karger gepasst. Der lief über halblinks alleine auf Spahic zu, überwand aus neun Metern den FCE-Keeper (59.). Direkt danach wechselte Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz doppelt, versuchte die Schlagzahl zu erhöhen. Doch die Löwen-Defensive stand gut. Mit einem direkt aufs Tor gezogenen Freistoß mit rechts vom linken Strafraumeck versuchte Maximilian Zimmer Hiller im 1860-Tor zu überraschen, aber der Keeper faustete die Kugel über die Querlatte (76.). Macelo Freitas verpasste in der 80. Minute eine Linksflanke, die immer länger wurde, um einen Schritt am langen Pfosten. Ansonsten hatten die Sechzger die besten Chancen. Nach einem Konter über rechts passte Willsch an den ersten Pfosten, Mölders grätschte am Torraum in die Hereingabe, setzte die Kugel aber neben den rechten Pfosten (83.). Eine Minute später kam Willsch über die andere Seite, seine Flanke nahm Mölders aus neun Metern per Seitfallzieher aus der Luft, schoss aber klar über den Kasten (84.). So blieb es beim 2:0, mit dem die Sechzger den Mit-Aufsteiger aus der Lausitz in der Tabelle überflügelten.

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 31.08.2018, 19Uhr

1860 München – FC Energie Cottbus 2:0 (1:0)

1860: 1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 5 Moll, 17 Wein, 19 Abruscia – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 9 Mölders, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu.

FCE: 1 Spahic (Tor) –22 Schlüter, 5 Matuwila, 21 Stein, 7 Weidlich – 20 Kruse – 19 Graudenz, 18 Stanese, 14 Marcelo Freitas, 10 Viteritti – 11 Mamba. 
Ersatz: 31 Rauhut Tor) – 3 Startsev, 4 Knechtl, 8 F. Geisler, 17 Zimmer, 24 Grundmann, 33 Broschinski.

Wechsel: Mölders für Abruscia (46.), Hiller für Bonmann (55.), Mauersberger für Wein (78.) – Zimmer für Stanese (60.), Broschinski für Graudenz (60.).

Tore: 1:0 Graudenz (33., Eigentor), 2:0 Karger (59.). 
Gelbe Karten: Lorenz, Grimaldi, Willsch – Viteritti, Matuwila, Stein, Mamba.
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim); Assistenten: Gaetano Falcicchio (Konstanz), Mario Hildenbrand (Wertheim).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2180.htm


5. Spieltag, 25.08.2018, 14 Uhr

VfR Aalen – 1860 München 1:4 (0:2)
 

4:1 in Aalen – Abruscia gelingt Doppelpack.

Nico Karger (re.) erzielte den ersten Löwen-Treffer selbst und bereitete den zweiten vor. 
 

Die Löwen feierten beim VfR Aalen mit 4:1 ihren ersten Auswärtssieg in der 3. Liga. Nico Karger hatte die Sechzger in Führung gebracht (19.). Alessandro Abruscia erhöhte bei seinem ersten Startelf-Einsatz per Doppelschlage auf 3:0 (39. und 54.). Nach dem 1:3 durch Mart Ristl keimte bei den Ostwürttembergern kurz Hoffnung auf (77.), doch Efkan Bekiroglu beendete mit dem Treffer zum Endstand alle Zweifel (85.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Aalen verletzungsbedingt auf Sascha Mölders (Knieverletzung), Markus Ziereis (Außenbandteilriss im rechten Knie), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Kodjovi Koussou (Aufbautraining) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Nicholas Helmbrecht, Semi Belkahia und Leon Klassen. Gegenüber der Startelf im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel gab es eine Änderung: Alessandro Abruscia übernahm den Platz von Benjamin Kindsvater.

