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Punktspiele 2017 / 18

 
 24. Spieltag, 01.12.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Schalding-Heining 3:0 (3:0)
 

Löwen besiegen zum Jahresabschluss Schalding-Heining 3:0.

Markus Ziereis brachte die Löwen in der 6. Minute in Führung. 

Die Löwen beendeten die Punkterunde 2017 mit einem deutlichen 3:0-Sieg gegen den SV Schalding-Heining. Markus Ziereis (6.), Christian Köppel (28.) und Benjamin Kindsvater (40.) sorgten bereits in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse und verabschiedeten sich als Tabellenführer in die Winterpause.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Schalding-Heining auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Johann Hipper (Außenbandriss im Sprunggelenk) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Sebastian Koch, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Ugur Türk, György Hursan und Alex Strobl. Drei Veränderungen gab es gegenüber dem Rosenheim-Spiel. Für aaron Berzel verteidigte Eric Weeger auf rechts, Markus Ziereis ersetzte Nono Koussou und für den grippegeschwächten Nico Karger begann Nicholas Helmbrecht.

Spielverlauf: Fabian Schnabel tauchte im der 3. Minute frei vor Marco Hiller auf. Der Top-Torjäger der Passauer stand aber im Abseits. Zwei Minuten später kam sein Sturmkollege Markus Gallmeier halblinks aus 16 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber deutlich neben den rechten Pfosten (5.). Im Gegenzug hob Phillipp Steinhart den Ball halbrechts in den Strafraum, Nicholas Helmbrecht flankte an den zweiten Pfosten, wo Markus Ziereis zur Stelle war, den Ball aus fünf Metern zum 1:0 ins lange Eck beförderte (6.). Ein Zuspiel von Steinhart nahm Sascha Mölders halblinks im Strafraum mit der Brust an, mit dem zweiten Ballkontakt schloss der 32-Jährige ab. Sein Drehschuss ging jedoch knapp am langen Eck vorbei (17.). Beinahe wäre Gallmeier in der 25. Minute der Ausgleich gelungen, wobei er zuvor sich den Ball mit dem Arm vorgelegt hatte. Doch Schiedsrichter Andreas Hummel ließ weiterlaufen. Sein Schuss vom rechten Strafraumeck landete neben dem linken Pfosten. Einen 19-Meter-Schuss von Helmbrecht rechts oben parierte Markus Schöller zur Ecke (27.). Die brachte Helmbrecht von rechts in die Mitte, Christian Köppel war zur Stelle, erhöhte mit einem Kopfballaufsetzer aus sieben Metern auf 2:0 (28.). Die Löwen konterten in der 37. Minute. Kindsvater legte am Strafraum rechts auf Helmbrecht ab, dessen Schuss wurde per Grätsche von Spielertrainer Stefan Köck geblockt. Kurz danach eroberte Helmbrecht in der gegnerischen Hälfte den Ball, legte im Strafraum quer auf Mölders. Der kam aus fünf Meter an die Kugel, setzte sie aber über die Querlatte (38.). Was für ein Tor in der 40. Minute. Kindsvater passte halblinks auf Mölders, der spielte dem flinken Außenbahnspieler in den Lauf. Sein Schuss vom linken Fünfmetereck schlug rechts oben zum 3:0 ein.

Die Löwen hätten in der 2. Halbzeit die Führung ausbauen können. Nach einem Fallrückzieher von Mölders nach Helmbrecht-Flanke von rechts fiel Felix Weber der Abpraller vor die Füße. Sein Schuss kam aber zu zentral, so dass Schöller parieren konnte (53.). Ansonsten spielten die Sechzger souverän, hielten die Niederbayern von ihrem Strafraum weg und kamen selbst immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor. Plötzlich hatte Schalding die Riesenchance zum Ehrentreffer. Nach einer Linksflanke kam Christian Brückl halbrechts total frei zum Schuss, hämmerte den Ball aber an den kurzen Pfosten. Den Nachschuss aus 15 Metern setzte Albert Krenn neben das Tor (71.). In der 73. Minute kam Kindsvater in aussichtsreicher Position zum Abschluss, schoss aber mit Mölders den eigenen Mann an. Eine Freistoßflanke von links durch Köppel wuchtete Jan Mauersberger per Kopf knapp neben den kurzen Pfosten (79.). In der 86. Minute scheiterte Ziereis vollkommen frei aus kurzer Distanz an Schöller. Somit blieb es beim 3:0. Für die Löwen stand schon zuvor fest, dass sie als Tabellenführer in die Winterpause gehen. Nun mit mindestens vier Punkte Vorsprung.

STENOGRAMM, 24. Spieltag, 01.12.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Schalding-Heining 3:0 (3:0)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 36 Steinhart – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 16 Kindsvater – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 18 Karger, 19 Aigner, 22 Berzel, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid. 

SVSH: 35 Schöller – 4 Alagöz, 6 Köck, 14 Dantscher, 30 Kurz – 37 Tiefenbrunner, 13 Krenn, 23 Enzesberger, 21 Rockinger – 32 Gallmaier, 11 Schnabel.
Ersatz: 1 Artner (Tor) – 7 Seidl, 8 Huber, 9 Lohberger, 10 Brückl, 19 Flath, 20 Burmberger.

Wechsel: Berzel für Steinhart (46.), Koussou für Helmbrecht (79.), Genkinger für Wein (86.) – Brückl für Tiefenbrunner (37.), Burmberger für Köck (75.), Seidl für Schnabel (78.).

Tore: 1:0 Ziereis (6.), 2:0 Köppel (28.), 3:0 Kindsvater (40.).
Gelbe Karten: Steinhart – Gallmeier, Krenn.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau); Florian Wernz (Langerringen), Florian Ziegler (Hohenpeißenberg).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2100.htm


23. Spieltag, 26.11.2017, 14 Uhr

TSV 1860 Rosenheim – 1860 München 1:1 (1:0)
 

Löwen spielen 1:1 in Rosenheim – Köppel trifft zum Ausgleich.

Keeper Marco Hiller und die Löwen mussten sich am Ende mit einem 1:1 in Rosenheim zufrieden geben. 
 
Die Löwen kamen beim Namensvetter TSV 1860 Rosenheim nicht über ein 1:1 hinaus. Die Führung von Philipp Maier kurz vor der Pause (44.) glich Christian Köppel drei Minuten nach Wiederanpfiff aus (48.). Durch den Punktgewinn werden die Löwen definitiv auf Platz eins überwintern

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Rosenheim auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Johann Hipper (Außenbandriss im Sprunggelenk) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Sebastian Koch, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Ugur Türk, György Hursan und Alex Strobl. Ansonsten begannen die Sechzger in der gleichen Aufstellung wie beim abgesagten Spiel gegen Buchbach, Markus Ziereis auf der Bank, dafür stand Christian Köppel wieder in der Startelf.

STIMMEN Bierofka: „Die Mannschaft hat alles probiert!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich kamen die Löwen in der 2. Minute vors Tor. Eine flache Hereingabe von Christian Köppel setzte Nico Karger links neben den Pfosten. Richtig Glück hatten die Münchner Sechzger nach einer Ecke von rechts durch Markus Einsiedler. Georg Lenz kam am zweiten Pfosten aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball, Marco Hiller wehrte nach vorne ab. Den Nachschuss bekam Köppel ins Gesicht. Erst danach konnte das Bierofka-Team die Situation endgültig klären. Eine Hereingabe von links durch Nico Karger erreichte Nono Koussou im Strafraum, wurde aber entscheidend am Abschluss gehindert (12.). Ein Schuss von der Strafraumkante nach einer zu kurz abgewehrten Ecke setzte Benjamin Kindsvater neben den linken Pfosten (14.). Nach einer Kopfball-Stafette von Mölders über Jan Mauersberger setzte Köppel die Kugel an die Latte (16.). Eine Hereingabe von links durch Kindsvater legte Mölders nach hinten auf Koussou ab, doch dessen Schuss aus zwölf Metern wurde geblockt (23.). Einen Freistoß aus 22 Metern zirkelte Daniel Wein über die Mauer, aber Rosenheims Keeper Mario Stockreiter war zur Stelle, nahm den Ball sicher auf (30.). In der 38. Minute segelte Stockenreiter unter einer Ecke durch, Mölders kam an den Ball, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Im Gegenzug lief Ludwig Räuber alleine auf Hiller zu. Der Löwen-Keeper machte sich breit, parierte den Schuss mit dem Fuß zur Ecke (39.). Die anschließende Hereingabe verpassten Danijel Majdancevic und Einsiedler aus kürzester Distanz (40.). Kurz danach war es dann passiert. Im Anschluss an einen Freistoß von der linken Seite kam Philipp Maier halbrechts an den Ball, nahm ihn aus 18 Meter per Dropkick und traf unhaltbar für Hiller ins rechte obere Eck (44.). Mit dem Rückstand ging‘s in die Pause.

Kurz nach der Pause erzielten die Löwen den Ausgleich. Nach einer Ecke von rechts durch Kindsvater legte der zur 2. Halbzeit eingewechselte Markus Ziereis den Ball nach hinten ab, Köppel hielt aus 20 Meter drauf, fand die Lücke und traf zum 1:1 (48.). Eine Flanke von rechts durch Aaron Berzel konnte Mölders am zweiten Pfosten zwar aus sechs Metern aufs Tor drücken, doch genau auf Stockreiter, der mit dem Kopfball keine Mühe hatte (59.). In der 67. Minute schickte Schiedsrichter Florian Kornblum Rosenheims Trainer Tobias Strobl wegen wiederholten Reklamierens auf die Tribüne. Bei einer Hereingabe von links durch Steinhart war Ziereis schon zu nah am Tor, rutschte auch noch weg (72.). Kurz danach kam Karger aus 14 Meter an den Ball, aber Georg Lenz warf sich in den Schuss, blockte ihn zur Seite (73.). Phillipp Steinhart kam in der 77. Minute im Rückraum frei zum Abschluss, verzog aber leicht, so dass die Kugel rechts am Tor vorbei ging. Gegen körperlich immer mehr abbauende Gastgeber waren die Löwen in der Schlussphase klar überlegen. Nach einem Pass von Mölders in die Tiefe lief Karger halblinks auf Stockenreiter zu, der seinen Schuss aufs kurze Eck parierte (81.). In der 85. Minute hatten die Löwen die Riesenchance zur Führung, aber Ziereis wollte alleine vor Stockenreiter auf Karger ablegen, was ihm aber völlig misslang, so dass sein Mitspieler zwar zum Abschluss kam, aber dabei wegrutschte. Trotz vieler Chancen reichte es am Ende für das Bierofka-Team nicht zu einem Dreier. Durch den Punktgewinn werden die Löwen aber definitiv auf Rang eins überwintern.

STENOGRAMM, 23. Spieltag, 26.11.2017, 14 Uhr

TSV 1860 Rosenheim – 1860 München 1:1 (1:0)

Rosenheim: 30 Stockenreiter – 5 Lenz, 24 Heiß, 4 Krätschmer – 17 Köhler, 6 Höhensteiger, 28 Maier, 8 Mayerl – 42 Räuber – 12 Einsiedler, 11 Majdancevic.
Ersatz: 1 Süßmaier (Tor) – 7 Linner, 20 Krüger, 23 Zottl, 32 Hartl, 45 Denz, 61 Eminoglu.

1860: 1 Hiller –22 Berzel, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 31 Koussou, 17 Wein, 36 Steinhart – 18 Karger, 16 Kindsvater – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 19 Aigner, 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

Wechsel: Eminoglu für Räuber (72.), Denz für Höhensteiger (81.), Linner für Einsiedler (85.) – Ziereis für Koussou (46.), Helmbrecht für Kindsvater (72.)

Tore: 1:0 Maier (44.), 1:1 Köppel (48.).
Gelbe Karten: Höhensteiger, Krätschmer – Berzel, Weber, Mauersberger.
Zuschauer: 3.900 im Jahnstadion Rosenheim (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Florian Kornblum (Chieming); Assistenten: Maximilian Alkofer (Siegenburg), Stefan Dorfner (Falkenfels).

Bildershow:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2099.htm


21. Spieltag, 11.11.2017, 14 Uhr

SV Wacker Burghausen – 1860 München 2:0 (0:0)

Löwen finden keine Mittel und verlieren 0:2 in Burghausen.

Markus Ziereis und die Löwen strauchelten in Burghausen, verloren ihr viertes Saisonspiel. 
 
Die Löwen kassierten bei Wacker Burghausen ihre vierte Saisonniederlage. Nach der Pause brachte Christoph Buchner die Salzachstädter in Führung (53.), Sascha Marinkovic traf in der 73. Minute zum 2:0-Endstand. Die Sechzger fanden zu keiner Zeit geeignete Mittel, um die kompakt stehende Defensive der Weiß-Schwarzen zu knacken.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Memmingen auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand) und Timo Gebhart (Muskelbündelriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Sebastian Koch, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger, Johann Hipper und Hendrik Bonmann. Ansonsten begannen die Sechzger in der gleichen Aufstellung wie beim 2:0-Erfolg gegen Memmingen zum Auftakt der Rückrunde.

STIMMEN Bierofka: „Der Gegner hatte mehr Biss & Leidenschaft!“

Spielverlauf: Die erste gute Möglichkeit des Spiels hatten die Löwen in der 6. Minute. Nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld von Phillipp Steinhart kam Felix Weber aus neun Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor. In der 16. Minute musste Marco Hiller erstmals eingreifen. Ein 18-Meter-Schuss von Wacker-Torjäger Sascha Marinkovic wurde gegen seine Laufrichtung abgefälscht, doch der Löwen-Keeper reagierte schnell, holte die Kugel aus dem linken unteren Eck (16.). Zwei Minuten später flanke Steinhart aus dem linken Halbfeld, Sascha Mölders war zur Stelle, köpfte aus acht Metern Richtung Tor. Aber der Ball ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (18.). Ein Linksschuss von Markus Ziereis aus 16 Metern kam zu zentral (20.). Im Gegenzug hatte Burghausen die Riesenchance zur Führung. Marius Duhnke legte von der rechten Strafraumseite an Hiller vorbei quer auf Tim Sulmer. Der brachte das Kunststück fertig, setzte völlig freistehend die Kugel aus vier Metern an die Latte (21.). Ein Distanzschuss von Marinkovic in der 25. Minute wurde sichere Beute von Hiller. Per Grätsche verfehlte Mölders eine Steinhart-Flanke am Fünfmeterraum nur knapp (29.). Ein 20-Meter-Freistoß von Mölders kam in der 34. Minute zu zentral auf Franco Flückiger, der damit keine Mühe hatte. So blieb es in einer abwechslungsreichen Halbzeit, in der beide Teams die Chance zur Führung hatten, torlos.

Direkt nach Wiederanpfiff scheiterte Sulmer frei vor Hiller. der den Ball neben das Tor lenkte (46.). In der 53. Minute ging Wacker in Führung. Nach einer Ecke von rechts konnten die Löwen den Ball nicht klären, Christoph Buchner kam halblinks aus acht Metern zum Schuss, traf zum 1:0 ins rechte untere Eck. Kurz danach parierte Hiller einmal mehr überragend, als er mit dem Fuß den Schuss des vor ihm frei auftauchenden Marinkovic abwehrte (56.). Ein Schuss aus 20 Metern von Benjamin Kindsvater wurde neben das Tor geblockt (63.). In der 73. Minute das 2:0. Duhnke kam halblinks vor Hiller frei zum Abschluss, der wehrte den Schuss einmal mehr mit einer Glanzparade ab, den Abpraller versenkte Marinkovic aber anschließend aus 14 Metern ins leere Tor. Einen Schuss von Karger verlängerte der eingewechselte Christian Köppel genau in die Arme von Flückiger (83.).

STENOGRAMM, 21. Spieltag, 11.11.2017, 14 Uhr

SV Wacker Burghausen – 1860 München 2:0 (0:0)

SVW: 26 Flückiger – 31 Schulz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 3 Janietz –18 Wächter – 9 Duhnke, 17 Omelanowsky, 22 Sulmer, 19 Hingerl – 10 Marinkovic.
Ersatz: 1 Tetickovic (Tor) – 16 Pöllner, 20 Bann, 25 Richter, 27 Hahn, 29 Holek, 33 Popp.

1860: 1 Hiller – 31 Kourssou, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 29 Hursan, 33 Bachschmid.

Wechsel: Popp für Sulmer (71.), Bann für Omelanowsky (79.), Richter für Duhnke (85.) – Helmbrecht für Kindsvater (63.). Köppel für Berzel (69.), Türk für Steinhart (76.).

Tore: 1:0 Buchner (53.), 2:0 Marinkovic (73.).
Gelbe Karten: Wachter – Karger, Steinhart.
Zuschauer: 8.520 in der Wacker-Arena.
Schiedsrichter:
 Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz); Assistenten: Markus Hertlein (Dinkelsbühl), Johannes Hamper (Katschenreuth).
 

