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Generalprobe gelungen: Löwen besiegen Unterhaching 2:1

Rubin Okotie
Gary Kagelmacher beglückwünscht Rubin Okotie zu seinem Abstaubertor kurz vor der Pause.

Die Löwen sind gerüstet für den Liga-Start gegen Heidenheim. Mit 2:1 gewann das Team von Markus von Ahlen die Generalprobe im Grünwalder Stadion gegen Unterhaching. Rubin Okotie hatte die Weiß-Blauen kurz vor der Pause in Führung gebracht (43.). Dem eingewechselten Pascal Köpke gelang in der 68. Minute der Ausgleich, ehe Korbinian Vollmann in der Schlussminute mit einem sehenswerten 28-Meter-Freistoß den Siegtreffer erzielte.

Galerie
Fotos: Stefan Matzke/sampics

Löwen-Cheftrainer Markus von Ahlen musste gegen Haching lediglich auf Edu Bedia und Rodri (Trainingsrückstand) sowie auf Fejsal Mulic (Rückenprobleme) verzichten. Die drei Neuzugänge Anthony Annan, Krisztian Simon und Jannik Bandowski nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Auf dem durch die Schneefälle der letzten Tage tiefen Boden kamen beide Teams nur langsam in die Gänge. In der 6. Minute hatten die Löwen die erste gute Szene. Daylon Claasen leitete ein Zuspiel am Strafraum auf Valdet Rama weiter, der passte wieder zurück zum Südafrikaner, doch dessen flache Hereingabe an den Torraum fand keinen Abnehmer (6.). Eine Minute später flankte Daniel Adlung aus dem zentralen Halbfeld einen Freistoß an den linken Pfosten, Guillermo Vallori verlängerte per Kopf in die Mitte, wo Gary Kagelmacher aus sechs Metern zwar zum Kopfball kam, aber die Kugel nicht entscheidend drücken konnte (7.). Die nächste gute Szene hatten die Sechzger nach einer Viertelstunde. Doch der kleine Claasen konnte sich nach der Linksflanke von Rama im Kopfballduell nicht entscheidend durchsetzen (15.). Fünf Minuten später passte Julian Weigl auf Adlung. Der Löwen-Kapitän enteilte seinem Bewacher, kam aus 14 Metern vor Stefan Marinovic zum Abschluss. Sein Schussversuch durch die Beine konnte der Neuseeländer im Hachinger Tor gerade noch verhindern (20.). Fast aus dem Nichts kamen die Vorstädter zu zwei guten Chancen. Erst flankte Fabian Götze vom linken Strafraumeck diagonal an den zweiten Pfosten. Alon Abelski nahm die Kugel direkt, seine scharfe Hereingabe an den Fünf-Meter-Raum klärte Vallori per Flugkopfball zur Ecke (28.). Kurz danach sah Lucas Hufnagel, dass Stefan Ortega weit vor seinem Tor stand, versuchte ihn mit einem 20-Meter-Schuss aus halblinker Position zu überlupfen. Der 1860-Keeper musste sich gewaltig strecken, um die Kugel zu erreichen (29.). Aufregung in der 41. Minute nach einem sehenswerten Löwen-Konter: Rama in zentraler Position wollte an der Strafraumgrenze ein hohes Zuspiel auf den links mitgelaufenen Adlung verlängern, köpfte die Kugel aber ins Nichts (41.). Zwei Minuten später fiel doch noch die 1860-Führung vor der Pause. Nach einem Eckball von Adlung konnte die Hachinger Defensive einen Kopfball von Vallori nur unzureichend klären. Kagelmacher kam halbrechts am Strafraum zum Abschluss, zielte aufs lange Eck. Rubin Okotie war zur Stelle, schob aus einem Meter den Ball zur 1:0 über die Linie (43.).

Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte der eingewechselte Stephan Hain nach Adlung-Zuspiel in halblinker Position mit seinem Schuss an Hachings Keeper Felix Ruml (46.). Fünf Minuten später hämmerte Rama die Kugel aus 18 Metern an die Querlatte. Den Nachschuss setzte Claasen ans Außennetz (51.). In der 60. Minute konnte Markus Schwabl mit einer Grätsche gerade noch Adlung beim Abschluss stören. Zwei Minuten später kamen die Hachinger zur Ausgleichschance. Ein weiter Ball von Abelski verlängerte Pascal Köpke auf den freistehenden Lucas Hufnagl. Irgendwie brachte jedoch Ortega die Hand an den Zehn-Meter-Schuss des Hachingers, konnte so den Treffer verhindern (62.). Fast im Gegenzug verlängert Vallori einen hohen Ball auf Claasen, der kam auf der linken Strafraumseite bis an die Grundlinie. Seine flache Rückgabe traf der kurz zuvor eingewechselte Marius Wolf aus elf Metern nicht richtig, schoss rechts am Tor vorbei (64.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach Pass von Yannic Thiel war Köpke zur Stelle, traf aus 14-Metern mit der Picke durch die Beine von Ortega zum 1:1 (68.). In der 71. Minute wechselte Löwen-Coach Markus von Ahlen kräftig durch, brachte gleich acht neue Spieler zum Einsatz. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung gab Krisztian Simon seine Visitenkarte ab. Der Ungar kam nach Zuspiel von Moritz Volz halbrechts aus 13 Metern zum Abschluss, schoss aber knapp links am Tor vorbei (76.). Zwei Minuten später streifte Hain eine Hereingabe am Torraum mit dem Scheitel, der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei (78.). Hain kam auch nach einer Wolf-Flanke in der 86. Minute erneut an die Kugel, köpfte aber aus sechs Metern genau auf Ruml. Als alle schon mit einem Unentschieden rechneten, kam der große Auftritt von Korbinian Vollmann. Ein 28-Meter-Freistoß aus zentraler Position hämmerte er unerreichbar für Ruml ins linke Eck zum 2:1-Endstand. So gewannen die Löwen eine abwechslungsreiche Partie nach schleppendem Beginn am Ende verdient.

Markus von Ahlen: »Ich habe viele gute Sachen gesehen.«

1860 München - SpVgg Unterhaching 2:1 (1:0)

1860: 24 Ortega - 18 Angha, 5 Vallori, 25 Kagelmacher, 32 Wittek - 28 Weigl, 13 Sanchez, 11 Adlung - 7 Claasen, 19 Okotie, 20 Rama.
Ersatz: 30 Eicher - 2 Volz, 4 Bülow, 6 Stahl, 8 Annan, 14 Simon, 16 Hain, 17 Bandowski, 26 Schindler, 27 Wolf, 33 Vollmann.

SpVgg: 1 Marinovic - 22 Killer, 27 Schwabl, 13 Schwarz, 3 Götze -18 Thiel, 39 Dittrich - 16 Gaska, 10 Abelski, 30 Hufnagel - 35 Widemann.
Ersatz: 29 Ruml - 4 Hagn, 6 Kranitz, 11 Köpke, 15 Haas, 23 Lickert, 37 Redondo, 38 Rosenzweig.

Wechsel: Hain für Okotie (46.), Wolf für Rama (62.), Bülow für Kagelmacher (71.), Schindler für Vallori (71.), Volz für Angha (71.), Bandowski für Wittek (71.), Annan für Weigl (71.), Stahl für Sanchez (71.), Vollmann für Adlung (71.), Simon für Claasen (71.) - Köpke für Gaska (46.), Ruml für Marinovic (46.), Kranitz für Thiel (77.), Redondo für Widemann (77.).

Tore: 1:0 Okotie (43.), 1:1 Köpke (68.), 2:1 Vollmann (90.).
Gelbe Karten: -.
Zuschauer: 1.900 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Peter Sippel (München); Assistenten: Christian Leicher (Neuhausen), Florian Kornblum (Chieming).


Claasen und Hain treffen beim 2:0-Sieg gegen den FC Videoton

Daylon Claasen
Aus unmöglichem Winkel traf Daylon Claasen (Mitte) per Kopf zur Führung für die Löwen.

Die Löwen feierten gegen den ungarischen Tabellenführer FC Videoton einen verdienten 2:0 Erfolg. Nacht torloser 1. Halbzeit traf Daylon Claasen per Kopf zur Führung (60.). Der fast ein Jahr verletzte Stephan Hain erhöhte in der 73. Minute zum Endstand.


Fotos: Cathrin Müller/MiS

1860-Chefcoach Markus von Ahlen musste im letzten Test während des Trainingslager in Marbella auf Valdet Rama (Hüftgelenkkapselreizung/links), Korbinian Vollmann (muskuläre Probleme), Yannick Stark (mentale Probleme), Edu Bedia und Rodri (Trainingsrückstand) verzichten. Rubin Okotie stand erstmals 2015 in einem Testspiel für die Löwen auf dem Platz.

Bereits nach zwei Minuten hatten die Sechzger die erste gute Möglichkeit. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld zirkelte Daniel Adlung mit rechts gefährlich vors Tor, aber Guillermo Vallori kam am Fünf-Meter-Raum einen Schritt zu spät, stand zudem im Abseits (3.). Auf der anderen Seite startet Filipe Oliveira nach einem langen Ball, sucht aus 13 Metern den Abschluss, doch Stefan Ortega im Löwen-Tor war zur Stelle, fing den Schuss sicher ab (7.). In der 10. Minute prüfte Adlung mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze Videotons Keeper Juan Calatayud. Dem platzierten Abschluss fehlte jedoch die Härte, um den Torhüter vor größere Probleme zu stellen. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams weitgehend, wobei die Sechzger gegen den ungarischen Tabellenführer die aktivere Mannschaft stellten. In der 26. Minute traf Daylon Claasen im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß mit einem Schrägschuss aus 22 Metern nur das Außennetz. Vorzeitig zu Ende war der Arbeitstag in der 40. Minute für Okotie. Der Österreicher machte Fejsal Mulic Platz. Das war auch die letzte nennenswerte Szene vorm Pausenpfiff.

Die Löwen starteten mit nur einer Veränderung in den zweiten Durchgang (Michael Netolitzky hütete für Ortega das Tor), während die Ungarn drei Mal wechselten. Glück hatten die Sechzger in der 50. Minute nach einem Eckball von der rechten Seite durch Adam Gyurcsó. Robert Feczesin kam am Torraum zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp über die Querlatte. Ähnlich gut war die Chance in der 58. Minute, als im Zwei-gegen-Zwei Gyurcsó gegen Ilie Sanchez und Gary Kagelmacher an den Ball kam, aber aus 15 Metern zu lange mit dem Abschluss zögerte. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Martin Angha hatte fast von der rechten Eckfahne die Abwehr überflankt, Claasen traf am zweiten Pfosten per Kopf aus unmöglichem Winkel zum 1:0 für die Löwen (60.). Kurz danach wechselte Markus von Ahlen gleich acht Mal. So kam Anthony Annan zu seiner Premiere im Löwen-Trikot. In der 68. Minute hatte Mulic das 2:0 zauf dem Fuß. Doch der Schuss des 2,03-Meter-Riesen ging knapp rechts vorbei. Fünf Minuten später machte es Stephan Hain besser. Moritz Volz hatte von links geflankt, der Stürmer kam am ersten Pfosten frei an die Kugel, traf mit einem sehenswerten Flugkopfball aus fünf Metern zum 2:0 ins kurze Eck (73.). Den Löwen gelang noch ein dritter Treffer. Torhüter Filip Pajovics konnte einen Schuss von Volz nur nach vorne abklatschen, Hain war zur Stelle, staubte aus kurzer Distanz ab (85.). Doch der Schiedsrichter erstickte den Jubel durch seinen Abseitspfiff. In der Nachspielzeit versuchte der agile Volz, Videotons Torhüter Pajovics mit einem Heber zu überraschen, was ihm aber nicht gelang. So blieb es beim hochverdienten 2:0 der Löwen gegen den ungarischen Tabellenführer.

Gerhard Poschner: »Das sah sehr vernünftig aus.«


FC Videoton - 1860 München 0:2 (0:0)

Videoton: 1 Calatayud - 30 Szolnoki , 23 Juhász, 3 Vinícius, 39 Maréval - 46 Simon, 33 Trebotic - 12 Álvarez, 10 Kovács, 16 Oliveira - 38 Ivanovszki
Ersatz: 41 Pajovics (Tor) - 2 Álvaro Brachi, 5 Heffler, 6 Fejes, 7 Gyurcsó, 9 Feczesin, 11 Sándor, 14 Chakla, 17 Nicolics, 64 Kocsis, 77 Pajac.

1860: 24 Ortega - 18 Angha, 5 Vallori, 25 Kagelmacher, 32 Wittek - 28 Weigl, 13 Sanchez, 11 Adlung - 7 Claasen, 19 Okotie , 27 Wolf.
Ersatz: 22 Netolitzky, 30 Eicher - 2 Volz, 4 Bülow, 6 Stahl, 8 Annan, 16 Hain, 26 Schindler, 31 Neudecker , 34 Mulic, 35 Taffertshofer, 38 Weber.

Wechsel: Gyurcsó für Juhász (46.), Chakla für Álvarez (46.), Feczesin für Ivanovszki (46.), Pajovics für Calatayud (61.), Fejes für Szolnoki (61.), Heffler für Maréval (61.), Sándor für Simon (61.), Kocsis für Trebotic (61.), Nicolics für Kovács (61.), Pajac für Oliveira (61.) - Mulic für Okotie (40.), Netolitzky für Ortega (46.), Weber für Angha (61.), Schindler für Vallori (61.), Bülow für Kagelmacher (61.), Volz für Wittek (61.), Taffertshofer für Weigl (61.), Annan für Sanchez (61.), Neudecker für Adlung (61.), Hain für Wolf (61.), Stahl für Claasen (72.).