STIMMEN Abruscia: „Es ist für mich eine Ehre, für 1860 zu spielen!“

Spielverlauf: Die Löwen begannen forsch. Eine Hereingabe von Marius Willsch verlängerte Adriano Grimaldi per Kopf auf Nico Karger, dessen Drehschuss aus zehn Metern landete am rechten Außenpfosten (2.). Noch besser die Gelegenheit für Grimaldi in der 4. Minute. Eine Flanke von links durch Phillipp Steinhart nahm der Deutsch-Italiener aus sieben Metern per Kopf, der Aufsetzer ging knapp über die Querlatte (4.). Aus dem Nichts tauchte auf der anderen Seite Matthias Morys frei vor Hendrik Bonmann auf, nachdem er auf der linken Seite außen an Felix Weber vorbeigezogen war. Doch der Löwen-Keeper blieb stehen, wehrte den Schuss aus spitzem Winkel mit dem Fuß zur Ecke ab (9.). Drei Minuten später kam Grimaldi nach Steinhart-Flanke am zweiten Pfosten erneut zum Kopfball, konnte ihn aber nicht aufs Tor drücken (12.). In der 19. Minute lag die Kugel im Aalener Netz. Torhüter Daniel Bernhardt hatte die Kugel genau in Willschs Füße gespielt. Der passte auf Grimaldi, dem sprang der Ball vom Fuß, aber genau zu Karger. Durch die Beine des VfR-Keepers schob er die Kugel aus zehn Metern zum 1:0 ins Tor. In der 28. Minute legte Willsch von der rechten Grundlinie zurück auf den Elfmeterpunkt, dort tauchte Abwehrspieler Herbert Paul auf, hatte aber bei seiner Direktabnahme zu viel Rücklage, so dass er weit übers Tor ging. Vier Minuten später hatte Torben Rehfeldt aus dem rechten Halbfeld geflankt, Morys gewann am langen Pfosten das Kopfballduell gegen Paul, köpfte aber aus sechs Metern am Tor vorbei (32.). Eine Minute später kam Rehfeldt im Anschluss an eine Ecke zum Kopfball, konnte das Spielgerät aber nicht aufs Tor drücken (33.). In der 39. Minute konterten die Löwen im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß in 3:2-Überzahl. Karger legte von links auf rechts raus zu Abruscia, der ließ Bernhardt keine Chance, traf aus 13 Metern ins linke untere Eck (39.). Beinahe wäre Karger drei Minuten später sogar das 3:0 gelungen, aber seinen Schuss aus elf Metern nach Steinhart-Zuspiel konnte Patrick Schorr auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klären (42.). So blieb es beim 2:0 zur Pause.

Aalen versuchte zu Beginn des zweiten Durchgangs die Schlagzahl zu erhöhen. Der eingewechselte Mart Ristl kam in der 50. Minute an der Strafraumgrenze zum Schuss. Leicht abgefälscht wurde er jedoch sichere Beute von Keeper Bonmann. Das nächst Tor machten aber die Löwen. Einen 30-Meter-Freistoß zirkelte Abruscia vors VfR-Tor. Simon Lorenz ging zum Ball, kam aber mit dem Kopf nicht dran, irritierte aber Bernhardt, der den Schuss durch seine Beine zum 3:0 passieren ließ (54.). In der 60. Minute lag der Ball erneut im Aalener Kasten, doch Schiedsrichter Franz Bokop gab den Treffer nicht, weil sich Grimaldi im Kopfballduell mit Ristl angeblich mit unfairen Mitteln einen Vorteil verschafft hatte. Ein 16-Meter-Schuss von Abruscia nach Steinhart-Zuspiel streifte knapp über den Querbalken (66.). Eine Konter-Situation der Gastgeber klärte Paul im Strafraum mit einer beherzten Grätsche gegen Morys (70.). Nach einem Freistoß von Schorr verlängerte Ristl per Kopf, Bonmann machte sich lang, kam aber nicht an die Kugel, die zum 1:3 ins lange Eck einschlug (77.). Grimaldi scheiterte auch in der 80. Minute mit einem Kopfball nach Steinhart-Flanke. In der 85. Minute sah Saar nach einem Foul am kurz zuvor Benjamin Kindsvater die Gelb-Rote Karte. Den fälligen Freistoß brachte Steinhart vors Tor, Efkan Bekiroglu war mit dem Kopf zur Stelle, traf zum 4:1 (85.). Kurz danach scheiterte Karger mit einem 20-Meter-Schuss am linken Pfosten (87.). So blieb es bis zum Abpfiff beim Drei-Tore-Vorsprung und dem ersten Auswärtssieg der Löwen in der 3. Liga.

ZUR TABELLE

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 25.08.2018, 14 Uhr

VfR Aalen – 1860 München 1:4 (0:2)

VFR: 1 Bernhardt (Tor) – 33 Rehfeldt, 16 Geyer, 5 Sarr – 17 Traut, 6 Fennell, 18 Funk, 23 Schorr – 24 Schnellbacher, 13 Wegkamp, 10 Morys. 
Ersatz: 22 Husic (Tor) – 2 Ristl, 4 Letard, 8 Lämmel, 11 Sessa, 14 Büyüksakarya, 27 Bär.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein – 25 Willsch, 5 Moll, 19 Abruscia, 18 Karger – 10 Grimaldi.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 8 Seferings, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu.