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2097.htm

20. Spieltag, 03.11.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Memmingen 2:0 (2:0)

Geglückter Rückrundenstart: 2:0-Sieg über Memmingen.

Kapitän Felix Weber wuchtete in der 35. Minute den Ball per Kopf zum 2:0 ins Memminger Tor. 
 
Die Löwen starteten mit einem 2:0-Sieg über den FC Memmingen in die Rückrunde. Nico Karger brachte die Sechzger in der 32. Minute in Führung. Drei Minuten später traf Kapitän Felix Weber per Kopf (35.). Da im Parallelspiel der FC Ingolstadt II verlor, baute das Bierofka-Team die Tabellenführung auf acht Punkte aus.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Memmingen auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Lennert Siebdrat (Rückenprobleme) und Nicholas Helmbrecht (Rot-Sperre) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Martin Gambos, Lukas Aigner, György Hursan, Johann Hipper, Felix Bachschmid und Hendrik Bonmann. Ansonsten begannen die Sechzger in der gleichen Aufstellung wie beim 3:0-Sie drei Tage zuvor gegen Bayreuth.

STIMMEN Bierofka: „Wir waren nach der Pause zu naiv & hektisch.“

Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 7. Minute im Gäste-Strafraum gefährlich. Ein langer Diagonalball von Felix Weber nahm Sascha Mölders zwischen zwei Verteidigern am Elfmeterpunkt an, brachte aber die Kugel nicht unter Kontrolle. Vier Minuten später hätte Mölders den Führungstreffer erzielen müssen. Aaron Berzel schickte Benjamin Kindsvater halbrechts steil, seine Hereingabe wehrte Martin Gruber im FCM-Tor ab, der Ball kam zu Nico Karger, der die Kugel Mölders auflegte. Der Stürmer schloss aus neun Metern freistehend in zentraler Position ab, so dass Gruber erneut parieren konnte (11.). Leichtfertig vergab Nico Karger in der 19. Minute eine gute Freistoßchance. Aus 24 Metern setzte er den Ball in die Mauer. Auf der anderen Seite kam Furkan Kircicek nach einem abgewehrten Standard halblinks aus 18 Metern zum Abschluss. Marco Hiller, der den Schuss erst sehr spät sah, ließ den Ball nach vorne abprallen, aber seine Kollegen bereinigten die Szene (20.). Im Anschluss an eine Ecke kam Karger an der Strafraumkante an den Ball, seine Direktabnahme ging aber ungefähr einen Meter über das rechte Kreuzeck (27.). Drei Minuten später nach einem Eckball von links durch Phillipp Steinhart war Jan Mauersberger mit dem Kopf zur Stelle, konnte den Ball aber nicht aufs Tor drücken, Felix Weber am zweiten Pfosten warf sich in die Kugel, sein Kopfballaufsetzer ging über die Querlatte (31.). Beim nächsten Angriff lag die Kugel im Tor. Markus Ziereis hatte in die Tiefe auf Karger gepasst, der tauchte halblinks frei vor Gruber auf, traf aus zehn Metern zum 1:0 ins kurze Eck (32.). Drei Minuten später das 2:0. Nach einer Ecke von rechts durch Kindsvater war Felix Weber mit dem Kopf zur Stelle, ließ Gruber aus sechs Metern keine Chance (35.). Den Zwei-Tore-Vorsprung nahmen die Löwen mit in die Pause.

Memmingen wurde im zweiten Durchgang offensiver, wodurch sich für die Löwen Räume zum Kontern ergaben. Zunächst konnten sie diese aber nicht nutzen. Im Gegenteil: Nach einem Sololauf über 40 Meter kam Fabian Lutz halblinks aus acht Metern zum Abschluss, doch Hiller machte das kurze Eck dicht, wehrte den Schuss zur Ecke ab (58.). Einen doppelten Doppelpass mit Mölders schloss Kindsvater halbrechts aus 13 Metern im Strafraum ab, Gruber tauchte ins linke Eck ab, hielt den Ball sicher (64.). In der 66. Minute war die erhoffte Kontergelegenheit da. Aber anstatt dass Karger selbst abschloss, spielte er nochmals Mölders an, zudem in dessen Rücken, so dass die Riesenchance ungenutzt blieb. Vier Minuten später wurde der Schuss von Ziereis aus acht Metern im letzten Moment geblockt, dann schob Mölders aus neun Metern die Kugel links am Tor vorbei (70.). Die Löwen versäumten es in dieser Phase, den Sack endgültig zuzumachen und ihr Torverhältnis weiter zu verbessern. Zum Ende hin passierte nicht mehr viel. Einen 35-Meter-Freistoß des eingewechselten Amar Cekir aus dem rechten Halbfeld fing Hiller sicher ab (84.). Auf der anderen Seite schoss der eingewechselte Ugur Türk aus sieben Metern David Anzenhofer an (85.). In der 89. Minute versuchte es der eingewechselte Christian Köppel, der einen 23. Geburtstag feierte, nach einem Konter über Karger mit einem Schlenzer, der aber völlig misslang und in den Armen von Gruber landete. Mölders schoss in der Nachspielzeit, nachdem er Gruber ausgespielt hatte, aus 30 Metern am leeren Tor vorbei. So blieb es beim 2:0-Erfolg. Da der FC Ingolstadt II zeitgleich sein Heimspiel gegen die Bayern-Reserve 0:2 verlor, wuchs der Vorsprung der Löwen in der Tabelle wieder auf acht Punkte an. 

STENOGRAMM, 20. Spieltag, 03.11.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Memmingen 2:0 (2:0)

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 5 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 7 Awata, 11 Köppel, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger.

FCM: 1 Gruber – 20 Zweckbronner, 5 Schmeiser, 6 Anzenhofer, 24 Lutz – 18 Buchmann, 8 Heger, 15 Rietzler, 19 Kircicek – 10 Salemovic, 9 Krogler.
Ersatz: 22 Zeche (Tor) – 4 Boyer, 7 Maier, 16 Schröder, 26 Heilig, 27 Hayse, 30 Cekic.

Wechsel: Weeger für Koussou (59.), Türk für Ziereis (78.), Köppel für Kindsvater (85.) – Cekic für Krogler (65.), Maier für Buchmann (74.), Hayse für Rietzler (81.).

Tore: 1:0 Karger (32.), 2:0 Weber (35.).
Gelbe Karten: Ziereis – Zweckbronner, Lutz.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Florian Garr (Wendelskirchen).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2094.htm

19. Spieltag, 31.10.2017, 14.05 Uhr

1860 München – SpVgg Oberfranken Bayreuth 3:0 (2:0)
 

Löwen besiegen Bayreuth und sind Herbstmeister.

Jan Mauersberger brach mit seinem Tor in der 36. Minute den Bann gegen Bayreuth. 
 
Die Löwen beendeten ihre Serie von zwei Spielen ohne Punkte mit einem 3:0-Sieg über die SpVgg Oberfranken Bayreuth. Damit machte das Bierofka-Team zum Ende der Vorrunde die Herbstmeisterschaft perfekt. Für die Tore sorgten Jan Mauersberger (36.) und Markus Ziereis (41.) vor der Pause und Sascha Mölders in der Schlussphase (89.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Bayreuth auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Nicholas Helmbrecht (Rot-Sperre) verzichten. Hendrik Bonmann, Sebastian Koch, Lucas Genkinger, Mohamad Awata, Martin Gambos, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, György Hursan, Johann Hipper und Felix Bachschmid standen nicht im 18er-Kader. Felix Weber kehrte ins Tea m zurück, Aaron Berzel rückte ins Mittelfeld vor, Kodjovi Koussou verteidigte wieder auf der rechten Seite für Eric Weeger und Benjamin Kindsvater ersetzte Helmbrecht.

STIMMEN Bierofka: „Der Sieg ist wichtig fürs Selbstvertrauen.“

Spielverlauf: Bayreuth, das nach acht punktlosen Spielen mit einem neuen Trainer nach München gereist war, begann forsch, spielte munter mit und hatte seine Chancen. In der 7. Minute wären die Oberfranken beinahe in Führung gegangen. Dominik Schmitt kam in zentraler Position aus 15 Metern zum Schuss, der Ball prallte vom linken Innenpfosten ab, ging fast parallel zur Torlinie, ehe er geklärte werden konnte. Riesenglück für die Löwen! Erstmals gefährlich wurden die Sechzger in der 14. Minute, als es halbrechts einen Freistoß aus 22 Metern gab. Phillipp Steinhart scheiterte jedoch mit seinem Linksschuss an der hochspringenden Mauer. Nach einer Balleroberung von Sascha Mölders im Spielaufbau der Bayreuther kam Nico Karger halblinks aus 13 Metern zum Schuss, doch Alexander Skowronek war abgetaucht, lenkte den Ball um den kurzen Pfosten (17.). Einen 25-Meter-Schuss von Markus Ziereis holte Skowronek gerade noch aus dem rechten unteren Eck (26.). Auf der anderen Seite wurde eine Direktabnahme von Ex-Löwe Ivan Knezevic sichere Beute von Marco Hiller (27.). Eine Hereingabe von rechts durch Nono Koussou leitete Steinhart am Elfmeterpunkt direkt Richtung Tor, aber ein Bayreuther Abwehrbein klärte den Schuss zur Ecke (28.). Im Gegenzug kam Patrick Weimar halblinks aus zwölf Metern zum Abschluss, Hiller verkürzte den Winkel, parierte die Kugel zur Ecke (29.). Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite durch Kristian Böhnlein, der flach aufs Tor kam, wehrte Hiller mit dem Fuß ab (33.). Koussou setzte einen Schuss aus der zweiten Reihe nur knapp über das Bayreuther Tor (34.). Nach einer Freistoßflanke von Steinhart aus dem rechten Halbfeld herrschte Verwirrung vor dem Gästetor. Erst scheiterte Aaron Berzel mit einem Kopfball an Skowronek. Aus dem Gewühl heraus stocherte erst Ziereis den Ball Richtung Tor, dann Jan Mauersberger, der die Kugel im zweiten Versuch endgültig zum 1:0 über die Linie beförderte (36.) Keine fünf Minuten später das 2:0. Nach einem Konter legte Mölders auf rechts zu Kindsvater ab. Dessen Hereingabe nahm Karger direkt, Darius Held wehrte den Schuss auf der Linie ab, Ziereis war zur Stelle, schoss die Kugel ins verwaiste Tor (41.). Bayreuth war weiterhin gefährlich. Nach einer Hereingabe von rechts durch Böhnlein drehte sich Knezevic um die eigene Achse, kam aus neun Metern zum Schuss, doch Hiller reagierte einmal mehr glänzend (44.). So blieb es bei der unterm Strich etwas glücklichen 2:0-Führung der Löwen zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff tauchte Ziereis nach Karger-Zuspiel links vor Skowronek auf, brachte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht am Keeper vorbei (49.). Etwas zu eigensinnig war Kindsvater in der 64. Minute, als er in 4:3-Überzahl nicht abspielte und kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wurde. Der anschließende Freistoß von Steinhart aus 19 Metern wurde von der Mauer abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten vorbei. Kargers Schuss vom Elfmeterpunkt im Anschluss an einen Eckball wurde am Torraum von der Bayreuther Abwehr geblockt (67.). In der 70. Minute scheiterte Kindsvater mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Skowronek. Kurz danach tauchte Karger nach Pass von Ziereis alleine vor dem Bayreuther Keeper auf, der den Abschluss mit dem Fuß abwehrte. Den Nachschuss setzte Steinhart aus 17 Metern um Zentimeter neben den rechten Pfosten (71.). Zwei Minuten später war es Kindsvater, der frei vor Skowronek halbrechts zum Abschluss kam, aber sein Schuss aus 13 Metern war viel zu harmlos (73.). Die Löwen hätten in dieser Phase das Ergebnis deutlich höher gestalten können. Umso ärgerlicher wäre es gewesen, hätte Yannick Fuhrmann mit seinem Kopfball aus sechs metern getroffen. Doch Hiller verhinderte das mit einer Glanzparade auf der Linie (83.). In der 89. Minute fiel dann doch noch der dritte Treffer. Aaron Berzel hatte von rechts geflankt, der eingewechselte Christian Köppel scheiterte mit einem Flugkopfball am glänzend reagierenden Skowronek. Doch Mölders war zur Stelle, köpfte zum 3:0-Endstand ein. Damit brachte das Bierofka-Team die Herbstmeisterschaft im letzten Vorrundenspiel endgültig unter Dach und Fach.

STENOGRAMM, 19. Spieltag, 31.10.2017, 14.05 Uhr

1860 München – SpVgg Oberfranken Bayreuth 3:0 (2:0)

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 7 Awata, 11 Köppel, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger.

SOB: 35 Skowronek – 17 Held, 4 Dengler, 21 Weber, 20 Golla – 9 Schmitt, 29 Fuhrmann – 14 Wolf, 36 Böhnlein, 10 Weimar – 27 Knezevic.
Ersatz: 30 Veigl (Tor) – 3 Schneider, 7 Hobsch, 11 Bruno, 13 Ulbricht, 23 Renger, 28 Beszczynski.

Wechsel: Weeger für Kindsvater (77.), Köppel für Karger (85.), Türk für Ziereis (90.) – Hobsch für Held (63.), Bruno für Weimar (83.).

Tore: 1:0 Mauersberger (36.), 2:0 Ziereis (41.), 3:0 Mölders (89.).
Gelbe Karten: Berzel –.
Zuschauer: 12.300 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter:
 Thomas Stein (Weibersbrunn); Assistenten: Peter Dotzel (Heidenfeld), Michael Dotzel (Heidenfeld).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2093.htm


17. Spieltag, 22.10.2017, 15 Uhr

1860 München – FC Bayern München II 0:1 (0:0)
 

Bitter: Löwen verlieren trotzt guter Chancen das Derby 0:1.

Markus Ziereis vergab in der 62. Minute die Riesenchance zur Löwen-Führung. 
Die Löwen versäumten es, zu Beginn der 2. Halbzeit in Führung zu gehen. So kam es, wie es kommen musste. Bayern nutzte durch Fabian Benko in der 74. Minute eine der wenigen Chancen, gewann glücklich das Derby mit 1:0. Nicholas Helmbrecht sah in der 86. Minute noch die Rote Karte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Derby auf Felix Weber (Trainingsrückstand), Simon Seferings (Trainingsrückstand) und Timo Gebhart (Muskelbündelriss) verzichten. Hendrik Bonmann, Sebastian Koch, Lucas Genkinger, Mohamad Awata, Martin Gambos, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel und Tobias Steer spielten tags zuvor in der U21 beim 3:1-Sieg bei der SpVgg Hankhofen-Heiling. Jan Mauersberger und Nico Karger kehrten nach überstandener Verletzung in die Anfangsformation zurück. Dafür mussten Christian Köppel und Benjamin Kindsvater Platz machen. Zudem verteidigte Eric Weeger für Nono Koussou auf der rechten Seite.

