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Test- und Pokalspiele 2015-16


24.03.16  Testspiel

Beister trifft beim 1:1 gegen Grödig.

 
Maxi Beister brachte mit seinem ersten Treffer im Löwen-Trikot kurz vor der Pause sein Team in Führung. Am Ende stand es 1:1. 
Den Test gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig nutzte Löwen-Trainer Benno Möhlmann, um den Rekonvaleszenten Spielpraxis zu verschaffen. So dauerte es eine halbe Stunde, bis sein Team richtig ins Spiel kam. Maximilian Beister erzielte in der 42. Minute die Führung. Nach der Pause drängte Grödig auf den Ausgleich, wurde in der 60. Minute belohnt. Der eingewechselte Thomas Goiginger traf zum Endstand. 

Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann musste beim Test gegen Grödig auf Guillermo Vallori (muskuläre Probleme), Dominik Stahl (Achillessehnenreizung), Daniel Adlung (Sprunggelenks-OP), Krisztian Simon (Kreuzbandriss), Goran Sukalo (Adduktorenprobleme), Richard Neudecker (Schambeinentzündung) und Vladimir Kovac (Aufbautraining) verzichten. Maximilian Wittek, Stefan Mugosa und Rubin Okotie waren für Auswahlteams ihres Heimatlandes im Einsatz.

Die erste Chance des Spiels  hatten die Österreicher, die bis dahin überhaupt nichts vors Löwen-Tor gekommen waren. Doch der 15-Meter-Schuß von Christian Derflinger aus dem Zentrum war zu unplatziert, so dass Vitus Eicher parieren konnte (7.). Der erste Schussversuch der Sechzger durch Stephan Hain in der 13. Minute ging weit am Tor vorbei. Sechs Minuten später konnte sich Hain auf der linken Strafraumseite gegen zwei Grödiger durchsetzen, seine scharfe Hereingabe von der Grundlinie fand jedoch keinen Abnehmer (19.). Wenig später setzte sich auch Maximilian Beister auf der linken Seite durch, sein Zuspiel auf Hain im Zentrum konnte Fabio Strauss blocken (20.). Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld durch Valdet Rama kam Harald Pichler im Luftkampf vor Rodnei an die Kugel, sein Kopfball senkte sich als Bogenlampe gefährlich aufs eigene Tordach (26.).  Auf der anderen Seite flankte Derflinger von rechts, Roman Wallner kam am Elfmeterpunkt zum Kopfball, bereitete Eicher damit aber keinerlei Probleme (30.). Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball von Christopher Schindler nahm der Ex-Bundesliga-Profi Wallner an der Strafraumkante die Kugel direkt, zielte nur haarscharf übers rechte Kreuzeck (34.). Nun wurden die Löwen stärker. Ein Schuss von Jannik Bandowski aus 21 Metern landete links neben dem Tor (38.). Zwei Minuten später scheiterte Rama mit einem leicht nach rechts versetzten Freistoß aus 24 Metern. Sein Schuss strich übers kurze Eck (40.). Einen Doppelpass zwischen Bandowski und Hain schloss Verteidiger Bandowski ab. Seinen Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß holte Torwart Pirmin Strasser mit einem Hecht iaus dem rechten unteren Eck (41.). Eine Minute später spielte Milos Degenek einen weiten Ball auf Rama, der über den rechten Flügel  in den Strafraum dribbelte, sich aber den Ball etwas weit vorlegte. Von hinten kam Beister, fackelte nicht lange und traf aus neun Metern unhaltbar für Strasser zum 1:0 ins linke untere Eck (42.). Kurz vor der Pause hatte Beister nochmals eine gute Szene, stand aber beim Pass von Rama knapp im Abseits (45.).

Ein Freistoß nach „Wiederanpfiff von Tobias Kainz aus 24 Metern landete in der Mauer. Der Nachschuss von Pascal Itter ging weit links am Tor vorbei (51.). Die Unordnung in  Wechselphase der Löwen – Benno Möhlmann hatte die Innenverteidigung ausgetauscht - nutzte Thomas Goiginger zum Ausgleich. Vom rechten Strafraumeck überwand er den chancenlosen Eicher zum 1:1 (60.). Kainz hatte in der 66. Minute sogar die große Möglichkeit zur Führung für Grödig, zielte aber aus 18 Metern links am Tor vorbei. Zur Abwechslung kamen auch die Sechzger mal wieder vors gegnerische Gehäuse, doch der Schuss von Rama aus 19 Metern landete links neben dem Pfosten im Tor-Aus (68.). Ein Volleyschuss von Itter aus 25 Metern streifte in der 75. Minute das Außennetz. Gegen Ende wurden die Sechziger wieder stärker- Ein Drehschuss von Gary Kagelmacher aus 17 Metern hätte in beinahe den Siegtreffer bedeutet. Der Schuss des Verteidigers schrammte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (87.). Auf der anderen Seite verfehlte Benjamin Sulimani mit seinem 15-Meter-Schuss nur um Zentimeter das linke Eck (88.). So blieb es unterm Strich beim gerechten Unentschieden.

„Wir wollten heute denjenigen Spielpraxis geben, die lange nicht gespielt haben. Insofern hat der Test seinen Sinn erfüllt“, zog 1860-Cheftrainer Benno Möhlmann Bilanz. „Man hat gesehen, dass noch nicht alles rund läuft. Wenn man so lange nicht gespielt hat, ist das aber auch normal.“ Nach der Pause hätten sich die Österreicher verstärkt gewehrt. „Grödig wollte nicht verlieren. Bis zum 1:1 waren wir dementsprechend unter Druck. Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel.“

Am Karfreitag steht für die Löwen noch eine Laufeinheit auf Programm. Über Ostern ist frei. „Die Jungs bekommen aber alle einen Laufplan mit“, kündigte der 61-Jährige an. Am Dienstag beginnt dann die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. 

TRAININGSPLAN

1860 München - SV Grödig 1:1 (1:0)

1860: 1 Eicher - 7 Claasen, 26 Schindler, 8 Rodnei, 17 Bandowski – 30 Degenek, 37 Yegenoglu – 20 Rama, 23 Beister – 18 Karger, 16 Hain.
Ersatz: 24 Ortega (Tor) – 2 Mauersberger, 4 Bülow, 10 Liendl, 13 Mölders, 25 Kagelmacher, 33 Aycicek, 38 Lacazette.

SVG: 25 Strasser – 21 Itter , 2 Strauss, 13 Pichler, 12 Strobl – 5 Brauer, 22 Kainz, 10 Djuric – 8 Derflinger, 11 Schütz – 7 Wallner.
Ersatz: 1 Swete (Tor) – 6 Völkl, 9 Grubeck, 19 Denner, 20 Kerschbaum, 27 Goiginger, 32 Sulimani.

Wechsel: Mauersberger für Schindler (58.), Lacazette für Rodnei (58.), Kagelmacher für Hain (59.), Bülow für Bandowski (64.), Mölders für Karger (74.), Aycicek für Rama (74.), Liendl für Lacazette (74.) - Völkl für Brauer (46.), Denner für Derflinger (46.), Goiginger für Kainz (46.) Grubeck für Wallner (46.), Kerschbaum für Djuric (54.), Sulimani für Schütz (54.).

Tore: 1:0 Beister (42.), 1:1 Goiginger (60.).
Gelbe Karten: Bandowski -.
Zuschauer: 400 im Sportpark Ismaning.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen; Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Johannes Angele (Drosendorf).

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30.01.16

5:1 in Burghausen – Mauersberger trifft doppelt

 
Winter-Zugang Jan Mauersberger traf gegen Burghausen gleich zwei Mal per Kopf nach Eckball. 
Die Löwen gewannen die Generalprobe mit 5:1 gegen Wacker Burghausen. Michael Liendl hatte per Foulelfmeter die Weiß-Blauen in Führung gebracht. Vier Minuten später erhöht Sascha Mölders auf 2:0 (14.). Wackers gefährlichster Angreifer, Juvhel Tsoumou, verkürzte in der 19. Minute auf 1:2, ehe Jan Mauersberger mit einem Doppelschlag einen Drei-Tore-Vorsprung herstellte (36. und 64.). Den Schlusspunkt setzte Stephan Hain in der 88. Minute.

Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die Löwen. Nach einem weiten Ball Richtung 1860-Tor rutschte Vitus Eicher beim Klärungsversuch weg, Wacker-Stürmer Juvhel Tsoumou krachte in  den Löwen-Keeper. Eicher blieb zunächst liegen, konnte aber mit schmerzverzerrtem Gesicht weiterspielen (1.). In der 9. Minute der erste gelungene Angriff der Sechzger, der gleich die Führung brachte. Daniel Adlung passte auf Michael Liendl, der bediente den startenden Rubin Okotie, dessen Zehn-Meter-Drehschuss wehrte Alexander Eiban zwar ab, doch anschließend wurde der nachsetzende Sascha Mölders zu Fall gebracht. Schiedsrichter Florian Kornblum entschied sofort auf Elfmeter. Liendl lief an, Eiban ahnte zwar die Ecke, gegen den platzierten Schuss des Österreichers war er aber machtlos (10.). In der 14. Minute bediente Liendl mit einem weiten Ball Levent Aycicek, der passte halbrechts in den Strafraum auf Sascha Mölders, der mit einem schnellen Antritt Torhüter Eiban versetzte, aus spitzem Winkel zum 2:0 traf. Nicht gut sah die Löwen-Hintermannschaft in der 19. Minute aus. Im Spielaufbau verlor sie zunächst den Ball, Tsoumou kam an die Kugel, scheiterte an Eicher. Nach einem Querschläger fiel ihm das Spielgerät erneut vor die Füße, halbrechts traf er aus neun Metern unhaltbar für Eicher hoch ins lange Eck zum Anschluss für die Salzachstädter. Glück für die Sechzger in der 28. Minute. Nach einem Freistoß von Christoph Burhard aus dem rechten Halbfeld kam Tsoumou am rechten Torraumeck zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch am kurzen Eck an die Unterkante der Latte. Ein Freistoß fast von der Grundlinie auf der rechten Strafraumseite flankte Liendl nach innen, Ex-Löwe Daniel Hofstetter versuchte zu klären, köpfte dabei die Kugel an den eigenen Außenpfosten (35.). Die anschließende Ecke von rechts durch Aycicek fand den Kopf von Jan Mauersberger am ersten Pfosten. Der Innenverteidiger traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 3:1 ins lange Eck (36.). Nach einem Freistoß von links durch Aycicek kam Christopher Schindler zum Kopfball, setzte die Kugel aber am langen Pfosten vorbei (39.). So nahmen die Sechzger die 3:1-Führung mit in die Kabine.

#Gemeinsam für eine volle Hütte gegen Nürnberg.

In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff passierte wenig auf beiden Seiten. In der 64. Minute wechselte 1860-Cheftrainer Benno Möhlmann seine komplette Offensive, brachte vier neue Angreifer. Das 4:1 erzielte aber ein Verteidiger. Wieder war es Mauersberger per Kopf nach einem Eckball von rechts durch Liendl. In der 77. Minute hatte Stefan Wächter für Burghausen die Chance, auf 2:4 zu verkürzen. Doch seine Direktabnahme nach Rechtsflanke vom Elfmeterpunkt parierte Stefan Ortega sicher. Kurz vor Schluss konterten die Löwen. Guillermo Vallori trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, passte in die Mitte auf Stefan Mugosa, der aus zwölf Metern abschloss, aber nur den linken Pfosten traf. Stephan Hain war zur Stelle, bugsierte die Kugel aus drei Metern zum 5:1 über die Linie (88.). In der 90. Minute verfehlte Mugosa nach Rechtsflanke von Nico Karger per Kopf das Wacker-Tor nur knapp.

Für Löwen-Chefcoach Benno Möhlmann lief „noch nicht alles rund“. Der 61-Jährige führte das aber auf das harte Training in München nach der Rückkehr aus Spanien zurück. „Wir waren nicht ganz frisch, das hat man gemerkt. Zudem sind wir nicht so dynamisch ins Spiel gekommen.“ Positiv sah der Trainer-Routinier die Kompaktheit seines Teams. „Das hat gepasst. Außerdem haben wir unsere Chancen gut genutzt - gerade nach Standards. Ich denke, wir sollten nicht unzufrieden sein, aber bei allen ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden.“ Der Doppeltorschütze Jan Mauersberger habe bisher gezeigt, wieso man ihn verpflichtet habe. „Er hat das gemacht, was wir von ihm erwarten: Tore nach Standards. Ich hoffe, dass er das auch in der Liga umsetzt. Aber wir sollten deswegen heute keinen Spieler hervorheben.“ Die Frage nach der Stammformation wollte Möhlmann nicht endgültig beantworten. „Die letzte Trainingswoche wird entscheidend sein. Das war bei mir immer so und das werde ich beibehalten. Wir bis zum Auftakt hart arbeiten.“

Wacker Burghausen – 1860 München 1:5 (1:3)

SVW: 1 Eiban – 35 Moser, 5 Hofstetter, 4 Rech, 8 Subasic – 31 Schulz, 14 Burkhard, 7 Kauffmann, 10 Ebeling, 36 Pappot – 17 Tsoumou.
Ersatz: 16 Tetickovic (Tor) – 2 Pilisi, 6 Knochner, 19 Hingerl, 21 Mesic, 26 Erlinger, 33 Kadrijaj, 34 Wächter.

1860: 1 Eicher – 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 33 Aycicek, 10 Liendl, 4 Bülow, 11 Adlung – 13 Mölders,19  Okotie.
Ersatz: 22 Netolitzky, 24 Ortega (Tor) – 5 Vallori, 6 Stahl, 7 Claasen, 9 Mugosa, 16 Hain, 18 Karger, 30 Degenek, 37 Yegenoglu, 38 Lacazette.

Wechsel: Wächter für Moser (46.), Kadrijaj für Kauffmann (46.), Hingerl für Ebeling (46.), Knochner für Pappot (77.) - Ortega für Eicher (46.), Stahl für Bülow (46.), Hain für Okotie (64.), Claasen für Aycicek (64.), Mugosa für Mölders (64.), Karger für Adlung (64.), Vallori für Mauersberger (74.), Degenek für Schindler (74.), Lacazette für Liendl (74.), Yegenoglu für Wittek (74.).

Tore: 0:1 Liendl (10., Foulelfmeter), 0:2 Mölders (14.), 1:2 Tsoumou (19.), 1:3 Mauersberger (36.), 1:4 Mauersberger (64.), 1:5 Hain (88.).

Zuschauer: 1.250 in der Wacker-Arena.

Schiedsrichter: Florian Kornblum(Chieming); Assistenten: Alexander Schuster (Hohenau), Tobias Wittmann (Wendelskirchen).

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25.01.16

Lacazette per Kopf: 1:1 gegen Dynamo Kiew.