Wechsel: Ristl für Fennell (46.), Sessa für Wegkamp (46.), Büyüksakarya für Trauth (74.) – Bekiroglu für Abruscia (75.), Kindsvater für Willsch (84.), Lex für Karger (88.).

Tore: 0:1 Karger (19.), 0:2 Abruscia (39.), 0:3 Abruscia (54.), 1:3 Ristl (77.), 1:4 Bekiroglu (85.).
Gelbe Karten: Morys – Weber, Moll, Paul.
Gelb-Rote Karte: Saar (85., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 8.212 OstalbArena.
Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta); Assistenten: Christian Meermann (Vechta), Konrad Oldhafer (Hamburg).

Bildergalerie: http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2179.htm


4. Spieltag, 12.08.2018, 13 Uhr

1860 München – KFC Uerdingen 05 0:1 (0:0)

Löwen verlieren gegen Uerdingen in der Nachspielzeit.

Adriano Grimaldi war überall zu finden, leistete gegen Uerdingen ein enormes Laufpensum. 
 

Die Löwen verloren erstmals seit dem 22. Oktober 2017 ein Heimspiel. Dem KFC Uerdingen 05 gelang durch den eingewechselten Ali Ibrahimaj in der 2. Minute der Nachspielzeit der Lucky Punch. Das Team von Daniel Bierofka hatte seine besten Chancen vor der Pause, als es zwei Mal hintereinander nur Aluminium trafen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Uerdingen auf Aaron Berzel (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Kodjovi Koussou (Aufbautraining) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Alessandro Abruscia, Ugur Türk, Nicholas Helmbrecht, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Gegenüber der Startelf gegen Osnabrück nahm Bierofka zwei Änderungen vor: Für Stefan Lex spielte auf der rechten offensiven Außenbahn Marius Willsch, Benjamin Kindsvater ersetzte auf der linken Seite Nico Karger.

STIMMEN Bierofka: „Der Stachel sitzt tief!“

Spielverlauf: Bereits nach 75 Sekunden lief Adriano Grimaldi nach Doppelpass mit Sascha Mölders über halblinks aufs Uerdinger Tor zu, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Torhüter René Vollath. Der Nachschuss von Daniel Wein wurde geblockt (2.). Auf der anderen Seite versuchte es Oguzhan Kefkir mit einer Direktabnahme aus 18 Metern, setzte den Schuss aber deutlich übers Tor (5.). Ein von Mölders an der Mittellinie eingeleiteter Konter brachte eine Zwei-gegen-Zwei-Situation. Grimaldis Hereingabe von rechts auf Marius Willsch wurde jedoch Beute von Torhüter Vollath (11.). Einen 24-Meter-Freistoß aus halbrechter Position zirkelte Kefkir mit links in die Mitte, Tanju Öztürk kam zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus sieben Metern über die Querlatte (13.). Nach einem Diagonalball von Herbert Paul zog Benjamin Kindsvater am linken Strafraumeck mit vollem Risiko ab, setzte den Ball aber deutlich über den KFC-Kasten (17.). Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit hohem Tempo. Uerdingen konterte nach einer Löwen-Ecke, Quirin Moll konnte die Hereingabe durch Maxi Beister von links nicht verhindern, aber Simon Lorenz war vor Stefan Aigner zur Stelle, grätschte die Kugel nach einem Sprint übers ganze Spielfeld mit vollem Risiko übers eigene Tor (19.). In der 25. Minute eroberte Grimaldi den Ball, legte auf Mölders ab, der scheiterte jedoch an seinem Gegenspieler. Die Kugel kam zurück zu Grimaldi, der aus 19 Metern sofort abzog, aber durch einen KFC-Abwehrspieler zur Ecke abgelenkt wurde. Nach einer Freistoßflanke von Daniel Wein legte Grimaldi den Ball für Willsch ab, doch dessen 17-Meter-Direktabnahme ging deutlich übers KFC-Tor (28.). Bei einem weiten Ball von Hendrik Bonmann verschätzte sich Vollath mit dem Herauslaufen, Grimaldi hob die Kugel außerhalb des Strafraums über den Keeper, erreichte sie aber nicht mehr. Der Ball landete zwei Meter neben dem rechten Pfosten im Tor-Aus (32.). Kurz vor der Pause die Riesenchance für die Löwen. Ein 32-Meter-Freistoß von Phillipp Steinhart aus zentraler Position wurde immer länger, knallte über Vollath hinweg an die Latte. Danach hatte Mölders die Nachschuss-Chance, setzte die Kugel aber aus zehn Metern ebenfalls auf die Oberkante des Querbalkens (45.). Somit blieb es beim – aus Sicht der Gäste – glücklichen 0:0 zur Pause.