STIMMEN Bierofka: „Wer in der Sonne steht, muss auch Regen verkraften!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten mit aggressivem Anlaufen die Bayern-Reserve von Beginn an unter Druck zu setzen. Doch zunächst spielte sich alles zwischen den Strafräumen ab. Erstmals gefährlich wurden die Sechzger in der 11. Minute. Nicholas Helmbrecht hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine Flanke Richtung Elfmeterpunkt verlängerte Sascha Mölders per Kopf auf Markus Ziereis, doch der wurde am Fünfmeterraum in abseitsverdächtiger Position am Abschluss gehindert. Im Gegenzug kam Kwaski Okyere Wriedt bis an die linke Grundlinie, seine Hereingabe brachte jedoch Fabian Benko am Torraum nicht unter Kontrolle (12.). Eine Flanke von rechts durch Adrian Fein köpfte Eric Weeger in der 15. Minute am zweiten Pfosten vor Wriedt ins Tor-Aus Auf der anderen Seite verlängerte Daniel Wein eine Hereingabe von rechts durch Weeger mit dem Hinterkopf, stellte dabei aber Christian Früchtl vor keine allzu großen Probleme (19.). Nach einem Zuspiel von Felix Götze tauchte Milos Pantovic am rechten Torraumeck frei vor Marco Hiller auf, rutschte aber beim Schussversuch weg (22.). Ein Schuss von Markus Ziereis von der Strafraumgrenze war zu schwach, um Früchtl vor Probleme zu stellen (29.). Nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite sah Mölders den freistehenden Nico Andermatt an der Strafraumkante. Er passte fast von der Grundlinie zurück auf den Schweizer, der hatte aber bei seinem Schuss aus 14 Metern zu viel Rücklage, vergab die Riesenchance zur Führung (39.). In der 45. Minute schickte Andermatt Nico Karger steil auf der linken Seite, doch Früchtl war schneller als der Löwen-Stürmer, warf sich auf den Ball. Kurz vor der Pause gab’s noch einmal eine Möglichkeit. Eine Freistoßflanke von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld erreichte Aaron Berzel mit dem Kopf, setzte die Kugel aus neun Metern aber über den Querbalken. So ging es mit 0:0 in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff hatten die Löwen die erste Chance. Ziereis spielte steil auf Karger, Früchtl zögerte zunächst, kam dann aber doch aus dem Strafraum und konnte im letzten Augenblick vor dem Löwen-Angreifer klären (49.). Eine Kopfball-Verlängerung von Ziereis nach Linksflanke nahm Mölders mit der Brust mit, kam im Fallen aus zwölf Metern zum Abschluss, doch Früchtl parierte (56.). Kurz danach setzte sich Helmbrecht auf der rechten Seite in Szene. Seine Hereingabe in den Rückraum kam zu Ziereis, der aber den Ball aus 13 Metern nicht voll traf, so dass der Bayern-Keeper ins lange Eck abtauchen konnte und den Schuss zu fassen bekam (57.). In der 62. Minute hätte Ziereis eigentlich das 1:0 machen müssen. Daniel Wein setzte sich halbrechts durch, passte zu Mölders, der legte mit viel Übersicht auf Ziereis ab. Doch der Torjäger schob aus elf Metern die Kugel freistehend am linken Pfosten vorbei. In der 73. Minute konnte sich erstmals Hiller auszeichnen, als er einen 17-Meter-Schuss von Niklas Dorsch aus dem rechten oberen Eck faustete. Eine Minute später war er machtlos. Wriedt überflankte an der linken Grundlinie die Abwehr, Benko stand am zweiten Pfosten vollkommen frei, traf aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Bayern (74.). Jan Mauersberger zielte mit seinem Schuss aus 18 Metern nur knapp übers Tor (78.). In der 86. Minute sah Helmbrecht Rot, als er mit gestrecktem Fuß in der gegnerischen Hälfte zum Ball ging. Mit einem Mann mehr brachten die Bayern die knappe Führung über die Zeit. Nur einmal wurde es noch eng. Als Mauersberger eine Flanke mit dem Fuß verlängerte, aber Marco Friedl für seinen geschlagenen Torwart vor Mölders im Torraum klärte (95.). Die Löwen verloren damit erstmals in dieser Saison im Grünwalder Stadion.

STENOGRAMM, 17. Spieltag, 22.10.2017, 15 Uhr

1860 München – FC Bayern München II 0:1 (0:0)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Andermatt –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

FCB II: 36 Früchtl – 16 Obermair, 5 Feldhahn, 15 Awoudja, 4 Götze – 10 Pantovic, 30 Dorsch, 8 Fein, 34 Friedl – 40 Benko, 7 Wriedt. 
Ersatz: 1 Weinkauf (Tor) – 3 Mayer, 9 Evina, 14 Hingerl, 17 Tillman, 19 Wintzheimer, 21 Pohl, 27 Köhn.

Wechsel: Hursan für Andermatt (61.), Kindsvater für Karger (75.), Bachschmid für Ziereis (76.) – Tillmann für Obermair (61.), Evina für Pantovic (76.), Köhn für Awoudja (83.).

Tor: 0:1 Benko (74.)
Gelbe Karten: Andermatt, Karger, Mölders, Wein – Awoudja, Obermair.
Rote Karte: Helmbrecht (86., grobes Foulspiel)
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach); Assistenten: Tobias Wittmann (Wendelskirchen), Richard Conrad (Aschheim).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2092.htm


16. Spieltag, 15.10.2017, 15 Uhr

FC Augsburg II – 1860 München 3:2 (1:0)
Löwen unterliegen FCA II vor Rekordkulisse mit 2:3.

Sascha Mölders hatte gegen Jan-Ingwer Callsen-Bracker einen schweren Stand. 
 
Vor der neuen Rekordkulisse von 21.219 der Regionalliga Bayern mussten sich die Löwen dem FC Augsburg II mit 2:3 geschlagen geben. Efkan Bekiroglu (42.) und Artur Mergel (61.) brachten die Gastgeber 2:0 in Führung. Markus Ziereis verkürzte (65.), postwendend stellte Bekiroglu den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (66.). Spannend wurde es nochmals, als Nicholas Helmbrecht den Anschluss erzielte (82.). Doch trotz aller Bemühungen blieb es bei diesem Ergebnis.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Augsburg auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Jan Mauersberger (Muskelverletzung), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Nico Karger, für ihn rückte Benjamin Kindsvater in die Anfangself. Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel und Johann Hipper hatten am Freitag beim 2:1-Erfolg in Traunstein bei der U21 Spielpraxis gesammelt. Nicht im 18er-Kader standen Martin Gambos und Ugur Türk.

STIMMEN Bierofka: „Heute war unsere Defensivarbeit nicht gut.“

Spielverlauf: Das erste Mal kamen die Löwen in der 5. Minute gefährlich vors Augsburger Tor. Daniel Wein hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, seine flache Hereingabe ließ Sascha Mölders, der Jan-Ingwer Callsen-Bracker im Rücken hatte, passieren, aber in der Mitte war kein Abnehmer, so dass Fabian Giefer die Kugel problemlos aufnehmen konnte. Christoph Lannert versuchte es mit einem Schuss aus extrem spitzem Winkel, Marco Hiller hatte damit aber keine Probleme. Wesentlich mehr Schwierigkeiten bereitete auf der anderen Seite der 18-Meter-Schuss von Benjamin Kindsvater, den Giefer gerade noch um den Pfosten lenken konnte (12.). Im Anschluss an die Ecke nahm Nicholas Helmbrecht den abgewehrten Ball aus 17 Metern volley, sein Schuss kam aber zu zentral, so dass FCA-Keeper Giefer ihn im Nachfassen aufnehmen konnte (13.). Ein Freistoß von Phillipp Steinhart mit links von halbrechter Position aus 22 Metern wurde sichere Beute von Giefer (20.). Fast von der gleichen Position versucht es eine Minute später Nicolas Andermatt, Giefer wischte den Schuss jedoch aus dem rechten Kreuzeck (21.). Die anschließende Ecke von rechts durch Andermatt drehte der Schweizer mit links direkt aufs Tor. Nur mit viel Mühe konnte der FCA-Keeper die Kugel entschärfen (22.). Unerwartet hatte Marco Richter wenig später für die Fuggerstädter das 1:0 auf dem Fuß. Völlig frei tauchte er halbrechts vor Hiller auf, scheiterte aus sieben Metern am Löwen-Schlussmann (24.). Nach einer Kopfballablage von Christian Köppel kam Mölders an der Strafraumkante zum Schuss, setzte die Kugel aber übers Tor (30.). Helmbrecht schnippte in der 35. Minute den Ball nach innen, Mölders verlängerte mit dem Kopf aus acht Metern aufs Tor, Giefer konnte gerade noch mit den Fingerspitzen die Kugel über die Latte lenken. Ex-Löwe Kilian Jakob versuchte es mit einem Freistoß vom rechten Strafraumeck direkt, Hiller fing die Kugel aber sicher ab (41.). Total unverhofft erzielten die Augsburger eine Minute später die Führung. Richter setzte sich auf der linken Strafraumseite durch, Efkan Bekiroglu musste am Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinhalten, traf aus kurzer Distanz zum 1:0 (42.). Nach einem Kopfball von Markus Ziereis sprang der Ball an den ausgestreckten Arm von Jakob, aber Schiedsrichter Johannes Huber pfiff keinen Elfmeter, ließ zum Leidwesen der Löwen weiterspielen (45.). Kurz danach war Pause.

Ein Distanzschuss von Richter war die erste gefährliche Szene in der 2. Halbzeit. Der Ball ging aber knapp über den Querbalken (49.). Was für eine Löwen-Chance in der 53. Minute. Ziereis eroberte den Ball vom FCA im Aufbau, passte auf Helmbrecht, der lief alleine Richtung Tor, legte dann auf rechts zu Mölders ab, doch der schob mit der Picke die Kugel aus zwölf Metern rechts am Pfosten vorbei. Einen Schuss von Richter aus 20 Metern lenkte Steinhart übers eigene Tor (58.). Drei Minuten später lag der Ball im Tor. Nono Koussou wurde von Artur Mergel auf der linken Seite überspielt, Hiller konnte den Schuss aufs kurze Eck mit dem Fuß noch abwehren, gegen den Nachschuss ins lange Eck war er machtlos (61.). Vier Minuten später setzte sich Kindsvater auf der rechten Seite durch, seine butterweiche Hereingabe nickte Ziereis am Torraum zum 1:2 ein (65.). Lange währte die Freude darüber nicht. Keine Minute später legte Christoph Lannert fast von der rechten Grundlinie zurück auf Bekiroglu, der ließ Hiller keine Chance, traf aus zehn Metern zum 3:1 (66.). Ein Schuss des eingewechselten Felix Bachschmid vom Elfmeterpunkt drudelte rechts am Pfosten vorbei. Ziereis war überrascht, kam einen Schritt zu spät (81.). Eine Minute später nahm sich Helmbrecht ein Herz, zog aus 24 Metern ab, Giefer war zwar noch am Ball, konnte den Anschlusstreffer aber nicht verhindern. Die Löwen warfen in der Schlussphase nochmals alles nach vorne. Einen 19-Meter-Freistoß von Wein entschärfte Giefer (90.). Dadurch blieb es beim 2:3. Die Löwen kassierten damit ihre zweite Saisonniederlage, führen die Tabelle aber immer noch mit einem komfortablen Vorsprung an.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 15.10.2017, 15 Uhr

FC Augsburg II – 1860 München 3:2 (1:0)

FCA II: 33 Giefer – 21 Della Schiava, 15 Callsen-Bracker, 4 Jürgensen, 28 Jakob – 6 Ramser, 8 Mwarome – 27 Lannert, 18 Mergel – 23 Richter, 10 Bekiroglu. 
Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 7 Zupur, 9 Stowasser, 11 Duman, 19 Gail, 24 Greisel, 25 Lobenhofer.

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 22 Berzel, 36 Steinhart, 11 Köppel – 5 Andermatt, 29 Hursan, 17 Wein –16 Kindsvater 9 Mölders, 23 Helmbrecht.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 18 Karger, 19 Aigner, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

Wechsel: Greisel für Mergel (64.), Stowasser für Bekiroglu (75.), Lobenhofer für Richter (85.) – Ziereis für Hursan (41.), Weeger für Koussou (75.), Bachschmid für Kindsvater (75.).

Tore: 1:0 Bekiroglu (42.), 2:0 Mergel (61.), 2:1 Ziereis (65.), 3:1 Bekiroglu (66.), 3:2 Helmbrecht (82.).
Gelbe Karten: Richter, Bekiroglu – Mölders, Helmbrecht, Andermatt.
Zuschauer: 21.219 in der WWK ARENA Augsburg.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistenten: Florian Böhm (Wolfratshausen), Benjamin Sölch (Wilting).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2091.htm

15. Spieltag, 06.10.2017, 19 Uhr

Eichstätt 1860 München – FC Pipinsried 3:0 (2:0)

Löwen marschieren weiter vorneweg: 3:0 gegen Pipinsried.

Schweizer Präzision: Nicolas Andermatt traf nach etwas mehr als 60 Sekunden per Kopf zur Führung. 

Die Löwen feierten gegen den FC Pipinsried ihren sechsten Dreier in Folge und verteidigten souverän ihre Tabellenführung. Beim 3:0 gegen den Dorf-Klub aus dem Dachauer Hinterland erzielten Nicolas Andermatt (2.), Luis Grassow per Eigentor (32.) und Nico Karger die Treffer (66.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Pipinsried auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Daniel Wein (Gelb- Sperre) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Johann Hipper. Drei Änderungen im Vergleich zum 2:1-Sieg in Eichstätt nahm der Trainer vor: Nono Koussou kam für Eric Weeger ins Team, Nico Andermatt für Wein und Nicholas Helmbrecht für Benjamin Kindsvater. qj

Spielverlauf: Es warén etwas mehr als 60 Sekunden gespielt, da lag der Ball bereits im Pipinsrieder Tor. Einen Eckball von links durch Phillipp Steinhart brauchte der sträflich freistehende Nicolas Andermatt aus sechs Metern nur noch einzuköpfen (2.). Auch nach der zweiten Ecke für die Sechzger von Steinhart brannte es lichterloh im FCP-Strafraum. Diesmal hatte der Löwe die Abwehr überflankt, Markus Ziereis nahm die Kugel halbrechts aus 13 Metern direkt aus der Luft, zielte aber über den Querbalken (11.). Doch auch die Gäste waren gefährlich. In einer Kontersituation konnte sich Aaron Berzel nur mit einem Foul gegen Emre Arik behelfen, sah dafür Gelb. Den anschließenden Freistoß aus 24 Metern setzte Ex-Löwe Christoph Burkhard deutlich über das Tor (16.). Erneut sorgte ein 1860-Standard in der 22. Minute für Gefahr. Eine Freistoßflanke von Steinhart aus dem linken Halbfeld konnte Torhüter Thomas Reichlmayr am zweiten Pfosten gerade noch mit einer Hand vor Jan Mauersberger und Berzel klären. Einen 18-Meter-Schuss von Ziereis aus dem Zentrum brachte Reichlmayr erst im Nachfassen unter Kontrolle (31.). Und wieder führte in der 32. Minute ein Standard zum Treffer. Steinharts Freistoßflanke von links verlängerte Jan Mauersberger per Kopf Richtung zweiten Pfosten, wo Luis Grassow im Zweikampf mit Berzel der Ball ans Knie sprang und zum 2:0 im linken Eck landete (32.). Zwei Minuten später prüfte Burkhard mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss Marco Hiller im Löwen-Tor. Der Keeper wischte den Ball über die Latte (34.). In der 39. Minute hatte sich Sascha Mölders im Strafraum durchgesetzt, schlenzte aber aus 14 Metern mit links die Kugel am linken Pfosten vorbei. Eine hohe Hereingabe von der linken Grundlinie durch Manuel Müller ließ Hiller über die Finger rutschen, schnappte sich aber im Nachfassen das Spielgerät, bevor es gefährlich werden konnte (44.). So blieb es bei der 2:0-Führung zur Pause.

In der 55. Minute ließ Mölders zwei Gegenspieler im Strafraum aussteigen, schlenzte dann die Kugel halbrechts aus 13 Metern mit links knapp übers linke Kreuzeck. Besser machte es Nico Karger. Nicholas Helmbrecht hatte sich in der 66. Minute im Zentrum durchgesetzt, legte den Ball nach links ab, wo Karger aus 15 Metern abzog und zum 3:0 ins kurze Eck traf. Damit war die Partie gelaufen. Pipinsried, das nur zwei Mal die Woche trainiert, hatte nichts mehr entgegen zu setzen. Lediglich Markus Achatz hatte noch eine Halbchance, als er eine Freistoßflanke von Burkhard am Torraum deutlich verpasste. Die Sechzger, die das dritte Spiel in sechs Tagen absolvierten, spielten die komfortable Führung kräfteschonend nach Hause und sind nun seit zwölf Ligaspielen ungeschlagen.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 06.10.2017, 19 Uhr

Eichstätt 1860 München – FC Pipinsried 3:0 (2:0)

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 5 Andermatt, 36 Steinhart –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 29 Hursan, 33 Bachschmid.

FCP: 1 Reichlmayr – 17 Liebsch, 22 Achatz, 4 Grassow, 20 Schuster – 8 Grahammer, 11 Rabihic – 10 Tosun, 14 Burkhard, 31 Arik – 23 Müller,
Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) - 3 Herzig, 5 Segashi, 7 Goia, 27 Lushi, 37 Dekorsy, 40 Diep.

Wechsel: Türk für Ziereis (59.), Hursan für Andermatt (59.), bachschmid für Mölders (84.) – Lushi für Grahammer (65.), Goia für Arik (76.), Segashi für Müller (76.).

Tore: 1:0 Andermatt (2.), 2:0 Grassow (32., Eigentor), 3:0 Karger (66.).
Gelbe Karten: Berzel, Andermatt – Tosun, Müller.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Marco Achmüller (Würding); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Maximilian Alkofer (Siegenburg).


Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2090.htm

14. Spieltag, 03.10.2017, 14 Uhr

VfB Eichstätt – 1860 München 1:2 (1:0)
 

2:1-Sieg: Ziereis & Karger drehen Partie in Eichstätt.

„Mentalitätsmonster“ Sascha Mölders bereitete den Siegtreffer von Nico Karger vor.
 