 
In dieser Szene gegen Dynamo Kiew wird Rubin Okotie vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. 
Die Löwen trotzten dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew  im zweiten und letzten Test des Trainingslagers in Estepona ein 1:1 ab. Vitalijs Jagodinskis hatte kurz vor der Pause die Ukrainer in Führung gebracht (44.). Der eingewechselte Romuald Lacazette traf in der 54. Minute zum verdienten Ausgleich.

Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann verzichtete gegen Kiew auf Gary Kagelmacher (Wadenprobleme). Ansonsten kamen alle Feldspieler zum Einsatz. Das Tor hütete diesmal Stefan Ortega.

In der  5. Minute kamen die Sechzger erstmals gefährliche in den gegnerischen Strafraum. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Adlung kam Rubin Okotie am Torraum zum Kopfball. Doch die Aktion wurde vom Unparteiischen abgepfiffen, weil sich der Stürmer zuvor im Zweikampf unfair eingesetzt hatte. Erneut nach einer Ecke – diesmal von Michael Lliendl von links – kam Jan Mauersberger aus sieben Metern zum Abschluss, doch Kiews Torhüter Artur Rudko vereitelte den Schuss (11.). Die erste Chance des  Champions-League-Achtelfinalisten ließ bis zur 28. Minute warten. Vladyslav Tymchyk hatte von rechts geflankt, Lukasz Teodorczyk nahm die Kugel im Rückwärtslaufen aus 14 Metern direkt, sein Drehschuss ging aber rechts am Tor von Stefan Ortega vorbei. Zwei Minuten später nahm Okotie eine Liendl-Hereingabe mit links direkt, der verunglückte Schuss aus sieben Metern landete aber weit neben dem Gehäuse (30.). Auf der Gegenseite musste Ortega am Elfmeterpunkt vor Teodorczyk den Ball wegfausten (33.). In der 40. Minute eroberte Daylon Claasen in der eigenen Hälfte den Ball, doch sein Steilpass auf Okotie geriet etwas zu lang, so dass Innenverteidiger Vitorino Pacheco Antunes per Grätsche klären konnte (40.). Das Tor fiel etwas überraschend für Kiew. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von links flankte Miguel Veloso an den zweiten Pfosten, wo Vitalijs Jagodinskis unbedrängt von Sertan Yegenoglu aus fünf Metern zum 1:0 ins rechte Eck einköpfen konnte (44.). In der Nachspielzeit hatten die Löwen noch eine Riesenchance zum 1:1, als nach einer Freistoßflanke von Liendl aus dem Halbfeld erst Oktie aus sechs Metern köpfte, dann Kai Bülow aus kurzer Distanz mit dem ersten Nachschuss, anschließend Okotie mit dem zweiten Nachschuss am überragend reagierenden Torwart scheiterten (45.). Damit nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.

Sechs frische Leute brachte Löwen-Coach Möhlmann zur 2. Halbzeit, nur die Defensive spielte weiter. Nach einer Rechtsflanke von Milos Degenek kam Sascha Mölders frei vor Heorhiy Bushchan aus zehn Metern zum Kopfball, scheiterte aber an dem Keeper (52.). Besser machte es zwei Minuten später Romauald Lacazette, der nach einer linksflanke von Stefan Mugosa aus zehn Metern die Kugel per Kopf zum 1:1 einnickte (54.). In der 68. Minute erlief sich Mölders einen langen Pass, scheiterte mit seinem Schuss aber an Innenverteidiger Jagodinskis. Beinahe hätte ein Fehler von Moritz Heinrich die Ukrainer erneut in Führung gebracht. Der 19-Jährige vertändelte den Ball im eigenen Strafraum, Derlis Gonzalez kam halblinks zum Abschluss, aber Ortega warf sich in den Schuss, klärte die Szene (76.). Kurz vor dem Ende hatten die Löwen nochmals eine brenzlige Situation zu überstehen, als Junior Morares Wittek an der Grundlinie aussteigen ließ, dann nach innen zog und über das Bein von Guillermo Vallori stolperte. Die Dynamo-Spieler forderten Elfmeter, doch der Unparteiische ließ weiterspielen (87.). So blieb es beim 1:1.

Benno Möhlmann zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams gegen den international renommierten Gegner. „Wir standen in der Defensive kompakt. Alle haben gut gearbeitet. Das hat mir gefallen“, so der 61-Jährige. Wermutstropfen war das 0:1 kurz vor der Pause. „Das war allerdings unnötig.“ Verbesserungspotential sieht der Löwen-Trainer in der Offensive. „Die Chancenverwertung war einfach nicht optimal.“ Umso mehr freute er sich über das Tor von Romuald Lacazette und die Aktion davor. „Das war richtig gut mit einem gezielten Kopfball gemacht. Auch von Nico Karger, der vorher mit Tempo aufs Tor zugelaufen war. Dazu die optimale Flanke von Stefan Mugosa.“

1860 München – Dynamo Kiew 1:1 (0:1)

1860: 24 Ortega - 30 Degenek (65., 32 Heinrich), 26 Schindler (65., 5 Vallori), 2 Mauersberger (65., 29 Uduokhai), 37 Yegenoglu (65., 3 Wittek) - 7 Claasen (46., 23 Aycicek), 4 Bülow (46., 38 Lacazette), 10 Liendl (46., 6 Stahl), 11 Adlung (46., 18 Karger) - 16 Hain (46., 9 Mugosa), 19 Okotie (46., 13 Mölders).

Kiew: 72 Rudko  (46., 52 Bushchan ) – 45 Tymchyk (65., 2 Silva), 22 Jagodinskis (71., 24 Vida), 26 Burda (77., 34 Khacheridi), 5 Pacheco Antunes (71., 19 Harmash) – 16 Sydorchuk (65., 17 Rybalka), 4 Veloso (65., 20 Husiev), 8 Petrovic (65., 29 Buialskyi) – 9 Tysnakov (65., 11 Morares), 91 Teodorczyk (46., 27 Yaremchuk, 77., 6 Dargovic), 88 Miakushko (71., 25 Gonzalez).

Tore: 0:1 Jagodinskis (44.), 1:1 Lacazette (54.).

Gelbe Karten: - Harmash, Dragovic.

Zuschauer: 200 im Stadion in Estepona.
 

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23.01.16
Test gelungen: 2:1-Sieg gegen Pandurii Targu Jiu

 
Sascha Mölders arbeitete viel, hier gegen Innenverteidiger Vasco Fernandes, und war an beiden Toren beteiligt. 
Die Löwen besiegten im ersten Testspiel während des Trainingslagers in Andalusien den rumänischen Erstligisten Pandurii Targu Jiu im Stadion von Los Barrios mit 2:1. Die Führung der Löwen besorgte Pandurii selbst, als der Torwart sich den Ball ins eigene Tor boxte (10.). Neuzugang Levent Aycicek erhöhte in der 57. Minute auf 2:0. In der Schlussminute gelang den Rumänen lediglich der Anschlusstreffer durch Andrei Pitian.

Von den drei Neuzugängen standen Innenverteidiger Jan Mauersberger und Stürmer Sascha Mölders in der Strartelf. Der Ex-Augsburger bildete mit Nico Karger das Sturm-Duo im 4-4-2-System. Die erste Chance des Spiels hatten die Rumänen. Nach einem Ballverlust von Maxi Wittek kam Alexandru Ciucur über halblinks zum Abschluss, doch sein Schuss aus zwölf Metern war zu schwach, um Vitus Eicher im 1860-Tor vor ernsthafte Probleme zu stellen (8.). Diese hätte zwei Minuten später auch nicht  Pandurii-Keeper Pedro Mingote haben dürfen. Michael Liendl hatte eine Ecke von der rechten Seite an den zweiten Pfosten geschlagen, Mölders köpfte in Richtung des rumänischen Keepers, der sich den Ball ins eigene Tor boxte (10.).  Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätten die Sechziger ihre Führung ausbauen können. Liendl bediente halblinks den gestarteten Karger, doch sein Pass geriet zu lang, so dass der 22-Jährige nicht den direkten Weg zum Tor nehmen konnte (32.). In der 42. Minute nahm Mölders eine halbhohe Wittek-Flanke im Zentrum aus neun Metern direkt, aber sein Schuss wurde von einem Pandurii-Verteidiger geblockt (42.). Kurz vor der Halbzeit hatten die Löwen noch zwei gute Szenen. Erst kam Wittek bis zur Grundlinie, seine Hereingabe wurde jedoch zur Ecke geblockt. Im Anschluss an den Eckball versuchte es Daniel Adlung mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, zielte aber übers Tor (44.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.

Im zweiten Durchgang verhalf Cheftrainer Benno Möhlmann mit Levent Aycicek dem dritten Winterneuzugang zum Debüt. Und der Mittelfeldspieler führte sich perfekt ein. Rubin Okotie machte in der 57. Minute den Ball auf dem rechten Flügel fest, passte zu Kai Bülow in der Zentrale. Der lufpte die Kugel über seinen Gegenspieler zu Mölders, der für Aycicek durchsteckte. Der 21-Jährige ließ dem Torhüter aus acht Metern mit seinem Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck keine Chance: 2:0. Pandurri machte in der Folge mehr fürs Spiel, kam aber nur selten gefährlich vors Löwen-Tor. In der 69. Minute hatten die Sechzger eine Konterchance, um auf 3:0 zu erhöhen. Romuald Lacazette schickte Stefan Mugosa auf die Reise, der schloss im Strafraum mit links ab, traf die Kugel aber nicht voll und zielte zudem am langen Eck vorbei. In der 83. Minute verhinderte Eicher mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld stand Adrian Ropotan am langen Eck völlig frei vor dem Löwen-Keeper. Sein Kopfball lenkte Eicher mit einem Reflex über den Querbalken. Kurz vor Schluss doch noch das 1:2. Andrei Pitian kam aus 18 Metern ungehindert zum Abschluss, traf zum Endstand (90.).

Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann zeigte sich mit den ersten 45 Minuten zufrieden. „Es war eine sehr ordentliche Mannschaftsleistung. Wir waren gut und kompakt gestanden.“ Das konnte er dem Team im zweiten Durchgang nicht attestieren. „Da waren wir nicht mehr ganz so sicher. Das Gegentor war unnötig“, fand der 61-Jährige. Den Debütanten im Löwen-Dress sprach er durchweg ein gutes Zeugnis aus. „Jan Mauersberger hat gemeinsam mit Christopher Schindler die Abwehr gut organisiert, obwohl die Innenverteidigung nur selten eingreifen musste.“ Sascha Mölders bescheinigte er ebenso wie seinem Sturmpartner Nico Karger, gut gearbeitet zu haben. „Levent hat das umgesetzt, was ich von ihm erwarte: Technisch sicher und mutig nach vorne spielen“, so der Trainer über die letzte Neuverpflichtung.

Unterm Strich war Möhlmann zufrieden. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht verlieren wollte.“ Trotzdem sieht der Fußball-Lehrer Luft nach oben, noch genügend Verbesserungspotentiale. „Ich erwarte schon, dass wir uns im Spiel am Montag gegen Dynamo Kiew weiter verbessern. Wir haben nach Balleroberung zu viele leichte Fehler im Spielaufbau gemacht und wir müssen im Umschaltspiel schneller werden.“

1860 München - Pandurii Targu Jiu 2:1 (1:0)

1860: 1 Eicher – 25  Kagelmacher (78.,30  Degenek), 26 Schindler (78., 5 Vallori), 2 Mauersberger (46., 29 Udukhai), 3 Wittek (46., 37 Yegenolgu) – 7 Claasen (46., 23 Aycicek), 6 Stahl (46., 38 Lacazette), 10 Liendl (46., 4 Bülow), 11 Adlung (62., 32 Heinrich) – 18 Karger (46., 19 Okotie), 13 Mölders (62., 9 Mugosa).

Tore: 1:0 Mingote (10., Eigentor), 2:0 Aycicek (57.), 2:1 Pitian (90.).

Gelbe Karten: - Ropotan.

Zuschauer: 300 im im Stadion von Los Barrios.

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13.01.16
Mugosa trifft: Löwen besiegen Austria Salzburg 1:0.

 
Erzielte beim ersten Freiluft-Test gegen Austria Salzburg den einzigen Treffer des Spiels: Stefan Mugosa. 
Die Löwen gewinnen ihren ersten Test 2016 im Freien gegen Austria Salzburg mit 1:0. Den Siegtreffer in der Wacker-Arena in Burghausen erzielte Stefan Mugosa in der 68. Minute beim Benefizspiel gegen die Mozartstädter. 1860-Cheftrainer hatte zur Pause die Mannschaft komplett gewechselt.

Seine Premiere im 1860-Trikot gab gegen die Mozartstädter Sascha Mölders. Kurzfristig musste Torhüter Vitus Eicher wegen einer Grippe passen. Deshalb hütete, wie bereits bei den Hallenturnieren, Stefan Ortega das Löwen-Tor. Schon vorher war klar, dass Rubin Okotie, Korbinian Vollmann, Emanuel Taffertshofer, Milos Degenek und Richard Neudecker aus den unterschiedlichen Gründen die Fahrt nach Burghausen nicht mitmachen würden. Ebenso wie die Rehkonvaleszenten Guillermo Vallori und Jannik Bandowski sowie Rodnei (Reha) und Krisztian Simon (Kreuzbandriss).

Die Löwen begannen druckvoll. Erst ging ein Schuss von Nico Karger aus 18 Metern knapp übers Austria-Tor (6.). Kurz danach bediente Christopher Schindler von der Mittellinie den startenden Sascha Mölders mit einem Heber. Der Stürmer zog mit der Kugel am Fuß in den Strafraum, rutschte aber beim Schuss-Versuch weg, so dass er nur einen Roller aufs Tor der Österreicher zustande brachte (7.). In der 17. Minute schalteten die Löwen schnell um. Daylon Claasen passte direkt auf Mölders, der kam auch an der Strafraumgrenze zum Abschluss, traf aber erneut die Kugel nicht voll. Nach einer Hereingabe von der rechten Grundlinie durch Lukas Katnik stand Markus Wallner in der Mitte frei. Aus acht Metern zog er ab, doch Felix Uduokhai blockte den Schuss. (22.). Im Gegenzug hatte Claasen halblinks freie Bahn, aber auch er brachte aus 14 Metern nur ein Schüsschen zustande, stellte Torhüter Hidajet Hankic damit vor keinerlei Probleme (23.). Mehr Mühe hatte Hankic in der 30. Minute. Daniel Adlung passte auf Mölders, der legte direkt auf Nico Karger weiter. Dessen Schuss aus 17 Metern aufs lange Eck lenkte der Salzburger Keeper gerade noch um den Pfosten (30.). Nach einer Rechtsflanke von Gary Kagelmacher pflückte Hankic die Kugel vor dem hinter ihm lauernden Mölders aus der Luft (39.). Ein 18-Meter-Schuss von Karger landete genau in den Armen des Austria-Keepers (43.). So blieb es in den ersten 45 Minuten torlos.

