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Relegationshinspiel, 24.05.2018, 17.30 Uhr

1. FC Saarbrücken – 1860 München 2:3 (1:1)
 

3:2-Sieg beim 1. FC Saarbrücken – Mölders mit Doppelpack.

Sascha Mölders brachte die Löwen bereits in der 1. Minute nach einem Eckball in Führung. 
 
Eine gute Ausgangsposition haben sich die Löwen durch den 3:2-Erfolg im Relegationshinspiel beim 1. FC Saarbrücken geschaffen. Dabei überraschten sie die Saarländer mit zwei schnellen Toren in jeder Hälfte: Sascha Mölders traf in der 1., Nico Karger in der 47. Minute. Tobias Jänicke (44.) und Patrick Schmidt (75.) erzielten jeweils den Ausgleich. Den Siegtreffer markierte Mölders in der 84. Minute. Ab der 25. Minute spielten die Gastgeber mit einem Mann weniger. Kevin Behrens hatte nach grobem Foulspiel die Rote Karte gesehen.

Personal: Löwen-Trainer Daniel Bierofka musste im Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken auf Timo Gebhart (Teileinrisse Achillessehne), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Nicolas Andermatt, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk, Lucas Genkinger und Leon Klassen.

STIMMEN Markus Ziereis: „Es ist ein super Ergebnis.“

Spielverlauf: Auftakt nach Maß: Gleich in der 1. Minute das 1:0 für die Löwen. Nach einer Ecke von Phillip Steinhart war Sascha Mölders am ersten Pfosten zur Stelle, drückte die Kugel zum 1:0 über die Linie. Auf der Gegenseite musste Marco Hiller bei einem Distanzschuss von Sebastian Jacob sein ganzes Können unter Beweis stellen, lenkte den Ball um den Pfosten (2.). Nach der anschließenden Ecke kam Marco Kehl-Gomez zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp über den Querbalken (3.). In der 5. Minute scheiterte Nono Koussou aus zehn Metern. Torhüter Daniel Batz und Innenverteidiger Kehl-Gomez hatten sich in den Schuss des kleinen Außenbahndribblers geworfen. Glück drei Minuten später für die Löwen: Mario Müller kam auf der linken Seite bis zur Grundlinie, legte in den Rückraum auf Marco Holz ab, dessen Schuss aus elf Metern ging knapp links am Pfosten vorbei (8.). Nach einem Missverständnis auf der linken Abwehrseite der Sechzger kam Tobias Jänicke frei vom rechten Strafraumeck zum Schuss, setzte die Kugel aber über die Querlatte (14.). Bei einer Ablage von Mölders hatte Markus Ziereis zu viel Rücklage. Sein Schuss aus 16 Metern ging deshalb deutlich übers Saarbrücker Tor (16.). Helle Aufregung in der 25. Minute. FCS-Top-Torjäger Kevin Behrens, der bis zu diesem Zeitpunkt nicht in Erscheinung getreten war, grätschte mit gestreckten Beinen an der Mittellinie Koussou um, sah vollkommen zu Recht von Schiedsrichter Guido Winkmann die Rote Karte (25.). Hiller hatte in der 31. Minute nach einem Ball in die Tiefe aufgepasst, eilte aus seinem Tor und klärte an der Strafraumkante vor dem heranstürmenden Markus Mendler (31.). Mölders spielte in der 36. Minute Doppelpass mit Eric Weeger, der lief von rechts in die Mitte, tauchte frei vor Batz auf, scheiterte aber aus zwölf Metern am Torhüter (36.). Überraschend fiel in der 44. Minute der Ausgleich. Sascha Wenninger hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt, Jänicke nahm die Hereingabe halblinksaus elf Metern volley aus der Luft, versenkte den Ball im rechten Eck zum 1:1 (44.). Kurz danach kam der sehr agile Jänicke halblinks zum Abschluss, Hiller konnte die Kugel gerade noch mit den Fingerspitzen an die Oberkante der Latte lenken (45.). Somit ging es ausgeglichen in die Pause.

Zur zweiten Hälfte kam bei den Saarländern Ex-Löwe Fanol Perdedaj. Fast genauso schnell wie in Durchgang eins trafen die Sechzger zum 2:1. Nach einem weiten Ball von Felix Weber lief Narger seinem Gegenspieler Wenninger davon, setzte die Kugel am herausstürzenden Batz vorbei zum 2:1 ins kurze Eck (47.). Fünf Minuten später versuchte Jänicke mit einem Schrägschuss aufs Torwarteck Hiller zu überraschen, doch der Löwen-Keeper war auf dem Posten, wehrte den Ball ab (52.). Nach einer Linksflanke von Karger kam Mölders am langen Eck zum Kopfball, traf trotz Klammergriff von Kehl-Gomez den rechten Pfosten (55.). Ziereis ließ in der 65. Minute ein Zuspiel für Mölders passieren, der kam aus 16 Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Zwei Minuten später scheiterte Ziereis mit einem tückischen Aufsetzer aus 15 Metern an Batz (67.). Nach einem weiten Ball rutschte Weber am linken Strafraumeck weg, wodurch der kurz zuvor eingewechselte Patrick Schmidt freie Bahn hatte, alleine vor Hiller auftauchte und zum 2:2 ins lange Eck traf (75.). In der 84. Minute setzte sich Christian Köppel im Strafraum an der Grundlinie durch, passte zurück zu Mölders, der die Kugel aus sieben Metern zum 3:2 ins kurze Eck hämmerte (84.). Diesmal brachten die Löwen die Führung über die Zeit, schafften sich damit eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel.

STENOGRAMM, Relegationshinspiel, 24.05.2018, 17.30 Uhr

1. FC Saarbrücken – 1860 München 2:3 (1:1)

FCS: 1 Batz (Tor) – 19 Wenninger, 5 Zellner, 33 Kehl-Gomez, 23 Müller – 14 Holz, 8 Zeitz – 25 Jänicke, 11 Mendler – 16 Behrens, 24 Jacob.
Ersatz: 26 Herbrand (Tor) – 3 Oschkenat, 7 Dausch, 9 Schmidt, 13 Fenninger, 17 Perdedaj, 29 Fassnacht.

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 8 Seferings, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

Wechsel: Perdedaj für Jacob (46.), Schmidt für Holz (67.) – Köppel für Berzel (58.), Kindsvater für Karger (70.), Görlitz für Koussou (90.).

Tore: 0:1 Mölders (1.), 1:1 Jänicke (44.), 1:2 Karger (47.), 2:2 Schmidt (75.), 2:3 Mölders (84.).
Gelbe Karten: Holz – Weber.
Rote Karte: Behrens (25., grobes Foulspiel).
Zuschauer: 6.800 im Hermann-Neuberger-Stadion Völklingen (ausverkauft).
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken); Assistenten: Mark Borsch (Mönchengladbach), Frederick Assmuth (Köln); Vierter Assistenten: Sven Waschitzki (Essen).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2146.htm

 


38. Spieltag, 12.05.2018, 14.05 Uhr

SpVgg Oberfranken Bayreuth – 1860 München 1:4 (1:0)
 

Neuformierte Löwen besiegen Bayreuth deutlich mit 4:1.

Mann des Spiels: Mohamad Awata traf nach seiner Einwechslung und bereitete zwei weitere Treffer vor. 

Die Löwen verabschieden sich mit einem 4:1-Erfolg bei der SpVgg Bayreuth aus der Saison. Dabei sah es lange nicht nach einem Sieg aus. Daniel Kolbeck hatte die Altstädter in Führung gebracht (21.). Nach dem Ausgleich von Markus Ziereis (66.) trafen Dennis Dressel (80.) sowie die eingewechselten Mohamad Awata (82.) und Benjamin Kindsvater (88.) zum Endstand.

Personal: Löwen-Interimstrainer Oliver Beer – Chefcoach Daniel Bierofka beobachtete Relegationsgegner 1. FC Saarbrücken in Steinbach – musste am letzten Spieltag auf Sascha Mölders (Knieprobleme), Timo Gebhart (Achillessehnenprobleme), Christian Köppel (Gelb-Sperre), Tobias Steer (Muskelverletzung), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Pausieren durften Marco Hiller, Eric Weeger, Jan Mauersberger, Simon Seferings, Daniel Wein, Nono Koussou und Phillipp Steinhart. Bis auf Michael Görlitz, der in Pipinsried in der Startelf stand, hatten die Trainer komplett durchgewechselt. A-Junior Leon Klassen feierte sein Regionalliga-Debüt.

STIMMEN Ziereis: „Jetzt wollen wir uns auch belohnen!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten, von Beginn an die Initiative zu übernehmen und hatten in der Anfangsphase einige gute Szenen. Nur der entscheidende Pass kam nicht an. Den ersten Torschuss gab in der 11. Minute Dennis Dressel ab, der aber weit rechts neben dem Bayreuther Tor landete. Die größte Chance der Anfangsviertelstunde hatten aber die Gastgeber. Julian Kolbeck spielte aus der eigenen Hälfte einen Schnittstellenpass in den Lauf von Ivan Knezevic. Der Ex-Löwe lief alleine auf Hendrik Bonmann zu, sein Schuss von der Strafraumkante landete aber deutlich links neben dem Tor (14.). Nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Nicolas Andermatt auf Michael Görlitz lief der Nürnberger Richtung Tor, zog aus 16 Metern ab, doch der Schuss war nicht hart genug, so dass Jonas Hempfling problemlos parieren konnte (20.). Im Gegenzug fiel das 1:0 für die Altstädter. Kristian Böhnlein, der nächste Saison für 1860 spielt, hatte einen Freistoß schnell auf Kolbeck gepasst. Der kam halbrechts gegen die ungeordnete Löwen-Defensive aus neun Metern zum Schuss, traf zum 1:0 ins lange Eck (21.). In der 37. Minute setzte sich Markus Ziereis gut von seinem Gegenspieler ab. Beim anschließenden Schuss aus 17 Metern rutschte ihm der Ball aber über den Spann. Weit flog das Spielgerät übers Tor (37.). Kurz vor der Pause hatte Knezevic die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Der erste Schuss im Strafraum wurde geblockt, den zweiten wehrte Bonmann zur Ecke ab (44.). Wenig später verhinderte Tom Krahnert den Abschluss von Dressel halblinks aus neun Metern durch eine beherzte Grätsche im letzten Moment (45.). Kurz danach war Pause.

Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie die ersten 45 Minuten. Bemühte Löwen, die versuchten, den Gegner unter Druck zu setzen. Der wartete ab, lauerte auf Konter und Standardsituationen. Die Möglichkeit ergab sich für Knezevic, der im Strafraum im Zweikampf mit Lukas Aigner auf den Ball stieg, den Löwen dadurch ins leere laufen ließ, aber dabei selbst acht Meter vor dem Tor wegrutschte (57.). Auf der Gegenseite passte Felix Bachschmid von links auf Dressel, der aber zu lange mit dem Abschluss zögerte. Die Kugel kam zu Görlitz, dessen Schuss aus neun Metern übers Tor ging (58.). Zwei Minuten später düpierte Ziereis am Torraum Kolbeck, legte sich den Ball von rechts auf den linken Fuß, doch sein Schuss aus sechs Metern wurde zur Ecke geblockt (60.).In der 66. Minute wurden die Löwen für ihren engagierten Auftritt belohnt. Leon Klassen hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, Ziereis kam zwischen den beiden Innenverteidigern zum Kopfball, traf aus acht Metern zum 1:1. Zwei Minuten später zielte Bachschmid mit seinem Schrägschuss aus halblinker Position nur knapp am rechten Pfosten vorbei (68.). Eine Flanke von rechts erreichte Bonmann nur mit den Fingerspitzen, die Kugel kam zu Knezevic, der aber aus neun Metern weit übers Tor zielte (72.). Bachschmid setzte einen 25-Meter-Schuss nur knapp über die Latte (74.). Auf der anderen Seite ging ein Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Anton Makarenko aus 23 Metern nur haarscharf übers Löwen-Tor (76.). Vier Minuten später gingen die Löwen in Führung. Der eingewechselte Mohamd Awata hatte Dressel im Strafraum angespielt, der zögerte mit seinem Abschluss, die Situation schien bereits bereinigt, doch irgendwie behielt der Mittelfeldspieler der Sechzger den Ball, traf aus sieben Metern ins Bayreuther Tor (80.). Zwei Minuten später gar das 3:1. Der ebenfalls eingewechselte Benjamin Kindsvater setzte sich auf der rechten Seite durch, passte in den Rückraum auf Awata, der aus acht Metern abschloss (82.). Die total verunsicherten Oberfranken halfen beim 4:1 kräftig mit. Torwart Hempfling lenkte den Ball auf die Seite ab. Awata passte nach innen auf den völlig freistehenden Kindsvater, der halbrechts aus neun Metern ins lange Eck traf (88.). Das war auch der Schlusspunkt unter ein unterhaltsames Spiel in der Endphase.

STENOGRAMM, 38. Spieltag, 12.05.2018, 14.05 Uhr

SpVgg Oberfranken Bayreuth – 1860 München 1:4 (1:0)

SpVgg: 1 Hempfling – 4 Dengler, 6 Kolbeck, 21 Weber – 20 Golla, 9 Schmitt, 14 Wolf, 17 Held – 36 Böhnlein – 13 Ulbricht, 27 Knezevic. 
Ersatz: 30 Veigl (Tor) –7 Hobsch, 10 Weimar, 15 Makarenko, 16 Coleman, 23 Renger, 25 Krahnert.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Genkinger, 4 Weber, 19 Aigner, 44 Klassen – 5 Andermatt – 27 Görlitz, 14 Dressel – 21 Türk, 33 Bachschmid – 24 Ziereis.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) –7 Awata, 16 Kindsvater, 18 Karger 22 Berzel.

Wechsel: Krahnert für Golla (24.), Makarenko für Dengler (75.), Coleman für Wolf (84.) – Berzel für Weber (72.), Awata für Ziereis (72.), Kindsvater für Türk (81.).

Tore: 1:0 Kolbeck (21.), 1:1 Ziereis (66.), 1:2 Dressel (80.), 1:3 Awata (82.), 1:4 Kindsvater (88.).
Gelbe Karten: Böhnlein – Bachschmid.
Zuschauer: 3.069 im Hans-Walter-Wild-Stadion.
Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Tobias Blay (Mitterteich).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2144.htm


34. Spieltag, 05.05.2018, 17 Uhr

FC Pipinsried– 1860 München 0:3 (0:2)
 

Löwen machen beim 3:0 in Pipinsried Titel perfekt

Daniel Wein leitete mit seinem Tor in der 23. Minute den Löwen-Sieg ein. 
 
Die Löwen machten beim FC Pipinsried vor 7.000 Zuschauern die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern endgültig perfekt. Daniel Wein (23.), Nico Karger (45.) und Sascha Mölders (88.) trafen zum 3:0-Endstand. Damit kann Trainer Daniel Bierofka sein Team endgültig auf die beiden Aufstiegsspiele gegen den 1. FC Saarbrücken am 24. Und 27. Mai vorbereiten.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste am vorletzten Spieltag in Pipinsried auf Felix Weber (Muskelverhärtung), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), Markus Ziereis (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Im Vergleich zum Derby gab es drei Änderungen in der Anfangself: Für Nicolas Andermatt, Simon Seferings und Nono Koussou rückten Christian Köppel, Benjamin Kindsvater und Michael Görlitz ins Team. Für Görlitz war es der erste Startelfeinsatz für die Sechzger.

Spielverlauf: In der Anfangsviertelstunde passierte wenig. Einziger Höhepunkt: Nach einem schnellen Konter der Gastgeber hielt Michael Görlitz den Ex-Löwen Christoph Burkhard im Mittelkreis fest, sah dafür die Gelbe Karte (5.). Ein 22-Meter-Freistoß halbrechts von Phillipp Steinhart mit links ausgeführt landete in der 18. Minute in der Mauer. Im Anschluss an einen Ballgewinn des FCP in der eigenen Hälfte startete Arbnor Segashi ein Solo über die linke Seite. Sein 20-Meter-Schuss ging aber weit übers Löwen-Tor (22.). In der 23. Minute die überraschende Löwen-Führung: Nach einem Gestochere im Pipinsrieder Strafraum kam die Kugel zu Daniel Wein, der nahm sie aus 20 Metern direkt per Dropkick, versenkte sie zum 1:0 im rechten Eck. Eine Rechtsflanke von Thomas Berger erreichte Eric Weeger fast auf der Linie am zweiten Pfosten gerade noch vor Atdhedon Lushi. Anschließend war Marco Hiller zur Stelle, konnte den Ball aufnehmen (33.). Ansonsten ließen die Löwen kaum Offensivaktionen des Gegners zu, spielten ruhig und abgeklärt, fanden aber selten eine Lücke in der Pipinsrieder Defensive, die mit einer Fünferkette agierte. Kurz vor der Pause nochmals ein Aufreger. Ein 25-Meter-Freistoß von Burkhard wurde gefährlich von der 1860-Mauer abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten vorbei (45.). Aus der anschließenden Ecke entwickelte sich ein Konter für die Löwen. Weeger passte kurz vorm Strafraum in die Mitte auf Nico Karger, der ließ Manuel Müller stehen, traf anschließend aus 15 Metern ins rechte untere Eck zum 2:0 (45.).

Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Benjamin Kindsvater mit einem Schuss aus spitzem Winkel an SCP-Keeper Thomas Reichlmayr, der den Ball zur Ecke abwehrte (47.). In der 60. Minute legte Karger von links zurück auf Sascha Mölders, der mit seinem Schuss aus zwölf Metern aber nur die Oberkante der Latte traf. Auf der anderen Seite kam Müller an der Strafraumgrenze zum Schuss, Hiller konnte nur nach vorne abwehren, doch Köppel hatte aufgepasst, schirmte die Kugel für seinen Keeper ab (62.). Eine Viertelstunde vor dem Ende kam Timo Gebhart für Köppel zum Einsatz. Akzente konnte er keine setzen, aber im Hinblick auf die Relegation weiter Spielpraxis sammeln. Kurz vor Schluss noch das 3:0. Nach einer Freistoßflanke von rechts war Mölders mit dem Kopf zur Stelle, überwand Reichlmayr im FCP-Tor (88.). Die Löwen brachten das 3:0 sicher über die Zeit und konnten danach die Meisterschaft mit ihren rund 6.000 Fans feiern, die sie nach Pipinsried begleitet hatten.

STENOGRAMM, 34. Spieltag, 05.05.2018, 17 Uhr

FC Pipinsried– 1860 München 0:3 (0:2)

FCP: 1 Reichlmayr – 2 Berger, 22 Achatz, 3 Herzig, 20 Schuster, 5 Segashi – 8 Grahammer –27 Lushi, 14 Burkhard, 23 Müller – 11 Rabihic.
Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) – 6 Hürzeler, 10 Tosun, 13 Ettner, 17 Liebsch, 37 Dekorsy, 40 Diep.

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein – 27 Görlitz, 36 Steinhart – 16 Kindsvater, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 10 Gebhart, 19 Aigner, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Tosun für Lushi (65.), Liebsch für Achatz (80.) – Koussou für Karger (64.), Seferings für Görlitz (64.), Gebhart für Köppel (76.).

Tore: 0:1 Wein (23.), 0:2 Karger (45.), 0:3 Mölders (88.).
Gelbe Karten: Grahammer, Müller – Görlitz, Köppel, Mölders, Gebhart.
Zuschauer: 7.000 in der NAT-Arena.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistent: Thomas Wagner (Freyung), Manuel Müller (St. Wolfgang).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2142.htm


36. Spieltag, 29.04.2018, 15.30 Uhr

FC Bayern München II – 1860 München 3:1 (2:0)
 

Meisterfeier vertagt: 1:3 im Regionalliga-Derby.

Gefallen, aber wieder aufgestanden: Sascha Mölders und Nico Karger mit Felix Götze und Adrian Fein. 
 
Die Löwen müssen nach der 1:3-Niederlage im Regionalliga-Derby die Meisterfeier verschieben. Kwasi Wriedt (19.) und Raphael Obermair (44.) erzielten vor der Pause die Treffer für die Roten. Daniel Wein stellte in der 65. Minute den Anschluss her. Für die Entscheidung sorgte Derrick Köhn kurz vor dem Ende, als die Sechzger alles nach vorne warfen (88.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Regionalliga-Derby auf Felix Weber (Muskelverhärtung), Markus Ziereis (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk, Lucas Genkinger und Felix Bachschmid. Aaron Berzel rückte für Weber in die Innenverteidigung, sein Platz im Mittelfeld nahm Nicoals Andermatt ein. Ansonsten spielten die Sechzger wie beim 2:0-Sieg unter der Woche in Illertissen. Erstmals seit Ende September saß Timo Gebhart auf der Bank.

STIMMEN Bierofka: „Das war alles zu halbherzig!“

Spielverlauf: In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams mit viel Einsatz bei den Zweikämpfen. Den ersten Torschuss gab in der 11. Minute Phillipp Steinhart ab. Nach einer Rechtsflanke von Sascha Mölders kam er halblinks zum Abschluss, verfehlte das Bayern-Tor aber klar. Auf der Gegenseite war es Nicolas Feldhahn, der nach einer Freistoßflanke von Milos Pantovic zum Kopfball kam, die Kugel aber bedrängt weit übers 1860-Tor setzte (14.). Ein Lupfer von Pantovic halbrechts aus acht Metern wurde zwei Minuten später sichere Beute von Marco Hiller (16.). Nach einer flachen Hereingabe von rechts durch Felix Götze kam Kwasi Wriedt am ersten Pfosten zum Schuss, Hiller konnte den Ball noch abwehren, beim Nachschuss war der Löwen-Keeper gegen den Bayern-Stürmer dann machtlos (19.). Zwei Minuten später landete ein Schuss von Raphael Obermair von der Strafraumgrenze aus halblinker Position nur knapp neben dem linken Pfosten (21.). In der 28. Minute ein ähnlicher Spielzug wie beim 1:0. Pantovic hatte von der rechten Grundlinie gepasst, doch Jan Mauersberger grätschte vor Wriedt dazwischen, bugsierte die Kugel ins Tor-Aus. Glück hatten die Löwen fünf Minuten später. Pantovic hatte am Strafraum tief auf Fabian Benko gespielt, der zögerte aber lange mit dem Abschluss, so dass Nicolas Andermatt am Torraum noch den Fuß dazwischen brachte (33.). Einen Linksschuss von Nico Karger aus 18 Metern konnte Bayern-Keeper Christian Früchtl gerade noch um den linken Pfosten lenken (35.). In der 40. Minute verpasste Sascha Mölders am zweiten Pfosten eine Hereingabe von rechts durch Eric Weeger nur hauchdünn. Auf der anderen Seite konnte Weeger gerade noch eine Götze-Flanke per Kopf vor Timothy Tillmann zur Ecke klären. Nach einer Rechtsflanke von Götze stand Wriedt am Fünfmeterraum vollkommen blank, sein Kopfball wehrte Hiller mit einem super Reflex noch ab. Die Kugel kam aber zu Obermair, der zum 2:0 traf (44.). Kurz danach war Pause.

Um die linke Abwehrseite zu stabilisieren, brachte Löwen-Coach Daniel Bierofka in der 2. Halbzeit Christian Köppel für Nicolas Andermatt. Nach einem Pass von Aaron Berzel aus der eigenen Hälfte erzielte Mölders ein Tor, aber der Assistent hob die Fahne wegen angeblicher Abseitsposition. Eine Fehlentscheidung (47.)! Kurz danach wurde Mölders kurz vorm Strafraum gefoult, jedoch blieb die Pfeife von Schiedsrichter Stefan Brütting stumm (49.). Die anschließende Ecke von rechts durch Daniel Wein landete auf dem Kopf von Jan Mauersberger, der die Kugel aber über die Querlatte setzte (50.). Im Anschluss an einen Konter der Bayern über links brachte Obermair den Ball zu Wriedt, dessen Schuss aus kurzer Distanz wurde sichere Beute von Hiller (51.). Einen Schuss von Pantovic halbrechts aus 13 Metern lenkte Hiller übers Kreuzeck (56.). In der 65. Minute fiel der Anschlusstreffer. Nach einem abgewehrten Freistoß hatte Köppel auf Wein zurückgelegt. Der traf mit seinem Schrägschuss von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck zum 1:2. In der 75. Minute gab dann Timo Gebhart nach einem Dreivierteljahr Pause sein Comeback. Doch die Bayern standen gut, zerstörten mit vielen kleinen Fouls, die der schwache Schiedsrichter nicht entscheidend ahndete, immer wieder den Spielfluss. Einen Freistoß von links durch Gebhart konnte Früchtl vor Mölders wegfausten (86.). in der 88. Minute die Entscheidung. Die Löwen hatten vorne den Ball verloren, Franck Evina passte auf Derrick Köhn, der an der Strafraumgrenze ungehindert zum Schuss kam, Hiller zum 3:1 überwand. Damit war die Partie entschieden.

STENOGRAMM, 36. Spieltag, 29.04.2018, 15.30 Uhr

FC Bayern München II – 1860 München 3:1 (2:0)

FCB II: 36 Früchtl – 4 Götze, 5 Feldhahn, 15 Awoudja, 27 Köhn – 40 Benko – 16 Obermair, 17 Tillman 10 Pantovic, 8 Fein – 7 Wriedt.
Ersatz: 1 Weinkauf (Tor) – 2 Türkkalesi, 3 Mayer, 9 Evina, 11 Crnicki, 18 Isherwood, 30 Dorsch.

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein – 31 Koussou, 8 Seferings, 5 Andermatt, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) –10 Gebhart, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 23 Helmbrecht, 27 Görlitz.

Wechsel: Türkkalesi für Fein (64.), Evina für Obermair (73.), Dorsch für Tillman (80.) – Köppel für Andermatt (46.), Kindsvater für Karger (73.), Gebhart für Seferings (75.).

Tore: 1:0 Wriedt (19.), 2:0 Obermair (44.), 2:1 Wein (65.), 3:1 Köhn (88.).
Gelbe Karten: Pantovic, Türkkalesi, Dorsch– Mölders, Berzel, Mauersberger.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effeltrich); Assistenten: Patrick Hanslbauer (Altenberg), Christoph Stühler (Oesdorf).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2141.htm


26. Spieltag, 24.04.2018, 19 Uhr

FV Illertissen – 1860 München 0:2 (0:0)
 

Kindsvater löst den Knoten: 2:0 in Illertissen.

So bejubelte Benjamin Kindsvater seinen Treffer zur Führung. 
 
Die Löwen mussten sich beim FV Illertissen lange in Geduld üben. Mehr als eine Stunde fanden sie kein Rezept, die Schwaben vor Probleme zu stellen. Dann löste der eingewechselte Benjamin Kindsvater den Knoten (68.). Fünf Minuten später erhöhte Nico Karger auf 2:0 (73.). Nur noch theoretisch ist den Sechzgern bei neun Punkten Vorsprung vor den letzten drei Spielen die Meisterschaft zu nehmen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste beim FV Illertissen auf Timo Gebhart (Trainingsrückstand), Markus Ziereis (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Aaron Berzel kehrte nach seiner Innenbanddehnung im Knie ins Team zurück. Er nahm – im Vergleich zum Augsburg-Spiel – den Platz von Ziereis ein, wenngleich sich die taktische Ausrichtung änderte. Außerdem rückte Marco Hiller nach verbüßter Rot-Sperre für Hendrik Bonmann wieder zwischen die Pfosten.