Die Löwen gewannen beim VfB Ecihstätt nach 0:1-Rückstand mit einer Energieleistung nach der Pause mit 2:1. Die frühe Führung von Benjamin Schmidramsl (4.) glich Markus Ziereis aus (62.). Der Siegtreffer gelang Nico Karger nach einer Energieleistung von Sascha Mölders (72.). Die Sechzger sind nunmehr seit elf Ligaspielen ungeschlagen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Eichstätt auf Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), György Hursan muskuläre Probleme), Nicholas Helmbrecht (Gelb-Rot-Sperre) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer und Johann Hipper. Zwei Änderungen gab es in der Startelf: Für Helmbrecht kam Benjamin Kindsvater ins Team, für Hursan Christian Köppel.

STIMMEN Bierofka: „Das sind die Punkte, die am Ende entscheiden!“

Spielverlauf: Bereits in der 4. Minute ging Eichstätt in Führung. Nach einer flach getretenen Ecke von rechts durch Lukas Schraufstetter kam Benjamin Schmidramsl am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, traf neben den linken Pfosten zum 1:0 ins Löwen-Netz. Fünf Minuten später hatten die Sechzger die Riesenchance zum Ausgleich. Christian Köppel spielte halblinks Markus Ziereis in den Lauf, der kam frei vor VfB-Keeper Jonas Herter zum Abschluss, schob die Kugel aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (9.). Nach einem Ballverlust von Phillipp Steinhart kam Yomi Scintu halblinks an der Strafraumgrenze vollkommen ungehindert zum Abschluss, doch Marco Hiller parierte den Schuss, verhinderte den zweiten Eichstätter Treffer (19.). Nach einer Freistoßflanke von Steinhart aus dem rechten Halbfeld stieg Jan Mauersberger am höchsten, sein Kopfball wurde aber sichere Beute von Torhüter Herter (24.). Wenig später kam Mölders nach einer Kopfballverlängerung von Aaron Berzel aus der Drehung aus neun Metern zum Schuss, es fehlte aber der Druck, so dass Herter die Kugel auf der Linie abfangen konnte (25.). Der brandgefährliche Scintu tankte sich in der 27. Minute durch die Löwen-Hintermannschaft, verfehlte aber mit seinem Schrägschuss das Tor. Wenig später tauchte Fabian Eberle halblinks frei vor Hiller auf, der den 13-Meter-Schuss aus dem linken Kreuzeck kratzte (28.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit machte Mölders ein Tor, doch Linienrichter Andreas Voll zeigte Abseits an. Eine Fehlentscheidung! So ging es für die Löwen mit einem Rückstand in die Kabine.

Ein Schlenzer von Markus Ziereis aus 16 Metern ging deutlich übers Tor (50.). Die Löwen versuchten, die Gastgeber nun unter Druck zu setzen. In der 62. Minute lag der Ball im Eichstätter Tor. Zunächst war Ziereis aus kurzer Distanz an der vielbeinigen Abwehr gescheitert, danach lag der Ball frei, Mölders stocherte ihn zu Ziereis, der die Kugel zum 1:1 über die Linie bugsierte. Einen 18-Meter-Freistoß von Karger fischte Herter aus dem Torwarteck (68.). Die 2:1-Führung für die Sechzger sorgte für Diskussionsstoff. Keeper Herter konnte nach Rechtsflanke von Berzel im Luftkampf außerhalb des Torraums gegen Mölders die Kugel nur abklatschen. Diese landete bei Nico Karger, der aus zehn Meter nur noch ins leere Tor einschieben musste (72.). Aber Eichstätt blieb gefährlich. In der 82. Minute verhinderte Köppel im letzten Moment eine Hereingabe von der Grundlinie durch Julian Kügel. Einen gefährlichen 22-Meter-Freistoß von Steinhart blockte Mölders neben das Tor (85.). In der Schlussphase mussten die Sechzger nochmals zittern, überstanden diese Phase schadlos und gewannen knapp mit 2:1. Seit elf Ligaspielen sind sie damit ungeschlagen.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 03.10.2017, 14 Uhr

VfB Eichstätt – 1860 München 1:2 (1:0)

VfB: 21 Herter - 8 Wolfsteiner, 17 Waffler, 5 Schmidramsl, 11 Graßl - 16 Federl, 22 Fries - 18 Schäll, 7 Schraufstetter, 13 Scintu - 10 Eberle.
Ersatz: 1 Dörfler (Tor) – 2 Schröder, 6 Panknin, 9 Grau, 15 Kraft, 19 Witasek, 20 Liebler, 27 Kügel.

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel –17 Wein, 36 Steinhart – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kügel für Schäll (76.), Panknin für Schraufstetter (77.), Witasek für Fries (85.) – Koussou für Kindsvater (78.), Türk für Ziereis (82.), Bachschmid für Mölders (90.).

Tore: 1:0 Schäll (4.), 1:1 Ziereis (62.), 1:2 Karger (72.).
Gelbe Karten: Schraufstetter, Eberle, Scintu, Kügel – Wein.
Zuschauer:
 2.830 im Liqui-Moly-Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Roman Potemkin (Friesen); Assistenten: Andreas Voll (Kelbachgrund Kleukheim), Jonathan Bähr (Friesen).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2089.htm
 


13. Spieltag, 30.09.2017, 14.05 Uhr

1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2:1)
 

Löwen besiegen Schweinfurt im Spitzenspiel 3:1.

Die Löwen jubeln, haben jetzt acht Punkte Vorsprung auf Schweinfurt. 
 
Die Löwen haben das Spitzenspiel gegen den 1. FC Schweinfurt mit 3:1 gewonnen, vergrößerten den Vorsprung auf die Unterfranken auf acht Punkte. Markus Ziereis (6.) und Sascha Mölders (13.) sorgten mit ihren beiden Toren für einen optimalen Start. Nach dem Anschlusstreffer von Kevin Fery (33.) und dem Platzverweis für Nicholas Helmbrecht (55.) wurde es nochmals eng. Aber Mölders sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung (86.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Schweinfurt auf Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Johann Hipper. Es begann die gleiche Formation wie beim letzten Heimspiel. Einzige Ausnahme: György Hursan kam für Christian Köppel ins Team, Aaron Berzel rückte in die Innenverteidigung, Phillipp Steinhart verteidigte auf der linken Seite.

STIMMEN Bierofka: „Das war die beste halbe Stunde meiner Mannschaft!“

Spielverlauf: Bereits nach 120 Sekunden wurde es erstmals vordem Schweinfurter Tor gefährlich. Eine Eckballflanke von Phillipp Steinhart verlängerte Daniel Wein am ersten Pfosten per Kopf, doch Sascha Mölders und Markus Ziereis kamen einen Schritt zu spät (3.). Drei Minuten später verlängerte Mölders ein Zuspiel auf Ziereis, der hatte halbrechts freie Bahn, traf von der Strafraumgrenze zum 1:0 ins lange Eck (6.). Aber es kam noch besser. Nicholas Helmbrecht dribbelte durch die Mitte, konnte gerade noch, bevor er gefoult wurde, den Ball in die Gasse spielen. Mölders war dadurch total frei, schloss fast von der gleichen Stelle wie zuvor Ziereris ab und traf ebenfalls ins linke untere Eck zum 2:0 (13.). Zwei Minuten später scheiterte Helmbrecht halbrechts aus 14 Metern frei am glänzend reagierenden Schnüdel-Torhüter Alexander Eiban (15.). In der 22. Minute war erstmals 1860-Keeper Marco Hiller gefordert, als er am Torraum sich Adam Jabiri in den Weg warf, die Kugel vor dem Schweinfurter Torjäger unter sich begrub. Auf der anderen Seit escheiterte Helmbrecht mit einem Schuss grenze an Eiban (25.). Eine Hereingabe von links durch Nico Karger klärte Herbert Paul vor dem hinter ihm lauernden Helmbrecht zur Ecke (27.). Eine Flanke von rechts durch Helmbrecht köpfte Mölders am Elfmeterpunkt nur knapp am linken Pfosten vorbei (30.). Eine Minute später legte sich Karger nach Pass von Daniel Wein die Kugel etwas zu weit vor, so dass der aus senem Tor geeilte Eiban klären konnte (31.). Wiederum eine Minute später erzielte Kevin Fery völlig überraschend den Anschlusstreffer. Der Mittelfeldspieler hatte halblinks aus 22 Metern einfach draufgehalten, traf unhaltbar für Hiller ins rechte obere Eck. Nach sechs Spielen ohne Tor war es der erste Gegentreffer für den Löwen-Keeper (33.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel.

Zu Beginn der 2. Halbzeit machte Schweinfurt Druck. Nikola Jelisic prüfte Hiller mit einem 18-Meter-Schuss. Dann foulte Helmbrecht Christopher Kracun an der Mittellinie, Schiedsrichter Steffen Grimmeisen zeigte dem Löwen, der bereits in der 1. Halbzeit Gelb gesehen hatte, die Ampelkarte (55.). Damit mussten die Sechzger mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. Das Spiell wurde verbissener, die klare Linie bei den Löwen ging etwas verloren. Glück hatten die Sechzger, als Ex-Löwe Marius Willsch Hiller bereits überwunden hatte, aber Jan Mauersberger die Kugel noch auf der Linie über die Latte köpfte (73.). Ein Freistoß von Kracun vom rechten Strafraumeck fand den Weg aufs Tor, Hiller, dem die Sicht versperrt war, kratzte den Ball mit etwas Glück aus dem kurzen Eck (76.). Die Sechzger konnten sich kaum noch aus der Umklammerung der Unterfranken, die Angriff auf Angriff starteten, befreien. Nach einer Hereingabe von rechts kam Krautschneider am langen Pfosten aus acht Metern zum Schuss, doch Eric Weeger blockte die Kugel zur Ecke ab (79.). In die Drangphase der Schweinfurter hinein, gelang Mölders das 3:1. Steinhart hatte ihn mit einem sehenswerten Diagonalpass bedient, der Torjäger traf aus 14 Metern ins rechte untere Eck (86.). Damit war die Partie entschieden. Die Löwen vergrößerten mit dem Sieg den Vorsprung auf Schweinfurt auf acht Punkte.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 30.09.2017, 14.05 Uhr

1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2:1)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart –17 Wein, 29 Hursan – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 6 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

FCS: 1 Eiban – 23 Messingschlager, 17 Strohmaier, 24 Wolf, 2 Paul – 30 Willsch, 15 Fery, 6 Kracun, 19 Krautschneider – 20 Jelisic, 27 Jabiri 
Ersatz: 12 Paulus (Tor) – 5 Janz, 7 Fritscher, 16 Waigand, 21 Weiß, 22 Pieper, 32 Billick.

Wechsel: Koussou für Ziereis (57.), Köppel für Hursan (70.), Andermatt für Karger (82.) – Bilick für Wolf (34.), Pieper für Jelisic (73.), Waigand für Krautschneider (83.).

Tore: 1:0 Ziereis (6.), 2:0 Mölders (13.), 2:1 Fery (33.), 3:1 Mölders (86.).
Gelbe Karten: Köppel, Berzel – Paul, Billick, Krautschneider.

Gelb-Rote Karte: Helmbrecht (55., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen (Löpsingen); Assistenten: Dr. Andreas Heidt (Nürnberg-Buch), Andreas Kasenow (Ingolstadt).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2088.htm
 


12. Spieltag, 23.09.2017, 14 Uhr

FC Unterföhring – 1860 München 0:3 (0:2)

Die Null steht: Löwen bezwingen Unterföhring mit 3:0

Markus Ziereis bejubelt nach seiner Rückkehr zu den Löwen seinen ersten Treffer. 
 
Die Serie der Löwen hielt auch in Heimstetten gegen den FC Unterföhring. Trotz Personalproblemen gelang ein klarer 3:0-Erfolg. Eric Weeger (31.) und Markus Ziereis (36.) trafen vor der Pause. Nico Karger sorgte für den Endstand (50.). Das Bierofka-Team blieb damit im achten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer, für Torhüter Marco Hiller war es das sechste Ligaspiel in Folge.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Unterföhring auf Sebastian Koch, Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (beide Aufbautraining), Sascha Mölders (Gelb-Sperre), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Daniel Wein (Faszieneinriss in der Wade), Tobias Steer (Aufbautraining), Aaron Berzel (Gelb-Sperre), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Lennert Siebdrat, Dennis Dressel und Martin Gambos. Mit Christian Köppel, Nicolas Andermatt, György Hursan und Ugur Türk wurden die vier fehlenden Spieler aus der letzten Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth II ersetzt.

STIMMEN Bierofka: „Wir haben als Team die Ausfälle kompensiert.“

Spielverlauf: Erstmals richtig gefährlich wurde es vor dem Unterföhringer Tor in der 8. Minute nach einem Standard. Nicolas Andermatt hatte eine Ecke von rechts mit links nach innen geflankt, Torhüter Enrico Caruso tauchte unter der Hereingabe hindurch, doch Jan Mauersberger brachte die Kugel per Kopf nicht aufs verwaiste Tor. Im Anschluss an einen Konter kam Nico Karger 18 Metern vor dem FCU-Tor in zentraler Position zum Abschluss, schlenzte die Kugel aber rechts am Pfosten vorbei (14.). Eine Freistoßflanke von Arthur Kubica verlängerte Michael Kain mit dem Kopf, aber zu zentral, so dass Marco Hiller damit keine Probleme hatte (18.). Nach einem Pass in die Tiefe von Christian Köppel zögerte Ugur Türk im Strafraum zu lange mit dem Abschluss, vergab so eine gute Einschussmöglichkeit (20.). Im Anschluss an ein Solo von Eric Weeger zog der Verteidiger halbrechts aus 24 Metern ab, traf zum 1:0 unter die Latte (31.). Keine fünf Minuten später erhöhte Markus Ziereis mit seinem ersten Saisontor auf 2:0. Ein Querpass von Karger versenkte er aus 14 Metern unhaltbar im linken unteren Eck (36.). Einen 19-Meter-Freistoß aus halbrechter Position hämmerte Andermatt mit links an den Innenpfosten, von wo der Ball wieder heraussprang (39.). Damit blieb es bei der 2:0-Führung zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Karger das 3:0. Nach Pass von Ziereis lief er alleine auf Caruso zu, traf durch die Beine des Torhüters (50.). Einen 22-Meter-Schuss von Weeger konnte Caruso abwehren (60.). Eine Minute später lag der Ball im Unterföhringer Tor. Nach einer Hereingabe von Andermatt hatte Ziereis getroffen, doch Linienrichter Christoph Stühler sah den Ball zuvor im Tor-Aus (62.). Kurz danach kam Nicholas Helmbrecht an der Strafraumkante frei zum Abschluss, schoss aber deutlich über den Querbalken (63.). Ziereis köpfte in der 69. Minute eine Weeger-Flanke knapp über die Latte. Sieben Minuten später prüfte der eingewechselte Robert Söltl mit einem 17-Meter-Schuss Marco Hiller. Der Löwen-Keeper war auf dem Posten, wehrte den Ball zur Seite ab (76.). Ansosnten spielten die Sechzger die Führung locker nach Hause. Mit dem Auswärtssieg behauptete das Bierofka-Team seine Tabellenführung mit fünf Punkten Vorsprung auf den nächsten Gegner Schweinfurt, ist seit sechs Spielen in der Liga ohne Gegentor.

STENOGRAMM, 12. Spieltag, 23.09.2017, 14 Uhr

FC Unterföhring – 1860 München 0:3 (0:2)

FCU: 31 Caruso –10 Arkadas, 8 Hofmaier, 8 Brandstetter, 5 Eder – 13 Büchel, 14 Kain – 19 Hofmann 6 Kubica, 26 Faber – 29 Olwa-Luta.
Ersatz: 23 Shorunkeh-Sawyerr (Tor) – 9 Söltl, 15 Putta, 17 Sabbagh, 20 Kostorz, 25 Bittner, 27 Morou.

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel – 5 Andermatt, 29 Hursan, 21 Türk – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 7 Awata, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kostorz für Kain (56.), Bittner für Arkadas (66.), Söltl für Olwa-Luta (69.) – Kindsvater für Helmbrecht (66.), Koussou für Karger (74.), Awata für Ziereis (83.).

Tore: 0:1 Weeger (31.), 0:2 Ziereis (36.), 0:3 Karger (50.).
Gelbe Karten: Kain, Büchel, Kostorz, Eder, Hofmaier –.
Zuschauer: 2.500 im Sportpark Heimstetten (ausverkauft).
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Penzendorf), Christoph Stühler (Oesdorf)


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2086.htm

11. Spieltag, 15.09.2017, 19 Uhr

1860 München – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (0:0)
 

Spätes Tor von Wein bringt drei Punkte gegen Fürth II

Daniel Wein sorgte in der 79. Minute für den Siegtreffer. 
 
Die Löwen gewannen nach hartem Kampf mit 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach zwei Aluminiumtreffer vor der Pause sorgte Daniel Wein in der 79. Minute für das „Tor des Tages“. Bitterer Beigeschmack: Felix Weber und Nico Karger schieden bereits in der 1. Halbzeit verletzungsbedingt aus.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Fürther U23 auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Aufbautraining), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und György Hursan. Es begann die gleiche Formation wie beim 3:0-Sieg in Garching.