In der Pause wechselte Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann komplett durch, schickte eine neue Mannschaft aufs Feld. Nach einer Ecke von Michael Liendl kam Stefan Mugosa zum Kopfball, Hankic konnte die Kugel gerade noch an die Latte lenken. Im Nachschuss scheiterte Moritz Heinrich (51.). Kurz danach versuchte es Liendl mit einem Schuss aus der Distanz, zielte aber knapp über den Querbalken (52.). In der 56. Minute lag die Kugel zwar im Tor der Österreicher, doch der Schiedsrichter Johannes Huber entschied bei der Aktion von Stephan Hain im Austria-Torraum auf gefährliches Spiel des Löwen-Angreifers. Beim zweiten Mal, als die Kugel die Linie überschritt, zählte der Treffer. Eine Liedl-Ecke von rechts ließ Torhüter Hankic fallen, Mugosa reagierte am schnellsten, schob den Ball aus kurzer Distanz zur Führung ein (68.). Beinahe wäre in der Schlussphase der Ausgleich gefallen, als sich Uros Palibrk geschickt durchsetzte und auf Mehmet Bulut ablegte. Seine flache Hereingabe fand jedoch keinen Abnehmer. Somit blieb es beim 1:0-Erfolg der Löwen.

„Es war unser erstes Testspiel und dafür ganz ordentlich", fand Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann. Die 1. Halbzeit sei „mannschaftlich okay" gewesen. „In der 2. Halbzeit haben wir entschlossener nach vorne gespielt und am Ende sicher verdient gewonnen."


1860 München - Austria Salzburg 1:0 (0:0)

1860, 1. Halbzeit: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 29 Uduokhai, 37 Yegenoglu - 7 Claasen, 6 Stahl, 11 Adlung, 20 Rama - 13 Mölders, 18 Karger.
1860, 2. Halbzeit: 22 Netolitzky - 28 Scheidl, 21 Weber, 4 Bülow, 3 Wittek - 38 Lacazette, 10 Liendl - 23 Helmbrecht, 32 Heinrich - 9 Mugosa, 16 Hain.

Austria: 22 Hankic - 17 Kircher (64., 20 Sommer), 4 Reifeltshammer (64., 5 Huspek), 27 Müller, 15 Burghuber (64., 16 Bann) - 2 Wallner (59., 9 Palibrk), 6 Zia (46., 24 Hasanovic), 13 Öttl, 19 Öbster (64., 21 Mayer), 26 Kaufmann (59., 23 Zirnitzer) - 31 Katnik (64., 18 Bammer).

Tor: 1:0 Mugosa (68.).
Gelbe Karten: Yegenoglu - Bann, Müller.
Zuschauer: 1.140 in der Wacker-Arena in Burghausen.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistenten: Michael Bacher (Amerang), Tobias Baumann (Seebach).

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10.01.16

Erneut Rang drei für die Löwen in der Halle.

 
Zwei Mal trafen die Löwen während des Hallenturniers in Gummersbach auf Liga-Konkurrent MSV Duisburg. 
Die Löwen sind auf den Bronze-Rang bei den Hallenturnieren abonniert: Den 3. sparhandy-cup in der Schwalbe-Arena in Gummersbach beendeten das Team von Benno Möhlmann mit einem 3:2 im Neunmeterschießen auf Rang drei. Bereits vier Tage zuvor in Neu-Ulm siegten die Sechzger ebenfalls im kleinen Finale. Sieger des Turniers in der SCHWALBE arena mit sechs Mannschaften wurde der FSV Frankfurt, der im Endspiel die Sportfreunde Siegen mit 3:2 bezwang.

Unter dem Motto „Kicken für den guten Zweck" organisierten Veranstalter Markus Krampe und Weltmeister Lukas Podolski das Hallenturnier, bei dem der gesamte Erlös an Organisationen gespendet wird, die sich wohltätig um Kinder und Jugendliche kümmern.

Die Löwen waren mit A-Junioren-Torjäger Moritz Heinrich ins oberbergische Land gereist, wo sie einen optimalen Start ins Turnier erwischten. Bereits nach 18 Sekunden gelang Nico Karger nach einem sehenswerten Solo die Führung. Zwei Minuten später erhöhte Abwehrmann Sertan Yegenoglu, ebenfalls nach einer Einzelaktion, auf 2:0 (3.). Das 3:0 vor der Pause erzielte Karger mit seinem zweiten Treffer (8.). Direkt nach Wiederanpfiff verkürzte Nico Klotz für die Zebras auf 1:3 (11.). Bis zur letzten Minute sahen die Sechzger wie der sichere Sieger aus, dann schaffte der MSV innerhalb weniger Sekunden durch Dominik Behr und Kevin Wolze durch einen Doppelschlag den 3:3-Ausgleich (20.).

Im zweiten Gruppenspiel gegen Kickers Offenbach reichte den Löwen ein Unentschieden, um ins Halbfinale einzuziehen. Doch die Hessen schafften in der 4. Minute durch Semun Biber die Führung. Kurz vorm Seitenwechsel glich Romuald Lacazette aus (10.). Alexandros Theodosiadis stellte wenige Sekunden nach Wiederanpfiff die erneute Führung für den OFC her (11.). Mit einer überragenden Einzelleistung schaffte Fejsal Mulic das 2:2, als er mit einem Distanzschuss ins linke Kreuzeck traf (15.). Zwei Minuten später luchste Daniel Adlung dem Kickers-Torhüter den Ball ab, vollendete zum 3:2 ins leere Tor (17.). Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte Mulic (20.). Damit gingen die Löwen als Gruppenerster ins Halbfinale.

Dort trafen sie auf die Sportfreunde Siegen. Gegen den ehemaligen Zweitligisten tat sich das Möhlmann-Team trotz Führung durch Karger sehr schwer. Der 22-Jährige hatte in der 9. Minute nach Vorarbeit von Lacazette das 1:0 erzielt. Nach dem Seitenwechsel glich erst Marco Komenda die 1860-Führung aus (12.). Zwei Minuten später brachte Jakub Jarecki die Sportfreunde in Front (14.). Die Löwen drängten anschließend vehement auf den Ausgleich, hatten dabei aber mehrfach Pech. Ein Schuss von Mulic in der 15. Minute klärte ein Siegener auf der Linie. Den Schuss von Korbinian Vollmann blockte unfreiwillig Kollege Adlung (17.). Und in der vorletzten Minute scheiterte Lacazette nach einem Solo, bei dem er mehrere Gegenspieler ausstiegen ließ, am Torwart (19.). So verpassten die Löwen, wie bereits in Neu-Ulm, erneut das Finale.

Der dritte Platz wurde in Gummersbach per Neunmeterschießen ermittelt. Gegner war wie in der Vorrunde Liga-Konkurrent MSV Duisburg. Die Zebras hatten kurz zuvor den Einzug ins Endspiel durch eine 2:3-Niederlage im Neunmeterschießen gegen den FSV Frankfurt verpasst. 2:2 stand es nach regulärer Spielzeit. Als erstes trat im kleinen Finale Martin Dausch gegen 1860-Keeper Stefan Ortega an, setzte die Kugel über die Latte. Mit etwas Glück brachte anschließend Moritz Heinrich die Löwen in Front. Kevin Wolze glich zum 1:1 aus, Fejsal Mulic brachte Sechzig erneut in Führung. Auch Matthias Kühne traf für die Zebras, so dass es an Maxi Wittek lag, die Entscheidung herbeizuführen. Der 20-Jährige blieb cool, verwandelte und sicherte damit seinem Team Platz drei.

Ergebnisse

Gruppe 1
Spiel 1: TSV 1860 München - MSV Duisburg 3:3
Tore: 1:0 Karger (1.), 2:0 Yegenoglu (3.), 3:0 Karger (8.), 3:1 Klotz (11.), 3:2 Behr (20.), 3:3 Wolze (20.).
Spiel 2: MSV Duisburg - Kickers Offenbach 2:1
Spiel 3: TSV 1860 München - Kickers Offenbach 4:2 
Tore: 0:1 Biber (4.), 1:1 Lacazette (10.), 1:2 Theodosiadis (11.), 2:2 Mulic (15.), 3:2 Adlung (17.), 4:2 Mulic (20.).

Endstand
1. TSV 1860 München 4 Pkt./7:5 Tore
2. MSV Duisburg 4/5:4
3. Kickers Offenbach 0/3:6

Gruppe 2
Spiel 1: FSV Frankfurt - FC Schalke U23 5:2
Spiel 2: Sportfreunde Siegen - FC Schalke U23 4:3
Spiel 3: Sportfreunde Siegen - FSV Frankfurt 1:4

Endstand
1. FSV Frankfurt 6 Pkt./9:3
2. Sportfreunde Siegen 3/5:7
3. FC Schalke 04 U23 0/5:9

1. Halbfinale: TSV 1860 München - Sportfreunde Siegen 1:2
Tore: 1:0 Karger (8.), 1:1 Komenda (12.), 1:2 Jarecki (14.).
2. Halbfinale: FSV Frankfurt - MSV Duisburg 5:4 n.N.

Neunmeterschießen um Platz 3: TSV 1860 München - MSV Duisburg 3:2
Finale: FSV Frankfurt - Sportfreunde Siegen 3:2
 


07.01.16
Platz drei für die Löwen beim Hallenturnier um den AL-KO Cup

 
Daniel Adlung präsentiert seinen Kollegen den Pokal für Rang drei beim AL-KO Cup. 
Die Löwen beendeten den AL-KO Cup auf Rang drei. Als Gruppenerster zog der TSV 1860 München, der ohne Training beim Budenzauber in Neu-Ulm antrat, ins Halbfinale ein. Dort setzte es gegen den 1. FC Kaiserslautern vor 5.000 Zuschauern aber eine klare 2:6-Niederlage. Im kleinen Finale besiegte das Möhlmann-Team den FV Illertissen mit 4:2. Das Turnier gewann die SpVgg Greuther Fürth durch einen 4:1-Erfolg im Endspiel gegen den FCK.

In der hochmodernen ratiopharm arena, wo sonst die Ulmer Basketballer auf Korbjagd gehen, versuchten sich die Löwen erstmals seit Jahren wieder in der Halle. Im ersten Spiel des Turniers traf das Team von Benno Möhlmann auf Oberligist SSV Ulm 1846. Nach gutem Beginn und der Führung durch Nico Karger in der 6. Minute verpassten es die Sechzger vor der Pause durch Daylon Claasen, auf 2:0 zu erhöhen. Das rächte sich in der Schlussphase der zweiten zehn Minuten. Die Spatzen glichen erst durch Giocchino Coletti aus (18.), in der vorletzten Minute schafften die Schwaben sogar den Siegtreffer durch Felix Hörger (19.).

Besser lief es im zweiten Vorrundenspiel für den Zweitligisten gegen den FV Illertissen. Traf A-Junior Felix Uduokhai in der 2. Minute nur die Latte, machten es anschließend Fejsal Mulic (5.), Maxi Wittek (6.) und Michael Liendl (8.) besser, stellten bis zur Pause auf 3:0. Claasen (11.), Liendl (13.) und erneut Wittek (19.) erhöhten auf 6:0, ehe Sebastian Schaller in der Schlussminute den Ehrentreffer für die bayerischen Schwaben zum 6:1-Endstand erzielte. Damit war der Halbfinaleinzug der Löwen perfekt. Da kurze Zeit später Illertissen Gastgeber Ulm mit 5:2 bezwang, zogen die Sechzger sogar als Gruppensieger ins Halbfinale.

Dort trafen sie auf Ligakonkurrent 1. FC Kaiserslautern. Die Spielzeit ab der Finalrunde betrug 2 x 12 Minuten. Ein vermeintlicher Vorteil für die Löwen, die mehr als 90 Minuten vor dem Halbfinale generieren konnten, während die Pfälzer noch kurz zuvor ihr letztes Gruppenspiel bestritten. Es begann auch optimal für das Möhlmann-Team. Nach 45 Sekunden traf Daniel Adlung zum 1:0. Doch Maurice Deville drehte das Ergebnis innerhalb von einer Minute (2. und 3.). Vor dem Seitenwechsel gelang Antonio Colak für den 1. FCK sogar das 3:1, wobei dem Treffer ein ungeahntes Foul an Romauld Lacazette vorausging. In Überzahl - Fejsal Mulic kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe - erhöhte Jan-Lucas Dorow auf 4:1 (16.). Mit dem 5:1 durch Tino Schmidt (19.) war das Spiel für die Sechzger endgültig gelaufen. Kurz vor Schluss kam Stefan Ortega außerhalb des Strafraums gegen Deville zu spät, kassierte ebenfalls eine Zwei-Minuten-Strafe. Christian Lensch nutzte diees zum 6:1 (22.). Adlung, der den Torreigen eröffnet hatte, sorgte für den 2:6-Endstand (23.). Damit blieb den Löwen nur das kleine Finale.

Gegner im Spiel um Platz drei war der FV Illertissen, der in seinem Halbfinale bereits mit 3:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth geführt hatte, aber am Ende mit 4:6 gegen den Zweitligisten den Kürzeren zog. Die Löwen profitierten gegen den Regionalligisten davon, dass dieser nur eine kurze Verschnaufpause vor dem kleinen Finale hatte. So kamen sie an diesem Abend zu ihrem zweiten Sieg gegen die bayerischen Schwaben. Doch den ersten Treffer erzielte der FVI. Johannes Ludmann überwand bereits nach 17 Sekunden Ortega im 1860-Tor. Liendl gelang mit seinem dritten Turnier-Treffer in der 3. Minute der Ausgleich. Wittek erzielte in der 7. Minute das 2:1. Karger erhöhte vor der Pause auf 3:1 (9.). Ludmann mit seinem zweiten Treffer zum 2:3 machte es in der 15. Minute nochmals spannend. Korbinian Vollmann beendete mit dem Tor zum 4:2 in der Schlussminute alle Zweifel (20.). Somit erspielten sich die Sechzger Rang drei.

Ergebnisse

Gruppe A: 
Spiel 1: SSV Ulm 1846 - TSV 1860 München 2:1
Tore: 0:1 Karger (6.), 1:1 Coletti (18.), 2:1 Hörger (19.).
Spiel 2: TSV 1860 München - FV Ilertissen 6:1
Tore: 1:0 Mulic (5.), 2:0 Wittek (6.), 3:0 Liendl (8.), 4:0 Claasen (11.), 5:0 Liendl (13.), 6:0 Wittek (19.), 6:1 Schaller (20.).
Spiel 3: FV Illertissen - SSV Ulm 1846 5:2

Endstand
1. TSV 1860 München 3 Pkt./7:3 Tore
2. FV Illertissen 3/6:8
3. SSV Ulm 1846 3/4:6

Gruppe B
Spiel 1: SG Sonnenhof Großaspach - SpVgg Greuther Fürth 2:3
Spiel 2: 1. FC Kaiserslautern - SG Sonnenhof Großaspach 2:2
Spiel 3: SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern 2:2

Endstand
1. SpVgg Greuther Fürth 4 Pkt./5:4 Tore
2. 1. FC Kaiserslautern 2/4:4
3. SG Sonnenhof Großaspach 1/4:5

1. Halbfinale: TSV 1860 München - 1. FC Kaiserslautern 2:6
Tore: 1:0 Adlung (1.), 1:1 Deville (2.), 1:2 Deville (3.), 1:3 Colak (11.), 1:4 Dorow (16.), 1:5 Schmidt (19.), 1:6 Lensch (22.), 2:6 Adlung (23.) - Zeitstrafen: Mulic und Ortega (je 2 Minuten).