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Die erste Chance des zweiten Durchgangs gehörte den Löwen. Grimaldi hatte Mölders im Strafraum freigespielt, dessen Schuss aus halbrechter Position blockte Christopher Schorch zur Ecke (54.). Im Anschluss an diese kam Mölders zwei Mal zum Kopfball, brachte die Kugel aber bedrängt nicht im Tor unter (55.). Ein 17-Metrer-Schuss von Kindsvater ging in der 62. Minute knapp über den Querbalken. Zwei Minuten später ließ Felix Zwayer Gnade vor Recht ergehen, als er ein taktisches Foul von Öztürk an Kindsvater, der schon mit Gelb vorbelastet war, unbestraft ließ. In der 71. Minute legte sich Grimaldi die Kugel zurecht, kam aus 17 Metern zum Abschluss, leicht abgefälscht ging der Schuss um Haaresbreite am rechten Pfosten vorbei. Komischerweise entschied Zwayer auf Abstoß. Der eingewechselte Lucas Musculus legte nach einem Pass in die Tiefe den Ball an Bonmann vorbei, aber Herbert Paul klärte für seinen geschlagenen Keeper (81.). Drei Minuten später verlor Quirin Moll den Ball in der eigenen Hälfte, aber Musculus verpasste anschließend die Hereingabe von Aigner im Zentrum (84.). Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, drängten auf den Siegtreffer. Einen Freistoß an der rechten Strafraumseit etwa sieben Meter zur Grundlinie drehte Phillipp Steinhart mit links aufs Tor, hatte aber den Schuss etwas zu hoch angesetzt (89.). Es gab noch drei Minuten Nachspielzeit. Der eingewechselten Ali Ibrahimaj nutzte diese zum Lucky Punch, als er an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam und den Ball links unten reinhämmerte (90.+2).

STENOGRAMM, 4. Spieltag, 12.08.2018, 13 Uhr

1860 München – KFC Uerdingen 05 0:1 (0:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 25 Willsch, 16 Kindsvater – 9 Mölders, 10 Grimaldi.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 18 Karger, 20 Bekiroglu, 24 Ziereis.

KFC: 1 Vollath (Tor) – 6 Großkreutz, 4 Schorch, 25 Erb, 7 Dorda – 26 Öztürk, 30 Daube – 13 Aigner, 5 Krempicki, 38 Kefkir – 9 Beister.
Ersatz: 36 Benz (Tor) – 3 Schelenz, 17 Holldack, 19 Musculus, 20 Ibrahimaj, 28 Konrad, 33 Endres.

Wechsel: Karger für Willsch (72.), Lex für Kindsvater (81.), Bekiroglu für Mölders (81.) – Konrad für Beister (67.), Musculus für Krempicki (73.), Ibrahimaj für Daube (78.).

Tor: 0:1 Ibrahimaj (90.+2).
Gelbe Karten: Wein – Öztürk, Schorch, Großkreutz.
Zuschauer:
 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: 
Felix Zwayer (Berlin); Assistenten: Jan Seidel (Oberkrämer), Max Burda (Berlin).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2175.htm


3. Spieltag, 08.08.2018, 19 Uhr

VfL Osnabrück – 1860 München 2:2 (0:1)

Löwen holen beim 2:2 in Osnabrück den ersten Auswärtspunkt.

In einem abwechslungsreichen Spiel mit vielen Torszenen trennten sich die Löwen von Osnabrück 2:2. 
 

Die Löwen verpassten den ersten Auswärtssieg beim 2:2 an der Bremer Brücke. Durch Treffer von Adriano Grimaldi (35.) und Simon Lorenz (47.) führten sie bereits 2:0. In der hektischen Schlussphase gelang Manuel Farrona Pulido der Anschlußtreffer (75.). Felix Schiller sah in der 81. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte, bevor Marcos Alvarez in der 3. Minute der Nachspielzeit per Freistoß in Unterzahl den Ausgleich für Osnabrück erzielte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Osnabrück verletzungsbedingt auf Aaron Berzel (Sehneneinriss), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Kodjovi Koussou (Adduktorenprobleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Alessandro Abruscia, Ugur Türk, Nicholas Helmbrecht, Markus Ziereis, Semi Belkahia und Leon Klassen. Gegenüber der Startelf gegen Lotte nahm Bierofka eine Änderungen vor: Für Abruscia stürmte Stefan Lex auf dem rechten Flügel. Erstmals im Kader in dieser Saison stand Kristian Böhnlein.