Tore: 0:1 Claasen (60.), 0:2 Hain (73.).
Gelbe Karten: -.
Zuschauer: 150 im Estadio Municipal San Pedro de Alcántara.


Löwen unterliegen Dynamo Kiew mit 0:2

Daniel Adlung
War das ein regulärer Treffer zum 1:0? Domagoj Vida im Kopfballduell mit Daniel Adlung.

Die Löwen verloren das erste Testspiel während des Trainingslagers in Marbella gegen den ukrainischen Rekordmeister Dynamo Kiew mit 0:2. In einem ausgeglichenen Spiel nutzte der Euro-League-Teilnehmer seine Chancen eiskalt. Domagoj Vida überwand Stefan Ortega vor der Pause per Kopf (40.), Vitaliy Buialskyi traf im zweiten Durchgang zum Endstand (68.). Besonders erfreulich: Stürmer Stephan Hain feierte nach fast einem Jahr Verletzungspause sein Comeback.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Die Löwen kamen besser ins Spiel als der ukrainische Rekordmeister. In der 5. Minute hob Gary Kagelmacher auf der rechten Seite den Ball in den Lauf von Martin Angha, der passte flach auf Daniel Adlung, dessen Direktabnahme am Torraum verfehlte jedoch knapp das Gehäuse. Noch besser die Möglichkeit eine Minute später. Kapitän Adlung hatte am Elfmeterpunkt auf Fejsal Mulic zurückgelegt. Der 20-jährige Stürmer kam frei zum Schuss, doch ein Ukrainer wehrte den Ball auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper Olexandr Rybka mit dem Kopf ab (6.). In der 14. Minute wurden erstmals die Ukrainer gefährlich. Nach einer Hereingabe von links, die per Kopf verlängert wurde, stand Maxi Wittek etwas zu weit von Andriy Yarmolenko weg, der kam aus 13 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber rechts hoch über das Löwen-Tor. Die Löwen hatten Dynamo Kiew trotzdem weitgehend im Griff, besaßen die besseren Chancen. In der 36. Minute war es Guillermo Vallori, der nach einer Ecke von Adlung im Rückwärtslaufen zum Kopfball kam. Der Spanier brachte aber aus sechs Metern nicht genug Druck hinter die Kugel, so dass Dynamo-Keeper Rybka den Ball sicher abfangen konnte. Zwei Minuten später konnte ein ukrainischer Verteidiger eine Hereingabe von Daylon Claasen gerade noch vor dem einschussbereiten Ilie Sanchez zur Ecke klären (38.). Das Tor fiel in der 40. Minute etwas überraschend auf der anderen Seite. Nach einer Ecke von rechts durch Yarmolenko verlor Adlung das Kopfballduell gegen Domagoj Vida, der sich aufgetützt hatte. Aus sechs Metern überwand der Dynamo-Verteidiger Stefan Ortega zum 1:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Die erste gute Möglichkeit im zweiten Durchgang besaßen die Löwen. Der eingewechselte Valdet Rama hatte auf der linken Seite Claasen angespielt. Der Südafrikaner kam halblinks aus 15 Metern zum Schuss, scheiterte aber am langen Bein von Torhüter Rybka (57.). Nicht gut sah die Löwen-Hintermannschaft beim zweiten Treffer der Ukrainer in der 68. Minute aus. Andriy Tsurikov hatte vom linken Strafraumeck etwas zu weit geflankt, nach einer Kopfballrücklage kam Vitaliy Buialskyi umringt von drei Sechzgern an die Kugel. Er zog halbrechts aus sechs Metern ab und traf gegen Vitus Eicher flach ins kurze Eck zum 2:0. Kurz danach wurde Stephan Hain eingewechselt. Der Stürmer feierte nach fast einem Jahr Verletzungspause sein Comeback. Rama zielte in der 75. Minute aus 18 Metern nur knapp übers Gehäuse der Ukrainer. Auf der Gegenseite flog eine Direktabnahme von Buialskyi am Elfmeterpunkt genau in die Arme von Eicher (80.). Die Sechzger wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. Nach einer Hereingabe von Yannick Stark von der rechten Seite versuchte es Richard Neudecker im Zentrum mit einer Direktabnahme, sein Schuss aus zwölf Metern wurde jedoch zur Ecke geblockt (86.). So blieb es aus Löwen-Sicht bei der 0:2-Niederlage in einem Test, den sie gegen den ukrainischen Euro-League-Teilnehmer ausgeglichen gestalten konnten. Der einzige Unterschied Bestand in der Effektivität beim Abschluss.

Markus von Ahlen: »Die Leistung war okay«

Dynamo Kiew - 1860 München 2:0 (1:0)

Kiew: 23 Rybka - 24 Vida, 30 Betao, 3 Selin, 45 Kalytvyntsev - 17 Rybalka - 10 Yarmolenko, 16 Sydorchuk, 90 Belhanda, 7 Lens - 91 Teodorczyk.
Ersatz: 2 Danilo Silva, 6 Dragovic, 9 Kharatin, 15 Miakushko, 19 Khliobas, 20 Husiev, 22 Kravets, 29 Buialskyi, 34 Khacheridi, 77 Tsurikov.

1860: 24 Ortega - 18 Angha, 5 Vallori, 25 Kagelmacher, 32 Wittek - 28 Weigl, 13 Sanchez, 11 Adlung - 7 Claasen, 34 Mulic, 33 Vollmann.
Ersatz: 22 Netolitzky, 30 Eicher - 2 Volz, 4 Bülow, 6 Stahl, 9 Rodri, 10 Bedia, 16 Hain, 19 Okotie , 20 Rama, 26 Schindler, 27 Wolf, 29 Stark, 31 Neudecker , 35 Taffertshofer, 38 Weber.

Wechsel: Buialskyi für Sydorchuk (31.), Khliobas für Teodorczyk (37.), Danilo Silva für Vida (46.), Dragovic für Selin (46.), Husiev für Betao (46.), Tsurikov für Kalytvyntsev (46.), Miakushko für Rybalka (46.), Kharatin für Yarmolenko (46.), Khacheridi für Lens (46.), Khliobas für Sydorchuk (59.), Kravets für Belhanda (59.) - Eicher für Ortega (46.), Volz für Angha (46.), Schindler für Vallori (46.), Bülow für Kagelmacher (46.), Rama für Vollmann (46.), Wolf für Claasen (61.), Taffertshofer für Sanchez (61.), Weber für Wittek (61.), Stark für Weigl (61.), Neudecker für Adlung (61.), Hain für Mulic (69.).

Tore: 1:0 Vida (40.), 2:0 Buialskyi (68.).
Gelbe Karten: Kalytvyntsev, Rybalka - Wittek.
Zuschauer: 150 im Estadio Municipal San Pedro de Alcántara.


Löwen besiegen SV Scholz Grödig 2:1 Doppelpack von Rama

Valdet Rama
Valdet Rama verwandelte sich den Elfmeter zum 2:1 gegen Grödigs Keeper Pirmin Strasser.

Durch einen Doppelpack von Valdet Rama gewannen die Löwen ihr zweites Testspiel gegen den SV Scholz Grödig mit 2:1. Der österreichische Bundesligist ging in der 11. Minute durch Yordy Reyna in Führung. Nach etwas mehr als einer Stunde besorgte Valdet Rama erst den Ausgleich (62.), dann erzielte er kurz vor dem Ende per Foulelfmeter das Siegtor (88).

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Die Löwen hatten nach 40 Sekunden bereits die erste Großchance. Moritz Volz legte von der rechten Strafraumseite quer auf Korbinian Vollmann. Aber anstatt die hoppelnde Kugel aus zwölf Metern direkt zu verwerten, nahm Vollmann sie erst an. Dadurch konnte Simon Handle ihn im letzten Moment am Abschluss hindern (1.). Auch an der nächsten gefährlichen Szene in der 9. Minute war Vollmann beteiligt, als er nach einem Diagonalpass bis zur Grundlinie kam. Doch Grödigs Torhüter Pirmin Strasser fing mit einem Hechtsprung sein Zuspiel auf Moritz Volz im Torraum ab. Aber anstatt selbst in Führung zu gehen, mussten die Löwen zwei Minuten später den Rückstand hinnehmen. Nach einem weiten Ball ließ Yordy Reyna seinen Gegenspieler Gary Kagelmacher aussteigen, traf aus neun Metern zum 1:0 für die Österreicher (11.). In der 14. Minute hatte Fejsal Mulic den Ausgleich auf dem Fuß. Der 20-Jährige sprintete in einen Querpass der Grödinger, sein Schuss von der Strafraumgrenze lenkte Strasser mit einem Weltklasse-Reflex über die Querlatte. Noch einmal hatten die Sechzger vor der Pause die Chance zum 1:1. Julian Weigl dribbelte in der 27. Minute durch den Strafraum, sein geblockter Schussversuch kam zu Ilie Sanchez, der aus 17 Metern knapp über die Querstange zielte. So blieb es zur Halbzeitpause beim 0:1.

Eine erneute Unaufmerksamkeit in der Löwen-Abwehr hätte für Grödig beinahe kurz nach der Pause das 2:0 bedeutet. Kai Bülow sprang ein Zuspiel von Torwart Stefan Ortega vom Fuß, Bernd Gschweidl kam am Elfmeterpunkt zum Abschluss, Bülow grätschte in den Schuss, konnte so das Torgerade noch verhindern (51.). Einen Freistoß drei Meter vorm linken Strafraumeck zirkelte Adlung aufs kurze Eck, aber erneut war Strasser mit einer Hand zur Stelle, lenkte den Ball über die Latte (56.). In der 62. Minute fiel endlich der Ausgleich. Wolf hatte von rechts geflankt, Mulic ließ den Ball passieren, Valdet Rama kam an die Kugel, traf aus zwölf Metern. Beinahe wäre dem kurz zuvor eingewechselten Robert Glatzel das 2:1 gelungen. Mit der Fußspitze erreichte er eine Hereingabe von Rama am Torraum, brachte aber aus kurzer Distanz den Ball nicht am Grödiger Torhüter vorbei (65.). Nach einem Konter passte Sebastian Hertner von links in die Mitte auf den mitgelaufenen Glatzel, der traf aber freistehend den Ball nicht richtig, brachte ihn aus neun Metern nicht auf den Kasten der Österreicher (77.). Grödig spielte nach der Verletzung von Bernd Gschweidl in der Endphase in Unterzahl. Nach einem weiten Pass von Hertner war Marius Wolf im Strafraum nur per Foul zu bremsen (87.). Rama lief an, versetzte Strasser und traf zum 2:1 ins linke Eck (88.). Kurz danach war Schluss. Damit gewannen die Löwen ihr erstes Spiel 2015.

1860 München - SV Scholz Grödig 2:1 (0:1)

1860, 1. Halbzeit: 30 Eicher - 18 Angha, 5 Vallori, 25 Kagelmacher, 32 Wittek - 28 Weigl, 13 Sanchez - 2 Volz, 11 Adlung, 33 Vollmann - 34 Mulic.
1860, 2. Halbzeit: 24 Ortega - 2 Volz (70., 35 Taffertshofer), 26 Schindler, 25 Kagelmacher (84., 38 Weber), 17 Hertner - 4 Bülow, 29 Stark - 27 Wolf, 11 Adlung (63., 31 Neudecker), 20 Rama - 34 Mulic (63., 39 Glatzel).

Grödig, 1. Halbzeit: 25 Strasser - 7 Handle, 3 Karner, 13 Cabrera, 19 Potzmann - 31 Maak, 15 Oliveira - 16 Sobrinho, 22 Nutz, 11 Schütz - 17 Reyna.
Grödig, 2. Halbzeit: 25 Strasser - 7 Handle, 3 Karner, 12 Strobl, 19 Potzmann - 31 Maak, 6 Völkl - 37 Sunday, 22 Nutz (60., 10 Djuric), 11 Schütz (60., 27 Goinger) - 21 Gschweidl.

Tore: 0:1 Reyna (11.), 1:1 Rama (62.), 2:1 Rama (88., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: - Oliveira.
Zuschauer: 500 am Trainingsgelände, Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Stefan Treiber (Neuburg/Donau); Assistenten: Michael Bacher (Kirchensur), Tobias Baumann (Seebach).


Vom Winde verweht: Löwen verlieren Test gegen VfB Stuttgart II

Stark-Wind
Stark-Wind: Yannick Stark (Mitte), Richard Neudecker (li.) und Marin Tomasov hatten mit dem Gegner und dem Wind zu kämpfen.

Die Löwen mussten sich am zweiten Tag der Vorbereitung in einem Testspiel dem VfB Stuttgart II mit 0:4 geschlagen geben. Orkanartige Windböen sorgten dabei für irreguläre Bedingungen. Tim Leibold (6.) und Pascal Breier (19.) trafen für die Schwaben vor der Pause, Benjamin Uphoff (49.) und Marco Grüttner (64.) im zweiten Durchgang.

Personal: Nicht einsetzen konnte Löwen-Trainer Markus von Ahlen im Testspiel gegen Stuttgart Dominik Stahl, Edu Bedia und Rodri (Aufbautraining nach Verletzung), Daylon Claasen (Knieprobleme) sowie Rubin Okotie und Valdet Rama, die individuell trainierten.

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Fotos: Bernd Feil/M.I.S.