2. Halbfinale: FV Illertissen - SpVgg Greuther Fürth 4:6

Spiel um Platz 3: TSV 1860 München - FV Illertissen 4:2
Tore: 0:1 Ludmann (1.), 1:1 Liendl (3.), 2:1 Wittek (7.), 3:1 Karger (9.), 3:2 Ludmann (15.), 4:2 Vollmann (20.).

Finale: 1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth 1:4
 

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Achtelfinale, 16.12.2015, 20:30 Uhr

1860 München

1860 München

0:2

VfL Bochum

VfL Bochum

LöwenPokal-Aus nach Bochumer Doppelpack in vier Minuten

Marius Wolf
In dieser Szene wehrte Anthony Losilla den Schuss von Marius Wolf mit der Hand ab.

Vier Minuten vor der Pause kosteten die Löwen das Viertelfinale des DFB-Pokals. In der 39. Minute schlief die Hintermannschaft, ließ Janik Haberer gewähren, der prompt die Führung für Bochum erzielte (39.). In der 43. Minute half Schiedsrichter Marco Fritz beim zweiten Treffer kräftig mit. Erst gab er einen strittigen Freistoß für den VfL an der Strafraumgrenze, dann übersah er, dass Tim Hoogland den 2:0-Endstand mit dem Unterarm markierte. In der Schlussphase verweigerte der schwache Fritz den Sechzgern noch einen klaren Handelfmeter (87.). Damit war das Aus für Sechzig endgültig besiegelt!

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Fotos: Bernd Feil/M.i.S.

Personal: Chefcoach Benno Möhlmann musste im Pokal-Achtelfinale auf Kai Bülow (Innenbandriss), Guillermo Vallori (Kreuzbandriss), Rodnei (Leisten-OP), Krisztian Simon (Kreuzbandriss), Stephan Hain (Aufbautraining), Jannik Bandowski (Aufbautraining), und Vladimir Kovac (Aufbautraining) verzichten. Nicht im Kader standen Dominik Stahl, Valdet Rama, Korbinian Vollmann und Stephane Mvibudulu. Im Vergleich zum Punktspiel gegen Heidenheim gab es drei Änderungen in der Startelf: Für Michael Liendl rückte Richard Neudecker ins Team, für Marius Wolf kam Daylon Claasen und für Fejsal Mulic stürmte Stefan Mugosa.

Spielverlauf: Erstmals kamen die Bochumer in der 3. Minute gefährlich vors Löwen-Tor. Marco Terrazzino war auf der linken Seite Daylon Claasen entwischt. Sein Pass im Strafraum kam zu Peniel Mlapa, der Ex-Löwe versuchte es aus extrem spitzem Winkel mit einem Schuss, traf aber nur das Außennetz (3.). Glück hatten die Sechzger zwei Minuten später, als eine flache Hereingabe von rechts durch Stefano Celozzi quer durch den Torraum ging, ohne dass ein Spieler an die Kugel kam. Christopher Schindler am zweiten Pfosten konnte dann klären (5.). In der 8. Minute musste Stefan Ortega erst einen 30-Meter-Freistoß von Terrazzino aus dem linken Halbfeld mit den Fäusten abwehren, im Anschluss kam Patrick Fabian nach einer Rechtsflanke aus acht Metern zum Kopfball, wieder tauchte der Keeper ab, fing die Kugel im Hechtflug. Der VfL machte in der Anfangsphase viel Druck, die Löwen konnten sich nur selten befreien. In der 11. Minute kam Rubin Okotie im Strafraum nach einem Konter an den Ball, doch im fehlte die Entschlossenheit im Abschluss, so dass diese Chance verpuffte. Zwei Minuten später versuchte es Daylon Claasen mit einem Linksschuss aus 21 Metern, der aber deutlich über den Querbalken ging (13.). Nach einer Flanke in den Strafraum von Adlung aus dem Zentrum löste sich Stefan Mugosa im Rücken seines Gegenspielers. Seinem Kopfball aus neun Metern aus halblinker Position fehlte aber der Druck und die Präzision, so dass Manuel Riemann die Kugel sogar fangen konnte (19.). Im Anschluss an eine Kontersituation kam Mlapa gegen Gary Kagelmacher an der Strafraumkante zum Abschluss, doch Ortega tauchte ab, fischte sich den Schuss aus dem rechten unteren Eck (21.). Ein Distanzschuss nach einer abgewehrten Ecke von Maximilian Wittek rauschte in der 26. Minute knapp am linken Pfosten vorbei. Ein sehenswerter Doppelpass zwischen Mugosa und Richard Neudecker brachte den 19-Jährigen links am Torraum zum Abschluss, doch beim Schuss rutschte er weg, so dass die Kugel im Tor-Aus landete (31.). Nach einer Linksflanke von Wittek klärte der großgewachsene Felix Bastians am Torraum gerade noch mit dem Kopf vor dem hinter ihm lauernden Okotie zur Ecke (35.). Etwas einfallslos war der Abschluss von Adlung in der 39. Minute bei einem Angriff Vier-gegen-Vier, als er halbrechts im Strafraum aus 14 Metern aufs kurze Eck schoss, Riemann problemlos klären konnte. Der Torwart leitete gleich den Gegenzug über die rechte Seite an. Jannik Haberer schnappte sich die Kugel im Halbfeld, lief unbehelligt von zwei Löwen nach innen, zog dann an der Strafraumkante ab und traf zum 1:0 unhaltbar für Ortega ins linke untere Eck (39.). Vier Minuten später gar das 2:0. An der linken Außenlinie hatte Schindler seinen Gegenspieler Mlapa zu Fall gebracht. Terrazzino drehte den Ball hoch mit viel Schnitt aufs lange Eck. Vom Innenpfosten prallte der Ball ab, Tim Hoogland beförderte den Ball mit dem Unterarm über die Linie. Die Löwen reklamierten zwar Handspiel des Bochumers, doch Schiedsrichter Marco Fritz erkannte den Treffer trotzdem an (43.). Eine klare Fehlentscheidung, zumal schon der Freistoß zuvor mehr als grenzwertig war. Den Zwei-Tore-Rückstand mussten die Löwen also mit in die Pause nehmen.

Oliver Kreuzer: »Wir brauchen im Winter neue Impulse!«

Die Löwen drängten nach Wiederanpfiff auf den Anschlusstreffer. Auf der rechten Seite legte Neudecker auf Adlung ab, der versuchte es mit einem Dropkick aus 25 Metern aufs lange Eck, doch Riemann streckte sich, lenkte die Kugel am Tor vorbei (48.). Die Sechzger waren natürlich für Konter immer anfällig. In der 52. Minute setzte sich Onur Bulut auf der rechten Seite gegen Wittek durch, seine flache Hereingabe kam zu Hoogland, der diesmal den Fuß nahm, aber aus acht Metern freistehend über die Querlatte schoss. Einen verdeckten 19-Meter-Schuss von Hoogland parierte Ortega in der 69. Minute glänzend. Chancen für die Löwen bleiben lange aus. Ein Linksschuss des eingewechselten Nico Karger aus 13 Metern in der 82. Minute fischte Riemann aus dem kurzen Eck. Fünf Minuten später verweigerte der schwache Schiedsrichter Fritz noch einen klaren Handelfmeter. Im Gegenzug scheiterte Thomas Eisfeld freistehend vor Ortega aus zehn Metern (87.). Trotz der dramatischen Schlussphase - Tore fielen keine mehr. So war der Pausenstand auch der Endstand.

Löwenrunde // Möhlmann & Verbeek

Ticker

1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 37 Yegenoglu, 3 Wittek - 11 Adlung, 30 Degenek, 7 Claasen - 9 Mugosa, 19 Okotie, 31 Neudecker.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) - 10 Liendl, 18 Karger, 27 Wolf, 34 Mulic, 35 Taffertshofer, 38 Lacazette.

VfL: 33 Riemann - 21 Celozzi, 19 Fabian, 5 Bastians, 24 Perthel - 8 Losilla, 2 Hoogland - 25 Bulut, 23 Haberer, 10 Terrazzino - 14 Mlapa.
Ersatz: 32 Dornebusch (Tor) - 3 Wijnaldum, 4 Cacutalua, 11 Novikovas, 13 Eisfeld, 17 Weis, 22 Terodde.

Wechsel: Wolf für Neudecker (67.), Karger für Mugosa (76.), Liendl für Degenek (76.) - Terodde für Mlapa (62.), Eisfeld für Haberer (68.), Wijnaldum für Perthel (72.).

Tore: 0:1 Haberer (39.)., 0:2 Hoogland (43.).
Gelbe Karten: Degenek - Haberer.
Zuschauer:
19.800 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb); Assistenten: Dominik Schaal (Tübingen), Marcel Pelgrim (Hamminkeln-Loikum): Vierter Offizieller: Dr. Robert Kampka (Mainz).


Testspiel

Löwen besiegen Drittligist Würzburg 1:0 Mulic trifft

Fejsal Mulic
Fejsal Mulic (li, hinten) erzielte gegen Drittligist Würzburg den Siegtreffer in der 65. Minute.

Den Test während der Länderspielpause in Schwabach gegen die Würzburger Kickers gewannen die Löwen mit 1:0. Das „Tor des Tages" erzielte Fejsal Mulic in der 65. Minute. Romuald Lacazette feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback, spielte 90 Minuten durch.

Die erste gute Chance hatten die Löwen in der 7. Minute. Nach schöner Kombination mit Michael Liendl drang Fejsal Mulic in den Strafraum ein, doch ein Würzburger fälschte den Schuss ab, der dadurch neben dem Tor landete. Ansonsten blieb es immer nur bei guten Ansätzen. In der 16. Minute setzte Richard Neudecker Mitspieler Korbinian Vollmann ein, dessen scharfe Hereingabe fand im Zentrum aber kein Abnehmer. Bei der besten Möglichkeit der Sechzger stand Daylon Claasen knapp im Abseits. Vollmann hatte ihn halbrechts freigespielt, sein Schuss aus zwölf Metern landete ohnehin nur am Außenpfosten (34.). Ein Distanzschuss von Romuald Lacazette ging weit übers Würzburger Tor (41.). Kurz vor der Pause nahm Daniel Adlung nach Zuspiel von Mulic halbrechts den Ball direkt aus der Luft, sein Schuss aus 15 Meter senkte sich jedoch erst hinter dem Tor ab (44.).

Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Löwen Glück. Der eingewechselte Dominik Nothnagel bediente Daniel Nagy, der alleine vor Stefan Ortega auftauchte, aber den Ball aus elf Metern nicht voll traf, so dass der Löwen-Keeper parieren konnte (51.). Auf der anderen Seite wurde ein Schuss von Neudecker vom linken Strafraumeck geblockt. Die anschließende Ecke von Adlung erreichte den Kopf von Sertan Yegenoglu, der zwar einköpfte, aber Schiedsrichter Florian Badstübner hatte schon vorher wegen eines Foulspiels im Torraum abgepfiffen (55.). Einen 28-Meter-Freistoß aus halbrechter Position setzte Michael Liendl mit links nur knapp über die Querlatte (61.). In der 65. Minute ging Mulic nach einem schlechten Rückpass von Richard Weil dazwischen und spitzelte anschließend dem herauseilenden Würzburger Keeper Dominik Brunnhübner den Ball zum 1:0 durch die Beine. Kurz danach eine ähnliche Szene, doch diesmal konnte Brunnhübner den Schuss des Serben parieren (67.). Kurz vor dem Ende versuchte es Ex-Löwe Liridon Vocaj nochmals aus der Distanz, der Schuss ging aber am Tor von Stefan Ortega vorbei (87.). So gewannen die Sechzger den Test, bei dem Romuald Lacazette nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte, mit 1:0.

Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann zeigte sich mit dem Test zufrieden. „Das war ein sehr intensives Spiel. Würzburg hat das durchaus ernst genommen. Insofern war es ein ordentlicher Test, mit dem wir voll im Spielrhythmus bleiben", so der 61-Jährige.

1860 München - Kickers Würzburg 1:0 (0:0)

1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 37 Yegenoglu, 31 Neudecker - 38 Lacazette, 11 Adlung - 7 Claasen, 33 Vollmann, 10 Liendl - 34 Mulic.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) - 18 Fuchs, 28 Neuhaus, 29 Türk, 32 Hursan.

Kickers: 28 Wulnikowski - 22 Russ, 11 Weil, 5 Schoppenhauer, 16 Kurzweg - 14 Karsanidis, 18 Gutjahr - 20 Nagy, 10 Daghfous, 4 Benatelli - 9 Shapourzadeh.
Ersatz: 1 Brunnhübner (Tor) - 3 Nothnagel, 6 Weißenberger, 7 Haller, 8 Vocaj, 21 Demirtas, 25 Thomik, 26 Fennell, 27 Jabiri, 32 Bilick.

Wechsel: Neuhaus für Liendl (69.), Türk für Claasen (69.), Fuchs für Adlung (76.), Hursan für Kagelmacher (76.) - Vocaj für Daghfous (46.), Brunnhübner für Wulnikowski (46.), Fennell für Schoppenhauer (46.), Jabiri für Shapourzadeh (46.), Nothnagel für Gutjahr (46.), Haller für Nagy 63.), Thomik für Russ (70.).

Tor: 1:0 Mulic (65.)
Gelbe Karten: - Benatelli.
Zuschauer: 450 im SC 04 Stadion in Schwabach.
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Steffen Brütting (Effeltrich), Christopher Schwarzmann (Scheßlitz).


2. Runde, 27.10.2015, 19 Uhr

1. FSV Mainz 05

Mainz 05

1:2

1860 München

1860 München

Löwen schaffen Pokalsensation: 2:1-Sieg bei Mainz 05

Stefan Mugosa
Stefan Mugosa nutzte den Fehler von Niko Bungert, erzielte in der 70. Minute den wichtigen Ausgleich.