STIMMEN Bierofka moniert fahrlässigen Umgang mit Konterchancen.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. Nach einem Freistoß von David Blacha aus dem linken Halbfeld verlängerte Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer mit dem Kopf die Hereingabe, traf aber zum Glück für die Sechzger nur die Latte (5.). Daniel Wein eroberte in der 14. Minute den Ball in der gegnerischen Hälfte, kam aus 19 Metern zum Schuss, aber Nils-Jonathan Körber tauchte ab, hielt die Kugel sicher. Im Gegenzug flankte Manuel Farrona Pulido von halblinks halbhoch in die Mitte, Blacha kam an die Hereingabe, sein Flugkopfball parierte Hendrik Bonmann mit einem Reflex (14.). Auch die nächste Möglichkeit hatten die Niedersachsen. Nach einer Rechtsflanke von Marc Heider kam Farrona Pulido aber am Fünfmeterraum einen Tick zu spät (17.). Eine Direktabnahme von Taffertshofer nach Zuspiel von Farrona Pulido konnte Sascha Mölders gerade noch zur Ecke blocken (25.). In der 35. Minute die überraschend Führung für die Löwen. Phillipp Steinhart hatte einen Freistoß mit viel Zug zum Tor geschlagen, Keeper Körber ließ den Ball nach vorne abprallen, Adriano Grimaldi war gedankenschnell zur Stelle, staubte zum 1:0 ab (35.). Die Führung war zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich! In der 40. Minute konnten die Löwen schnell umschalten. Sascha Mölders‘ Hereingabe von rechts konnte Adam Susac zunächst blocken, beim zweiten Versuch war Taffertshofer im Torraum vor Nico Karger zur Stelle, klärte vor dem Angreifer. Ein Schlenzer von Farrona Pulido von der Strafraumkante drei Minuten später lenkte Bonmann mit einem Reflex über die Querlatte (43.). So ging es mit der Führung im Rücken in die Kabine.

90 Sekunden nach Wiederanpfiff fiel das 2:0. Einen Freistoß von Daniel Wein legte Grimaldi mit dem Rücken zum Tor auf Simon Lorenz ab, der freistehend aus acht Metern mit links das 2:0 erzielte (47.). Nach einem Steilpass versuchte Grimaldi den Ball an Körber vorbezuspitzeln, scheiterte aber an der Brust des Torhüters (49.). Drei Minuten später parierte der VfL-Keeper einen Schrägschuss von Karger aus halbrechter Position, nachdem ihn Grimaldi freigespielt hatte (52.). Co-Trainer Oliver Beer wurde wenig später nach einem Disput an der Seitenlinie von Schiedsrichter Patrick Ittrich auf die Tribüne geschickt (54.). Die Osnabrücker drückten in der Folge auf den Anschlusstreffer, drängten die Löwen in die eigene Hälfte, teilweise in den Strafraum zurück. Doch die Defensive stand zunächst. Bis zur 77. Minute. Heider verlängerte im Luftkampf gegen Lorenz per Kopf den Ball auf den eingewechselten Marcos Alvarez, der legte von rechts am Torraum die Kugel quer auf Farrona Pulido, der am langen Eck nur noch zum 1:2 einschieben brauchte. In der 81. Minute scheiterte Karger mit einem 17-Meter-Schuss am glänzend reagierenden Körber. Kurz danach konnte Felix Schiller den Löwen-Angreifer als letzter Mann nur mit einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze bremsen, sah dafür Rot. Den Freistoß setzte Steinhart in die Mauer (82.). In der Schlussphase warf der VfL trotz Unterzahl alles nach vorne, die Sechzger hatten Platz zum Kontern. Der eingewechselte Marius Willsch scheitertein der 90. jedoch an Körber. In dieser Szene hätte er besser auf den in der Mitte lauernden Efkan Bekiroglu gelegt (90.). In der 4. Minute der Nachspielzeit war es Alvarez, der mit einem 20-Meter-Freistoß aus halblinker Position Bonmann im 1860-Tor überwand. Kurz danach war Schluss.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 08.08.2018, 19 Uhr

VfL Osnabrück – 1860 München 2:2 (0:1)

VfL: 1 Körber (Tor) – 7 Renneke, 25 Schiller, 17 Susac, 18 Trapp, 5 Engel – 28 Taffertshofer, 2 Farrona Pulido – 23 Blacha, 10 Ouahim – 20 Heider.
Ersatz: 22 Kühn (Tor) – 6 Dercho, 9 Alvarez, 13 Danneberg, 14 Amenyido, 19 Tigges, 29 Krasniqi.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 7 Lex, 10 Grimaldi, 18 Karger – 9 Mölders
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 25 Willsch, 34 Böhnlein.