Spielverlauf: Erstmals herrschte in der 7. Minute Gefahr im Strafraum von Illertissen. Phillipp Steinhart hatte von rechts mit links nach innen geflankt, Sascha Mölders verpasste die Hereingabe zwar, aber der Ball ging gefährlich aufs lange Eck, wo Torhüter Janik Schilder mit einem Reflex die Kugel ins Tor-Aus beförderte. Vier Minuten später segelte eine Ecke von Steinhart in den Strafraum, Jan Mauersberger kam zum Kopfball, den Antonio Pangallo, der Neffe von 1860-NLZ-Leiter Dieter Märkle, auf der Linie klärte (11.). Eine Hereingabe von rechts durch Eric Weeger nahm Nico Karger halblinks aus 14 Metern direkt, Schilder tauchte ab, kratzte den Ball aus dem linken Eck (12.). Ein 23-Meter-Schuss von Nono Koussou ging nur knapp über die Querlatte (14.). Auf der anderen Seite kam Pangallo nach einem geblockten Schuss zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus 14 Metern neben den linken Pfosten (17.). Ein Distanzschuss von Okaty Leyla wurde in der 22. Minute sichere Beute von Marco Hiller. Glück hatten die Löwen in der 32. Minute, als Nicolas Jann eine scharfe Hereingabe von links durch Pangallo am langen Pfosten nur knapp verpasste (32.). Auf der anderen Seite versuchte es Weeger aus der Distanz. Sein 22-Meter-Schuss kam aber zu zentral auf Torhüter Schilder (38.). Ein Drehschuss von Mölders aus 13 Metern ging nur knapp über den Querbalken (40.). So blieb die 1. Halbzeit ohne Tore.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts versuchten die Löwen, den Druck zu erhöhen, attackierten die Schwaben aggressiver im Spielaufbau. In der 68. Minute die Führung. Mölders hatte einen Ball in die Spitze auf Benjamin Kindsvater nach rechts abgelegt. Der zog an seinem Gegenspieler vorbei in die Mitte, zielte dann mit links aus zehn Metern aufs Tor, traf zum 1:0 ins lange Eck. Drei Minuten später verlängerte Mauersberger eine Freistoßflanke auf Felix Weber, der kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, konnte aber Torhüter Schilder nicht überwinden (71.). In der 73. Minute das 2:0. Mölders hatte mit dem Rücken zum Tor nach links abgelegt. Dort stand Karger vollkommen frei, schlenzte die Kugel aus neun Metern zum 2:0 ins lange Eck. Das Ergebnis brachten die Sechzger routiniert über die Zeit. Bei neun Punkten Vorsprung vor den letzten drei Spielen und dem besseren Torverhältnis als Verfolger FC Bayern II ist den Löwen die Meisterschaft nur noch theoretisch zu nehmen.

STENOGRAMM, 26. Spieltag, 24.04.2018, 19 Uhr

FV Illertissen – 1860 München 0:2 (0:0)

FVI: 21 Schilder (Tor) – 22 Krug, 4 Strahler, 10 Pangallo – 20 Allgaier, 8 Hahn, 29 Nebel, 18 Jann – 12 M. Strobel, 11 P. Strobel – 7 Leyla.
Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 6 Riederle, 13 Beneke, 15 Walter, 16 Lang, 19 Schaller, 25 Fischäss.

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein – 22 Berzel, 8 Seferings – 31 Koussou, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 23 Helmbrecht, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

Wechsel: Schaller für Lexla (72.), Riederle für Pangallo (75.), Beneke für M. Strobel (90.) – Kindsvater für Koussou (64.), Andermatt für Weber (83.), Bachschmid für Mölders (90.).

Tore: 0:1 Kindsvater (68.), 0:2 Karger (73.).
Gelbe Karten: – Berzel, Kindsvater.
Zuschauer: 4.800 im Vöhlin-Stadion.
Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Patrick Höpfler (Zell-Bruck).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2140.htm


35. Spieltag, 21.04.2018, 14.05 Uhr

1860 München – FC Augsburg II 1:1 (0:0)
 

Löwen verpassen Sieg: 1:1 gegen die FCA-Reserve

Zusammen bringen sie fast 70 Lebensjahre: Löwen-Stürmer Sascha Mölders und FCA-Mittelfeldakteur Markus Feulner. 
 
Die Löwen beendeten das letzte Saisonheimspiel gegen den FC Augsburg II 1:1. Die Führung von Sascha Mölders in der 62. Minute konnte der eingewechselte Jonas Greppmeir kurz vor Schluss egalisieren (85.). Der Vorsprung auf den FC Bayern II beträgt vier Spieltage vor Schluss immer noch neun Punkte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im letzten Saison-Heimspiel auf Marco Hiller (Rot-Sperre), Timo Gebhart (Aufbautraining), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Ugur Türk. Jan Mauersberger kehrte nach seiner Bänderdehnung im Sprunggelenk in die Anfangsformation zurück. Dafür musste Christian Köppel aus der Startformation weichen. Kodjovi Koussou spielte für Benjamin Kindsvater von Beginn an auf der offensiven rechten Außenbahn.

Spielverlauf: Erstmals wurde es nach etwas mehr als vier Minuten vor dem Augsburger Tor gefährlich. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Daniel Wein erreichte Jan Mauersberger am zweiten Pfosten, wurde aber entscheidend beim Kopfball gestört (5.). Ansonsten tat sich in der Anfangsviertelstunde nicht viel. Die FCA-Reserve stand sehr kompakt, die Löwen agierten geduldig. In der 16. Minute herrschte nach einem Konter der Sechzger das erste Mal Unordnung im Strafraum der Schwaben. Nico Karger hatte von links geflankt, erst wurde der Schuss von Kodjovi Koussou aus acht Metern geblockt, dann kam der Ball zu Markus Ziereis, der das Spielgerät von der linken Torraumseite zwar an Torhüter Ioannis Gelios vorbei brachte, aber nicht an Lasse Jürgensen, der für seinen Keeper auf der Linie klärte. Auf der Gegenseite verpasste Thomas Stowasser eine Hereingabe von links nur knapp (18.). In der 26. Minute hatte Sascha Mölders die Riesenchance zur Führung. Koussou lupfte die Kugel in die Mitte, der Löwen-Stürmer nahm sie aus der Luft, schloss im Fallen ab, zielte aber aus 14 Metern knapp am linken Pfosten vorbei. Nach einem Doppelpass zwischen Ziereis und Koussou kam der Ball zu Karger, der aus zwölf Metern halbrechts am langen Pfosten vorbei schoss (36.). Beinahe wären die Fuggerstädter in der 42. Minute in Führung gegangen. Eine flache Hereingabe von rechts durch Christopher Lannert verlängerte Marco Greisel im Zentrum mit der Hacke aufs lange Eck, doch Hendrik Bonmann tauchte ab, hielt die Kugel sicher fest. Kurz danach musste Ziereis verletzungsbedingt den Platz verlassen. Für ihn kam Michael Görlitz wenige Sekunden vor der Pause (45.).

Zu Beginn der 2. Halbzeit erhöhten die Löwen die Schlagzahl, doch zunächst fehlte die Genauigkeit in den Aktionen im letzten Spieldrittel. In der 59. Minute dribbelte Koussou seinen Gegenspieler Felix Schwarzholz auf der rechten Seite schwindlig, legte dann von der Grundlinie zurück auf Karger. Der nahm die Kugel aus zwölf Metern direkt, hatte aber zu viel Rücklage und donnerte sie weite über das FCA-Tor. Drei Minuten später machte es Mölders besser. Wieder war es Koussou, der von der Grundlinie zurückpasste, der Löwen-Torjäger versenkte die Hereingabe aus sieben Metern zum 1:0 direkt im kurzen Eck (62.). Nach einem Doppelpass mit Koussou war Karger halbrechts vollkommen frei, aber anstatt aus neun Metern selbst abzuschließen wollte er nochmals für Mölders auflegen. Seinen Querpass klärte die Augsburger Defensive (69.). In der 85. Minute traf der eingewechhselte Jonas Greppmeir sträflich frei nach Rechtsflanke von Artur Mergel zum 1:1. Zwei Minuten später zielte Benjamin Kindsvater nach Linksflanke von Christan Köppel aus neun Metern rechts am Tor vorbei (87.). Es blieb beim 1:1. Damit spielten die Löwen nach acht Siegen in Folge erstmals wieder Unentschieden, sind aber 2018 in zehn Partien weiter ungeschlagen.

STENOGRAMM, 35. Spieltag, 21.04.2018, 14.05 Uhr

1860 München – FC Augsburg II 1:1 (0:0)

1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 22 Berzel, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

FCA II: 331 Gelios (Tor) – 2 Della Schiava, 14 Reinthaler, 4 Jürgensen, 3 Schwarzholz – 16 Feulner, 8 Mwarome – 27 Lannert, 10 Bekiroglu, 24 Greisel – 9 Stowasser.
Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 6 Ramser, 7 Zupur, 13 Greppmeir, 15 von Schroetter, 18 Mergel, 5 Lobenhofer.

Wechsel: Görlitz für Ziereis (44.), Kindsvater für Koussou (77.), Köppel für Karger (86.) – Ramser für Feulner (52.), Mergel für Greisel (66.), Greppmeir für Stowasser (81.).

Tore: 1:0 Mölders (62.), 1:1 Greppmeir.
Gelbe Karten: Köppel – Ramser.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Jonas Schieder (Weiden); Assistenten: Andreas Dinger (Bischofsgrün), Andreas Stolorz (Irchenrieth).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2139.htm


28. Spieltag, 17.04.2018, 19 Uhr

FC Ingolstadt 04 II – 1860 München 1:4 (1:1)

Löwen drehen Rückstand und gewinnen 4:1 in Ingolstadt.

Simon Seferings erzielte mit diesem Schuss in der 48. Minute das 2:1 für die Löwen. 
 
Die Löwen sind durch den 4:1-Erfolg beim FC Ingolstadt II der Meisterschaft wieder einen Schritt näher gekommen. Nach schwachem Beginn und dem Rückstand durch Patrick Hasenhüttl (9.) wurden die Sechzger Mitte der 1. Halbzeit stärker und drehten danach durch Treffer von Nico Karger (45.), Simon Seferings (48.), Felix Weber (75.) und Nono Koussou (90.+3) die Partie.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Ingolstadt auf Marco Hiller (Rot-Sperre), Jan Mauersberger (Bänderdehnung Sprunggelenk), Timo Gebhart (Aufbautraining), Aaron Berzel (Innenbanddehnung im Knie), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer und Ugur Türk. Vier Veränderungen gab es gegenüber dem 5:0-Heimsieg gegen Eichstätt: Für Hiller hütete Hendrik Bonmann das Tor, für Mauersberger verteidigte Phillipp Steinhart im Zentrum, dessen Position auf der linken Abwehrseite übernahm Christian Köppel. Simon Seferings rückte für Aaron Berzel ins Mittelfeld und Benjamin Kindsvater ersetzte auf der rechten Außenbahn Nono Koussou.

STIMMEN Bierofka: „Wir sind nur schwer aufzuhalten!“

Spielverlauf: Erstmals wurde es gefährlich, als Ex-Löwe Thorsten Nicklas in die Tiefe auf den gestarteten Patrick Hasenhüttl passte, aber Hendrik Bonmann kam aus seinem Kasten, klärte die Situation (4.). Ein Zuspiel von Takahiro Sekine brachte in der 7. Minute sein japanischer Landsmann Ryoma Watanabe an der Strafraumgrenze nicht unter Kontrolle, sonst hätte es gefährlich für das Sechzger-Tor werden können. Zwei Minuten später lag der Ball im Tor. Einen 20-Meter-Schuss von Sekine konnte Bonmann nur nach vorne abwehren, Hasenhüttl schaltete am Schnellsten, staubte zum 1:0 ab (9.). Glück für die Löwen in der 15. Minute. Beim Klärungsversuch von Simon Seferings gegen Watanabe landet der Ball bei Hasenhüttl, doch der schießt aus 14 Metern Felix Weber an. Ein 25-Meter-Schuss von Maximilian Thalhammer strich nur knapp über den Querbalken (18.). Sechzger-Chancen im ersten Spielviertel Fehlanzeige! Das sollte sich in der Folge ändern. In der 26. Minute lag der Ball zwar im FCI-Tor, aber Schiedsrichter Christopher Schwarzmann hatte zuvor bei der Ballannahme von Sascha Mölders ein Foul gegen den Ex-Löwen Jonathan Kotzke gesehen. Deshalb gab er den Treffer des 33-Jährigen nicht. Mölders war es auch, der mit einem Drehschuss aus 22 Metern nur hauchdünn über die Querlatte zielte (33.). Fünf Minuten später traf Nico Karger halblinks von der Strafraumgrenze nur den linken Pfosten (38.). Kurz danach scheiterte Mölders aus 15 Metern an Fabijan Buntic (40.). Eine Kopfballablage von Mölders zimmerte Benjamin Kindsvater am rechten Strafraumeck weit übers FCI-Tor (42.). Kurz vor der Pause wurden die Löwen für ihr Engagement durch ein Traumtor belohnt. Kindsvater hatte am rechten Strafraumeck auf Karger abgelegt. Der zog aus 20 Metern ab. Sein Schuss ging wie ein ein Strahl ins rechte Kreuzeck zum 1:1 (45.). Kurz danach war Pause.

Aufregung gleich zu Beginn der 2. Halbzeit. Einen weiten Einwurf von Nicklas verlängerte Steinhart ungewollt über Bonmann hinweg an die Latte (46.). Das Tor fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite. Der eingewechselte Kodjovi Koussou hatte von rechts geflankt, die Kugel flipperte zu Christian Köppel am linken Strafraumeck. Der legte ab auf Seferings, dessen Schuss von der Strafraumkante zum 2:1 rechts unten ins Ingolstädter Tor einschlug (48.). Koussou war in der 68. Minute seinem Gegenspieler enteilt, anschließend legte er fast von der Grundlinie zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Phil Neumann gerade noch vor dem einschussbereiten Markus Ziereis klären konnte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 75. Minute. Daniel Wein hatte eine Ecke von links nach innen gedreht, Köppel verlängerte per Kopf über den Torwart hinweg, dadurch stand Weber vollkommen frei, nickte aus vier Metern zum 3:1 ein. Drei Minuten später wollte Mölders Buntic im FCI-Tor überlupfen, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (78.).In der Schlussphase ergaben sich Konterchancen. Die beste hatte Mölders auf Zuspiel von Michael Görlitz. Doch Buntic war ihm entgegengeeilt, wehrte den Schuss an der Strafraumgrenze mit einem Spreizschritt ab (90.). In der 3. Minute der Nachspielzeit eroberte Ziereis den Ball, legte im Strafraum quer auf Koussou, der zum 4:1-Endstand traf. Damit sind die Löwen ihrem Ziel Meisterschaft wieder ein Schritt näher gekommen sind.

STENOGRAMM, 28. Spieltag, 17.04.2018, 19 Uhr

FC Ingolstadt 04 II – 1860 München 1:4 (1:1)

FCI II: 1 Buntic (Tor) – 2 Langen, 15 Neumann, 6 Kotzke, 7 Nicklas – 23 Kurz –16 Sekine, 8 Watanabe, 17 Thalhammer, 10 Breitfeld – 9 Hasenhüttl.
Ersatz: 22 Rauh (Tor) – 3 Reislöhner, 5 Grauschopf, 11 Suljic, 14 Kogler, 18 Dannemann, 24 Sussek,

1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 8 Seferings, 17 Wein – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kogler für Thalhammer (61.), Sussek für Breitfeld (61.), Dannemann für Langen (79.) – Koussou für Kindsvater (46.), Görlitz für Karger (77.), Aigner für Köppel (90.).

Tore: 1:0 Hasenhüttl (9.), 1:1 Karger (45.), 1:2 Seferings (48.), 1:3 Weber (75.), 1:4 Koussou (90.+3).
Gelbe Karten: – Steinhart, Koussou, Wein.
Zuschauer: 3.919 im ESV-Stadion.
Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Assistenten: Marcel Geuß (Sylbach), Martin Götz (Tütschengereuth).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2138.htm

 

33. Spieltag, 14.04.2018, 12.30 Uhr

1860 München – VfB Eichstätt 5:0 (3:0)

5:0 über Eichstätt mit Mölders Hattrick & Rot für Hiller

Sascha Mölders (li.) erhöhte mit dem Hattrick vor der Pause sein Trefferkonto auf 17 Tore.
 
Die Löwen feierten gegen den VfB Eichstätt beim 5:0 den 8. Heimsieg in Folge. Sascha Mölders hatte vor der Pause einen Hattrick erzielt (2., 29. und 32.). Daniel Wein (57.) und Markus Ziereis (61.) trafen in der 2. Halbzeit. In der 78. Minute sah Marco Hiller nach einer Notbremse Rot. Da die Löwen bereits drei Mal gewechselt hatten, stand in der Schlussphase Aaron Berzel zwischen den Pfosten.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Eichstätt auf Timo Gebhart (Aufbautraining), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Die Sechzger begannen mit der gleichen Aufstellung wie beim 3:1-Auswärtssieg beim 1. FC Schweinfurt 05.

Spielverlauf: Es dauerte etwas mehr als 60 Sekunden, da lag der Ball bereits im Eichstätter Tor. Nach einem weiten Schlag von Jan Mauersberger ins Zentrum war Sascha Mölders zur Stelle, traf aus sechs Metern zum 1:0 (2.). Beinahe in der 6. Minute das 2:0. Nico Karger hatte sich auf der linken Strafraumseite bis zur Grundlinie durchgedribbelt, seine Hereingabe auf Markus Ziereis konnte ein VfB-Abwehrspieler gerade noch vor dem Löwen-Angreifer weggrätschen. Nono Koussou spielte fünf Minuten später drei Eichstätter schwindlig, doch Karger kam beim Schussversuch durch einen Gegenspieler zu Fall. Die Löwen forderten vehement Elfmeter, aber Schiedsrichter Florian Riepl ließ weiterspielen (11.). In der 21. Minute prüfte Philipp Federl Marco Hiller mit einem Flachschuss aufs kurze Eck aus 19 Metern, aber der Löwen-Keeper war auf dem Posten. Im Gegenzug traf Aaron Berzel mit einem 15-Meter-Hammer nur die Oberkante der Latte (22.). Ein Zuspiel von Karger ins Zentrum wurde genau auf den gestarteten Mölders abgefälscht, der lief frei auf Torwart Jonas Herter zu, zog halbrechts aus 13 Metern ab und traf zum 2:0 ins lange Eck (29.). Drei Minuten später machte der Torjäger seinen ersten Hattrick im 1860-Trikot komplett. Koussou hatte fast von der rechten Außenlinie geflankt, Mölders stand am ersten Pfosten vollkommen frei, drückte die Kugel aus sechs Metern unter die Latte des kurzen Ecks zum 3:0 (32.). Wie schon letzte Woche in Schweinfurt gelang ihm damit ein Dreierpack, diesmal sogar ein lupenreiner Hattrick. Den Drei-Tor-Vorsprung nahmen die Sechzger mit in die Kabine.

Ihre Dominanz setzten die Löwen auch im zweiten Durchgang fort. In der 54. Minute flankte Phillipp Steinhart von rechts scharf einen Freistoß nach innen, Berzel übersprang den VfB-Keeper, verfehlte aber knapp den Ball. Kurz danach konnte Dominik Wolfsteiner den enteilten Karger nur per Foul vier Meter vor der Strafraumgrenze bremsen. Die Kugel chippte anschließend Daniel Wein aus halblinker Position mit rechts zum 4:0 über die Mauer ins kurze Eck des Tores (57.). Vier Minuten später gar das 5:0. Markus Ziereis hatte im Zentrum Platz, zog aus 18 Metern ab und traf (61.).Stehende Ovationen gab es in der 65. Minute für Mölders, als Trainer Daniel Bierofka seinen Torjäger vom Platz nahm. Danach stimmten die Fans, „O, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen“, an. Und die Mannschaft spielte gegen bedauernswerte und chancenlose Gäste, die immerhin bis zu diesem Spiel nur einen Punkt weniger als die Löwen in der Rückrunde geholt hatten, weiter nach vorne. Völlig unvermittelt kassiert Torhüter Hiller eine Rote Karte. Nach einem weiten Ball lief er aus seinem Strafraum, kam aber einen Tick zu spät gegen Julian Kügel, grätschte ihn um. Hiller sah folgerichtig Rot. Da die Löwen bereits drei Mal gewechselt hatten, musste Berzel zwischen die Pfosten (78.). Der anschließende 17-Meter-Freistoß landete in der Mauer (79.). Aber auch zu Zehnt und mit Berzel im Tor waren die Sechzger überlegen, wenngleich keine Tore mehr fielen. Mit dem 8. Sieg in Folge beträgt der Vorsprung auf den FC Bayern II sechs Spieltage vor dem Ende weiterhin elf Punkte.

STENOGRAMM, 33. Spieltag, 14.04.2018, 12.30 Uhr

1860 München – VfB Eichstätt 5:0 (3:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

VfB: 21 Herter (Tor) – 8 Wolfsteiner, 29 Kühnlein, 5 Schmidramsl, 11 Graßl – 16 Federl, 22 Fries, 7 Schraufstetter – 18 Schäll, 27 Kügel – 9 Grau.
Ersatz: 1 Gurski (Tor) – 2 Schröder, 4 Eberwein, 6 Panknin, 14 De Biasi, 17 Waffler, 20 Haas. 

Wechsel: Seferings für Mauersberger (63.), Görlitz für Mölders (65.), Kindsvater für Koussou (74.) – Waffler für Grau (64.), Panknin für Schäll (83.).

Tore: 1:0 Mölders (2.), 2:0 Mölders (29.), 3:0 Mölders (32.), 4:0 Wein (57.), 5:0 Ziereis (61.)
Gelbe Karten: Weber – Schäll, Federl, Schraufstetter, De Biasi für Schraufstetter (88.).
Rote Karte: Hiller (78., Notbremse).
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Florian Riepl (Altenerding); Christian Keck (Grünbach), Benny Woock (St. Wolfgang).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2137.htm


32. Spieltag, 07.04.2018, 14.05 Uhr

1. FC Schweinfurt 05 – 1860 München 1:3 (1:2)

Mölders trifft per Dreierpack beim 3:1 in Schweinfurt

Die Löwen spielten vor allem in Richtung des Schweinfurter Tores.

Durch einen Dreierpack von Sascha Mölders (26., 32. und 53.) gewannen die Löwen beim 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:1. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Stefan Krautschneider (30.) erzielt. Durch diesen Sieg gegen ein Spitzenteam der Liga kommen die Sechzger der Meisterschaft immer näher.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Schweinfurt auf Timo Gebhart und Nicholas Helmbrecht (beide Aufbautraining nach Verletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger, Michael Görlitz, Noel Niemann und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gab es zwei Veränderungen: Simon Seferings und Benjamin Kindsvater rotierten auf die Bank, dafür kehrte Sascha Mölders nach Gelbsperre ins Team zurück. Kodjovi Koussou begann für Kindsvater auf der rechten, offensiven Außenbahn.

Spielverlauf: In der 5. Minute wurde 1860-Keeper aus der Distanz vom ehemaligen Löwen-Stürmer Florian Pieper geprüft. Doch Hiller tauchte ab, hielt den Schuss fest. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Marco Fritscher hielt Pieper am Torraum den Fuß hin, Felix Weber konnte den Ball aber gerade noch zur Ecke blocken (14.). Ein Freistoß von Daniel Wein aus dem linken Halbfeld kam direkt aufs Tochter, Alexander Eiban sah den Ball erst sehr spät, weil viel Verkehr vor seinem Kasten war, faustete die Kugel aber weg (23.). Auf der anderen Seite kam Kevin Fery im Strafraum in guter Position zum Abschluss, traf den Ball aber nicht richtig. Dieser landete sogar im Seiten-Aus (24.). Bei einem Konter über die rechte Seite legte Kodjovi Koussou quer auf Sascha Mölders, der den Ball aber nicht unter Kontrolle brachte. Die Kugel kam zu Markus Ziereis. Dessen Schuss wehrte Marco Janz mit der Hand ab, Schiedsrichter Tobias Schultes entschied sofort auf Elfmeter (25.). Mölders lief an, traf platziert ins rechte untere Eck zum 1:0 (26.). Einen Karger-Schuss aus 17 Metern lenkte Eiban in der 29. Minute um den Pfosten. Kurz danach konterte Schweinfurt gegen die völlig offene Löwen-Deckung. Stefan Krautschneider lief alleine auf Hiller zu, traf von der Strafraumgrenze zum 1:1 (30.). Aber bereits zwei Minuten später stellten die Sechzger den alten Abstand wieder her. Koussou hatte von rechts geflankt, Mölders war seinem Bewacher entwischt, setzte die Kugel am kurzen Pfosten des Fünfmeterraums in die Maschen (32.). Nach einer Wein-Ecke von rechts brachte Phillipp Steinhart den Ball aufs Tor, doch Eiban war Stelle, hielt die Kugel fest (43.). Kurz vor der Pause dribbelte Koussou von rechts in den Strafraum, traf aber mit seinem Schuss nur das Außennetz des kurzen Ecks (45.). So blieb es bei der 2:1-Führung der Löwen zur Pause.

In der 53. Minute gelang Mölders sein dritter Treffer. Nach Zuspiel von Aaron Berzel tauchte er frei vor Eiban auf, ließ dem Schnüdel-Torhüter von der Strafraumgrenze keine Chance. Zehn Minuten später setzte sich Karger auf der linken Seite durch, tunnelte seinen Gegenspieler mit dem Zuspiel auf Koussou, doch ein Schweinfurter konnte gerade noch die Kugel vor dem einschussbereiten Löwen-Stürmer ins Tor-Aus grätschen (63.). Der eingewechselte Nicolas Görtler traf in der 69. Minute nur das Außennetz des Löwen-Gehäuses. In der Nachspielzeit zeigte Mölders noch ein Kabinettstückchen, als er nach Karger-Flanke zu einem Seitfallzieher ansetzte, aber knapp das Schweinfurter Tor verfehlte. Ansonsten brachten die Sechzger ohne größere Kraftanstrengung das 3:1 über die Zeit, kommen ihrem Ziel Meisterschaft damit immer näher.

STENOGRAMM, 32. Spieltag, 07.04.2018, 14.05 Uhr

1. FC Schweinfurt 05 – 1860 München 1:3 (1:2)

S05: 1 Eiban – 23 Messingschlager, 5 Janz, 32 Billick, 17 Strohmaier – 21 Weiß, 7 Fritscher – 15 Fery, 10 Kling, 19 Krautschneider – 22 Pieper. 
Ersatz: 12 Paulus (Tor) – 2 Paul, 6 Kracun, 9 Görtler, 16 Waigand, 20 Jelisic, 27 Jabiri. 

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber , 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 31 Koussou, 18 Karger – 24 Ziereis, 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kracun für Kling (57.), Görtler für Fery (57.), Jelisic für Krautschneider (57.) – Seferings für Ziereis (67.), Köppel für Berzel (77.), Kindsvater für Koussou (85.).

Tore: 0:1 Mölders (26., Handelfmeter), 1:1 Krautschneider (30.), 1:2 Mölders (32.), 1:3 Mölders (53.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 6.872 im Willy-Sachs-Stadion.
Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Fabian Härle (Germaringen).

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30. Spieltag, 28.03.2018, 19 Uhr

SpVgg Greuther Fürth II – 1860 München 0:2 (0:0)

Ziereis setzt Torserie fort: 2:0-Sieg bei Kleeblatt-Reserve.

Markus Ziereis agierte gegen die Kleeblatt-Reserve in vorderster Front, traf im fünften Spiel in Folge. 
 
Die Löwen legten am 30. Spieltag vor, gewannen bei der SpVgg Greuther Fürth II mit 2:0 und bauten die Führung an der Tabellenspitze aus. Nach torloser 1. Halbzeit gelang Markus Ziereis mit seinem sechsten Treffer im fünften Spiel in Folge die Führung (63.). Sechs Minuten später traf Nico Karger zum Endstand (69.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Fürth auf Timo Gebhart und Nicholas Helmbrecht (beide Aufbautraining nach Verletzung) sowie Sascha Mölders (Gelbsperre) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Lucas Genkinger, Noel Niemann und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper. Für Mölders rückte Markus Ziereis in die Spitze. Simon Seferings kam neu ins Team im Vergleich zum 4:1-Sieg gegen Garching.