Erstmals kamen die Löwen in der 5. Minute gefährlich vors Stuttgarter Tor. Eine Ecke von links zirkelte Marin Tomasov an den ersten Pfosten, Marius Wolf verlängerte per Kopf, aber Benjamin Kirchhoff klärte per Kopf übers eigene Tor. Nach dem zweiten Eckball eroberten die Schwaben die Kugel, konterten die Löwen aus. Am Ende stand nur Richard Neudecker allein vor dem eigenen Tor. Bedingt durch den starken Wind säbelte der 18-Jährige über den Ball. Tim Leibold war zur Stelle, hatte keine Mühe und überwand freistehend aus sieben Metern Stefan Ortega zum 1:0 (6.). In der 19. Minute sogar das 0:2. Die Stuttgarter fingen einen Aufbaupass von Christopher Schindler auf der linken Defensivseite ab, schalteten schnell um. Jerome Kiesewetter passte halbrechts im Strafraum auf Pascal Breier, der in halblinker Position aus elf Metern ins lange Eck traf. Eine Minute später wäre beinahe Tomasov mit einer schönen Einzelaktion der Anschlusstreffer gelungen. Der Kroate zog von halblinks in die Mitte, sein Flachschuss von der Strafraumgrenze strich knapp am linken Pfosten vorbei (20.). Die nächste Löwen-Chance hatte Moritz Volz. Eine Linksflanke nahm er in Mittelstürmer-Position mit dem Kopf, setzte die Kugel aber aus neun Metern links neben das Tor (28.). Noch knapper verpasste der agile Volz in der 36. Minute das 1:2. Erst ließ er zwei Stuttgarter stehen, dann zog er von der Strafraumgrenze mit links ab, zielte aber knapp übers Kreuzeck. Eine Hereingabe von links durch Sebastian Hertner erreichte Yannick Stark in zentraler Position, seine Dirketabnahme aus elf Metern wurde jedoch von einem VfB-Spieler noch geblockt, sodass Keeper Benjamin Uphoff keine Probleme hatte, den Ball aufzunehmen (41.). So nahmen die Sechzger den Zwei-Tore-Rückstand mit in die Kabine. Optisch überlegen brachten sie sich immer wieder durch unnötige Fehler in die Bredouille.

Nach 70 Sekunden im zweiten Durchgang kamen die Löwen zur bis dato besten Chance. Daniel Adlung hatte auf Korbinian Vollmann gepasst, der kam aus 13 Metern zum Abschluss, doch der aus seinem Tor geeilte Benjamin Uphoff parierte den Schuss zur Ecke (47.). Diese flankte Adlung in die Mitte, Kai Bülow gewann das Kopfballduell, brachte aber nicht genügend Druck auf die Kugel, so dass Uphoff sie unter sich begraben konnte (47.). Verrückt die Szene in der 49. Minute. VfB-Keeper Uphoff schlug aus dem eigenen Strafraum die Kugel ab, der orkanartige Wind machte den Ball länger und länger, so dass der verdutzte Vitus Eicher ihm nur hinterherschauen konnte: 0:3. Zwei Minuten später passte Adlung auf Vollmann halblinks, dessen Hereingabe nahm Fejsal Mulic an der Sechzehnergrenze direkt, zielte aber rechts am Kasten vorbei (51.). Für die Sechzger kam es in der 64. Minute noch schlimmer. Im eigenen Strafraum vertändelten sie den Ball, Marvin Büyüksakarya passte quer auf Marco Grüttner, der frei am zweiten Pfosten aus acht Metern nur noch einschieben brauchte (64.). Bülow (77.) und Gary Kagelmacher (81.) verpassten per Kopf nach Eckbällen jeweils die Chance, wenigstens Ergebniskosmetik zu betreiben. Damit blieb es bei der deutlichen 0:4- Niederlage.


1860 München - VfB Stuttgart II 0:4 (0:2)

1860, 1. Halbzeit: 24 Ortega -18 Angha, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 13 Sanchez - 29 Stark, 14 Tomasov - 27 Wolf, 31 Neudecker.
1860, 2. Halbzeit: 30 Eicher - 38 Weber, 25 Kagelmacher, 4 Bülow, 32 Wittek - 35 Taffertshofer - 2 Volz, 28 Weigl, 11 Adlung - 34 Mulic, 33 Vollmann.

VfB II, 1. Halbzeit: 30 Uphoff - 3 Mwene, 15 Kirchhoff, 26 Degenek, 23 Leibold - 6 Lovric, 29 Tashchy, 7 Sirgedas - 20 Kiesewetter, 19 Eisele, 11 Breier.
VfB II, 2. Halbzeit: 30 Uphoff - 2 Lang, 15 Kirchhoff, 26 Degenek, 21 Büyüksakarya -13 Wilske, 10 Wanitzek, 17 Rathgeb, 29 Tashchy (ab 60. , 24 Obernosterer ) - 18 Lohkemper, 9 Grüttner.

Tore: 0:1 Leibold (6.), 0:2 Breier (19.), 0:3 Uphoff (49.), 0:4 Grüttner (64.).
Zuschauer: 300 am Trainingsgelände, Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach); Assistenten: Patrick Hanslbauer (Altenberg), Roman Potemkin (Friesen


1860 München

1860 München

2:5

SC Freiburg

SC Freiburg

Löwen ohne Pokal-Fortune: 2:5-Niederlage gegen Freiburg

Valdet Rama
Julian Weigl (re.) gratulierte Valdet Rama zum 1:0-Führungstreffer gegen Freiburg.

Die Löwen unterlagen nach großem Pokal-Kampf dem SC Freiburg mit 2:5. Die Führung von Valdet Rama (16.) hatte Sebastian Freis ausgeglichen (25.). In der Druckphase der Sechzger nach der Pause konterten die Breisgauer zweimal, gingen durch einen Doppelschlag von Admir Mehmedi (59. und 64.) mit 3:1 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Rubin Okotie wurde es nochmals spannend (69.), ehe der eingewechselte Jonathan Schmid (84.) und Mehmedi mit seinem dritten Treffer (89.) den Schlusspunkt in einer abwechslungsreichen Partie setzten.

Personal: Löwen-Chefcoach Markus von Ahlen musste im Pokalspiel gegen Freiburg auf Dominik Stahl (Trainingsrückstand), Rodri (Sprunggeklenksverletzung), Edu Bedia (Leistenprobleme), Stephan Hain (Knie-OP) und Michael Netolitzky (Ellenbogen-Verletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Grzegorz Wojtkowiak, Guillermo Vallori, Leonardo, Markus Steinhöfer und Bobby Wood. Im Vergleich zum Punktspiel gegen Braunschweig drei Tage zuvor gab's nur eine Änderung in der Startelf: Julian Weigl spielte für Yannick Stark von Beginn an.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Spielverlauf: In der Anfangsphase spielte sich wenig vor den beiden Toren ab. Die erste Halbchance hatten die Freiburger, als Sascha Riether einen abgewehrten Flankenball direkt aus der Luft nahm, sein 20-Meter-Schuss aber deutlich über dem Löwen-Tor landete (6.). Vier Minuten später warf sich Christopher Schindler in einen Schuss von Vladimir Darida, blockte ihn zur Ecke (10.). Die erste Chance der Sechziger führte gleich zur Führung. Ein Abschlag von SCF-Keeper Sebastian Mielitz wehrte Julian Weigl an der Mittellinie nach vorne ab, Daniel Adlung verlängerte mit dem Kopf in den Lauf von Valdet Rama, der halblinks frei aufs Freiburger Tor zulief. Sein Schuss von der Strafraumkante schlug zum 1:0 ins kurze Eck ein (16.). Nach einem Foul von Kai Bülow an Sebastian Kerk, für das der Innenverteidiger die Gelbe Karte sah, hatten die Breisgauer fünf Meter vor dem Strafraum eine Freistoßchance zum Ausgleich. Doch der Schuss von Felix Klaus ging knapp am oberen rechten Kreuzeck vorbei (21.). Das 1:1 fiel vier Minuten später. Ausgangspunkt war erneut ein Freistoß nach Foul von Daylon Claasen an Christian Günter. Kerk flankte den Ball kurz vorm linken Strafraumeck halbhoch scharf nach innen, Sebastian Freis lief in die Hereingabe, bugsierte die Kugel aus sechs Metern ins Löwen-Tor (25.). In der 29. Minute versuchte es Günter mit einem Distanzschuss, der knapp am rechten Pfosten vorbeistrich. Wenig später dribbelte Rama durch die Freiburger Abwehr, zielte aber mit seinem 18-Meter-Schuss ebenfalls rechts neben das Tor (31.). Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball kam Marc Torrejon halbrechts aus sechs Metern zum Abschluss, schoss aber Kai Bülow an (34.). Drei Minuten später legte Rama quer auf Martin Angha. Der Schweizer zog halbrechts aus 21 Metern ab. Leicht abgefälscht von einem Freiburger streifte die Kugel den rechten Außenpfosten (37.). In der 44. Minute konnte erst ein Schuss von Rubin Okotie im Strafraum geblockt werden, der Abpraller kam zu Ilie Sanchez, der aus 20 Metern versuchte, den weit vor seinem Kasten stehenden Mielitz zu überlupfen, aber den Schuss etwas zu hoch ansetzte. So blieb es beim 1:1 zur Pause.

Die Löwen kamen druckvoll aus der Kabine, doch zunächst fehlte bei einigen vielversprechenden Offensivszenen die Genauigkeit beim letzten Zuspiel. Nach einem Zuckerpass von Bülow aus der eigenen Hälfte kam Okotie im Strafraum zum Abschluss, setzt die Kugel aus 14 Metern aber übers Tor (51.). In der 54. Minute hob Admir Mehmedi gegen 1860-Keeper Stefan Ortega im Strafraum ab, doch Schiedsrichter Sascha Stegemann fiel nicht darauf rein. Ein 25-Meter-Schuss von Daniel Adlung klatschte im Gegenzug an die Unterkante der Latte, Rama schaltete am schnellsten schob die zurückprallende Kugel aus halbrechter Position aber aus acht Metern links am Tor vorbei. Vielleicht wäre ein Zuspiel auf Okotie die bessere Option gewesen (56.). Trotz der drückenden Überlegenheit fiel das Tor auf der anderen Seite. Darida konnte auf der rechten Strafraumseite den Ball kontrollieren, legte zurück auf Mehmedi, der aus 14 Metern per Linksschuss flach ins linke untere Eck zum 2:1 für Freiburg traf (58.). Vier Minuten später tankte sich Sanchez durch die Freiburger Abwehr, im Strafraum zog Klaus ihm das Standbein weg, aber Stegemann, der direkt daneben stand, ließ unverständlicherweise weiterspielen (62.). In der 64. Minute schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Diesmal war es Freis, der ungehindert von der rechten Seite flanken konnte, Mehmedi war am Torraum zur Stelle, drückte die Kugel per Kopf zum 3:1 über die Linie. Fünf Minuten später gelang Okotie der Anschlusstreffer. Nach einer Eckballflanke von Adlung sah sich keiner für den Österreicher zuständig, der hinter Mielitz lauerte und den Ball aus fünf Metern zum 2:3 einköpfte (69.). Drei Minuten später konterten die Freiburger erneut über den rechten Flügel. Jonathan Schmid flankte aus vollem Lauf auf Freis, der aus acht Metern mit seiner Direktabnahme Ortega anschoss (72.). Auf der anderen Seite legte der eingewechselte Marius Wolf am Elfmeterpunkt auf Angha ab, der aus 16 Metern den Ball über den Freiburger Kasten drosch (75.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 84. Minute. Darida kam im Zentrum zum Abschluss, Sebastian Hertner blockt den Schuss. Der Freiburger kam aber erneut an die Kugel, legte quer auf Schmid, der das 4:2 markierte. In der 86. Minute verweigerte Stegemann erneut nach einem Foul von Nicolas Höfler an Wolf den Elfmeterpfiff. Kurz vor Schluss traf Mehmedi zum dritten Mal an diesem Abend. Nach einem Einwurf von Sascha Riether zog er einfach ab, erzielte den 5:2-Endstand.

Stimmen zum Pokalspiel - Adlung: »Freiburg war Tick cleverer«

Ticker

 
1860: 24 Ortega - 18 Angha, 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Hertner - 11 Adlung, 28 Weigl, 13 Sanchez - 7 Claasen, 19 Okotie, 20 Rama.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 14 Tomasov, 25 Kagelmacher, 27 Wolf, 29 Stark, 32 Wittek.

SCF: 21 Mielitz - 22 Riether, 15 Mitrovic, 3 Torrejon, 30 Günter -27 Höfler, 7 Darida - 36 Klaus, 37 Kerk - 35 Freis, 14 Mehmedi.
Ersatz: 1 Bürki (Tor) -11 Schahin, 17 Schmid, 23 Schuster 24 Mujdza, 31 Guedé, 41 Höhn.

Wechsel: Wolf für Claasen , Tomasov für Rama (90.)(67.) - Schmid für Klaus (65.), Schahin für Kerk (88.), Guedé für Freis (90.).

Tore: 1:0 Rama (16.), 1:1 Frei (25.), 1:2 Mehmedi (59.), 1:3 Mehmedi (64.), 2:3 Okotie (69.), 2:4 Schmid (84.), 2:5 Mehmedi (89.).
Gelbe Karten: Bülow, Claasen, Weigl, Sanchez - Torrejon.
Zuschauer:
18.100 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel); Assistenten: Norbert Grudzinski (Hamburg), Holger Henschel (Braunschweig); Vierter Offizieller: Guido Kleve (Nordhorn).


1. Runde im DFB Pokal, 17.08.2014, 14.30 Uhr

 

Holstein Kiel

Holstein Kiel

1:2

1860 München

1860 München

Doppelschlag von Okotie: Löwen feiern 2:1-Pokalsieg in Kiel

Rubin Okotie
Rubin Okotie traf per Doppelpack zum 2:1-Pokalsieg für die Löwen bei Drittligist Holstein Kiel.