Wechsel: Alvarez für Susac (54.), Danneberg für Blache (75.), Dercho für Renneke (84.) – Bekiroglu für Lex (46.), Willsch für Grimaldi (71.), Mauersberger für Mölder (85.).

Tore: 0:1 Grimaldi (35.), 0:2 Lorenz (47.), 1:2 Farrona Pulido (77.), 2:2 Alvarez (90.+4). 
Gelbe Karten: Alvarez – Bekiroglu, Willsch, Steinhart, Moll.
Rote Karte: Schiller (81., Notbremse).
Zuschauer: 13.616 Stadion an der Bremer Brücke.
Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg); Assistenten: Thomas Gorniak (Bremen), Konrad Oldhafer (Hamburg).

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2. Spieltag, 04.08.2018, 14 Uhr

1860 München – Sportfreunde Lotte 5:1 (2:0)

Heimauftakt geglückt: Löwen besiegen Lotte mit 5:1.

Simon Lorenz (hinten) eröffnete in der 13. Minute den Torreigen für die Löwen. 

Die Löwen starteten zu Hause gegen die Sportfreunde Lotte vor 15.000 Zuschauer fulminant mit einem 5:1-Erfolg in die Saison. Simon Lorenz eröffnete den Torreigen in der 13. Minute. Die weiteren 1860-Treffer erzielten Adriano Grimaldi (22.), Sascha Mölders (50.), Felix Weber (65.) und Stefan Lex (89.) in einem einseitigen Spiel. Sinan Karweina gelang in der Schlussphase noch der Ehrentreffer für die Gäste (81.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Heimspiel der Saison verletzungsbedingt auf Aaron Berzel (Sehneneinriss), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Kodjovi Koussou (Adduktorenprobleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Nicholas Helmbrecht, Marius Willsch, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Gegenüber der Startelf auf dem Betzenberg nahm Bierofka zwei Änderungen vor: Simon Lorenz verteidigte im Zentrum für Jan Mauersberger, Alessandro Abruscia übernahm den rechten Flügel von Marius Willsch.

STIMMEN Herbert Paul: „Das Stadion hat eine unglaubliche Energie!“

Spielverlauf: Erstmals kamen die Löwen in der 4. Minute gefährlich vors Tor der Gäste. Alessandro Abruscia hatte von rechts geflankt, Sascha Mölders am Fünfmeterraum verpasste die Hereingabe aber per Kopf knapp. Nach einem sehenswerten Doppelpass zwischen Mölders und Nico Karger im Strafraum konnte SFL-Kapitän Adam Straith gerade noch vor dem 1860-Angreifer klären (11.). Zwei Minuten später war es passiert. Es gab einen Freistoß im rechten Halbfeld nach Foul an Felix Weber. Phillipp Steinhart brachte den Ball mit links scharf nach innen, Simon Lorenz hatte sich am ersten Pfosten von seinem Bewacher davon gestohlen, traf aus fünf Meter per Kopf zum 1:0 ins kurze Eck (13.). Eine Minute später tankte sich Adriano Grimaldi an der rechten Grundlinie durch, sein Schuss aus extrem spitzem Winkel wehrte Keeper Steve Kroll jedoch zur Ecke ab (14.). In der 22. Minute das 2:0. Mölders hatte einen Diagonalpass auf Karger gespielt, Kroll kam aus seinem Strafraum, wehrte das Zuspiel per Grätsche genau zu Grimaldi ab. Der fackelte nicht lange, hob aus 21 Meter die Kugel ins verwaiste Tor. Doch auch Lotte versteckte sich nicht. Einen Schuss durch Michael Schulze vom Elfmeterpunkt konnte Steinhart gerade noch blocken (26.). Zwei Minuten später kam Alexander Langlitz nach Ecke von rechts durch Maximilian Oesterhelweg ziemlich ungehindert zum Kopfball, traf aber die Hereingabe nicht voll, so dass Hendrik Bonmann und seine Kollegen mit etwas Glück die Situation bereinigen konnten (28.). Erneut kam Schulze, nachdem er von rechts in die Mitte gezogen war, mit links zum Abschluss, traf aber den Ball aus zwölf Metern nicht voll. Bonmann tauchte ab, hielt die Kugel sicher fest (32.). In der Schlussviertelstunde vor der Pause passierte nicht mehr viel. Die Löwen standen sicher, den Gästen fehlte die Durchschlagskraft nach vorne, um die Sechzger ernsthaft zu gefährden. Grimaldi hätte sogar in einer kuriosen Szene noch auf 3:0 erhöhen können. Das Zuspiel von Herbert Paul bekam der Stürmer zunächst in den Rücken, wähnte sich im Abseits. Doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm, die Lotte Abwehr reagierte nicht. So lief er frei auf Kroll zu. Der wehrte seinen Schuss ab, von Grimaldi prallte der Ball jedoch zurück, ging aber knapp links am leeren Tor vorbei (45.). So blieb es beim 2:0 zur Pause.