Die Löwen schaffen die Sensation, eliminieren nach Hoffenheim mit dem 1. FSV Mainz 05 den zweiten Bundesligisten. Früh gerieten die Sechzger durch ein unglückliches Eigentor von Kapitän Christopher Schindler in Rückstand (6.). Nach dem Platzverweis des Mainzers Pierre Bengtsson kurz vor der Pause erhöhten die Weiß-Blauen den Druck. Stefan Mugosa (70.) und Joker Rubin Okotie (77.) stachen. In der dramatischen Schlussphase mussten Gary Kagelmacher und Maximilian Wittek für den geschlagenen Keeper Stefan Ortega auf der Linie das 2:1 retten.

Personal: Erneut vertrat Torwart-Trainer Kurt Kowarz den Chefcoach Benno Möhlmann (Gallenblasen-OP). Der 57-Jährige musste in Mainz auf Kai Bülow (Innenbandriss), Guillermo Vallori (Kreuzbandriss), Dominik Stahl (Knieverletzung), Rodnei (Oberschenkelprobleme), Stephan Hain (Knochenstauchung im Kniegelenk), Jannik Bandowski (Ermüdungsbruck im Fuß), Valdet Rama (Adduktorenverletzung), Romuald Lacazette (Syndesmose-Teilruptur) und Vladimir Kovac (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Michael Netolitzky und Fejsal Mulic standen nicht im 18er-Kader. Gleich fünf Änderungen nahm das 1860-Trainerteam im Vergleich zum Fürth-Spiel vor. Für Vitus Eicher hütete Stefan Ortega das Tor, Richard Neudecker vertrat Maximilian Wittek auf der linken Abwehrseite. Die Offensive wurde komplett getauscht. Für Korbinian Vollmann, Marius Wolf und Rubin Okotie rückten Krisztian Simon, Daylon Claasen und Stefan Mugosa in die Anfangsformation.

Spielverlauf: Den ersten Ball aufs Tor hatten die Löwen zu verzeichnen. Der Schuss von Stefan Mugos aus 22 Metern ging aber weit über den Querbalken (3.). Drei Minuten später lag der Ball im Netz der Sechzger. Einen Freistoß acht Meter vor dem linken Strafraumeck brachte Danny Latza mit viel Schnitt vors Löwen-Tor, Florian Niederlechner und Christopher Schindler sprangen mit dem Rücken zum Tor der Kugel entgegen. Letztlich fand der Ball über die Schulter des Löwen-Kapitäns unhaltbar für Stefan Ortega den Weg zum 1:0 ins lange Eck (6.). Schlechter hätte die Partie für die Sechzger gar nicht beginnen können! Erneut ein Freistoß von Latza, diesmal von der rechten Strafraumseite, kam zu Niko Bungert am Fünfmeterraum, doch der köpfte genau in die Tormitte, so dass Ortega im Nachfassen die Kugel festhalten konnte (13.). Die Löwen waren in der Folge bemüht, fanden aber kein Mittel, um die kompakt stehenden Rheinlandpfälzer zu überspielen. Zudem hemmten mehrere Verletzungsunterbrechungen den Spielfluss. Erst prallten Niederlechner und Ortega zusammen, dann fällte der Ex-Löwe Sertan Yegenoglu, sah dafür die Gelbe Karte (27.). Die Mainzer, mit der Führung im Rücken, reagierten nur noch. In der 44. Minute wäre Krisztian Simon durch gewesen, Pierre Bengtsson trat ihm etwa zehn Meter vor der Strafraumgrenze in die Hacken. Schiedsrichter Harm Osmers pfiff Freistoß und zeigte dem Linksverteidiger der 05er die Rote Karte. Den fälligen Freistoß aus halbrechter Position setzte Michael Liendl knapp über das linke Kreuzeck des Mainzer Tors. Mit 0:1, aber einem Mann mehr auf dem Feld, ging es für die Sechzger in die Pause.

Die erste gute Szene im zweiten Durchgang gehörte den Löwen. Claasen dribbelte links zwei Mainzer aus, steckte die Kugel für Mugosa durch, der allein vor Loris Karius auftauchte, aber zuvor einen halben Schritt im Abseits stand und zurückgepfiffen wurde (51.). Vier Minuten später unterlief Bungert einen Chipball von Gary Kagelmacher, doch Mugosa und Claasen waren zu überrascht, verpassten am Torraum nacheinander die Hereingabe (55.). Nach einer Stunde versuchte es Simon mit einem Flachpass von der rechten Grundlinie auf Claasen, doch Christoph Moritz ging dazwischen, klärte vor dem Südafrikaner (60.). In der 70. Minute hielt der Bundesligist dem Druck nicht mehr stand. Nach einem Pass in die Tiefe von Daniel Adlung schlug Bungert an der Strafraumkante ein Luftloch, Mugosa setzte nach, traf in halbrechter Position aus 14 Metern zum 1:1 ins lange Eck. Sieben Minuten später die Führung für den Zweitligisten. Richard Neudecker hatte links auf Claasen weitergeleitet, der flankte genau zwischen Leon Balogun und Stefan Bell auf den eingewechselten Rubin Okotie, der aus sechs Metern die Kugel per Kopf zum 2:1 unter die Latte wuchtete (77.). In der 80. Minute versprang Neudecker am eigenen Strafraum der Ball, Niederlechner schaltete sofort, doch Yegenoglu ging dazwischen. Der Mainzer kam dabei zu Fall, forderte Elfmeter, doch Schiri Osmers winkte ab. Zwei Standards hintereinander durch Latza wehrten die Löwen per Kopf ab (88.). Einen Schuss von Niederlechner am Sechzehnmeterraum blockte Schindler zur Seite (90.). Dramatik in der Nachspielzeit: Erst musste Kagelmacher nach Latza-Schuss auf der Linie klären, dann köpfte Maximilian Wittek, ebenfalls auf der Linie, einen aufs Tor gestocherten Schuss von Julian Baumgartlinger weg. Kurz danach war die Sensation perfekt: Die Löwen, in der Liga noch ohne Sieg, eliminierten den zweiten Bundesligisten im Pokalwettbewerb.
 

Mainz: 1 Karius - 3 Balogun, 26 Bungert, 16 Bell, 7 Bengtsson - 14 Baumgartlinger, 6 Latza - 18 Brosinski, 10 Malli, 17 Jairo - 31 Niederlechner.
Ersatz: 23 Curci (Tor) - 2 Jara, 8 Moritz, 29 Parker, 32 De Blasis, 45 Serdar 47 Klement.

1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 37 Yegenoglu, - 11 Adlung, 30 Degenek - 14 Simon, 10 Liendl, 7 Claasen - 9 Mugosa,.
Ersatz: 1 Eicher - 3 Wittek, 19 Okotie, 27 Wolf, 31 Neudecker, 33 Vollmann, 35 Taffertshofer, 36 Mvibudulu.

Wechsel: Moritz für Brosinski (36.), Jara für Malli (67.), De Blasis für Bungert (83.) - Okotie fürLiendl (69.), Wittek für Neudecker (83.), Mvibudulu für Mugosa (89.).

Tore: 1:0 Schindler (6., Eigentor), 1:1 Mugosa (70.), 1:2 Okotie (77.).
Gelbe Karten: Niederlechner - Yegenoglu, Neudecker, Degenek, Kagelmacher.
Rote Karte: Bengtsson (44., Notbremse).
Zuschauer:
17.617 in der Coface Arena.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Tim Skorczyk (Salzgitter), Robert Schröder (Hannover); Vierter Offizieller: Christian Fischer (Hemer).


Löwen unterliegen Wacker Innsbruck 1:2

Rodnei
Die Löwen-Abwehr um Kapitän Rodnei mussten vor der Pause zwei Gegntreffer hinnehmen.

Die Löwen verloren das Testspiel gegen den Spitzenreiter der österreichischen Zweiten Liga, Wacker Innsbruck, in Heimstetten mit 1:2. Alexander Gründler (32. und 37.) hatte die Tiroler vor der Pause per Doppelpack mit 2:0 in Führung gebracht. Valdet Rama gelang in der Schlussphase nur noch der Anschlusstreffer bei strömendem Regen (87.).

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Ohne Sieben - Maximilian Wittek (U20), Marius Wolf (U21), Milos Degenek (Australien, U23), Fejsal Mulic (Serbien, U21), Daylon Claasen (Südafrika), Stefan Mugosa (Montenegro) und Rubin Okotie (Österreich) - trafen die Löwen während der Länderspielpause in Heimstetten auf den mehrfachen österreichischen Meister Wacker Innsbruck. Als Kapitän führte Rodnei die Sechzger aufs Spielfeld.

Die Löwen begannen stark, konnten sich aber keine klaren Möglichkeiten erspielen. Gefährlicher zeigten sich die Tiroler in Strafraumnähe. Nach einer Linksflanke hatten die Gäste die erste gute Chance. Christian Deutschmann kam sieben Meter vor dem Tor zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage, sodass die Kugel weit übers Tor von Stefan Ortega ging (8.). Als Valdet Rama nach einer Viertelstunde zu einem Solo durch die Innsbrucker Hälfte ansetzte, wurde der Albaner erst im Strafraum von Sebastian Siller gebremst. Der Löwen-Stürmer forderte Elfmeter, doch Schiedsrichter Johannes Huber ließ weiterspielen (15.). Ortega hatte in der 30. Minute Mühe, den Ball über die Querlatte zu wischen. Nach einem abgewehrten Löwen-Freistoß konterte Wacker, Siller sah den 1860-keeper weit vor seinem Tor, lupfte ihn gefährlich Richtung rechtes Kreuzeck. Zwei Minuten später war Ortega machtlos. Nach einer Linksflanke von Alexander Hauser war Alexander Gründler frei zur Stelle, köpfte aus sechs Metern zum 1:0 ein (32.). In der 37. Minute wurde Gründler mustergültig bedient, ließ Felix Weber stehen, schlug einen Haken und überwand Ortega mit einem trockenen Flachschuss ins linke Eck zum 2:0. Kurz vor der Pause versuchte es Weber mit einem Distanzschuss. Der Aufsetzer landete aber links neben dem Pfosten. So ging es bei strömendem Regen mit 0:2 aus Löwensicht in die Kabine.

Die Löwen taten sich auch in der 2. Halbzeit bei Dauerregen schwer. Zwar versuchten sie die Innsbrucker immer wieder unter Druck zu setzen, doch mangelnde Präzision verhinderte gefährliche Szenen gegen die kompakt stehenden Tiroler. In der 69. Minute versuchte es der eingewechselte Richard Neudecker mit einem Schuss aus 19 Metern, doch Julian Weiskopf tauchte ab, hielt die Kugel fest. Nach Pass von Rama stand Krisztian Simon halbrechts im Strafraum plötzlich frei, doch der Ball rutschte ihm beim Abschluss aus 13 Meter über den Spann (80.). Eine Minute später hatte Rodnei Nico Karger auf der linken Seite geschickt. Der Stürmer der U21 kam am linken Torraumeck mit rechts zum Abschluss, scheiterte aber am Wacker-Keeper (81.) Kurz danach brachte Korbinian Vollmann aus sieben Metern einen Kopfball nicht aufs Tor (82.). Nach einem Eckball von Vollmann konnte Weiskopf den Kopfball von Christopher Schindler noch abwehren, Rama war zur Stelle, staubte zum 1:2 ab (87.). Bis zum Schluss drängten die Sechzger auf den Ausgleich, hatten in der Nachspielzeit noch die Chance zum 2:2. Karger legte am Strafraum quer auf Schindler, der aus der Drehung abzog, aber der Schuss wurde geblockt. So brachte Innsbruck das Ergebnis - wenn auch glücklich - mit Cleverness über die Zeit.

Löwen-Cheftrainer Torsten Fröhling war mit der 1. Halbzeit seines Teams sowohl in Bezug auf Laufleistung als auch Aggressivität unzufrieden. „Innsbruck war ein richtig guter Testspielgegner, sehr engagiert und richtig heiß." Die Tiroler seien die Partie „wie ein Punktspiel" angegangen. „Das erwarte ich auch von meiner Mannschaft. Man hat gesehen, dass den Spielern, die heute zum Einsatz kamen, die Spielpraxis fehlt. Dafür sind solche Spiele gedacht, das wollen wir in Zukunft regelmäßig machen", so Fröhling. In der Schlussphase, als sein Team Alles oder Nichts spielte, lief es plötzlich. „Da haben wir ein gutes Umschaltspiel gezeigt, schnell nach vorne gespielt."

1860 München - Wacker Innsbruck 1:2 (0:2)

1860: 24 Ortega - 37 Scheidl, 32 Weber, 8 Rodnei, 39 Kovac - 35 Taffertshofer, 33 Vollmann - 14 Simon, 10 Liendl, 36 Mvibudulu - 20 Rama.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) - 4 Bülow, 11 Adlung, 18 Karger, 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 31 Neudecker.

Wacker: 1 Grünwald - 4 Deutschmann, 28 Siller, 17 Rosenbichler, 8 Hölzl - 18 Jamnig, 10 Säumel, 7 Hauser, 13 Nitzlnader, 15 Hamzic- 21 Gründler.
Ersatz: 27 Weiskopf (Tor) - 5 Lercher, 11 Hirschhofer, 14 Augustin, 22 Krismer, 23 Tekir, 33 Rieder, 34 Hupfauf.

Wechsel: Neudecker für Taffertshofer (46.) Karger für Liendl (46.), Kagelmacher für Scheidl (62.), Schindler für Weber (62.), Adlung für Mvibudulu (62.) - Tekir für Säumel (21.), Lercher für Hölzl (46.), Hirschhofer für Gründler (46.), Weiskopf für Grünwald (62.), Augustin für Jamnig (62.), Krismer für Hauser (62.), Rieder für Hamzic (75.), Hupfauf für Siller (75.).

Tore: 0:1 Gründler (32.), 0:1 Gründler (37.), 1:2 Rama (87.).
Gelbe Karten: - Deutschmann.
Zuschauer: 400 im Sportpark Heimstetten.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistenten: Michael Bacher (Amerang), Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen).


1. Runde, 08.08.2015, 18 Uhr

1860 München

1860 München

2:0

TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


Pokalsieg! Löwen bezwingen Hoffenheim mit 2:0

Milos Degenek und Kevin Volland
Ex-Löwe Kevin Volland, hier gegen Milos Degenek, hatte gegen seine ehemaligen Kollegen einen schweren Stand.

Doppelte Premiere: Die Löwen schafften im Pokal gegen die TSG Hoffenheim die ersten Tore und den ersten Sieg in einem Pflichtspiel der Saison 2015/2016. Daylon Claasen hatte den Zweitligisten in der 51. Minute in Führung gebracht, in der Nachspielzeit erhöhte Fejsal Mulic auf 2:0.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Personal: Löwen-Cheftrainer Torsten Fröhling musste gegen Hoffenheim auf die langzeitverletzten Guillermo Vallori (Kreuzbandriss) und Jannik Bandowski (Fußwurzelbruch) sowie Dominik Stahl (Knieprobleme) verzichten. Kurzfristig fielen mit einer Grippe Krisztian Simon und Valdet Rama aus, Rodnei befindet sich noch im Aufbautraining. Erstmals im Kader stand aus der U21 Stephane Mvibudulu.