STIMMEN Bierofka über Sieg nach „gebrauchtem Tag“ überrascht.

Spielverlauf: Es waren gerade mal zwölf Sekunden gespielt, da hatte Nicholas Helmbrecht die Riesenchance zur Führung. Halbrechts kam er im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, zielte jedoch am langen Eck vorbei (1.). Auf der anderen Seite kam Sammy Ammari nach einer Linksflanke aus sieben Meter zum Abschluss, sein Schuss wurde geblockt (2.). In der 3. Minute lag der Ball zwar im Kleeblatt-Tor, Sascha Mölders stand aber beim Schuss im Abseits. Eine Rechtsflanke von Eric Weeger in Schulterhöhe erreichte Mölders gerade noch mit dem Fuß, brachte aber aus acht Meter nicht genügend Druck auf den Ball, sodass Timo Königsmann im Fürther Tor parieren konnte (6.). Nach einer abgewehrten Ecke kam Mario Baldauf halblinks aus 18 Metern zum Schuss, Jan Mauersberger köpfte den Ball übers eigene Tor (13.). Eine Flanke von rechts durch Weeger klärte Dominik Sollfrank nach Kopfball von Mölders zur Ecke (18.). Im Anschluss daran kam Felix Weber zum Kopfball, Keeper Königsmann lenkte die Kugel an die Latte (19.). Nach Doppelpass mit Markus Ziereis hatte Mölders etwas Probleme mit der Ballabnahme, dadurch konnte der herauseilende Königsmann den Winkel verkürzen, parierte den Schuss aus 14 Metern (21.). In der 31. Minute musste Kapitän Weber verletzungsbedingt vom Feld. Für ihn kam Christian Köppel, Aaron Berzel rückte in die Innenverteidigung. Nicht nur hier zog sich Schiedsrichter Tobias Schultes mit einigen komischen Entscheidungen den Zorn der Löwen-Fans zu. Vor allem bestrafte er die vielen taktischen Fouls der Fürther nicht konsequent, die damit den Spielfluss der Sechzger zeitweise zum Erliegen brachten. Nach Weber traf es auch Nico Karger, der noch vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Daniel Wein traf mit einem Freistoß kurz vor dem linken Strafraumeck nur die Unterkante der Latte von wo der Ball nach vorne raussprang (44.). So ging es torlos in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff kam Mölders gegen zwei Fürther am Torraum an den Ball, setzte ihn per Drehschuss aber ans Außennetz (47.). In der 54. Minute dribbelte Weeger mit Tempo von rechts in den Strafraum, aber Markus Ziereis braucht zu lange, um das Zuspiel zu verarbeiten. Sein Schuss aus zwölf Metern wurde geblockt. Nach einer Ecke verpasste Königsmann die Hereingabe von Wein, aber Mölders hinter dem Keeper kam nicht an die Kugel (59.). Im Anschluss an einen Konter kam Stefan Maderer halbrechts aus 15 Metern zum Schuss, aber Löwen-Keeper Marco Hiller war auf dem Posten (62.). Christian Derflinger versuchte mit einem Distanzschuss Hiller zu überraschen. Ohne Erfolg (76.). Dann endlich das Tor für die Löwen: Nach einer Ecke von Phillipp Steinhart legte Mölders per Kopf die Kugel für Wein ab, der nahm sie per Droppkick, traf aus neun Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck (79.). In der 85. Minute knickte Berzel ohne Fremdeinwirkung um, konnte nicht mehr weiterspielen. So mussten die Sechzger die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Mölders (89.) und Benjamin Kindsvater (90.) hatten das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten jedoch. Trotzdem seigten die Löwen, blieben damit zu Hause weiter ungeschlagen (5 Siege, 1 Remis), sind seit sieben Pflichtspielen ohne Gegentreffer.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 15.09.2017, 19 Uhr

1860 München – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (0:0)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

SGF II: 1 Königsmann –2 Tischler, 15 Sollfrank, 3 Burger, 5 Wiedmann – 17 Kartalis, 22 Langer, 10 Derflinger, 16 Baldauf – 7 Maderer, 9 Ammari.
Ersatz: 12 Kowalewski (Tor) – 4 Corovic, 6 Pelio, 11 Kayaroglu, 13 Danhof, 18 Sitter, 23 Yüksel.

Wechsel: Köppel für Weber (31.), Kindsvater für Karger (45.), Türk für Ziereis (80.) – Sitter für Langer (52.), Danhof für Ammari (70.), Yüksel für Baldauf (84.).

Tore: 1:0 Wein (79.).
Gelbe Karten: Berzel, Mölders, Wein – Derflinger, Sollfrank, Ammari.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Fabian Härle (Germaringen).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2082.htm
 


10. Spieltag, 09.09.2017, 14 Uhr

VfR Garching – 1860 München 0:3 (0:2)
 

3:0 gegen Garching – Karger setzt Tor-Show fort.

Nico Karger, der unter der Woche im Pokal vier Mal getroffen hatte, erzielte auch gegen Garching die ersten beiden Treffer. 
 
Die Löwen beendeten ihre Torflaute in der Liga beim VfR Garching eindrucksvoll, siegten mit 3:0. Die ersten beiden Treffer erzielte der Vierfach-Torschütze aus dem Pokal gegen Unterföhring, Nico Karger. Er traf in der 22. und 31. Minute auf Vorarbeit von Sascha Mölders. Der Routinier selbst traf nach der Pause zum Endstand (58.). Zudem blieben die Sechzger zum sechsten Mal in Folge in einem Pflichtspiel ohne Gegentreffer.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Garching auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Aufbautraining), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und György Hursan. Sascha Mölders kehrte ins Team zurück. Für Christian Köppel verteidigte Phillipp Steinhart auf der linken Seite und Aaron Berzel rückte im Vergleich zum letzten Liga-Spiel für Timo Gebhart in die Anfangsformation.

STIMMEN Bierofka: „Nach der Führung sind wir in Fahrt gekommen.“

Spielverlauf: Es dauerte bis zur 9. Minute, ehe die Löwen erstmals gefährlich vors Garchinger Tor kamen. Philipp Steinhart hatte steil auf Nico Karger gespielt, dessen scharfe Hereingabe von links war aber zu ungenau für den gestarteten Sascha Mölders. Kurz danach hätte eine Flanke von Karger beinahe direkt den Weg ins Tor gefunden. Doch ein VfR-Spieler am zweiten Pfosten konnte gerade noch zur Ecke klären (10.). Beinahe wären die Gastgeber in der 13. Minute in Führung gegangen. Nach einer missglückten Kopfball-Rückgabe von Jan Mauersberger kam Manuel Eisgruber aus 14 Metern zum Schuss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Marco Hiller. Der Abpraller fiel Emre Tunc an der Strafraumkante vor die Füße. Beim Schuss traf er den Ball nicht richtig, setzte in weit rechts neben das Löwen-Tor. In der 19. Minute hatte Karger auf Mölders durchgesteckt, der legte quer auf Nicholas Helmbrecht, doch Mike Niebauer ging dazwischen, klärte im letzten Moment zur Ecke. Die brachte Steinhart an den zweiten Pfosten, wo Felix Weber mit einem Seitfallzieher artistisch versuchte, den Ball aufs Tor zu drücken, was ihm aber nicht gelang (19.). Drei Minuten später schickte Mölders Mitspieler Karger steil, der ließ halblinks seinen Gegenspieler stehen, überwand aus 16 Meter Ex-Löwe Kai Fritz im Garchinger Tor zum 1:0 (22.). Auf der anderen Seite konnte Mauersberger am Torraum gerade noch Emre Tunc am Abschluss hindern (24.). Eine Steilvorlage von Daniel Suck nahm Dennis Niebauer halbrechts im Strafraum direkt, scheiterte aber mit seinem Schuss an Hiller (28.). Eine Rechtsflanke von Aaron Berzel verlängert Markus Ziereis aus elf Metern mit dem Kopf, die Kugel strich knapp übers linke Kreuzeck (30.). In der 31. Minute erzielte Karger das sechste Löwen-Tor in Folge. Mölders hatte für ihn per Kopf abgelegt, der Stürmer zog halblinks am Strafraum ab, traf zum 2:0 ins rechte untere Eck. Drei Minuten später vergab Eric Weeger die Riesenchance, auf 3:0 zu erhöhen. Mölders hatte ihn im Strafraum halbrechts freigespielt, der Verteidiger setzte aber die Kugel vor Fritz am linken Pfosten vorbei (34.). Nach einer guten und konzentrierten Leistung gingen die Sechzger mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause.

Die Löwen dominierten auch den Beginn des zweiten Durchgangs, nur war einige Male der letzte Pass zu ungenau. Anders in der 58. Minute - diesmal ohne Beteiligung von Karger. Ziereis hatte von links geflankt, Daniel Wein ließ die Kugel passieren, Mölders war vollkommen frei, vollendete aus acht Metern zum 3:0. Nach einer Kopfballverlängerung von Daniel Suck im Anschluss an einen Freistoß reagierte Hiller auf der Linie glänzend, verhinderte das 1:3 (64.). Im Gegenzug bediente Helmbrecht Mölders, der zog sofort mit links aus 23 Metern ab. Nur um Zentimeter ging die Kugel am linken Pfosten vorbei (65.). Nach einer Rechtsflanke von Zvonimir Kovac kam Dennis Niebauer am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz an den Ball, doch Hiller wehrte den Schuss mit dem Fuß ab (73.). In der 82. Minute scheiterte der eingewechselte Christian Köppel nach Karger-Zuspiel mit seinem Schuss von der Strafraumkante an Fritz. Kurz vor dem Ende hatte der eingewechselte Stefan De Prato nach Kovac-Flanke den Ehrentreffer auf dem Fuß, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz aufs Tornetz (88.). So blieb es beim 3:0. Nach zwei torlosen Remis beendeten die Löwen damit eindrucksvoll ihre Ladehemmung, blieben zudem im sechsten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer.

STENOGRAMM, 10. Spieltag, 09.09.2017, 14 Uhr

VfR Garching – 1860 München 0:3 (0:2)

VfR: 1 Fritz – 15 Suck, 16 Pflügler, 4 Göpfert, 3 Hepp – 10 D. Niebauer – 17 M. Niebauer, 8 Tugbay - 13 Tunc, 27 Staudigl – 9 Eisgruber. 
Ersatz: 24 Brenner (Tor) – 5 Mayer, 11 Salassidis, 14 Kotani, 20 Zimmerschied, 21 De Prato, 23 Kovac. 

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kovac für Tugbay (63.), Mayer für Tunc (63.), De Prato für Eisgruber (77.) – Kindsvater für Helmbrecht (77.), Köppel für Berzel (77.), Bachschmid für Mölders (86.).

Tore: 0:1 Karger (22.), 0:2 Karger (31.), 0:3 Mölders (58.).
Gelbe Karten: Tunc, D. Niebauer – Wein, Berzel.
Zuschauer: 3.000 im Stadion am See (ausverkauft).
Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Alexander Schkarlat (Weidenbach).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2079.htm


9. Spieltag, 01.09.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Ingolstadt II 0:0

Löwen nur 0:0 gegen FC Ingolstadt II - Gebhart verletzt.

Löwen-Torjäger Sascha Mölders scheitert hier beim Abschluss. 
 

Die makellose weiße Weste der Löwen ist dahin. Nach vier Heimsiegen in Folge entführte der FC Ingolstadt beim 0:0 den ersten Punkt aus dem Grünwalder Stadion. Noch schwerer wiegt jedoch die Verletzung von Timo Gebhart. Der 28-Jährige wurde mit Verdacht auf Muskelbündelriss bereits in der 18. Minute ausgewechselt.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Schanzer-Reserve auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater (beide Trainingsrückstand), Tobias Steer (Aufbautraining), György Hursan, Johann Hipper sowie Kodjovi Koussou (alle Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Ansonsten gab es einige Änderungen in der Startelf gegenüber der Partie gegen Seligenporten. Kilian Jakob und Lino Tempelmann hatten den Verein zum Ende der Transferperiode verlassen, Nico Karger stand nicht in der Anfangself. Neu in die Mannschaft kamen Jan Mauersberger, Aaron Berzel und Markus Ziereis. Die Löwen begannen in einem 4-4-2-System.

Spielverlauf: Die erste gute Chance besaßen die Löwen in der 3. Minute. Phillipp Steinhart hatte von der linken Seite weit nach vorne gepasst, Markus Ziereis erlief sich den Ball, passte von der Grundlinie an den ersten Pfosten, wo Sascha Mölders beim Schussversuch geblockt wurde. Timo Gebhart kam nochmals an den Abpraller, aber auch sein Abschluss aus 13 Metern wurde von einem FCI-Verteidiger abgewehrt. Aufregung drei Minuten später, als Christian Köppel gegen Alexander Langen im Strafraum zu Fall kam, aber Schiedsrichter Wolfgang Haslberger weiterlaufen ließ. Kurz danach kam Mölders am rechten Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss strich knapp übers linke Toreck (7.). Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld durch Steinhart verlängerte Jan Mauersberger am langen Pfosten per Kopf in die Mitte, Ziereis kam - ebenfalls mit dem Kopf - an die Kugel, scheiterte aber aus sieben Metern an Torhüter Fabijan Buntic (16.). Kurz danach verletzte sich Gebhart in einem Zweikampf. Es ging für ihn nicht weiter. Mölders und Physiotherapeut Nick Wurian mussten den 28-Jährigen vom Platz tragen. Verdacht auf Muskelbündelriss. Für ihn kam Nico Karger in die Partie (18.). In der 27. Minute riss der Ex-Löwe Jonathan Kotzke Mölders im Strafraum um, wieder blieb die Pfeife von Schiri Haslberger stumm. Nach einer Hereinhabe von Nicholas Helmbrecht kam Karger in der Mitte aus zehn Metern zum Schuss, Buntic parierte, der Löwen-Stürmer setzte nach, traf aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel nur das Außennetz (29.). Aus dem Nichts hatten dann die Schanzer eine Chance. Nach Koglers Flanke von rechts kam Gianluca Rizzo aus sieben Metern vollkommen frei zum Kopfball, scheiterte aber am glänzend reagierenden Marco Hiller (33.). Ein abgefälschter 20-Meter-Schuss von Amar Sulic verfehlt nur knapp das Ziel (38.). Eine Rechtsflanke von Helmbrecht köpfte Ziereis am zweiten Pfosten am langen Eck vorbei (43.). Auch Mölders verfehlte nach einer Flanke von Mauersberger freistehend das Tor (45.). So blieb es torlos zur Pause.

Nach Wiederanpfiff hatten die Ingolstädter eine Riesenchance. Kogler kam halblinks aus 14 Metern frei zum Schuss, doch Helmbrecht konnte den Ball zur Ecke blocken (48.). Ein 22-Meter-Schuss von Aaron Berzel strich in der 54. Minute nur knapp über die Querlatte. Auf der anderen Seite zielte Ryoma Watanabe aus halblinker Position aus 13 Metern nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (69.). Nach einer Hereingabe von links durch Steinhart kam Ziereis in der Mitte einen Schritt zu spät, Buntic war vor ihm an der Kugel (74.). Im Anschluss an eine FCI-Ecke schloss Albano Gashi halbrechts an der Strafraumkante ab, doch erneut war Hiller auf dem Posten, wehrte den Schuss ab (75.). Die Löwen wirkten in der Schlussphase nervös. In der 86. Minute kam Suljic halbrechts aus 14 Metern frei zum Schuss, drosch den Ball aber über die Querlatte. In der Nachspielzeit wurde ein Schuss von Daniel Wein an der Strafraumgrenze geblockt. Damit blieb es wie in der Vorwoche in Seligenporten erneut torlos. Nach vier Heimsiegen mussten die Sechzger im fünften Spiel den ersten Punktverlust im Grünwalder Stadion hinnehmen.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 01.09.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Ingolstadt II 0:0

1860: 1 Hiller – 3 Helmbrecht, 4 Weber, 26 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 22 Berzel, 10 Gebhart, 36 Steinhart– 24 Ziereis, 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 15 Gambos, 18 Karger, 19 Aigner, 33 Bachschmid.

FCI II: 1 Buntic – 2 Langen, 4 Gerlspeck, 6 Kotzke, 7 Nicklas – 18 Gashi – 14 Kogler, 20 Watanabe, 17 Schiller – 10 Rizzo, 11 Sulic.
Ersatz: 22 Rauh (Tor) – 3 Reislöhner, 5 Grauschopf, 9 Hasenhüttl, 16 Pöllner, 19 Tobias, 21 Senger

Wechsel: Karger für Gebhart (18.), Andermatt für Berzel (72.), Bachschmid für Ziereis (78.) – Hasenhüttl für Rizzo (59.).