Spielverlauf: Nach 20 Sekunden der erste Torschuss der Löwen, doch Nico Karger scheitert aus 15 Metern an SpVgg-Keeper Marius Funk (1.). Auch danach hatten die Sechzger das Kommando, fanden aber keine Lücke in der Kleeblatt-Defensive. In der 12. Minute musste sich Funk strecken, nachdem Karger aus der Drehung abgezogen hatte. Der 21-Meter-Schuss wurde durch den nassen Rasen extrem schnell, aber der Torhüter konnte die Kugel um den rechten Pfosten lenken. Kurz danach kam Phillipp Steinhart aus ähnlicher Position wie Karger zum Abschluss, der Ball wurde leicht abgefälscht, ging knapp am rechten Pfosten vorbei (13.). Nach einem Foul von Daniel Wein in zentraler Position zehn Meter vor dem eigenen Strafraum kamen die Gastgeber zur ersten Möglichkeit. Nik Omladic führte aus, doch Marco Hiller tauchte ab, holte die Kugel aus dem rechten Eck (21.). Auf der anderen Seite unterlief Funk einen Steinhart-Eckball, aber kein Löwe konnte aus dem Torwart-Patzer Kapital schlagen (23.). Eine Hereingabe von Tim Danhof von der rechten Seite brachte Sammy Ammari per Direktschuss aus neun Metern aufs Tor, Hiller wehrte ab, Omladic war zur Stelle, setzte den Flugkopfball aber neben den rechten Pfosten (25.). In der 31. Minute prüfte Ammari von der Strafraumkante Hiller erneut mit einem Schlenzer aufs lange Eck. In dieser Phase zeigten sich Fürth wesentlich zielgerichteter, setzte die Löwen unter Druck, die nur selten für Entlastung sorgen konnten. Im Anschluss an einen Sololauf von Karger auf der linken Seite fand er mit der Hereingabe von der Grundlinie keinen Abnehmer (40.). So ging es torlos in die Pause.

Nach einem weiten Ball in den Strafraum war Markus Ziereis mit dem Kopf zur Stelle, doch Funk lenkte die Kugel über seinen Kasten. Im Anschluss an die anschließende Ecke von rechts durch Steinhart stieg Jan Mauersberger am Torraum am höchsten, köpfte die Kugel aber am langen Eck vorbei (50.). In der 59. Minute lag die Kugel im Löwen-Tor, doch Danhof stand beim Zuspiel klar im Abseits. Eine Hereingabe von Eric Weeger aus dem rechten Halbfeld klärte Oladic in der 62. Minute artistisch vor dem einschussbereiten Karger. In der 63. Minute die Führung für die Sechzger. Eric Weeger schlug einen langen Ball, den Nono Koussou erlief. Anschließend dribbelte er sich bis zum Torraum durch, der Ball schien schon verloren. Durch ein beherztes Nachsetzen brachte der 25-Jährige die Kugel irgendwie zu Ziereis, der vollkommen frei aus vier Metern nur noch einschieben brauchte. Der Treffer brachte aber keine Sicherheit. Matti Langer (65.) und Ammari (67.) hatten jeweils die Riesenchance zum Ausgleich, scheiterten aber mit ihren Kopfbällen nur um Millimeter. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Einen Einwurf auf der rechten Seite verlängerte Ziereis mit dem Kopf, Karger setzte die Kugel per Direktabnahme aus 13 Metern zum 2:0 genau neben den linken Pfosten (69.). Nach einer Steinhart-Ecke kam der eingewechselte Nicolas Andermatt zum Kopfball, setzte die Kugel aber aufs Tordach (85.). Kurz vor Schluss hatte Koussou noch die Chance auf 3:0 zu erhöhen. Doch das Zuspiel von Karger schob er aus sieben Metern am langen Pfosten vorbei. Somit blieb es beim 2:0. Die Sechzger gewannen damit die fünfte Partie in Folge, sind 2018 noch ungeschlagen.

STENOGRAMM, 30. Spieltag, 28.03.2018, 19 Uhr

SpVgg Greuther Fürth II – 1860 München 0:2 (0:0)

Fürth II: 1 Funk (Tor) – 6 Schad, 15 Sollfrank, 22 Langer, 5 Wiedmann – 3 Danhof, 11 Cigerci, 21 Oladic, 18 Sitter – 8 Kirsch, 9 Ammari.
Ersatz: 12 Kowalewski (Tor) – 2 Tischler, 4 Corovic, 7 Maderer, 10 Derflinger, 16 Baldauf, 20 Volz.

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber , 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein, 8 Seferings – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 20 Steer, 21 Türk, 27 Görlitz, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Maderer für Ammari (71.), Derflinger für Omladic (71.), Volz für Sitter (77.) – Koussou für Kindsvater (46.), Andermatt für Weeger (64.), Bachschmid für Ziereis (86.).

Tore: 0:1 Ziereis (63.), 0:2 Karger (69.).
Gelbe Karten: Langer, Schad – Seferings.
Zuschauer: 2.525 im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer.
Schiedsrichter: Luka Beretic (Friedberg); Assistenten: Elias Tiedeken (Neusäß), Benjamin Senger (Haunstetten).

Bildergalerie: 


29. Spieltag, 23.03.2018, 19 Uhr

1860 München – VfR Garching 4:1 (3:0)
 

4:1-Sieg gegen Garching – Görlitz mit Löwen-Debüt.

Auf Jan Mauersberger ist Verlass: Der Innenverteidiger brachte mit seinem 5. Saisontreffer die Löwen in Führung. +
 
Die Löwen feierten gegen den VfR Garching beim 4:1 den vierten Heimsieg in Folge. Bereits zur Pause führten die Sechzger durch die Tore von Jan Mauersberger (13.), Markus Ziereis (36.) und Benjamin Kindsvater (42.) mit 3:0. In der 61. Minute verkürzte Manuel Eisgruber, bevor Sascha Mölders den alten Abstand wieder herstellte (76.). Kurz vor Schluss gab Winterzugang Michael Görlitz sein Debüt im Löwen-Dress.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Garching verletzungsbedingt auf Timo Gebhart und Nicholas Helmbrecht (beide Aufbautraining nach Verletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Ugur Türk, Lucas Genkinger, Felix Bachschmid, Noel Niemann und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper. Zwei Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Unterföhring-Spiel. Für Nono Koussou und Christian Köppel rückten Eric Weeger und Aaron Berzel ins Team.

Spielverlauf: In der Anfangsphase versuchte Garching mit Härte, den Löwen den Schneid abzukaufen. Erstmals wurden die Hausherren in der 3. Minute gefährlich. Eine Freistoßflanke von Phillipp Steinhart aus dem rechten Halbfeld verpassten jedoch Felix Weber und Jan Mauersberger knapp. Auf der Gegenseite kam Florian Pflügler im Anschluss an einen Freistoß im 1860-Strafraum zum Abschluss, setzte die Kugel aber weit übers Tor (6.). In der 12. Minute konnte Nico Karger einen Meter vor dem Strafraum in halblinker Position nur mit einem Foul gebremst werden. Daniel Wein brachte den anschließenden Freistoß aber zu zentral aufs Tor, so dass Keeper Marek Große den Ball über die Latte lenken konnte. Die anschließende Ecke von links durch Steinhart landete genau auf dem Kopf von Mauersberger, der die Kugel unhaltbar für Große aus sieben Metern zum 1:0 neben dem rechten Pfosten setzte (13.). Beinahe hätte eine Ecke in der 27. Minute das 2:0 gebracht. Diese trat Steinhart mit links von der rechten Seite, Große kam nicht an die Kugel, die sich knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus drehte. Der ehemalige Löwe Dusan Jevtic versuchte mit einem Heber aus 25 Metern Marco Hiller zu übrerraschen, doch der Ball strich knapp über die Querlatte (32.). Noch besser die Chance der Gäste zwei Minuten später. Jevtic hatte von rechts geflankt, Dennis Niebauer kam am kurzen Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel aber übers Tor (34.). Im Gegenzug wurde ein Schuss von Sascha Mölders im letzten Moment geblockt (35.). Nach der anschließenden Ecke von Steinhart kam Mölders zum Kopfball, Große konnte noch abwehren, doch Markus Ziereis war zur Stelle, staubte zum 2:0 ab (36.). In der 39. Minute tunnelte Ziereis auf der linken Außenbahn seinen Gegenspieler, bediente dann Mölders mustergültig, der aber um Millimeter am langen Eck vorbeizielte. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld machte Karger das Spiel schnell, passte in die Tiefe auf Mölders. Der lief frei auf Große zu, legte aber uneigennützig auf rechts zu Benjamin Kindsvater ab, der den Ball nur noch zum 3:0 ins leere Tor schieben musste (42.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

Auch nach Wiederanpfiff kamen die Löwen nach einem Freistoß zur ersten Möglichkeit. Ein Zuspiel von Steinhart legte Mauersberger per Kopf in die Mitte, wo er aber keinen Abnehmer fand (52.). Garching steckte trotz des Drei-Tore-Rückstands nicht auf, wollte zumindest den Ehrentreffer erzielen. In der 61. Minute gelang dieses Unterfangen. Mario Staudigl hatte den wenigen Sekunden zuvor eingewechselten Manuel Eisgruber im Strafraum bedient, der überwand Hiller mit einem Drehschuss aus elf Metern Hiller zum 1:3. Ein 21-Meter-Freistoß von Steinhart wurde auf der anderen Seite von der Mauer abgefälscht, ging knapp links am Tor vorbei (64.). In der 69. Minute sah Mölders wegen Reklamierens seine 10. Gelbe Karte, ist damit für das Auswärtsspiel bei Greuther Fürth II gesperrt. Dafür machte er sieben Minuten später das 4:1. Ziereis hatte von rechts quer gelegt, Mölders stand vollkommen frei, traf aus neun Metern ins linke untere Eck (76.). Kurz vor Schluss verhalf Trainer Daniel Bierofka Winterzugang Michael Görlitz zu seinem Debüt im Löwen-Dress. Er kam für Ziereis in die Partie (81.). Am Ergebnis änderte sich nichts, so dass die Löwen ihren Vorsprung auf den spielfreien Verfolger FC Bayern II auf zwölf Punkte ausbauen konnten.

STENOGRAMM, 29. Spieltag, 23.03.2018, 19 Uhr

1860 München – VfR Garching 4:1 (3:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 11 Köppel, 20 Steer, 27 Görlitz, 31 Koussou.

VfR: 1 Große (Tor) – 19 Kelmendi, 16 Pflügler, 4 Göpfert, 11 Salassidis – 18 Belkahia – 8 Tugbay, 27 Staudigl, 17 M. Niebauer 21 Jevtic, 10 D. Niebauer.
Ersatz: 24 Brenner (Tor) –3 Hepp, 5 Mayer, 9 Eisgruber 12 Weicker, 13 Tunc, 20 Zimmerschied.nj

Wechsel: Seferings für Berzel (75.), Görlitz für Ziereis (81.), Steer für Kindsvater (90.) – Eisgruber für Tugbay (60.), Hepp für Salassidis (72.), Mayer für Pflügler (79.).

Tore: 1:0 Mauersberger (13.), 2:0 Ziereis (36.), 3:0 Kindsvater (42.), 3:1 Eisgruber (61.), 4:1 Mölders (76.).
Gelbe Karten: Wein, Berzel, Mölders – Tugbay, Pflügler.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Michael Bacher (Amerang); Assistenten: Jonas Beinhofer (Murnau), Richard Conrad (Aschheim).

Bildergalerie: 


31. Spieltag, 14.03.2018, 19 Uhr

1860 München – FC Unterföhring 2:0 (1:0)
 

Neun Punkte-Woche: Löwen besiegen Unterföhring 2:0

Löwen-Innenverteidiger Jan Mauersberger erzielte kurz nach der Pause per Kopf das wichtige 2:0. ++
 
Die Löwen beendeten die #GiesingerHeimspieltage mit dem dritten Sieg im dritten Spiel innerhalb von acht Tagen. Gegen Schlusslicht FC Unterföhring genügten zwei schnelle Tore zu Beginn beider Hälften. Markus Ziereis traf nach 70 Sekunden, Jan Mauersberger erhöhte in der 48. Minute zum 2:0-Endstand.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Unterföhring auf Timo Gebhart (Achillessehnenentzündung), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom) und Simon Seferings (Trainingsrückstand nach Mandelentzündung) verzichten. Zwei Veränderungen gab es in der Startelf gegenüber dem 3:0-Sieg gegen Seligenporten: Für Ugur Türk und Nicolas Andermatt spielten Christian Köppel und Benjamin Kindsvater. Nicht im 18er-Kader standen Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger, Felix Bachschmid und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper. Erstmals im Kader stand Winterzugang Michael Görlitz.

STIMMEN Bierofka moniert die „falschen Entscheidungen“.

Spielverlauf: Die Löwen erwischten einen Auftakt nach Maß. Auf der rechten Seite setzte sich Benjamin Kindsvater nach 70 Sekunden durch, legte quer in die Mitte, wo Markus Ziereis in Position gelaufen war und den Ball am Torraum zum 1:0 über die Linie grätschte (2.). Es war der 10. Saisontreffer des 25-Jährigen. Trotz des frühen Rückstands spielte Unterföhring weiterhin sehr defensiv, überließ den Löwen die Initiative. Immer wieder kam der Tabellenführer in Strafraumnähe, doch dann fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass. Außerdem verletzte sich Nono Koussou am rechten Oberschenkel, musste bereits nach 23 Minuten ausgewechselt werden. Nach einem Pass des eingewechselten Aaron Berzel auf der rechten Seite lief Sascha Mölders auf Daniel Sturm zu, legte sich aber den Ball zu weit vor, so dass der Keeper klären konnte (28.). Auf der anderen Seite verpasste Andreas Faber am Torraum eine Hereingabe von Malcom Olwa-Luta nur knapp (33.). Nach einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld von Daniel Wein verfehlte Mölders in zentraler Position aus neun Metern beim Schussversuch die Kugel (38.). Eine Freistoßflanke von Fadhel Morou klärte Marco Hiller, rannte dabei jedoch Jan Mauersberger über den Haufen (45.). Kurz danach war Pause in einer Halbzeit, die ihren Höhepunkt gleich zu Beginn hatte.

Ähnlich furios wie die erste Hälfte begann auch der zweite Abschnitt. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein war Mauersberger am ersten Pfosten zur Stelle, traf per Kopf zum 2:0 (48.). Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite auf Ziereis am langen Eck konnte ein Unterföhringer Verteidiger gerade noch ins Tor-Aus blocken (62.). In der 70. Minute kam Ziereis nach Zuspiel von Ugur Türk aus vier Metern zum Abschluss, schoss aber Arijanit Kelmendi an. Einen Pass in die Tiefe von Felix Weber erlief sich Mölders halbrechts, sein Zuspiel an den zweiten Pfosten verpasste jedoch Ziereis um einen Schritt (73.). Der eingewechselte Masaaki Takahara versuchte Hiller mit einem Schutz aus spitzem Winkel aufs kurze Eck zu überraschen, fand aber seinen Meister in dem Löwen-Keeper (80.). In der 87. Minute legte Weber fast von der rechten Grundlinie zurück auf Kindsvater, doch dessen Schuss aus dem Rückraum wurde geblockt. Ansonsten bot auch die 2. Halbzeit nicht allzu viel Höhepunkte. Am Ende stand ein 2:0-Arbeitssieg, mit dem die Löwen sich die Optimalausbeute von neun Punkten in den drei Heimspielen innerhalb von acht Tagen sicherten.

STENOGRAMM, 31. Spieltag, 14.03.2018, 19 Uhr

1860 München – FC Unterföhring 2:0 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 31 Koussou, 4 Weber , 6 Mauersberger, 11 Köppel – 16 Kindsvater, 17 Wein, 36 Steinhart, 18 Karger – 9 Mölders, 24 Ziereis.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 21 Türk, 22 Berzel, 27 Görlitz, 35 Niemann.

FCU: 1 Sturm – 20 Arifovic, 4 Kelmendi, 18 Hofmaier, 25 Bittner – 29 Olwa-Luta, 14 Kain, 17 Sabbagh, 27 Morou – 30 Schmidt , 26 Faber.
Ersatz: 23 Shorunkeh-Sawyerr (Tor) – 10 Sestito, 15 Putta, 19 Hofmann, 22 Takahara, 24 Oberrieder, 28 Kurija.

Wechsel: Berzel für Koussou (24.), Weeger für Köppel (54.), Türk für Karger (59.) – Takahara für Schmidt (71.), Putta für Morou (82.).

Tore: 1:0 Ziereis (2.), 2:0 Mauersberger (48.).
Gelbe Karten: Köppel, Berzel – Olwa-Luta, Kain, Sabbagh.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Alexander Schkarlat (Weidenbach).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2131.htm
 


27. Spieltag, 09.03.2018, 19 Uhr

1860 München – SV Seligenporten 3:0 (1:0)

3:0-Sieg über Seligenporten – Ziereis trifft doppelt.

Markus Ziereis brachte mit seinem 8. Saisontreffer die Löwen in der 22. Minute in Führung und legte in der 77. Minute nach. 

Die Löwen taten sich wie im Hinspiel gegen den SV Seligenporten lange Zeit schwer. Gegen die kompakt stehenden Gäste blieben klare Chancen zunächst Mangelware. Nur Markus Ziereis traf in der 1. Halbzeit. Klar machten die Löwen die Sache erst in der Schlussphase. Erneut Ziereis (77.) und Philipp Steinhart per Freistoß (85.) sorgten für einen klaren 3:0-Erfolg.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Seligenporten verletzungsbedingt auf Timo Gebhart (Achillessehnenentzündung) und Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom) verzichten. Michael Görlitz wurde weiterhin geschont, Simon Seferings meldete sich grippekrank ab. Im Vergleich zum Spiel drei Tage zuvor gegen Buchbach (2:1) rückte Felix Weber nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder in die Innenverteidigung. Für den leicht angeschlagenen Christian Köppel verteidigte Phillipp Steinhart auf der linken Abwehrseite, Nicolas Andermatt ersetzte Seferings. Nicht im 18er-Kader standen Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper.

STIMMEN Ziereis: „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht!“

Spielverlauf: Nach 70 Sekunden der erste Aufreger. Eine Hereingabe von Nico Karger verpassten nacheinander Sascha Mölders und Markus Ziereis am Torraum (2.). Im Gegenzug lief Sven Seitz halblinks alleine auf Marco Hiller zu, sein Schuss von der Strafraumkante landete jedoch in der Ostkurve (2.). Eine Kopfballablage von Kevin Wolemann im Anschluss an eine Ecke brachte Tim Olschewski zwar aufs Löwen-Tor, doch Marco Hiller hatte mit dem Schuss aus sieben Metern keine Mühe (7.). Auf der Gegenseite setzte Karger einen Drehschuss aus 17 Metern knapp über den Querbalken (10.). Ansonsten taten sich die Löwen in der Anfangsphase schwer gegen kompakt stehenden Gäste. In der 22. Minute dann die Führung für Sechzig. Ein Freistoß von Daniel Wein aus dem rechten Halbfeld landete bei Jan Mauersberger am zweiten Pfosten. Der Innenverteidiger köpfte die Kugel nach innen, Markus Ziereis im Torraum stieg am höchsten, köpfte den Ball zum 1:0 unter die Latte (22.). Beinahe hätte Raffael Kobrowski zwei Minuten später den Ausgleich erzielt. Halbrechts tauchte er frei vor Hiller aus, scheiterte aber aus acht Metern am Löwen-Keeper (24.). Nono Koussou dribbelte sich in der 29. Minute durch den Strafraum, sein Schuss war aber zu schwach, so dass ihn Torhüter Patrick Bogner problemlos aufnehmen konnte. Ein Freistoß am rechten Strafraumeck setzte Andermatt mit links nur um Zentimeter über den Querbalken (38.). In der 43. Minute scheiterte Ziereis per Hacke mit dem Rücken zum tor aus fünf Metern. Einen Freistoß von Wein hatte Phillipp Steinhart zuvor auf den 25-Jährigen per Kopf verlängert. Somit blieb es bei der knappen Löwen-Führung zur Pause.

VIDEO von der Pressekonferenz.

Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatten die Gäste. Einen kurz ausgeführten Freistoß setzte Seitz aus 22 Meter knapp neben den rechten Pfosten (49.). Einen Schlenzer von Felix Weber in den Strafraum nahm Ziereis direkt, fand aber seinen Meister in Bogner im Tor der Oberpfälzer (50.). Seligenporten konterte in der 56. Minute über die linke Seite, der eingewechselte Foti Katidis, ein ehemaliger Löwe, verpasste am Torraum die Hereingabe nur knapp. Nach einem Freistoß von Wein aus dem linken Halbfeld kam Christian Köppel zum Kopfball, setzte die Kugel aber übers Gehäuse der Gäste (59.). Die Löwen drängten in dieser Phase aufs 2:0. Nach einem Konter kam Stanislaw Herzel aus 20 Metern zum Schuss, die Kugel ging etwa einen Meter übers rechte Kreuzeck (69.). Nach einem Heber von Mölders kam Torhüter Bogner 25 Meter vor seinem Tor nicht an den Ball, Ziereis hatte freie Bahn, traf zum 2:0 in den verwaisten Kasten (77.). Kurz danach durfte der zweifache Torschütze unter dem Jubel der Fans seinen Arbeitstag beenden. Für ihn kam Aaron Berzel in die Partie (78.). In der 85. Minute hämmerte Steinhart einen 18-Meter-Freistoß aus halbrechter Position mit links in den Winkel des kurzen Ecks zum 3:0. Das war auch der Endstand in einem Spiel, in dem die Sechzger erst in der Schlussphase für klare Verhältnisse sorgten.

STENOGRAMM, 27. Spieltag, 09.03.2018, 19 Uhr

1860 München – SV Seligenporten 3:0 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 31 Koussou, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Andermatt – 21 Türk, 18 Karger – 9 Mölders, 24 Ziereis.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel 16 Kindsvater, 22 Berzel, 33 Bachschmid, 35 Niemann.

SVS: 25 Bogner (Tor) – 27 Neuerer, 5 Kramer, 4 Woleman, 20 Herzel –– 8 Olschewski – 22 Weber, 9 Seitz, 3 Götzendörfer, 2 Faria da Cruz – 23 Kobrowski.
Ersatz: 17 Beck (Tor) – 6 Katidis, 7 Wöllner, 10 Yetkin, 16 Schäf, 28 Piwernetz, 39 Dittrich.

Wechsel: Kindsvater für Türk (46.), Köppel für Andermatt (52.), Berzel für Ziereis (78.) – Katidis für Weber (46.), Wöllner für Seitz (63.), -Schäf für Faria da Cruz (74.).

Tore: 1:0 Ziereis (22.), 2:0 Ziereis (77.), 3:0 Steinhart (85.).
Gelbe Karten: Andermatt, Mölders – Weber, Götzendörfer.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Sulzberg); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Felix Brandstätter (Zamdorf).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2130.htm
 


22. Spieltag, 06.03.2018, 20 Uhr

1860 München – TSV Buchbach 2:1 (1:1)
 

Löwen treffen in der Nachspielzeit: 2:1-Sieg gegen Buchbach.

Durch einen Last-Minute-Treffer besiegten die Löwen den TSV Buchbach mit 2:1. 
Im ersten von drei Heimspielen innerhalb von acht Tagen kamen die Löwen gegen den TSV Buchbach in der Nachspielzeit zu einem 2:1-Sieg. Sechzig begann stark, führte durch ein Elfmetertor von Markus Ziereis schnell mit 1:0 (16.). Doch dann versäumten es die Hausherren, noch ein, zwei Treffer nachzulegen. Die Quittung gab’s kurz vor der Pause, als Thomas Leberfinger per Freistoß zum 1:1 traf (44.). In der 94. Minute dann staubte Jan Mauersberger zum vielumjubelten Siegtreffer ab.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Nürnberg verletzungsbedingt auf Timo Gebhart (Achillessehnenentzündung) und Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom) verzichten. Michael Görlitz fehlte mit Trainingsrückstand, Felix Weber aufgrund der Gelb-Roten Karte gegen Nürnberg, Aaron Berzel wegen seiner 10. Gelben Karte. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Lucas Genkinger und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper.

STIMMEN Daniel Wein: „Das sind die geilsten Siege!“

Spielverlauf: Die Löwen begannen druckvoll, schnürten Buchbach in der eigenen Hälfte ein. Nach einem Eckball von Daniel Wein wurde der Kopfball von Jan Mauersberger noch abgefälscht (4.). Drei Minuten später kam Markus Ziereis nach einer Rechtsflanke von Wein an die Kugel, konnte sie aber per Kopf nicht mehr aufs Tor drücken (7.). In der 10. Minute war es Sascha Mölders, der nach einer Hereingabe von links durch Phillipp Steinhart bedrängt den Ball rechts neben das Tor köpfte. Nach einer Viertelstunde riss Maximilian Hain im Strafraum Mölders um. Der Unparteiische Florian Badstübner zeigte sofort auf den Punkt. Markus Ziereis lief an, verlud den Keeper und traf ins linke untere Eck zum 1:0 (16.). Wenig später wehrte ein Buchbacher einen Schuss von Simon Seferings im Strafraum mit dem Arm ab, aber diesmal blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus (19.). In der 22. Minute hatten die Löwen kurz hintereinander zweimal die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Erst kratzte Torhüter Daniel Maus einen Rechtsschuss von Nico Karger aus 16 Metern aus dem linken Kreuzeck, dann lenkte ein Abwehrspieler nach Karger-Hereingabe von links einen Schuss aus kurzer Distanz von Ziereis am Tor vorbei. Auf der anderen Seite sank Aleksandro Petrovic nach einer Rechtsflanke im Luftkampf mit Jan Mauersberger am Fünfmeterraum theatralisch zu Boden, aber Schiri Badstübner fiel darauf nicht herein (40.). Völlig überraschend der Ausgleich. Nach einem Foul von Simon Seferings gab es 22 Meter vor dem Tor in zentraler Position Freistoß für Buchbach. Christian Brucia legte nach rechts ab auf Thomas Leberfinger. Dessen Schuss ging wie an einem Faden gezogen halbhoch zum 1:1 ins rechte Eck (44.). In der Nachspielzeit beinahe sogar die Führung für die Gäste: Moritz Sassmann kam rechts bis zur Grundlinie, seine scharfe Hereingabe erreichte Stefan Denk am Torraum, doch dessen Schuss wurde gerade noch geblockt. Danach war Pause.

Ein Kopfball von Ugur Türk nach Linksflanke von Christian Köppel ging kurz nach Wiederanpfiff knapp am langen Eck vorbei (49.). In der 52. Minute kam Mölders im Buchbacher Strafraum zu Fall, aber anstatt Elfmeter gab’s die Gelbe Karte für den Löwen-Torjäger wegen angeblicher Schwalbe. In der Folge fanden die Hausherren keine Mittel, die kompakte Defensive der Gäste vor Probleme zu stellen. Auch, weil Tempo und Genauigkeit im Aufbau fehlten. So lief die Zeit herunter, ohne dass die Löwen zu Chancen gekommen wären. Erst in der 87. Minute konnten sie eine gelungene Offensivaktion verzeichnen. Der eingewechselte Benjamin Kindsvater hatte von der linken Grundlinie scharf nach innen geflankt, Mölders verpasste am ersten Pfosten, Türk dahinter kam am Fünfmeterraum an die Kugel, brachte sie aber nicht aufs Tor. Kurz danach wurde Felix Bachschmid im Torraum umgestoßen, aber Schiedsrichter Badstübner winkte nur ab (89.). In der 3. Minute der Nachspielzeit zieilte Mölders mit einem Flachschuss aus 21 Metern knapp am langen Pfosten vorbei. Eine Minute später dann der vielumjubelte Siegtreffer. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld brachte Nico Andermatt mit links nach innen. Den Kopfball von Mölders konnte Maus noch abwehren, Mauersberger war zur Stelle, wuchtete den Abpraller aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Linie. Kurz danach war Schluss.

STENOGRAMM, 22. Spieltag, 06.03.2018, 20 Uhr

1860 München – TSV Buchbach 2:1 (1:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 31 Koussou, 17 Wein, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 8 Seferings, 36 Steinhart – 21 Türk, 18 Karger – 9 Mölders, 24 Ziereis.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 33 Bachschmid, 35 Niemann.

TSV: 21 Maus – 15 Grübl, 4 Leberfinger, 14 Drum, 17 Brucia – 5 Hain, 16 Walleth - 29 Petrovic, 27 Sassmann, 20 Denk – 9 Drofa.
Ersatz: 1 Weber (Tor) – 3 Moser, 10 Breu, 13 Maier, 18 Bauer, 19 Linner, 25 Kwatu.

Wechsel: Andermatt für Seferings (62.), Kindsvater für Karger (70.), Bachschmid für Ziereis (80.) – Kwatu für Denk (59.), Bauer für Sassmann (63.), Breu für Drofa (78.).