Spielverlauf: Die Löwen begannen forsch. In der 5. Minute setzte sich Marius Wolf am linken Flügel gegen Pavel Kaderabek durch, zog nach innen, konnte aber an der Grundlinie auf Kosten einer Ecke gebremst werden. Auf der anderen Seite war Tarik Elyounoussi plötzlich an der Strafraumkante frei, bei seiner Direktabnahme in zentraler Position traf er die Kugel aber nicht voll, sodass Stefan Ortega im 1860-Tor damit keine Probleme hatte (9.). Im Gegenzug die erste Großchance für die Löwen. Wolf ging mit Tempo über halblinks Richtung Strafraum, kam zu Fall, doch Schiedsrichter Harm Osmers ließ weiterlaufen. Die Kugel trudelte an den Fünfmeterraum zu Rubin Okotie, der sichtlich überrascht aus kurzer Distanz an TSG-Keeper Oliver Baumann scheiterte (10.). Noch besser die Möglichkeit in der 19. Minute. Stephan Hain passte an der linken Torraumseite von der Grundlinie in die Mitte, Rubin Okotie legte den Ball zurück auf Wolf, der aus neun Metern halblinks zum Abschluss kam, aber ein TSG-Verteidiger brachte im letzten Moment das Bein dazwischen, fälschte den Schuss zur Ecke ab (19.). Nach dieser lag der Ball dann im Hoffenheimer Tor, aufgrund einer Abseitsstellung von Wolf erkannte der Unparteiische den Treffer zu Recht nicht an (20.). Ein 28-Meter-Schuss von Gary Kagelmacher ging kurz danach nur haarscharf übers linke Kreuzeck (22.). Nach einem Eckball von links durch Daniel Adlung tauchte Baumann unter der Kugel durch, Hain am zweiten Pfosten war aber zu überrascht, um mit dem Geschenk etwas anzufangen (28.). Zwei Minuten später die nächste Chance nach einer Ecke. Diesmal erreichte Christopher Schindler die Hereingabe von Adlung mit dem Fuß, konnte die Kugel aber aus acht Metern nicht auf dem Tor platzieren (30.). Ein Zuspiel von Wolf nahm Adlung aus 18 Metern direkt, doch der Schuss rutschte ihm über den Spann, sodass er deutlich über die Querlatte ging (31.). Osmers, der bis dahin die Partie gut geleitet hatte, gab in der 40. Minute den Gästen einen unberechtigten Freistoß zehn Meter vor dem Löwen-Strafraum. Kevin Volland lief an, platzierte die Kugel hoch im rechten Eck, doch Ortega war zur Stelle, fing den Schuss ab (41.). ¬In der 44. Minute steckte Elyounoussi auf Jonathan Schmid durch, der kam aus 14 Metern zum Abschluss, doch Ortega wehrte mit dem linken Arm den Schuss ab. Hatten die Sechzger den Bundesligist bis dahin sicher im Griff, gehörten ihm die letzten Minuten vor der Pause. Trotzdem war das 0:0 nach 45 Minuten für Hoffenheim mehr als schmeichelhaft.

Marius Wolf: »Wir brauchen uns vor niemanden zu verstecken«

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Löwen. Nach einer Ballstafette auf der linken Seite ließ Wolf Gegenspieler Niklas Süle stehen, kam halblinks mit rechts aus 14 Metern zum Abschluss, sein Schlenzer aufs rechte Eck geriet aber nicht hoch genug, wurde so sichere Beute von Baumann (47.). Vier Minuten später lag die Kugel im Hoffenheimer Tor. Die Löwen hatten den Ball in der gegnerischen Hälfte erobert, stürmten in Überzahl aufs TSG-Tor. Wolf im Zentrum behielt die Übersicht, passte nach rechts auf Daylon Claasen, der die Ruhe vor Baumann bewahrte und aus neun Metern zum 1:0 ins lange Eck einschob (51.). Danach stellte Gästecoach Markus Gisdol auf eine Dreierkette in der Abwehr um, brachte zudem in der 62. Minute mit Kevin Kuranyi einen weiteren Stürmer. Eine Flanke von Kuranyi vom linken Strafraumeck nahm Volland am zweiten Pfosten direkt, brachte aber nicht genug Druck auf den Ball, um mit seinem Neun-Meter-Schuss Ortega ernsthaft zu gefährden (68.). Eine Rechtsflanke von Volland köpfte Christopher Schindler vor Kuranyi übers eigene Tor (73.). Mit Adam Szalai brachte Gisdol noch einen dritten Stürmer (74.). Drei Minuten später konnte Kai Bülow gerade noch vor dem einschussbereiten Kaderabek zur Ecke klären (77.). Diese fingen die Löwen ab, konterten über Fejsal Mulic, dessen Hereingabe von der rechten Grundlinie Ex-Löwe Tobias Strobl per Grätsche ins Tor-Aus beförderte (78.) Im Anschluss an die Ecke von Adlung kam Mulic zum Kopfball, setzte die Kugel aber links neben den Kasten (79.). Beide Teams spielten nun mit offenem Visier. In der 82. Minute verhalf 1860-Cheftrainer Torsten Fröhling dem extrem schnellen Stephan Mvibudulu zu seiner Premiere, in der Hoffnung, einen Konter setzen zu können. Mulic scheiterte in der 84. Minute mit seinem Schuss von der Strafraugrenze. Ein Schlenzer des aufgerückten Bülow ging nur knapp übers rechte Kreuzeck (88.). Einen Linksschuss des eingewechselten Korbinian Vollmann wischte Baumann gerade noch über die Querlatte (90.). In der Nachspielzeit dann der Konter. Adlung lief Richtung Tor, legte im Strafraum quer auf den mitgelaufenen Mulic, der zum 2:0 ins kurze Eck traf. Damit erreichten die Löwen vollkommen verdient die 2. Runde.

Löwenrunde nach dem Pokalspiel gegen Hoffenheim

Die 1. Pokalrunde im Überblick

1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 4 Bülow, 3 Wittek - 30 Degenek - 7 Claasen, 11 Adlung, 27 Wolf - 16 Hain, 19 Okotie.
Ersatz: 1 Eicher - 31 Neudecker, 33 Vollmann, 34 Mulic, 36 Mvibudulu, 38 Lacazette, 39 Kovac.

TSG: 1 Baumann - 3 Kaderabek, 25 Süle, 5 Schär, 15 Toljan - 16 Schwegler, 12 Strobl - 10 Schmid, 6 Rudy, 14 Elyounoussi - 31 Volland.
Ersatz: 13 Grahl (Tor) - 4 Bicakcic, 8 Polanski, 20 Kim, 22 Kuranyi, 28 Szalai, 30 Ochs.

Wechsel: Mulic für Hain (66.), Mvibudulu für Okotie (82.), Vollmann für Wolf (89.) - Bicakcic für Schär (59.), Kuranyi für Elyounoussi (62.), Szalai für Rudy (74.).

Tore: 1:0 Claasen (51.), 2:0 Mulic (90.).
Gelbe Karten: Degenek, Mulic - Toljan, Volland.
Zuschauer:
17.800 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Tim Skorczyk (Braunschweig), Justus Zorn (Freiburg); Vierter Offizieller: Martin Petersen (Stuttgart).


Gelungene Generalprobe: Löwen unterliegen Swansea nur knapp

1860 gegen Swansea
Swanseas Verteidiger Ashley Williams kann es nicht glauben: Gerade hat Daniel Adlung per Foulelfmeter das 1:1 erzielt.

Die Löwen verloren die Generalprobe vor dem Ligastart beim 1. FC Heidenheim nur knapp. Gegen den letztjährigen Achten der englischen Premier League, Swansea City AFC, mussten sie sich 1:2 geschlagen geben. Jack Cork brachte die Waliser bereits in der 8. Minute in Führung. Daniel Adlung glich per Foulelfmeter aus (65.). Bafetimbi Gomis traf in der 72. Minute zum Endstand. Nuezugang Romuald Lacazette vergab kurz vor Schluss die Ausgleichschance.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics
 

Bis auf Guillermo Vallori (Kreuzbandriss), Jannik Bandowski (Fußwurzelbruch) und Rodnei (Trainingsrückstand) konnte Löwen-Chefcoach Torsten Fröhling zur Generalprobe vor dem Ligastart alle Spieler aufbieten.

In der 2. Minute prüfte Marvin Emnes erstmals Vitus Eicher im Löwen-Tor. Der Keeper musste sich beim 18- Meter-Schuss strecken, begrub die Kugel aber unter sich. Sechs Minuten später das 1:0 für die Gäste. Matt Grimes hatte einen Eckball von links an den ersten Pfosten geflankt, Jack Cork köpfte aus sechs Metern gefährlich aufs Tor, Eicher parierte mit einem super Reflex. Die Kugel kam zurück zu dem Mittelfeldspieler, der sie aus spitzem Winkel direkt nahm und aus acht Metern unter die Latte des Löwen-Tors hämmerte. In der 13. Minute wäre beinahe nach einem Eckball von rechts das 2:0 gefallen. Jonjo Shelvey hatte an den zweiten Pfosten geflankt, Emnes kam zum Kopfball, setzte die Kugel genau aufs linke untere Eck. Aber erneut tauchte Eicher blitzschnell ab, drehte den Ball ums Aluminium. Einen 21-Meter-Freistoß aus halblinker Position brachte Daniel Adlung zwar über die Mauer, zielte aber weit am linken Eck vorbei (16.). Pünktlich Mitte der 1. Halbzeit genehmigte Schiedsrichter Dr. Felix Brych beiden Teams eine Trinkpause. Einen Flatterfreistoß von Sheveley halblinks aus 23 Metern konnte Eicher gerade noch nach vorne abwehren, Cork köpfte anschließend übers 1860-Tor (28.). Ein Fernschuss von Gary Kagelmacher in der 33. Minute kam zu zentral, um Kristoffer Nordfeldt im Tor der Waliser vor Probleme zu stellen. Auf der anderen Seite bediente der agile Routledge seinen Kollegen Grimes per Rückpass, dessen 14-Meter-Schuss parierte Eicher (35.). Eine scharfe Hereingabe von Stephan Hain fast von der Grundlinie eine Minute später fand keinen Abnehmer (36.). Eine Flanke von Angel Rangel verlängerte Eder auf Emnes, der aber am Torraum entscheidend von Christopher Schindler gestört wurde (38.). Die letzten beiden guten Szenen im ersten Durchgang gehörten den Sechzgern. Erst wurde ein Schuss von Daniel Adlung im Strafraum geblockt, dann versuchte es Dominik Stahl aus der Distanz, setzte die Kugel aber links neben das Tor (40.). So blieb es beim 0:1. Nach anfänglichen Problemen waren die Löwen am Ende der 1. Halbzeit besser im Spiel, ohne aber nach vorne die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln.

Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Schwäne die nächste gute Chance, Emnes konnte sich auf der linken Seite gegen Vladimir Kovac durchsetzen, seine scharfe Hereingabe von der Grundlinie klärte Kai Bülow gegen Eder (50.). In der 59. Minute wechselte Swanseas Coach Garry Monk das komplette Team, unter anderem brachte er mit Andrew Ayew den Sohn von Löwen-Legende Abedi Pele ins Spiel. Fünf Minuten später riss Ashley Williams Rubin Okotie im Strafraum um. Den fälligen Elfmeter verwandelte Adlung sicher zum 1:1 (65.). Die Freude über den Ausgleich währte nur sieben Minute, dann setzte sich Bafetimbi Gomis im Strafraum gegen zwei Löwen-Verteidiger durch, gegen seinen trockenen Neun-Meter-Schuss zum 2:1 war Stefan Ortega machtlos (72.). In der 78. Minute konnte sich Ortega dann erstmals auszeichnen. Nach einer Rechtsflanke von Ayew kam Nathan Dayer zum Kopfball, der Löwen-Keeper kratzte die Kugel aus dem linken unteren Eck. Beinahe wäre den Sechzger in der 86. Minute der Ausgleich gelungen. Marius Wolf passte von halblinks auf Korbinian Vollmann, der steckte direkt durch, Romuald Lacazette stand dadurch vollkommen frei vor Josh Vickers, der aber irgendwie die Hand an den Zwölf-Meter-Schuss brachte und ihn so links am Tor vorbeilenken konnte. Damit blieb es beim knappen Sieg des Premier League Klubs in einem unterhaltsamen Spiel.

Löwen-Cheftrainer Torsten Fröhling war alles andere als zufrieden mit dem Auftakt des Spiels. „Wir haben sehr, sehr ängstlich begonnen", konstatierte er. „Da waren zu viele Fehlpässe dabei. Ganz egal, welcher Gegner auf dem Platz steht - das darf uns so nicht passieren. Das Gleiche gilt für das relativ frühe Gegentor." Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. „Das sah recht ordentlich aus." Sein Fazit: „Es ist noch Luft nach oben. Solche Spiele darf man aber nicht überbewerten, wenngleich mich die vielen Fehlpässe ärgern." Kurz vor der Partie unterschrieb Romuald Lacazette einen Zwei-Jahresvertrag bei den Löwen. „Rudolf ist ein junger Spieler, der bei uns eine Chance bekommt", stellte der 48.Jährige das Entwicklungspotential des Franzosen heraus. „Aber er ist sicher nicht der Spieler, der uns in die Bundesliga schießt."


1860 München - Swansea City AFC 1:2 (0:1)

1860: 1 Eicher - 7 Claasen, 26 Schindler, 30 Degenek, 3 Wittek - 14 Simon, 25 Kagelmacher, 6 Stahl, 20 Rama - 11 Adlung, 16 Hain.
Ersatz: 24 Ortega - 4 Bülow, 19 Okotie, 27 Wolf, 31 Neudecker, 33 Vollmann, 34 Mulic,
38 Lacazette, 39 Kovac.

Swansea: 13 Nordfeldt - 22 Rangel, 33 Fernandez, 35 Kingsley, 3 Taylor- 8 Sheveley, 24 Cork, 21 Grimes - 15 Routledge, 17 Eder, 11 Emnes.
Swansea ab 59.: 25 Vickers - 26 Naughton, 27 Bartley, 6 Williams, 14 Tabanou - 23 Sigurdsson, 56 Fulton, 4 Ki - 10 Ayew, 12 Dyer, 18 Gomis.

Wechsel: Ortega für Eicher (46.), Bülow für Degenek (46.), Okotie für Hain (46.), Kovac für Claasen (46.), Wolf für Rama (57.), Neudecker für Stahl (66.) Vollmann für Simon (66.), Mulic für Adlung (82.) Lacazette für Kagelmacher (82.).

Tore: 0:1 Cork (8.), 1:1 Adlung (65., Foulelfmeter), 1:2 Gomis (72.).
Gelbe Karten: - Sheveley.
Zuschauer: 2.500 im Grünwalder Stadion..
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München); Assistenten: Jonas Schieder (Regensburg), Eduard Beitinger (Regensburg).