Geschafft! Die Löwen feierten beim Pokalsieg in Kiel ihren ersten Pflichtspielsieg unter Cheftrainer Ricardo Moniz. Dabei mussten sie zunächst einem Rückstand aus der 8. Minute - Tim Siedschlag hatte getroffen - hinterherlaufen. Eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und ein treffsicherer Rubin Okotie führten zum Erfolg. Erst traf der Österreicher zum Ausgleich (65.), dann verwandelte er ein an ihm verschuldeten Foulelfmeter zum 2:1 (81.).

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Fotos: Cathrin Müller/M.I.S.

Personal: Verletzungsbedingt musste Cheftrainer Ricardo Moniz an der Ostseeküste auf Grzegorz Wojtkowiak (Muskelverletzung), Guillermo Vallori (Muskelfaserriss), Dominik Stahl (Stauchung im Knie und Rotsperre) sowie Stephan Hain (Knochenödem) verzichten. Korbinian Burger, Marius Wolf und Vitus Eicher spielten tags zuvor in der U21 beim SV Schalding-Heining (1:1). Keine Berücksichtigung im 18er-Kader fanden Michael Netolitzky und Julian Weigl, Sebastian Hertner kam als 19. nach Kiel mitgereister Spieler ebenfalls nicht zum Zug.

Spielverlauf: Glück hatten die Löwen nach 90 Sekunden, als Stefan Ortega etwas übermotiviert aus seinem Tor herauslief, am linken Strafraumeck zu spät gegen den Ex-Löwen Manuel Schäffler kam. Der passte von der Strafraumseite in die Mitte auf den heranstürmenden Saliou Sane, dessen Schuss aufs leere Tor aus acht Metern konnte Christopher Schindler im letzten Moment gerade noch blocken (2.). In der 5. Minute setzte sich Schäffler auf rechts durch, spielte zurück an die Strafraumgrenze auf den freistehenden Jaroslaw Lindner, dem aber die Kugel beim Schuss über den Spann rutschte. Drei Minuten später lag der Ball im Löwen-Tor. Nach einem Pass von Mikkel Vendelbo in die Tiefe lief Tim Siedschlag Gary Kagelmacher davon, lupfte den Ball aus halbrechter Position am herausstürzenden Ortega vorbei aufs lange Eck. Schindler versuchte noch zu klären, kam aber am linken Pfosten einen Tick zu spät (8.). Erstmals gefährlich kamen die Sechzger in der 12. Minute vors Tor der Kieler. Leonardo hatte Doppelpass mit Edu Bedia gespielt, der Spanier kam fast an der linken Grundlinie zum Abschluss, sein Schuss landete jedoch am Außennetz. Trotzdem schafften es die Löwen in dieser Phase nicht, das Kommando zu übernehmen. Die nächste Möglichkeit hatte Holstein, als Patrick Kohlmann halblinks im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss kam, aber Ortega goldrichtig stand, den Ball sicher abfing (35.). Eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld von Bedia aus 28 Metern faustete Kenneth Kronholm vor den 1860-Spielern ins Seiten-Aus (38.). Nach einem Sololauf von Kagelmacher über die rechte Seite kam die Kugel zu Leonardo, der halbrechts am Strafraum Hauke Wahl ausspielte, dabei aber ins Straucheln geriet und so nicht zum Abschluss kam (41.). Eine Flanke von der linken Grundlinie durch Marin Tomasov entschärfte Kronholm vor Rubin Okotie (44.). Gegen Ende der 1. Halbzeit wurden die Sechzger etwas stärker, ohne den Drittligisten richtig unter Druck zu setzen. So nahmen sie den 0:1-Rückstand mit in die Kabine.

Zum zweiten Durchgang brachte Ricardo Moniz für den gelbvorbelasteten Moritz Volz den Südafrikaner Daylon Claasen, Markus Steinhöfer ging dafür zurück auf die Rechtsverteidiger-Position. Drei Minuten später hatten die Sechzger Glück, als Kagelmacher im Zentrum nach einem Zuspiel von Vendelbo gerade noch den Fuß in Siedschlags Schuss aus zwölf Metern brachte (49.). Einen Freistoß drei Meter vorm linken Strafraumeck drehte Siedschlag hoch aufs lange Eck, Ortega hatte aufgepasst, lenkte die Kugel mit einer Hand über den Querbalken (57.). Drei Minuten später verpasste Okotie auf der anderen Seite eine Hereingabe von Steinhöfer aus dem rechten Halbfeld nur knapp im Zentrum (60.). In dieser Phase zeigten sich die Sechzger aktiver und wurden in der 65. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Erst setzte sich Leonardo auf der linken Strafraumseite durch, seine Hereingabe von der Grundlinie wurde zunächst von der Kieler Abwehr geblockt. Die Kugel kam zu Tomasov, der damit die linke Strafraumseite entlang spurtete, dann mit links nach innen flankte, wo Okotie im Torraum freistand, per Kopf zum 1:1 einnickte (65.). Dieser Treffer brachte den Sechzgern Sicherheit. Eine Flanke von Tomasov aus dem linken Halbfeld erreichte Okotie ebenfalls mit dem Kopf, brachte aber aus sieben Metern den Ball nicht aufs Kieler Tor (74.). In der 80. Minute setzte sich Okotie im Strafraum gegen Patrick Herrmann durch, der Verteidiger touchierte anschließend den Österreicher von hinten, Schiedsrichter Felix Zwayer zögerte keinen Augenblick, zeigte auf den Elfmeterpunkt. Okotie lief selbst an, versetzte Kronholm und schob flach ins rechte Eck zum 2:1 ein (81.). Beinahe hätte der Wiener in der 83. Minute den Hattrick perfekt gemacht. Nach einem Zuspiel von Leonardo im Strafraum kam er halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber um Zentimeter neben den kurzen Pfosten. Noch besser die Chance von Claasen drei Minuten später. Nach Tomasov-Flanke kam er am langen Eck aus sieben Metern frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber übers leere Tor (86.). Trotz der vergebenen Möglichkeiten brachten die Löwen den knappen Erfolg auch über die fünfminütige Nachspielzeit, zogen so in die 2. Runde ein.

Stimmen zum Pokalspiel bei Holstein Kiel

Ticker

Kiel: 18 Kronholm - 19 Herrmann, 27 Gebers, 29 Wahl, 7 Kohlmann - 21 Siedschlag, 16 Vendelbo, 8 Danneberg, 24 Lindner, - 10 Sané, 9 Schäffler.
Ersatz: 25 Jakusch (Tor) - 11 Kazior, 14 Kegel, 17 Wetter, 22 Sykora, 26 Breitkreuz 31 Wirlmann.

1860: 24 Ortega - 2 Volz, 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 14 Tomasov - 8 Leonardo, 13 Sanchez, 10 Bedia - 21 Steinhöfer, 19 Okotie, 23 Wood.
Ersatz: 1 Kiraly (Tor) - 4 Bülow, 7 Claasen, 11 Adlung, 29 Stark, 32 Wittek, 35 Schwabl.

Wechsel: Breitkreuz für Lindner (62.), Sykora für Schäffler (77.), Kegel für Danneberg (85.) - Claasen für Volz (46.), Stark für Wood (85.), Bülow für Tomasov (90.).

Tore: 1:0 Siedschlag (8.), 1:1 Okotie (65.), 1:2 Okotie (81, Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Kohlmann - Schindler, Volz, Steinhöfer, Claasen, Kagelmacher.
Zuschauer:
8.408 im Holstein-Stadion.
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin); Assistenten Holger Henschel (Braunschweig), Sascha Thielert (Buchholz). Vierter Offizieller: Patrick Schult (Hamburg).


Löwen gewinnen bei Leonardo-Debüt in Schwabmünchen 3:1

Leonardo
leonardo zeigte in Schwabmünchen bei seinem Debüt im Löwen-Trikot gute Ansätze.

Das Ergebnis war beim letzten Test der Löwen vor dem Liga-Auftakt in sechs Tagen zweitrangig. Nach der Generalprobe gegen Stoke City (2:0) am Samstag war es diesmal wichtig, dass einige Akteure wie Leonardo und Gary Kagelmacher noch einmal Spielpraxis sammeln konnten. Durch einen Doppelpack von Daylon Claasen (13. und 14.) sowie einem Treffer von Ruben Okotie (47.) - bei einem Gegentor von Daniel Raffler - gewannen die Sechzger vor 1860 Zuschauer mit 3:1.

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Fotos: Bernd Feil/M.I.S.

Die Löwen machten in der Anfangsviertelstunde mächtig Druck beim Debüt von Leonardo. Der Brasilianer war es auch, der in der 9. Minute für Yannick Stark auflegte. Dessen Schuss aus 19 Metern konnte Sebastian Steidle im Tor der Schwaben parieren. Kurze Zeit später kam der große Auftritt von Daylon Claasen. Der Südafrikaner traf innerhalb von 60 Sekunden zweimal. Erst hatte Gary Kagelmacher rechts in den Lauf von Markus Steinhöfer gespielt, dessen Hereingabe verwertete Claasen zum 1:0 (13.). Und nur eine Minute später erhöht er nach Vorlage von Marin Tomasov aus kurzer Distanz auf 2:0 (14.). Dass aber auch die Schwabmünchner Fußball spielen können, zeigte Daniel Raffler in der 20. Minute, als er sich über die rechte Seite durchsetzte und Stefan Ortega zum 1:2 überwand.

Dreimal wechselte Ricardo Moniz zur Pause, doch den Spielern fehlte nach der Trainingseinheit vom Morgen die Frische. Erst in der 75. Minute kamen die Löwen zur nächsten guten Chance. Nach einer Ecke des Bayernligisten schalteten die Weiß-Blauen schnell um, Classen passte auf Leonardo, der alleine aufs Schwabmünchner Tor zulief, aber die Kugel aus kurzer Distanz knapp links neben das Tor setze (75.). Claasen war es auch, der in der 85.Minute aus vollem Lauf flankte, Bobby Wood kam zum Kopfball, aber Keeper Steidle lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen über Latte (85.). Nach einem Foul an Leonardo gab es zwei Minuten vor dem Ende Freistoß für Sechzig in zentraler Position. Daniel Adlung führte aus, sein platzierter Schuss aus 24 Metern konnte Steidle reaktionsschnell abwehren und auch den Nachschuss von Korbinian Burger entschärfte der Torhüter (88.). So blieb es beim 3:1.

Die Veranstaltung war von uhlsport perfekt organisiert. So hatten sie extra Sternekoch Andreas Roland vom Augsburger Damenhof engagiert. Der Gourmet-Koch kredenzte beiden Teams nach dem Spiel ein leichtes, aber kohlenhydratreiches Drei-Gänge-Menü.

TSV Schwabmünchen - 1860 München 1:3 (1:2)

1860: 24 Ortega (46., 30 Eicher) - 21 Steinhöfer (46., 28 Weigl), 15 Burger, 25 Kagelmacher, 17 Hertner (66., 11 Adlung) - 29 Stark, 35 Schwabl, 7 Claasen - 8 Leonardo, 27 Wolf (46., 19 Okotie), 14 Tomasov (77., 23 Wood).

Tore: 0:1 Claasen (13.), 0:2 Claasen (14.), 1:2 Raffler (20.), 1:3 Okotie (47.).
Gelbe Karten: Ritzer -.
Zuschauer: 1.860 in der Ivo-Moll-Arena.
Schiedsrichter: Thomas Färber (Augsburg); Assistenten: Elias Tiedeken (Neusäß), Maximilian Riedel (Horgau).


Generalprobe gelungen: Löwen besiegen Stoke City 2:0

Bobby Wood
Bobby Wood erzielte in der 52. Minute gegen den englischen Premier-League-Klub das 2:0.

Die Löwen gewannen ihre Generalprobe vor dem Punktspielstart am 4. August in Kaiserslautern mit 2:0 gegen Stoke City. Daniel Adlung traf in der 1. Halbzeit mit einem sehenswerten Schuss (25.), kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Bobby Wood (52.) vor prächtiger Kulisse in Reit im Winkel zum 2:0 Endstand.

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Fotos: Bernd Feil/M.I.S.

Die erste Chance des Spiels gehörte den Engländern. Der Ex-Bremer Marko Arnautovic konnte sich gegen Grzegorz Wojtkowiak im Zweikampf behaupten, spielte dann steil auf Bojan, der aber links am Tor vorbeizielte (6.). Nach einem gelungenen Pass von Edu Bedia kam Bobby Wood halblinks zum Abschluss, schoss ebenfalls am linken Pfosten vorbei (8.). Eine von rechts durch Stephan Ireland gefährlich vors 1860-Tor geschlagene Ecke erreichte Arnautovic mit dem Kopf, Wojtkowiak wehrte jedoch ab, Glenn Whelan nahm den Abpraller direkt, doch Gabor Kiraly im Löwen-Tor parierte (12.). Nach einem Foul an Ilie Sanchez im linken Halbfeld führte Bedia den fälligen Freistoß aus, die Flanke kam gefährlich vors Tor der Britten, wo aber Gui Vallori mit dem Kopf knapp verpasste (13.). Zwei Minuten später ging Julian Weigl mit dem Ball am Fuß Richtung Tor, zog dann vom rechten Strafraumeck ab, fand aber seinen Meister in Torhüter Thomas Soerensen (15.). In der 22. Minute konnte Wojtkowiak nach Steilpass von Marc Muniesa gerade noch vor Mame Diouf zur Ecke klären (22.). Der Treffer fiel dann drei Minuten später auf der anderen Seite. Daniel Adlung nahm sich einfach aus 23 Metern in zentraler Position ein Herz, zog ab und traf genau links oben in den Winkel zum 1:0 (25.). Kurz danach hätten die Löwen auf 2:0 erhöhen können. Christopher Schindler hatte einen öffnenden Pass auf Ruben Okotie gespielt, der passte auf Wood, der zusammen mit Okotie und Adlung Richtung Stoke-Tor lief. Aber anstatt in Überzahl abzuspielen, versuchte es der Hawaiianer selbst, setzte seinen Schuss aber links neben den Pfosten (28.). Eine Rechtsflanke von Adlung erreichte Wood in der 32. Minute am zweiten Pfosten, aber aus fünf Metern setzte er die Kugel links neben das Tor. Kurz vor der Pause die vierte Großchance für Wood in der ersten Hälfte. Nach Zuspiel von Bedia kam er aus 20 Metern zum Abschluss, schoss aber erneut knapp vorbei (41.). Somit blieb es beim 1:0 für Sechzig nach 45 Minuten.