Tore: 1:0 Ziereis (16., Foulelfmeter), 1:1 Leberfinger (44.), 2:1 Mauersberger (90. + 4).
Gelbe Karten: Seferings, Mölders – Hain, Drum, Leberfinger, Grübl, Bauer.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Penzendorf), Dominik Fober (Herrieden).

Bildergalerie: http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2129.htm
 


25. Spieltag, 24.02.2018, 13 Uhr

1. FC Nürnberg II– 1860 München 2:2 (1:2)
 

Löwen verspielen 2:0-Führung: 2:2 gegen Club-Reserve.

Gratulation an Sascha Mölders: Der Stürmer hat gerade das 2:0 erzielt. 
 
Bis kurz vor der Pause war die Löwen-Welt noch in Ordnung. Nach Toren von Simon Seferings (4.) und Sascha Mölders (27.) führten sie bereits 2:0. Dann konnte Erik Engelhardt nach einem Fehler der 1860-Hintermannschaft für die Club-Reserve auf 1:2 verkürzen (42.). Kurz nach einer kuriosen Gelb-Roten-Karte gegen Kapitän Felix Weber traf Ex-Löwe Alexander Fuchs zum 2:2-Endstand (74.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Nürnberg verletzungsbedingt auf Timo Gebhart (Achillessehnenentzündung), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom) und Nico Karger (Kapselverletzung) verzichten. Michael Görlitz fehlte wegen Trainingsrückstands. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Lucas Genkinger, Felix Bachschmid und die beiden überzähligen Torhüter Johann Hipper und Alex Strobl. Dafür stand erstmals der A-Junior Noel Niemann im Kader.

STIMMEN Bierofka spricht von einem „unglücklichen Spielverlauf“.

Spielverlauf: Die Löwen gingen bereits mit der ersten gelungenen Offensivaktion in Führung. Halbrechts hatte Aaron Berzel in der gegnerischen Hälfte den Ball abgefangen, er trieb die Kugel nach vorne, spielte Phillipp Steinhart im Zentrum an. Der steckte mit seinem schwächeren rechten Fuß auf Simon Seferings durch. Der Mittelfeldspieler, der nach 15 Monaten Verletzungspause sein erstes Punktspiel bestritt, hatte halblinks frei Bahn, schob aus zwölf Metern rechts die Kugel an FCN-Schlussmann Vasilj Nikola vorbei zum 1:0 ins Netz (4.). Danach hatten die Sechzger alles im Griff, standen hinten kompakt und warteten auf die Lücke in der FCN-Defensive. Völlig überrascherndf die erste Chance für den Club. Maximilian Krauß war von rechts in den Strafraum gedribbelt, legte dann nach hinten ab auf Andreas Knipfer. Dessen Schuss aus 15 Metern prallte an den rechten Innenpfosten, querte die Linie, überschritt sie aber nicht. So blieb es bei der Löwen-Führung (24.). In der 27. Minute sogar das 2:0. Ein Freistoß von Steinhart segelte in den Strafraum, Sascha Mölders war am Torraum zu Stelle, traf per Kopf ins lange Eck. Kurz vor der Pause erzielten die Franken den Anschlusstreffer. Ein Rückpass von Eric Weeger geriet zu kurz, Erik Engelhardt ging dazwischen, Marco Hiller kam zu spät aus seinem Kasten und so schob Engelhardt den Ball ins leere Tor zum 1:2 (42.). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Die PK im Facebook-Video.

In der 53. Minute tauchte plötzlich Mölders in zentraler Position alleine vor Vasilj auf, scheiterte aber von der Strafraumgrenze mit seinem Schuss am FCN-Keeper. Nach einer Freistoßflanke von rechts durch Steinhart sprang Berzel am Ball vorbei, der Nachschuss von Daniel Wein landete knapp neben dem Tor (65.). Dann wurde es kurios. Felix Weber lief angeblich nach einer Verletzungspause ohne Erlaubnis von Schiedsrichter Eduard Beitinger aufs Spielfeld. Da der Löwen-Kapitän vorher schon verwarnt war, sah er Gelb-Rot (66.). 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka echauffierte sich zu Recht über den Unparteiischen, da ihm der Linienrichter schon zuvor beim Freistoß angezeigt hatte, dass Weber wieder aufs Spielfeld möchte. Simon Rhein traf in der 70. Minute mit einem 20-Meter-Schuss nur das Außennetz. Nach einer scharfen Hereingabe von links durch den eingewechselten Manuel Feil, ist Alexander Fuchs zur Stelle. Der Ex-Löwe setzte die Kugel mit einem sehenswerten Flugkopfball ins linke Kreuzeck (74.). Danach versuchte das dezimierte Sechzger-Team den Punkten zu verteidigen, was ihm auch gelang. Somit konnte zumindest der Abstand auf die Zweitplatzierten Nürnberger gewahrt werden.

STENOGRAMM, 25. Spieltag, 24.02.2018, 13 Uhr

1. FC Nürnberg II– 1860 München 2:2 (1:2)

FCN II: 22 Vasilj (Tor) – 4 Wallner, 6 Hofmann, 5 Jäger – 18 Rhein – 2 Knipfer, 16 Fuchs , 15 Hufnagel, 19 Hercher – 7 Krauß, 9 Engelhardt.
Ersatz: 31 Hofmann (Tor) – 8 Feil, 11 Özlokman, 12 Heußer, 13 Harlass, 14 Pex, 21 Domej.

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein – 16 Kindsvater, 22 Berzel, 8 Seferings, 36 Steinhart – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 21 Türk, 24 Ziereis, 31 Koussou, 35 Niemann.

Wechsel: Feil für Hufnagel (58.), Harlaß für Hercher (90.) – Koussou für Weeger (46.), Türk für Seferings (78.), Ziereis für Mölders (90.).

Tore: 0:1 Seferings (4.), 0:2 Mölders (27.), 1:2 Engelhardt (42.), 2:2 Fuchs (74.).
Gelbe Karten: Hufnagel, Krauß, Hoffmann, Fuchs – Berzel.
Gelb-Rote Karte: Weber (66.).
Zuschauer: 17.689 im Max-Morlock-Stadion.
Schiedsrichter: Eduard Beitinger (Regensburg); Assistenten: Philipp Götz (Ettmannsdorf), Maximilian Alkofer (Siegenburg).

Bildergalerie: 
 


24. Spieltag, 01.12.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Schalding-Heining 3:0 (3:0)
 

Löwen besiegen zum Jahresabschluss Schalding-Heining 3:0.

Markus Ziereis brachte die Löwen in der 6. Minute in Führung. 

Die Löwen beendeten die Punkterunde 2017 mit einem deutlichen 3:0-Sieg gegen den SV Schalding-Heining. Markus Ziereis (6.), Christian Köppel (28.) und Benjamin Kindsvater (40.) sorgten bereits in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse und verabschiedeten sich als Tabellenführer in die Winterpause.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Schalding-Heining auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Johann Hipper (Außenbandriss im Sprunggelenk) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Sebastian Koch, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Ugur Türk, György Hursan und Alex Strobl. Drei Veränderungen gab es gegenüber dem Rosenheim-Spiel. Für aaron Berzel verteidigte Eric Weeger auf rechts, Markus Ziereis ersetzte Nono Koussou und für den grippegeschwächten Nico Karger begann Nicholas Helmbrecht.

Spielverlauf: Fabian Schnabel tauchte im der 3. Minute frei vor Marco Hiller auf. Der Top-Torjäger der Passauer stand aber im Abseits. Zwei Minuten später kam sein Sturmkollege Markus Gallmeier halblinks aus 16 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber deutlich neben den rechten Pfosten (5.). Im Gegenzug hob Phillipp Steinhart den Ball halbrechts in den Strafraum, Nicholas Helmbrecht flankte an den zweiten Pfosten, wo Markus Ziereis zur Stelle war, den Ball aus fünf Metern zum 1:0 ins lange Eck beförderte (6.). Ein Zuspiel von Steinhart nahm Sascha Mölders halblinks im Strafraum mit der Brust an, mit dem zweiten Ballkontakt schloss der 32-Jährige ab. Sein Drehschuss ging jedoch knapp am langen Eck vorbei (17.). Beinahe wäre Gallmeier in der 25. Minute der Ausgleich gelungen, wobei er zuvor sich den Ball mit dem Arm vorgelegt hatte. Doch Schiedsrichter Andreas Hummel ließ weiterlaufen. Sein Schuss vom rechten Strafraumeck landete neben dem linken Pfosten. Einen 19-Meter-Schuss von Helmbrecht rechts oben parierte Markus Schöller zur Ecke (27.). Die brachte Helmbrecht von rechts in die Mitte, Christian Köppel war zur Stelle, erhöhte mit einem Kopfballaufsetzer aus sieben Metern auf 2:0 (28.). Die Löwen konterten in der 37. Minute. Kindsvater legte am Strafraum rechts auf Helmbrecht ab, dessen Schuss wurde per Grätsche von Spielertrainer Stefan Köck geblockt. Kurz danach eroberte Helmbrecht in der gegnerischen Hälfte den Ball, legte im Strafraum quer auf Mölders. Der kam aus fünf Meter an die Kugel, setzte sie aber über die Querlatte (38.). Was für ein Tor in der 40. Minute. Kindsvater passte halblinks auf Mölders, der spielte dem flinken Außenbahnspieler in den Lauf. Sein Schuss vom linken Fünfmetereck schlug rechts oben zum 3:0 ein.

Die Löwen hätten in der 2. Halbzeit die Führung ausbauen können. Nach einem Fallrückzieher von Mölders nach Helmbrecht-Flanke von rechts fiel Felix Weber der Abpraller vor die Füße. Sein Schuss kam aber zu zentral, so dass Schöller parieren konnte (53.). Ansonsten spielten die Sechzger souverän, hielten die Niederbayern von ihrem Strafraum weg und kamen selbst immer wieder gefährlich vors gegnerische Tor. Plötzlich hatte Schalding die Riesenchance zum Ehrentreffer. Nach einer Linksflanke kam Christian Brückl halbrechts total frei zum Schuss, hämmerte den Ball aber an den kurzen Pfosten. Den Nachschuss aus 15 Metern setzte Albert Krenn neben das Tor (71.). In der 73. Minute kam Kindsvater in aussichtsreicher Position zum Abschluss, schoss aber mit Mölders den eigenen Mann an. Eine Freistoßflanke von links durch Köppel wuchtete Jan Mauersberger per Kopf knapp neben den kurzen Pfosten (79.). In der 86. Minute scheiterte Ziereis vollkommen frei aus kurzer Distanz an Schöller. Somit blieb es beim 3:0. Für die Löwen stand schon zuvor fest, dass sie als Tabellenführer in die Winterpause gehen. Nun mit mindestens vier Punkte Vorsprung.

STENOGRAMM, 24. Spieltag, 01.12.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Schalding-Heining 3:0 (3:0)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 36 Steinhart – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 16 Kindsvater – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 18 Karger, 19 Aigner, 22 Berzel, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid. 

SVSH: 35 Schöller – 4 Alagöz, 6 Köck, 14 Dantscher, 30 Kurz – 37 Tiefenbrunner, 13 Krenn, 23 Enzesberger, 21 Rockinger – 32 Gallmaier, 11 Schnabel.
Ersatz: 1 Artner (Tor) – 7 Seidl, 8 Huber, 9 Lohberger, 10 Brückl, 19 Flath, 20 Burmberger.

Wechsel: Berzel für Steinhart (46.), Koussou für Helmbrecht (79.), Genkinger für Wein (86.) – Brückl für Tiefenbrunner (37.), Burmberger für Köck (75.), Seidl für Schnabel (78.).

Tore: 1:0 Ziereis (6.), 2:0 Köppel (28.), 3:0 Kindsvater (40.).
Gelbe Karten: Steinhart – Gallmeier, Krenn.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau); Florian Wernz (Langerringen), Florian Ziegler (Hohenpeißenberg).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2100.htm


23. Spieltag, 26.11.2017, 14 Uhr

TSV 1860 Rosenheim – 1860 München 1:1 (1:0)
 

Löwen spielen 1:1 in Rosenheim – Köppel trifft zum Ausgleich.

Keeper Marco Hiller und die Löwen mussten sich am Ende mit einem 1:1 in Rosenheim zufrieden geben. 
 
Die Löwen kamen beim Namensvetter TSV 1860 Rosenheim nicht über ein 1:1 hinaus. Die Führung von Philipp Maier kurz vor der Pause (44.) glich Christian Köppel drei Minuten nach Wiederanpfiff aus (48.). Durch den Punktgewinn werden die Löwen definitiv auf Platz eins überwintern

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Rosenheim auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Johann Hipper (Außenbandriss im Sprunggelenk) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Sebastian Koch, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Ugur Türk, György Hursan und Alex Strobl. Ansonsten begannen die Sechzger in der gleichen Aufstellung wie beim abgesagten Spiel gegen Buchbach, Markus Ziereis auf der Bank, dafür stand Christian Köppel wieder in der Startelf.

STIMMEN Bierofka: „Die Mannschaft hat alles probiert!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich kamen die Löwen in der 2. Minute vors Tor. Eine flache Hereingabe von Christian Köppel setzte Nico Karger links neben den Pfosten. Richtig Glück hatten die Münchner Sechzger nach einer Ecke von rechts durch Markus Einsiedler. Georg Lenz kam am zweiten Pfosten aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball, Marco Hiller wehrte nach vorne ab. Den Nachschuss bekam Köppel ins Gesicht. Erst danach konnte das Bierofka-Team die Situation endgültig klären. Eine Hereingabe von links durch Nico Karger erreichte Nono Koussou im Strafraum, wurde aber entscheidend am Abschluss gehindert (12.). Ein Schuss von der Strafraumkante nach einer zu kurz abgewehrten Ecke setzte Benjamin Kindsvater neben den linken Pfosten (14.). Nach einer Kopfball-Stafette von Mölders über Jan Mauersberger setzte Köppel die Kugel an die Latte (16.). Eine Hereingabe von links durch Kindsvater legte Mölders nach hinten auf Koussou ab, doch dessen Schuss aus zwölf Metern wurde geblockt (23.). Einen Freistoß aus 22 Metern zirkelte Daniel Wein über die Mauer, aber Rosenheims Keeper Mario Stockreiter war zur Stelle, nahm den Ball sicher auf (30.). In der 38. Minute segelte Stockenreiter unter einer Ecke durch, Mölders kam an den Ball, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Im Gegenzug lief Ludwig Räuber alleine auf Hiller zu. Der Löwen-Keeper machte sich breit, parierte den Schuss mit dem Fuß zur Ecke (39.). Die anschließende Hereingabe verpassten Danijel Majdancevic und Einsiedler aus kürzester Distanz (40.). Kurz danach war es dann passiert. Im Anschluss an einen Freistoß von der linken Seite kam Philipp Maier halbrechts an den Ball, nahm ihn aus 18 Meter per Dropkick und traf unhaltbar für Hiller ins rechte obere Eck (44.). Mit dem Rückstand ging‘s in die Pause.

Kurz nach der Pause erzielten die Löwen den Ausgleich. Nach einer Ecke von rechts durch Kindsvater legte der zur 2. Halbzeit eingewechselte Markus Ziereis den Ball nach hinten ab, Köppel hielt aus 20 Meter drauf, fand die Lücke und traf zum 1:1 (48.). Eine Flanke von rechts durch Aaron Berzel konnte Mölders am zweiten Pfosten zwar aus sechs Metern aufs Tor drücken, doch genau auf Stockreiter, der mit dem Kopfball keine Mühe hatte (59.). In der 67. Minute schickte Schiedsrichter Florian Kornblum Rosenheims Trainer Tobias Strobl wegen wiederholten Reklamierens auf die Tribüne. Bei einer Hereingabe von links durch Steinhart war Ziereis schon zu nah am Tor, rutschte auch noch weg (72.). Kurz danach kam Karger aus 14 Meter an den Ball, aber Georg Lenz warf sich in den Schuss, blockte ihn zur Seite (73.). Phillipp Steinhart kam in der 77. Minute im Rückraum frei zum Abschluss, verzog aber leicht, so dass die Kugel rechts am Tor vorbei ging. Gegen körperlich immer mehr abbauende Gastgeber waren die Löwen in der Schlussphase klar überlegen. Nach einem Pass von Mölders in die Tiefe lief Karger halblinks auf Stockenreiter zu, der seinen Schuss aufs kurze Eck parierte (81.). In der 85. Minute hatten die Löwen die Riesenchance zur Führung, aber Ziereis wollte alleine vor Stockenreiter auf Karger ablegen, was ihm aber völlig misslang, so dass sein Mitspieler zwar zum Abschluss kam, aber dabei wegrutschte. Trotz vieler Chancen reichte es am Ende für das Bierofka-Team nicht zu einem Dreier. Durch den Punktgewinn werden die Löwen aber definitiv auf Rang eins überwintern.

STENOGRAMM, 23. Spieltag, 26.11.2017, 14 Uhr

TSV 1860 Rosenheim – 1860 München 1:1 (1:0)

Rosenheim: 30 Stockenreiter – 5 Lenz, 24 Heiß, 4 Krätschmer – 17 Köhler, 6 Höhensteiger, 28 Maier, 8 Mayerl – 42 Räuber – 12 Einsiedler, 11 Majdancevic.
Ersatz: 1 Süßmaier (Tor) – 7 Linner, 20 Krüger, 23 Zottl, 32 Hartl, 45 Denz, 61 Eminoglu.

1860: 1 Hiller –22 Berzel, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 31 Koussou, 17 Wein, 36 Steinhart – 18 Karger, 16 Kindsvater – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 19 Aigner, 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

Wechsel: Eminoglu für Räuber (72.), Denz für Höhensteiger (81.), Linner für Einsiedler (85.) – Ziereis für Koussou (46.), Helmbrecht für Kindsvater (72.)

Tore: 1:0 Maier (44.), 1:1 Köppel (48.).
Gelbe Karten: Höhensteiger, Krätschmer – Berzel, Weber, Mauersberger.
Zuschauer: 3.900 im Jahnstadion Rosenheim (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Florian Kornblum (Chieming); Assistenten: Maximilian Alkofer (Siegenburg), Stefan Dorfner (Falkenfels).

Bildershow:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2099.htm


21. Spieltag, 11.11.2017, 14 Uhr

SV Wacker Burghausen – 1860 München 2:0 (0:0)

Löwen finden keine Mittel und verlieren 0:2 in Burghausen.

Markus Ziereis und die Löwen strauchelten in Burghausen, verloren ihr viertes Saisonspiel. 
 
Die Löwen kassierten bei Wacker Burghausen ihre vierte Saisonniederlage. Nach der Pause brachte Christoph Buchner die Salzachstädter in Führung (53.), Sascha Marinkovic traf in der 73. Minute zum 2:0-Endstand. Die Sechzger fanden zu keiner Zeit geeignete Mittel, um die kompakt stehende Defensive der Weiß-Schwarzen zu knacken.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Memmingen auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand) und Timo Gebhart (Muskelbündelriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Sebastian Koch, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger, Johann Hipper und Hendrik Bonmann. Ansonsten begannen die Sechzger in der gleichen Aufstellung wie beim 2:0-Erfolg gegen Memmingen zum Auftakt der Rückrunde.

STIMMEN Bierofka: „Der Gegner hatte mehr Biss & Leidenschaft!“

Spielverlauf: Die erste gute Möglichkeit des Spiels hatten die Löwen in der 6. Minute. Nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld von Phillipp Steinhart kam Felix Weber aus neun Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor. In der 16. Minute musste Marco Hiller erstmals eingreifen. Ein 18-Meter-Schuss von Wacker-Torjäger Sascha Marinkovic wurde gegen seine Laufrichtung abgefälscht, doch der Löwen-Keeper reagierte schnell, holte die Kugel aus dem linken unteren Eck (16.). Zwei Minuten später flanke Steinhart aus dem linken Halbfeld, Sascha Mölders war zur Stelle, köpfte aus acht Metern Richtung Tor. Aber der Ball ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (18.). Ein Linksschuss von Markus Ziereis aus 16 Metern kam zu zentral (20.). Im Gegenzug hatte Burghausen die Riesenchance zur Führung. Marius Duhnke legte von der rechten Strafraumseite an Hiller vorbei quer auf Tim Sulmer. Der brachte das Kunststück fertig, setzte völlig freistehend die Kugel aus vier Metern an die Latte (21.). Ein Distanzschuss von Marinkovic in der 25. Minute wurde sichere Beute von Hiller. Per Grätsche verfehlte Mölders eine Steinhart-Flanke am Fünfmeterraum nur knapp (29.). Ein 20-Meter-Freistoß von Mölders kam in der 34. Minute zu zentral auf Franco Flückiger, der damit keine Mühe hatte. So blieb es in einer abwechslungsreichen Halbzeit, in der beide Teams die Chance zur Führung hatten, torlos.

Direkt nach Wiederanpfiff scheiterte Sulmer frei vor Hiller. der den Ball neben das Tor lenkte (46.). In der 53. Minute ging Wacker in Führung. Nach einer Ecke von rechts konnten die Löwen den Ball nicht klären, Christoph Buchner kam halblinks aus acht Metern zum Schuss, traf zum 1:0 ins rechte untere Eck. Kurz danach parierte Hiller einmal mehr überragend, als er mit dem Fuß den Schuss des vor ihm frei auftauchenden Marinkovic abwehrte (56.). Ein Schuss aus 20 Metern von Benjamin Kindsvater wurde neben das Tor geblockt (63.). In der 73. Minute das 2:0. Duhnke kam halblinks vor Hiller frei zum Abschluss, der wehrte den Schuss einmal mehr mit einer Glanzparade ab, den Abpraller versenkte Marinkovic aber anschließend aus 14 Metern ins leere Tor. Einen Schuss von Karger verlängerte der eingewechselte Christian Köppel genau in die Arme von Flückiger (83.).

STENOGRAMM, 21. Spieltag, 11.11.2017, 14 Uhr

SV Wacker Burghausen – 1860 München 2:0 (0:0)

SVW: 26 Flückiger – 31 Schulz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 3 Janietz –18 Wächter – 9 Duhnke, 17 Omelanowsky, 22 Sulmer, 19 Hingerl – 10 Marinkovic.
Ersatz: 1 Tetickovic (Tor) – 16 Pöllner, 20 Bann, 25 Richter, 27 Hahn, 29 Holek, 33 Popp.

1860: 1 Hiller – 31 Kourssou, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 29 Hursan, 33 Bachschmid.

Wechsel: Popp für Sulmer (71.), Bann für Omelanowsky (79.), Richter für Duhnke (85.) – Helmbrecht für Kindsvater (63.). Köppel für Berzel (69.), Türk für Steinhart (76.).

Tore: 1:0 Buchner (53.), 2:0 Marinkovic (73.).
Gelbe Karten: Wachter – Karger, Steinhart.
Zuschauer: 8.520 in der Wacker-Arena.
Schiedsrichter:
 Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz); Assistenten: Markus Hertlein (Dinkelsbühl), Johannes Hamper (Katschenreuth).
 

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2097.htm

20. Spieltag, 03.11.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Memmingen 2:0 (2:0)

Geglückter Rückrundenstart: 2:0-Sieg über Memmingen.

Kapitän Felix Weber wuchtete in der 35. Minute den Ball per Kopf zum 2:0 ins Memminger Tor. 
 
Die Löwen starteten mit einem 2:0-Sieg über den FC Memmingen in die Rückrunde. Nico Karger brachte die Sechzger in der 32. Minute in Führung. Drei Minuten später traf Kapitän Felix Weber per Kopf (35.). Da im Parallelspiel der FC Ingolstadt II verlor, baute das Bierofka-Team die Tabellenführung auf acht Punkte aus.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Memmingen auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Lennert Siebdrat (Rückenprobleme) und Nicholas Helmbrecht (Rot-Sperre) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Martin Gambos, Lukas Aigner, György Hursan, Johann Hipper, Felix Bachschmid und Hendrik Bonmann. Ansonsten begannen die Sechzger in der gleichen Aufstellung wie beim 3:0-Sie drei Tage zuvor gegen Bayreuth.

STIMMEN Bierofka: „Wir waren nach der Pause zu naiv & hektisch.“

Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 7. Minute im Gäste-Strafraum gefährlich. Ein langer Diagonalball von Felix Weber nahm Sascha Mölders zwischen zwei Verteidigern am Elfmeterpunkt an, brachte aber die Kugel nicht unter Kontrolle. Vier Minuten später hätte Mölders den Führungstreffer erzielen müssen. Aaron Berzel schickte Benjamin Kindsvater halbrechts steil, seine Hereingabe wehrte Martin Gruber im FCM-Tor ab, der Ball kam zu Nico Karger, der die Kugel Mölders auflegte. Der Stürmer schloss aus neun Metern freistehend in zentraler Position ab, so dass Gruber erneut parieren konnte (11.). Leichtfertig vergab Nico Karger in der 19. Minute eine gute Freistoßchance. Aus 24 Metern setzte er den Ball in die Mauer. Auf der anderen Seite kam Furkan Kircicek nach einem abgewehrten Standard halblinks aus 18 Metern zum Abschluss. Marco Hiller, der den Schuss erst sehr spät sah, ließ den Ball nach vorne abprallen, aber seine Kollegen bereinigten die Szene (20.). Im Anschluss an eine Ecke kam Karger an der Strafraumkante an den Ball, seine Direktabnahme ging aber ungefähr einen Meter über das rechte Kreuzeck (27.). Drei Minuten später nach einem Eckball von links durch Phillipp Steinhart war Jan Mauersberger mit dem Kopf zur Stelle, konnte den Ball aber nicht aufs Tor drücken, Felix Weber am zweiten Pfosten warf sich in die Kugel, sein Kopfballaufsetzer ging über die Querlatte (31.). Beim nächsten Angriff lag die Kugel im Tor. Markus Ziereis hatte in die Tiefe auf Karger gepasst, der tauchte halblinks frei vor Gruber auf, traf aus zehn Metern zum 1:0 ins kurze Eck (32.). Drei Minuten später das 2:0. Nach einer Ecke von rechts durch Kindsvater war Felix Weber mit dem Kopf zur Stelle, ließ Gruber aus sechs Metern keine Chance (35.). Den Zwei-Tore-Vorsprung nahmen die Löwen mit in die Pause.

Memmingen wurde im zweiten Durchgang offensiver, wodurch sich für die Löwen Räume zum Kontern ergaben. Zunächst konnten sie diese aber nicht nutzen. Im Gegenteil: Nach einem Sololauf über 40 Meter kam Fabian Lutz halblinks aus acht Metern zum Abschluss, doch Hiller machte das kurze Eck dicht, wehrte den Schuss zur Ecke ab (58.). Einen doppelten Doppelpass mit Mölders schloss Kindsvater halbrechts aus 13 Metern im Strafraum ab, Gruber tauchte ins linke Eck ab, hielt den Ball sicher (64.). In der 66. Minute war die erhoffte Kontergelegenheit da. Aber anstatt dass Karger selbst abschloss, spielte er nochmals Mölders an, zudem in dessen Rücken, so dass die Riesenchance ungenutzt blieb. Vier Minuten später wurde der Schuss von Ziereis aus acht Metern im letzten Moment geblockt, dann schob Mölders aus neun Metern die Kugel links am Tor vorbei (70.). Die Löwen versäumten es in dieser Phase, den Sack endgültig zuzumachen und ihr Torverhältnis weiter zu verbessern. Zum Ende hin passierte nicht mehr viel. Einen 35-Meter-Freistoß des eingewechselten Amar Cekir aus dem rechten Halbfeld fing Hiller sicher ab (84.). Auf der anderen Seite schoss der eingewechselte Ugur Türk aus sieben Metern David Anzenhofer an (85.). In der 89. Minute versuchte es der eingewechselte Christian Köppel, der einen 23. Geburtstag feierte, nach einem Konter über Karger mit einem Schlenzer, der aber völlig misslang und in den Armen von Gruber landete. Mölders schoss in der Nachspielzeit, nachdem er Gruber ausgespielt hatte, aus 30 Metern am leeren Tor vorbei. So blieb es beim 2:0-Erfolg. Da der FC Ingolstadt II zeitgleich sein Heimspiel gegen die Bayern-Reserve 0:2 verlor, wuchs der Vorsprung der Löwen in der Tabelle wieder auf acht Punkte an. 