Stephan Hain trifft: Löwen unterliegen Werder 1:3

Wittek und Ujah
Löwe Maximilian Wittek im Zweikampf mit dem ehemaligen Kölner Anthony Ujah.

Im sechsten Vorbereitungsspiel der Saison 2015/2016 mussten die Löwen gegen Werder Bremen ihre erste Niederlage hinnehmen. Dabei fielen beide Tore für den Erstligisten vor der Pause. Franco Di Santo traf mit einem Distanzschuss bereits in der 3. Minute, Maximilian Eggestein erhöhte per Abstauber zum 2:0 (35.). Stephan Hain gelang in der Schlussphase der Anschlusstreffer (84.), ehe Florian Grillitsch nach einem Konter zum 3:1-Endstand für Bremen traf.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Die Löwen wurden erneut kalt erwischt und lagen bereits nach nicht einmal drei Minuten mit 0:1 zurück. Franco Di Santo zog aus 30 Metern ab, der Schuss des Argentiniers schlug wie ein Strich neben Stefan Ortega zum 1:0 für die Norddeutschen ein (3.). Die erste gute Chance hatten die Sechzger in der 25. Minute. Nach einem Eckball von Daniel Adlung von der rechten Seite kam Gary Kagelmacher am Torraum an die Kugel, sein Kopfballaufsetzer wischte Felix Wiedwald mit einer Hand über die Latte. Sieben Minuten später die nächste gute Möglichkeit auf den Ausgleich. Nach Pass von Rubin Okotie kam Adlung zum Abschluss, setzte die Kugel aber knapp neben den Pfosten (32.). Besser machten es die Bremer. Theo Gebre Selassie erkämpfte sich an der Mittellinie den Ball, lief anschließend bis zur Grundlinie und flankte punktgenau auf den Kopf von Maximilian Eggestein. Ortega wehrte den Kopfball des Youngsters zunächst ab, der 18-Jährige setzte jedoch nach und traf im Nachschuss zum 2:0 (35.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Fünfmal wechselte Torsten Fröhling in der Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Löwen, die Hanseaten früher unter Druck zu setzen. Klare Chancen blieben zunächst aus. In der 70. Minute nahm der eingewechselte Richard Neudecker den Ball mit der Brust an, schloss dann aus gut 26 Metern per Dropkick ab, doch Wiedwald war zur Stelle, faustete die Kugel zur Seite weg. In der 84. Minute gelang Stephan Hain der längst verdiente Anschlusstreffer. Nach einem Ballverlust der Bremer und schnellem Umschaltspiel überlupfte der Löwen-Angreifer aus 13 Metern den aus seinem Tor stürmenden Werder-Torhüter, Mateo Pavlovics Rettungsversuch auf der Linie kam zu spät: 1:2. In der Schlussphase drängten die Sechzger auf den Ausgleich, mussten in der 88. Minute aber nach einem Konter das 1:3 hinnehmen. Anthony Ujah ließ die Hereingabe von Gebre Selassie für Florian Grillitsch passieren. Völlig freistehend hämmerte der Österreicher aus zwölf Metern in zentraler Position den Ball zum 3:1 unter die Latte (88.). Damit war die erste Testspiel-Niederlage der Sechzger im sechsten Vorbereitungsspiel besiegelt.

Löwen-Chefcoach Torsten Fröhling zog trotz der Niederlage zum Abschluss der zehn Tage im Kufsteiner Land ein positives Fazit: „Das Trainingslager war sehr gut - von den Bedingungen und wie die Jungs mitgezogen haben. Das hatte ich auch nicht anders erwartet. Ich denke, wir haben die richtige Mischung zwischen Pausen und Belastung gefunden. Dazu sorgten einige Unternehmungen für Abwechslung."

Dass es gegen Bremen nicht leicht werden würde, hatte der 48-Jährige erwartet. „Das ist Bundesliga, da hat man gesehen, wie gut die Spieler antizipieren. Sie wussten genau, wo wir hinspielen." Nicht zufrieden war der Löwen-Coach mit der Laufbereitschaft seines Teams vor der Pause. „Gegen so eine starke Mannschaft darf man es sich nicht erlauben, dass ein, zwei nicht mitziehen." Besser lief es in der 2. Halbzeit. „Da wollte Bremen verwalten, wodurch wir zu Chancen kamen. Positiv war, dass wir das Tor gegen einen starken Gegner gemacht haben und noch einige gute Aktionen hatten." Wie schon bei den Spielen zuvor, wollte Fröhling auch die Niederlage nicht überbewerten. „Das sind Testspiele", sagte er.

Die bisherigen Testspiele

Werder Bremen - 1860 München 3:1 (2:0)

Werder: 42 Wiedwald - 23 Selassie, 15 Pavlovic, 25 Hüsing, 37 Sternberg - 8 Fritz, 44 Bargfrede, 16 35 Eggestein, Junuzovic - 21 Ujah, 9 Di Santo.
Ersatz: 41 Pachulsk - 27 Grillitsch.

1860: 24 Ortega - 7 Claasen, 4 Bülow, 26 Schindler, 3 Wittek - 27 Wolf, 25 Kagelmacher,6 Stahl, 20 Rama - 11 Adlung, 9 Okotie.
Ersatz: 1 Eicher - 14 Simon, 16 Hain, 30 Degenek, 31 Neudecker, 33 Vollmann, 34 Mulic,
38 Lacazette, 39 Kovac.

Wechsel: Grillitsch für Bargfrede (46.) - Degenek für Bülow (46.), Simon für Wolf (46.), Lacazette für Kagelmacher (46.) , Hain für Rama (46.), Mulic für Okotie (46.), Vollmann für Adlung (64.), Neudecker für Stahl (64.).

Tore: 1:0 Di Santo (3.), 2:0 Eggestein (35.), 2:1 Hain (84.), 3:1 Grillitsch (88.).
Zuschauer: 1.500 im Parkstadion in Zell am Ziller.
Schiedsrichter: Walter Altmann; Assitenten: Gregor Danler, Stefan Gamper (alle Österreich).

Wer macht das Rennen? Der Testspiel-Torjäger 2015/2016


Okotie und Mulic treffen beim 2:1-Erfolg gegen FK Ufa

Rubin Okotie
Torjäger Rubin Okotie (re.) freut sich über den Treffer gegen Ufa. Dominik Stahl gratuliert dem Österreicher.

Die Löwen besiegen in ihrem ersten Testspiel während des Trainingslagers in Bad Häring den russischen Erstligisten FK Ufa mit 2:1. Die frühe Führung des Premjer-Liga-Klubs durch den Brasilianer Marcinho (3.) egalisierte Rubin Okotie in der 19. Minute. Fejsal Mulic erzielte nach etwas mehr als einer Stunde den Treffer zum Endstand (63.). Damit sind die Sechzger in der Vorbereitung weiterhin unbesiegt.

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Fotos: Christina Pahnke/sampics

Die erste Chance des Spiels gehörte den Löwen. Valdet Rama kombinierte sich über die linke Seite durch, kam zum Abschluss, scheiterte aber knapp (2.). Das Tor fiel im Gegenzug auf der anderen Seite. Haris Handzic spielte einen Querpass auf den Brasilianer Marcinho, der per Dropkick in zentraler Position Vitus Eicher im 1860-Tor zur frühen Führung der Russen überwand (3.). Trotz der kalten Dusche spielte das Team von Torsten Fröhling weiter mutig nach vorne, ließ sich durch den Rückstand nicht ermutigen. In der 19. Minute wurden sie dafür belohnt. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Krisztian Simon kam der Ball zu Daylon Claasen. Die Hereingabe des Südafrikaners von der rechten Seite verwertete Rubin Okotie per Kopf. Artem Yurchenko im Tor von FK Ufa hatte keine Abwehrchance (19). Bis zur Pause erarbeiteten sich die Sechzger ein klares Chancenplus, der zweite Treffer wollte aber nicht fallen.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich an der Überlegenheit der Weiß-Blauen nichts, obwohl Torsten Fröhling bis auf Torhüter Eicher das komplette Team in der Pause tauschte. Erst nach einer Stunde wurden die Löwen für ihr Engagement belohnt. Marius Wolf hatte fast von der Grundlinie quergelegt, Stephan Hain verlängerte im Strafraum die Kugel auf Fejsal Mulic. Der 2,03 Meter große Serbe grätschte den Ball zum 2:1 über die Torlinie (63.). In den letzten 20 Minuten kam noch der französische Testspieler Romuald Lacazette zum Einsatz. In der Schlussphase machte Ufa nochmals Druck, am Ergebnis konnten sie aber nichts mehr ändern.

Wer macht das Rennen? Der Testspiel-Torjäger 2015/2016.

Löwen-Chefcoach Torsten Fröhling hatte einen ordentlichen Auftritt seiner Jungs gesehen: „Jeder hat versucht, unsere Vorgaben umzusetzen", lobte der 48-Jährige. Nach der frühen Führung der Russen hätte sich sein Team „gut reingebissen. Ich war mit der Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, sehr zufrieden." Fröhling lobte das Anlaufen, das Pressing und die Geschlossenheit. „Das werden wir bis zum Saisonstart weiter verfeinern", kündigte er an. Besonders freute sich der Hanseate über den Treffer seines Stürmers Rubin Okotie. „Für ihn war das ganz wichtig. Rubin haut sich im Training rein, heute hat er sich mit dem Tor selbst belohnt." Begeistert war Fröhling auch von der Atmosphäre in Kirchbichl. „Der Zuspruch war toll. Alle hier sind weiß-blau." Während diesmal Vitus Eicher 90 Minuten das Tor hütete, wird gegen Werder Bremen Stefan Ortega zwischen den Pfosten stehen. „Beide Torhüter wollten ein komplettes Spiel. Deswegen haben wir gelost, wer wann spielt."

Trainingsplan

1860 München - FK Ufa 2:1 (1:1)

1860, 1. Halbzeit: 1 Eicher - 7 Claasen, 26 Schindler, 30 Degenek, 3 Wittek - 6 Stahl, 25 Kagelmacher, 11 Adlung- 14 Simon, 19 Okotie, 20 Rama.
1860, 2. Halbzeit: 1 Eicher - 39 Kovac, 36 Weber, 4 Bülow, 17 Bandowski - 35 Taffertshofer (70., 38 Lacazette), 33 Vollmann, 31 Neudecker - 34 Mulic, 16 Hain (70., 37 Karger), 27 Wolf.

Tore: 0:1 Marcinho (3.), 1:1 Okotie (19.), 2:1 Mulic (63.).
Gelbe Karten: Kagelmacher - Marcinho, Paurevic.
Zuschauer: 350 in der SVK-Arena in Kirchbichl.
Schiedsrichter: Christoph Hofer; Assistenten: Michael Ortner, Thomas Fuchs (alle Österreich).


Löwen besiegen Schweizer Abo-Meister Basel mit 2:1

Daniel Adlung
Daniel Adlung, Schütze des 1:1, beglückwünscht Stephan Hain zum Siegtreffer.

Die Löwen besiegten in Geretsried den Schweizer Abonnementsmeister FC Basel mit 2:1. Die frühe Führung der Eidgenossen durch Yoichiro Kakitani (5.) drehten die Löwen mit einem Doppelschlag. Erst traf Daniel Adlung unter Mithilfe des FCB-Keepers zum Ausgleich (30.). Drei Minuten später stellte Stephan Hain den Endstand her (33.).

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Fotos: Christina Pahnke/sampics

Ohne Rodri, Bobby Wood und Ilie Sanchez waren die Löwen nach Geretsried gereist. Bis auf den verletzten Guillermo Vallori (Kreuzbandriss) und Dominik Stahl (Knieverletzung) konnte Löwen-Chefcoach alle anderen Spieler einsetzen. Dazu stand Testspieler Aias Aosmann im Kader.

Die Löwen wurden zu Beginn vom 18-fachen Schweizer Meister, der den Titel zuletzt sechs Mal in Folge gewann, eiskalt erwischt. Yoichiro Kakitani nutzte ein Abstimmungsproblem zwischen Christopher Schindler und Vladimir Kovac zum Abschluss. Frei vor Vitus Eicher schob er die Kugel zum 1:0 ins linke Eck (5.). Es dauerte bis Mitte der 1. Halbzeit, bis die Sechzger besser ins Spiel kamen. In der 30. Minute fiel der Ausgleich. Eine Flanke von Daniel Adlung faustet sich FCB-Keeper Tomas Vaclik zum 1:1 ins eigene Netz. Drei Minuten später sogar die Führung. Kovac bediente Stephan Hain nach einem Konter, der Torjäger blieb eiskalt vor Vaclik, überwand ihn zum 2:1 (33.). Kurz vor der Pause hatte Maxi Wittek noch das 3:1 auf dem Fuß. Sein Schuss aus fast 30 Metern aus halblinker Position ging knapp am linken Pfosten vorbei (42.). Kurz danach scheiterte Hain mit einem Kopfball am Baseler Torhüter (43.).

Bis auf Kai Bülow wechselte Löwen-Trainer Torsten Fröhling sein Team zur Pause komplett durch. Wie in der 1. Halbzeit gab Champions-League-Qualifikant Basel den Rhythmus vor. Doch die Sechzger standen gut, machten den Eidgenossen das Leben schwer. In der 54. Minute schlenzte Davide Calla einen Freistoß knapp über das nun von Stefan Ortega gehütete Tor. Sechs Minuten später verfehlte Taulant Xhaka, der Bruder von Granit Xhaka, aus 20 Metern nur knapp das Gehäuse (60.). Auf der anderen Seite war es Löwen-Testspieler Aias Aosmann, der mit einer tollen Direktabnahme Basels Schlussmann zu einer Glanzparade zwang (67.). In der Folge hatten die Sechzger die Partie im Griff, Basel fiel wenig ein, um die Münchner Defensive vor Probleme zu stellen. So blieb es beim nicht unverdienten 2:1-Sieg der Löwen gegen den Schweizer Abo-Meister.

Löwen-Chefcoach Torsten Fröhling zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft „gegen einen guten Gegner". Besonders freute den 48-Jährigen, dass sich auch nach dem fast kompletten Wechsel zur Pause (lediglich Kai Bülow spielte durch) kein Bruch im Spiel der Sechzger zeigte. „Da hat man gesehen, dass die ganze Mannschaft gut harmoniert und dass alle Positionen doppelt besetzt sind." Auch wenn Fröhling den Sieg nicht überbewerten will, hatte er eine gute Leistung seiner Jungs gesehen. „Wir waren sehr diszipliniert, haben gut gearbeitet und standen kompakt. Auch vom Fußballerischen her war es in Ordnung. Der Sieg hat uns gut getan. Jetzt freue ich mich aufs Trainingslager." Am kommenden Montag, 11 Uhr, bricht der Tross Richtung Bad Häring ins Kufsteiner Land auf, um sich den Feinschliff für den Saisonstart am 26. Juli, 15.30 Uhr, beim 1. FC Heidenheim zu holen.