Stokes Trainer Mark Hughes wechselte in der Halbzeit komplett durch. Unter anderem kamen Ex-Nationalspieler Robert Huth und Zwei-Meter-Hüne Peter Crouch. Und endlich gelang Wood im fünften Anlauf sein längst fälliges Tor. Der US-Amerikaner ging mit Tempo in den Strafraum, ließ noch einen Verteidiger aussteigen und traf zum 2:0 (52.). Drei Minuten später kam der eingewechselte Markus Steinhöfer auf der rechten Seite bis zur Grundlinie, legte dann quer auf Okotie , der bedrängt von zwei Stoke-Verteidigern zwar zum Abschluss kam, aber keinen Druck auf die Kugel brachte (55.). Ein 30-Meter-Freistoß von Adlung landete nach einer Stunde nur auf dem Tordach der Engländer (60.). Im Anschluss an eine gelungene Kombination zwischen Bedia und Adlung konnte Huth im Strafraum zur Ecke klären. Diese brachte Bedia von rechts gefährlich an den ersten Pfosten, wo Weigl am höchsten stieg, aber den Ball neben das Tor köpfte (65.). In der 70. Minute holte Steven Sidwell halbrechts Adlung von den Beinen. Der Gefoulte führte aus 26 Metern selbst aus, die gefährliche Hereingabe fand aber keinen Abnehmer (71.). Auf der anderen Seite hatten die Löwen Glück, als zwei Angreifer der Britten nach einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld von Sidwell die Kugel verpassten (78.). Eine Minute später konnte Steinhöfer seinen Gegenspieler Jon Walters nur mit einem Foul bremsen. Der anschließende Freistoß aus 24 Metern von Charlie Adam wurde jedoch sichere Beute von Kiraly. Nach einer Kombination von Sanchez und Adlung kam die Flanke gefährlich vors Tor, doch Keeper Daniel Bachmann war zur Stelle, fing die Hereingabe sicher ab (84.). Die letzte Chance, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, hatten „The Potters" in der 90. Minute. Der Freistoß von Adams wurde aber sichere Beute von Kiraly.

Löwen-Chefcoach Ricardo Moniz zeigte sich „voll zufrieden" mit dem Auftritt seines Teams. „Nach der Pause hat Bobby Wood mit dem 2:0 für die nötige Entlastung gesorgt." Dem 22-Jährigen attestierte er „gute Arbeit, aber er hätte in der 1. Halbzeit mindestens eine seiner Chancen verwerten sollen." Seine Spieler hinterließen einen „fantastischen Eindruck. Ju Weigl hat richtig gut gearbeitet, aber auch Ilie Sanchez und Gui Vallori."

Zudem fiel in Reit im Winkel die Entscheidung im Kampf um die Nummer Eins im Löwen-Tor. Der 50-jährige Moniz hatte angekündigt, wer gegen Stoke zwischen den Pfosten steht, ist sein Stammkeeper. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, weil alle Torhüter gut gearbeitet haben. Ausschlaggebend für Gabor war letztlich seine Ruhe, Erfahrung und Stabilität."


1860 München - Stoke City 2:0 (1:0)

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak (46., 21 Steinhöfer), 5 Vallori, 26 Schindler, 32 Schindler - 13 Sanchez, 28 Weigl, 10 Bedia (70., 29 Stark) - 11 Adlung, 19 Okotie, 23 Wood.
Nicht eingesetzt: 22 Netolitzky, 24 Ortega (Tor) - 7 Claasen, 8 Leonardo, 14 Tomasov, 15 Burger, 17 Hertner, 25 Kagelmacher, 27 Wolf, 35 Schwabl.

Stoke, 1. Halbzeit: 29 Sorensen - 28 Wilkinson, 17 Shawcross, 12 Wilson, 5 Muniesa - 30 Shotton, 6 Whelan, 7 Ireland, 27 Bojan, 10 Arnautovic - 18 Diouf.
Stoke 2. Halbzeit: 34 Bachmann - 2 Bardsley (67., 14 Ness), 4 Huth, 23 Teixeira, 3 Pieters - 19 Walters, 15 Nzonzi, 21 Sidwell, 16 Adam, 11 Shea - 25 Crouch
Nicht eingesetzt: 8 Palacios.

Tore: 1:0 Adlung (25.), 2:0 Wood (52.).
Gelbe Karte: Okotie - Arnautovic, Shawcross, Adam.
Zuschauer: 2.000 in Reit im Winkel.
Schiedsrichter: Günther Perl (München); Assistenten: Michael Emmer (Schalding-Heining), Marco Achmüller (Würding).


Löwen besiegen Heimstetten 3:0 Adlung, Vallori & Wolf treffen

Daniel Adlung
Traf bereits in der 8. Minute zur Führung und bereitete das 2:0 per Freistoß vor: Daniel Adlung.

Es war ein lockerer Test für die Löwen am Mittwochabend gegen Regionalligist SV Heimstetten, den das Team von Trainer Ricardo Moniz mit 3:0 gewann. Der Auftakt verlief nach Maß. Bis zur 13. Minute führten die Weiß-Blauen durch Treffer von Daniel Adlung und Guillermo Vallori mit 2:0. Nach der Pause fiel nur noch ein Tor durch Youngster Marius Wolf (52.). Ein Wermutstropen gab es: In der 38. Minute musste Moritz Volz verletzt vom Platz. Zerrung des rechten Hüftbeugers lautet die Diagnose.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Es begann gut für die Löwen. Mit der ersten gefährlichen Offensivszene erzielte Daniel Adlung aus sieben Metern die Führung (8.). Drei Minuten später hätte beinahe Daylon Claasen nach Querpass von Marius Wolf nachgelegt, doch der Südafrikaner zielte freistehend aus acht Metern genau auf den Torwart (11.). In der 13. Minute lag der Ball erneut im Netz des Regionalligisten. Nach einem Freistoß zwischen Eckfahne und linker Strafraumseite, den Adlung ausführte, war Guillermo Vallori am zweiten Pfosten zur Stelle, traf per Kopf zum 2:0 (13.). Mit einer waghalsigen Parade entschärfte Heimstettens Keeper in der 18. Minute eine ähnlich gefährliche Freistoß-Flanke von Adlung, diesmal von der rechten Seite. Sehenswert die nächste Szene der Löwen. Yannick Stark hatte in die Spitze gepasst, der schnelle Marin Tomasov lief hinterher und versenkte den Ball im Kasten. Doch zum Leidwesen der Sechzger hob der Assistent die Fahne: Abseits (24.). Eine Minute später kamen die Gastgeber erstmals gefährlich vors Tor von Stefan Ortega, doch Kai Bülow klärte vor Sammy Amari zur Ecke. Diese führte Dominik Schmitt von rechts aus, Vallori war mit dem Kopf zur Stelle, verhinderte schlimmeres (25.). In der 35. Minute prüfte Adlung mit einem strammen Schuss Marjan Krasnic, der sich lang machte und den Ball zur Ecke faustete. Zwei Minuten später versuchte es Clemens Kubina auf der anderen Seite mit einem 18-Meter-Schuss. Ortega, der in der richtigen Ecke stand, musste nicht eingreifen, weil die Kugel am linken Pfosten vorbeiging (37.). Kurz danach ein ungeplanter Wechsel auf Löwen-Seite. Moritz Volz verlies angeschlagen den Platz, für ihn kam Grzegorz Wojtkowiak (38.). Die letzte Möglichkeit vor der Pause besaßen die Löwen. Claasen hatte auf Wolf gepasste, der legte für Tomasov auf, doch der Kroate setzte den Ball aus 14 Metern über den Querbalken (42.).

Die 2. Halbzeit begann für die Löwen ähnlich gut wie der erste Durchgang. In der 52. Minute steckte Claasen in die Spitze durch, wo Youngster Wolf per Innenrist die Kugel zum 3:0 ins Eck beförderte. Zwei Mal hintereinander zeigte sich Heimstettens Keeper in der 56. Minute hellwach. Vallori erreichte eine Flanke aus kurzer Distanz mit dem Fuß, Krasnic lenkte den Schuss mit einem Klassereflex über die Latte. Nach einer Adlung-Ecke von rechts wehrte er den Kopfball von Bülow ab. Nach einer Stunde brachte Löwen-Coach Moniz neun frische Leute. Kurz danach spielte Bobby Wood am Torraum quer auf Edu Bedia, der die Kugel mit viel Gefühl aufs kurze Eck schlenzte, doch erneut reagierte Heimstettens Torwart ausgezeichnet (64.). Eine Minute später setzte Bedia einen Distanzschuss knapp neben den Pfosten (65.). Fast wäre Maximilian Wittek in der 70. Minute ein Treffer wie gegen Cardiff gelungen. Der 19-Jährige zog von links mit dem Ball ins Zentrum, doch diesmal wurde sein Schuss von Krasnic zur Ecke pariert. In den letzten 20 Minuten passierte nicht mehr viel. Lediglich Marco Bläser prüfte Ortega mit einem Distanzschuss, den der 1860-Keeper sicher parierte (79.).

Löwen-Chefcoach Ricardo Moniz hatte auch in Heimstetten Licht und Schatten bei seinem Team gesehen. „Positiv war, dass wir zu Null gespielt haben. Negativ, dass wir nicht kreativ genug sind." Daniel Adlung dagegen attestierte er nach überstandener Verletzung ein gelungenes Comeback mit einem Tor und einem Assist. Außerdem freute sich der 50-Jährige über das erste Tor von Marius Wolf bei den Profis. „Aber man konnte auch sehen, dass alle noch sehr müde vom Trainingslager waren. Da haben wir uns richtig gequält. Der Sieg heute war wichtig und gut für den Kopf."


SV Heimstetten - 1860 München 0:3 (0:2)

1860: 24 Ortega - 2 Volz (38., 3 Wojtkowiak), 5 Vallori (60., 15 Burger), 4 Bülow (60., 26 Schindler), 17 Hertner (60., 32 Wittek ) - 35 Schwabl (60., 13 Sanchez), 11 Adlung (60., 28 Weigl), 29 Stark (60., 10 Bedia) - 7 Claasen (60., 21 Steinhöfer), 27 Wolf, 14 Tomasov (60., 23 Wood).

Tore: 0:1 Adlung (8.), 0:2 Vallori (13.), 0:3 Wolf (52.).
Zuschauer: 900 im Sportpark Heimstetten.
Schiedsrichter: Florian Riepl (Altenerding); Assistenten: Mahurrem Yildiz (Forstinning), Rico Spyra (Erding).


Vier Tore in zwölf Minuten: Löwen unterliegen Cardiff

Chris Schindler
Chris Schindler erzielte gegen Cardiff den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Bei tropischen Temperaturen mussten sich die Löwen dem Premier-League-Absteiger Cardiff City FC mit 2:3 geschlagen geben. Federico Macheda hatte die Waliser in Führung gebracht (22.), Christopher Schindler antwortete postwendend (25.). Doch bereits zwei Minuten lag der Ball erneut im Netz von Gabor Kiraly (27.). Vor der Pause noch glich Maximilian Wittek zum 2:2 aus (34.). Den Siegtreffer für das Team von der Insel erzielte Etien Velikont acht Minuten vor dem Ende (82.).

Die Löwen begannen ähnlich engagiert und dominant wie beim Test gegen Borussia Mönchengladbach. Sie hatten viele Aktionen nach vorne, machten kräftig Druck. Ein Kopfball von Edu Bedia landete in der 2. Minute auf dem Tornetz, nach einem Steilpass auf Bobby Wood klärte Torhüter Joe Lewis per Kopf vor dem US-Amerikaner (4.). Eine Freistoßchance zwei Minuten später aus 18 Metern setzte Bedia weit übers Cardiff-Tor (6.). Die Waliser kamen erstmals in der 7. Minute gefährlich vor den Kasten von Gabor Kiraly. Federico Macheda ging mit viel Tempo über rechts, legte quer auf Mats Daehli, der aus kurzer Distanz aufs lange Eck zielte, Kiraly streckte sich, lenkte den Schuss um den Pfosten (7.). Kurz danach prüfte Nicky Maynard den Ungarn, der erneut parierte (8.). Danach waren wieder die Löwen am Drücker. Markus Steinhöfer hatte auf Wood gepasst, der aber zu zögerlich agierte, sodass Lewis den Lupfer abfangen konnte (13.). Der nächste Freistoß von Bedia war schon besser als der erste. Sein Schuss landete jedoch am Außennetz (21.). Im direkten Gegenzug erlebte das Team von Ricardo Moniz ein Déjà-vu. Während sie ihre Chancen nicht nutzen konnte, blieben die Waliser eiskalt. Macheda setzte sich auf der linken Seite gut durch und drang in den Strafraum ein. Mit seinem Schuss aus spitzem Winkel traf er zum 1:0 ins lange Eck (22.). Drei Minuten später egalisierten die Löwen die Führung des Premier-League-Absteigers. Eine Ecke von Bedia wurde von den Bluebirds abgewehrt, Markus Steinhöfer kam auf der rechten Seite an die Kugel, flankte auf den aufgerückten Innenverteidiger Christopher Schindler, der per Kopf zum 1:1 traf (25.). Bei der erneuten Führung der Waliser machte Gabor Kiraly keine gute Figur. Nach einem Freistoß von Peter Whittingham fast an der Eckfahne kam der Löwen-Keeper nicht richtig an den Ball, bewegte sich ungeschickt, sodass der Ball zum 1:2 ins eigene Tor kullerte (27.). Youngster Maximilian Wittek schaffte durch eine sehenswerte Aktion in der 34. Minute den erneuten Ausgleich. Der Echinger sprintete über die linke Seite, zog dann Richtung Mitte und schoss aus vollem Lauf. Halbhoch aus 26 Metern schlug der Ball unhaltbar für Cardiffs Keeper ins rechte Eck zum 2:2 ein (34.). Ein Kopfball von Ruben Okotie nach Steinhöfer-Flanke wurde in der 39. Minute sichere Beute von Lewis. Im Gegenzug steckte Maynard auf Daehli durch, der auf der rechten Strafraumseite aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, doch Kiraly lenkte den Schuss um den linken Pfosten (40.). Marin Tomwasov scheiterte mit seinem Schuss am Keeper (42.), Okotie nach Steinhöfer-Flanke am linken Pfosten (43.). Danach war Pause.