STENOGRAMM, 20. Spieltag, 03.11.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Memmingen 2:0 (2:0)

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 5 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 7 Awata, 11 Köppel, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger.

FCM: 1 Gruber – 20 Zweckbronner, 5 Schmeiser, 6 Anzenhofer, 24 Lutz – 18 Buchmann, 8 Heger, 15 Rietzler, 19 Kircicek – 10 Salemovic, 9 Krogler.
Ersatz: 22 Zeche (Tor) – 4 Boyer, 7 Maier, 16 Schröder, 26 Heilig, 27 Hayse, 30 Cekic.

Wechsel: Weeger für Koussou (59.), Türk für Ziereis (78.), Köppel für Kindsvater (85.) – Cekic für Krogler (65.), Maier für Buchmann (74.), Hayse für Rietzler (81.).

Tore: 1:0 Karger (32.), 2:0 Weber (35.).
Gelbe Karten: Ziereis – Zweckbronner, Lutz.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Florian Garr (Wendelskirchen).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2094.htm

19. Spieltag, 31.10.2017, 14.05 Uhr

1860 München – SpVgg Oberfranken Bayreuth 3:0 (2:0)
 

Löwen besiegen Bayreuth und sind Herbstmeister.

Jan Mauersberger brach mit seinem Tor in der 36. Minute den Bann gegen Bayreuth. 
 
Die Löwen beendeten ihre Serie von zwei Spielen ohne Punkte mit einem 3:0-Sieg über die SpVgg Oberfranken Bayreuth. Damit machte das Bierofka-Team zum Ende der Vorrunde die Herbstmeisterschaft perfekt. Für die Tore sorgten Jan Mauersberger (36.) und Markus Ziereis (41.) vor der Pause und Sascha Mölders in der Schlussphase (89.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Bayreuth auf Nico Andermatt (Schulter-OP), Simon Seferings (Trainingsrückstand), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Nicholas Helmbrecht (Rot-Sperre) verzichten. Hendrik Bonmann, Sebastian Koch, Lucas Genkinger, Mohamad Awata, Martin Gambos, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, György Hursan, Johann Hipper und Felix Bachschmid standen nicht im 18er-Kader. Felix Weber kehrte ins Tea m zurück, Aaron Berzel rückte ins Mittelfeld vor, Kodjovi Koussou verteidigte wieder auf der rechten Seite für Eric Weeger und Benjamin Kindsvater ersetzte Helmbrecht.

STIMMEN Bierofka: „Der Sieg ist wichtig fürs Selbstvertrauen.“

Spielverlauf: Bayreuth, das nach acht punktlosen Spielen mit einem neuen Trainer nach München gereist war, begann forsch, spielte munter mit und hatte seine Chancen. In der 7. Minute wären die Oberfranken beinahe in Führung gegangen. Dominik Schmitt kam in zentraler Position aus 15 Metern zum Schuss, der Ball prallte vom linken Innenpfosten ab, ging fast parallel zur Torlinie, ehe er geklärte werden konnte. Riesenglück für die Löwen! Erstmals gefährlich wurden die Sechzger in der 14. Minute, als es halbrechts einen Freistoß aus 22 Metern gab. Phillipp Steinhart scheiterte jedoch mit seinem Linksschuss an der hochspringenden Mauer. Nach einer Balleroberung von Sascha Mölders im Spielaufbau der Bayreuther kam Nico Karger halblinks aus 13 Metern zum Schuss, doch Alexander Skowronek war abgetaucht, lenkte den Ball um den kurzen Pfosten (17.). Einen 25-Meter-Schuss von Markus Ziereis holte Skowronek gerade noch aus dem rechten unteren Eck (26.). Auf der anderen Seite wurde eine Direktabnahme von Ex-Löwe Ivan Knezevic sichere Beute von Marco Hiller (27.). Eine Hereingabe von rechts durch Nono Koussou leitete Steinhart am Elfmeterpunkt direkt Richtung Tor, aber ein Bayreuther Abwehrbein klärte den Schuss zur Ecke (28.). Im Gegenzug kam Patrick Weimar halblinks aus zwölf Metern zum Abschluss, Hiller verkürzte den Winkel, parierte die Kugel zur Ecke (29.). Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite durch Kristian Böhnlein, der flach aufs Tor kam, wehrte Hiller mit dem Fuß ab (33.). Koussou setzte einen Schuss aus der zweiten Reihe nur knapp über das Bayreuther Tor (34.). Nach einer Freistoßflanke von Steinhart aus dem rechten Halbfeld herrschte Verwirrung vor dem Gästetor. Erst scheiterte Aaron Berzel mit einem Kopfball an Skowronek. Aus dem Gewühl heraus stocherte erst Ziereis den Ball Richtung Tor, dann Jan Mauersberger, der die Kugel im zweiten Versuch endgültig zum 1:0 über die Linie beförderte (36.) Keine fünf Minuten später das 2:0. Nach einem Konter legte Mölders auf rechts zu Kindsvater ab. Dessen Hereingabe nahm Karger direkt, Darius Held wehrte den Schuss auf der Linie ab, Ziereis war zur Stelle, schoss die Kugel ins verwaiste Tor (41.). Bayreuth war weiterhin gefährlich. Nach einer Hereingabe von rechts durch Böhnlein drehte sich Knezevic um die eigene Achse, kam aus neun Metern zum Schuss, doch Hiller reagierte einmal mehr glänzend (44.). So blieb es bei der unterm Strich etwas glücklichen 2:0-Führung der Löwen zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff tauchte Ziereis nach Karger-Zuspiel links vor Skowronek auf, brachte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht am Keeper vorbei (49.). Etwas zu eigensinnig war Kindsvater in der 64. Minute, als er in 4:3-Überzahl nicht abspielte und kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wurde. Der anschließende Freistoß von Steinhart aus 19 Metern wurde von der Mauer abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten vorbei. Kargers Schuss vom Elfmeterpunkt im Anschluss an einen Eckball wurde am Torraum von der Bayreuther Abwehr geblockt (67.). In der 70. Minute scheiterte Kindsvater mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Skowronek. Kurz danach tauchte Karger nach Pass von Ziereis alleine vor dem Bayreuther Keeper auf, der den Abschluss mit dem Fuß abwehrte. Den Nachschuss setzte Steinhart aus 17 Metern um Zentimeter neben den rechten Pfosten (71.). Zwei Minuten später war es Kindsvater, der frei vor Skowronek halbrechts zum Abschluss kam, aber sein Schuss aus 13 Metern war viel zu harmlos (73.). Die Löwen hätten in dieser Phase das Ergebnis deutlich höher gestalten können. Umso ärgerlicher wäre es gewesen, hätte Yannick Fuhrmann mit seinem Kopfball aus sechs metern getroffen. Doch Hiller verhinderte das mit einer Glanzparade auf der Linie (83.). In der 89. Minute fiel dann doch noch der dritte Treffer. Aaron Berzel hatte von rechts geflankt, der eingewechselte Christian Köppel scheiterte mit einem Flugkopfball am glänzend reagierenden Skowronek. Doch Mölders war zur Stelle, köpfte zum 3:0-Endstand ein. Damit brachte das Bierofka-Team die Herbstmeisterschaft im letzten Vorrundenspiel endgültig unter Dach und Fach.

STENOGRAMM, 19. Spieltag, 31.10.2017, 14.05 Uhr

1860 München – SpVgg Oberfranken Bayreuth 3:0 (2:0)

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 7 Awata, 11 Köppel, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger.

SOB: 35 Skowronek – 17 Held, 4 Dengler, 21 Weber, 20 Golla – 9 Schmitt, 29 Fuhrmann – 14 Wolf, 36 Böhnlein, 10 Weimar – 27 Knezevic.
Ersatz: 30 Veigl (Tor) – 3 Schneider, 7 Hobsch, 11 Bruno, 13 Ulbricht, 23 Renger, 28 Beszczynski.

Wechsel: Weeger für Kindsvater (77.), Köppel für Karger (85.), Türk für Ziereis (90.) – Hobsch für Held (63.), Bruno für Weimar (83.).

Tore: 1:0 Mauersberger (36.), 2:0 Ziereis (41.), 3:0 Mölders (89.).
Gelbe Karten: Berzel –.
Zuschauer: 12.300 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter:
 Thomas Stein (Weibersbrunn); Assistenten: Peter Dotzel (Heidenfeld), Michael Dotzel (Heidenfeld).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2093.htm


17. Spieltag, 22.10.2017, 15 Uhr

1860 München – FC Bayern München II 0:1 (0:0)
 

Bitter: Löwen verlieren trotzt guter Chancen das Derby 0:1.

Markus Ziereis vergab in der 62. Minute die Riesenchance zur Löwen-Führung. 
Die Löwen versäumten es, zu Beginn der 2. Halbzeit in Führung zu gehen. So kam es, wie es kommen musste. Bayern nutzte durch Fabian Benko in der 74. Minute eine der wenigen Chancen, gewann glücklich das Derby mit 1:0. Nicholas Helmbrecht sah in der 86. Minute noch die Rote Karte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Derby auf Felix Weber (Trainingsrückstand), Simon Seferings (Trainingsrückstand) und Timo Gebhart (Muskelbündelriss) verzichten. Hendrik Bonmann, Sebastian Koch, Lucas Genkinger, Mohamad Awata, Martin Gambos, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel und Tobias Steer spielten tags zuvor in der U21 beim 3:1-Sieg bei der SpVgg Hankhofen-Heiling. Jan Mauersberger und Nico Karger kehrten nach überstandener Verletzung in die Anfangsformation zurück. Dafür mussten Christian Köppel und Benjamin Kindsvater Platz machen. Zudem verteidigte Eric Weeger für Nono Koussou auf der rechten Seite.

STIMMEN Bierofka: „Wer in der Sonne steht, muss auch Regen verkraften!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten mit aggressivem Anlaufen die Bayern-Reserve von Beginn an unter Druck zu setzen. Doch zunächst spielte sich alles zwischen den Strafräumen ab. Erstmals gefährlich wurden die Sechzger in der 11. Minute. Nicholas Helmbrecht hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine Flanke Richtung Elfmeterpunkt verlängerte Sascha Mölders per Kopf auf Markus Ziereis, doch der wurde am Fünfmeterraum in abseitsverdächtiger Position am Abschluss gehindert. Im Gegenzug kam Kwaski Okyere Wriedt bis an die linke Grundlinie, seine Hereingabe brachte jedoch Fabian Benko am Torraum nicht unter Kontrolle (12.). Eine Flanke von rechts durch Adrian Fein köpfte Eric Weeger in der 15. Minute am zweiten Pfosten vor Wriedt ins Tor-Aus Auf der anderen Seite verlängerte Daniel Wein eine Hereingabe von rechts durch Weeger mit dem Hinterkopf, stellte dabei aber Christian Früchtl vor keine allzu großen Probleme (19.). Nach einem Zuspiel von Felix Götze tauchte Milos Pantovic am rechten Torraumeck frei vor Marco Hiller auf, rutschte aber beim Schussversuch weg (22.). Ein Schuss von Markus Ziereis von der Strafraumgrenze war zu schwach, um Früchtl vor Probleme zu stellen (29.). Nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite sah Mölders den freistehenden Nico Andermatt an der Strafraumkante. Er passte fast von der Grundlinie zurück auf den Schweizer, der hatte aber bei seinem Schuss aus 14 Metern zu viel Rücklage, vergab die Riesenchance zur Führung (39.). In der 45. Minute schickte Andermatt Nico Karger steil auf der linken Seite, doch Früchtl war schneller als der Löwen-Stürmer, warf sich auf den Ball. Kurz vor der Pause gab’s noch einmal eine Möglichkeit. Eine Freistoßflanke von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld erreichte Aaron Berzel mit dem Kopf, setzte die Kugel aus neun Metern aber über den Querbalken. So ging es mit 0:0 in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff hatten die Löwen die erste Chance. Ziereis spielte steil auf Karger, Früchtl zögerte zunächst, kam dann aber doch aus dem Strafraum und konnte im letzten Augenblick vor dem Löwen-Angreifer klären (49.). Eine Kopfball-Verlängerung von Ziereis nach Linksflanke nahm Mölders mit der Brust mit, kam im Fallen aus zwölf Metern zum Abschluss, doch Früchtl parierte (56.). Kurz danach setzte sich Helmbrecht auf der rechten Seite in Szene. Seine Hereingabe in den Rückraum kam zu Ziereis, der aber den Ball aus 13 Metern nicht voll traf, so dass der Bayern-Keeper ins lange Eck abtauchen konnte und den Schuss zu fassen bekam (57.). In der 62. Minute hätte Ziereis eigentlich das 1:0 machen müssen. Daniel Wein setzte sich halbrechts durch, passte zu Mölders, der legte mit viel Übersicht auf Ziereis ab. Doch der Torjäger schob aus elf Metern die Kugel freistehend am linken Pfosten vorbei. In der 73. Minute konnte sich erstmals Hiller auszeichnen, als er einen 17-Meter-Schuss von Niklas Dorsch aus dem rechten oberen Eck faustete. Eine Minute später war er machtlos. Wriedt überflankte an der linken Grundlinie die Abwehr, Benko stand am zweiten Pfosten vollkommen frei, traf aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Bayern (74.). Jan Mauersberger zielte mit seinem Schuss aus 18 Metern nur knapp übers Tor (78.). In der 86. Minute sah Helmbrecht Rot, als er mit gestrecktem Fuß in der gegnerischen Hälfte zum Ball ging. Mit einem Mann mehr brachten die Bayern die knappe Führung über die Zeit. Nur einmal wurde es noch eng. Als Mauersberger eine Flanke mit dem Fuß verlängerte, aber Marco Friedl für seinen geschlagenen Torwart vor Mölders im Torraum klärte (95.). Die Löwen verloren damit erstmals in dieser Saison im Grünwalder Stadion.

STENOGRAMM, 17. Spieltag, 22.10.2017, 15 Uhr

1860 München – FC Bayern München II 0:1 (0:0)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Andermatt –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

FCB II: 36 Früchtl – 16 Obermair, 5 Feldhahn, 15 Awoudja, 4 Götze – 10 Pantovic, 30 Dorsch, 8 Fein, 34 Friedl – 40 Benko, 7 Wriedt. 
Ersatz: 1 Weinkauf (Tor) – 3 Mayer, 9 Evina, 14 Hingerl, 17 Tillman, 19 Wintzheimer, 21 Pohl, 27 Köhn.

Wechsel: Hursan für Andermatt (61.), Kindsvater für Karger (75.), Bachschmid für Ziereis (76.) – Tillmann für Obermair (61.), Evina für Pantovic (76.), Köhn für Awoudja (83.).

Tor: 0:1 Benko (74.)
Gelbe Karten: Andermatt, Karger, Mölders, Wein – Awoudja, Obermair.
Rote Karte: Helmbrecht (86., grobes Foulspiel)
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach); Assistenten: Tobias Wittmann (Wendelskirchen), Richard Conrad (Aschheim).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2092.htm


16. Spieltag, 15.10.2017, 15 Uhr

FC Augsburg II – 1860 München 3:2 (1:0)
Löwen unterliegen FCA II vor Rekordkulisse mit 2:3.

Sascha Mölders hatte gegen Jan-Ingwer Callsen-Bracker einen schweren Stand. 
 
Vor der neuen Rekordkulisse von 21.219 der Regionalliga Bayern mussten sich die Löwen dem FC Augsburg II mit 2:3 geschlagen geben. Efkan Bekiroglu (42.) und Artur Mergel (61.) brachten die Gastgeber 2:0 in Führung. Markus Ziereis verkürzte (65.), postwendend stellte Bekiroglu den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (66.). Spannend wurde es nochmals, als Nicholas Helmbrecht den Anschluss erzielte (82.). Doch trotz aller Bemühungen blieb es bei diesem Ergebnis.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Augsburg auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Jan Mauersberger (Muskelverletzung), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Nico Karger, für ihn rückte Benjamin Kindsvater in die Anfangself. Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel und Johann Hipper hatten am Freitag beim 2:1-Erfolg in Traunstein bei der U21 Spielpraxis gesammelt. Nicht im 18er-Kader standen Martin Gambos und Ugur Türk.

STIMMEN Bierofka: „Heute war unsere Defensivarbeit nicht gut.“

Spielverlauf: Das erste Mal kamen die Löwen in der 5. Minute gefährlich vors Augsburger Tor. Daniel Wein hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, seine flache Hereingabe ließ Sascha Mölders, der Jan-Ingwer Callsen-Bracker im Rücken hatte, passieren, aber in der Mitte war kein Abnehmer, so dass Fabian Giefer die Kugel problemlos aufnehmen konnte. Christoph Lannert versuchte es mit einem Schuss aus extrem spitzem Winkel, Marco Hiller hatte damit aber keine Probleme. Wesentlich mehr Schwierigkeiten bereitete auf der anderen Seite der 18-Meter-Schuss von Benjamin Kindsvater, den Giefer gerade noch um den Pfosten lenken konnte (12.). Im Anschluss an die Ecke nahm Nicholas Helmbrecht den abgewehrten Ball aus 17 Metern volley, sein Schuss kam aber zu zentral, so dass FCA-Keeper Giefer ihn im Nachfassen aufnehmen konnte (13.). Ein Freistoß von Phillipp Steinhart mit links von halbrechter Position aus 22 Metern wurde sichere Beute von Giefer (20.). Fast von der gleichen Position versucht es eine Minute später Nicolas Andermatt, Giefer wischte den Schuss jedoch aus dem rechten Kreuzeck (21.). Die anschließende Ecke von rechts durch Andermatt drehte der Schweizer mit links direkt aufs Tor. Nur mit viel Mühe konnte der FCA-Keeper die Kugel entschärfen (22.). Unerwartet hatte Marco Richter wenig später für die Fuggerstädter das 1:0 auf dem Fuß. Völlig frei tauchte er halbrechts vor Hiller auf, scheiterte aus sieben Metern am Löwen-Schlussmann (24.). Nach einer Kopfballablage von Christian Köppel kam Mölders an der Strafraumkante zum Schuss, setzte die Kugel aber übers Tor (30.). Helmbrecht schnippte in der 35. Minute den Ball nach innen, Mölders verlängerte mit dem Kopf aus acht Metern aufs Tor, Giefer konnte gerade noch mit den Fingerspitzen die Kugel über die Latte lenken. Ex-Löwe Kilian Jakob versuchte es mit einem Freistoß vom rechten Strafraumeck direkt, Hiller fing die Kugel aber sicher ab (41.). Total unverhofft erzielten die Augsburger eine Minute später die Führung. Richter setzte sich auf der linken Strafraumseite durch, Efkan Bekiroglu musste am Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinhalten, traf aus kurzer Distanz zum 1:0 (42.). Nach einem Kopfball von Markus Ziereis sprang der Ball an den ausgestreckten Arm von Jakob, aber Schiedsrichter Johannes Huber pfiff keinen Elfmeter, ließ zum Leidwesen der Löwen weiterspielen (45.). Kurz danach war Pause.

Ein Distanzschuss von Richter war die erste gefährliche Szene in der 2. Halbzeit. Der Ball ging aber knapp über den Querbalken (49.). Was für eine Löwen-Chance in der 53. Minute. Ziereis eroberte den Ball vom FCA im Aufbau, passte auf Helmbrecht, der lief alleine Richtung Tor, legte dann auf rechts zu Mölders ab, doch der schob mit der Picke die Kugel aus zwölf Metern rechts am Pfosten vorbei. Einen Schuss von Richter aus 20 Metern lenkte Steinhart übers eigene Tor (58.). Drei Minuten später lag der Ball im Tor. Nono Koussou wurde von Artur Mergel auf der linken Seite überspielt, Hiller konnte den Schuss aufs kurze Eck mit dem Fuß noch abwehren, gegen den Nachschuss ins lange Eck war er machtlos (61.). Vier Minuten später setzte sich Kindsvater auf der rechten Seite durch, seine butterweiche Hereingabe nickte Ziereis am Torraum zum 1:2 ein (65.). Lange währte die Freude darüber nicht. Keine Minute später legte Christoph Lannert fast von der rechten Grundlinie zurück auf Bekiroglu, der ließ Hiller keine Chance, traf aus zehn Metern zum 3:1 (66.). Ein Schuss des eingewechselten Felix Bachschmid vom Elfmeterpunkt drudelte rechts am Pfosten vorbei. Ziereis war überrascht, kam einen Schritt zu spät (81.). Eine Minute später nahm sich Helmbrecht ein Herz, zog aus 24 Metern ab, Giefer war zwar noch am Ball, konnte den Anschlusstreffer aber nicht verhindern. Die Löwen warfen in der Schlussphase nochmals alles nach vorne. Einen 19-Meter-Freistoß von Wein entschärfte Giefer (90.). Dadurch blieb es beim 2:3. Die Löwen kassierten damit ihre zweite Saisonniederlage, führen die Tabelle aber immer noch mit einem komfortablen Vorsprung an.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 15.10.2017, 15 Uhr

FC Augsburg II – 1860 München 3:2 (1:0)

FCA II: 33 Giefer – 21 Della Schiava, 15 Callsen-Bracker, 4 Jürgensen, 28 Jakob – 6 Ramser, 8 Mwarome – 27 Lannert, 18 Mergel – 23 Richter, 10 Bekiroglu. 
Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 7 Zupur, 9 Stowasser, 11 Duman, 19 Gail, 24 Greisel, 25 Lobenhofer.

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 22 Berzel, 36 Steinhart, 11 Köppel – 5 Andermatt, 29 Hursan, 17 Wein –16 Kindsvater 9 Mölders, 23 Helmbrecht.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 18 Karger, 19 Aigner, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

Wechsel: Greisel für Mergel (64.), Stowasser für Bekiroglu (75.), Lobenhofer für Richter (85.) – Ziereis für Hursan (41.), Weeger für Koussou (75.), Bachschmid für Kindsvater (75.).

Tore: 1:0 Bekiroglu (42.), 2:0 Mergel (61.), 2:1 Ziereis (65.), 3:1 Bekiroglu (66.), 3:2 Helmbrecht (82.).
Gelbe Karten: Richter, Bekiroglu – Mölders, Helmbrecht, Andermatt.
Zuschauer: 21.219 in der WWK ARENA Augsburg.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistenten: Florian Böhm (Wolfratshausen), Benjamin Sölch (Wilting).


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2091.htm

15. Spieltag, 06.10.2017, 19 Uhr

Eichstätt 1860 München – FC Pipinsried 3:0 (2:0)

Löwen marschieren weiter vorneweg: 3:0 gegen Pipinsried.

Schweizer Präzision: Nicolas Andermatt traf nach etwas mehr als 60 Sekunden per Kopf zur Führung. 

Die Löwen feierten gegen den FC Pipinsried ihren sechsten Dreier in Folge und verteidigten souverän ihre Tabellenführung. Beim 3:0 gegen den Dorf-Klub aus dem Dachauer Hinterland erzielten Nicolas Andermatt (2.), Luis Grassow per Eigentor (32.) und Nico Karger die Treffer (66.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Pipinsried auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Daniel Wein (Gelb- Sperre) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Johann Hipper. Drei Änderungen im Vergleich zum 2:1-Sieg in Eichstätt nahm der Trainer vor: Nono Koussou kam für Eric Weeger ins Team, Nico Andermatt für Wein und Nicholas Helmbrecht für Benjamin Kindsvater. qj

Spielverlauf: Es warén etwas mehr als 60 Sekunden gespielt, da lag der Ball bereits im Pipinsrieder Tor. Einen Eckball von links durch Phillipp Steinhart brauchte der sträflich freistehende Nicolas Andermatt aus sechs Metern nur noch einzuköpfen (2.). Auch nach der zweiten Ecke für die Sechzger von Steinhart brannte es lichterloh im FCP-Strafraum. Diesmal hatte der Löwe die Abwehr überflankt, Markus Ziereis nahm die Kugel halbrechts aus 13 Metern direkt aus der Luft, zielte aber über den Querbalken (11.). Doch auch die Gäste waren gefährlich. In einer Kontersituation konnte sich Aaron Berzel nur mit einem Foul gegen Emre Arik behelfen, sah dafür Gelb. Den anschließenden Freistoß aus 24 Metern setzte Ex-Löwe Christoph Burkhard deutlich über das Tor (16.). Erneut sorgte ein 1860-Standard in der 22. Minute für Gefahr. Eine Freistoßflanke von Steinhart aus dem linken Halbfeld konnte Torhüter Thomas Reichlmayr am zweiten Pfosten gerade noch mit einer Hand vor Jan Mauersberger und Berzel klären. Einen 18-Meter-Schuss von Ziereis aus dem Zentrum brachte Reichlmayr erst im Nachfassen unter Kontrolle (31.). Und wieder führte in der 32. Minute ein Standard zum Treffer. Steinharts Freistoßflanke von links verlängerte Jan Mauersberger per Kopf Richtung zweiten Pfosten, wo Luis Grassow im Zweikampf mit Berzel der Ball ans Knie sprang und zum 2:0 im linken Eck landete (32.). Zwei Minuten später prüfte Burkhard mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss Marco Hiller im Löwen-Tor. Der Keeper wischte den Ball über die Latte (34.). In der 39. Minute hatte sich Sascha Mölders im Strafraum durchgesetzt, schlenzte aber aus 14 Metern mit links die Kugel am linken Pfosten vorbei. Eine hohe Hereingabe von der linken Grundlinie durch Manuel Müller ließ Hiller über die Finger rutschen, schnappte sich aber im Nachfassen das Spielgerät, bevor es gefährlich werden konnte (44.). So blieb es bei der 2:0-Führung zur Pause.

In der 55. Minute ließ Mölders zwei Gegenspieler im Strafraum aussteigen, schlenzte dann die Kugel halbrechts aus 13 Metern mit links knapp übers linke Kreuzeck. Besser machte es Nico Karger. Nicholas Helmbrecht hatte sich in der 66. Minute im Zentrum durchgesetzt, legte den Ball nach links ab, wo Karger aus 15 Metern abzog und zum 3:0 ins kurze Eck traf. Damit war die Partie gelaufen. Pipinsried, das nur zwei Mal die Woche trainiert, hatte nichts mehr entgegen zu setzen. Lediglich Markus Achatz hatte noch eine Halbchance, als er eine Freistoßflanke von Burkhard am Torraum deutlich verpasste. Die Sechzger, die das dritte Spiel in sechs Tagen absolvierten, spielten die komfortable Führung kräfteschonend nach Hause und sind nun seit zwölf Ligaspielen ungeschlagen.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 06.10.2017, 19 Uhr

Eichstätt 1860 München – FC Pipinsried 3:0 (2:0)

1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 5 Andermatt, 36 Steinhart –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 29 Hursan, 33 Bachschmid.

FCP: 1 Reichlmayr – 17 Liebsch, 22 Achatz, 4 Grassow, 20 Schuster – 8 Grahammer, 11 Rabihic – 10 Tosun, 14 Burkhard, 31 Arik – 23 Müller,
Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) - 3 Herzig, 5 Segashi, 7 Goia, 27 Lushi, 37 Dekorsy, 40 Diep.

Wechsel: Türk für Ziereis (59.), Hursan für Andermatt (59.), bachschmid für Mölders (84.) – Lushi für Grahammer (65.), Goia für Arik (76.), Segashi für Müller (76.).

Tore: 1:0 Andermatt (2.), 2:0 Grassow (32., Eigentor), 3:0 Karger (66.).
Gelbe Karten: Berzel, Andermatt – Tosun, Müller.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Marco Achmüller (Würding); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Maximilian Alkofer (Siegenburg).


Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2090.htm

14. Spieltag, 03.10.2017, 14 Uhr

VfB Eichstätt – 1860 München 1:2 (1:0)
 

2:1-Sieg: Ziereis & Karger drehen Partie in Eichstätt.

„Mentalitätsmonster“ Sascha Mölders bereitete den Siegtreffer von Nico Karger vor.
 