Tore: -
Gelbe Karten: Steinhart, Berzel, Wein – Nicklas, Langen.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang); Assistenten: Pantelis Gitopoulos (München), Nico Keiser (Unterhaching).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2077.htm


8. Spieltag, 26.08.2017, 16 Uhr

SV Seligenporten – 1860 München 0:0
 

Löwen scheitern im Abschluss: 0:0 in Seligenporten.

Sascha Mölders hatte einen schweren Stand. Hier wird er von Kevin Woleman bearbeitet. 

Die Löwen taten sich vor 3.400 Zuschauern beim SV Seligenporten äußerst schwer. Trotz drückender Überlegenheit und vielen Chancen gelang kein Treffer. So trennten sich beide Teams torlos.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Seligenporten auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Trainingsrückstand), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Tobias Steer, György Hursan (beide Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Martin Gambos, Lukas Aigner, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Damit schickte der Coach die gleiche Elf ins Spiel wir beim 5:0-Erfolg gegen Illertissen.

STIMMEN Bierofka: „Wir hätten auch in 120 Minuten kein Tor geschossen!“

Spielverlauf: Die Löwen hatten gleich in der 1.Minute die Chance zur Führung, als Nico Karger von links in der Mitte für Daniel Wein auflegte, der aber bedrängt den Ball nicht voll traf. Der Nachschuss von Sascha Mölders wurde zur Ecke geklärt. Fast die identische Szene vier Minuten später, Kargers Hereingabe traf Mölders nicht voll, sein Nachschuss parierte Sebastian Kolbe mit einem exzellenten Refelx (5.). Ein abgefälschter Schuss von Karger strich nur knapp links am Pfosten vorbei (9.). Nach einem Konter passte Karger quer auf Timo Gebhart. Der 28-Jährige versuchte es von der Strafraumkante mit einem Schlenzer aufs lange Eck, doch dem Schuss fehlte die Präzision (15.). Eine Minute später wollte Gebhart mit einem Schuss aus extrem spitzem Winkel Keeper Kolbe überraschen, traf aber nur das Außennetz (16.). In der 28. Minute war Lino Tempelmann in den Strafraum eingedrungen, Tim Olschewski konnte sein Abschluss im letzten Moment per Grätsche am Torraum verhindern. Und wieder war es in der 43. Minute der agile Karger, der von der linken Grundlinie scharf nach innen passte, aber Pascal Schärtel am ersten Pfosten konnte zur Ecke klären. Im Anschluss daran kam Nicholas Helmbrecht aus 21 Metern zum Schuss, Kolbe konnte den Flatterball nur nach vorne abwehren, aber Gebhart stand beim Nachschuss im Abseits (43.). Kurz danach eroberte Phillipp Steinhart an der Mittellinie den Ball, schickte Mölders steil, der sah, dass der SVS-Keeper weit vor seinem Tor stand, doch sein Lupfer misslang vollkommen (45.). So ging es torlos in die Pause.

Zur 2. Halbzeit brachte Daniel Bierofka mit Markus Ziereis einen frischen Stürmer. Der 24-Jährige übernahm die Rechtsaußen-Position von Kilian Jakob. Die Sechzger spielten weiter dominant, klare Chancen sprangen zunächst keine heraus. Ex-Löwe Foti Katidis versuchte es in der 53. Minute mit einem Distanzschuss, der aber deutlich am Tor vorbeistrich. Nach einer Stunde stellte der Löwen-Coach um, brachte Eric Weeger für Gebhart und ließ mit Ziereis und Mölders als zentrale Spitzen spielen. Die nächste Möglichkeit hatten aber die Gastgeber. Raffael Kobrowski setzte sich auf der rechten Seite durch, hielt aus 25 Metern aufs 1860-Tor, Marco Hiller musste sich strecken, um die Kugel ins Toraus zu fausten (64.). Drei Minuten später stand erneut Hiller im Blickpunkt. Der eingewechselte Sasha Diakiese hatte quergelegt, Danilo Dittrich kam vollkommen frei aus 18 Metern zum Schuss, aber erneut parierte der Löwen-Keeper (67.). In der 73. Minute konterten die Sechzger. Mölders hatte auf der linken Seite Karger freigespielt, der kam aus 15 Metern zum Abschluss, sein Schrägschuss konnte Kolbe jedoch abwehren. Drei Minuten später startete Christian Köppel auf der linken Seite durch, passte von der Grundlinie zurück auf Karger, doch der brauchte zu lange, um das Zuspiel zu verwerten, scheiterte anschließend bedrängt am Torhüter (77.). Eine Hereingabe von Karger köpfte Ziereis aus sieben Metern aufs Tor, Kolbe kratzte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (80.). Die Chancen der Löwen häuften sich in der Schlussphase. Eine gute Freistoßchance, 19 Meter zum Tor, vergab Dittrich in der 86. Minute für die Klosterer kläglich. Auf der anderen Seite schoss Karger nach Tempelmann-Zuspiel die Kugel aus 13 Metern weit über den Kasten (87.). Kurz danach grätschte Katidis Karger im Strafraum um, Schiedsrichter Marco Achmüller gab aber nur Eckball (89.). Der Underdog überstand auch die Schlussphase schadlos, erkämpfte sich einen Punkt gegen die Löwen.

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 26.08.2017, 16 Uhr

SV Seligenporten – 1860 München 0:0

SVS: 1 Kolbe – 16 Schäf, 18 Schärtel, 4 Woleman, 20 Herzel – 8 Olschewski – 22 Weber, 6 Katidis, 39 Dittrich – 24 d'Adamo, 23 Kobrowski.
Ersatz: 25 Bogner (Tor) – 7 Wöllner, 13 Diakiese, 14 Werner, 27 Neuerer. 

1860: 1 Hiller – 23 Helmbrecht, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 17 Wein – 28 Tempelmann, 10 Gebhart – 26 Jakob, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 6 Mauersberger, 22 Berzel, 24 Ziereis 33 Bachschmid.

Wechsel: Neuerer für d'Adamo (46.), Diakiese für Schärtel (55.), Wöllner für Diakiese (74.) – Ziereis für Jakob (46.), Weeger für Gebhart (60.), Bachschmid für Helmbrecht (83.).

Tore: -
Gelbe Karten: Weber, Herzel, Neuerer – Jakob, Mölders.
Zuschauer: 3.400 in der MAR-Arena.
Schiedsrichter: Marco Achmüller (SV Würding); Assistenten: Andreas Kasenow (FC Ingolstadt 04), Maximilian Alkofer (TSV Siegenburg).

Bildergallerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2076.htm


7. Spieltag, 17.08.2017, 19 Uhr

1860 München – FV Illertissen 5:0 (3:0)

Klare Sache: Löwen siegen 5:0 gegen Illertissen.

Hier bejubelt Timo Gebhart mit Daniel Wein und Nico Karger das Tor zum 3:0. 

Die Löwen wahrten auch im vierten Heimspiel ihre weiße West, landeten gegen den FV Illertissen den vierten Sieg im Grünwalder Stadion. Sascha Mölders mit einem Doppelschlag (31. und 40.) sowie Timo Gebhart per Foulelfmeter (45.) stellten schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Kilian Jakob (56.) und Christian Köppel (58.) trafen zum 5:0-Endstand. Damit untermauerten die Sechzger die Tabellenführung in der Regionalliga Bayern.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Mittelschwaben auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Trainingsrückstand), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Tobias Steer, György Hursan (beide Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht in den 18er-Kader schafften es oder spielten tags zuvor in der Bayernliga-Mannschaft: Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Martin Gambos, Lukas Aigner, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Im Tor stand wieder Marco Hiller, nachdem Alex Strobl die beiden Pokalspiele bestritt. Für Jan Mauersberger rückte Phillipp Steinhart in die Innenverteidigung, Lino Tempelmann ersetzte Nicolas Andermatt im Mittelfeld.

STIMMEN Biero bremst Euphorie: „Wir müssen auf dem Teppich bleiben!“

Spielverlauf: In der 4. Minute überbrückten die Löwen schnell das Mittelfeld nach einem Pass in die Tiefe von Kilian Jakob. Doch Timo Gebhart, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam, verzog. Aber Illertissen versteckte sich nicht, attackierte früh und machte den Löwen das Leben schwer. Nicholas Helmbrecht setzte sich auf der rechten Seite durch, konnte den Ball von der Grundlinie aber nicht mehr platziert zum in der Mitte lauernden Sascha Mölders spielen (10.). Zwei Minuten später spielte Lino Tempelmann links zu Nico Karger, der setzte sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch, die Hereingabe wurde aber zur Ecke geblockt (12.). In der 19. Minute verfehlte Kilian Jakob mit einem 18-Meter-Schuss nur um Haaresbreite das Tor der Gäste. Kurz danach verlängerte Sascha Mölders eine Hereingabe von Christian Köppel, die Kugel strich am langen Eck vorbei (20.). Eine scharfe Flanke von rechts durch Marco Hahn klärte Felix Weber zur Ecke (28.). Drei Minuten später fiel der Treffer auf der anderen Seite. Karger setzte sich links durch, Mölders kam zwischen den beiden Innenverteidigern an den Ball, traf mit links ins lange Eck zum 1:0 (31.). Die Sechzger konterten in der 36. Minute, aber Daniel Wein brachte den Ball nicht an seinem Gegenspieler vorbei, sonst hätte Mölders frei Bahn gehabt. Den Treffer holte der Stürmer in der 40. Minute nach. Ein Eckball von links durch Phillipp Steinhart wuchtete er am zweiten Pfosten per Kopf aus sechs Metern unter die Latte zum 2:0. Der überragende Mölders sah drei Minuten später, dass FVI-Keeper Janik Schilder etwas weit vor seinem Kasten stand. Aus 25 Metern in halbrechter Position hob er die Kugel aufs Tor, Schilder konnte im Zurücklaufen gerade noch mit den Fingerspitzen den Schuss über die Querlatte lenken (43.). In der Nachspielzeit wurde der aufgerückte Felix Weber im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Timo Gebhart sicher zum 3:0-Pausenstand (45.).

In der 56. Minute passte Nicholas Helmbrecht auf der rechten Seite auf Jakob, der zog nach innen, tanzte die FVI-Abwehr aus und traf aus sechs Metern zum 4:0 ins kurze Eck. Es kam noch besser. Zwei Minuten später flankte Gebhart eine Ecke an den ersten Pfosten, Christian Köppel kam frei zum Kopfball, setzte die Kugel zum 5:0 in die Maschen (58.). In der 68. Minute gönnte Löwen-Coach Daniel Bierofka seinem Doppeltorschützen Mölders einen vielumjubelten Abgang, als er ihn für Markus Ziereis vom Feld nahm. Ziereis hätte in der 78. Minute das halbe Dutzend voll machen können. Doch sein Innenrist-Schuss aus 18 Metern strich knapp über die Querlatte. Zum Ende hin ließen es die Löwen ruhiger angehen, brachten das 5:0 souverän über die Zeit und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 17.08.2017, 19 Uhr

1860 München – FV Illertissen 5:0 (3:0)

1860: 1 Hiller – 23 Helmbrecht, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 17 Wein – 28 Tempelmann, 10 Gebhart – 26 Jakob, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 6 Mauersberger, 22 Berzel, 24 Ziereis, 33 Bachschmid.

FVI: 21 Schilder – 20 Allgaier, 4 Strahler, 5 Rupp, 23 Enderle – 18 Jann, 9 Weiss, 8 Hahn, 29 Nebel –24 Nollenberger, 16 Lang. 
Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 3 Glessing, 6 Riederle, 12 Strobel, 14 Gouveia, 15 Walter, 26 Ayadin.

Wechsel: Ziereis für Mölders (68.), Weeger für Helmbrecht (73.), Andermatt für Gebhart (80.) – Strobel für Nollenberger (46.), Ayadin für Jahn (62.).

Tore: 1:0 Mölders (31.), 2:0 Mölder (40.), 3:0 Gebhart (45., Foulelfmeter), 4:0 Jakob (56.), 5:0 Köppel (58.).
Gelbe Karten: Allgaier –.
Zuschauer: 12.200 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Florian Badstübner (TSV Windsbach); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Eintracht Penzendorf), Markus Hertlein (TSV 1860 Dinkelsbühl).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2074.htm


5. Spieltag, 05.08.2017, 14 Uhr

SV Schalding-Heining – 1860 München 1:4 (0:1)

Löwen festigen Spitze: 4:1-Erfolg in Schalding-Heining

Nico Karger (li.) bejubelt mit Nicolas Andermatt seinen Treffer zum 1:0. Der Angreifer erzielte auch das vierte Löwen-Tor.

Die Löwen setzten sich durch den 4:1-Sieg beim SV Schalding-Heining an der Spitze fest. In der Nachspielzeit vor der Pause hatte Nico Karger nach glänzender Vorarbeit von Timo Gebhart die Sechzger in Führung gebracht (45.). Kilian Jakob erhöhte in der 60. Minute auf 2:0, Sascha Mölders mit seinem dritten Saisontreffer auf 3:0 (66.). Mario Enzesberger gelang der Ehrentreffer für die Niederbayern (88.), bevor Karger in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Passau auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Oberschenkelverletzung), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Tobias Steer, György Hursan (beide Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Martin Gambos, Tobias Steer und Lucas Genkinger sammelten Spielpraxis in der U21, die tags zuvor mit 4:1 beim TSV Landsberg gewonnen hatte. Gegenüber dem letzten Spiel gegen Nürnberg II gab es zwei personelle Veränderungen. Nicholas Helmbrecht spielte rechter Verteidiger für Eric Weeger, Daniel Wein übernahm nach seiner Verletzungspause wieder die Position vor der Abwehr von Aaron Berzel und Kilian Jakob stürmte für Helmbrecht auf der rechten Außenbahn.

STIMMEN Bierofka: „Ich ziehe vor den Jungs meinen Hut!“

Spielverlauf: Die erste gute Chance des Spiels hatten die Löwen. Nico Karger eroberte den Ball, schickte Sascha Mölders steil, der aber an der Strafraumkante von Schaldings Spielertrainer Stefan Köck im letzten Moment abgegrätscht wurde (4.). In der 8. Minute passte Adrian Gahabka zu Torwart Markus Schöller zurück, Mölders setzte nach, der Keeper brachte gerade noch die Kugel vor dem Angreifer weg. Aber auch die Gastgeber hatten Chancen. Einen Freistoß von Christian Brückl aus dem zentralen Halbfeld verlängerte Köck per Kopf, der Ball ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (21.). Drei Minuten später versuchte es Christian Seidl mit einem Seitfallzieher, schoss jedoch übers Tor (24.). Nach einem Eckball durch Nicolas Andermatt von links kam Daniel Wein halbrechts im Rückraum zum Abschluss. Sein Schuss wurde im Getümmel vor dem Tor gefährlich abgefälscht, Schöller wischte ihn mit einem Reflex weg (29.). Ansonsten kamen die Löwen trotz der höheren Spielanteile nur selten zum Abschluss gegen die sehr massierte Defensive der Niederbayern. In der 44. Minute überflankte Nicholas Helmbrecht von rechts die Schaldinger Abwehr, Nico Karger lief am zweiten Pfosten ein, schoss den halbhohen Ball per Direktabnahme aus acht Metern über den Kasten. Als alles nach einem 0:0 zur Pause aussah, setzte Timo Gebhart zum Dribbling an, wurde abgedrängt, ging an der Grundlinie an seinem Gegenspieler außen vorbei, seine Hereingabe verpasste Mölders, jedoch Karger am zweiten Pfosten netzte per Seitfallzieher zur 1:0-Pausenführung ein. Direkt danach schickte Schiedsrichter Florian Kornblum die beiden Teams in die Kabine.

Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff hatten die Löwen. Andermatt lupfte den Ball in den Lauf von Mölders, der kam halblinks im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aus 13 Metern landete am Außennetz (51.). Nach einem abgewehrten Eckball kam Stefan Rockinger aus 18 Metern zum Schuss, die Kugel schrammte nur knapp am linken Pfosten vorbei (55.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Christian Köppel hatte von links geflankt, Mölders verpasste, Kilian Jakob kam von hinten angerauscht, drückte den Ball aus kurzer Distanz an Schöller vorbei zum 2:0 über die Linie (60.). Nach einer Ablage von Mölders zielte Karger von der Strafraumkante mit links haarscharf am linken Pfosten vorbei (65.). Eine Minute später passte Daniel Wein in die Tiefe, Mölders lupfte die Kugel über den herausstürmenden Schöller zum 3:0 ins Netz (66.). Kurz danach prüfte Jakob mit einem Distanzschuss Schöller. Der Schaldinger Keeper lenkte mit den Fingerspitzen den Ball über den Querbalken (68.). In der 76. Minute eroberte Gebhart den Ball, passte schnell auf Mölders, der aber frei vor Schöller scheiterte. Drei Minuten später tauchte Gahabka frei vor Marco Hiller auf, doch der Löwen-Keeper wehrte den Schuss per Fußabwehr zur Ecke ab (79.). Gebhart traf mit einem Schrägschuss nach einem Kabinettstückchen nur das Tordach (83.). In der 88. Minute gelang den Niederbayern der Ehrentreffer. Seidl hatte mit dem Rücken zum Tor auf Mario Enzesberger abgelegt, der hämmerte aus zehn Metern die Kugel zum 1:3 ins Löwen-Netz. In der Nachspielzeit erhöhten die Löwen auf 4:1. Muhammet Alagöz hatte gegen Helmbrecht den Ball vertändelt, der passte auf Karger, der nur noch ins leere Tor zum Endstand einschieben musste. Damit brachten die Sechzger Schalding-Heining die erste Saison-Heimniederlage bei. Gleichzeitig legten sich die Löwen vor dem DFB-Pokal-Wochenende an der Tabellenspitze ein kleines Polster von drei Punkten an.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 05.08.2017, 14 Uhr

SV Schalding-Heining – 1860 München 1:3 (0:1)

SVSH: 35 Schöller – 4 Alagöz, 6 Köck, 20 Burmberger – 2 Gahabka, 5 Beck – 10 Brückl, 23 Enzesberger, 21 Rockinger – 7 Seidl, 11 Schnabel.
Ersatz: 25 Krinninger (Tor) – 8 Huber, 9 Lohberger, 13 Krenn, 19 Flath, 32 Gallmaier, 37 Tiefenbrunner.

1860: 1 Hiller – 23 Helmbrecht, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein – 10 Gebhart, 5 Andermatt – 26 Jakob, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 19 Aigner, 21 Türk, 22 Berzel, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

Wechsel: Lohberger für Schnabel (67.) Tiefenbrunner für Beck (67.), Gallmaier für Brückl (79.) – Weeger für Jakob (75.), Bachschmid für Mölders (81.), Berzel für Gebhart (85.).

Tore: 0:1 Karger (45.), 0:2 Jakob (60.), 0:3 Mölders (66.), 1:3 Enzesberger (88.), 1:4 Karger (90.).
Gelbe Karten: Brückl, Alagöz, Enzesberger, Tiefenbrunner – Mölders.
Zuschauer: 2.760 Sportanlage am Reuthinger Weg (ausverkauft).
Schiedsrichter: Florian Kornblum (TSV Chieming); Assistenten: Jochen Gschwendtner (SSV Wurmannsquick), Jürgen Steckermeier (TSV Altfraunhofen).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2070.htm


6. Spieltag, 01.08.2017, 14 Uhr

1860 München – 1. FC Nürnberg II   5:3 (1:1)
 

Fulminanter Endspurt. Löwen besiegen Club-Reserve 5:3.

Sascha Mölders bejubelte in der 13. Minute seinen zweiten Saisontreffer. 

bei senkender Hitze. Sascha Mölders brachte die Löwen in der 13. Minute in Führung, die Jonas Hofmann nur drei Minuten später mit einem Sonntagsschuss ausglich (16.). Nach der Pause erhöhten Timo Gebhart und Felix Weber (53.) auf 3:1 für die Sechzger, doch die Franken gaben sich nicht geschlagen, glichen durch Philip Hercher (56) und Alexander Fuchs zum 3:3 aus (63.). Als es nach einem Remis aussah, traf Robin Heußer per Eigentor (87.). Endgültig den Sack zu machte Nico Karger mit dem 5:3-Endstand (89.).
Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste gegen Rosenheim auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Oberschenkelverletzung), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Daniel Wein (Knochenödem), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Eric Weeger und Nicolas Andermatt kehrten wieder in die Startelf zurück, Christian Köppel verteidigte links für Kilian Jakob, Aaron Berzel ersetzte Wein und Nico Andermatt spielte für Lino Tempelmann im Mittelfeld.

Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene hatten die Nürnberger. Ex-Löwe Alexander Fuchs legte auf Simon Rhein ab, der schlenzte von der Strafraumgrenze halbrechts mit links aufs lange Eck, verfehlte nur knapp das Löwen-Tor (5.). Im Gegenzug spielte Sascha Mölders Nicholas Helmbrecht frei, doch der stolperte vor Torwart Axel Hofmann im Strafraum (6.). Eine Minute später die nächste Großchance für Helmbrecht. Christian Köppel hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, der Stürmer kam aus neun Metern frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber über die Querlatte (7.). In der 9. Minute tauchte Mölders halbrechts vor Hofmann auf, aber anstatt in die Mitte den freistehenden Nico Karger anzuspielen, schloss er selbst ab, schoss am langen Eck vorbei (9.). Lucas Hufnagel kam in der 12.Minute rechts bis zur Grundlinie, seine Hereingabe grätschte Felix Weber gerade noch zur Ecke. Auf der anderen Seite lupfte Nico Andermatt von der Mittellinie die Kugel in die Tiefe, Mölders lief dadurch frei auf Hofmann zu, traf aus 15 Metern zum 1:0 unter die Latte. Die Freude währte nicht lange. Jonas Hofmann hielt einfach aus 32 Metern drauf, traf über Marco Hiller hinweg zum 1:1 (16.). Beinahe wäre eine Minute später die erneute Löwen-Führung gelungen. Doch der Kopfball von Jan Mauersberger klatschte überm Kreuzeck ans Aluminium (17.). Nach dieser fulminanten Anfangsphase wurde das Tempo deutlich geringer bei 32 Grad im Schatten! Einen 18-Meter-Freistoß setzte Timo Gebhart in der 38. Minute flach in die Mauer. Das war die letzte gefährliche Szene vor der Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff brachte Hufnagel nach einer gelungenen Sechzger-Kombination Gebhart im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Markus Plaum zeigte sofort auf den ELfmeterpunkt. Der Gefoulte lief selbst an, verwandelte sicher zum 2:1 ins linke untere Eck (49.). Kurz danach das 3:1. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld flankte Andermatt an den zweiten Pfosten, Mauersberger verlängerte per Kopf in die Mitte, wo Kapitän Felix Weber zur Stelle war, ebenfalls per Kopf aus sechs Metern die Kugel unter die Latte wuchtete (53.). Nur drei Minuten später bereits der Anschlusstreffer. Nach Flanke von Rhein war Philipp Hercher zur Stelle, traf per Kopf zum 2:3 (56.). Kurz nach dem Anstoß tauchte Mölders alleine vor Hofmann auf, scheiterte aber am Club-Keeper (57.). In der 63. Minute erzielte ausgerechnet Fuchs den Ausgleich. Der Ex-Löwe hielt im Zentrum aus 17 Metern einfach drauf, traf zum 3:3. Wie in der 1. Halbzeit war danach wieder die Luft aus dem Spiel. Die Löwen bemühten sich, konnten die Nürnberger Hintermannschaft aber nicht entscheidend unter Druck setzen. Nach einem weiten Ball von Aaron Berzel krachten Mölders und FCN-Schlussmann Hofmann außerhalb des Strafraums aufeinander. Der Löwe blieb zunächst liegen, konnte aber nach kurzer Behandlungspause weiterspielen (82.). Nach einem Freistoß von Gebhart aus dem rechten Halbfeld war es ein Nürnberger, der die Löwen erneut in Führung brachte. Robin Heußner am zweiten Pfosten überwand seinen Keeper per Kopf (87.). Kurz danach fiel die endgültige Entscheidung. Karger traf aus 14 Metern in halbrechter Position zum 5:3-Endstand (89.).

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 01.08.2017, 14 Uhr

1860 München – 1. FC Nürnberg II 5:3 (1:1)

1860: 1 Hiller - 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 22 Berzel - 5 Andermatt, 10 Gebhart - 23 Helmbrecht, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) - 7 Awata, 19 Aigner, 21 Türk, 26 Jakob, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

FCN II: 31 A. Hofmann – 12 Heußer, 4 Wallner, 5 Eder, 2 Knipfer - 6 J. Hofmann - 17 Fuchs, 18 Rhein - 15 Hufnagel, 8 Feil - 19 Hercher.
Ersatz: 22 Vasilj (Tor) – 9 Engelhardt, 10 Boesen, 11 Özlokman, 13 Harlaß, 14 Pex, 16 Mouhaman.

Wechsel: Tempelmann für Andermatt (71.), Türk für Berzel (83.), Bachschmid für Karger (90.) – Engelhardt für Feil (77.).

Tore: 1:0 Mölders (13.), 1:1 Hofmann (16.), 2:1 Gebhart (49., Foulelfmeter), 3:1 Weber (53.), 3:2 Hercher (56.), 3:3 Fuchs (63.), 4:3 Heußer (87., Eigentor), 5:3 Karger (89.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Markus Pflaum (SV Dörfleins); Assistenten: Andreas Voll (TSV Kelbachgrund-Kleukheim), Martin Götz (SV-DJK Tütschengereuth).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2069.htm

 

4. Spieltag, 29.07.2017, 14 Uhr

1860 München – 1860 Rosenheim 2:0 (0:0)
 

Last-Minute-Sieg gegen Rosenheim durch Mölders & Gebhart.

Die Löwen wurden vom Gegner hart bearbeitet, hier trifft es Benjamin Kindsvater. '

Die Löwen konnten durch Last-Minute-Tore von Sascha Mölders und Timo Gebhart Wiedergutmachung für die Niederlage in Buchbach betreiben. Beim 2:0 im ausverkauften Grünwalder Stadion fielen die Treffer erst in der 89. und 93. Minute.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste gegen Rosenheim auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Mohamad Awata (Oberschenkelverletzung), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Oberschenkelverletzung), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Gleich drei Wechsel gab es in der Startelf: Für Eric Weeger verteidigte Nicholas Helmbrecht auf der rechten Seite, dafür kam Benjamin Kindsvater neu ins Team, Kilian Jakob ersetzte Christian Köppel als Linksverteidiger und Lino Tempelmann den Schweizer Nico Andermatt im Mittelfeld.

Spielverlauf: Das Spiel konnte erst mit Verzögerung angepfiffen werden, weil Schiedsrichter Andreas Hartl das Tornetz vor der Osttribüne bemängelte. Auch der Beginn der Partie lief nicht rund für die Löwen. Rosenheim stand gut, spielte immer wieder schnell nach vorne. Die erste Großchance hatten trotzdem die Hausherren nach einem Standard von Timo Gebhart aus dem rechten Halbfeld. Jan Mauersberger kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, Dominik Süßmaier tauchte ab, machte sich lang und kratzte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (12.). Auf der anderen Seite musste Marco Hiller Kopf und Kragen gegen Danijel Majdancevic riskieren, um den Rückstand zu verhindern. Nach einem Pass in die Tiefe tauchte der Futsal-Nationalspieler frei vor dem Löwen-Keeper auf, der den Schuss mit der Pieke per Brust abwehrte (19.). Vier Minuten später warf sich Hiller Markus Einsiedler im Strafraum entgegen, nahm ihm den Ball vom Fuß (23.). Im Anschluss an einen weiten Ball in den Sechzger-Strafraum kam Georg Lenz am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, seine Direktabnahme aus der Luft ging aber deutlich über die Querlatte (26.). In einen Eckball von rechts durch Gebhart sprintete Daniel Wein, sein Kopfball aus sieben Metern war etwas zu hoch angesetzt, landete auf dem Tornetz (34.). So richtig Ruhe und Struktur brachten die Münchner aber bis zur Pause nicht in ihr Spiel. So ging’s torlos in die Kabine.

In der 51. Minute nahm sich der Jüngste auf dem Feld, Lino Tempelmann, ein Herz und zog aus 17 Metern halbrechts ab. Sein Schuss ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Einen Freistoß aus 20 Metern setzte Gebhart neben das kurze Eck (54.). Glück für die Löwen in der 58. Minute, als sich Felix Weber und Mauersberger auf Torwart Hiller verließen, der aber in seinem Tor blieb. Ludwig Räuber frei tauchte frei vor dem Keeper auftauchte, vergab aber überhastet und kläglich die Führungschance für die Gäste. Eine Linksflanke von Einsiedler klärte der eingewechselte Christian Köppel am Fünfmeterraum vor dem einschussbereiten Räuber zur Ecke (67.). Diese brachte Einsiedler von links an den ersten Pfosten, Ex-Löwe Michael Denz kam zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor (68.). Einen Freistoß im Zentrum aus 19 Metern von Daniel Wein wurde von der Mauer zur Ecke abgelenkt (73.). Im Anschluss an diese kam Mauersberger an den Ball, köpfte aber zu zentral, so dass Süßmaier die Kugel fangen konnte (74.). Die Münchner versuchten in der Schlussphase nochmals Druck zu machen, was aber aufgrund von vielen Ungenauigkeiten nur teilweise gelang. Auch Standard-Chancen wurden leichtfertig vergeben. Philipp Maier kam in der 87. Minute an der Strafraumkante frei zum Schuss, verzog aber. In der 89. Minute fiel das Siegtor. Nach einem Eckball von rechts durch Gebhart kam Sascha Mölders am ersten Pfosten zum Kopfball, von einem Rosenheimer flipperte die Kugel über die Linie. In der Nachspielzeit vergab Karger das 2:0, als er vollkommen frei vor Süßmaier aus 14 Metern den Ball übers Tor hämmerte. In der 3. Minute der Nachspielzeit traf Timo Gebhart zum 2:0 ins leere Tor.

STENOGRAMM, 4. Spieltag, 29.07.2017, 14 Uhr

1860 München – 1860 Rosenheim 2:0 (0:0)

1860: 1 Hiller - 23 Helmbrecht, 4 Weber, 6 Mauersberger, 26 Jakob - 17 Wein - 28 Tempelmann, 10 Gebhart - 16 Kindsvater, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl - 2 Weeger, 5 Andermatt, 11 Köppel, 21 Türk, 22 Berzel, 33 Bachschmid.

Rosenheim: 1 Süßmaier – 5 Lenz, 24 Heiß, 4 Krätschmer – 45 Denz, 28 Maier – 17 Köhler, 42 Räuber, 8 Mayerl – 12 Einsiedler, 11 Majdancevic. 
Ersatz: 30 Stockenreiter (Tor) - 6 Höhensteiger, 7 Linner, 23 Zottl, 32 Hartl, 61 Eminoglu.

Wechsel: Köppel für Jakob (46.), Weeger für Kindsvater (65.), Andermatt für Tempelmann (85.) – Höhensteiger für Denz (77.), Linner für Einsiedler (84.).

Tore: 1:0 Mölders (89.), 2:0 Gebhart (90.).
Gelbe Karten: Jakob – Räuber, Köhler, Einsiedler, Denz, Maier, Krätschmer.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Andreas Hartl (SpVgg Hacklberg); Assistenten: Thomas Zippe (1. FC Passau), Andreas Höcker (SV Schalding-Heining).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2068.htm


3. Spieltag, 26.07.2017, 19 Uhr

TSV Buchbach – 1860 München 1:0 (1:0)
 

Sechzger verlieren nach Eigentor in Buchbach.

Timo Gebhart hatte gegen die Buchbacher Hintermannschaft einen schweren Stand. 

Die Löwen kassierten beim TSV Buchbach mit 0:1 ihre erste Saisonniederlage. Auf dem durch Dauerregen aufgeweichten Boden fiel der Siegtreffer für die Gastgeber bereits in der 9. Minute durch ein Eigentor von 1860-Kapitän Felix Weber.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste gegen Buchbach auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Mohamad Awata (Oberschenkelverletzung), Simon Seferings (Knie-OP), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos und Lukas Aigner schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Der einzige Wechsel in der Startelf gegenüber dem Burghausen-Spiel: Nicholas Helmbrecht beginnt für Benjamin Kindsvater im Angriff. Die Sechzger spielten erstmals in ihren grünen Auswärtstrikots. Für den am Freitag verstorbenen Ex-Präsidenten Dieter Schneider trugen sie Trauerflor.

Spielverlauf: Lange passierte nichts. Dann konnte Marco Hiller gegen Maximilian Bauer gerade noch nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft im Torraum klären (9.). Kurz danach war der Keeper machtlos. Markus Grübl hatte von rechts geflankt, Hiller kam nicht an den Ball, Kapitän Felix Weber sprang das Spielgerät ans Knie und überquerte zum 1:0 für Buchbach die Linie des Löwen-Tores (9.). Ein Freistoß von der rechten Strafraumseite schoss Timo Gebhart aufs kurze Eck, doch Daniel Maus war auf dem Posten, bereinigte die Szene (13.). Drei Minuten später kam Nico Karger nach einem Diagonalball halblinks zum Abschluss, konnte aber Maus aus 14 Metern nicht überwinden (16.). In der 21. Minute wurde es erneut gefährlich vor dem 1860-Tor. Eine Flanke von Grübl aus dem rechten Halbfeld köpfte Bauer aus acht Metern nur knapp neben den linken Pfosten. Nach einem schnellen Angriff über links bot sich Gebhart in der Mitte an, aber Kargers Flanke verunglückte, kam aufs Torwarteck, wo Maus damit keine Probleme hatte (28.). Ein Freistoß von rechts durch Maximilian Drum strich in der 29. Minute am langen Pfosten vorbei. Bei einem Distanzschuss von Aleksandro Petrovic musste sich Hiller strecken, hielt die Kugel aber fest (41.). Auch die letzte Chance der 1. Halbzeit hatten die Rot-Weißen. Nach einer abgewehrten Hereingabe nahm Christian Brucia aus 26 Metern in zentraler Position per Dropkick den Ball direkt, Hiller brachte gerade noch die Fingerspitzen dazwischen, lenkte ihn über die Querlatte (43.). Damit mussten die Löwen wie im Heimspiel gegen Burghausen mit einem Rückstand in die Kabine.