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Fotos: Hanne Rauchensteiner

Trotz der Hitze taten die Löwen im zweiten Durchgang alles, um das Spiel zu gewinnen. Ein Bedia-Freistoß konnte Lewis gerade noch um den rechten Pfosten lenken (49.). Sechs Minuten später verpassten gleich mehrere Löwen eine Freistoßflanke des Spaniers im Zentrum (55.). In der 60. Minute hatte Wittek eine ähnliche Szene wie beim 2:2, doch diesmal parierte Cardiffs Torhüter den 22-Meter-Schuss (60.). Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte setzte Okotie seinen Drehschuss von der Strafraumgrenze weit über den Kasten (65.). In der nächsten Szene verpasste Daylon Claasen eine Wittek-Hereingabe von der linken Seite knapp (66.). In der 70. Minute setzte sich Julian Weigl im Zentrum durch, legte Wood auf der linken Seite auf, dessen Schuss wehrte Lewis ins eigene Tor ab, doch Schiedsrichter Walter Altmann hatte zuvor eine Abseitsposition gesehen (70.). Längst hatten die Sechzger die Viererkette in der Abwehr aufgelöst, Kai Bülow rückte zusätzlich ins Mittelfeld. Der gebürtige Rostocker war es auch, der in der 80. Minute den Ball ins Tor köpfte, doch erneut ging die Fahne nach oben: Abseits! Effektiver waren die Bluebirds. Der in der 72. Minute eingewechselte Etien Velikont lief alleine aufs Tor zu, Kiraly kam nicht an den Ball, Wittek wehrte zunächst den Schuss des Angreifers auf der Linie ab, gegen den Nachschuss von Velikont aus kurzer Distanz war er aber machtlos (83.) So verloren die Löwen - wie auch gegen Gladbach - recht unglücklich mit 2:3.as sagt Chefcoach Ricardo Moniz zum Spiel gegen Cardiff

„Im Großen und Ganzen war der Test okay", analysierte 1860-Cheftrainer Ricardo Moniz, „allerdings ist es sehr enttäuschend, dass wir zum Abschluss des Trainingslagers die vierte Niederlage im Laufe der Vorbereitung hinnehmen mussten." Der Niederländer sah sein Team keineswegs unterlegen, „aber wir waren weder vorne, noch hinten kompromisslos genug." Individuelle Fehler hätten zu Gegentoren geführt. Ricardo Moniz sah zudem Mängel in der Offensive. „Wir haben zwar von Beginn an die Initiative übernommen, aber wir waren nicht stark genug im Abschluss. Es reicht nicht nur, Chancen zu kreieren", findet der 50-Jährige, „sie müssen auch drin sein." Seine Umstellung auf eine Dreierkette verteidigte Moniz. „Das war natürlich ein Risiko. Aber ich wollte unbedingt gewinnen. Diese Niederlage werden wir knallhart analysieren."

1860 München - Cardiff City FC 2:3 (2:2)

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 29 Stark (46., 4 Bülow), 26 Schindler, 32 Wittek - 13 Sanchez (80., 35 Schwabl), 28 Weigl, 10 Bedia (66., 11 Adlung) - 14 Tomasov (63., 7 Claasen), 19 Okotie, 23 Wood.

Tore: 0:1 Macheda (22.), 1:1 Schindler (25.), 1:2 Whittingham (27.), 2:2 Wittek (34.), 2:3 Velikont (82.)
Zuschauer: 500 beim SV Kirchbichl.
Schiedsrichter: Walter Altmann; Asistenten: Bernhard Sarg, Daniel Bramböck (alle Österreich).


Löwen mit Stil bei der 2:3-Niederlage gegen Gladbach

Bobby Wood
Bobby Wood scheitert hier, wie seine Kollegen vor der Pause, an Gladbachs Torhüter Christofer Heimeroth.

Die Löwen zeigten bei der 2:3-Niederlage gegen Borussia Möchengladbach eine Klasse-Leistung, bekamen mehrfach Szenenapplaus. Doch trotz bester Chancen gingen die Fohlen durch Ibrahim Traore nach einem Konter in Führung (43.). Nach Wiederanpfiff erhöhte Branimir Hrgota auf 2:0 (53.). Fünf Minuten nach seiner Einwechslung gelang Markus Steinhöfer der Anschlusstreffer (77.), doch Hrgota antwortete mit seinem zweiten Tor (86.). In der Nachspielzeit traf Kai Bülow per Kopf zum Endstand (90.).

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Die Löwen setzten sehr zur Freude von Cheftrainer Ricardo Moniz die Vorgaben vom Anpfiff weg um, attackierten früh, störten Gladbach schon im Spielaufbau. Dadurch kam der Bundesligist nur selten über die Mittellinie. Lediglich nach Standards wurde das Team von Lucien Favre gefährlich. Das Spiel dominierten die Sechzger, erspielten sich viele Chancen und Abschlüsse aus verschiedenen Positionen gegen den Bundesligisten. In der 8. Minute setzte sich Bobby Wood im Strafraum durch, legte von der rechten Grundlinie den Ball zurück, aber ein Gladbacher-Verteidiger konnte gerade noch vor dem heranstürmenden Marin Tomasov klären. Kurz danach kam Wood halbrechts aus spitzem Winkel zum Schuss, Christofer Heimeroth im Tor der Fohlen wehrte zur Ecke ab (9.). Auch in der 15. Minute war es Wood, der halblinks aus neun Metern aufs lange Eck zielte, doch erneut brachte Heimeroth die Hand dazwischen, verhinderte den Rückstand. Offensiv fand Gladbach so gut wie nicht statt. Die Zuschauer im Sportpark Heimstetten sahen Einbahnstraßen-Fußball. In der 20. Minute hatte Edu Bedia die nächste Großchance, als er im Strafraum die Kugel elegant aus der Luft pflückt, mit einer schnellen Drehung seinen Gegenspieler stehen ließ, doch irgendwie brachte ein Gladbacher bei seinem 14-Meter-Schuss noch den Fuß dazwischen, sodass der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei ging. Nach einem feinen Zuspiel von Ilie Sanchez fast von der Mittellinie in den Lauf des gestarteten Marin Tomasov lief der Kroate frei auf Heimeroth zu, überlupfte den herausstürmenden Keeper im Strafraum, aber kam nicht mehr vor dem Tor-Aus an die Kugel (23.). In der 37. Minute prüfte Tomasov Heimeroth mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, der Fohlen-Keeper ließ nach vorne abprallen, aber kein Löwen-Stürmer war zur Stelle, um den Ball zu verwerten. Einmal überwanden die Sechzger vor der Pause doch den Torhüter. Nach Pass von Bedia tauchte Rubin Okotie halblinks im Strafraum auf, zielte an Heimerloth vorbei aufs kurze Eck, wo aber Alvaro Dominguez für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie rettete (42.). Im direkten Gegenzug erzielte das Team von Lucien Favre den schmeichelhaften Führungstreffer. Raffael hatte von der Mittellinie steil auf Ibrahima Traore gepasst, der Guillermo Vallori und Grzegorz Wojtkowiak stehen ließ, auch gegen Gabor Kiraly die Ruhe bewahrte und aus 13 Metern unten links zum 1:0 einschob (43.). Damit war das Spiel komplett auf den Kopf gestellt! Kurz danach pfiff Schiedsrichter Peter Sippel zur Pause. Doch die Zuschauer honorierten die Leistung in den ersten 45 Minuten mit Applaus. „A richtig schee Spui", so der Kommentar eines Fans.

Während die Gladbacher komplett durchwechselten, brachte Löwen-Coach Moniz nur drei frische Spieler. Sein Team war weiter dominant, musste aber durch die zweite gute Chance der Gladbacher aus dem Spiel heraus das 0:2 hinnehmen. Branimir Hrgota ließ nach Zuspiel von Marlon Ritter Vitus Eicher aus zwölf Metern im Löwen-Tor keine Chance (53.). In der 60. Minute zielte Thorben Marx von rechts aufs lange Eck, schoss aber knapp am linken Pfosten vorbei. Zwei Minuten später landete eine abgewehrte Ecke von Bedia vor den Füßen von Daylon Classen, sein Schuss konnte Torhüter Janis Blaswich jedoch ins Tor-Aus abwehren (62.). Drei Minuten später wurde Okotie an der rechten Strafraumseite gefoult. Den fälligen Freistoß flankte Bedia gefährlich vors Tor, doch Freund und Feind verpassten die Hereingabe (65.). In der 67. Minute zeigte Eicher seine Klasse, als er einen Schuss von Hrgota glänzend parierte. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung gelang Markus Steinhöfer der Anschlusstreffer für die Sechzger. Von der rechten Seite war er nach innen gezogen, schoss dann aus halbrechter Position aus 21 Metern mit links und traf unhaltbar für Janis Blaswich zum 1:2 ins lange Eck (77.). In der 81. Minute war Eicher erneut auf dem Posten, als er einen 20-Meter-Freistoß von Hrgota aus halbrechter Position abwehrte. Nach Doppelpass mit Marx erhöhte Hrgoto mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 (86.), stellte damit wieder den Zwei-Tore-Abstand her. Doch die Sechzger gaben nicht auf, waren zumindest um eine Ergebniskosmetik bemüht. In der Schlussminute scheiterte erst Marius Wolf nach Zuspiel von Kai Bülow an Torhüter Blaswich (90.), ehe in der Nachspielzeit Bülow eine Rechtsflanke von Steinhöfer aus sieben Metern per Kopf zum 2:3-Endstand verwertete.

Löwen-Trainer Ricardo Moniz tat die positive Reaktion der Fans gut. „Es freut mich, dass sie uns trotz der Niederlage so unterstütz haben." Der 50-Jährige fand es sehr schade, dass für sein Team kein Erfolgserlebnis heraussprang. „Ich hätte es mir für die Mannschaft gewünscht. Es ist fantastisch, dass man einen Stil erkennen kann. Die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind, gibt den Jungs Selbstvertrauen." Der Niederländer monierte jedoch die Chancenverwertung. „Normalerweise müssen wir in der Pause 2:0 führen. Vorne sind wir noch nicht konkret genug." Aber auch in der Defensive hat Moniz Mängel erkannt. „Wir sind zu naiv in unserem Abwehrverhalten."

1860 München - Borussia Möchengladbach 2:3 (0:1)

1860: 1 Kiraly (46., 30 Eicher) - 3 Wojtkowiak (72., 2 Volz), 26 Schindler (58., 4 Bülow), 5 Vallori (46., 29 Stark), 32 Wittek (72., 17 Hertner) - 10 Bedia (85., 35 Schwabl), 28 Weigl (58., 37 Wolf), 32 Sanchez (85., 20 Wannenwetsch) - 23 Wood (72., 21 Steinhöfer), 19 Okotie, 14 Tomasov (46., 7 Claasen).

Borussia, 1. Halbzeit: 33 Heimeroth - 27 Korb, 39 Stranzl, 4 Brouwers (25., 15 Dominguez), 3 Daems - 8 Traore, 6 Dahoud, 16 Nordtveit , 28 Hahn - 10 Kruse, 11 Raffael.
Borussia, 2. Halbzeit: 21 Blaswich - 20 Brandenburger, 24 Jantschke, 15 Dominguez, 17 Wendt - 35 Schulz, 14 Marx - 7 Herrmann, 26 Hazard - 36 Ritter, 31 Hrgota

Tore: 0:1 Traore (43.), 0:2 Hrgota (53.), 1:2 Steinhöfer (77.), 1:3 Hrgota (86.), 2:3 Bülow (90.).
Gelbe Karten: -.
Zuschauer: 2.5000 im Sportpark Heimstetten.
Schiedsrichter: Peter Sippel (München); Assistenten: Johannes Huber (Bogen), Christian Leicher (Landshut.)


Löwen verlieren 1:3 in St. Gallen Edu Bedia trifft

Edu Bedia
Edu Bedia erzielte in der 18. Minute das zwischenzeitliche 1:2 gegen den FC St. Gallen.

Die Löwen mussten im vierten Test die zweite Niederlage hinnehmen. Der Schweizer Erstligist FC St. Gallen begann vor eigenem Publikum furios, führte nach neun Minuten durch Treffer von Geoffrey Tréand und Philippe Montandon (9.) mit 2:0. Edu Bedia erzielte in der 18. Minute mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss den Anschlusstreffer. Für den Endstand zum 3:1 sorgte nach der Pause Dzengis Cavusevic (65.).