Die Löwen gewannen beim VfB Ecihstätt nach 0:1-Rückstand mit einer Energieleistung nach der Pause mit 2:1. Die frühe Führung von Benjamin Schmidramsl (4.) glich Markus Ziereis aus (62.). Der Siegtreffer gelang Nico Karger nach einer Energieleistung von Sascha Mölders (72.). Die Sechzger sind nunmehr seit elf Ligaspielen ungeschlagen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Eichstätt auf Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), György Hursan muskuläre Probleme), Nicholas Helmbrecht (Gelb-Rot-Sperre) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer und Johann Hipper. Zwei Änderungen gab es in der Startelf: Für Helmbrecht kam Benjamin Kindsvater ins Team, für Hursan Christian Köppel.

STIMMEN Bierofka: „Das sind die Punkte, die am Ende entscheiden!“

Spielverlauf: Bereits in der 4. Minute ging Eichstätt in Führung. Nach einer flach getretenen Ecke von rechts durch Lukas Schraufstetter kam Benjamin Schmidramsl am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, traf neben den linken Pfosten zum 1:0 ins Löwen-Netz. Fünf Minuten später hatten die Sechzger die Riesenchance zum Ausgleich. Christian Köppel spielte halblinks Markus Ziereis in den Lauf, der kam frei vor VfB-Keeper Jonas Herter zum Abschluss, schob die Kugel aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (9.). Nach einem Ballverlust von Phillipp Steinhart kam Yomi Scintu halblinks an der Strafraumgrenze vollkommen ungehindert zum Abschluss, doch Marco Hiller parierte den Schuss, verhinderte den zweiten Eichstätter Treffer (19.). Nach einer Freistoßflanke von Steinhart aus dem rechten Halbfeld stieg Jan Mauersberger am höchsten, sein Kopfball wurde aber sichere Beute von Torhüter Herter (24.). Wenig später kam Mölders nach einer Kopfballverlängerung von Aaron Berzel aus der Drehung aus neun Metern zum Schuss, es fehlte aber der Druck, so dass Herter die Kugel auf der Linie abfangen konnte (25.). Der brandgefährliche Scintu tankte sich in der 27. Minute durch die Löwen-Hintermannschaft, verfehlte aber mit seinem Schrägschuss das Tor. Wenig später tauchte Fabian Eberle halblinks frei vor Hiller auf, der den 13-Meter-Schuss aus dem linken Kreuzeck kratzte (28.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit machte Mölders ein Tor, doch Linienrichter Andreas Voll zeigte Abseits an. Eine Fehlentscheidung! So ging es für die Löwen mit einem Rückstand in die Kabine.

Ein Schlenzer von Markus Ziereis aus 16 Metern ging deutlich übers Tor (50.). Die Löwen versuchten, die Gastgeber nun unter Druck zu setzen. In der 62. Minute lag der Ball im Eichstätter Tor. Zunächst war Ziereis aus kurzer Distanz an der vielbeinigen Abwehr gescheitert, danach lag der Ball frei, Mölders stocherte ihn zu Ziereis, der die Kugel zum 1:1 über die Linie bugsierte. Einen 18-Meter-Freistoß von Karger fischte Herter aus dem Torwarteck (68.). Die 2:1-Führung für die Sechzger sorgte für Diskussionsstoff. Keeper Herter konnte nach Rechtsflanke von Berzel im Luftkampf außerhalb des Torraums gegen Mölders die Kugel nur abklatschen. Diese landete bei Nico Karger, der aus zehn Meter nur noch ins leere Tor einschieben musste (72.). Aber Eichstätt blieb gefährlich. In der 82. Minute verhinderte Köppel im letzten Moment eine Hereingabe von der Grundlinie durch Julian Kügel. Einen gefährlichen 22-Meter-Freistoß von Steinhart blockte Mölders neben das Tor (85.). In der Schlussphase mussten die Sechzger nochmals zittern, überstanden diese Phase schadlos und gewannen knapp mit 2:1. Seit elf Ligaspielen sind sie damit ungeschlagen.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 03.10.2017, 14 Uhr

VfB Eichstätt – 1860 München 1:2 (1:0)

VfB: 21 Herter - 8 Wolfsteiner, 17 Waffler, 5 Schmidramsl, 11 Graßl - 16 Federl, 22 Fries - 18 Schäll, 7 Schraufstetter, 13 Scintu - 10 Eberle.
Ersatz: 1 Dörfler (Tor) – 2 Schröder, 6 Panknin, 9 Grau, 15 Kraft, 19 Witasek, 20 Liebler, 27 Kügel.

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel –17 Wein, 36 Steinhart – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kügel für Schäll (76.), Panknin für Schraufstetter (77.), Witasek für Fries (85.) – Koussou für Kindsvater (78.), Türk für Ziereis (82.), Bachschmid für Mölders (90.).

Tore: 1:0 Schäll (4.), 1:1 Ziereis (62.), 1:2 Karger (72.).
Gelbe Karten: Schraufstetter, Eberle, Scintu, Kügel – Wein.
Zuschauer:
 2.830 im Liqui-Moly-Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Roman Potemkin (Friesen); Assistenten: Andreas Voll (Kelbachgrund Kleukheim), Jonathan Bähr (Friesen).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2089.htm
 


13. Spieltag, 30.09.2017, 14.05 Uhr

1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2:1)
 

Löwen besiegen Schweinfurt im Spitzenspiel 3:1.

Die Löwen jubeln, haben jetzt acht Punkte Vorsprung auf Schweinfurt. 
 
Die Löwen haben das Spitzenspiel gegen den 1. FC Schweinfurt mit 3:1 gewonnen, vergrößerten den Vorsprung auf die Unterfranken auf acht Punkte. Markus Ziereis (6.) und Sascha Mölders (13.) sorgten mit ihren beiden Toren für einen optimalen Start. Nach dem Anschlusstreffer von Kevin Fery (33.) und dem Platzverweis für Nicholas Helmbrecht (55.) wurde es nochmals eng. Aber Mölders sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung (86.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Schweinfurt auf Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Johann Hipper. Es begann die gleiche Formation wie beim letzten Heimspiel. Einzige Ausnahme: György Hursan kam für Christian Köppel ins Team, Aaron Berzel rückte in die Innenverteidigung, Phillipp Steinhart verteidigte auf der linken Seite.

STIMMEN Bierofka: „Das war die beste halbe Stunde meiner Mannschaft!“

Spielverlauf: Bereits nach 120 Sekunden wurde es erstmals vordem Schweinfurter Tor gefährlich. Eine Eckballflanke von Phillipp Steinhart verlängerte Daniel Wein am ersten Pfosten per Kopf, doch Sascha Mölders und Markus Ziereis kamen einen Schritt zu spät (3.). Drei Minuten später verlängerte Mölders ein Zuspiel auf Ziereis, der hatte halbrechts freie Bahn, traf von der Strafraumgrenze zum 1:0 ins lange Eck (6.). Aber es kam noch besser. Nicholas Helmbrecht dribbelte durch die Mitte, konnte gerade noch, bevor er gefoult wurde, den Ball in die Gasse spielen. Mölders war dadurch total frei, schloss fast von der gleichen Stelle wie zuvor Ziereris ab und traf ebenfalls ins linke untere Eck zum 2:0 (13.). Zwei Minuten später scheiterte Helmbrecht halbrechts aus 14 Metern frei am glänzend reagierenden Schnüdel-Torhüter Alexander Eiban (15.). In der 22. Minute war erstmals 1860-Keeper Marco Hiller gefordert, als er am Torraum sich Adam Jabiri in den Weg warf, die Kugel vor dem Schweinfurter Torjäger unter sich begrub. Auf der anderen Seit escheiterte Helmbrecht mit einem Schuss grenze an Eiban (25.). Eine Hereingabe von links durch Nico Karger klärte Herbert Paul vor dem hinter ihm lauernden Helmbrecht zur Ecke (27.). Eine Flanke von rechts durch Helmbrecht köpfte Mölders am Elfmeterpunkt nur knapp am linken Pfosten vorbei (30.). Eine Minute später legte sich Karger nach Pass von Daniel Wein die Kugel etwas zu weit vor, so dass der aus senem Tor geeilte Eiban klären konnte (31.). Wiederum eine Minute später erzielte Kevin Fery völlig überraschend den Anschlusstreffer. Der Mittelfeldspieler hatte halblinks aus 22 Metern einfach draufgehalten, traf unhaltbar für Hiller ins rechte obere Eck. Nach sechs Spielen ohne Tor war es der erste Gegentreffer für den Löwen-Keeper (33.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel.

Zu Beginn der 2. Halbzeit machte Schweinfurt Druck. Nikola Jelisic prüfte Hiller mit einem 18-Meter-Schuss. Dann foulte Helmbrecht Christopher Kracun an der Mittellinie, Schiedsrichter Steffen Grimmeisen zeigte dem Löwen, der bereits in der 1. Halbzeit Gelb gesehen hatte, die Ampelkarte (55.). Damit mussten die Sechzger mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. Das Spiell wurde verbissener, die klare Linie bei den Löwen ging etwas verloren. Glück hatten die Sechzger, als Ex-Löwe Marius Willsch Hiller bereits überwunden hatte, aber Jan Mauersberger die Kugel noch auf der Linie über die Latte köpfte (73.). Ein Freistoß von Kracun vom rechten Strafraumeck fand den Weg aufs Tor, Hiller, dem die Sicht versperrt war, kratzte den Ball mit etwas Glück aus dem kurzen Eck (76.). Die Sechzger konnten sich kaum noch aus der Umklammerung der Unterfranken, die Angriff auf Angriff starteten, befreien. Nach einer Hereingabe von rechts kam Krautschneider am langen Pfosten aus acht Metern zum Schuss, doch Eric Weeger blockte die Kugel zur Ecke ab (79.). In die Drangphase der Schweinfurter hinein, gelang Mölders das 3:1. Steinhart hatte ihn mit einem sehenswerten Diagonalpass bedient, der Torjäger traf aus 14 Metern ins rechte untere Eck (86.). Damit war die Partie entschieden. Die Löwen vergrößerten mit dem Sieg den Vorsprung auf Schweinfurt auf acht Punkte.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 30.09.2017, 14.05 Uhr

1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2:1)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart –17 Wein, 29 Hursan – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 6 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

FCS: 1 Eiban – 23 Messingschlager, 17 Strohmaier, 24 Wolf, 2 Paul – 30 Willsch, 15 Fery, 6 Kracun, 19 Krautschneider – 20 Jelisic, 27 Jabiri 
Ersatz: 12 Paulus (Tor) – 5 Janz, 7 Fritscher, 16 Waigand, 21 Weiß, 22 Pieper, 32 Billick.

Wechsel: Koussou für Ziereis (57.), Köppel für Hursan (70.), Andermatt für Karger (82.) – Bilick für Wolf (34.), Pieper für Jelisic (73.), Waigand für Krautschneider (83.).

Tore: 1:0 Ziereis (6.), 2:0 Mölders (13.), 2:1 Fery (33.), 3:1 Mölders (86.).
Gelbe Karten: Köppel, Berzel – Paul, Billick, Krautschneider.

Gelb-Rote Karte: Helmbrecht (55., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen (Löpsingen); Assistenten: Dr. Andreas Heidt (Nürnberg-Buch), Andreas Kasenow (Ingolstadt).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2088.htm
 


12. Spieltag, 23.09.2017, 14 Uhr

FC Unterföhring – 1860 München 0:3 (0:2)

Die Null steht: Löwen bezwingen Unterföhring mit 3:0

Markus Ziereis bejubelt nach seiner Rückkehr zu den Löwen seinen ersten Treffer. 
 
Die Serie der Löwen hielt auch in Heimstetten gegen den FC Unterföhring. Trotz Personalproblemen gelang ein klarer 3:0-Erfolg. Eric Weeger (31.) und Markus Ziereis (36.) trafen vor der Pause. Nico Karger sorgte für den Endstand (50.). Das Bierofka-Team blieb damit im achten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer, für Torhüter Marco Hiller war es das sechste Ligaspiel in Folge.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Unterföhring auf Sebastian Koch, Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (beide Aufbautraining), Sascha Mölders (Gelb-Sperre), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Daniel Wein (Faszieneinriss in der Wade), Tobias Steer (Aufbautraining), Aaron Berzel (Gelb-Sperre), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Lennert Siebdrat, Dennis Dressel und Martin Gambos. Mit Christian Köppel, Nicolas Andermatt, György Hursan und Ugur Türk wurden die vier fehlenden Spieler aus der letzten Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth II ersetzt.

STIMMEN Bierofka: „Wir haben als Team die Ausfälle kompensiert.“

Spielverlauf: Erstmals richtig gefährlich wurde es vor dem Unterföhringer Tor in der 8. Minute nach einem Standard. Nicolas Andermatt hatte eine Ecke von rechts mit links nach innen geflankt, Torhüter Enrico Caruso tauchte unter der Hereingabe hindurch, doch Jan Mauersberger brachte die Kugel per Kopf nicht aufs verwaiste Tor. Im Anschluss an einen Konter kam Nico Karger 18 Metern vor dem FCU-Tor in zentraler Position zum Abschluss, schlenzte die Kugel aber rechts am Pfosten vorbei (14.). Eine Freistoßflanke von Arthur Kubica verlängerte Michael Kain mit dem Kopf, aber zu zentral, so dass Marco Hiller damit keine Probleme hatte (18.). Nach einem Pass in die Tiefe von Christian Köppel zögerte Ugur Türk im Strafraum zu lange mit dem Abschluss, vergab so eine gute Einschussmöglichkeit (20.). Im Anschluss an ein Solo von Eric Weeger zog der Verteidiger halbrechts aus 24 Metern ab, traf zum 1:0 unter die Latte (31.). Keine fünf Minuten später erhöhte Markus Ziereis mit seinem ersten Saisontor auf 2:0. Ein Querpass von Karger versenkte er aus 14 Metern unhaltbar im linken unteren Eck (36.). Einen 19-Meter-Freistoß aus halbrechter Position hämmerte Andermatt mit links an den Innenpfosten, von wo der Ball wieder heraussprang (39.). Damit blieb es bei der 2:0-Führung zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Karger das 3:0. Nach Pass von Ziereis lief er alleine auf Caruso zu, traf durch die Beine des Torhüters (50.). Einen 22-Meter-Schuss von Weeger konnte Caruso abwehren (60.). Eine Minute später lag der Ball im Unterföhringer Tor. Nach einer Hereingabe von Andermatt hatte Ziereis getroffen, doch Linienrichter Christoph Stühler sah den Ball zuvor im Tor-Aus (62.). Kurz danach kam Nicholas Helmbrecht an der Strafraumkante frei zum Abschluss, schoss aber deutlich über den Querbalken (63.). Ziereis köpfte in der 69. Minute eine Weeger-Flanke knapp über die Latte. Sieben Minuten später prüfte der eingewechselte Robert Söltl mit einem 17-Meter-Schuss Marco Hiller. Der Löwen-Keeper war auf dem Posten, wehrte den Ball zur Seite ab (76.). Ansosnten spielten die Sechzger die Führung locker nach Hause. Mit dem Auswärtssieg behauptete das Bierofka-Team seine Tabellenführung mit fünf Punkten Vorsprung auf den nächsten Gegner Schweinfurt, ist seit sechs Spielen in der Liga ohne Gegentor.

STENOGRAMM, 12. Spieltag, 23.09.2017, 14 Uhr

FC Unterföhring – 1860 München 0:3 (0:2)

FCU: 31 Caruso –10 Arkadas, 8 Hofmaier, 8 Brandstetter, 5 Eder – 13 Büchel, 14 Kain – 19 Hofmann 6 Kubica, 26 Faber – 29 Olwa-Luta.
Ersatz: 23 Shorunkeh-Sawyerr (Tor) – 9 Söltl, 15 Putta, 17 Sabbagh, 20 Kostorz, 25 Bittner, 27 Morou.

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel – 5 Andermatt, 29 Hursan, 21 Türk – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 7 Awata, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kostorz für Kain (56.), Bittner für Arkadas (66.), Söltl für Olwa-Luta (69.) – Kindsvater für Helmbrecht (66.), Koussou für Karger (74.), Awata für Ziereis (83.).

Tore: 0:1 Weeger (31.), 0:2 Ziereis (36.), 0:3 Karger (50.).
Gelbe Karten: Kain, Büchel, Kostorz, Eder, Hofmaier –.
Zuschauer: 2.500 im Sportpark Heimstetten (ausverkauft).
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Penzendorf), Christoph Stühler (Oesdorf)


Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2086.htm

11. Spieltag, 15.09.2017, 19 Uhr

1860 München – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (0:0)
 

Spätes Tor von Wein bringt drei Punkte gegen Fürth II

Daniel Wein sorgte in der 79. Minute für den Siegtreffer. 
 
Die Löwen gewannen nach hartem Kampf mit 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach zwei Aluminiumtreffer vor der Pause sorgte Daniel Wein in der 79. Minute für das „Tor des Tages“. Bitterer Beigeschmack: Felix Weber und Nico Karger schieden bereits in der 1. Halbzeit verletzungsbedingt aus.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Fürther U23 auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Aufbautraining), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und György Hursan. Es begann die gleiche Formation wie beim 3:0-Sieg in Garching.

STIMMEN Bierofka über Sieg nach „gebrauchtem Tag“ überrascht.

Spielverlauf: Es waren gerade mal zwölf Sekunden gespielt, da hatte Nicholas Helmbrecht die Riesenchance zur Führung. Halbrechts kam er im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, zielte jedoch am langen Eck vorbei (1.). Auf der anderen Seite kam Sammy Ammari nach einer Linksflanke aus sieben Meter zum Abschluss, sein Schuss wurde geblockt (2.). In der 3. Minute lag der Ball zwar im Kleeblatt-Tor, Sascha Mölders stand aber beim Schuss im Abseits. Eine Rechtsflanke von Eric Weeger in Schulterhöhe erreichte Mölders gerade noch mit dem Fuß, brachte aber aus acht Meter nicht genügend Druck auf den Ball, sodass Timo Königsmann im Fürther Tor parieren konnte (6.). Nach einer abgewehrten Ecke kam Mario Baldauf halblinks aus 18 Metern zum Schuss, Jan Mauersberger köpfte den Ball übers eigene Tor (13.). Eine Flanke von rechts durch Weeger klärte Dominik Sollfrank nach Kopfball von Mölders zur Ecke (18.). Im Anschluss daran kam Felix Weber zum Kopfball, Keeper Königsmann lenkte die Kugel an die Latte (19.). Nach Doppelpass mit Markus Ziereis hatte Mölders etwas Probleme mit der Ballabnahme, dadurch konnte der herauseilende Königsmann den Winkel verkürzen, parierte den Schuss aus 14 Metern (21.). In der 31. Minute musste Kapitän Weber verletzungsbedingt vom Feld. Für ihn kam Christian Köppel, Aaron Berzel rückte in die Innenverteidigung. Nicht nur hier zog sich Schiedsrichter Tobias Schultes mit einigen komischen Entscheidungen den Zorn der Löwen-Fans zu. Vor allem bestrafte er die vielen taktischen Fouls der Fürther nicht konsequent, die damit den Spielfluss der Sechzger zeitweise zum Erliegen brachten. Nach Weber traf es auch Nico Karger, der noch vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Daniel Wein traf mit einem Freistoß kurz vor dem linken Strafraumeck nur die Unterkante der Latte von wo der Ball nach vorne raussprang (44.). So ging es torlos in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff kam Mölders gegen zwei Fürther am Torraum an den Ball, setzte ihn per Drehschuss aber ans Außennetz (47.). In der 54. Minute dribbelte Weeger mit Tempo von rechts in den Strafraum, aber Markus Ziereis braucht zu lange, um das Zuspiel zu verarbeiten. Sein Schuss aus zwölf Metern wurde geblockt. Nach einer Ecke verpasste Königsmann die Hereingabe von Wein, aber Mölders hinter dem Keeper kam nicht an die Kugel (59.). Im Anschluss an einen Konter kam Stefan Maderer halbrechts aus 15 Metern zum Schuss, aber Löwen-Keeper Marco Hiller war auf dem Posten (62.). Christian Derflinger versuchte mit einem Distanzschuss Hiller zu überraschen. Ohne Erfolg (76.). Dann endlich das Tor für die Löwen: Nach einer Ecke von Phillipp Steinhart legte Mölders per Kopf die Kugel für Wein ab, der nahm sie per Droppkick, traf aus neun Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck (79.). In der 85. Minute knickte Berzel ohne Fremdeinwirkung um, konnte nicht mehr weiterspielen. So mussten die Sechzger die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Mölders (89.) und Benjamin Kindsvater (90.) hatten das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten jedoch. Trotzdem seigten die Löwen, blieben damit zu Hause weiter ungeschlagen (5 Siege, 1 Remis), sind seit sieben Pflichtspielen ohne Gegentreffer.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 15.09.2017, 19 Uhr

1860 München – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (0:0)

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

SGF II: 1 Königsmann –2 Tischler, 15 Sollfrank, 3 Burger, 5 Wiedmann – 17 Kartalis, 22 Langer, 10 Derflinger, 16 Baldauf – 7 Maderer, 9 Ammari.
Ersatz: 12 Kowalewski (Tor) – 4 Corovic, 6 Pelio, 11 Kayaroglu, 13 Danhof, 18 Sitter, 23 Yüksel.

Wechsel: Köppel für Weber (31.), Kindsvater für Karger (45.), Türk für Ziereis (80.) – Sitter für Langer (52.), Danhof für Ammari (70.), Yüksel für Baldauf (84.).

Tore: 1:0 Wein (79.).
Gelbe Karten: Berzel, Mölders, Wein – Derflinger, Sollfrank, Ammari.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Fabian Härle (Germaringen).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2082.htm
 


10. Spieltag, 09.09.2017, 14 Uhr

VfR Garching – 1860 München 0:3 (0:2)
 

3:0 gegen Garching – Karger setzt Tor-Show fort.

Nico Karger, der unter der Woche im Pokal vier Mal getroffen hatte, erzielte auch gegen Garching die ersten beiden Treffer. 
 
Die Löwen beendeten ihre Torflaute in der Liga beim VfR Garching eindrucksvoll, siegten mit 3:0. Die ersten beiden Treffer erzielte der Vierfach-Torschütze aus dem Pokal gegen Unterföhring, Nico Karger. Er traf in der 22. und 31. Minute auf Vorarbeit von Sascha Mölders. Der Routinier selbst traf nach der Pause zum Endstand (58.). Zudem blieben die Sechzger zum sechsten Mal in Folge in einem Pflichtspiel ohne Gegentreffer.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Garching auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Aufbautraining), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und György Hursan. Sascha Mölders kehrte ins Team zurück. Für Christian Köppel verteidigte Phillipp Steinhart auf der linken Seite und Aaron Berzel rückte im Vergleich zum letzten Liga-Spiel für Timo Gebhart in die Anfangsformation.

STIMMEN Bierofka: „Nach der Führung sind wir in Fahrt gekommen.“

Spielverlauf: Es dauerte bis zur 9. Minute, ehe die Löwen erstmals gefährlich vors Garchinger Tor kamen. Philipp Steinhart hatte steil auf Nico Karger gespielt, dessen scharfe Hereingabe von links war aber zu ungenau für den gestarteten Sascha Mölders. Kurz danach hätte eine Flanke von Karger beinahe direkt den Weg ins Tor gefunden. Doch ein VfR-Spieler am zweiten Pfosten konnte gerade noch zur Ecke klären (10.). Beinahe wären die Gastgeber in der 13. Minute in Führung gegangen. Nach einer missglückten Kopfball-Rückgabe von Jan Mauersberger kam Manuel Eisgruber aus 14 Metern zum Schuss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Marco Hiller. Der Abpraller fiel Emre Tunc an der Strafraumkante vor die Füße. Beim Schuss traf er den Ball nicht richtig, setzte in weit rechts neben das Löwen-Tor. In der 19. Minute hatte Karger auf Mölders durchgesteckt, der legte quer auf Nicholas Helmbrecht, doch Mike Niebauer ging dazwischen, klärte im letzten Moment zur Ecke. Die brachte Steinhart an den zweiten Pfosten, wo Felix Weber mit einem Seitfallzieher artistisch versuchte, den Ball aufs Tor zu drücken, was ihm aber nicht gelang (19.). Drei Minuten später schickte Mölders Mitspieler Karger steil, der ließ halblinks seinen Gegenspieler stehen, überwand aus 16 Meter Ex-Löwe Kai Fritz im Garchinger Tor zum 1:0 (22.). Auf der anderen Seite konnte Mauersberger am Torraum gerade noch Emre Tunc am Abschluss hindern (24.). Eine Steilvorlage von Daniel Suck nahm Dennis Niebauer halbrechts im Strafraum direkt, scheiterte aber mit seinem Schuss an Hiller (28.). Eine Rechtsflanke von Aaron Berzel verlängert Markus Ziereis aus elf Metern mit dem Kopf, die Kugel strich knapp übers linke Kreuzeck (30.). In der 31. Minute erzielte Karger das sechste Löwen-Tor in Folge. Mölders hatte für ihn per Kopf abgelegt, der Stürmer zog halblinks am Strafraum ab, traf zum 2:0 ins rechte untere Eck. Drei Minuten später vergab Eric Weeger die Riesenchance, auf 3:0 zu erhöhen. Mölders hatte ihn im Strafraum halbrechts freigespielt, der Verteidiger setzte aber die Kugel vor Fritz am linken Pfosten vorbei (34.). Nach einer guten und konzentrierten Leistung gingen die Sechzger mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause.

Die Löwen dominierten auch den Beginn des zweiten Durchgangs, nur war einige Male der letzte Pass zu ungenau. Anders in der 58. Minute - diesmal ohne Beteiligung von Karger. Ziereis hatte von links geflankt, Daniel Wein ließ die Kugel passieren, Mölders war vollkommen frei, vollendete aus acht Metern zum 3:0. Nach einer Kopfballverlängerung von Daniel Suck im Anschluss an einen Freistoß reagierte Hiller auf der Linie glänzend, verhinderte das 1:3 (64.). Im Gegenzug bediente Helmbrecht Mölders, der zog sofort mit links aus 23 Metern ab. Nur um Zentimeter ging die Kugel am linken Pfosten vorbei (65.). Nach einer Rechtsflanke von Zvonimir Kovac kam Dennis Niebauer am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz an den Ball, doch Hiller wehrte den Schuss mit dem Fuß ab (73.). In der 82. Minute scheiterte der eingewechselte Christian Köppel nach Karger-Zuspiel mit seinem Schuss von der Strafraumkante an Fritz. Kurz vor dem Ende hatte der eingewechselte Stefan De Prato nach Kovac-Flanke den Ehrentreffer auf dem Fuß, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz aufs Tornetz (88.). So blieb es beim 3:0. Nach zwei torlosen Remis beendeten die Löwen damit eindrucksvoll ihre Ladehemmung, blieben zudem im sechsten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer.

STENOGRAMM, 10. Spieltag, 09.09.2017, 14 Uhr

VfR Garching – 1860 München 0:3 (0:2)

VfR: 1 Fritz – 15 Suck, 16 Pflügler, 4 Göpfert, 3 Hepp – 10 D. Niebauer – 17 M. Niebauer, 8 Tugbay - 13 Tunc, 27 Staudigl – 9 Eisgruber. 
Ersatz: 24 Brenner (Tor) – 5 Mayer, 11 Salassidis, 14 Kotani, 20 Zimmerschied, 21 De Prato, 23 Kovac. 

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kovac für Tugbay (63.), Mayer für Tunc (63.), De Prato für Eisgruber (77.) – Kindsvater für Helmbrecht (77.), Köppel für Berzel (77.), Bachschmid für Mölders (86.).

Tore: 0:1 Karger (22.), 0:2 Karger (31.), 0:3 Mölders (58.).
Gelbe Karten: Tunc, D. Niebauer – Wein, Berzel.
Zuschauer: 3.000 im Stadion am See (ausverkauft).
Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Alexander Schkarlat (Weidenbach).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2079.htm


9. Spieltag, 01.09.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Ingolstadt II 0:0

Löwen nur 0:0 gegen FC Ingolstadt II - Gebhart verletzt.

Löwen-Torjäger Sascha Mölders scheitert hier beim Abschluss. 
 