Nico Andermatt zielte nach Wiederanpfiff aus 19 Metern knapp links am Buchbacher Tor vorbei (51.). Kurz danach umspielte an der linken Torraumseite Nicholas Helmbrecht Keeper Maus, wurde dann aber am Abschluss gehindert (52.). Die Löwen versuchten die Gastgeber unter Druck zu setzen, was aber nur selten gelang. In der 62. Minute sah Gebhart, dass Maus weit vor seinem Tor stand. Sein Abschluss kam aber flach, so dass der Keeper parieren konnte. Innerhalb von acht Minuten zwischen der 58. und 66. hatte Daniel Bierofka sein komplettes Wechselkontingent ausgeschöpft - die Initialwirkung blieb aus. Nach einer Ecke von rechts durch Gebhart verpassten Weber und Daniel Wein aus kurzer Distanz im Fünfmeterraum (74.). Sascha Mölders stand in der 78. Minute plötzlich alleine vor Maus, scheiterte aber am Buchbacher Schlussmann (78.). Im Anschluss an einen Gebhart-Freistoß kam Jan Mauersberger am zweiten Pfosten zum Kopfball, brachte aber nicht genügend Druck aufs Spielgerät, um Maus zu überwinden (85.). Richtig zwingend wurden die Sechzger auch in der Schlussphase nicht. In der Nachspielzeit sah der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Hain noch die Rote Karte, nachdem er Eric Weeger mit gesstreckten Beinen frontal umgegrätscht hatte. Trotzdem brachten die Gastgeber die knappe Führung problemlos über die Zeit, fügten den Löwen im dritten Spiel die erste Niederlage bei.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 26.07.2017, 19 Uhr

TSV Buchbach – 1860 München 1:0 (1:0)

TSV: 21 Maus – 15 Grübl, 4 Leberfinger, 14 Drum, 2 Büch – 16 Walleth, 29 Petrovic – 9 Drofa, 7 Thee, 17 Brucia – 18 Bauer. 
Ersatz: 1 Weber (Tor) – 5 Hain, 10 Breu, 12 Neudecker, 13 Maier, 20 Denk, 25 Kwatu.

1860: 1 Hiller - 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 17 Wein - 5 Andermatt, 10 Gebhart - 23 Helmbrecht, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl - 16 Kindsvater, 21 Türk, 22 Berzel, 26 Jakob, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

Wechsel: Maier für Thee (77.), Breu für Bauer (87.), Hain für Walleth (90.) – Kindsvater für Karger (58.), Tempelmann für Andermatt (63.), Jakob für Köppel (66.).

Tor: 1:0 Weber (9., Eigentor).
Gelbe Karten: Bauer, Petrovic – Weeger, Weber.
Rote Karte: Hain (90., grobes Foulspiel).
Zuschauer: 2.500 in der SMR-Arena (ausverkauft).
Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach); Assistenten: Marco Achmüller (Würding), Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2067.htm
 


2. Spieltag, 21.07.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Wacker Burghausen 3:1 (0:1)
 

Löwen wahren weiße Weste: 3:1-Sieg gegen Burghausen.

Timo Gebhart war oft nur durch Fouls vom Ball zu trennen, markierte in der 61. Minute per Kopf das zwischenzeitliche 2:1. 
 

Die Löwen feierten bei der Heimpremiere einen schwer erkämpften 3:1-Sieg über Wacker Burghausen, bleiben damit verlustpunktfrei. Tobias Janietz hatte die Gäste im ausverkauften Grünwalder Stadion vor der Pause in Führung gebracht (33.). Jan Mauersberger (49.). und Timo Gebhart (61.) drehten nach dem Seitenwechsel innerhalb einer Viertelstunde die Partie. Sascha Mölders setzte den Schlusspunkt in der 84. Minute.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste bei der Heimspielpremiere gegen Burghausen auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Mohamad Awata, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lennart Siebdrat und Tom Kretzschmar. Bis auf Kilian Jakob, für den Eric Weeger rechts verteidigte, spielten die Löwen mit der gleichen Anfangself wie im ersten Saisonspiel in Memmingen.

STIMMEN Jan Mauersberger: „Das hat richtig Bock gemacht!“

Spielverlauf: Das Spiel begann mit einer stimmungsvollen Westkurven-Choreographie in Weiß-Blau. In der 6. Minute lag der Ball zwar im Wacker-Tor, doch Linienrichter Philipp Götz hatte die Fahne wegen Abseitsstellung schon lange gehoben, bevor Sascha Mölders einnetzte. Nach einer missglückten Faustabwehr von Franco Flückiger gegen Mölders an der Strafraumgrenze nahm Benjamin Kindsvater den Abpraller aus 30 Metern direkt, zielt aber deutlich übers verwaiste Tor (12.). Erstmals wurden die Burghausener nach einem Handspiel von Christian Köppel an der rechten Strafraumseite gefährlich. Den Freistoß drehte Muhamed Subasic mit links scharf aufs Tor, die Kugel ging über Marco Hiller hinweg, klatschte an die Latte (17.). Ein durch die Wacker-Mauer abgefälschter 26-Meter-Freistoß von Nicolas Andermatt kam zu zentral, sodass Flückiger damit keine Mühe hatte (20.). Einen Schuss von Timo Gebhart konnte Flückiger nur zur Seite abwehren, Andermatt köpfte den Ball nochmals in die Mitte, wo Mölders am kurzen Pfosten knapp verpasste (23.). Nach einem Fehlpass von Christian Köppel im Aufbau hatte Sascha Marinkovic freie Bahn, legte sich aber die Kugel zu weit vor, sodass Hiller aus seinem Tor kam, die Kugel unter sich begraben konnte (32.). Wenig später war es passiert. Im Anschluss an einen Freistoß von Subasic brachten die Löwen den Ball nicht aus dem Strafraum, halbrechts kam Tobias Janietz aus neun Metern zum Schuss, traf zum 1:0 unter die Latte (33.). Einen 23-Meter-Freistoß von Gebhart in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit holte Flückiger aus dem kurzen Eck. So nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine nach einer übernervös geführten ersten Hälfte.

Kurz nach Wiederbeginn konnte ein Schuss aus halblinker Position von Nico Karger gerade noch zur Ecke geblockt werden (48.). Wenig später flankte Daniel Wein von rechts, Mölders verpasste, aber Jan Mauersberger am zweiten Pfosten wuchtete per Kopf die Kugel zum 1:1 ins Netz (49.). In der 58. Minute dribbelte Kindsvater von links in die Mitte, sein Schuss von der Strafraumkante wehrte Flückiger mit zwei Fäusten zur Seite ab. Zwei Minuten später zog Karger vom linken Strafraumeck ab, der Wacker-Keeper drehte die Kugel um den linken Pfosten (60.). Die anschließende Ecke von Andermatt leitete Mauersberger per Kopf weiter, Gebhart dahinter köpfte die Kugel zum 2:1 ins rechte Eck (61.). Die Löwen drückten weiter, ließen Burghausen kaum Verschnaufpausen. Nur fehlte zu oft die Präzision im letzten Pass sowie im Abschluss. Mit stehenden Ovationen wurde Gebhart bei seiner Auswechslung verabschiedet. Für den Torschützen gab A-Junior Lino Tempelmann sein Punktspiel-Debüt in der ersten Mannschaft (78.). In der 84. Minute machte Mölders den Sack zu. Der eingewechselte Nicholas Helmbrecht ließ zwei Burghausener aussteigen, legte dann am Strafraum ab auf den Torjäger, der den Ball zum 3:1 ins lange Eck schlenzte (84.). Danach war nur noch feiern angesagt. Die Löwen-Fans skandierten: „O, wie ist das schön, so was hat man lange nicht mehr gesehen!“ Damit klang eine erfolgreiche Rückkehr ins Grünwalder Stadion aus.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 21.07.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Wacker Burghausen 3:1 (0:1)

1860: 1 Hiller - 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 17 Wein - 5 Andermatt, 10 Gebhart - 16 Kindsvater, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl - 21 Türk, 22 Berzel, 23 Helmbrecht, 26 Jakob, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

SVW: 26 Flückiger - 3 Janietz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 8 Subasic - 6 Knochner, 19 Hingerl - 9 Duhnke, 10 Marinkovic, 18 Wächter - 29 Holek. 
Ersatz: 1 Tetickovic - 7 Winklbauer, 17 Omelanowsky, 22 Sulmer, 24 Pichler, 25 Richter, 31 Schulz.

Wechsel: Helmbrecht für Kindsvater (74.), Tempelmann für Gebhart (78.), Jakob für Mölders (90.) – Richter für Knochner (10.), Omelanowsky für Marinkovic (51.), Sulmer für Richter (75.).

Tore: 0:1 Janietz (33.), 1:1 Mauersberger (49.), 2:1 Gebhart (61.), 3:1 Mölders (84.).
Gelbe Karten: 
Mölders, Wein – Buchner, Pichler, Janietz, Wächter.
Zuschauer: 
12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Lothar Ostheimer (Sulzberg); Assistenten: Andreas Kasenow (Ingolstadt), Philipp Götz (Schwandorf).

Bildergalerie: http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2065.htm
 


1. Spieltag, 13.07.2017, 19 Uhr

FC Memmingen – 1860 München 1:4 (0:1)


Traumstart: Löwen gewinnen 4:1 in Memmingen.

Die Löwen feiern Christian Köppel, der mit einem herrlichen Schlenzer das erste Tor der Regionalliga Bayern 2017/2018 erzielt hatte. 
 

Die Löwen erwischen einen Traumstart beim FC Memmingen. Nach Toren von Christian Köppel vor der Pause (11.) und Nico Karger (50.) sowie Timo Gebhart (72.) führte das Bierofka-Team vor mehr als 2.000 Sechzger-Fans mit 3:0. In der Schlussphase verkürzte Fabian Krogler auf 1:3 (85.). Den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand setzte der eingewechselte Nicholas Helmbrecht.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste beim Saison-Auftakt auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Tobias Steer (Muskelfaserriss im Oberschenkel), György Hursan (Leistenprobleme), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Mohamad Awata, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und Tom Kretzschmar. Ansonsten spielten die Löwen mit der gleichen Anfangself wie im letzten Test gegen Heimstetten.

Spielverlauf: Dan ersten Aufreger aus Löwen-Sicht gab es in der 4. Minute, als Torhüter Marco Hiller nach Rückpass von Christian Köppel zum Dribbling gegen Fabian Krogler ansetzte. Der FCM-Stürmer stellte den Fuß rein, der Abpraller ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Drei Minuten später verweigerte Schiedsrichter Michael Emmer Sechzig einen Elfmeter. Daniel Zweckbrommer hatte den Ball im Fallen mit dem Arm über die Torlinie bugsiert. Der Unparteiische entschied auf Eckball (7.). In der 11. Minute erzielte Köppel mit einem grandiosen Schlenzer die Führung. Timo Gebhart hatte nach schnellem Umschaltspiel aus dem Zentrum links in den Lauf von Köppel gespielt, der sah, dass Torhüter Martin Gruber weit vor seinem Tor stand, hob aus 26 Metern den Ball über den Keeper zum 1:0 ins Memminger Netz. Nach einem abgewehrten Eckball versuchte es Benjamin Kindsvater von halbrechts mit einem Distanzschuss aus 21 Metern, zielte jedoch am Tor vorbei (19.). In der 20. Minute kam Tim Buchmann nach einer Linksflanke von Marco Schad aus acht Metern zum Kopfball, stellte Hiller aber vor keine Probleme. Ein Zuspiel von Muriz Salemovic nahm Krogler halblinks aus zwölf Metern direkt, sein Drehschuss landete über dem 1860-Tor (32.). Sascha Mölders setzte sich in der 38. Minute auf der rechten Seite in Szene, passte von der Grundlinie nach innen, Nico Karger kam am kurzen Pfosten aus neun Metern zum Abschluss, doch Gruber konnte den Schuss aufs kurze Eck entschärfen. Eine Minute später musste der Memminger Keeper aus seinem Strafraum, klärte gerade noch mit der Brust vor dem heranstürmenden Mölders (39.). Auf der anderen Seite verpassten Krogler und Salemovic im Sechzehnmeterraum nacheinander die Kugel nach einer Rechtsflanke (43.). So ging es mit der knappen Löwen-Führung in die Kabine.

Gleich nach Wiederanpfiff gelang den Löwen ein sehenswerter Angriff. Karger spielte steil auf Mölders, doch der stand knapp im Abseits (47.). Drei Minuten später fiel das 2:0. (50.). Nach Mölders Zuspiel ließ er am linken Strafraumeck Zweckbronner aussteigen, zog dann aus 16 Metern ab. Der stramme Schuss schlug hoch im kurzen Eck ein. Karger war es, der in der 57. Minute das 3:0 vergab. Mölders hatte sich im Zentrum den Ball erkämpft, legte nach links auf Karger ab, der frei aus 15 Metern vor Gruber zum Abschluss kam, aber den Ball knapp links neben das Tor setzte (57.). Auf der anderen Seite musste Köppel per Grätsche gegen Krogler retten, der nach Zuspiel von Salemovic halblinks aus neun Metern zum Schuss gekommen war (59.). Nach Ablage von Mölders scheiterte Kindsvater mit einem Abschluss aus elf Metern aus halbrechter Position an Gruber (62.). Ein Schuss von Andreas Fülla senkte sich gefährlich aufs Tor, Hiller konnte den Ball gerade noch über die Latte lenken (66.). Nach dem anschließenden Eckball musste Kindsvater am linken Pfosten auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter klären (67.). Wenig später musste Hiller einen Schuss von Nikolic zur Ecke abwehren (69.). Ein 30-Meter-Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Jamey Hayes ging knapp am linken Pfosten vorbei (71.). In die Drangphase der Memminger fiel das 3:0. Kindsvater legte von der rechten Strafraumlinie quer, Gebhart am ersten Pfosten war vor Sebastian Schmeiser am Ball, traf ins kurze Eck (72.). In der 78. Minute prüfte Gebhart FCM-Keeper mit einem Distanzschuss (78.). Kurz danach landete ein Kopfball von Felix Weber in Grubers Armen (79.). In der 85. Minute gelang den Allgäuern der Ehrentreffer. Eine Verlängerung von Salemovic landete bei Krogler, der halbrechts aus neun Metern Hiller zum 1:3 überwand. Salemovic zielte mit einem 14-Meter-Schuss knapp rechts neben das Sechzger-Tor (88.). In der Nachspielzeit konterten die Löwen gegen die aufgerückte Abwehr der Allgäuer in Überzahl. Keeper Gruber kam außerhalb des Strafraums zu spät, Nicholas Helmbrecht traf zum 4:1-Endstand ins leere Tor. Die Sechzger feierten damit eine gelungene Premiere.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 13.07.2017, 19 Uhr

FC Memmingen – 1860 München 1:4 (0:1)

FCM: 1 Gruber – 20 Zweckbronner, 5 Schmeiser, 16 Schröder, 24 Lutz – 18 Buchmann, 17 Schad, 21 Nikolic, 11 Fülla – 10 Salemovic, 9 Krogler.
Ersatz: 22 Zeche (Tor) – 6 Anzenhofer, 8 Heger, 15 Rietzler, 19 Kircicek, 27 Hayse, 28 Mangler.

1860: 1 Hiller - 26 Jakob, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 17 Wein - 5 Andermatt, 10 Gebhart, - 16 Kindsvater, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 40 Strobl - 2 Weeger, 21 Türk, 22 Berzel, 23 Helmbrecht, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kircicek für Zweckbronner (54.) Hayse für Fülla (68.), Mangler für Schad (76.) – Weeger für Jakob (71.), Helmbrecht für Kindsvater (74.), Berzel für Gebhart (83.).

Tore: 0:1 Köppel (11.), 0:2 Karger (50.), 0:3 Gebhart (72.), 1:3 Krogler (85.), 1:4 Helmbrecht (90.).
Gelbe Karten:
Schad, Zweckbronner, Lutz, Nikolic – Weber, Mölders.
Zuschauer:
5.000 in der Arena Memmingen (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Michael Emmer; Assistenten: Andreas Höcker, Thomas Zippe.

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2064.htm