Die Ostschweizer begannen forsch, drängten die Löwen in die eigene Hälfte. In der 5. Minute flankte Geoffrey Tréand in die Mitte, wo Muhamed Demiri zum Kopfball kam, aber am Tor vorbeizielte. Eine Minute danach schoss Demiri aus aussichtsreicher Position Gary Kagelmacher an (6.). Wiederum eine Minute später lag die Kugel im 1860-Tor. Nach Pass von Nisso Kapiloto lief Tréand auf der rechten Seite auf und davon, steuerte allein auf Stefan Ortega zu und versenkt die Kugel eiskalt im langen Eck zum 1:0 (7.). Der FCSG gab sich damit aber nicht zufrieden, legte 120 Sekunden später nach. Roberto Rodriguez hatte einen Eckball auf den hinteren rechten Pfosten geflankt, wo Philippe Montandon völlig frei zum Kopfball kam und die Kugel zum 2:0 einnickte (9.). Nach einer Viertelstunde die nächste Chance für die Ostschweizer. Rodriguez hatte in den Lauf von Emir Lenjani gepasst, der das Spielgerät gut mitnahm, ungestört zum Abschluss kam, aber am rechten Pfosten vorbeizielte (15.). In der 16. Minute tauchten die Löwen erstmals gefährlich vor dem Tor der Eidgenossen auf. Nach einer Kombination zwischen Julian Weigl und Rubin Okotie wurde der Österreicher im letzten Moment entscheidend gestört (16.). Zwei Minuten später machte es Edu Bedia besser. Okotie hatte kurz vor der Strafraumgrenze quer auf Booby Wood gelegt, der ließ für den Spanier passieren. Mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss erzielte Bedia den 1:2-Anschlusstreffer (18.). Direkt vom Anstoß weg kamen die Sechzger zur nächsten Möglichkeit. Markus Schwabl war an der linken Außenlinie in der Höhe des Sechzehnmeterraums gefoult worden, Bedia führte aus und Wood köpfte den Ball knapp über die Querlatte. Nach dem Blitzstart der Schweizer dominierten nun die Löwen die Partie. Nach einem gelungenen Zusammenspiel zwischen Wood und Schwabl auf der linken Seite kam der Pass auf den im Zentrum lauernden Weigl, doch Monatadon war einen Schritt vor ihm am Ball, klärte im letzten Moment zur Ecke (24.). Eine Minute später konterte St. Gallen im eigenen Stadion. Dejan Janjatovic spielte auf Tréand, der alleine auf Ortega zulief und zum Abschluss kam. Der mitgeeilte Daylon Claasen konnte aber für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie klären (25.). Ein Foul an Marin Tomasov halblinks an der Strafraumgrenze brachte in der 33. Minute eine gute Freistoßchance für die Weiß-Blauen. Bedia führte aus, Christopher Schindler am zweiten Pfosten kam mit dem Fuß an die Kugel, rutschte jedoch weg und setzte sie links am Tor vorbei. Nach einer Ecke durch Bedia von der linken Seite verlängerte Wood den Ball mit der Hacke, jedoch war der Torwart zur Stelle (41.). Ein weiter Abschlag von Ortega kam zu Tomasov, der sich auf der linken Seite durchsetzte. Anschließend passte er auf Wood am Strafraum, doch ein Verteidiger der Schweizer hatte den Braten gerochen, ging dazwischen und hinderte den Hawaiianer am Abschluss (45.). Danach war Pause.

Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatten die Schweizer. Ermir Lenajni passte in den Rücken der Löwen-Abwehr, Yannis Tafer kam zum Schuss, setzte den Ball knapp übers rechte Kreuzeck (49.). Drei Minuten später hatte Wood den Ausgleich auf dem Fuß. Aus kurzer Distanz kam der US-Amerikaner zum Abschluss, scheiterte mit seinem Drehschuss aus vier Metern aber am glänzend reagierenden FCSG-Keeper Marcel Herzog (52.). Nach einer Ecke von Bedia kam Kai Bülow zum Kopfball, brachte aber nicht genug Druck auf die Kugel, konnte somit Herzog nicht überwinden. Im direkten Gegenzug lief Dzengis Cavusevic alleine auf Ortega zu. Der 1860- Torhüter konnte den Schuss jedoch zur Ecke abwehren (53.). In der 65. Minute war Ortega machtlos. Marco Aratore hatte das Spiel auf die rechte Seite verlagert, wo Tréand den Ball mitnahm, ein paar Meter lief und dann abzog. Ortega konnte den Schuss nicht festhalten, Dzengis Cavusevic war zur Stelle, staubte zum 3:1 ab (65.). In der Schlussphase kamen die Löwen, die sich nie aufgaben, nochmals zu Chancen. In der 85. Minute tankte sich Wood durch, setzte seinen Schuss aber über die Querlatte. Einen Freistoß von rechts, den Markus Steinhöfer ausführte, landete auf dem Kopf von Guillermo Vallori, der die Kugel im Schweizer Tor versenkte, doch der Schiedsrichter hatte auf Abseits entschieden (88.). Die letzte gelungene Aktion des Spiels hatte Yannick Stark. Sein Schuss aus 18 Metern senkte sich knapp über die Querlatte. Damit war die 1:3-Niederlage endgültig besiegelt.

„So eine Niederlage ist natürlich schmerzlich", erklärte Löwen-Cheftrainer Ricardo Moniz, konnte dem 1:3 aber eine gute Seite abgewinnen. „Nach diesem Spiel wissen wir genau, wo wir stehen." St. Gallen präsentierte sich eine Woche vor dem Start der Schweizer Liga in guter Form, legte eine ordentliche Wettkampfhärte an den Tag. „Wir müssen das Spiel als Impuls sehen", forderte der 50-Jährige, „die richtigen Schlüsse daraus ziehen und nach vorne gehen." Dabei nahm Moniz sein Team in Schutz. „Ich übernehme die Verantwortung dafür, was auf dem Platz passiert." Gleichzeitig monierte der Niederländer die Chancenverwertung. „Wir haben unsere guten Möglichkeiten, die wir hatten, nicht zum Abschluss gebracht." Zudem hatte Moniz viele Fehler und Ballverluste in der eigenen Hälfte gesehen, die zu Chancen des Gegners führten. „Das müssen wir abstellen."

FC St. Gallen - 1860 München 3:1 (2:1)

FCSG: 18 Herzog - 19 Mutsch, 6 Montandon, 55 Kapiloto, 28 Lenjani - 7 Tréand, 31 Janjatovic, 8 Demiri, 34 Rodriguez - 9 Tafer, 20 Cavusevic.
Ersatz: 1 Lopar (Tor) - 3 Facchinetti, 4 Ivic, 5 Everton, 15 Besle, 16 Thrier, 22 Aratore, 24 Mujic, 26 Sikorski, 27Mathys, 33 Russo.

1860: 24 Ortega - 35 Schwabl, 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 7 Claasen - 28 Weigl, 10 Bedia, 13 Sanchez - 14 Tomasov, 19 Okotie, 23 Wood.
Ersatz: 1 Kiraly (Tor) - 2 Volz, 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 5 Vallori, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 21 Steinhöfer, 29 Stark, 32 Wittek.

Wechsel: Facchinetti für Lenjani (58.), Besle für Montandon (60.), Aratore für Rodriguez (60.), Mathys für Janjatovic (60.), Thrier für Mutsch (67.), Russo für Kapiloto (67.), Ivic für Tréand (67.), Everton für Demiri (67.), Mujic für Tafer (67.), Sikorski für Cavusevic (67.). - Wojtkowiak für Kagelmacher (46.), Wittek für Claasen (46.), Bülow für Weigl (46.), Stark für Okotie (60.), Volz für Wojtkowiak (67.), Hertner für Schwabl (71.), Vallori für Schindler (76.), Steinhöfer für Tomasov (76.), Wannenwetsch für Bedia (76.).

Tore: 1:0 Tréand (7.), 2:0 Montandon (9.), 2:1 Bedia (18.), 3:1 Cavusevic (65.).
Gelbe Karten: Lenjani -.
Zuschauer: 4.671 in der AFG-Arena St. Gallen.
Schiedsrichter: Nikolaj Hänni (Schliern); Assistenten: Johannes Vogel, Edi Kaufmann (alle Schweiz).


Löwen besiegen KSC bei Kagelmacher-Debüt mit 1:0

Gary Kagelmacher
Der neue Abwehrchef Gary Kagelmacher startete gleich sein Löwen-Debüt mit einem Zu-Null-Spiel.

Die Löwen gewannen ihren dritten Test in Rosenheim gegen Ligakonkurrent Karlsruher SC mit 1:0. Das „Tor des Tages" erzielte Bobby Wood bereits in der 4. Minute. Beim Debüt von Innenverteidiger Gary Kagelmacher ließ 1860-Cheftrainer Ricardo Moniz die A-Elf 60 Minuten spielen, wechselte dann komplett durch. Nur Torhüter Gabor Kiraly stand die komplette Spielzeit auf dem Feld.

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Fotos: Christina Pahnke/sampics

Die Löwen machten in Rosenheim von Beginn an Druck und gingen mit der ersten Chance des Spiels in Führung. Christopher Schindler hatte auf Bobby Wood gepasst, der Dirk Orlishausen im KSC-Tor mit Ruhe zum 1:0 überwand (4.). In der 8. Minute prüfte erstmals Jonas Meffert Gabor Kiraly aus der Distanz, doch der Ungar parierte problemlos. Auf der anderen Seite schoss Marin Tomasov aus dem Lauf, fand aber in Orlishausen seinen Meister (12.). Während die Löwen das Spiel machten, verlegte sich der KSC aufs Kontern. In der 16. Minute scheiterte Edu Bedia mit einem 26-Meter-Schuss. Im Gegenzug kombinierten Philipp Klingmann und Jun-Bin Park, Christopher Schindler ging dazwischen, der abgewehrte Ball kam zu Reinhold Yabo, der Kiraly aus der Distanz prüfte. Fünf Minuten später setzte sich Tomasov auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe erreichte Rubin Okotie gegen die großgewachsene Abwehr der Nordbadener, sein Kopfball ging aber knapp über die Querlatte (21.). Anschließend tat sich fast 20 Minuten nichts Entscheidendes vor den Toren, bevor die Löwen vor dem Seitenwechsel nochmals anzogen. Nach einem gelungenen Zusammenspiel zwischen Edu Bedia und Ilie, steckte die Nummer 10 der Löwen auf Julian Weigl durch. Der Kapitän kam im Strafraum aber nicht zum Abschluss, passte die Kugel zurück auf Bedia, der jedoch von der vielbeinigen KSC-Abwehr am Abschluss gehindert wurde (41.). Ein langer Ball von Bedia erreichte Wood auf der linken Seite, seine Hereingabe in die Mitte verpasste Tomasov um einen Schritt (43.). Kurz danach beendete Schiedsrichter Stefan Treiber die von den Sechzgern dominierten ersten 45 Minuten.

Erstmals in den Testspielen schickte Löwen-Trainer Ricardo Moniz nach der Pause die gleiche Elf wir zuvor aufs Spielfeld. Die erste Chance gehörte aber den Karlsruhern. Dimitrij Nazarov flankte einen Freistoß von links in die Mitte, wo Yabo am höchsten stieg, aber Kiraly den Kopfball sicher abfing (48.). In der 56. Minute attackierte Wood die KSC-Abwehr im Spielaufbau, kam an die Kugel. Nach einem kurzen Sprint passte er auf Okotie, der am linken Strafraumeck zum Abschluss kam, aber mit seinem Schuss an Torhüter René Vollath scheiterte (56.). Nach einer Stunde wechselte Moniz bis auf Keeper Kiraly komplett durch. Trotzdem gehörte auch die nächste Chance den Löwen. Eine Ecke von Markus Steinhöfer verlängerte Daylon Claasen mit dem Kopf. Ein Abwehrspieler der Badener konnte gerade noch vor dem einschussbereiten Markus Schwabl klären, der sich am langen Pfosten in Position gebracht hatte (64.). In der 70. Minute passte Schwabl nach rechts auf Moritz Volz, der mit dem Ball in den Strafraum lief, anschließend zu Kai Bülow quer legte, dessen Schuss aber zur Ecke geblockt wurde. Sechs Minuten später verlor Guillermo Vallori gegen Geatan Krebs den Ball. Der passte auf Manuel Torres, der völlig frei zum Abschluss kam, aber Kiraly parierte mit einem Reflex den Schuss des Spaniers (76.). Auf der anderen Seite passte Sebastian Hertner auf Yannick Stark im Zentrum. Der 24-Jährige zögerte mit dem Abschluss aber etwas zu lange, sodass ein KSC-Spieler den 22-Meter-Schuss blocken konnte (78.). Nach einem Foul an Bülow kamen die Löwen zu einer weiteren guten Chance, doch Steinhöfers Freistoßschuss aus 24 Metern landete genau in den Armen von Vollath (82.). In der 87. Minute passte Claasen auf Schwabl, der anschließend Marius Wolf im Strafraum bediente. Der 18-Jährige versuchte den KSC-Keeper mit einem Heber zu überlupfen, aber dieser hatte aufgepasst, fing die Kugel ab. Kurz vor dem Abpfiff hatten die Löwen nach einem Foul an Claasen nochmals eine Freistoßmöglichkeit aus zentraler Position. Doch Steinhöfer setzte den Ball aus 22 Metern in die Mauer (89.).

„Wir waren heute viel frischer als in Lustenau", resümierte Löwen-Coach Ricardo Moniz. „Nach dem 0:1 haben wir darauf gebrannt, die Niederlage gegen den KSC zu reparieren." Der 50-Jährige zeigte sich „absolut zufrieden" mit allen Spielern, die zum Einsatz gekommen waren. „Sie haben alles gegeben. Man hat aber gesehen, dass wir konditionell noch stärker werden müssen." Aus einem guten Team hob der Niederländer den Torschützen besonders hervor. „Bobby Wood hat beim 1:0 seine individuelle Klasse gezeigt. Er machte heute den Unterschied aus gegen einen guten Gegner auf Augenhöhe."