Die makellose weiße Weste der Löwen ist dahin. Nach vier Heimsiegen in Folge entführte der FC Ingolstadt beim 0:0 den ersten Punkt aus dem Grünwalder Stadion. Noch schwerer wiegt jedoch die Verletzung von Timo Gebhart. Der 28-Jährige wurde mit Verdacht auf Muskelbündelriss bereits in der 18. Minute ausgewechselt.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Schanzer-Reserve auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater (beide Trainingsrückstand), Tobias Steer (Aufbautraining), György Hursan, Johann Hipper sowie Kodjovi Koussou (alle Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Ansonsten gab es einige Änderungen in der Startelf gegenüber der Partie gegen Seligenporten. Kilian Jakob und Lino Tempelmann hatten den Verein zum Ende der Transferperiode verlassen, Nico Karger stand nicht in der Anfangself. Neu in die Mannschaft kamen Jan Mauersberger, Aaron Berzel und Markus Ziereis. Die Löwen begannen in einem 4-4-2-System.

Spielverlauf: Die erste gute Chance besaßen die Löwen in der 3. Minute. Phillipp Steinhart hatte von der linken Seite weit nach vorne gepasst, Markus Ziereis erlief sich den Ball, passte von der Grundlinie an den ersten Pfosten, wo Sascha Mölders beim Schussversuch geblockt wurde. Timo Gebhart kam nochmals an den Abpraller, aber auch sein Abschluss aus 13 Metern wurde von einem FCI-Verteidiger abgewehrt. Aufregung drei Minuten später, als Christian Köppel gegen Alexander Langen im Strafraum zu Fall kam, aber Schiedsrichter Wolfgang Haslberger weiterlaufen ließ. Kurz danach kam Mölders am rechten Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss strich knapp übers linke Toreck (7.). Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld durch Steinhart verlängerte Jan Mauersberger am langen Pfosten per Kopf in die Mitte, Ziereis kam - ebenfalls mit dem Kopf - an die Kugel, scheiterte aber aus sieben Metern an Torhüter Fabijan Buntic (16.). Kurz danach verletzte sich Gebhart in einem Zweikampf. Es ging für ihn nicht weiter. Mölders und Physiotherapeut Nick Wurian mussten den 28-Jährigen vom Platz tragen. Verdacht auf Muskelbündelriss. Für ihn kam Nico Karger in die Partie (18.). In der 27. Minute riss der Ex-Löwe Jonathan Kotzke Mölders im Strafraum um, wieder blieb die Pfeife von Schiri Haslberger stumm. Nach einer Hereinhabe von Nicholas Helmbrecht kam Karger in der Mitte aus zehn Metern zum Schuss, Buntic parierte, der Löwen-Stürmer setzte nach, traf aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel nur das Außennetz (29.). Aus dem Nichts hatten dann die Schanzer eine Chance. Nach Koglers Flanke von rechts kam Gianluca Rizzo aus sieben Metern vollkommen frei zum Kopfball, scheiterte aber am glänzend reagierenden Marco Hiller (33.). Ein abgefälschter 20-Meter-Schuss von Amar Sulic verfehlt nur knapp das Ziel (38.). Eine Rechtsflanke von Helmbrecht köpfte Ziereis am zweiten Pfosten am langen Eck vorbei (43.). Auch Mölders verfehlte nach einer Flanke von Mauersberger freistehend das Tor (45.). So blieb es torlos zur Pause.

Nach Wiederanpfiff hatten die Ingolstädter eine Riesenchance. Kogler kam halblinks aus 14 Metern frei zum Schuss, doch Helmbrecht konnte den Ball zur Ecke blocken (48.). Ein 22-Meter-Schuss von Aaron Berzel strich in der 54. Minute nur knapp über die Querlatte. Auf der anderen Seite zielte Ryoma Watanabe aus halblinker Position aus 13 Metern nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (69.). Nach einer Hereingabe von links durch Steinhart kam Ziereis in der Mitte einen Schritt zu spät, Buntic war vor ihm an der Kugel (74.). Im Anschluss an eine FCI-Ecke schloss Albano Gashi halbrechts an der Strafraumkante ab, doch erneut war Hiller auf dem Posten, wehrte den Schuss ab (75.). Die Löwen wirkten in der Schlussphase nervös. In der 86. Minute kam Suljic halbrechts aus 14 Metern frei zum Schuss, drosch den Ball aber über die Querlatte. In der Nachspielzeit wurde ein Schuss von Daniel Wein an der Strafraumgrenze geblockt. Damit blieb es wie in der Vorwoche in Seligenporten erneut torlos. Nach vier Heimsiegen mussten die Sechzger im fünften Spiel den ersten Punktverlust im Grünwalder Stadion hinnehmen.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 01.09.2017, 19 Uhr

1860 München – FC Ingolstadt II 0:0

1860: 1 Hiller – 3 Helmbrecht, 4 Weber, 26 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 22 Berzel, 10 Gebhart, 36 Steinhart– 24 Ziereis, 9 Mölders.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 15 Gambos, 18 Karger, 19 Aigner, 33 Bachschmid.

FCI II: 1 Buntic – 2 Langen, 4 Gerlspeck, 6 Kotzke, 7 Nicklas – 18 Gashi – 14 Kogler, 20 Watanabe, 17 Schiller – 10 Rizzo, 11 Sulic.
Ersatz: 22 Rauh (Tor) – 3 Reislöhner, 5 Grauschopf, 9 Hasenhüttl, 16 Pöllner, 19 Tobias, 21 Senger

Wechsel: Karger für Gebhart (18.), Andermatt für Berzel (72.), Bachschmid für Ziereis (78.) – Hasenhüttl für Rizzo (59.).

Tore: -
Gelbe Karten: Steinhart, Berzel, Wein – Nicklas, Langen.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang); Assistenten: Pantelis Gitopoulos (München), Nico Keiser (Unterhaching).

Bildergalerie:   http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2077.htm


8. Spieltag, 26.08.2017, 16 Uhr

SV Seligenporten – 1860 München 0:0
 

Löwen scheitern im Abschluss: 0:0 in Seligenporten.

Sascha Mölders hatte einen schweren Stand. Hier wird er von Kevin Woleman bearbeitet. 

Die Löwen taten sich vor 3.400 Zuschauern beim SV Seligenporten äußerst schwer. Trotz drückender Überlegenheit und vielen Chancen gelang kein Treffer. So trennten sich beide Teams torlos.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Seligenporten auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Trainingsrückstand), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Tobias Steer, György Hursan (beide Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Martin Gambos, Lukas Aigner, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Damit schickte der Coach die gleiche Elf ins Spiel wir beim 5:0-Erfolg gegen Illertissen.

STIMMEN Bierofka: „Wir hätten auch in 120 Minuten kein Tor geschossen!“

Spielverlauf: Die Löwen hatten gleich in der 1.Minute die Chance zur Führung, als Nico Karger von links in der Mitte für Daniel Wein auflegte, der aber bedrängt den Ball nicht voll traf. Der Nachschuss von Sascha Mölders wurde zur Ecke geklärt. Fast die identische Szene vier Minuten später, Kargers Hereingabe traf Mölders nicht voll, sein Nachschuss parierte Sebastian Kolbe mit einem exzellenten Refelx (5.). Ein abgefälschter Schuss von Karger strich nur knapp links am Pfosten vorbei (9.). Nach einem Konter passte Karger quer auf Timo Gebhart. Der 28-Jährige versuchte es von der Strafraumkante mit einem Schlenzer aufs lange Eck, doch dem Schuss fehlte die Präzision (15.). Eine Minute später wollte Gebhart mit einem Schuss aus extrem spitzem Winkel Keeper Kolbe überraschen, traf aber nur das Außennetz (16.). In der 28. Minute war Lino Tempelmann in den Strafraum eingedrungen, Tim Olschewski konnte sein Abschluss im letzten Moment per Grätsche am Torraum verhindern. Und wieder war es in der 43. Minute der agile Karger, der von der linken Grundlinie scharf nach innen passte, aber Pascal Schärtel am ersten Pfosten konnte zur Ecke klären. Im Anschluss daran kam Nicholas Helmbrecht aus 21 Metern zum Schuss, Kolbe konnte den Flatterball nur nach vorne abwehren, aber Gebhart stand beim Nachschuss im Abseits (43.). Kurz danach eroberte Phillipp Steinhart an der Mittellinie den Ball, schickte Mölders steil, der sah, dass der SVS-Keeper weit vor seinem Tor stand, doch sein Lupfer misslang vollkommen (45.). So ging es torlos in die Pause.

Zur 2. Halbzeit brachte Daniel Bierofka mit Markus Ziereis einen frischen Stürmer. Der 24-Jährige übernahm die Rechtsaußen-Position von Kilian Jakob. Die Sechzger spielten weiter dominant, klare Chancen sprangen zunächst keine heraus. Ex-Löwe Foti Katidis versuchte es in der 53. Minute mit einem Distanzschuss, der aber deutlich am Tor vorbeistrich. Nach einer Stunde stellte der Löwen-Coach um, brachte Eric Weeger für Gebhart und ließ mit Ziereis und Mölders als zentrale Spitzen spielen. Die nächste Möglichkeit hatten aber die Gastgeber. Raffael Kobrowski setzte sich auf der rechten Seite durch, hielt aus 25 Metern aufs 1860-Tor, Marco Hiller musste sich strecken, um die Kugel ins Toraus zu fausten (64.). Drei Minuten später stand erneut Hiller im Blickpunkt. Der eingewechselte Sasha Diakiese hatte quergelegt, Danilo Dittrich kam vollkommen frei aus 18 Metern zum Schuss, aber erneut parierte der Löwen-Keeper (67.). In der 73. Minute konterten die Sechzger. Mölders hatte auf der linken Seite Karger freigespielt, der kam aus 15 Metern zum Abschluss, sein Schrägschuss konnte Kolbe jedoch abwehren. Drei Minuten später startete Christian Köppel auf der linken Seite durch, passte von der Grundlinie zurück auf Karger, doch der brauchte zu lange, um das Zuspiel zu verwerten, scheiterte anschließend bedrängt am Torhüter (77.). Eine Hereingabe von Karger köpfte Ziereis aus sieben Metern aufs Tor, Kolbe kratzte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (80.). Die Chancen der Löwen häuften sich in der Schlussphase. Eine gute Freistoßchance, 19 Meter zum Tor, vergab Dittrich in der 86. Minute für die Klosterer kläglich. Auf der anderen Seite schoss Karger nach Tempelmann-Zuspiel die Kugel aus 13 Metern weit über den Kasten (87.). Kurz danach grätschte Katidis Karger im Strafraum um, Schiedsrichter Marco Achmüller gab aber nur Eckball (89.). Der Underdog überstand auch die Schlussphase schadlos, erkämpfte sich einen Punkt gegen die Löwen.

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 26.08.2017, 16 Uhr

SV Seligenporten – 1860 München 0:0

SVS: 1 Kolbe – 16 Schäf, 18 Schärtel, 4 Woleman, 20 Herzel – 8 Olschewski – 22 Weber, 6 Katidis, 39 Dittrich – 24 d'Adamo, 23 Kobrowski.
Ersatz: 25 Bogner (Tor) – 7 Wöllner, 13 Diakiese, 14 Werner, 27 Neuerer. 

1860: 1 Hiller – 23 Helmbrecht, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 17 Wein – 28 Tempelmann, 10 Gebhart – 26 Jakob, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 6 Mauersberger, 22 Berzel, 24 Ziereis 33 Bachschmid.

Wechsel: Neuerer für d'Adamo (46.), Diakiese für Schärtel (55.), Wöllner für Diakiese (74.) – Ziereis für Jakob (46.), Weeger für Gebhart (60.), Bachschmid für Helmbrecht (83.).

Tore: -
Gelbe Karten: Weber, Herzel, Neuerer – Jakob, Mölders.
Zuschauer: 3.400 in der MAR-Arena.
Schiedsrichter: Marco Achmüller (SV Würding); Assistenten: Andreas Kasenow (FC Ingolstadt 04), Maximilian Alkofer (TSV Siegenburg).

Bildergallerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2076.htm


7. Spieltag, 17.08.2017, 19 Uhr

1860 München – FV Illertissen 5:0 (3:0)

Klare Sache: Löwen siegen 5:0 gegen Illertissen.

Hier bejubelt Timo Gebhart mit Daniel Wein und Nico Karger das Tor zum 3:0. 

Die Löwen wahrten auch im vierten Heimspiel ihre weiße West, landeten gegen den FV Illertissen den vierten Sieg im Grünwalder Stadion. Sascha Mölders mit einem Doppelschlag (31. und 40.) sowie Timo Gebhart per Foulelfmeter (45.) stellten schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Kilian Jakob (56.) und Christian Köppel (58.) trafen zum 5:0-Endstand. Damit untermauerten die Sechzger die Tabellenführung in der Regionalliga Bayern.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Mittelschwaben auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Trainingsrückstand), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Tobias Steer, György Hursan (beide Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht in den 18er-Kader schafften es oder spielten tags zuvor in der Bayernliga-Mannschaft: Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Martin Gambos, Lukas Aigner, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Im Tor stand wieder Marco Hiller, nachdem Alex Strobl die beiden Pokalspiele bestritt. Für Jan Mauersberger rückte Phillipp Steinhart in die Innenverteidigung, Lino Tempelmann ersetzte Nicolas Andermatt im Mittelfeld.

STIMMEN Biero bremst Euphorie: „Wir müssen auf dem Teppich bleiben!“

Spielverlauf: In der 4. Minute überbrückten die Löwen schnell das Mittelfeld nach einem Pass in die Tiefe von Kilian Jakob. Doch Timo Gebhart, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam, verzog. Aber Illertissen versteckte sich nicht, attackierte früh und machte den Löwen das Leben schwer. Nicholas Helmbrecht setzte sich auf der rechten Seite durch, konnte den Ball von der Grundlinie aber nicht mehr platziert zum in der Mitte lauernden Sascha Mölders spielen (10.). Zwei Minuten später spielte Lino Tempelmann links zu Nico Karger, der setzte sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch, die Hereingabe wurde aber zur Ecke geblockt (12.). In der 19. Minute verfehlte Kilian Jakob mit einem 18-Meter-Schuss nur um Haaresbreite das Tor der Gäste. Kurz danach verlängerte Sascha Mölders eine Hereingabe von Christian Köppel, die Kugel strich am langen Eck vorbei (20.). Eine scharfe Flanke von rechts durch Marco Hahn klärte Felix Weber zur Ecke (28.). Drei Minuten später fiel der Treffer auf der anderen Seite. Karger setzte sich links durch, Mölders kam zwischen den beiden Innenverteidigern an den Ball, traf mit links ins lange Eck zum 1:0 (31.). Die Sechzger konterten in der 36. Minute, aber Daniel Wein brachte den Ball nicht an seinem Gegenspieler vorbei, sonst hätte Mölders frei Bahn gehabt. Den Treffer holte der Stürmer in der 40. Minute nach. Ein Eckball von links durch Phillipp Steinhart wuchtete er am zweiten Pfosten per Kopf aus sechs Metern unter die Latte zum 2:0. Der überragende Mölders sah drei Minuten später, dass FVI-Keeper Janik Schilder etwas weit vor seinem Kasten stand. Aus 25 Metern in halbrechter Position hob er die Kugel aufs Tor, Schilder konnte im Zurücklaufen gerade noch mit den Fingerspitzen den Schuss über die Querlatte lenken (43.). In der Nachspielzeit wurde der aufgerückte Felix Weber im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Timo Gebhart sicher zum 3:0-Pausenstand (45.).

In der 56. Minute passte Nicholas Helmbrecht auf der rechten Seite auf Jakob, der zog nach innen, tanzte die FVI-Abwehr aus und traf aus sechs Metern zum 4:0 ins kurze Eck. Es kam noch besser. Zwei Minuten später flankte Gebhart eine Ecke an den ersten Pfosten, Christian Köppel kam frei zum Kopfball, setzte die Kugel zum 5:0 in die Maschen (58.). In der 68. Minute gönnte Löwen-Coach Daniel Bierofka seinem Doppeltorschützen Mölders einen vielumjubelten Abgang, als er ihn für Markus Ziereis vom Feld nahm. Ziereis hätte in der 78. Minute das halbe Dutzend voll machen können. Doch sein Innenrist-Schuss aus 18 Metern strich knapp über die Querlatte. Zum Ende hin ließen es die Löwen ruhiger angehen, brachten das 5:0 souverän über die Zeit und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg.

STENOGRAMM, 7. Spieltag, 17.08.2017, 19 Uhr

1860 München – FV Illertissen 5:0 (3:0)

1860: 1 Hiller – 23 Helmbrecht, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 17 Wein – 28 Tempelmann, 10 Gebhart – 26 Jakob, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 6 Mauersberger, 22 Berzel, 24 Ziereis, 33 Bachschmid.

FVI: 21 Schilder – 20 Allgaier, 4 Strahler, 5 Rupp, 23 Enderle – 18 Jann, 9 Weiss, 8 Hahn, 29 Nebel –24 Nollenberger, 16 Lang. 
Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 3 Glessing, 6 Riederle, 12 Strobel, 14 Gouveia, 15 Walter, 26 Ayadin.

Wechsel: Ziereis für Mölders (68.), Weeger für Helmbrecht (73.), Andermatt für Gebhart (80.) – Strobel für Nollenberger (46.), Ayadin für Jahn (62.).

Tore: 1:0 Mölders (31.), 2:0 Mölder (40.), 3:0 Gebhart (45., Foulelfmeter), 4:0 Jakob (56.), 5:0 Köppel (58.).
Gelbe Karten: Allgaier –.
Zuschauer: 12.200 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Florian Badstübner (TSV Windsbach); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Eintracht Penzendorf), Markus Hertlein (TSV 1860 Dinkelsbühl).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2074.htm


5. Spieltag, 05.08.2017, 14 Uhr

SV Schalding-Heining – 1860 München 1:4 (0:1)

Löwen festigen Spitze: 4:1-Erfolg in Schalding-Heining

Nico Karger (li.) bejubelt mit Nicolas Andermatt seinen Treffer zum 1:0. Der Angreifer erzielte auch das vierte Löwen-Tor.

Die Löwen setzten sich durch den 4:1-Sieg beim SV Schalding-Heining an der Spitze fest. In der Nachspielzeit vor der Pause hatte Nico Karger nach glänzender Vorarbeit von Timo Gebhart die Sechzger in Führung gebracht (45.). Kilian Jakob erhöhte in der 60. Minute auf 2:0, Sascha Mölders mit seinem dritten Saisontreffer auf 3:0 (66.). Mario Enzesberger gelang der Ehrentreffer für die Niederbayern (88.), bevor Karger in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Passau auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Oberschenkelverletzung), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Tobias Steer, György Hursan (beide Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Martin Gambos, Tobias Steer und Lucas Genkinger sammelten Spielpraxis in der U21, die tags zuvor mit 4:1 beim TSV Landsberg gewonnen hatte. Gegenüber dem letzten Spiel gegen Nürnberg II gab es zwei personelle Veränderungen. Nicholas Helmbrecht spielte rechter Verteidiger für Eric Weeger, Daniel Wein übernahm nach seiner Verletzungspause wieder die Position vor der Abwehr von Aaron Berzel und Kilian Jakob stürmte für Helmbrecht auf der rechten Außenbahn.

STIMMEN Bierofka: „Ich ziehe vor den Jungs meinen Hut!“

Spielverlauf: Die erste gute Chance des Spiels hatten die Löwen. Nico Karger eroberte den Ball, schickte Sascha Mölders steil, der aber an der Strafraumkante von Schaldings Spielertrainer Stefan Köck im letzten Moment abgegrätscht wurde (4.). In der 8. Minute passte Adrian Gahabka zu Torwart Markus Schöller zurück, Mölders setzte nach, der Keeper brachte gerade noch die Kugel vor dem Angreifer weg. Aber auch die Gastgeber hatten Chancen. Einen Freistoß von Christian Brückl aus dem zentralen Halbfeld verlängerte Köck per Kopf, der Ball ging nur knapp am linken Pfosten vorbei (21.). Drei Minuten später versuchte es Christian Seidl mit einem Seitfallzieher, schoss jedoch übers Tor (24.). Nach einem Eckball durch Nicolas Andermatt von links kam Daniel Wein halbrechts im Rückraum zum Abschluss. Sein Schuss wurde im Getümmel vor dem Tor gefährlich abgefälscht, Schöller wischte ihn mit einem Reflex weg (29.). Ansonsten kamen die Löwen trotz der höheren Spielanteile nur selten zum Abschluss gegen die sehr massierte Defensive der Niederbayern. In der 44. Minute überflankte Nicholas Helmbrecht von rechts die Schaldinger Abwehr, Nico Karger lief am zweiten Pfosten ein, schoss den halbhohen Ball per Direktabnahme aus acht Metern über den Kasten. Als alles nach einem 0:0 zur Pause aussah, setzte Timo Gebhart zum Dribbling an, wurde abgedrängt, ging an der Grundlinie an seinem Gegenspieler außen vorbei, seine Hereingabe verpasste Mölders, jedoch Karger am zweiten Pfosten netzte per Seitfallzieher zur 1:0-Pausenführung ein. Direkt danach schickte Schiedsrichter Florian Kornblum die beiden Teams in die Kabine.

Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff hatten die Löwen. Andermatt lupfte den Ball in den Lauf von Mölders, der kam halblinks im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aus 13 Metern landete am Außennetz (51.). Nach einem abgewehrten Eckball kam Stefan Rockinger aus 18 Metern zum Schuss, die Kugel schrammte nur knapp am linken Pfosten vorbei (55.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Christian Köppel hatte von links geflankt, Mölders verpasste, Kilian Jakob kam von hinten angerauscht, drückte den Ball aus kurzer Distanz an Schöller vorbei zum 2:0 über die Linie (60.). Nach einer Ablage von Mölders zielte Karger von der Strafraumkante mit links haarscharf am linken Pfosten vorbei (65.). Eine Minute später passte Daniel Wein in die Tiefe, Mölders lupfte die Kugel über den herausstürmenden Schöller zum 3:0 ins Netz (66.). Kurz danach prüfte Jakob mit einem Distanzschuss Schöller. Der Schaldinger Keeper lenkte mit den Fingerspitzen den Ball über den Querbalken (68.). In der 76. Minute eroberte Gebhart den Ball, passte schnell auf Mölders, der aber frei vor Schöller scheiterte. Drei Minuten später tauchte Gahabka frei vor Marco Hiller auf, doch der Löwen-Keeper wehrte den Schuss per Fußabwehr zur Ecke ab (79.). Gebhart traf mit einem Schrägschuss nach einem Kabinettstückchen nur das Tordach (83.). In der 88. Minute gelang den Niederbayern der Ehrentreffer. Seidl hatte mit dem Rücken zum Tor auf Mario Enzesberger abgelegt, der hämmerte aus zehn Metern die Kugel zum 1:3 ins Löwen-Netz. In der Nachspielzeit erhöhten die Löwen auf 4:1. Muhammet Alagöz hatte gegen Helmbrecht den Ball vertändelt, der passte auf Karger, der nur noch ins leere Tor zum Endstand einschieben musste. Damit brachten die Sechzger Schalding-Heining die erste Saison-Heimniederlage bei. Gleichzeitig legten sich die Löwen vor dem DFB-Pokal-Wochenende an der Tabellenspitze ein kleines Polster von drei Punkten an.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 05.08.2017, 14 Uhr

SV Schalding-Heining – 1860 München 1:3 (0:1)

SVSH: 35 Schöller – 4 Alagöz, 6 Köck, 20 Burmberger – 2 Gahabka, 5 Beck – 10 Brückl, 23 Enzesberger, 21 Rockinger – 7 Seidl, 11 Schnabel.
Ersatz: 25 Krinninger (Tor) – 8 Huber, 9 Lohberger, 13 Krenn, 19 Flath, 32 Gallmaier, 37 Tiefenbrunner.

1860: 1 Hiller – 23 Helmbrecht, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein – 10 Gebhart, 5 Andermatt – 26 Jakob, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 19 Aigner, 21 Türk, 22 Berzel, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

Wechsel: Lohberger für Schnabel (67.) Tiefenbrunner für Beck (67.), Gallmaier für Brückl (79.) – Weeger für Jakob (75.), Bachschmid für Mölders (81.), Berzel für Gebhart (85.).

Tore: 0:1 Karger (45.), 0:2 Jakob (60.), 0:3 Mölders (66.), 1:3 Enzesberger (88.), 1:4 Karger (90.).
Gelbe Karten: Brückl, Alagöz, Enzesberger, Tiefenbrunner – Mölders.
Zuschauer: 2.760 Sportanlage am Reuthinger Weg (ausverkauft).
Schiedsrichter: Florian Kornblum (TSV Chieming); Assistenten: Jochen Gschwendtner (SSV Wurmannsquick), Jürgen Steckermeier (TSV Altfraunhofen).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2070.htm


6. Spieltag, 01.08.2017, 14 Uhr

1860 München – 1. FC Nürnberg II   5:3 (1:1)
 

Fulminanter Endspurt. Löwen besiegen Club-Reserve 5:3.

Sascha Mölders bejubelte in der 13. Minute seinen zweiten Saisontreffer. 

bei senkender Hitze. Sascha Mölders brachte die Löwen in der 13. Minute in Führung, die Jonas Hofmann nur drei Minuten später mit einem Sonntagsschuss ausglich (16.). Nach der Pause erhöhten Timo Gebhart und Felix Weber (53.) auf 3:1 für die Sechzger, doch die Franken gaben sich nicht geschlagen, glichen durch Philip Hercher (56) und Alexander Fuchs zum 3:3 aus (63.). Als es nach einem Remis aussah, traf Robin Heußer per Eigentor (87.). Endgültig den Sack zu machte Nico Karger mit dem 5:3-Endstand (89.).
Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste gegen Rosenheim auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Oberschenkelverletzung), Benjamin Kindsvater (Innenbandteilanriss), Daniel Wein (Knochenödem), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Eric Weeger und Nicolas Andermatt kehrten wieder in die Startelf zurück, Christian Köppel verteidigte links für Kilian Jakob, Aaron Berzel ersetzte Wein und Nico Andermatt spielte für Lino Tempelmann im Mittelfeld.

Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene hatten die Nürnberger. Ex-Löwe Alexander Fuchs legte auf Simon Rhein ab, der schlenzte von der Strafraumgrenze halbrechts mit links aufs lange Eck, verfehlte nur knapp das Löwen-Tor (5.). Im Gegenzug spielte Sascha Mölders Nicholas Helmbrecht frei, doch der stolperte vor Torwart Axel Hofmann im Strafraum (6.). Eine Minute später die nächste Großchance für Helmbrecht. Christian Köppel hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, der Stürmer kam aus neun Metern frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber über die Querlatte (7.). In der 9. Minute tauchte Mölders halbrechts vor Hofmann auf, aber anstatt in die Mitte den freistehenden Nico Karger anzuspielen, schloss er selbst ab, schoss am langen Eck vorbei (9.). Lucas Hufnagel kam in der 12.Minute rechts bis zur Grundlinie, seine Hereingabe grätschte Felix Weber gerade noch zur Ecke. Auf der anderen Seite lupfte Nico Andermatt von der Mittellinie die Kugel in die Tiefe, Mölders lief dadurch frei auf Hofmann zu, traf aus 15 Metern zum 1:0 unter die Latte. Die Freude währte nicht lange. Jonas Hofmann hielt einfach aus 32 Metern drauf, traf über Marco Hiller hinweg zum 1:1 (16.). Beinahe wäre eine Minute später die erneute Löwen-Führung gelungen. Doch der Kopfball von Jan Mauersberger klatschte überm Kreuzeck ans Aluminium (17.). Nach dieser fulminanten Anfangsphase wurde das Tempo deutlich geringer bei 32 Grad im Schatten! Einen 18-Meter-Freistoß setzte Timo Gebhart in der 38. Minute flach in die Mauer. Das war die letzte gefährliche Szene vor der Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff brachte Hufnagel nach einer gelungenen Sechzger-Kombination Gebhart im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Markus Plaum zeigte sofort auf den ELfmeterpunkt. Der Gefoulte lief selbst an, verwandelte sicher zum 2:1 ins linke untere Eck (49.). Kurz danach das 3:1. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld flankte Andermatt an den zweiten Pfosten, Mauersberger verlängerte per Kopf in die Mitte, wo Kapitän Felix Weber zur Stelle war, ebenfalls per Kopf aus sechs Metern die Kugel unter die Latte wuchtete (53.). Nur drei Minuten später bereits der Anschlusstreffer. Nach Flanke von Rhein war Philipp Hercher zur Stelle, traf per Kopf zum 2:3 (56.). Kurz nach dem Anstoß tauchte Mölders alleine vor Hofmann auf, scheiterte aber am Club-Keeper (57.). In der 63. Minute erzielte ausgerechnet Fuchs den Ausgleich. Der Ex-Löwe hielt im Zentrum aus 17 Metern einfach drauf, traf zum 3:3. Wie in der 1. Halbzeit war danach wieder die Luft aus dem Spiel. Die Löwen bemühten sich, konnten die Nürnberger Hintermannschaft aber nicht entscheidend unter Druck setzen. Nach einem weiten Ball von Aaron Berzel krachten Mölders und FCN-Schlussmann Hofmann außerhalb des Strafraums aufeinander. Der Löwe blieb zunächst liegen, konnte aber nach kurzer Behandlungspause weiterspielen (82.). Nach einem Freistoß von Gebhart aus dem rechten Halbfeld war es ein Nürnberger, der die Löwen erneut in Führung brachte. Robin Heußner am zweiten Pfosten überwand seinen Keeper per Kopf (87.). Kurz danach fiel die endgültige Entscheidung. Karger traf aus 14 Metern in halbrechter Position zum 5:3-Endstand (89.).