Den zweiten Durchgang begannen die Löwen forsch. Eine Rechtsflanke von Abruscia an den zweiten Pfosten konnte Matthias Rahn gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Mölders per Kopf klären (46.). Das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten. Grimaldi hatte aus dem Zentrum nach links auf den freistehenden Mölders abgelegt, der nahm aus zwölf Metern Maß traf ins rechte untere Eck (50.). Paul konnte in der 60. Minute gerade noch einen Zehn-Meter-Schuss von Jules Reimerink zuzr Ecke blocken. Fünf Minuten später gab’s Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Steinhart flankte an den zweiten Pfosten, Grimaldi scheiterte an Keeper Kroll, doch Felix Weber war zur Stelle, nahm die Kugel artistisch aus der Luft, traf zum 4:0 (65.). In der 79. Minute lief der eingewechselte Efkan Bekiroglu nach Grimaldi-Zuspiel frei auf Kroll zu, legte aber aus 13 Metern den Ball am langen Pfosten vorbei. Fast im Gegenzug kam Sinan Karweina frei im Löwen-Strafraum zum Abschluss, traf zum 4:1 (81.). In der Schlussphase agierten die Löwen – sehr zum Leidwesen von Trainer Daniel Bierofka – etwas fahrig. Trotzdem erzielten sie noch einen Treffer nach einem Konter gegen aufgerückte Gäste. Bekiroglu legte am Strafraum auf den eingewechselten Stefan Lex ab, der traf aus 17 Metern mit einem trockenen Flachschuss zum 5:1-Endstand ins linke Eck (89.).

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 04.08.2018, 14 Uhr

1860 München – Sportfreunde Lotte 5:1 (2:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 36 Steinhart, 32 Lorenz – 5 Moll – 19 Abruscia, 17 Wein, 18 Karger – 10 Grimaldi, 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 24 Ziereis.

SFL: 1 Kroll (Tor) – 23 Langlitz, 5 Rahn, 16 Straith, 27 Neidhart – 6 Hofmann, 28 Putze – 2 Schulze, 14 Schmidt – 18 Yildirm, 10 Oesterhelweg.
Ersatz: 30 Quindt (Tor) – 8 Reimerink, 15 Chato, 19 Karweina, 20 Plume, 24 Lindner, 25 Al-Hazaimeh.

Wechsel: Kindsvater für Abruscia (61.), Bekiroglu für Mölders (70.), Lex für Karger (82.) – Reimerink für Langlitz (46.), Karweina für Schmidt (67.), Lindner für Yildirim (67.).

Tore: 1:0 Lorenz (13.), 2:0 Grimaldi (22.), 3:0 Mölders (50.), 4:0 Weber (65.), 4:1 Karweina (81.), 5:1 Lex (89.).
Gelbe Karten: – Karweina.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle); Assistenten: Tobias Christ (Münchweiler an der Rodalb), Timo Gerach (Landau).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2173.htm


1. Spieltag, 28.07.2018, 14 Uhr
1. FC Kaiserslautern – 1860 München 1:0 (0:0)


Löwen verlieren nach starkem Kampf 0:1 auf dem Betzenberg.

In der 9. Minute scheiterte Adriano Grimaldi mit seinem Schuss am linken Innenpfosten des FCK-Tores. 
 

Die Löwen starteten mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern in die Saison. Den Siegtreffer für die Pfälzer erzielte Janek Sternberg in der 86. Minute, nachdem die Sechzger in der Anfangsphase gleich zwei Mal durch Nico Karger (8.) und Adriano Grimaldi (9.) die Führung verpasste.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Kaiserslautern verletzungsbedingt auf Aaron Berzel (Sehneneinriss), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Kodjovi Koussou (Leistenprobleme) verzichten. SimonSeferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Nicholas Helmbrecht, Semi Belkahia und Leon Klassen sammelten Spielpraxis in der U21. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Markus Ziereis und Kristian Böhnlein.