1860 München - FC Basel 2:1 (2:1)

1860, 1. Halbzeit: 1 Eicher - 39 Kovac, 26 Schindler, 4 Bülow, 32 Wittek - 34 Mulic, 25 Kagelmacher, 31 Neudecker, 20 Rama - 11 Adlung, 16 Hain.
1860, 2. Halbzeit: 24 Ortega - 7 Claasen, 30 Degenek, 4 Bülow, 17 Bandowski - 14 Simon, 35 Taffertshofer, 33 Vollmann, 27 Wolf- 37 Aosman, 19 Okotie.

FCB, 1. Halbzeit: 1 Vaclik - 5 Lang, 26 Hoegh, 17 Suchy, 3 Traore - 33 Elneny, 7 Zuffi - 14 Kakitani, 10 Delgado, 11 Gashi - 36 Embolo.
FCB, 2. Halbzeit: 23 Salvi - 5 Lang (60. Hunziker), 17 Suchy (60., 16 Akanji), 6 Samuel, 19 Safari - 33 Elneny (60., 28 Huser), 34 Xhaka - Manzambi, Araz, 39 Calla - 36 Embolo (60., 38 Ajeti).

Tore: 0:1 Kakitani (5.), 1:1 Adlung (30.), 2:1 Hain (33.).
Zuschauer: 1.900 im Isaraustadion in Geretsried.
Schiedsrichter: Florian Kornblum (Chieming); Assistenten: Pantelis Gitopoulos (München), Ben-Erik Salb (München).


Löwen gewinnen "nur" 5:0 in Kirchanschöring. Kein freier Montag.

Hain und Vollmann
Korbinian Vollmann (li.) und Stephan Hain erzielten in Kirchanschöring drei Treffer in Co-Produktion.

Die Löwen gewannen bei Bayernliga-Aufsteiger SV Kirchanschöring mit 5:0. Die 3.400-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Traunstein ist Firmensitz von Löwen-Partner MEINDL, dem Spezialisten für Trachtenmoden. Bei über 3.000 Zuschauern im Stadion sah also fast das komplette Dorf die Partie.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Das Team von Trainer Patrick Mölzl, das kürzlich gegen Wacker Burghausen mit 1:0 gewonnen hatte, hielt lange gegen den Zweitligisten mit. So dauerte es über eine halbe Stunde, bis die Löwen den ersten Treffer bejubeln konnten. Nach gutem Spielaufbau über die linke Seite spielten Stephan Hain und Daniel Adlung Doppelpass, anschließend legte Hain die Kugel auf Aias Aosman ab, der wiederum steckte für den durchgestarten Hain durch. Der Stürmer aus Zwiesel schloss in guter Position nicht selbst ab, sondern legte uneigennützig auf Korbinian Vollmann quer, der den Ball nur noch über die Linie schieben musste (32.). Ein Doppelschlag kurz vor der Pause brachte ein standesgemäßes Ergebnis zur Pause. Yannik Bandowski kam auf der linken Seite bis zur Grundlinie. Seine Hereingabe auf Vollmann legte dieser auf Hain ab, der zum 2:0 traf (42.). Eine Minute später eroberten sich die Löwen den Ball kurz vorm gegnerischen Strafraum, Hain passte zu Richi Neudecker, der zum 3:0 traf (43.).

Wer macht das Rennen? Der Testspiel-Torjäger 2015/2016.

Das 4:0 nach gut einer Stunde war die dritte Co-Produktion zwischen Vollmann und Hain. Der 26-jährige Torjäger erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Nachmittag (62.). In der 70. Minute traf Daniel Adlung mit einem Distanzschuss nur das Aluminium, der eingewechselte Daylon Claasen kam zum Nachschuss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Kirchanschöringer Keeper (70.). Den Schlusspunkt in einem unterhaltsamen Spiel setzte der eingewechselte Rodri, der nach einem Doppelpass zwischen Adlung und Classen zum 5:0-Endstand abschloss (83.). In der Schlussminute hätte Adlung das halbe Dutzend vollmachen können, als er alleine aufs Tor zulief, den SVK-Torhüter ausspielte, aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz des leeren Tores traf (90).

Genau dieser Treffer von Adlung fehlte am Ende. Denn: „Ich war mit der 1. Halbzeit nicht zufrieden", erklärte Löwen-Chefcoach Torsten Fröhling. „Ich wollte, dass sich die Jungs mehr quälen, zielstrebiger spielen. Deshalb war die Vorgabe für die zweite Hälfte: drei Tore oder Montag Training." Weil die Nummer 11 der Sechzger nicht traf, gibt es jetzt anstatt eines freien Tages zu Wochenbeginn für das Team um 11 Uhr eine Laufeinheit in den Isarauen.

TRAININGSPAN

SV Kirchanschöring - TSV 1860 München 0:5 (0:3)

1860: 24 Ortega (46., 1 Eicher) - 25 Kagelmacher (66., 35 Taffetshofer), 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Bandowksi (60., 7 Claasen) - 39 Kovac (60., 30 Degenek), 11 Adlung, 31 Neudecker, 33 Vollmann - 16 Hain (76., 9 Rodri), 37 Aosman (76., 13 Sanchez).

Tore: 0:1 Vollmann (32.), 0:2 Hain (42.), 0:3 Neudecker (43.), 0:4 Hain (62.), 0:5 Rodri (83.).
Zuschauer: 3.063 im Stadion an der Laufener Straße in Kirchanschöring.
Schiedsrichter: Michael Bacher (Amerang).


Abschluß des Kurztrainingslagers: 2:1-Sieg gegen Regensburg

Aias Aosmann
Aias Aosman (2. v. re.) erzielte gegen seinen Ex-Klub Jahn Regensburg die Löwen-Führung.

Die Löwen gewannen auch ihren zweiten Test. In Bodenmais besiegten sie Drittliga-Absteiger Jahn Regensburg mit 2:1. Die Treffer für die Sechzger erzielten kurz vor dem Pausenpfiff Gastspieler Aias Aosman (45.) und direkt nach Wiedernanpfiff Rodri zum 2:0 (46.). Den Oberpfälzern gelang lediglich der Anschluss durch Quasi Friedt (81.).

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Fotos: Bernd Feil/M.I.S.

Zum Abschluss des Kurztrainingslagers in Bodenmais musste Trainer Torsten Fröhling auf die Nationalspieler Rubin Okotie, Valdet Rama, Maxi Wittek (alle verlängerter Urlaub), Marius Wolf, Fejsal Mulic, Dominik Stahl (alle Trainingsrückstand) sowie Edu Bedia (Leisten-Beschwerden) und Guillermo Vallori (Reha nach Kreuzband-OP) verzichten. Dafür wurde sein Team durch die beiden Testspieler Aias Aosman und Milos Degenek verstärkt.

Ausgerechnet Gastspieler Aias Aosman, der in der vergangenen Saison noch elf Treffer für Jahn Regensburg erzielt hatte, brachte die Löwen kurz vor dem Pausenpfiff gegen seinen Ex-Klub in Front. Aus zwölf Metern traf er zur Führung ins lange Eck (45.). Ansonsten sahen die Besucher in den ersten 45 Minuten drückend überlegene Sechzger, die aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten machten.

Die 2. Halbzeit begann so, wie der erste Durchgang aufgehört hatte: Mit einem Löwen-Tor. Daniel Adlung hatte geflankt, der aufgerückte Kai Bülow köpfte gefährlich auf das von Ex-Löwe Philipp Pentke gehütete Gehäuse, Rodri war zur Stelle, drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie. Aber so ging es nicht weiter. Im Gegenteil: In der Schlussphase gelang dem Jahn noch der Anschlusstreffer. Quasi Friedt überwand nach einem schönem Zuspiel von Andreas Junger Löwen-Keeper Stefan Ortega (81.).

Löwen-Chefcoach Torsten Fröhling zog ein rundum positives Fazit der drei Tage in Bodenmais. „Das ganze Drumherum war wunderbar. Wir haben viel Zuspruch erfahren. Auf jeden Fall kommen wir gerne wieder in den Bayerischen Wald." Nicht ganz so zufrieden war er mit dem Test gegen Regensburg, entschuldigte aber seine Spieler. „Es ist immer schwer, in der ersten Woche Topleistungen abzurufen." In der 1. Halbzeit sei sein Team zu wenig gelaufen. „Wir haben uns nur in einem Tempo bewegt", kritisierte der 48-Jährige. „Das war zu Beginn der 2. Halbzeit besser, dann sind wir aber läuferisch in ein Loch gefallen", beschrieb Fröhling die schwache Schlussphase. „Solche Tests darf man aber nicht überwerten!"

Direkt nach dem Spiel ging's zurück nach München. Am Samstag steht um 14 Uhr das nächste Training an der Grünwalder Straße 114 auf dem Programm. Am Sonntag, 28. Juni, 15 Uhr, folgt dann der Test beim SV Kirchanschöring.

Wer macht das Rennen? Der Testspiel-Torjäger 2015/2016.

1860 München - Jahn Regensburg 2:1 (1:0)

1860, 1. Halbzeit: 1 Eicher - 39 Kovac, 26 Schindler, 30 Degenek, 17 Bandowski - 33 Vollmann, 13 Sanchez, 25 Kagelmacher, 37 Aosman - 11 Adlung, 16 Hain.
1860, 2. Halbzeit: 24 Ortega - 25 Kagelmacher (80., 39 Kovac), 4 Bülow, 30 Degenek, 17 Bandowski - 33 Vollmann, 11 Adlung, 25 Taffertshofer, 37 Aosman (63., 7 Claasen) - 31 Neudecker, 9 Rodri.

Tore: 1:0 Aosman (45.), 2:0 Rodri (46.), 2:1 Friedt (81.).
Zuschauer: 2.000 im Glück-Auf-Stadion in Bodenmais.
Schiedsrichter: Michael Freund Perlesreuth); Assistenten: Matthias Braun (Niederalteich), Stephan Bielmeier (March).


Löwen siegen 2:0 in Kottern Neudecker trifft per Doppelpack

Richard Neudecker
Das 18-jährige Löwen-Talent Richard Neudecker traf gleich doppelt gegen den TSV Kottern.

Die Löwen besiegten in ihrem ersten Testspiel der Saison 2015/2016 Landesligist TSV 1874 Kottern vor 1.200 Zuschauern mit 2:0. Die beiden Treffer im Allgäu bei der Spielpremiere in den neuen MACRON-Trikots erzielte das 18-jährige Löwentalent Richard Neudecker nach der Pause per Doppelpack (68. und 74.).

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Fotos: Elmar Lang

Beim ersten Test nach gerade einmal zwei Trainingseinheiten fehlten noch die Nationalspieler Rubin Okotie, Valdet Rama, Maxi Wittek sowie Gary Kagelmacher (alle verlängerter Urlaub), Daylon Claasen, Marius Wolf, Fejsal Mulic, Korbinian Vollmann und Dominik Stahl (alle Trainingsrückstand) sowie Edu Bedia (Leisten-Beschwerden) und Guillermo Vallori (Reha nach Kreuzband-OP).

Der Landesligist, der sich schon eine Woche länger als die Löwen im Training befindet, stand in der Anfangsphase gut. So dauerte es bis zur 12. Minute, ehe die Sechzger erstmals gefährlich vor dem Tor der Allgäuer auftauchten. Nach Zuspiel von Nico Karger drehte sich Stephan Hain um die eigene Achse, zog sofort ab, doch Keeper Michael Liebherr war zur Stelle, parierte den Schuss. Auch beim Freistoß von Daniel Adlung aus 17 Metern blieb Liebherr Sieger (18.). In der 27. Minute zielte Martin Angha nach einem gelungenen Sololauf knapp rechts am Tor der Kemptner vorbei. Wenig später konnte Liebherr am Fünfmeterraum gerade noch vor Hain klären (30.). Nach einem schönen Lupfer von Adlung traf Karger aus kurzer Distanz nur das Außennetz (37.). So blieb es trotz einiger guter Löwen-Chance zur Pause beim 0:0.

Sechs neue Kräfte brachte 1860-Trainer Torsten Fröhling zur 2. Halbzeit. In der 66. Minute lag der Ball dann endlich im Tor des Landesligisten, doch Rodri stand beim Abschluss im Abseits (66.). Zwei Minuten später zählte der Treffer. Nach einem Konter über Jimmy Marton traf Richy Neudecker zum 1:0 (68.). In der 74. Minute erhöhte der 18-Jährige mit seinem ersten Doppelpack bei den Profis auf 2:0, als er aus kurzer Distanz einnetzte. Das war auch der Endstand.

„Respekt für den TSV Kottern, das hat richtig Spaß gemacht", fand Löwen-Cheftrainer Torsten Fröhling. Der 48-Jährige lobte den Platz, die tolle Anlage und die super Atmosphäre in der ABT-Arena, ebenso wie „das Engagement und die Leistung der Mannschaft meines Trainerkollegen Kevin Siegfanz. Wir haben versucht, schnell zu spielen, aber die letzten Pässe sind nicht angekommen", bemängelte der 1860-Coach. Deswegen fiel auch das Fazit durchwachsen aus. „Der Einsatz war gut, aber die Tore haben gefehlt."

So war es lediglich der 18-jährige Richard Neudecker aus dem Löwen-Nachwuchs, der Michael Liebherr gleich doppelt überwinden konnte: „Richy ist ein guter Fußballer, körperlich muss er natürlich noch ein bisschen aufholen. Er spielt frech und wir werden sicher noch viel Freude an ihm haben", glaubt der Coach. Auch mit Gastspieler Milos Degenek war Fröhling zufrieden. „Es war in erster Linie wichtig, dass er keine Fehler macht. Das war der Fall. Wir werden ihn auf alle Fälle mit ins Kurztrainingslager nach Bodenmais nehmen." In den Bayerischen Wald fahren die Löwen bereits am Mittwochmorgen, 10.30 Uhr.


TSV 1874 Kottern - 1860 München 0:2 (0:0)

1860, 1. Halbzeit: 24 Ortega - 18 Angha, 26 Schindler, 4 Bülow, 17 Bandowski - 39 Kovac, 11 Adlung, 13 Sanchez, 38 Karger - 16 Hain, 9 Rodri.
1860, 2. Halbzeit: 1 Eicher - 39 Kovac, 37 Weber, 4 Bülow (66. Schindler), 17 Bandowski - 36 Marton, 30 Degenek, 35 Taffertshofer, 38 Karger - 9 Rodri, 31 Neudecker.

Tore: 0:1 Neudecker (68.), 0:2 Neudecker (74.).
Zuschauer: 1.200 in der ABT-Arena in Durach.
Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Jan-Eric Wild (Mauerstetten), Elias Wörz (Friesenried).


Trainingsplan und Vorbereitungsspiele