STENOGRAMM, 6. Spieltag, 01.08.2017, 14 Uhr

1860 München – 1. FC Nürnberg II 5:3 (1:1)

1860: 1 Hiller - 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 22 Berzel - 5 Andermatt, 10 Gebhart - 23 Helmbrecht, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) - 7 Awata, 19 Aigner, 21 Türk, 26 Jakob, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

FCN II: 31 A. Hofmann – 12 Heußer, 4 Wallner, 5 Eder, 2 Knipfer - 6 J. Hofmann - 17 Fuchs, 18 Rhein - 15 Hufnagel, 8 Feil - 19 Hercher.
Ersatz: 22 Vasilj (Tor) – 9 Engelhardt, 10 Boesen, 11 Özlokman, 13 Harlaß, 14 Pex, 16 Mouhaman.

Wechsel: Tempelmann für Andermatt (71.), Türk für Berzel (83.), Bachschmid für Karger (90.) – Engelhardt für Feil (77.).

Tore: 1:0 Mölders (13.), 1:1 Hofmann (16.), 2:1 Gebhart (49., Foulelfmeter), 3:1 Weber (53.), 3:2 Hercher (56.), 3:3 Fuchs (63.), 4:3 Heußer (87., Eigentor), 5:3 Karger (89.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Markus Pflaum (SV Dörfleins); Assistenten: Andreas Voll (TSV Kelbachgrund-Kleukheim), Martin Götz (SV-DJK Tütschengereuth).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2069.htm

 

4. Spieltag, 29.07.2017, 14 Uhr

1860 München – 1860 Rosenheim 2:0 (0:0)
 

Last-Minute-Sieg gegen Rosenheim durch Mölders & Gebhart.

Die Löwen wurden vom Gegner hart bearbeitet, hier trifft es Benjamin Kindsvater. '

Die Löwen konnten durch Last-Minute-Tore von Sascha Mölders und Timo Gebhart Wiedergutmachung für die Niederlage in Buchbach betreiben. Beim 2:0 im ausverkauften Grünwalder Stadion fielen die Treffer erst in der 89. und 93. Minute.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste gegen Rosenheim auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Mohamad Awata (Oberschenkelverletzung), Simon Seferings (Knie-OP), Dennis Dressel (Oberschenkelverletzung), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Gleich drei Wechsel gab es in der Startelf: Für Eric Weeger verteidigte Nicholas Helmbrecht auf der rechten Seite, dafür kam Benjamin Kindsvater neu ins Team, Kilian Jakob ersetzte Christian Köppel als Linksverteidiger und Lino Tempelmann den Schweizer Nico Andermatt im Mittelfeld.

Spielverlauf: Das Spiel konnte erst mit Verzögerung angepfiffen werden, weil Schiedsrichter Andreas Hartl das Tornetz vor der Osttribüne bemängelte. Auch der Beginn der Partie lief nicht rund für die Löwen. Rosenheim stand gut, spielte immer wieder schnell nach vorne. Die erste Großchance hatten trotzdem die Hausherren nach einem Standard von Timo Gebhart aus dem rechten Halbfeld. Jan Mauersberger kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, Dominik Süßmaier tauchte ab, machte sich lang und kratzte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (12.). Auf der anderen Seite musste Marco Hiller Kopf und Kragen gegen Danijel Majdancevic riskieren, um den Rückstand zu verhindern. Nach einem Pass in die Tiefe tauchte der Futsal-Nationalspieler frei vor dem Löwen-Keeper auf, der den Schuss mit der Pieke per Brust abwehrte (19.). Vier Minuten später warf sich Hiller Markus Einsiedler im Strafraum entgegen, nahm ihm den Ball vom Fuß (23.). Im Anschluss an einen weiten Ball in den Sechzger-Strafraum kam Georg Lenz am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, seine Direktabnahme aus der Luft ging aber deutlich über die Querlatte (26.). In einen Eckball von rechts durch Gebhart sprintete Daniel Wein, sein Kopfball aus sieben Metern war etwas zu hoch angesetzt, landete auf dem Tornetz (34.). So richtig Ruhe und Struktur brachten die Münchner aber bis zur Pause nicht in ihr Spiel. So ging’s torlos in die Kabine.

In der 51. Minute nahm sich der Jüngste auf dem Feld, Lino Tempelmann, ein Herz und zog aus 17 Metern halbrechts ab. Sein Schuss ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Einen Freistoß aus 20 Metern setzte Gebhart neben das kurze Eck (54.). Glück für die Löwen in der 58. Minute, als sich Felix Weber und Mauersberger auf Torwart Hiller verließen, der aber in seinem Tor blieb. Ludwig Räuber frei tauchte frei vor dem Keeper auftauchte, vergab aber überhastet und kläglich die Führungschance für die Gäste. Eine Linksflanke von Einsiedler klärte der eingewechselte Christian Köppel am Fünfmeterraum vor dem einschussbereiten Räuber zur Ecke (67.). Diese brachte Einsiedler von links an den ersten Pfosten, Ex-Löwe Michael Denz kam zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor (68.). Einen Freistoß im Zentrum aus 19 Metern von Daniel Wein wurde von der Mauer zur Ecke abgelenkt (73.). Im Anschluss an diese kam Mauersberger an den Ball, köpfte aber zu zentral, so dass Süßmaier die Kugel fangen konnte (74.). Die Münchner versuchten in der Schlussphase nochmals Druck zu machen, was aber aufgrund von vielen Ungenauigkeiten nur teilweise gelang. Auch Standard-Chancen wurden leichtfertig vergeben. Philipp Maier kam in der 87. Minute an der Strafraumkante frei zum Schuss, verzog aber. In der 89. Minute fiel das Siegtor. Nach einem Eckball von rechts durch Gebhart kam Sascha Mölders am ersten Pfosten zum Kopfball, von einem Rosenheimer flipperte die Kugel über die Linie. In der Nachspielzeit vergab Karger das 2:0, als er vollkommen frei vor Süßmaier aus 14 Metern den Ball übers Tor hämmerte. In der 3. Minute der Nachspielzeit traf Timo Gebhart zum 2:0 ins leere Tor.

STENOGRAMM, 4. Spieltag, 29.07.2017, 14 Uhr

1860 München – 1860 Rosenheim 2:0 (0:0)

1860: 1 Hiller - 23 Helmbrecht, 4 Weber, 6 Mauersberger, 26 Jakob - 17 Wein - 28 Tempelmann, 10 Gebhart - 16 Kindsvater, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl - 2 Weeger, 5 Andermatt, 11 Köppel, 21 Türk, 22 Berzel, 33 Bachschmid.

Rosenheim: 1 Süßmaier – 5 Lenz, 24 Heiß, 4 Krätschmer – 45 Denz, 28 Maier – 17 Köhler, 42 Räuber, 8 Mayerl – 12 Einsiedler, 11 Majdancevic. 
Ersatz: 30 Stockenreiter (Tor) - 6 Höhensteiger, 7 Linner, 23 Zottl, 32 Hartl, 61 Eminoglu.

Wechsel: Köppel für Jakob (46.), Weeger für Kindsvater (65.), Andermatt für Tempelmann (85.) – Höhensteiger für Denz (77.), Linner für Einsiedler (84.).

Tore: 1:0 Mölders (89.), 2:0 Gebhart (90.).
Gelbe Karten: Jakob – Räuber, Köhler, Einsiedler, Denz, Maier, Krätschmer.
Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Andreas Hartl (SpVgg Hacklberg); Assistenten: Thomas Zippe (1. FC Passau), Andreas Höcker (SV Schalding-Heining).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2068.htm


3. Spieltag, 26.07.2017, 19 Uhr

TSV Buchbach – 1860 München 1:0 (1:0)
 

Sechzger verlieren nach Eigentor in Buchbach.

Timo Gebhart hatte gegen die Buchbacher Hintermannschaft einen schweren Stand. 

Die Löwen kassierten beim TSV Buchbach mit 0:1 ihre erste Saisonniederlage. Auf dem durch Dauerregen aufgeweichten Boden fiel der Siegtreffer für die Gastgeber bereits in der 9. Minute durch ein Eigentor von 1860-Kapitän Felix Weber.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste gegen Buchbach auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Mohamad Awata (Oberschenkelverletzung), Simon Seferings (Knie-OP), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos und Lukas Aigner schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Der einzige Wechsel in der Startelf gegenüber dem Burghausen-Spiel: Nicholas Helmbrecht beginnt für Benjamin Kindsvater im Angriff. Die Sechzger spielten erstmals in ihren grünen Auswärtstrikots. Für den am Freitag verstorbenen Ex-Präsidenten Dieter Schneider trugen sie Trauerflor.

Spielverlauf: Lange passierte nichts. Dann konnte Marco Hiller gegen Maximilian Bauer gerade noch nach einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft im Torraum klären (9.). Kurz danach war der Keeper machtlos. Markus Grübl hatte von rechts geflankt, Hiller kam nicht an den Ball, Kapitän Felix Weber sprang das Spielgerät ans Knie und überquerte zum 1:0 für Buchbach die Linie des Löwen-Tores (9.). Ein Freistoß von der rechten Strafraumseite schoss Timo Gebhart aufs kurze Eck, doch Daniel Maus war auf dem Posten, bereinigte die Szene (13.). Drei Minuten später kam Nico Karger nach einem Diagonalball halblinks zum Abschluss, konnte aber Maus aus 14 Metern nicht überwinden (16.). In der 21. Minute wurde es erneut gefährlich vor dem 1860-Tor. Eine Flanke von Grübl aus dem rechten Halbfeld köpfte Bauer aus acht Metern nur knapp neben den linken Pfosten. Nach einem schnellen Angriff über links bot sich Gebhart in der Mitte an, aber Kargers Flanke verunglückte, kam aufs Torwarteck, wo Maus damit keine Probleme hatte (28.). Ein Freistoß von rechts durch Maximilian Drum strich in der 29. Minute am langen Pfosten vorbei. Bei einem Distanzschuss von Aleksandro Petrovic musste sich Hiller strecken, hielt die Kugel aber fest (41.). Auch die letzte Chance der 1. Halbzeit hatten die Rot-Weißen. Nach einer abgewehrten Hereingabe nahm Christian Brucia aus 26 Metern in zentraler Position per Dropkick den Ball direkt, Hiller brachte gerade noch die Fingerspitzen dazwischen, lenkte ihn über die Querlatte (43.). Damit mussten die Löwen wie im Heimspiel gegen Burghausen mit einem Rückstand in die Kabine.

Nico Andermatt zielte nach Wiederanpfiff aus 19 Metern knapp links am Buchbacher Tor vorbei (51.). Kurz danach umspielte an der linken Torraumseite Nicholas Helmbrecht Keeper Maus, wurde dann aber am Abschluss gehindert (52.). Die Löwen versuchten die Gastgeber unter Druck zu setzen, was aber nur selten gelang. In der 62. Minute sah Gebhart, dass Maus weit vor seinem Tor stand. Sein Abschluss kam aber flach, so dass der Keeper parieren konnte. Innerhalb von acht Minuten zwischen der 58. und 66. hatte Daniel Bierofka sein komplettes Wechselkontingent ausgeschöpft - die Initialwirkung blieb aus. Nach einer Ecke von rechts durch Gebhart verpassten Weber und Daniel Wein aus kurzer Distanz im Fünfmeterraum (74.). Sascha Mölders stand in der 78. Minute plötzlich alleine vor Maus, scheiterte aber am Buchbacher Schlussmann (78.). Im Anschluss an einen Gebhart-Freistoß kam Jan Mauersberger am zweiten Pfosten zum Kopfball, brachte aber nicht genügend Druck aufs Spielgerät, um Maus zu überwinden (85.). Richtig zwingend wurden die Sechzger auch in der Schlussphase nicht. In der Nachspielzeit sah der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Hain noch die Rote Karte, nachdem er Eric Weeger mit gesstreckten Beinen frontal umgegrätscht hatte. Trotzdem brachten die Gastgeber die knappe Führung problemlos über die Zeit, fügten den Löwen im dritten Spiel die erste Niederlage bei.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 26.07.2017, 19 Uhr

TSV Buchbach – 1860 München 1:0 (1:0)

TSV: 21 Maus – 15 Grübl, 4 Leberfinger, 14 Drum, 2 Büch – 16 Walleth, 29 Petrovic – 9 Drofa, 7 Thee, 17 Brucia – 18 Bauer. 
Ersatz: 1 Weber (Tor) – 5 Hain, 10 Breu, 12 Neudecker, 13 Maier, 20 Denk, 25 Kwatu.

1860: 1 Hiller - 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 17 Wein - 5 Andermatt, 10 Gebhart - 23 Helmbrecht, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl - 16 Kindsvater, 21 Türk, 22 Berzel, 26 Jakob, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

Wechsel: Maier für Thee (77.), Breu für Bauer (87.), Hain für Walleth (90.) – Kindsvater für Karger (58.), Tempelmann für Andermatt (63.), Jakob für Köppel (66.).

Tor: 1:0 Weber (9., Eigentor).
Gelbe Karten: Bauer, Petrovic – Weeger, Weber.
Rote Karte: Hain (90., grobes Foulspiel).
Zuschauer: 2.500 in der SMR-Arena (ausverkauft).
Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach); Assistenten: Marco Achmüller (Würding), Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang).

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2067.htm
 


2. Spieltag, 21.07.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Wacker Burghausen 3:1 (0:1)
 

Löwen wahren weiße Weste: 3:1-Sieg gegen Burghausen.

Timo Gebhart war oft nur durch Fouls vom Ball zu trennen, markierte in der 61. Minute per Kopf das zwischenzeitliche 2:1. 
 

Die Löwen feierten bei der Heimpremiere einen schwer erkämpften 3:1-Sieg über Wacker Burghausen, bleiben damit verlustpunktfrei. Tobias Janietz hatte die Gäste im ausverkauften Grünwalder Stadion vor der Pause in Führung gebracht (33.). Jan Mauersberger (49.). und Timo Gebhart (61.) drehten nach dem Seitenwechsel innerhalb einer Viertelstunde die Partie. Sascha Mölders setzte den Schlusspunkt in der 84. Minute.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste bei der Heimspielpremiere gegen Burghausen auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Tobias Steer, György Hursan, Lucas Genkinger (alle Trainingsrückstand), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Mohamad Awata, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lennart Siebdrat und Tom Kretzschmar. Bis auf Kilian Jakob, für den Eric Weeger rechts verteidigte, spielten die Löwen mit der gleichen Anfangself wie im ersten Saisonspiel in Memmingen.

STIMMEN Jan Mauersberger: „Das hat richtig Bock gemacht!“

Spielverlauf: Das Spiel begann mit einer stimmungsvollen Westkurven-Choreographie in Weiß-Blau. In der 6. Minute lag der Ball zwar im Wacker-Tor, doch Linienrichter Philipp Götz hatte die Fahne wegen Abseitsstellung schon lange gehoben, bevor Sascha Mölders einnetzte. Nach einer missglückten Faustabwehr von Franco Flückiger gegen Mölders an der Strafraumgrenze nahm Benjamin Kindsvater den Abpraller aus 30 Metern direkt, zielt aber deutlich übers verwaiste Tor (12.). Erstmals wurden die Burghausener nach einem Handspiel von Christian Köppel an der rechten Strafraumseite gefährlich. Den Freistoß drehte Muhamed Subasic mit links scharf aufs Tor, die Kugel ging über Marco Hiller hinweg, klatschte an die Latte (17.). Ein durch die Wacker-Mauer abgefälschter 26-Meter-Freistoß von Nicolas Andermatt kam zu zentral, sodass Flückiger damit keine Mühe hatte (20.). Einen Schuss von Timo Gebhart konnte Flückiger nur zur Seite abwehren, Andermatt köpfte den Ball nochmals in die Mitte, wo Mölders am kurzen Pfosten knapp verpasste (23.). Nach einem Fehlpass von Christian Köppel im Aufbau hatte Sascha Marinkovic freie Bahn, legte sich aber die Kugel zu weit vor, sodass Hiller aus seinem Tor kam, die Kugel unter sich begraben konnte (32.). Wenig später war es passiert. Im Anschluss an einen Freistoß von Subasic brachten die Löwen den Ball nicht aus dem Strafraum, halbrechts kam Tobias Janietz aus neun Metern zum Schuss, traf zum 1:0 unter die Latte (33.). Einen 23-Meter-Freistoß von Gebhart in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit holte Flückiger aus dem kurzen Eck. So nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine nach einer übernervös geführten ersten Hälfte.

Kurz nach Wiederbeginn konnte ein Schuss aus halblinker Position von Nico Karger gerade noch zur Ecke geblockt werden (48.). Wenig später flankte Daniel Wein von rechts, Mölders verpasste, aber Jan Mauersberger am zweiten Pfosten wuchtete per Kopf die Kugel zum 1:1 ins Netz (49.). In der 58. Minute dribbelte Kindsvater von links in die Mitte, sein Schuss von der Strafraumkante wehrte Flückiger mit zwei Fäusten zur Seite ab. Zwei Minuten später zog Karger vom linken Strafraumeck ab, der Wacker-Keeper drehte die Kugel um den linken Pfosten (60.). Die anschließende Ecke von Andermatt leitete Mauersberger per Kopf weiter, Gebhart dahinter köpfte die Kugel zum 2:1 ins rechte Eck (61.). Die Löwen drückten weiter, ließen Burghausen kaum Verschnaufpausen. Nur fehlte zu oft die Präzision im letzten Pass sowie im Abschluss. Mit stehenden Ovationen wurde Gebhart bei seiner Auswechslung verabschiedet. Für den Torschützen gab A-Junior Lino Tempelmann sein Punktspiel-Debüt in der ersten Mannschaft (78.). In der 84. Minute machte Mölders den Sack zu. Der eingewechselte Nicholas Helmbrecht ließ zwei Burghausener aussteigen, legte dann am Strafraum ab auf den Torjäger, der den Ball zum 3:1 ins lange Eck schlenzte (84.). Danach war nur noch feiern angesagt. Die Löwen-Fans skandierten: „O, wie ist das schön, so was hat man lange nicht mehr gesehen!“ Damit klang eine erfolgreiche Rückkehr ins Grünwalder Stadion aus.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 21.07.2017, 19 Uhr

1860 München – SV Wacker Burghausen 3:1 (0:1)

1860: 1 Hiller - 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 17 Wein - 5 Andermatt, 10 Gebhart - 16 Kindsvater, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl - 21 Türk, 22 Berzel, 23 Helmbrecht, 26 Jakob, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

SVW: 26 Flückiger - 3 Janietz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 8 Subasic - 6 Knochner, 19 Hingerl - 9 Duhnke, 10 Marinkovic, 18 Wächter - 29 Holek. 
Ersatz: 1 Tetickovic - 7 Winklbauer, 17 Omelanowsky, 22 Sulmer, 24 Pichler, 25 Richter, 31 Schulz.

Wechsel: Helmbrecht für Kindsvater (74.), Tempelmann für Gebhart (78.), Jakob für Mölders (90.) – Richter für Knochner (10.), Omelanowsky für Marinkovic (51.), Sulmer für Richter (75.).

Tore: 0:1 Janietz (33.), 1:1 Mauersberger (49.), 2:1 Gebhart (61.), 3:1 Mölders (84.).
Gelbe Karten: 
Mölders, Wein – Buchner, Pichler, Janietz, Wächter.
Zuschauer: 
12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Lothar Ostheimer (Sulzberg); Assistenten: Andreas Kasenow (Ingolstadt), Philipp Götz (Schwandorf).

Bildergalerie: http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2065.htm
 


1. Spieltag, 13.07.2017, 19 Uhr

FC Memmingen – 1860 München 1:4 (0:1)


Traumstart: Löwen gewinnen 4:1 in Memmingen.

Die Löwen feiern Christian Köppel, der mit einem herrlichen Schlenzer das erste Tor der Regionalliga Bayern 2017/2018 erzielt hatte. 
 

Die Löwen erwischen einen Traumstart beim FC Memmingen. Nach Toren von Christian Köppel vor der Pause (11.) und Nico Karger (50.) sowie Timo Gebhart (72.) führte das Bierofka-Team vor mehr als 2.000 Sechzger-Fans mit 3:0. In der Schlussphase verkürzte Fabian Krogler auf 1:3 (85.). Den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand setzte der eingewechselte Nicholas Helmbrecht.

Personal: Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka musste beim Saison-Auftakt auf Sebastian Koch (Verletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Knie-OP), Tobias Steer (Muskelfaserriss im Oberschenkel), György Hursan (Leistenprobleme), Johann Hipper (Meniskus-OP) sowie Kodjovi Koussou (Innenbandteilriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Mohamad Awata, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und Tom Kretzschmar. Ansonsten spielten die Löwen mit der gleichen Anfangself wie im letzten Test gegen Heimstetten.

Spielverlauf: Dan ersten Aufreger aus Löwen-Sicht gab es in der 4. Minute, als Torhüter Marco Hiller nach Rückpass von Christian Köppel zum Dribbling gegen Fabian Krogler ansetzte. Der FCM-Stürmer stellte den Fuß rein, der Abpraller ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Drei Minuten später verweigerte Schiedsrichter Michael Emmer Sechzig einen Elfmeter. Daniel Zweckbrommer hatte den Ball im Fallen mit dem Arm über die Torlinie bugsiert. Der Unparteiische entschied auf Eckball (7.). In der 11. Minute erzielte Köppel mit einem grandiosen Schlenzer die Führung. Timo Gebhart hatte nach schnellem Umschaltspiel aus dem Zentrum links in den Lauf von Köppel gespielt, der sah, dass Torhüter Martin Gruber weit vor seinem Tor stand, hob aus 26 Metern den Ball über den Keeper zum 1:0 ins Memminger Netz. Nach einem abgewehrten Eckball versuchte es Benjamin Kindsvater von halbrechts mit einem Distanzschuss aus 21 Metern, zielte jedoch am Tor vorbei (19.). In der 20. Minute kam Tim Buchmann nach einer Linksflanke von Marco Schad aus acht Metern zum Kopfball, stellte Hiller aber vor keine Probleme. Ein Zuspiel von Muriz Salemovic nahm Krogler halblinks aus zwölf Metern direkt, sein Drehschuss landete über dem 1860-Tor (32.). Sascha Mölders setzte sich in der 38. Minute auf der rechten Seite in Szene, passte von der Grundlinie nach innen, Nico Karger kam am kurzen Pfosten aus neun Metern zum Abschluss, doch Gruber konnte den Schuss aufs kurze Eck entschärfen. Eine Minute später musste der Memminger Keeper aus seinem Strafraum, klärte gerade noch mit der Brust vor dem heranstürmenden Mölders (39.). Auf der anderen Seite verpassten Krogler und Salemovic im Sechzehnmeterraum nacheinander die Kugel nach einer Rechtsflanke (43.). So ging es mit der knappen Löwen-Führung in die Kabine.

Gleich nach Wiederanpfiff gelang den Löwen ein sehenswerter Angriff. Karger spielte steil auf Mölders, doch der stand knapp im Abseits (47.). Drei Minuten später fiel das 2:0. (50.). Nach Mölders Zuspiel ließ er am linken Strafraumeck Zweckbronner aussteigen, zog dann aus 16 Metern ab. Der stramme Schuss schlug hoch im kurzen Eck ein. Karger war es, der in der 57. Minute das 3:0 vergab. Mölders hatte sich im Zentrum den Ball erkämpft, legte nach links auf Karger ab, der frei aus 15 Metern vor Gruber zum Abschluss kam, aber den Ball knapp links neben das Tor setzte (57.). Auf der anderen Seite musste Köppel per Grätsche gegen Krogler retten, der nach Zuspiel von Salemovic halblinks aus neun Metern zum Schuss gekommen war (59.). Nach Ablage von Mölders scheiterte Kindsvater mit einem Abschluss aus elf Metern aus halbrechter Position an Gruber (62.). Ein Schuss von Andreas Fülla senkte sich gefährlich aufs Tor, Hiller konnte den Ball gerade noch über die Latte lenken (66.). Nach dem anschließenden Eckball musste Kindsvater am linken Pfosten auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter klären (67.). Wenig später musste Hiller einen Schuss von Nikolic zur Ecke abwehren (69.). Ein 30-Meter-Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Jamey Hayes ging knapp am linken Pfosten vorbei (71.). In die Drangphase der Memminger fiel das 3:0. Kindsvater legte von der rechten Strafraumlinie quer, Gebhart am ersten Pfosten war vor Sebastian Schmeiser am Ball, traf ins kurze Eck (72.). In der 78. Minute prüfte Gebhart FCM-Keeper mit einem Distanzschuss (78.). Kurz danach landete ein Kopfball von Felix Weber in Grubers Armen (79.). In der 85. Minute gelang den Allgäuern der Ehrentreffer. Eine Verlängerung von Salemovic landete bei Krogler, der halbrechts aus neun Metern Hiller zum 1:3 überwand. Salemovic zielte mit einem 14-Meter-Schuss knapp rechts neben das Sechzger-Tor (88.). In der Nachspielzeit konterten die Löwen gegen die aufgerückte Abwehr der Allgäuer in Überzahl. Keeper Gruber kam außerhalb des Strafraums zu spät, Nicholas Helmbrecht traf zum 4:1-Endstand ins leere Tor. Die Sechzger feierten damit eine gelungene Premiere.

STENOGRAMM, 1. Spieltag, 13.07.2017, 19 Uhr

FC Memmingen – 1860 München 1:4 (0:1)

FCM: 1 Gruber – 20 Zweckbronner, 5 Schmeiser, 16 Schröder, 24 Lutz – 18 Buchmann, 17 Schad, 21 Nikolic, 11 Fülla – 10 Salemovic, 9 Krogler.
Ersatz: 22 Zeche (Tor) – 6 Anzenhofer, 8 Heger, 15 Rietzler, 19 Kircicek, 27 Hayse, 28 Mangler.

1860: 1 Hiller - 26 Jakob, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel - 17 Wein - 5 Andermatt, 10 Gebhart, - 16 Kindsvater, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 40 Strobl - 2 Weeger, 21 Türk, 22 Berzel, 23 Helmbrecht, 28 Tempelmann, 33 Bachschmid.

Wechsel: Kircicek für Zweckbronner (54.) Hayse für Fülla (68.), Mangler für Schad (76.) – Weeger für Jakob (71.), Helmbrecht für Kindsvater (74.), Berzel für Gebhart (83.).

Tore: 0:1 Köppel (11.), 0:2 Karger (50.), 0:3 Gebhart (72.), 1:3 Krogler (85.), 1:4 Helmbrecht (90.).
Gelbe Karten:
Schad, Zweckbronner, Lutz, Nikolic – Weber, Mölders.
Zuschauer:
5.000 in der Arena Memmingen (ausverkauft).
Schiedsrichter:
 Michael Emmer; Assistenten: Andreas Höcker, Thomas Zippe.

Bildergalerie:  http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2064.htm