STIMMEN Bierofka bemängelt fehlende Entschlossenheit nach der Pause.

Spielverlauf: Die Löwen überstanden in die Anfangsoffensive der Roten Teufel gut, im Gegenteil: Erstmals wurde es in der 8. Minute vor dem Lauterer Tor gefährlich. Nach Zuspiel von Adriano Grimaldi zog Karger an Florian Dick vorbei nach innen, traf aber aus neun Metern nur das Außennetz (8.). Keine 30 Sekunden später scheiterte Grimaldi am linken Innenpfosten aus 13 Metern (9.). Nach einer Ecke von rechts durch Hendrick Zuck sprang Jan Mauersberger am Ball vorbei, den anschließenden Schuss von Andre Hainault aus dem Gewühl heraus lenkte der Löwen-Abwehrspieler mit der Schulter übers Tor (20.). Im Gegenzug lief Sascha Mölders nach einem Diagonalball von Phillipp Steinhart auf das FCK-Tor zu, scheiterte aber bedrängt von zwei Abwehrspielern am Lauterer Keeper Jan-Ole Sievers, der ihm entgegen gekommen war (21.). In der 30. Minute hatte Julius Biada in die Schnittstelle der 1860-Abwehr gepasst, Lukas Spalvis lief alleine auf Hendrik Bonmann zu, scheiterte aber am Löwen-Keeper (30.). Im Anschluss an einen Flügellauf von Christoph Hemlein konnten die Sechzger die flache Hereingabe von der Grundlinie des Außenbahnspielers in höchster Not klären (41.). So ging es torlos in die Kabine.

Aus der kam Mauersberger nicht mehr zurück. Wegen einer Schulterverletzung machte er Platz für Simon Lorenz. Nach einer Linksflanke von Dick kam Spalvis am kurzen Pfosten aus acht Metern zum Kopfball, traf aber nur die Querlatte (56.). Zwei Minuten später verschätzte sich Lorenz bei einer Rechtsflanke, Spalvis konnte mit seinem Kopfball aber kein Kapital daraus schlagen (58.). In dieser Phase schlichen sich immer mehr Stellungsfehler und Ungenauigkeiten im Passpsiel der Löwen ein, wodurch die Pfälzer die Oberhand bekamen. Nach Zuspiel von Grimaldi fand eine flache, diagonale Hereingabe von Steinhart in den Rückraum keinen Abnehmer (74.). In der Schlussphase mussten beide Teams der Hitze (36 Grad) und dem hohen Tempo etwas Tribut zollen. Unkonventionell klärte Bonmann in der 82. Minute gegen den kurz zuvor eingewechselten Florian Pick. Der Löwen-Keeper wehrte den Acht-Meter-Schuss aus halblinker Position mit der Brust ab. Nach einem Eckball von rechts kam Hainault aus sechs Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben den linken Pfosten (83.). Drei Minuten später war es passiert. Thimmy Thiele setzte sich auf der linken Seite durch, passte zurück auf Janek Sternberg, der aus neun Metern in halblinker Position zum 1:0 ins lange Eck traf (86.). Einen 25-Meter-Freistoß von Daniel Wein konnte Sivers zwar nicht festhalten, aber kein Löwe war schnell genug zur Stelle (90.). Lautern brachte die knappe Führung über die Zeit, landete damit einen glücklichen Auftaktsieg gegen stark kämpfende Löwen.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 28.07.2018, 14 Uhr

1. FC Kaiserslautern – 1860 München 1:0 (0:0)

FCK: 1 Sievers (Tor) – 23 Dick, 5 Kraus, 35 Hainault, 3 Sternberg – 8 Fechner, 7 Albaek – 17 Hemlein, 21 Zuck – 33 Spalvis, 10 Biada.
Ersatz: 22 Grill (Tor) – 4 Özdemir, 9 Thiele, 11 Pick, 15 Huth, 16 Bergmann, 20 Schad.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 20 Bekiroglu, 32 Lorenz.

Wechsel: Thiele für Biada (67.), Pick für Zuck (78.), Schad für Hemlein (89.) – Lorenz für Mauersberger (46.), Lex für Willsch (65.), Kindsvater für Karger (81.).

Tor: 1:0 Sternberg (86.). 
Gelbe Karten: – Willsch, Steinhart.
Zuschauer: 41.324 im Fritz-Walter-Stadion.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Markus Sinn (Filderstadt), Lukas Benen (Nordhorn)

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2172.htm