1860 München - Karlsruher SC 1:0 (1:0)

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak (60., 2 Volz), 25 Kagelmacher (60., 5 Vallori), 26 Schindler (60., 38 Burger), 32 Wittek (60., 17 Hertner) - 10 Bedia (60., 4 Bülow), 13 Sanchez (60., 29 Stark), 28 Weigl (60., 35 Schwabl) - 14 Tomasov (60., 21 Steinhöfer), 19 Okotie (60., 7 Claasen), 23 Wood (60., 39 Wolf).

KSC: 1 Orlishausen (46., 24 Vollath) - 2 Klingmann (46., 7 Traut), 3 Gordon (46., 6 Mauersberger), 4 Stoll (46., 16 Mast), 31 Max (46., 15 Meffert) - 33 Park (46., 34 Grupp), 13 Peitz (46., 18 Torres) - 8 Yabo (46., 14 Gulde), 10 Alibaz (46., 11 Nazarov), 22 Valentini (46., 21 Krebs) - 28 van der Biezen (31., 19 Micanski).

Tor: 1:0 Wood (4.).
Zuschauer: 1.000 im Josef-März-Stadion Rosenheim.
Gelbe Karten: Claasen, Sanchez - Peitz.
Schiedsrichter: Stefan Treiber (Neuburg); Assistenten: Florian Kornblum (Chieming), Eduard Beitinger (Regensburg).


Löwen unterliegen im zweiten Test Lustenau mit 0:1

Daylon Claasen
Daylon Claasen und die Löwen konnten sich gegen die vielbeinige Lustenauer Abwehr nicht entscheidend durchsetzen.

Die Löwen verloren ihren zweiten Test unter Cheftrainer Ricardo Moniz bei Austria Lustenau mit 0:1. Beim 100-jährigen Vereinsjubiläum der Vorarlberger erzielte Abu Bakarr bereits in der 14. Minute den Siegtreffer für den österreichischen Zweitligisten gegen die Sechzger, die erstmals in ihren neuen uhlsport-Trikots angetreten waren.

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Fotos: Stefan Matzke/sampics

Die Sechzger spielten in Trauerflor für Ludwig Lommer, dem am 1. Juli verstorbenen Schiedsrichterbetreuer der Profis. Wie von Chefcoach Ricadro Moniz gefordert, begannen sie druckvoll. In der 5. Minute konnte Stefan Wannenwetsch kurz vor dem rechten Strafraumeck nur mit einem Foul gebremst werden, Edu Bedia führte kurz auf Markus Steinhöfer aus, der den Ball knapp über die Querlatte schoss. Nach einer Ecke von Steinhöfer kam Guillermo Vallori zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben den linken Pfosten (8.). Eine Minute später passte Stephan Hain in den Lauf von Daniel Adlung, der im Strafraum aus zwölf Metern abschloss, aber knapp am linken Eck vorbeizielte (9.). Nach einem langen Ball von Bedia kam Steinhöfer im Zentrum nicht ganz an das Zuspiel, sonst hätte er alleine aufs Tor laufen können (12.). Während sich die Löwen in der Anfangsviertelstunde einige Chancen erspielten, aber ohne Erfolg blieben, reichte den Gastgebern eine Möglichkeit zur Führung. Pius Grabher hatte von rechts eine Ecke in die Mitte geflankt, Abu Bakarr am Torraum stieg am höchsten, ließ Vitus Eicher bei seinem Kopfballtreffer keine Chance (14.). Die Sechzger brauchten etwas, um sich von dem Schock zu erholen, spielten aber weiter nach vorne. In der 30. Minute holte Hain auf der linken Seite einen Freistoß heraus, Adlung versuchte es aus 28 Metern direkt, setzte die Kugel aber übers Tor. Drei Minuten später steckte Hain auf Adlung durch, der im Sechzehnmeterraum sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, doch Torhüter Christopher Knett war aus seinem Kasten geeilt, warf sich auf den Ball (33.). Kurz vorm Pausenpfiff setzte sich Marius Wolf auf der rechten Seite in Szene, wechselte mit einem Diagonalpass die Flanken, Steinhöfer scheiterte jedoch mit seinem Schuss an Knett, so dass es beim 0:1-Rückstand nach 45 Minuten blieb.

Die Löwen wechselten komplett durch, setzten aber ihre Dominanz nach Wiederanpfiff fort. Grzegorz Wojtkowiak bediente von rechts Julian Weigl mit einem Pass in die Mitte, der Youngster, erneut Kapitän für eine Halbzeit, setzte seinen Distanzschuss jedoch weit übers Tor (46.). In der 52. Minute spielte Ilie Sanchez mit einem gelungenen Zuspiel Bobby Wood im Strafraum an. Der US-Boy behauptete sich, wartete aber zu lange mit dem Abschluss, sodass Torhüter Knett geschickt verkürzen konnte, den Schuss zur Ecke abwehrte (52.). Ein gutes Zuspiel von Yannick Stark auf Marin Tomasov brachte die nächste Chance. Der Kroate legte quer auf Wood, der jedoch das Zuspiel verpasste. Torhüter Knett wehrte die Kugel auf Daylon Classen ab, der Stark anspielte, doch dessen Direktabnahme konnte der Austria-Keeper erneut zur Ecke parieren (61.). Beinahe wäre den Vorarlbergern mit der ersten Chance in der 2. Halbzeit das 2:0 gelungen. Raphael Mathis hatte Lukas Kragl im Strafraum angespielt, dessen Schuss konnte Kai Bülow am linken Pfosten kurz vor der Torlinie gerade noch zur Ecke blocken (65.). In der 67. Minute gab Rubin Okotie sein Debüt für die Löwen. Er kam für den Südafrikaner Claasen. Nach einem Foul an Weigl hatte Tomasov eine gute Freistoßchance, doch sein Schuss halbrechts aus 20 Metern ging übers Tor (70.). Lustenau blieb bei Standards immer gefährlich. In der 76. Minute musste Gabor Kiraly seine ganze Klasse unter Beweis stellen, um den zweiten Gegentreffer zu verhindern. Einen Eckball von Jailson Severiano Alves erwischte im Zentrum Marcel Schreter mit dem Kopf, doch der Ungar entschärfte den Ball mit einem Reflex (77.). Der eingewechselte Okotie hatte die letzte Chance zum Ausgleich. Er war in Position gelaufen, als ihn ein Zuspiel von Wojtkowiak im Strafraum erreichte. Sein Schuss wehrte Knett jedoch unkonventionell mit dem Schienbein zur Ecke ab (86.). Damit kassierten die Löwen nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Lokomotive Moskau die erste Testspielniederlage der Saison 2014/2015.

„Wir waren nicht frisch", bilanzierte 1860-Chefcoach Ricardo Moniz, „aber trotzdem dürfen wir dieses Speil nicht verlieren." Für den 50-Jährigen gab es erneut wichtige Erkenntnisse. „Wir haben gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Das Spiel werden wir knallhart analysieren und daraus unsere Schlüsse ziehen." Für den Niederländer lag der Hauptgrund in der schlechten Chancenverwertung. „Deshalb haben wir dieses Spiel verloren." Moniz fand die Jubiläumsveranstaltung in Lustenau sehr gelungen, konnte aus seiner Zeit in Österreich viele alte Bekannte begrüßen. „Fußball verbindet eben. Das einzige, was ich an diesem Event störend fand, war unser Ergebnis."

Austria Lustenau - 1860 München 1:0 (1:0)

1860, 1. Halbzeit: 30 Eicher - 2 Volz, 5 Vallori, 38 Burger, 32 Wittek - 20 Wannenwetsch, 11 Adlung, 10 Bedia - 21 Steinhöfer, 16 Hain, 39 Wolf.
1860, 2. Halbzeit: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Hertner - 29 Stark, 28 Weigl, 13 Sanchez - 7 Claasen (67., 19 Okotie), 23 Wood, 14 Tomasov.

Tore: 1:0 Bakarr (14.).
Zuschauer: 1.200 im Reichshofstadion Lustenau.


Löwen besiegen im Testspiel Lokomotive Moskau 2:1

Julian Weigl
Youngster Julian Weigl, Kapitän gegen Moskau, erzielte per Distanzschuss die 1:0-Führung für die Löwen.

Die Löwen gewannen ihren ersten Test unter Trainer Ricardo Moniz gegen Lokomotive Moskau mit 2:1, überzeugten dabei auch spielerisch Fast mit dem Halbzeitpfiff brachte Julian Weigl die Sechzger in Führung (45.), Stephan Hain erhöhte auf 2:0 (69.). Dame N'Doye gelang lediglich noch der Anschlusstreffer für den letztjährigen Dritten der russischen Premjer-Liga.

Die Weiß-Blauen legten los wie die Feuerwehr, trafen in der 4. Minute gleich doppelt Aluminium. Erst durch Bobby Wood, dann setzte Yannick Stark den Nachschuss an die Latte. Zunächst ging es nur in eine Richtung. Julian Weigl, der in der 1. Halbzeit die Kapitänsbinde tragen durfte, bediente auf der linken Seite Marin Tomasov. Der setzte sich Richtung Tor in Bewegung, kam im Strafraum ungestört zum Abschluss, setzte den Ball aber neben den linken Pfosten (8.). Fünf Minuten später landete ein geblockter Schuss bei Ilie Sanchez, der sofort auf Stark passte. Der 24-Jährige nahm das Zuspiel gekonnt an, zog aus 18 Metern ab, doch sein Schuss senkte sich knapp übers rechte Kreuzeck (13.). Die Löwen dominierten die Partie auch in der Folge, machten viel Druck und hatten eine Vielzahl von Strafraumszenen, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. In der 32. Minute kam Tomasov zum Abschluss, doch Torhüter Ilya Lantratov lenkte den Schuss über die Latte. Kurz vor der Pause wurden die Sechzger für ihre Spielweise endlich belohnt. Ilie Sanchez hatte auf Weigl gepasst, der Youngster zog an der Strafraumgrenze ab und traf unhaltbar für Lantratov zum 1:0 (45.). Kurz danach war Pause.

Galerie
Fotos: Stefan Matzke/sampics

Zum zweiten Durchgang schickte Löwen-Coach Ricardo Moniz ein komplett neues Team aufs Spielfeld. An der Dominanz änderte sich zunächst nichts. Erst nach einer Stunde kamen die Russen zu ihrer ersten Chance. Dame N'Doye lief nach einem Pass in die Tiefe alleine auf Stefan Ortega zu, zog an dem Löwen-Keeper vorbei, setzte den Ball aber anschließend aber links neben das leere Tor (61.). Besser machte es Stephan Hain in der 69. Minute auf der anderen Seite. Daniel Adlung hatte das Spiel von der Mitte auf die rechte Seite verlagert. Markus Steinhöfer legte fast von der Grundlinie zurück auf Moritz Volz, der mit einem Diagonalpass Hain im Strafraum bedient. Der Stürmer traf aus neun Metern eiskalt zum 2:0. Wenn die Moskauer eine Möglichkeit hatten, dann war N'Doye im Spiel. In der 75. Minute steuerte er erneut alleine auf Ortega zu, doch diesmal behielt er die Nerven, verkürzte auf 1:2. Trotzdem ließen die Löwen nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: Nach einer Volz-Flanke verfehlte Marius Wolf nur knapp das Lok-Tor (86.). Im Anschluss an ein gutes Zusammenspiel zwischen Wolf und Edu Bedia legte der Spanier aus der Mitte auf Daniel Adlung ab. Dessen Distanzschuss konnte der Moskauer Torwart zur Ecke abwehren (89.). Diese von links durch Steinhöfer ausgeführt, lenkte der Keeper über die Latte. Von rechts flankte anschließend Bedia die Ecke in die Mitte, Guillermo Vallori kam zum Kopfball, doch die Kugel ging über den Querbalken (90.). Somit blieb es beim hochverdienten 2:1-Sieg der Löwen.

Ricardo Moniz zeigte sich mit dem Ergebnis bei seiner Premiere als Löwen-Chefcoach zufrieden, „denn Lokomotive Moskau war ein schwerer Gegner. Es ist schön, wenn unsere Arbeit mit so einem Erfolg bestätigt wird." Der 50-Jährige hatte „zwei schöne Tore" seiner Mannschaft gesehen. „Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, war so, wie wir uns das vorgestellt haben", fand er lobende Worte. Aber der Niederländer sah auch verbesserungswürdige Dinge. „Wir wissen, wo wir noch Schwachstellen haben. Daran werden wir weiter hart arbeiten." So stehen auch am Mittwoch zwei Trainingseinheiten (10 und 16 Uhr) auf dem Programm.

1860 München - Lokomotive Moskau 2:1 (1:0)

1860, 1. Halbzeit: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Hertner - 13 Sanchez, 28 Weigl, 29 Stark - 7 Claasen, 23 Wood, 14 Tomasov.
1860, 2. Halbzeit: 24 Ortega - 2 Volz, 5 Vallori, 35 Schwabl, 32 Wittek - 11 Adlung, 20 Wannenwetsch, 10 Bedia - 21 Steinhöfer, 16 Hain, 39 Wolf.

Tore: 1:0 Weigl (45.), 2:0 Hain (69.), 2:1 N‘Doye.
Gelbe Karten: Hain - Sheshukov.
Zuschauer: 860 im Ramsbachstadion Walchsee.
Schiedsrichter: Walter Altmann (Wörgl); Assistenten: Markus Winkler (Axams), Stefan Gamper (Götzens).